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DE276819C - - Google Patents

Info

Publication number
DE276819C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chambers
membrane
contact
chamber
gas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT276819D
Other languages
English (en)
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Publication of DE276819C publication Critical patent/DE276819C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H77/00Protective overload circuit-breaking switches operated by excess current and requiring separate action for resetting
    • H01H77/02Protective overload circuit-breaking switches operated by excess current and requiring separate action for resetting in which the excess current itself provides the energy for opening the contacts, and having a separate reset mechanism
    • H01H77/04Protective overload circuit-breaking switches operated by excess current and requiring separate action for resetting in which the excess current itself provides the energy for opening the contacts, and having a separate reset mechanism with electrothermal opening

Landscapes

  • Switches Operated By Changes In Physical Conditions (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■-'JIg 276819 KLASSE 21c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Oktober 1913 ab.
Die bisher bekannten, auf die Wärmewirkung des elektrischen Stromes ansprechenden Strombegrenzer werden vielfach von einem mit Gas, Luft ο. dgl. gefüllten Gehäuse gebildet, in dessen Innerem ein in den Stromkreis eingeschalteter Heizwiderstand angeordnet ist. Ein mit diesem verbundener Kontakt wird von einem zweiten berührt, der auf einem beweglichen Teil, z. B. einem Diaphragma, angebracht ist und für gewöhnlich durch eine Feder angepreßt wird. In diesem Falle ist der Stromkreis geschlossen. Wenn man nun aus der Leitung einen Strom höherer Intensität, als zugelassen werden soll, entnehmen will, dann erhöht die im Widerstandsgehäuse erzeugte Wärme die Spannung des in dem Gehäuse befindlichen Gases bzw. der Luft, bis diese Spannung größer als der Gegendruck der Feder wird und den beweglichen Teil oder die Membran des Widerstandsgehäuses verschiebt, so daß die Kontakte getrennt und die Stromleitung unterbrochen wird. Hierauf tritt eine Abkühlung und Druckverminderung ein, die Membran führt die Kontakte wieder zusammen und das Spiel beginnt von neuem. Bei diesen bekannten Strombegrenzern wird, wie gesagt, der Druck des Kontaktes, der durch die Membran oder das Diaphragma getragen wird, auf den Kontakt des Heizwider-Standes durch eine Feder bewirkt, deren sehr 35
genaue Regelung mit großen Schwierigkeiten verbunden ist. Außerdem dehnen sich die Klemmen, welche durch die aus Karton- oder Fiberscheiben gebildeten Gehäuseböden gehen, und sind nicht genügend abgedichtet.
Die Ubelstände der bekannten Apparate werden durch die neue Vorrichtung vollkommen vermieden. In dieser wird der Druck der Kontakte nicht durch eine Feder hervorgerufen, sondern durch ein Gas oder ein Gasgemisch, dessen Druck etwas höher ist als derjenige des Gases oder Gasgemisches, welches sich in der Widerstandskammer befindet. Hierdurch erlangt man eine außerordentlich genaue Regelung und kann dem Gase leicht den Druck geben, welchen man vorher bestimmt hat. ·
Außerdem ist die Vorrichtung derart ausgebildet, daß die Verbindungsstellen der Klemmen vollkommen und unveränderlich dicht ausgeführt sind. Hieraus ergibt sich, daß der Apparat keinen Veränderungen unterworfen ist, weil kein Gas aus ihm entweichen kann.
Auf -der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Apparates dargestellt.
Der Apparat besteht aus zwei Halbgehäusen d und b aus Metall, die miteinander verschweißt oder verlötet und durch ein Diaphragma oder eine Membran c getrennt sind
und so zwei vollständig abgeschlossene Kammern d und e bilden. In der oberen Kammer d ist ein Heizwiderstand g angeordnet, dessen eines Ende an einem Kontakt h angeschlossen ist, welcher von einer Platte i getragen wird. Gegen diesen Kontakt h wird der von der Membran c getragene Kontakt gedrückt. Das andere Ende des Widerstandes g ist an eine hohle Schraube k angeschlossen, die als Klemmschraube ausgebildet ist; diese tritt durch die Wand der oberen Kammer d nach außen und ist sorgfältig abgedichtet. Die Abdichtung der hohlen Schraube von der Gehäusemasse geschieht durch eine geeignete Isoliermasse r, wobei auf dem Gehäuse eine ringförmige Kapsel I angeordnet ist, die mit derselben Masse angefüllt ist und auf die sich die Verbindungsmuttern m und μ stützen.
Das untere Gehäuse b trägt eine gleichfalls hohle, aufgelötete Klemmschraube 0, auf die eine Unterlagscheibe q und eine Mutter p aufgesetzt sind.
Selbstverständlich können die beiden durch das Diaphragma oder die Membran getrennten Gehäuse sowohl aus Metall als auch einem anderen isolierenden und gasdichten Stoff bestehen, wie Glas, Porzellan, Steingut, Ton usw. In diesem Falle ist die Membran mit der unteren Klemme durch einen Leiter verbunden, während die obere Klemme nicht besonders von dem Gehäuse isoliert zu sein braucht.
Die beiden Kammern werden luftleer gemacht und mit Gas oder einem Gasgemisch bzw. verschiedenen Gasgemischen gefüllt, und zwar unter vorher für die beiden Kammern bestimmten Drücken.
Zu diesem Zwecke kann man auf folgende Weise verfahren:
Man setzt den Apparat unter die Glocke einer Luftpumpe und pumpt diese luftleer, worauf man das Gas in die Glocke eintreten läßt, welches durch die hohlen Klemmen k und 0 die beiden Kammern d und e anfüllt; alsdann verstopft man die hohle Schraube k der oberen Kammer d und fährt fort, Gas in die untere Kammer e einzulassen, bis der Druck in dieser einen Grad erreicht hat, den man im voraus bestimmt hat. Man schließt hierauf die hohle Schraube 0 der unteren Kammer und nimmt dann die Vorrichtung aus der Glocke heraus. Schließlich stellt man den hermetischen Verschluß her, indem man die Schrauben verschweißt oder verlötet.
Um zu den hohlen Schrauben zu gelangen, während sich die Vorrichtung unter der Glocke befindet, kann man Stäbe benutzen, an deren Enden Pfropfen aus Kautschuk oder ähnlichem elastischen Material befestigt sind, und die durch entsprechende Abdichtungen geführt werden, worauf man die an den Stäben sitzenden Pfropfen in die Bohrungen der hohlen Schrauben drückt. Man kann auch zum gleichen Resultat gelangen, wenn man volle Schrauben benutzt, in welchem Falle man in den Gehäusen zwei kleine Öffnungen vorsehen muß, die gemäß dem oben beschriebenen Verfahren zur Einführung des Gases oder Gasgemisches dienen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Strombegrenzer mit einem durch eine Membran in zwei Kammern geteilten Gehäuse und einem Heizwiderstand in der einen Kammer, der bei· zu hoher Stromstärke an einem mit der Membran verbundenen Kontakt den Stromkreis periodisch öffnet und schließt, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kammern mit einem Gas oder Gasgemisch verschiedener Spannung angefüllt sind, um die Anpressung des Membrankontaktes an den Widerstandskontakt ohne Anwendung von Federn zu bewirken, solange der Maximalstrom nicht erreicht ist, und die Zu- und Ableitung des Stromes durch zwei Klemmschrauben erfolgt, die auf den beiden Kammern der Vorrichtung abgedichtet befestigt sind.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, bei Anwendung von Metallgehäusen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Klemmen von zwei hohlen Schrauben (k und 0) gebildet werden, von denen die eine (0) durch Lötung auf der Wandung der einen Kammer (e), die andere (k), mit dem Heizwiderstand (g) verbundene, mit Hilfe einer Isoliermasse auf der Wandung der anderen Kammer (d) befestigt ist, und diese beiden hohlen Schrauben nach der Füllung der Kammern definitiv verschlossen werden.
Hierzu r Blatt Zeichnungen.
DENDAT276819D 1913-01-25 Active DE276819C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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FR191325236X 1913-01-25

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Family

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DENDAT276819D Active DE276819C (de) 1913-01-25

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FR (1) FR453602A (de)
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CN105810529B (zh) * 2016-05-18 2017-12-26 新昌县兴旺轴承有限公司 可恢复熔断器

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GB191325236A (en) 1914-05-28
FR453602A (fr) 1913-06-12

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