DE257972C - - Google Patents
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- DE257972C DE257972C DENDAT257972D DE257972DA DE257972C DE 257972 C DE257972 C DE 257972C DE NDAT257972 D DENDAT257972 D DE NDAT257972D DE 257972D A DE257972D A DE 257972DA DE 257972 C DE257972 C DE 257972C
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01K—ELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
- H01K1/00—Details
- H01K1/02—Incandescent bodies
- H01K1/16—Electric connection thereto
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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- H01J5/00—Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
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Landscapes
- Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)
- Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
- Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 257972 -KLASSE 21/. GRUPPE
OTTO SCHALLER in BERLIN-SÜDENDE. Elektrische Lampe.
Zusatz zum Patent 243990.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. August 1912 ab. Längste Dauer: 13.JuIi 1925.
In der Patentschrift.243990 sind nur solche
Ausführungsformen der durch jenes Patent geschützten elektrischen Lampe zur Darstellung
gelangt, bei denen die senkrechten Mittelachsen der Dichtungsflächen der Stromzuführungen
parallel zueinander liegen, so daß die die Abdichtung der Lampe unterstützenden Druckkräfte der atmosphärischen Luft parallel
und gleich gerichtet sind.
' 10 Nun hat sich aber eine andere Ausführungsform als besonders vorteilhaft herausgestellt.
Bei dieser Ausführungsform der Erfindung fallen die senkrechten Achsen der Dichtungsflächen zusammen oder sie konvergieren. Daher
sind diese Druckkräfte entgegengesetzt oder so gerichtet, daß sie gegeneinander konvergieren.
Dadurch können die Herstellungskosten erniedrigt, die Abdichtungen verbessert
und einfachere Formen für die Lampenteile gewählt werden.
Bei dem in Fig. 1· dargestellten Beispiel ist
auf dem Rand der oben offenen Glasglocke a ein Ring f aus stromleitendem Material mittels
des Dichtungsringes d' luftdicht aufgesetzt, und dieser Ring trägt unter Vermittelung eines
zweiten Dichtungsringes d eine irgendwie gestaltete Kuppe g aus stromleitendem Material.
Der obere Dichtungsring d muß aus isolierendem Material bestehen. Die stromleitenden
Teile f und g tragen die zur Abdichtung an der Lampe dienenden Dichtungsflächen und
35
40
bilden seitlich vorstehende Teile der Stromzuführungen c zum Glühfaden b. Die Stromzuführungen
c können mit ihren zur Abdichtung benutzten Teilen f bzw. g fest oder lösbar
verbunden sein..
Fig. 2 zeigt die gleiche Ausführung bei einer anderen vorwiegend zylindrischen Lampenform,
wobei die in Fig. ι gewölbt gezeichnete
stromleitende Kuppe g durch einen flachen Deckel ersetzt ist und der stromkjtende Ring f
statt des H-förrnigen Querschnitts einen rechteckigen Querschnitt erhalten hat. Es soll
damit gezeigt werden, in wie mannigfacher Weise die Anordnung der beiden Abdichtungen
getroffen werden kann, und daß es dabei auf die Formgebung der Lampe, der Dichtungsflächen und der sie tragenden, mit den Stromzuführungen
c verbundenen Stromleiter nicht ankommt.
Ein anderes Beispiel ist in den Fig. 3 und 4 im Längsschnitt und Grundriß dargestellt, wobei
die rechte und linke Seite der Fig. 3 zwei verschiedene Ausführungen für die Abdichtungen
zeigen.
Die Lampenglocke besteht hier aus zwei Kugelkalotten ax und a2, z. B. zwei Halbkugeln.
Die beiden Kalotten können aber auch verschieden groß sein. Die obere Kalotte U1 ist an ihrem Rande abgedichtet gegen
den stromleitenden Ring g, die untere Kalotte S2 ebenso gegen den stromleitenden Ring/.
(2.
, ausgegeben am 26. April 1913·)
Beide Ringe sind gegeneinander abgedichtet durch den Isolationsring d, der aus Glas oder
sonst einem nichtleitenden Stoff bestehen kann. Mit den Ringen g und f sind wieder die
Stromzuführungen c zu einem oder mehreren Glühfäden b leitend verbunden. Die Glühdrähte
können einzeln parallel oder hintereinander oder in Gruppen parallel und hintereinander
geschaltet sein.
ίο Die in Fig. 3 links gezeichnete Abdichtung
unterscheidet sich von der rechts gezeichneten dadurch, daß die stromleitenden Ringe f und g
einen H-förmigen Querschnitt erhalten haben, so daß sie die Dichtungsringe h aufnehmen
können, deren Material leitend oder nichtleitend sein kann, während bei der rechtsseitigen
Darstellung die Dichtungsringe selbst gleichzeitig als Stromleiter dienen.
Für die Anordnung der Glühfäden b ist hier als Beispiel eine sternförmige gewählt, wobei
die Stromzuführung einerseits durch die mit g verbundene Brücke c nach dem mittleren
Verbindungsstück e, andererseits vom Ringe f nach den mit ihm verbundenen Enden der
Glühfäden erfolgt. Die obere Kalotte ax kann
als Reflektor ausgebildet sein. Die Parallelschaltung der Glühfäden bietet auch noch den
Vorteil, daß der Bruch eines Fadens die Lampe nicht betriebsunfähig macht.
Die größte Sorgfalt erfordert die Abdichtung. Für diese können alle bekannten, insbesondere
auch die in der Patentschrift 243990 erwähnten Stoffe, Mittel und Verfahren zur Anwendung kommen. Die bei den Fig. 1
bis 4 beispielsweise gewählte Anordnung der Abdichtungen gestattet aber außen bzw. neben
ihnen noch die Anwendung einer gemeinsamen Dichtung, die in Fig. 5 schematisch dargestellt
ist. An den unteren Lampenteil a2 ist ein
Glasring r angeschmolzen oder sonst auf irgendeine Weise am Behälter so angebracht, daß
ein ringförmiger Hohlraum entsteht, der die Abdichtungen der strpmleitenden Teile f und g
gegen die Lampenteile ax und a2, sowie gegen
den Isolationsring d überragt, und der mit öl oder einem anderen isolierenden Dichtungsmittel
gefüllt wird. Als Abdichtung zwischen Metall und Glas haben sich Gummi, imprägniertes
Papier und andere Abdichtungsmittel als hinreichend luftdicht bewährt, es hat sich
aber dabei gezeigt, daß die Lampenglocke sich nach und nach erwärmt, ohne daß indessen
die Glühfäden oxydieren. Der Erfinder schließt hieraus, daß zwar von außen ein Luftzutritt
nicht stattfindet, daß sich aber im Innern der Lampe sauerstofffreie Gase entwickeln,
und er erblickt die Ursache hiervon in einer Gasabgabe durch die Dichtungsmittel.
Es empfiehlt sich daher, nur solche Dichtungsmittel zu verwenden, welche keine Gase abgeben.
Verwendet man etwa Metall, z. B.
Blei, so ist Bedingung für eine gute Abdichtung die mindestens vorübergehende Anwendung
eines Druckes, bei welchem das Dichtungsmittel zu fließen beginnt, weil es alsdann
die kleinsten Unebenheiten der zu dichtenden Flächen ausfüllt. Diese Bedingung läßt sich
durch ein bloßes Verschrauben nicht in allen Fällen mit Sicherheit erfüllen, teils, weil der
Druck bei der Verschraubung nicht völlig gleichmäßig ist, teils, weil bei Temperaturänderungen
die Verschraubungsmittel eine Größenänderung, und zwar eine andere als das Dichtungsmittel erfahren.
Bei der vorliegenden Anordnung der Abdichtungen und bei den Abmessungen der
hochkerzigen Lampen läßt es sich erreichen, daß die Dichtungsflächen bereits durch die λ
Evakuierung der Lampe einen Druck von \ vielen Kilogrammen pro Quadratzentimeter 80™
erhalten. Insoweit dieser Druck noch nicht ausreicht, um das Dichtungsmetall zum Fließen \
zu bringen, kann er in einem Kompressor bis zu der erforderlichen Höhe ergänzt werden.
So würde z. B. eine kugelförmige Lampe von 30 cm äußerem Durchmesser mit ringförmigen
Dichtungsflächen von 3 mm Breite an ihrem Äquator bei ihrer Evakuierung einen Druck
von 25 kg pro Quadratzentimeter Dichtungsfläche ergeben, so daß es genügen würde, sie
in einem Kompressor einem vorübergehenden Überdruck von nur ein.er oder einigen Atmosphären
auszusetzen, um einen zum Fließen einer Bleidichtung ausreichenden Druck zu erhalten.
Dabei kann auch eine Erwärmung vorgenommen werden, um das Dichtungsmaterial weicher zu machen, oder um den
Druck geringer halten zu können. (
Die gegen den nichtleitenden Stoff abzudichtenden Leiter können auch aus Metall
oder dem etwa sonst gewählten Dichtungsmittel bestehen, sie können aber auch mit
einem Metallüberzug versehen (verbleit, vergoldet usw.) oder mit einer Metallfolie belegt
sein.
In solcher Weise hergestellte Metalldichtungen vertragen Temperaturänderungen sehr
gut, sie folgen den Ausdehnungen der Lampe, sie atmen, wie man zu sagen pflegt, unbeschadet
ihrer dichtenden Wirkung.
Bei allen vorgeschriebenen Ausführungsformen besitzen die Dichtungsflächen eine gemeinsame
Achse. Es ist dabei nicht notwendig, daß diese Dichtungsflächen nahe beieinander
liegen. Sie können sich sogar auch an entgegengesetzten Stellen der Lampe befinden,
wie die in Fig. 6 schematisch dargestellte Röhrenlampe als Beispiel zeigt. Die Art der
Abdichtung selbst ist dabei nicht gezeichnet. Es können die Deckel g und f auch aus einem
leitenden Material hergestellt sein, das selbst dichtet. Die Richtung der Druckkräfte ist
durch Pfeile angegeben. Ein Beispiel für eine Lampe, bei der die Achsen der Dichtungsfiächen
und damit auch die Druckkräfte, wie die Pfeile andeuten, konvergieren, ist in Fig. 7
in Form einer gebogenen Röhrenlampe ebenfalls schematisch und ohne Rücksicht auf die
Art der Abdichtung wiedergegeben.
Es ist ersichtlich, daß sich diese Beispiele beliebig vermehren lassen.
Unerheblich für den Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist auch die Art der Verbindung
der Glühfäden oder Glühkörper mit den Stromleitern.
Claims (7)
1. Elektrische Lampe nach Patent 243990, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechten
Mittelachsen der Dichtungsflächen zusammenfallen oder konvergieren,
2. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Dichtungsflächen
beider Stromleiter neben der Abdichtung durch den Luftdruck eine gemeinsame Flüssigkeitsdichtung angeordnet ist.
3. Lampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Abdichtungsmittel
Blei oder ein anderes Metall dient.
4. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromleiter selbst
als Abdichtungsmittel dienen.
5. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Glühfäden sternförmig
angeordnet sind, wobei die Mitte des Sterns mit dem einen Stromleiter verbunden ist, während der andere Stromleiter
die Enden der Glühfäden umfaßt.
6. Verfahren zur Herstellung der Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lampe vorübergehend unter äußeren Druck gebracht wird.
7. Verfahren zur Herstellung der Lampe nach Anspruch 1, dadurcli gekennzeichnet,
daß das Dichtungsmittel vorübergehend erwärmt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| DE191301804X | 1912-08-23 |
Publications (1)
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|---|---|---|---|
| DENDAT257972D Active DE257972C (de) | 1910-07-13 |
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| GB (1) | GB191301804A (de) |
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- 1911-07-12 FR FR432187A patent/FR432187A/fr not_active Expired
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1913
- 1913-01-22 GB GB191301804D patent/GB191301804A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR432187A (fr) | 1911-11-30 |
| FR17109E (fr) | 1913-06-20 |
| GB191301804A (en) | 1913-09-18 |
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