DE2759262A1 - Bindemittelsystem auf polyurethan- basis fuer formstoff-mischungen zur herstellung von giessformen und kernen - Google Patents
Bindemittelsystem auf polyurethan- basis fuer formstoff-mischungen zur herstellung von giessformen und kernenInfo
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Description
Bindemittelsystem auf Polyurethan-Basis für Formstoff-Mischungen zur Herstellung von
Gießformen und Kernen
In der Gießereitechnik werden zur Herstellung von
Gießformen und Kernen in nennenswertem Umfang Formstoff-Mischungen
eingesetzt, bei denen ein körniger Formgrundstoff (meistens Sand) mit einem kalt aushärtbaren Bindemittelsystem auf Polyurethan-Basis
vermischt ist. Ein solches Bindemittelsystem setzt sich zusammen aus Polyisocyanaten mit mindestens zwei NCO-Gruppen im
Molekül und Polyolen mit mindestens zwei OH-Gruppen im Molekül als Reaktionspartnern sowie einem tertiären Amin (oder ggfs. auch
einer metallorganischen Verbindung) als Beschleuniger. Je nachdem, ob nach dem sogenannten "Kalthärteverfahren" oder nach dem sogenannten
"Gashärteverfahren" gearbeitet wird, wird der Beschleuniger dabei entweder zusammen mit den übrigen Bestandteilen des
Bindemittelsystems unmittelbar vor der Verarbeitung der Formstoff-Mischung zugesetzt, oder aber er wird erst nach dem Einbringen
der zunächst ohne den Beschleuniger hergestellten Formstoff-Mischung in ein Formwerkzeug zugegeben, indem die Mischung im
Formwerkzeug (ggfs. nach vorheriger Verdichtung) mit einem gasförmigen tertiären Amin begast wird.
Weiterhin gehört zu einem solchen Bindemittelsystem im allgemeinen aber auch noch ein Lösungsmittel, und zwar besonders
dann, wenn einer oder beide der Reaktionspartner in einer höher molekularen Form, z.B. als Präpolymer vorliegen. So sind
beispielsweise Kondensationsharze aus Phenolen oder phenolartigen Verbindungen mit Aldehyden sehr gut geeignete Polyole, die auf-
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grund ihres höheren Molekulargewichts regelmäßig ein Lösungsmittel
benötigen.
Obgleich das Lösungsmittel nicht an der Urethanbildung (also der Reaktion zwischen den Polyisocyanaten und den Polyolen)
teilnimmt, übt es doch einen Einfluß auf den Reaktionsablauf aus, was u.a. wohl damit zusammenhängt, daß die beiden Reaktionspartner
mit den verschiedenen Lösungsmittel-Typen unterschiedlich verträglich sind. So sind im allgemeinen polare Lösungsmittel gut für
Phenolharze und dergleichen Polyole geeignet und nur weniger gut mit Polyisocyanaten verträglich, während für unpolare Lösungsmittel
das umgekehrte gilt. In der Praxis werden deshalb normalerweise Gemische von polaren und unpolaren Lösungsmitteln eingesetzt,
die auf das jeweilige Bindemittelsystem abgestimmt sind. Die einzelnen Bestandteile dieses Gemische sollten dabei im
übrigen keinen zu niedrigen Siedebereich haben, damit das Lösungsmittel nicht durch Verdunstung zu rasch unwirksam werden kann.
Als unpolare Lösungsmittel dienen bevorzugt hochsiedende aromatische Kohlenwasserstoffe (meistens in Form von Gemischen)
mit einem Siedebereich oberhalb von etwa 1500C (bei Normaldruck),
und als polare Lösungsmittel sind bisher aliphatische und zyklische Ketone, Fettsäureester, Acetale bzw. Ketale,Glycolester,
Glycolätherester, Glycoldiäther und dergleichen Verbindungstypen, die auch mit ausreichend hohem Siedebereich zur Verfügung stehen,
zum Einsatz gekommen.
Sämtliche dieser vorgenannten polaren Lösungsmittel haben jedoch - im Gegensatz zu den hochsiedenden Aromaten - den
schwerwiegenden Nachteil, daß sie einen äußerst unangenehmen Geruch besitzen und damit zu einer erheblichen Arbeitsplatz-Belastung
führen, die auch meist nicht durch Schutzmaßnahmen wie
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Abzugshauben oder dergleichen abgefangen werden kann. In dem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, daß die Entwicklung bei
den Harzen inzwischen zu Produkten mit sehr geringer Geruchsbelästigung (z.B. infolge eines Restgehaltes an freiem Formaldehyd)
geführt hat, so daß derzeit tatsächlich nur die Lösungsmittel die Hauptursache der Arbeitsplatz-Belastung sind. Geruchlose Lösungsmittel
mit im übrigen befriedigenden Eigenschaften sind daher
dringend geboten.
Einen ersten Schritt in dieser Richtung bringt die OE-PS 342 794 durch den Vorschlag, als polare Lösungsmittel
Phthalsäuredialkylester (vorzugsweise der o-Phthalsäure) zu verwenden,
die bei Raumtemperatur flüssig sind und die einen Alkylrest
von 1-12 und vorzugsweise von 3-6 C-Atomen besitzen. Solche 'Phthalsäureester sind tatsächlich weitgehend bis vollständig
geruchsfrei. Sie haben auch noch den Vorteil, daß sie mit Polyisocyanaten verträglicher sind als z.B. Isophoron (ein häufig
als Lösungsmittel eingesetztes zyklisches Keton) und deshalb zu Formkörpern mit etwas besseren Eigenschaften führen. Allerdings
ist ihre Verträglichkeit mit Polyisocyanaten noch nicht optimal,
■ und außerdem haben sie den Nachteil, daß sie beim Gießvorgang
leicht spalten können, was dann abgußseitig eine Sublimation "mit
, starker Rauchentwicklung und entsprechend starkem Gießgeruch er-
; gibt.
Mit der Erfindung soll nunmehr für ein Bindemittelsystem auf Polyurethan-Basis für Formstoff-Mischungen zur Her-
; stellung von Gießformen und Kernen ein geruchfreies polares Lösungsmittel geschaffen werden, das den Nachteil der Phthalsäuredialkylester
hinsichtlich der thermischen Beständigkeit beim GießvorgaYig
vermeidet und das außerdem die Eigenschaften sowohl der
Formstoff-Mischung als auch der daraus hergestellten Formkörper j erheblich verbessert. j
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27S92Ö2
Dieses Ziel erreicht die Erfindung dadurch, daß das Lösungsmittel aus solchen Estern besteht oder solche Ester enthält, deren
Säure-Komponente entweder eine aliphatische Dikarbonsäure mit 6-12 C-Atomen oder eine Benzolpolykarbonsäure mit 3 oder
mehr COOH-Gruppen ist, und deren Alkohol-Komponente ein aliphatischer,
cycloaliphatischer, arylaliphatischer oder aromatischer Alkohol mit 6-13 C-Atomen ist.
Typische Beispiele für die Säure-Komponente der im erfindungsgemäßen
Bereich liegenden Gruppe von Estern sind die Reste der aliphatischen Dikarbonsäuren Adipinsäure (6 C-Atome),
Suberinsäure (8 C-Atome), Azelainsäure (9 C-Atome), Sebacinsäure (10 C-Atome) und Dekandicarbonsäure (12 C-Atome), sowie die Reste
der Benzolpolykarbonsäuren Trimellitsäure (3 COOH-Gruppen am
Benzolkern) und Pyromellitsäure(4 COOH-Gruppen am Benzolkern). Für die Alkohol-Komponente sind typische Beispiele alle aliphatischen
Alkohole mit 6-13 C-Atome, also vom Hexylalkohol bis zum Tridecylalkohol, aber auch cyclische, arylaliphatische und aromatische
Alkohole wie Cyclohexylalkohol, Cyclooctylalkohol und Benzylalkohol, sowie gegebenenfalls auch Alkohole mit zusätzlichen
Ätherbrücken wie Butoxyäthylalkohol. Sowohl für die Säure-Komponente als auch für die Alkohol-Komponente sind dabei
alle Isomeren und Isomeren-Gemische, wie sie in Handelsprodukten üblicherweise vorkommen, mit eingeschlossen. Im übrigen brauchen
die erfindungsgemäßen Lösungsmittel nicht nur aus einem der im erfindungsgemäßen Bereich liegenden Gruppe von Estern zu bestehen,
sondern können ebenso auch Gemische aus verschiedenen dieser Ester sein.
Dementsprechend können die erfindungsgemäßen Lösungsmittel
aus einer oder mehreren der folgenden speziellen Ester, die sich
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als sehr gut geeignet erwiesen haben, ausgewählt spin: BIs-(2-äthylhexyl)-adipat
(DOA), Di-n-nonyl- u. Di-isononyl-adipat,
Di-n-octyl- und Di-isooctyl-adipat, Di-n-decyl- und Di-isodecyladipat
(DIDA), Bis-[methylcyclohexyl]-adipat, Bis-[methylcyclohexylmethyl]-adipat,
Benzyl-octyl-adipat, Bis-[butoxyäthyl] -adipat,
Di-n-hexyl-azelainat (DHAZ), Tetrakis-[2-äthylhexyl]-pyromellitat,
Trisisooctyl-trimellitat, tris-octyl-trimellitat, Bis-2-äthylhexylsebacat,
Di-n-octyl-sebacat, Di-n-hexyl-sebacat, sowie Esternaus
Alkohol-Gemischen wie Tri-nC8-Cio-Trimellitat (TTMJ und Di-nC7-nC9-adipat).
Ihr Siedebereich liegt durchweg oberhalb von 200° C/20 Torr, und meistens erheblich oberhalb dieses Wertes. Sie gehören
also sämtlich in die Klasse der sehr hoch siedenden Stoffe.
Die erfindungsgemäßen Lösungsmittel sind geruchsfrei
und nicht toxisch, sie erfüllen also die Forderungen nach einem Umweltschutz am Arbeitsplatz. Weiterhin sind sie thermisch sehr
stabil, und sie verdunsten praktisch nicht. Vor allem aber verbessern sie die Eigenschaften der Formstoff-Mischung und der
daraus hergestellten Formkörper in einem erheblichen Ausmaß, der bei Formstoff-Mischungen für das Gashärteverfahren besonders
markant zutage tritt.
Bevor die Vorteile der erfindungsgemäßen Lösungsmittel im
einzelnen erläutert werden, sei noch darauf hingewiesen, daß diese Vorteile angesichts der Tatsache, daß die bislang als
Lösungsmittel bekannt gewordenen Ester im Prinzip analog strukturiert sind, in keiner Weise vorhersehbar waren. Allerdings haben
bei den als Lösungsmittel bekannten aliphatischen Estern beide Komponenten oder mindestens eine Komponente eine relativ kurze
Kettenlänge von weniger als 6 C-Atomen, und bei den bekannten Phthalsäureestern sind nur zwei Estergruppen am Benzolkern angeordnet.
Demgegenüber weisen die erfindungsgemäßen Lösungsmittel,
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soweit sie Ester einer aliphatischen Dikarbonsäure sind, eine im gleichen Bereich liegende, relativ große Anzähl von C-Atomen
für beide Komponenten auf, und im Falle der Benzolpolykarbonsäuren
besitzen sie drei oder sogar noch mehr Estergruppen am Benzolkern. Dieser Unterschied hat sich nun für den Erfolg der
Erfindung als entscheidend erwiesen. Die erfindungsgemäß eingesetzten Ester besitzen nämlich - trotz der durchweg höheren Anzahl
von Estergruppen im Molekül - einen stark hydrophoben, unpolaren Molekülaufbau, bei dem die polare Wirkung der Estergruppen
weitgehend durch die außen liegenden hydrophoben Reste abgeschirmt ist. Völlig überraschend ist dabei, daß sie dadurch
gewissermaßen eine Zwitterstellung bekommen, indem sie dem Harz gegenüber wie ein gutes polares Lösungsmittel wirken und
ein gutes Lösungsvermögen zeigen, sich im übrigen aber wie ein unpolares Lösungsmittel verhalten, also hydrophobierend
wirken und auch ausgezeichnet mit Polyisocyanaten verträglich sind.
Andere Ester mit langkettigen Komponenten, die aber nicht
in den Bereich der Erfindung fallen, wie beispielsweise Butylstearat,
erbringen die positiven Wirkungen der erfindungsgemäßen Lösungsmittel nicht. Dementsprechend ist der Bereich der erfindungsgemäßen
Lösungsmittel nach unten hin dadurch begrenzt, daß sich bei weniger als 6 C-Atomen für nur eine der
beiden Ester-Komponenten (Säure oder Alkohol) kein Erfolg mehr einstellt. Nach oben hin ergibt sich die Grenze dadurch daß
Ester mit mehr als 12 bzw. 13 C-Atomen für die beiden Komponenten bereits wachartig fest werden.
Die gute thermische Stabilität der erfindungsgemäßen Lösungsmittel
in Verbindung mit ihrem hohen Siedebereich verzögert den Zerfallzeitpunkt beim Gießvorgang und erhöht damit die ther-
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mische Belastbarkeit der Formkörper. Dadurch werden nicht nur Belästigungen durch unangenehme Spaltprodukte vermieden, sondern
es ergibt sich auch eine Verbesserung der Gußoberfläche, und zwar insbesondere bei Grauguß. Außerdem verdunsten die erfindungsgemäßen
Lösungsmittel nicht, so daß sie auch beim Lagern von Kernen oder dergleichen Formteilen, die nach dem Gashärteverfahren
gehärtet werden, erhalten bleiben und dadurch zur Energieaufnahme beim Abguß geeignet sind.
Weiterhin sind die Festigkeiten der Formkörper, die unter Verwendung der erfindungsgemäßen Lösungsmittel hergestellt
worden sind, generell ganz ausgezeichnet und jedenfalls den mit den bisher bekannten Lösungsmitteln erzielbaren Werten überlegen.
In dem Zusammenhang ist aber auch besonders noch auf zwei andere Faktoren hinzuweisen, die beim Gashärteverfahren eine
wichtige Rolle spielen, nämlich die Sandlebenszeit und die Lagerfähigkeit der ausgehärteten Kerne. Die Sandlebenszeit ist die
Zeitdauer, innerhalb der eine vorbereitete, aber noch nicht mit dem Beschleuniger versetzte Formstoff-Mischung gelagert werden
kann und brauchbar bleibt. Bei Verwendung der erfindungsgemäßen Lösungsmittel lassen sich Sandlebenszeiten von 5 und mehr Stunden
erzielen, wobei sich Formkörper ergeben, deren Festigkeiten zwar niedriger liegen als bei sofortiger Verarbeitung, aber für den
Abguß durchaus noch voll ausreichend sind. Derartig hohe Sandlebenszeiten sind mit den bisher bekannten Lösungsmitteln nicht
möglich gewesen. Entsprechend gut sind auch die ausgehärteten Formkörper lagerfähig. Während bei Verwendung der bisher bekannten
Lösungsmittel die Festigkeitswerte im Verlaufe der Lagerung, insbesondere auch bei hohem Luftfeuchtigkeitsgehalt, nach über- !
schreiten eines Maximums wieder abfallen, zeigen Formkörper, i die mit einem erfindungsgemäßen Lösungsmittel hergestellt sind, ,
diese Erscheinung nicht. I
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Diese Überlegenheit, die die erfindungsgemäßen Lösungs
mittel gegenüber den bisher bekannten Lösungsmitteln hinsichtlict der Festigkeit und Lagerfähigkeit der ausgehärteten Formkörper
sowie der Sandlebenszeit aufweisen, ist offensichtlich eine Folge de
stark hydrophoben Natur der erfindungsgemäßen Lösungsmittel. Die bisher bekannten Lösungsmittel (einschließlich auch der Phthalsäureester)
sind nicht hydrophob genug, so daß es generell notwendig ist, die Formstoff-Mischung zur zusätzlichen Hydrophobierung
noch mit speziellen Silanen zu versetzen. Die erfindungsgemäßen Lösungsmittel benötigen eine solche Silanisierung nicht
unbedingt. Sie führen auch ohne Silan-Zusatz bereits zu Ergebnissen,
die mit den bisher bekannten Lösungsmitteln nur durch Silanisierung erreichbar sind. Wenn auch bei den erfindungsgemäße
Lösungsmitteln noch eine zusätzliche Silanisierung erfolgt, werden die Ergebnisse dann entsprechend noch besser.
Weiterhin hat sich gezeigt, daß durch die erfindungsgemäßen Lösungsmittel auch die Klebneigung bei der Kernherstellung
drastisch verringert oder sogar völlig aufgehoben wird. Dadurch wird eine reibungslose Fertigung mit geringsten Ausschußquoten
unter Fortfall von zeitraubenden Kernausbesserungsarbeiten möglich. Auch das ist ein deutlicher Vorteil gegenüber
den bisher bekannten Lösungsmitteln einschließlich den Phthalsäureestern.
, Schließlich hat sich auch noch die überraschende Tat-
j sache herausgestellt, daß Formstoff-Mischungen für das Gashärteverfahren,
die unter Verwendung der erfindungsgemäßen Lösungsj mittel hergestellt sind, eine erheblich geringere Menge an gasförmigem
tertiären Amin zur Begasung benötigen. Dieser veiringer
te Aminverbrauch, der je nach speziellem Harz und speziellem Lösungsmittel bis zu 50% betragen kann, ist ein weiterer wichtige
Vorteil.
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El' -
10 -
Die erfindungsgemäßen Lösungsmittel können für sich allein verwendet werden, kommen aber vorzugsweise im Gemisch mit
üblichen unpolaren Lösungsmitteln, insbesondere den hochsiedenden : Aromaten zum Einsatz. Bezogen auf ein solches Lösungsmittelgemisch
kann der Anteil an erfindungsgemäßen Lösungsmitteln dabei von 10% an aufwärts betragen, er liegt vorzugsweise im Bereich von
10 - 60% und wird auf das jeweilige Harz abgestimmt. Die fertige Harzlösung kann in allen Fällen einen im üblichen Bereich liegenden
Feststoffgehalt von etwa 40 - 60% besitzen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand einiger Ausführungsbeispiele
erläutert und mit entsprechenden Vergleichsbeispielen verglichen. In allen Fällen wurde dabei wie folgt vorgegangen:
Es wurden für das Gashärteverfahren Formstoff-Mischungen
in Chargen von 30 kg hergestellt, die sich jeweils aus
; 100 Gewichtsteilen Quarzsand H 32
1 Gewichtsteil Harzlösung
1 Gewichtsteil 85%ige Polyisocyanatlösung in
j hochsiedenden Aromaten (Siedebe-
reich 150 - 25O°C)
ι zusammensetzten. Variiert wurde nur die Harzlösung einmal in Hinsicht
auf das Lösungsmittel und zum anderen auch in Hinsicht auf die Harztype selbst. Zum Einsatz kamen dabei hinsichtlich der Lösungsmittel
mehrere in den erfindungsgemäßen Bereich fallende Ester sowie zwei bekannte Lösungsmittel und hinsichtlich des Harzes
zwei etwas unterschiedliche Kondensationsharze aus Basis Phenol-Formaldehyd, von denen das eine (Harz A) etwas langsamer
reagierte und das andere (Harz B) .etwas reaktiver war. In allen Fällen betrug die relative Luftfeuchtigkeit 70-80% und die
Mischungstemperatur 24 + 1°C.
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Die solcherart hergestellten Fcrmstoff-Mischungen wurden
in der üblichen Weise zu Formkörpern verschossen und durch
Begasung mit Triäthylamin (Begasungszeit 1 see) gehärtet. Anschließend
wurden sie 10 see lang mit Luft gespült.
In der nachfolgenden Tabelle sind die Biegefestigkeiten der so hergestellten Formkörper zusammengefaßt, und zwar für
die beiden unterschiedlichen Harztypen A und B und für eine Reihe verschiedener bekannter bzw. erfindungsgemäBer Lösungsmittel in
Abhängigkeit von der Lagerzeit der ausgehärteten Formkörper. Dabei wurden die gleichen Untersuchungsreihen einmal mit einer
sofort verarbeiteten Formstoff-Mischung im Vergleich zu einer zuvor 1 Stunde lang gelagerten Formstoff-Mischung durchgeführt
sowie zum anderen mit einem silanisierten Harz im Vergleich zu einem nicht silanisierten Harz. In allen Fällen ist dabei die
Überlegenheit der erfindungsgemäßen Lösungsmittel deutlich erkennbar.
-Tabelle-KRE/vf
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- 12 -
Biegefestigkeiten in N/cm2
Harzlösung I :
55% Harz A (nicht silanisiert] 15% polares Lösungsmittel
30% hochsiedende Aromaten
| po lare s | Mi schun | 45 | g | r a r be | i tet | 7Tg . | Mis | chung | lager | t | 48h | 7Tg. |
| Lösungsm i 11e1 | sofort | 43 | ve | 24h | 48h | 1 47 | 60 | min ge | 24h | 1 77 | 1 37 | |
| mit 15% | SOf. | 45 | I | 226 | 1 86 | 334 | SOf | . 45 ' | 245 | 363 | 324 | |
| Iso | 1 96 | 55 | 2 | 422 | 41 2 | 634 | 1 77 | 363 | 383 | 608 | 589 | |
| DOP | 265 | 44 | 1 | 589 | 628 | 500 | 245 | 383 | 579 | 500 | 491 | |
| TTM | 265 | 48 | 9 | 510 | 530 | 540 | 226 | 491 | 510 | 491 | 520 | |
| DOA | 275 | 49 | 1 | 500 | 520 | 530 | 255 | 481 | 491 | 520 | 530 | |
| DIDA | 275 | 1 | 530 | 530 | 265 | 461 | 530 | |||||
| DHAZ | 284 | 1 | 255 | 461 | ||||||||
Harzlösung II :
55% Harz B (nicht silanisiert ) 1 0% polares Lösungsmittel 35% hochsiedende Aromaten
| po1 ares | Mischung | rt ve | ra rbe i | tet | 7Tg. | Mischung | in ge | lagert | 48h | 7Tg. |
| Lösungsmi 11e 1 | so f ο | 45 ' | 24h | 48h | 304 | 60 m | 45 ' | 24h | 353 | 275 |
| mit 10% | SOf. | 451 | 44 1 | 422 | 520 | SOf . | 41 2 | 373 | 451 | 451 |
| ISO | 31 4 | 481 | 520 | 540 | 589 | 275 | 422 | 432 | 540 | 54 9 |
| DOP | 216 | 540 | 634 | 61 8 | 608 | 206 | 481 | 530 | 549 | 549 |
| TTM | 31 4 | 530 | 559 | 608 | 61 8 | 284 | 45 1 | 510 | 579 | 579 |
| DOA | 31 4 | 520 | 579 | 628 | 6 57 | 284 | 500 | 540 | 598 | 589 |
| DIDA | 294 | 540 | 634 | 667 | 275 | 51 0 | 579 | |||
| DHAZ | 245 | 235 | ||||||||
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(Fortsetzung der Tabelle)
Harzlösung III :
55% Harz A (mit 0,3% Silanzusatz) 15% polares Lösungsmittel
30% hochsiedende Aromaten
|
polares
Lösungsmittel nit 15% |
Mischung
sofort verarbeitet sof. 45« 24h 48h |
412
510 |
392
579 |
363
598 |
7Tg. |
Mischung
60 min gelagert sof. 45« 24h |
402
491 |
373
549 |
48h | 7Tg. |
|
ISO
DOP |
206
265 |
549
530 |
628
634 |
647
697 |
314
589 |
216
275 |
510
510 |
579
589 |
353
540 |
324
549 |
|
DOA
DHAZ |
294
265 |
706
736 |
275
255 |
569
634 |
618
677 |
Iso DOP
TTM DOA DIDA DHAZ
Isophoron
Tri-nCβ-C10-Trimellitat
Di-(2-äthylhexyl)-adipat Di-isodecyladipat
Di-hexylazelainat
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Claims (2)
1. Bindemittelsystem auf Polyurethan-Basis für Formstoff-Mischungen
zur Herstellung von Gießformen und Kernen, mit einem Polyisocyanat mit mindestens 2 NCO-Gruppen im Molekül und einem
Polyol und mindestens 2 OH-Gruppen im Molekül, vorzugsweise einem OH-Gruppenhaltigen Kondensationsharz, als Reaktionspartner, mit
einem tertiären Amin oder ggfs. einer metallorganischen Verbindung
als Beschleuniger sowie mit einem Lösungsmittel, welches aus Estern besteht oder Ester enthält, dadurch gekennzeichnet, daß
solche Ester eingesetzt sind, deren Säure-Komponente entweder eine aliphatische Dikarbonsäure mit 6-12 C-Atomen oder eine Benzolpolykarbonsäure
mit 3 oder mehr COOH-Gruppen ist, und deren Alkohol-Komponente ein aliphatischer, cycloaliphatischer, arylaliphatischer
oder aromatischer Alkohol mit 6-13 C-Atomen ist.
2. Bindemittelsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ester im Gemisch mit hochsiedenden unpolaren Lösungsmitteln eingesetzt sind, wobei der Ester-Anteil von 10% an aufwärts
beträgt und vorzugsweise im Bereich von 10-60% liegt.
- Beschreibung -
9&98287Öle·
Priority Applications (14)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2759262A DE2759262C2 (de) | 1977-12-31 | 1977-12-31 | Bindemittelsystem auf Polyurethan- Basis für Formstoff-Mischungen zur Herstellung von Gießformen und Kernen |
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| US05/910,283 US4231914A (en) | 1977-12-31 | 1978-05-30 | Polyurethane-based binder system for the production of casting molds or cores |
| IN965/CAL/78A IN149991B (de) | 1977-12-31 | 1978-09-01 | |
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