DE2758709A1 - Selbsttaetig gesteuerte berieselungsanlage - Google Patents
Selbsttaetig gesteuerte berieselungsanlageInfo
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Description
Dipl.-Ing. F. A.Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
Dr.-Ing.H.Liska
PLBA
-5-
t MÖNCHEN 16, DEN POSTFACH «60820
FIAT Societa per Azioni
10, Corso Marconi Turin, Italien
Selbsttätig gesteuerte Berieselungsanlage
80982^/0974
Patentanwälte Dipl.-Ing. H. Weickmann, Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke
Dipl.-Ing. F. A.Weickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
Dr.-Ing.H.Liska
8 MÜNCHEN 86, DEN
POSTFACH 860 820
FIAT Societa per Azioni Corso Marconi Io
Turin, Italien
Turin, Italien
Selbsttätig gesteuerte Berieselungsanlage
Die vorliegende Erfindung betrifft eine selbsttätig gesteuerte Berieselungsanlage.
In der Landwirtschaft verwendet man häufig eine Berieselungsanlage, welche eine mit einer Mehrzahl von Düsen versehene
Rohrleitung aufweist. Im Betrieb der Anlage verteilen die Düsen kontinuierlich Wasser, das direkt von einer Wasserquelle,
wie beispielsweise einer Wasserleitung eines normalen Wassernetzes entnommen wurde.
Eine derartige Berieselungs- oder Bewässerungsanlage hat jedoch den Nachteil, daß bei Verwendung langer Rohrleitun-
8 0 9 8 2\/ 0 9 7 4
gen, wie dies beispielsweise bei der Bewässerung von Obstplantagen
notwendig ist, ein Abfall des Wasserdruckes zwischen dem Anfang und dem Ende der Rohrleitung stattfindet.
Aufgrund dieses Druckabfalles 1st die Menge des Wassers, das von den an dem der Quelle fernen Ende der Rohrleitung
angeordneten Düsen abgegeben wird, sehr viel geringer, als die Menge des Wassers, das von den Düsen abgegeben wird,
die nahe dem mit der Wasserquelle verbundenen Ende der Rohrleitung
angeordnet sind. Diese Art von Anlage erfordert daher eine Rohrleitung mit einem Über deren Länge hin abnehmenden
Querschnitt, obwohl auch der Abschnitt mit dem kleinsten Querschnitt noch notwendigerweise ziemlich groß
sein muß. Eine derartige Anlage ist daher ziemlich teuer.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Berieselungs- oder Bewässerungsanlage anzugeben, bei der diese
Nachtelle vermieden werden und bei der die jeder Düse zugeführte Wassermenge unabhängig von der Lage der Düse
selbst ist und wobei die Rohre einen gleichbleibenden Querschnitt und geringen Durchmesser haben.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß eine Berieselungsanlage
zur Verteilung einer Flüssigkeit von einer Speisequelle für diese Flüssigkeit vorgeschlagen, die
gekennzeichnet ist durch eine mit einer Mehrzahl von Verteilerdüsen versehene Rohrleitung, zwischen je zwei einander
benachbarten Düsen angeordnete Speichereinrichtungen zum Speichern der Flüssigkeit unter Druck und einer Einrichtung
zum zyklischen Füllen der Speichereinrichtungen mit Flüssigkeit und zum Abführen der Flüssigkeit aus den
Speichereinrichtungen über die jeweils zugeordneten Düsen.
Die beiliegenden Zeichnungen erläutern die Erfindung anhand zweier Ausführungsbeispiele. Es stellen dar:
8 0 9 8 2^/ 097/;
Fig. 1 eine schematische, teilweise geschnittene Darstellung einer halbautomatischen Berieselungsanlage
gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
und
Fig. 2 eine schematische teilweise geschnittene Darstellung einer automatischen Berieselungsanlage gemäß
einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.
Die in Fig. 1 dargestellte Berieselungsanlage umfaßt eine Wasserquelle, die als Reservoir 2 dargestellt ist, die aber
auch lediglich von einer Wasserleitung des Wassernetzes gebildet sein kann. Mit dem Reservoir 2 ist eine Pumpe 4
über eine Leitung 3 verbunden, welche über eine Leitung
5 aus dem Reservoir 2 entnommenes Wasser einem Steuerventil 11 zuführt. Dieses umfaßt ein Ventilgehäuse 6 sowie
eine Abschlußplatte 13 mit einem Anschlußstutzen 15, an dem die Leitung 5 angeschlossen ist. Der Anschlußstutzen
15 weist einen Durchtrittskanal auf, welcher mit einer innerhalb des Ventilgehäuses 6 ausgebildeten Ventilkammer
17 in Verbindung steht. Die Größe der Ventilkammer 17 ist durch einen Ventilkolben 23 veränderbar, dessen Stellung
durch einen Einstellknopf 18 bestimmbar ist, der mit einem in das Ventilgehäuse 6 eingeschraubten Gewindeschaft
verbunden ist und dessen Wirkung durch eine Feder 2o unterstützt wird.
Das Ventilgehäuse 6 weist zwei weitere Anschlußstutzen 21 und 25 auf. Ein Durchtrittskanal des Anschlußstutzens 21
ist mit einem Kanal 19 verbunden, der seinerseits über Querkanäle 8 und 24 mit der Ventilkammer 17 in Verbindung
steht. Die Querkanäle 8 und 24 münden an Stellen in die Ventilkamraer 17, die in Längsrichtung der Ventilkammer 17
in einem Abstand voneinander liegen. Der Querkanal 24
B O 9 8 Λ/ 0 9 7 4
fluchtet alt einem diametral gegenüberliegenden Abfluftkanal
27, der ait den Anschlußstutzen 25 in Verbindung steht, an den eine zum Reservoir 2 zurückführende Abflußleitung 54
angeschlossen ist.
An den Anschlußstutzen 21 ist eine Rohrleitung Io angeschlossen,
die su eines allgemein mit 29 bezeichneten Membranventil führt, das eine Sprühdüse31 aufweist. Die
Sprühdüse 31 ist als Teil eines Einsatzes 43 ausgebildet, der in ein Ventilgehäuse 14 eingeschraubt ist, um so die
Das Ventilgehäuse 14 ist mit einem Anschlußstutzen 35 versehen,
an dem die Rohrleitung Io angeschlossen ist. Der Anschlußstutzen 35 steht in Verbindung mit einem in dem
Ventilgehäuse 14 ausgebildeten Kanal 33, der über eine schmale Queröffnung in eine innerhalb des Ventilgehäuses
14 gelegene Ventilkammer 47 einmündet. Die Ventilkammer 47 besitzt eine ringförmige Schulter 51, auf der eine
flexible Membran 12 aufliegt. Der Einsatz 43 ist mit einem konischen Ende versehen, in dem die Mündung 26 eines
durch die Sprühdüse 31 verlaufenden Innenkanals 45 liegt. Auf der der Queröffnung, über «reiche der Durch tri ttskanal
33 mit der Ventilkammer 47 in Verbindung steht, abgelegenen Seite der Membran 12 ist ein mit der Ventilkammer 47 in
Verbindung stehender Auslaßkanal 49 vorgesehen, der sich
in einen Anschlußstutzen 37 erstreckt, an den eine weitere Rohrleitung 16 angeschlossen ist, die zu einer identisch
ausgebildeten Sprühdüsenanordnung 29a führt.
Der Anschlußstutzen 37 besitzt einen Querarm 39 mit einer Innenbohrung, welche mit dem AuslaBkanal 49 in Verbindung
steht. Der Querarm 39 1st durch ein Leitungsstück 3o mit
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einem Anschlußstutzen 41 eines elastischen Speicherbehälters 32 verbunden, der eine bestimmte Menge von unter Druck
stehendem Wasser speichern kann, indem er elastisch deformiert wird.
Die Sprühdüsenanordnung 29a ist identisch mit der vorstehend beschriebenen Sprühdüsenanordnung ausgebildet und
mit einer Rohrleitung 53 verbunden, die mit einem Verschlußstopfen 55 abgesperrt ist. Natürlich können weitere
Ventil-Düsenanordnungen hintereinander längs eines größeren Leitungsabschnittes vorgesehen sein, auch wenn in der
Figur aus Gründen der Einfachheit nur zwei derartige Anordnungen dargestellt sind. Die Anzahl der vorgesehenen
Ventil-Düsenanordnungen wird von den speziellen Umständen bei der Anwendung der Anlage abhängen. Die Teile der
Sprühdusenanordung 29a werden mit den gleichen Bezugszeichen
bezeichnet wie die Teile der Sprühdüsenanordnung 29 unter Hinzufügen eines "a".
Bei Verwendung der vorstehend beschriebenen Anlage wird der Einstellknopf 18 herausgeschraubt, so daß sich der Ventilkolben
22 von der Abschlußplatte 13 weg in die in Fig. 1 dargestellte Stellung bewegen kann, in der er eine
Verbindung zwischen dem Durchtrittskanal des Anschluß-Stutzens 15 und dem Quer- oder Übertragungskanal 8 freigibt.
Aus dem Reservoir 2 entnommenes Wasser kann dann mittels der Pumpe 4 durch die Leitung 5 gepumpt werden
und strömt dann über die Ventilkammer 17, den Querkanal 8, den Kanal 19 und den Anschlußstutzen 21 durch das Ventil
in die Rohrleitung lo, welche das Wasser zu der Ventil-Düsenanordnung
29 transportiert. Dort durchströmt es den
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gegen die Mündung 26 des Innenkanals 45, der zur Sprühdüse 31 führt. Aufgrund der Flexibilität der elastischen Membran
12 kann diese an ihrem Umfang verbogen werden, so daß unter Druck stehendes Wasser über den Rand der Membran 12 in die
Ventilkammer 47 und von dort über den Auslaßkanal 49 in den elastischen Speicherbehälter 32 und den nächsten Abschnitt
16 der Rohrleitung strömen kann.
An der nächsten Sprühdüsenanordnung 29a findet der gleiche Vorgang statt. Da jedoch der Auslaß abgesperrt ist durch
den Verschlußstopfen 55, wird der Speicherbehälter 32a gefüllt, bis in diesem der maximale Pumpendruck herrscht.
Der gleiche Druck wird auch in dem Speicherbehälter 32 aufgebaut. Während dieser Betriebsphase bleiben die Sprühdüsen
31, 31a selbst durch die jeweiligen Diaphragmen 12 bzw. 12a geschlossen.
Wenn auch in Fig. 1 die Düsen mit verschiedener räumlicher Orientierung dargestellt sind, ist zu bemerken, daß sie
bei einer tatsächlichen Ausführung alle nach oben zeigen oder in einem geeignetenWinkel angeordnet sein können, je
nach der erforderlichen Berieselungsrichtung. So können beispielsweise die Düsen so angeordnet sein, daß sie einen
feinen Sprühnebel zur Befeuchtung der Luft sowie zur Bewässerung des Bodens erzeugen. Sie können aber auch direkt
zum Boden hinzeigen, um einen Wasserstrahl gegen die Wurzeln einer Pflanze zu lenken und dabei die Blätter trocken zu
lassen. Die spezielle Einstellung und Orientierung der Düsen wird von dem Gebiet, in dem die Anlage verwendet werden soll,
sowie den Erfordernissen abhängen, die beim Anbau und der Aufzucht bestimmter Pflanzen auftreten.
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In der nächsten Betriebsphase wird der gerändelte Einstellknopf 18 wieder eingeschraubt, um den Ventilkolben 22 nach
unten zu drücken, bis er die Verbindung zwischen der Ventilkanuner
17 und dem Querkanal 8 absperrt. Gleichzeitig wird durch die Verschiebung des Ventilkolbens 22 die Verbindung
zwischen dem Querkanal 24 und dem Abflußkanal geöffnet, da ein Abschnitt 23 des Ventilkolbens 22 einen
geringeren Durchmesser als der Übrige Teil des Ventilkolbens 22 hat. Das unter Druck stehende Wasser in der
Rohrleitung Io kann dann durch das Ventil 11 und zwar durch den Kanal 19, den Querkanal 24, den oberen Teil
der Ventilkammer 17 (auf der dem Anschlußstutzen 15 fernen Seite des Ventilkolbens 22), den Abflußkanal 27
und den Anschlußstutzen 25 in die zum Reservoir 2 führende Abflußleitung 54 abfließen. Mit dem Druckabfall in
der Leitung Io ist die Membran 12 einer Druckdifferenz ausgesetzt, da der Druck in der Ventilkammer 47 aufgrund
des in dem elastischen Speicherbehälter 32 gespeicherten Wassers hoch bleibt. Die Membran 12 wird daher
gegen die Ringschulter 51 gedrückt und biegt sich aufgrund der Druckdifferenz von der Mündung 26 des Innenkanals
45 weg, so daß das Wasser durch die Düse 31 abgegeben werden kann. Der Druck, mit dem das Wasser aus der
Düse 31 abgegeben wird, hängt nicht von der Lage des Ventils 29 längs der Rohrleitung Io ab, sondern nur von
dem Druck des Wassers in dem Speicherbehälter 32, da die Membran 12 des Ventiles 29 die Verbindung zwischen der
Rohrleitung 16 und der Rohrleitung Io absperrt und die Rohrleitung
16 nicht mit dem stromabwärts der Rohrleitung angeordneten Rohrstück 53 in Verbindung steht, wenn der
Druck unter den anfänglichen Fülldruck gesunken ist aufgrund des an der Membran 12a stattfindenden identischen
fi l)rii' )lf/ 097 Z,
Vorganges. Die Düsen 31 und 31a (und alle weiteren Düsen der Anlage) geben somit ihr Wasser alle mit dem gleichen Druck
ab, der durch die Speicherbehälter 32, 32a etc. bestimmt
wird. Daher kann die Zahl der Düsen und die Länge der Rohrleitung erheblich über die Grenzen hinaus ausgedehnt werden,
die für konventionelle Systeme bestehen, in denen die Düsen direkt mit der Rohrleitung verbunden sind. Wenn die Speicherbehälter 32, 32a vollständig entleert sind, wird das
Steuerventil 11 wieder geöffnet durch Herausschrauben des gerändelten Einstellknopfes 18 und der Zyklus wiederholt
sich.
Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform ist ähnlich der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ausgebildet, insofern,
als die Ventil-Düsenanordnungen 29, 29a identisch sind. Jedoch ist das Steuerventil U durch ein allgemein mit
57 bezeichnetes selbsttätig gesteuertes Ventil ersetzt. Dieses Ventil 57 umfaßt ein einstückig ausgebildetes
Ventilgehäuse 42 mit einem durchmessergröfieren Abschnitt
42a und einem durchmesserkleineren Abschnitt 42b. In den kleineren Abschnitt 42b ist ein Einsatz 61 eingeschraubt,
der mit einem hohlen AnschluBstutzen 63 versehen ist. Dieser steht mit der inneren Ventilkammer 52 in Verbindung, die
durch den Einsatz 61 und den kleineren Abschnitt 42b des Ventilgehäuses 42 begrenzt wird.
ein mit einem Gewinde versehener Einsatz 67 eingeschraubt, der ebenfalls einen hohlen Anschlu߫tutzen 69 aufweist.
Innerhalb des Ventilgehäuses 42 1st ein Ventilelement 75 mit einem Ventilstößel 75a angeordnet, der sich durch eine
den kleineren Abschnitt 42b des Ventilgehäuses 42 von dem größeren Abschnitt 42a desselben trennenden enge Durch-
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27 587
gangsöffnung erstreckt. Der Ventilstößel 63a ist wesentlich
schmaler als die Durchgangsöffnung in dem Ventilgehäuse 42, so daß ein angemessener Spielraum für den Strom von Fluiden
zwischen dem Ventilstößel und der Wand der Durchgangsöffnung besteht. An dem Ende des Ventilstößels, der in die
von dem kleineren Abschnitt 42b des Ventilgehäuses und dem Einsatz 61 begrenzten Ventilkammer 52 hineinragt/ ist ein
elastischer ringförmiger VentilVerschluß 44 angeordnet, an dem eine Feder 46 anliegt, die durch den Einsatz 61
derart zusammengepreßt wird, daß der Ventilverschluß 44 die Verbindung zwischen der Kammer 52 und der Durchgangsöffnung verschließt, welche den kleineren Abschnitt 42b
mit dem größeren Abschnitt 42a des Ventilgehäuses 42 verbindet.
deren Rand zwischen dem größeren Abschnitt 42a des Ventilgehäuses 42 und dem Einsatz 67 eingespannt wird, wenn dieser
in seine Stellung eingeschraubt wird. Dadurch wird der Innenraum des größeren Abschnittes 42a des Ventilkörpers
in zwei Kammern unterteilt, eine erste Kammer 71 zwischen der Membran 59 und dem Verbindungskanal, durch den sich
der Ventilstößel 75a erstreckt, und eine zweite Kammer 48 zwischen der Membran 59 und dem Einsatz 67, die mit
dem Durchgang des Anschlußstutzens 69 in Verbindung steht, an dem eine von der Ventil-Düsenanordnung 29a kommende
Leitung 56 angeschlossen ist.
Das Ventilgehäuse 42 weist ferner einen ersten Anschlußstutzen 65 mit einem Durchlaßkanal auf, der mit der Kammer
52 in dem kleineren Abschnitt 42b des Ventilgehäuses 42 in Verbindung steht und an den die Rohrleitung Io angeschlossen
ist, die zu der ersten Venti!düsenanordnung
29 führt. Ferner weist das Ventilgehäuse 42 einen zweiten
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Anschlußstutzen 73 mit einem hohlen Innendurchgang auf, der mit der geschlossenen Kammer 71 in Verbindung steht, die
zwischen der Membran 59 und dem die Kammern 71 und 52 verbindenden Durchgangskanal liegt.
Zwischen der Pumpe 4 und dem Steuerventil 57 ist eine einstellbare
Drossel 4o angeordnet, deren Einstellung den Hasserdurchsatζ von der Pumpe 4 zu dem Steuerventil 57
bestimmt.
arbeitet wie folgt: Wasser von der Pumpe 4 tritt in das Steuerventil 57 durch den hohlen Anschlußstutzen 63 ein,
durchströmt die Kammer 52 und tritt durch den hohlen Anschlußstutzen 65 aus in die Rohrleitung Io, die das Wasser
zu der ersten Ventildüsenanordnung 29 führt. Die Feder 46 preßt den in Form eines Dichtungsringes ausgebildeten
VentilVerschluß 44 gegen die Mündung des die Kammern 52
und 71 verbindenden Verbindungskanales, so daß kein Wasser aus der Kammer 52 in dieser Richtung ausfließen kann. Die
Ventildüsenanordnung 29 arbeitet in der anhand der Fig. 1
2ο beschriebenen Weise, wobei der Speicherbehälter 32 gefüllt
wird und Wasser längs der Rohrleitung 16 zu der zweiten Ventildüsenanordnung 29a strömen kann. In der dargestellten
Ausführungsform sind nur zwei Düsen vorgesehen.
Es versteht sich jedoch, daß zwischen der Ventildüsenanordnung 29 und der Ventildüsenanordnung 29a so viele
identisch ausgebildete Ventildüsenanordnungen vorgesehen sein können, wie dies für die Berieselungsanlage erforderlich
ist.
Das die Ventildüsenanordnung 29a verlassende Wasser strömt
durch die Leitung 56 und tritt durch den hohlen Anschluß-
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stutzen 69 in die Kammer 48 ein. Wenn der Druck in der Kammer 48 aufgebaut wird, nimmt die durch die Membran 59 auf den
Ventilkörper 75 ausgeübte Kraft zu, bis sie die von der Feder 46 ausgeübte Kraft überwindet, wobei der Wert der
Das Ventilelement 75 wird daher in Fig. 2 nach links verschoben, wobei es den Ventilverschluß 44 mit sich nimmt und
damit die Verbindung zwischen der Ventilkammer 52 und der Ventilkammer 51 öffnet. Daher kann Wasser aus der Ventilkammer
52 in die Kammer 71 strömen und von dort durch den zu dem Anschlußstutzen 73 führenden Verbindungskanal nach
außen über die Leitung 54 zum Reservoir 2. Dies bewirkt selbsttätig einen Druckabfall in der Rohrleitung Io entsprechend
dem Druckabfall, der durch das Herabdrücken des Ventilkolbens 22 beim Einschrauben des Einstellknopfes 18
bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 erfolgte.
Entsprechend tritt die Ventildüsenanordnung 29 in Funktion, indem die Membran 12 ausgebogen wird und den Rückfluß des
Wassers absperrt, so daß das in dem elastischen Speicherbehälter 32 gespeicherte Wasser durch die Düsen 31 ausströmen
kann. Dieser Vorgang hält so lange entlang der Düsen an, bis die Ventildüsenanordnung 29a erreicht ist,
wo eine Verminderung des Druckes des in dem elastischen Speicherbehälter 32a gespeicherten Wassers aufgrund des
Wasserabflusses durch die Düse 31 einen Druckabfall in der Ventilkammer 48 verursacht. Dadurch kann die Feder
46 das Ventilelement 75 wieder in seine ursprüngliche Position zurückdrücken, wobei es den die Ventilkammern 52
und 71 verbindenden Durchgangskanal durch Anpressen des Dichtungsringes 44 gegen die Mündung des Durchgangskanals
verschließt. Dadurch kann wieder Wasser durch die Rohrlei-
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tung Io fließen, um über die Ventildüsenanordnungen 29, 29a
die Speicherbehälter 32 und 32a zu füllen.
Wenn es erforderlich sein sollte, einen Zyklus sehr rasch zu durchlaufen, kann auch auf die elastischen Speicherbehälter
32, 32a verzichtet werden. Die Aufgabe der Speicherbehälter kann dann von den Rohrleitungen Io und 16
Übernommen werden, die aus einem Kunststoff mit einer gewissen ausreichenden Elastizität hergestellt sind, um
Wasser zu speichern, das dann durch die Düsen 31 bzw. 31a in kurzen Stößen ausgestoßen wird, wenn sich die Rohrleitungen
ausdehnen und zusammenziehen entsprechend der Hin- und Herbewegung des Ventilelementes 75, welches abwechselnd
die Mündung des die Ventilkammern 52 und 71 verbindenden Durchgangskanals schließt und öffnet.
Bei Ausführungsformen unter Verwendung der Speicherbehälter
32 und 32a kann die elastische Speicherung durch Verwendung geschlossener elastischer Zylinder oder Speicherbehälter
mit einer Membran oder elastischer hohler Kugeln erreicht werden. Da die Elastizität der Speicherbehälter 32, 32a
einen bestimmten Wert hat, kann die Menge des in diesen Behältern gespeicherten Wassers eingestellt werden, indem
man die von der Feder 46 auf den Dichtungsring 44 ausgeübte Kraft beispielsweise durch Einschrauben oder Ausschrauben
des Einsatzes 61 einstellt. Dies bestimmt dann die Kraft, die auf die Membran 59 zur Auslenkung des Dichtungsringes
44 einwirken muß und bestimmt somit den Druck, unter dem Wasser in den Speicherbehältern 32 und 32a gespeichert
wird und daher auch das Volumen des gespeicherten Wassers. Wie bereits oben erwähnt wurde, kann die Füllgeschwindigkeit
mittels eines veränderlichen DrosselventLies 4o eingestellt
werden.
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Die Abmessungen sämtlicher Durchgänge und Kanäle Innerhalb
der Ventildüsenanordnungen 29 und 29a sind so gewählt, daß das aus den Düsen 31, 31a austretende Wasser unter der
Voraussetzung, daß auch die Düsen geeignete Abmessungen
haben, entweder In Form eines Strahls mit hoher Geschwindigkeit,
oder als Sprühnebel oder nur als Wasserfluß zur Verteilung des Wassers In Wurzelbewässerungskanäle austritt.
Wenn der Wasserstrom so eingestellt ist, daß er aus den Düsen 31, 31a mit hoher Geschwindigkeit austritt,
wird eine Selbstreinigung der Düsen erzielt. In diesem Fall kann Wasser mit Zusätzen verwendet werden, da eine
Verstopfung der Kanäle und Düsen unwahrscheinlich ist.
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Leerseite
Claims (1)
- Patentanwälte Dipl.-Ing. H. Wbickmann, Dipl.-Phys. Dr. K. FinckeDipl.-Ing. F. A.WEICKMANN, Dipl.-Chem. B. HuberDr.-Ing.H.LiskaI MÖNCHEN (6, DENPOSTFACH 160120MOHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 9(3921/22PatentansprücheBerieselungslanlage zum Verteilen einer Flüssigkeit aus einer Flüssigkeitsversorgungsquelle, gekennzeichnet durch eine Rohrleitung (Io, 16) mit einer Mehrzahl von Verteilerdüsen (31, 31a) für die Flüssigkeit, zwischen je zwei einander benachbarten Düsen (31, 31a) angeordnete Speichereinrichtungen (32, 32a; Io, 16) zum Speichern der Flüssigkeit unter Druck und Einrichtungen zum zyklischen Füllen der Speichereinrichtungen (32, 32a; Io, 16) mit Flüssigkeit und zum Ab- führen der Flüssigkeit aus den Speiehereinrichtungen (32, 32a; Io, 16) durch die jeweils zugeordneten Düsen (31, 31a).2. Berieselungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Speichereinrichtungen (lo, 16) von Rohren gebildet sind, die aus einem elastischen Kunststoff oder Gummimaterial bestehen und die Rohrleitung bilden, welche die Düsen (31, 31a) speist.3. Berieselungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekenn zei chnet, daß die Speichereinrichtungen (32, 32a) von Speicherbehältern gebildet sind,60982φ/09742758703die aus ausdehnbaren Kammern bestehen, welche mit der Rohrleitung (lo, 16) nahe den jeweils zugeordneten Düsen (31/ 31a) angeordnet sind.4. Berieselungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtung zur zyklischen Entleerung der Speiehereinrichtungen (32, 32a; lo, 16) jeweils ein jeder Düse (31) zugeordnetes Membranventil (12, 26, 51) aufweist, wobei die Membran (12) die Düse (31) öffnet oder schließt, um eine Entleerung der Speichereinrichtung (32) zu ermöglichen, wenn der Druck in der Rohrleitung auf der der Speichereinrichtung (32) fernen Seite der Düse (31) geringer 1st als der Druck in der zugehörigen Speichereinrichtung (32).5. Berieselungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß zwischen der Flüssigkeitsversorgungsquelle (3, 4) und der längs der Rohrleitung (lo) nächstgelegenen Düse (31) ein Steuerventil (11, 57) angeordnet ist, um das zyklische Füllen und Entleeren der Speichereinrichtungen durch wahlweise Verbindung des zu der nächstgelegenen Düse (31) führenden Rohrleitungsabschnittes (lo) mit der Flüssigkeitsversorgungsquelle (2, 3, 4, 5) bzw. einer Abflußleitung (54) zu steuern.6. Berieselungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß eine Regelungsvorrichtung (4o) zur Regelung der Füllgeschwindigkeit beim Befüllen der Speichereinrichtungen (32, 32a> lo, 16) vorgesehen ist.8098 2^/0977. Berieselungsanlage nach Anspruch 6, dadurch g e k e η η zeichnet, daß die Regelvorrichtung zur Regelung der Fallgeschwindigkeit von einer einstellbaren Drossel (4o) in der Rohrleitung (lo) gebildet ist.8. Berieselungsanlage nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daB das Steuerventil (57) selbsttätig gesteuert ist und eine mit einem Ventilelement (75) verbundene Membran (59) aufweist, wobei das Ventilelement (75) als Differentialkolben zum Vergleich des Druckes in der Rohrleitung (lo) an einer Stelle zwischen der Versorgungsquelle (2, 3, 4, 5) und der ersten Düse (31) an der Rohrleitung (lo) einerseits mit dem Druck in der Rohrleitung (56) stromabwärts der letzten Düse (31a) an der Rohrleitung andererseits dient.9. Berieselungsanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daB Mittel (46, 61) zur Einstellung der Menge der in den Speichereinrichtungen (32, 32a; lo, 16) während jedes Befüllungszyklus gespeicherten Flüssigkeit vorgesehen sind.Io. Berieselungsanlage nach Anspruch 9, dadurchgekennzeichnet , daß die Mittel zur Regelung der Menge der in den Speichereinrichtungen (32, 32a; Io, 16) gespeicherten Flüssigkeit eine Einstellvorrichtung (61) zur Einstellung eines elastischen Spanneleroentes (46) umfaßt, welches auf das den Differentialkolben bildende Ventilelement (75) einwirkt, derart, daß es eine Verschiebung des Ventilelementes (75) mit dem durch die Einstellung gewählten Druck bewirkt.80982^/011. Berieselungsanlage nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß das Steuerventil von Hand betätigbar ist.8098 2^/0
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