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DE1607038A1 - Vakuumregler fuer Melkvorrichtungen - Google Patents

Vakuumregler fuer Melkvorrichtungen

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Publication number
DE1607038A1
DE1607038A1 DE19671607038 DE1607038A DE1607038A1 DE 1607038 A1 DE1607038 A1 DE 1607038A1 DE 19671607038 DE19671607038 DE 19671607038 DE 1607038 A DE1607038 A DE 1607038A DE 1607038 A1 DE1607038 A1 DE 1607038A1
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DE
Germany
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vacuum
opening
valve
milk
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671607038
Other languages
English (en)
Inventor
Bernard Heimann
Nathan Oberg
Duncan Lloyd Philip
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zero Manufacturing Co
Original Assignee
Zero Manufacturing Co
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/04Milking machines or devices with pneumatic manipulation of teats
    • A01J5/047Vacuum generating means, e.g. by connecting to the air-inlet of a tractor engine
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    • Y10T137/7838Plural

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)

Description

ZERO MANUPAOTUHINa ΟΟΜΡΑΝΪ,
811 Duncan Avenue, Washington» Missouri,
United States of America Vakuumregler für Melkvorrichtungen
Sie Erfindung bezieht sioh auf einen automatischen Vakuumregler für Melkvorriohtungen, wie sie in Kuhfarmen verwendet werden. Die Erfindung bezieht sich im besonderen auf Mittel zur Erzielung eines im wesentlichen nioht fluktuierenden Vakuums «η den Zitzen des zu melkenden Tiere», während gleichzeitig ein hinreichend gröeaeres Vakuum erzeugt wird, um die Miloh, welche dem. an den Zitzen der Kuh herrschenden Niedervakuum unterworfen iet, in einen Sammelbehälter zu fördern.
/ ' ta ist eine Zeitlang angenommen worden, dass die Ur eaohe für die unter der Bezeichnung 11MaStItIi1* bekannte Krank-
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8AD OiSlQlMAL*.
he it in der Fluktuation des Vakuums zu erblicken ist, welchem die Kuhzitzen während des Melkvorganges unterworfen sind, namentlich dann, wenn in den Verteilerstücken eine Belüftungsöffnung vorgesehen ist. Derartige Belüftungsöffnungen sind in den meisten der im Betrieb befindlichen Melkvorrichtungen vorhanden. Bin wichtiges Element in diesem System - namentlich dann, wenn eine einzelne Vakuumpumpe gewünscht wird - sind diejenigen Mittel, welohe zur Regelung des Vakuumniveau verwendet werden.
Die Erfindung bezieht sich somit auf einen Vakuumregler für Melkvorrichtungen, welcher zwischen einer ersten, zu den Zitzenhülsen führenden Vakuumleitung und einer sowohl mit einer Vakuumquelle als auch mit einem Milchbehälter verbundenen zweiten Vakuumleitung liegt, wobei die Milch aus den Zitzenhülsen über eine Milchleitung in diesen Behälter gefördert wird. Die Erfindung kennzeichnet sioh dadurch, dass der Vakuumregler ein Gehäuse mit einer ersten, mit der Vakuumleitung in Verbindung stehenden öffnung, eine zweite, mit der zweiten Vakuumleitung verbundene öffnung und ein Begrenzungsglied besitzt, welch letzteres den Durchsatz duroh die zweite öffnung nach Massgabe des Druckabfalle· zwischen dem Gehäuse und der Vakuumquelle einschränkt, wobei eine dritte öffnung vorgesehen ist, welohe mit der Atmosphäre und Bit einem Ventil in Verbindung steht, welch letzteres den Durchsatz duroh diese dritte öffnung nach Massgabe des Druckanstieges / zwischen dem Gehäuse und der Atmosphäre derart beschränkt, dass ein la wesentlichen nicht fluktuierendes. Vakuum in den Zitzenhülsen aufrechterhalten und zur Förderung der Milch in den Milch? behälter ein hinreichend höheres Vakuum in der Milchleitung er- '
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BAD ORiGIbIA^ -
Der erfindungsgemäase Vakuumregler kann zwei Vakuumniveau mit einer einzigen, zur Atmosphäre führenden Auslassöffnung aufrechterhalten, wobei diese öffnung nicht freigegeben wird, wenn nicht beide Vakua ihren eingestellten Wert erreicht haben. Wenn das Niedervakuum unter einen vorbestimmten Wert absinkt, wird das eingestellte Niveau durch Zunahme des Flusses nach der Hoohdruokeeite sohneil wieder-hergesteilt. Wenn der Bedarf zu gross wird, so fallen eowohl,die Hochdruck- als auch die Niederdruck vakuumee it en ab, wobei aber im wesentlichen die gleiche Vakuumdruokdifferenz, an der Melkvorrichtung aufrechterhalten wird« ivl »..■·-..-.- . . .. - .-,-■..-■■ ■ . . - - -
Sine wesentliche. Aufgabe des erfindungsgemässen Vakuumregiere liegt also darin, ein im wesentlichen nicht fluktuierendes Niedervakuum für den Melkvorgang auf einem vorbestimmten Druckwert aufrechtzuerhalten,'während gleichzeitig ein hinreichend höheres, relativ konstantes Vakuum für dae Abziehen der Milch aus dem. Milchsammelbehälter aufrechterhalten wird. Ein wesentliches Ziel der Erfindung ist es, diese Aufgabe zu erfüllen, indem ein Strömungsmittel, welches unter einem unterhalb des Atmosphärendruckes liegenden Druck steht (luft und gasförmige Medien sind der Milch entzogen worden) von der Niedervakuumseite
nach der, Hochvakuumseite über ein geeignetes, unter einer Rückwird
stellkraft stehendes Begrenzungsglied abgezogen/, so dass zwischen der Hochvakuum- und Niedervakuumseite ein im wesentlichen konstanter Differenzdruck aufrechterhalten wird, wobei durch Einr führung atmosphärischer Luft in die Niedervakuumseite nach Bedarf, letztere auf einem konstanten Niveau gehalten wird. Dieses Ziel ·
009835/0,439 .......
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BAD OR(Ql^AL
wird darüber hinaus dadurch verwirklicht, dass das unter der Ein-j wirkung einer Rückstellkraft stehende Begrenzungsglied der Hoohvakuumseite mit den Mitteln zur Aufrechterhaltung eines konstanten Vakuums auf der Niedervakuumseite verbunden wird» so dass eine Pendelbewegung zwischen diesen Seiten verhindert wird. Ein weiteres Pendeln kann durch Mittel eingeschränkt werden, welche das Sohliessen der Hochvakuumseite und öffnen auf der Niedervakuumseite begrenzen, was namentlich dann von groesem Vorteil ist, wenn Vakuumpumpen bis zu einer Leistung von 3 PS- verwendet werden.
Der erfindungsgemässe Druckregler ist insofern vorteilhaft, als lediglich eine einzige, mit der Atmosphäre verbunden· Auslassöffnung auf der unteren Vakuumseite vorgesehen ist, so dass zur Regelung der Hochvakuumseite die gesamte Luft durch die Niedervakuumseite hindurchströmen muss. Ein weiterer Vorteil liegt in der Tatsache begründet, dass das Ventil auf der Hochvakuumseite niemals vollständig in die Schließstellung überführt wird, so dass unerwünschte Einschränkungen und Fluktuationen auf der Niedervakuumseite auf ein Minimum herabgesetzt werden.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung noch etwas näher erläutert. In dieser zeigen in rein schematiacher Weise»
Pig. 1 eine schematische Darstellung der Kombination des automatischen Druckreglers (.«,. gemäss der Erfindung mit einer bevorzugten Aueführungeform einer Melkvorrichtung
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Fig. 2 eine Seitenansicht» teilweise im Schnitt, , des erfindungegemässen Druckreglers
Pig. 3 eine Draufsicht auf die Anordnung nach Figur 2-
Fig..4A bis 4B Diagramme, welche die Vakuumstabilität darstellen, die mit den herkömmlichen bzw. mit den mit dem erfindungsgemässen Druckregler ausgestatteten Melkvorrichtungen erhalten werden
Fig. 5 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemässen Druckreglers.
Indem auf Figur 1 der Zeichnung Bezug genommen wird, besteht die Zitzenhülse 9 eines üblichen Zitzenansehlusses mit vier Zitzenhülsen aus einem erweiterten, ausgebauchten !Peil Io, einem Gehäuse 11 und einer dazwischen liegenden Ringkammer 14· Mit einem verteilerartigen Glied 23 stehen über Anschlüsse 12 der Hingkammer 14 einzelne Leitungen 16a des Pulsators in Verbindung, wobei dieses verteilerartige Glied 23 seinerseits über den Pulsator·3o und das Ventil 33 mit der Pulsatorleitung eine Wirkverbindung herstellt* Der erweiterte, ausgebauchte feil Io macht als Folge des abwechselnden Vakuums und der Atmosphäre eine pulsierende Bewegung, wodurch die Zitzen des Tieres massiert werden.
Die von den Zitzenhülsen 9 kommenden Milohsohläuohe ' -leiten die Miloh über Milohfcanäle 13 und Ansohlußstüokel9 in das
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Verteilerstück 21, wobei die Milchsohläuohe 2o auf diese Ansohlußstücke 19 aufgesteckt sind. Mit 22 ist ein Milcheimer be- * zeichnet, welcher mit dem Verteilerstück 21 hermetisch verbindbar und lösbar ist. Der Milcheimer 22 und das Verteilerstüek 21 sind lösbar, um einmal eine Kontrolle zu erleichtern und zum anderen um die Reinigung zu erleichtern. Der Milcheimer 22 und das.Verteilerstück 21 können aber auch aus einem einzigen Stück bestehen.
Mit dem oberen Teil des Verteilerstückes 21 steht eine Leitung 18 in Verbindung, die einerends an das verteilerartige Glied 23 und anderenends an die Vakuumleitung 17 angeschlossen ist.
In dem unteren Teil des Milcheimers 22 ist oberhalb der Milchauslassöffnung 41 ein Schwimmerventil 31 vorgesehen. Wenn in dem Milcheimer 22 hinreichend genug Milch vorhanden ist, dann wird das Schwimmerventil 31 in die Öffnungsstellung bewegt, so dass die Milch über die Milchauslassöffnung 41, die Milchleitung 27, das Ventil 35 und die Hauptmilohleitung 32 in den Vakuum-Milchsammelbehälter 25 geleitet wird. Obgleich beträchtliche Unterschiede in der speziellen Ausführungsform dieser Einrichtung hinsichtlich des Milchspeicherbehälters sein können, muss die Milch gleichwohl stets einige Meter senkrecht nach oben gleitet werden, wobei zu bemerken ist, dass ein Niveauunterschied von / 2 m nicht unüblioh ist. Damit die Milch in praktischer Weise von · der einzelnen Melkvorrichtung in den Aufnahmebehälter bzw. in den Vakuum-Sammelbehälter 25 gefördert werden kann, ist es erforderlich, dass das'in diesem Behälter 25 herrschende Vakuum im wesentlichen grosser ist als das über die Leitung 18 in dem Vertei-
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ler 21 erzeugte Vakuum. Es ist gefunden worden, dass bei einer Förderhöhe von etwa 1,7 m und einem Vakuum in dem Verteilersttick 21 in der Grössenordnung von 25,4 cm Hg, ein Vakuum in dem Vakuum-Sammelbehälter 25 in der Grössenordnung von 43,18 cm Hg ■ ausreicht. Um diese Vakua zu erhalten, ist ein zwischen der Vakuumleitung 17 und einer weiteren Leitung 61 angeordnetes, automatisches Vakuumregulierventil 55 (Fig. 1) vorgesehen, wobei diese Leitung 61 mit der BinlaBseite der Vakuumpumpe 26 verbunden ist. Die in den Vakuum-Milohsammelbehälter 25 eingeführte Vakuumleitung 56 steht mit der Leitung 61 in Verbindung und mündet in einen Abscheider 57, welcher in dem Milch-Sammelbehälter 25 angeordnet ist.
Die Figuren 2 und 3 der Zeichnung zeigen Einzelheiten des Vakuum-Regulierventiles 55. Mit 6o ist ein hermetisch abgeschlossenes Gehäuse bezeichnet, das einen zylindrischen Teil 8o und «in Paar Deckel 81 besitzt. Die Vakuumleitung 17 ist an den oberen Teil des zylinderförmigen Teiles 8o angeschlossen. Xn die Seite des zylinderförmigen Teiles 8o ist der Anschluss für die Vakuumquelle eingesetzt« wobei dieser Anschluss' aus der Leitung 61 und der Kupplung §8 besteht. Das untere Ende des zylinderförmigen Teiles 8ό besitzt eine Öffnung für das Ventil 64. Dies sind die einzigen Offnungen in dem Gehäuse 6o.
.Das Ventil 64 besitzt eine Sperre 82, die aus Gummi und „,„ dgl. bestehen kann· Diese Sperre 82 ist mit einem Schaft 84 verbunden, mit welchem ein Flansch 85 in fester Verbindung steht. Dieser Schaft 84 besitzt in seiner Längsachse eine Gewindebohrung,
008*35/0*3$ ^ -·8 -
welohe «im Kupplungeglied mit einem Bolzen 65 aufnimmt. Der BoI-zen 65 kann mittele einer Mutter 86 in einer jeden Stellung ge« , halten werden, wobei diese Mutter 86 auf den Bolzen 65 aufge- j
. ί schraubt ist. Der Sohaft 84 steht mit dem Hebel 7ο über ein Ge- \ lenk 87 in Verbindung derart, date das Gewioht de· Hebele 7 ο zusammen mit demjenigen de· verstellbaren Q-ewiohtee 71 aufgenom- ; t men wird* Der Hebel 7 ο ist an einem Ansatz 9p angelenkt, we loher mit dem zylinderförmigen Teil 8o verbunden und nach aussen geführt ist. Das Ventil 64 steht unter der Einwirkung von ein· Rückstellkraft erzeugenden Mitteln, so dass ee in der Auseerbetrlebsstellung gesohlossen ist. Das Gewicht 71 wird in einer Stellung auf dem Hebel 7ο gelagert, in welcher das Ventil 64 erst geöffnet ist, wenn der absolute Atmosphärendruok den absolu* ten Druck in dem Gehäuse 6o um etwa. 25,4 cm Hg öder aber um den gewünschten Differenzdruok übersteigt.
Der Anschlag 62 besitzt eine beispielsweise aus Gummi bestehende Sperre 91, die mit einem dem Sohaft 84 ähnlichen schaftartigen Glied 92 verbunden ist. Dieses sohaftartige Glied 92 ist über ein Gelenk 94 mit einem Hebel 66 verbunden, wobei dieses Gelenk 94 dein Gelenk 87 sehr ähnlich ist. Der Hebel 66 ist an Ansätzen 95 angelenkt, welche von dem zylinderförmigen Teil 8o ausgehend in das Innere des Gehäuses 6o weisen. An dem Hebel 66 ist ein Gewicht 67 angebracht. Mit dem Hebel 66 ist ein Gewicht 67 verbunden. Die Gewichte 67 und 71 können längs der ' "M"1" Hebel 66 und 7o in verschiedenen Stellungen gelagert und mittels Schrauben 58 bzw. 68 arretiert werden. Obgleich die die Bewegung ' beschränkenden Mittel wegen des Gewichtes des Hebele 66 zusammen
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BAD ORIGINAL
mit dem Gewioht 67 in der Ausserbetriebsstellung, in der Schließstellung gehalten werden, sind diese Mittel wegen des relativ grossen Volumene des Strömungsmittels (Luft), welches durch diese bei negativen atmosphärischen Drücken hindurchbewegt wird, in der Betriebsstellung niemals vollständig geschlossen. Sie Stellung des Gewichtes 67 kann relativ zu dem Hebel 66 so verändert werden, dass der gewünschte Differenzdruok zwisohen dem Gehäuse 6o und der Leitung 61 ausgewählt wird derart, dass die Sperre 91 abgehoben, also gelöst wird. Ss ist klar, dass das Ventil 64 zur Aufreohterhaltung des vorbestimmten Druckes des Vakuums in dem Gehäuse 6o bestimmt ist, während der eine Begrenzung bewirkende Anschlag 62 in der leitung 61 - und mit dem in figur 1 der Zeichnung dargestellten System - auch im Vakuum-Milehsammelbehälter 25 ein vorbestimmtes höheres Vakuum aufrechterhält.
Die den Bolzen 65 besitzende Gelenkverbindung greift in den Hebel 66 ein, wenn das Ventil 64 öffnet, wobei zum weiteren öffnen des Ventils 64 ein grösserer Differenzdruck zwischen Atmosphäre und Gehäuse erforderlich ist. Gleichzeitig wird das auf den Bolzen 65 wirkende Gewioht herabgesetzt, so dass ein kleinerer Differenzdruok zwischen dem Gehäuse 6o und der Leitung
61 zum weiteren Offnen des die Begrenzung bewirkenden Anschlages
62 erforderlich ist. In der Praxis treten aber bedeutungsvolle ί Veränderungen der Differenzdrüoke nicht ein, wenn ein derartiges Anlegen erfolgt.
. Im Idealfall ist die fördermenge der Vakuumpumpe 26 geringfügig grosser als erforderlioh ist, um die gewünschten
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Vakua, z.B. in der Grössenordnung von 25,4 cm Hg in dem Gehäuse 60 und beispielsweise 43 cm Hg in der Leitung während des vollen* Melkbetriebes zu erzeugen. Mit einer derartigen Förderleistung ; ist der eine Begrenzung bewirkende Anschlag 62 normalerweise in der Offenstellung, während das Ventil geschlossen ist, welches lediglich von Zeit zu Zeit öffnet, um das Vakuum im Gehäuse 60 einzustellen.
In der Praxis ist jedoch die Förderleistung der Vakuumpumpe 26 des öfteren bedeutend grosser als im Falle des vollen Melkbetriebes tatsächlich erforderlich ist, so dass das Ventil normalerweise offen ist und lediglich von Zeit zu Zeit schliesst, um das Vakuum einzustellen. Da im übrigen die Bewegungen des Ventiles 64 und des die Begrenzung bewirkenden Anschlages 62 auf Druckänderungen nicht augenblicklich ansprechen (es tritt ein zwar kleines, aber endloses Nacheilen der Eeaktionszeit ein), kann ein Pendelvorgang eintreten. Ein derartiger Pendelvorgang wird jedoch weitgehend gedämpft, und zwar mit Hilfe der Gelenkverbindung in Form des Bolzens 65, welcher in den unteren Teil des Hebels 66 einführbar ist. Wie die Praxis zwigt, wird ein jeder Pendelvorgang, welcher zwischen dem Ventil 64 und dem eine Begrenzung bewirkenden Anschlag 62 auftritt, dann schnell gedämpft, wenn der Kopf des Bolzens 65 in den Hebel 66 eingreift. Wie bereits früher festgestellt, tritt hierdurch keine bedeutsame Veränderung des Vakuums für den Arbeitsvorgang ein, insbesondere nicht der unteren Grenze des Vakuumdruokes. Infolge der Grosse arbeitet das Gehäuse 60 wie ein Speicher, der dazu dient, Druckveränderungen, welche sonst in der Vakuumleitung 17 entstehen,
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auszugleichen. Sie Verwendung der Sperre 82 aus Gummi (welche in einem gewiesen Umfang durch die Elastizität an Ort und Stelle gehalten wird) und. die Trägheit des Hebels 7ο und des Gewichtes 71 beseitigen jedwede Tendenz des Ventiles zu Klappern, eine Erscheinung, die sonst auftreten würde.
Sie Figur 5 zeigt eine etwas abgewandelte Ausführungefora des erfindungegeaässen Druckreglers, welcher gegenüber denw jenigen nach den Figuren 2 und 3 eine Verbesserung darstellt, insbesondere in Bereichen der Vakuumpumpe bis zu 3 FS und grosser. Gleiohe Teile sind «it den gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
s Mit den sylinderförmigen Teil 8o ist eine. Buchse loo ▼ersohweisst oder in anderer Veise verbunden. Diese Buchse loo ist als Gewindebuchse ausgeführt und nimmt einen Bolzen lol auf, weloher so eingestellt und arretiert werden kann, dass er um ein bestimmtes, frei wählbares Maes in das Gehäuse 6o eindringt. Zur Arretierung dieses Bolzens lol ist eine Nutter Io2 vorgesehen. In ähnlicher Weise nimmt eine Gewindebohrung in dem Hebel 7o einen Bolzen Io6 auf, welcher mit Hilfe der Mutter Io7 arretiert werden kann.
Die Sperre 82. und die Sperre 91 sind duroh Kugelventile Io4 und Io5 ersetzt, welche aus Kunststoff oder aus einem anderen, geeigneten Material bestehen.
Für den Betrieb wird der Bolzen lol so weit verstellt, dasβ er gegen den Hebel 66 anschlägt, wobei das Kugelventil Io5
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BAD ORIGINAL
offengehalten wird, um tin Obtrsohwlngta dta Hebel· 66 su irtr» \ ' J '1,.' hindern. Der Bolstn Io6 wird dann so eingestellt, da«· iloh da« J. , V ; Kugelventil Io4 öffnen kann, wag notwendig ist, um da· niedrig· l· ■; ' Takuua su regeln und noch tin übereohwingen «u verhinternj ti· "''-U ''~ Bewegung dtt Kugelventile· Io4 wird durch dtn ijrlinderföraigt* ^V; Teil 80 btgrtnst. "".·;. (^
Daraus gsht hervor, das· dtr in figur 5 dtr ttiohnuag dargtsttiltt Regler tin ttruata dtr Luft ohne linsoaränkung sulisst und dabei gltiohstltig das Tentil gegen kritisohe teaktlontm stabilisiert bsw. tin Pendeln verhindert.
Bit Qualität dt· aioht fluktuierenden Takuua· «tlf t da· in figur 4A dargestellte Diagrasm, welches während de· Ittriebe· der in figur 1 dtr Ztithnung dargestellten Melkvorriehtung aufgeeeiohnet wurde. Dtr tiit «pulsierend·· Takuum· beselehnttt LinitBsug stigt dtn Te rl auf dta Takuuae in dtr Bingkastier 14t während dtr mit dtr Btstiohnung "Melkvakuum· angedeutete Linitnsug dtn Terlauf dta Takuuae in dta Milchkanal 13 etigt· DIt Zeichnung stigt ganz dtutiich, dass das Hslkrakuua im praktisohtn Betrieb nach einer geraden Linie verläuft, und dass das pulsierende Vakuum in keinem fallt trhtblioh grosser als das ;'"""! Melkvakuum ist. Dies hat sur folge, dass dtr erweiterte, ausgt- · : bauchte Ttil Io sich nicht aufbläht, wobei zur Darstellung eu btmerken ist, dass ein Aufblähen dieaes Teiles Io zu dtr bekannten : ■ , Suterkrankhtit Maetitls beiträgt. Die Diagramme in dtn figrtn 4B, 40 und 4D eeigen die Takuua-fluktuationen bei herkömmlichen MtIk- ' vorrichtungen unter vergltiohbaren Bedingungen-. In einem jeden
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Falle ist das pulsierende Vakuum während eines Teiles des Zyklus* grower ala das Melkvakuum, was zur Folge hat, dass sich der erweiterte !Ceil Io aufbläht« Darüber hinaus treten in allen derar-' tigtn Fällen bedeutsame Fluktuierungen in dem Melkvakuum ein.
Der naoh der vorstehend erläuterten Methode durchgeführte Melkvorgang ist so sohneil und gewöhnlich sogar schneller als die herkömmlichen Verfahrensweisen} überdies sind bei längerer Anwendung der erfindungsgemässen Methode Abnahmen der
Mastitiserkrankungen im Tierbestand zu verzeichnen. Hinzu kommt
nooh, dass die Anwendung der,erfindungsgemässen Methode auch erhöhte Milchleistungen bedingt·
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Claims (2)

  1. Patentansprüche
    .f. IVakuumregler für Melkvorrichtungen, welcher zwischen einer ersten, S zu den Zitzenhülsen führenden Vakuumleitung und einer sowohl mit einer Vakuumquelle als auch mit einem Milchbehälter verbundenen zweiten Vakuumleitung liegt, wobei die Milch aus den Zitzenhülsen über eine Milohleitung in diesen Behälter gefördert wird, -dadurch- gekennzeichnet , dass der Vakuumregler ein Gehäuse (6a) mit einer ersten, mit der Vakuumleitung (17) in Verbindung stehenden öffnung, eine zweite, mit der zweiten Va-. kuumleitung (61) verbundene öffnung und ein Begrenzungeglied (62, Io5) besitzt, welch letzteres den Durchsatz durch die zweite öffnung nach Massgabe des Druckabfalles zwischen dem Gehäuse (6o) und der Vakuumquelle einschränkt, und dass eine dritte öffnung vorgesehen ist, welche mit der Atmosphäre und mit einem Ventil (62, Io4) in Verbindung steht, welch letzteres den Durchsatz durch diese dritte Öffnung nach Massgabe des Druckanstieges zwischen dem Gehäuse (6o) und der Atmosphäre beschränkt derart, dass ein im wesentlichen nicht fluktuierendes Vakuum in den Zitzenhülsen aufrechterhalten wird und zur Förderung der Milch in den Milchbehälter ein hinreichend höheres Vakuum in der Milchleitung erzeugt wird. .
  2. 2. Vakuumregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein schwenkbarer Hebel (66) mit dem Be-/ grenzungsglied verbunden ist und ein Gewicht (67) auf diesen Hebel (66) so einwirkt, dass das Begrenzungsglied die Verbindung zwischen dem Gehäuse (6o) und der Vakuumquelle einschränkt.
    - A 2 -"
    BAD ORIGINAL
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    & Vakuumregler naoh Anapruoh 1 oder 2, d a d u r ο h g · -kinllflohnit , dans «in eohwenkbarer Hebel (7o) alt dem Ventil verbunden let, und «in Gewicht (71) auf diesen Hebel (?o) «o «inwirkt, da·« da· Ventil die Verbindung ewieohen dem Gehiuae (6o) und der Atmosphäre einschränkt.
    % Yakuumregler nach «in«« 4er vorhergehenden Anspruch«» gekennzeichnet* d u r ο h ein Gelenkglied in Form •im·· loleen· (65)» welcher auf de» Ventil (64, Io5) angeordnet U«t In den «it dee Ventil (62, Io5) rerbundenen Hebel (66) «Inleg- »ar let, wenn eioh da· Ventil in »eine öffnungeetellung derart »ewegt, da·· Yeadelfcevegungen Ewj.aohen d«a Ventil und dem Begreniiagsglied gedämpft werden, wenn in dem Oehiuee (6o) ein Druckabfall «intritt.
    $, Yakuumregl«r naoh «In«« der vorhergehenden ineprUche, g · -kl BDHicbci t duroh «inen ereten Anaohlag in For« «in·· Bolien· (lol), weloher die Bewegung de· Begreneungegli«d·· Ib der die Öffnung rerechlieieenden Richtung begrenzt, und da·· «in «weiter Anschlag in Vor« «in·· O«windebols«n· (Io6) Torgeaehen ist, weloher die Bewegung de· Ventile· in dor die Öffnung fr«ig«bendenHichtung begrenet.
    6· Takuu«r«gl«r nach Anspruch 5, dadurch gekenn-• e lohnet , da·· der erst« Aneohlag als Gewindeboleen (lol)
    auegebildet ist, der von einer in der Wandung des Gehäuseβ angeordneten Gewindebuchse (loo ) aufgenommen wird» und dass dieser Gewindebolzen (lol) In seiner Stellung von auasen veränderbar und
    ν arretierbar ist.
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    BAD ORIGINAL
    Leerseite
DE19671607038 1967-01-03 1967-12-14 Vakuumregler fuer Melkvorrichtungen Pending DE1607038A1 (de)

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US60677067A 1967-01-03 1967-01-03

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US (1) US3482593A (de)
DE (1) DE1607038A1 (de)
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