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DE2758091A1 - Formschluessig setzbarer duebel - Google Patents

Formschluessig setzbarer duebel

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Publication number
DE2758091A1
DE2758091A1 DE19772758091 DE2758091A DE2758091A1 DE 2758091 A1 DE2758091 A1 DE 2758091A1 DE 19772758091 DE19772758091 DE 19772758091 DE 2758091 A DE2758091 A DE 2758091A DE 2758091 A1 DE2758091 A1 DE 2758091A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bore
fastening bolt
dowel
locking elements
head piece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772758091
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Liebig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19772758091 priority Critical patent/DE2758091A1/de
Priority to EP78100076A priority patent/EP0002654B1/de
Priority to AT425178A priority patent/AT356347B/de
Priority to ES1978244791U priority patent/ES244791Y/es
Priority to AU38762/78A priority patent/AU518622B2/en
Priority to JP10011478A priority patent/JPS5491660A/ja
Priority to CA309,753A priority patent/CA1122832A/en
Priority to US05/965,472 priority patent/US4293259A/en
Priority to IT69846/78A priority patent/IT1160963B/it
Publication of DE2758091A1 publication Critical patent/DE2758091A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B13/00Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
    • F16B13/04Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front
    • F16B13/08Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front with separate or non-separate gripping parts moved into their final position in relation to the body of the device without further manual operation
    • F16B13/0833Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front with separate or non-separate gripping parts moved into their final position in relation to the body of the device without further manual operation with segments or fingers expanding or tilting into an undercut hole

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dowels (AREA)

Description

  • Formschlüssig setzbarer Dübel
  • Die Erfindung betrifft ein« ion einer mit einer radial umlaufenden Hinterschnittfläche versehenen Bohrung formschlüssig und spreizdruckfrei setzbaren Dübel mit einem dem Durchmesser der Bohrung im wesentlichen entsprechenden und in die Bohrung einführbaren Dübel körper, an dem Riegelelemente gehaltert sind, deren zur Bohrungsmündung weisende Enden von einer innerhalb des Durchmessers der Bohrung liegenden Lage in eine Lage verschwenkbar sind, in welcher sie zumindest teilweise über den Durchmesser des Dübelkörpers vorstehen und die Hinterschnittfläche der Bohrung verriegelnd hintergreifen.
  • Es ist ein Dübel dieser Art bekannt (DT-OS 25 33 066), bei dem der ixibelkörper aus einer in die Bohrung einsetzbaren schweren Hülse besteht, die im Bereich ihres bohrungsinneren Endes mit Ausnehmungen versehen ist, in denen flügelartige Riegelelemente angeordnet sind, die von einer Feder in die ausgeschwenkte Lage vorgespannt sind, in welcher ihre zur Bonrungsmündung weisenden rückwärtigen Enden die Hinterschnittfläche der Bohrung zu hintergreifen vermögen. Vor dem Einführen dieses Dübels in die zugehörige Bohrung werden die Riegelelemente von einem Ring in der eingeschwenkten Lage gehalten, wobei der Ring so auf der Außenseite der Riegelelemente angeordnet ist, daß er beim Einschieben des Dübels in die Bohrung von den Riegelelementen heruntergeschoben wird. Alternativ hierzu sind auch Ausgestaltungen des Dübels bekannt, bei denen radial verschieblich in Ausnehmungen der Hülse geführte Riegelelemente durch einen Nocken oder Spreizkörper aus der innerhalb des Bohrungsdurchmessers befindlichen zurückgezogenen Stellung in die vorgeschobenen Verriegelungsstellungen verstellbar sind. Zur Verriegelung muß dann ein spezielles Werkzeug in den Dübel eingeführt werden, mit dem der Nocken oder Spreizkörper gedreht wird. Zur Befestigung von Werkstücken weisen diese bekannten Dübel in ihrem der Bohrungsmündung zugewandten Ende ein Innengewinde auf, in welches das Werkstück haltende Schrauben eingedreht werden können. In Jedem Falle muß bei den bekannten Dübeln aber so verfahren werden, daß zunächst der Dübel in der vorbereiteten mit Hinterschnitt versehenen Bohrung gesetzt wird, worauf das Werkstück in der vorgesehenen Lage über der Bohrung aufgesetzt und dann die eigentliche Befestigungsschraube durch die Befestigungsbohrung des Werkstücks in den Dübel eingeführt und festgeschraubt wird. Diese Verfahrensweise ist nicht nur aufwendig, sondern hat auch den Nachteil, daß vor der Befestigung des Werkstücks sorgfältig kontrolliert werden muß, ob alle vorgesehenen Bohrungen auch wirklich mit einem Diibel versehen sind. Wenn nämlich versehentlich in einer oder mehreren Bohrungen kein Dübel gesetzt ist, muß das möglicherweise bereits mit mehreren Schrauben befestigte Werkstück wieder abgenommen und nach Setzen der fehlenden Dübel erneut befestigt werden.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen formschlüssig und spreizdruckfrei an einer Hinterschnittfläche einer Bohrung setzbaren Dübel zu schaffen, der nicht vormontiert werden muß, sondern in der sogenannten Durchsteckmontage eingesetzt werden kann.
  • Außerdem sollen die Riegelelemente zwangsläufig in die Verriegelungsstellung verschwenkt werden, ohne daß hierzu ein gesondertes Werkzeug erforderlich ist.
  • Ausgehend.von einem Dübel der eingangs erwähnten Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Dübelkörper ein am bohrungsinneren Ende eines langgestreckten Befestigungsbolzens angeordnetes Kopfstück relativ geringer Höhe ist, auf dem die bohrungsinneren Enden der zu einer den Befestigungsbolzen umschließenden dickwandigen zylindrischen Hülse zusammengeschlossenen Riegelelemente aufsitzen, daß der Befestigungsbolzen einen zwischen die zur Bohrungsmündung weisenden Enden der Riegelelemente eingreifenden, sich zum Bohrungsinnern konisch verjüngenden Bauteil aufweist, so daß bei einer Verschiebung des Kopfstücks in Richtung zur Bohrungsmündung die rücwärtigen Enden der Riegelelemente zwangsläufig radial nach außen verschwenkt werden, und daß der Befestigungsbolzen an seinem äußeren Ende einen Schraubenkopf oder eine auf ein Gewinde des Befestigungsbolzens aufgeschraubte Mutter trägt. Der so ausgebildete Dübel ist in Durchsteckmontage setzbar, wobei der aus der Befestigungsbohrung des Werkstücks vortretende Schraubenkopf bzw. die Mutter sowie die gegebeiienfalls vorgesehene Unterlegscheibe auf den ersten Blick zeigen, wo ein Dübel gesetzt ist und wo noch eine Befestigung erfolgen muß.
  • Der sich konisch verjüngende Bauteil wird vorzugsweise von dem sich konisch verjüngenden bohrungsinneren Ende einer langgestreckten, längsverschieblich auf dem Befestigungsbolzen aufgesetzten Hülse gebildet, deren Länge etwa gleich dem Abstand des Hinterschnitts der Bohrung von der Oberseite des zu befestigenden Werkstücks zuzüglich des zum Ausschwenken der Riegelelemente erforderlichen Spannwegs bemessen ist. Da die Länge der Hülse von der Tiefe der Hinterschnittfläche in der Bohrung und der Dicke des zu befestigenden Werkstücks abhängt, ist es empfehlenswert, zur Herstellung der Hinterschnittbohrung ein Werkzeug zu verwenden, welches einen auf die erforderliche Tiefe der Hinterschnittfläche eingestellten oder einstellbaren Tiefenanschlag aufweist, wobei zur Berücksichtigung der Werkstückdicke das Aufbohren der Hinterschnittfläche zweckmäßigerweise bei angesetztem Werkstück oder - falls das Werkstück zu schwer oder sperrig ist -mit einer der Werkstückdicke entsprechenden Distanzhülse erfolgt.
  • In einer alternativen Ausführungsform der Erfindung wird der sich konisch verjüngende Bauteil von einem konischen Abschnitt des Befestigungsbolzens selbst gebildet, dessen sich an den konischen Abschnitt zur Bohrungsmündung hin anschließendes* Schaft einen im wesentlichen dem Durchmesser der Bohrung entsprechenc'en bzw. nur geringfügig kleineren Durchmesser hat.
  • Dadurch wird in dem kritischen, auf Scherung beanspruchten Bereich des Befestigungsbolzens eine große Querschnittsfläche zur Verfügung gestellt.
  • Um zu verhindern, daß der Dübel sich beim Setzen in der Bohrung insgesamt drehen kann und die Riegelelemente dann nicht ausgeschwenkt und an der Hinterschnittfläche verriegelt werden, weist das Kopfstück in erfindungsgemäßer Weiterbildung an der Wandung der Bohrung angreifende Einrichtungen zur Verhinderung einer Verdrehung auf. Diese Einrichtungen können beispielsweise von einem auf einer Eindrehung des Kopfstücks angeordneten Ring mit sternartig radial von ihm vortretenden elastisch verformbaren Haltekrallen gebildet sein, wobei sich dann die Herstellung des Rings einschließlich der Haltekrallen aus Kunststoff anbietet, da dann eine preiswerte Herstellung im Kunststoff-Spritzgußverfahren möglich ist.
  • Alternativ können dagegen auch aus federelastischem Metallblech ausgestanzte, den für die Schraubensicherung verwendeten Sternscheiben ähnliche Elemente oder aus elastischem Draht mit vorspringenden Enden hergestellte Drehsicherungen vorgesehen werden.
  • Es empfiehlt sich, den Befestigungsbolzen zumindest an seinem bohrungsinneren Ende mit Gewinde zu versehen und in ein komplementäres Gegengewinde des kopfstücks einzuschrauben. Die wirksame Bolzenlänge kann damit in gewissem Umfange verändert werden und - bei Verwendung eines Befestigungsbolzens mit festem Schraubenkopf - dient die Gewindeverbindung. zur Erzeugung des Anzuges des Kopfstücks beim Aufspreizen der Riegelelemente.
  • Wenn auf dem äußeren Ende des Befestigungsbolzens eine auf ein Gewinde des Befestigungsbolzens geschraubte Mutter vorgesehen ist, empfiehlt es sich, die Länge des Gewindes des Befestigungsbolzens wenigstens gleich, vorzugsweise länger als den zum Spreizen der Riegelelemente erforderlichen Spannweg zu bemessen.
  • Bei der Ausführungsform mit auf dem Befestigungsbolzen aufgesetzter Hülse kann der Befestigungsbolzen jedoch auch als Gewindebolzen mit durchgehendem Gewinde ausgebildet sein. In beiden Fällen empfiehlt es sich dann, in der äußeren Stirnfläche des Gewindebolzens einen Schraubenzieherschlitz zum Ansetzen eines Schraubenziehers od.dgl. Werkzeug vorzusehen, mit dem der Befestigungsbolzen beim Anziehen der Mutter festgehalten werden kann.
  • In die der Bohrungswandung zugewandten Außenseiten der Riegelelemente ist in einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Dübels eine umlaufende Radialnut eingestochen, in der ein die Riegelelemente in der eingeschwenkten Lage haltender elastisch aufweitbarer Ring angeordnet ist, wobei der Ring entweder ein geschlossener Ring aus gummielastischem Material oder ein geschlitzter Ring aus Federstahldraht sein kann.
  • Die Abstützung der Riegelelemente auf dem Kopfstück erfolgt vorzugsweise dadurch, daß jedes Riegelelement an seinem am Kopfstück gehalterten Vorderende wenigstens einen Vorsprung aufweist, der in eine passende Vertiefung im Kopfstück eingreift und so eine Verdrehung des Riegelelements relativ zum Kopfstück in Umfangsrichtung verhindert, während die Verschwenkung der dem Kopfstück abgewandten Enden des Riegelelements nicht behindert wird. Alternativ können an Jedem Riegelelement auch zwei dann vorzugsweise im Bereich der seitlichen Begrenzungen angeordnete, in Vertiefungen im Kopfstück eingreifende Vorsprünge vorgesehen sein.
  • Bei dem mit der Hülse versehenen Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Dübels muß die Hülse - wie erwähnt -relativ genau an die vorgesehene Tiefe der Hinterschnittfläche sowie die Dicke des Werkstücks angepaßt sein.
  • Weniger kritisch in dieser Hinsicht ist eine Weiterbildung, bei der die Hülse unter Wirkung von Axialkräften um ein gewisses Maß axial verformbar ausgebildet ist.
  • Eine zu lang bemessene Hülse wird dann einfach durch Anziehen des Befestigungskopfes bzw. der Mutter um das erforderliche Maß zusätzlich in Axialrichtung zusammengedrückt.
  • Im einfachsten Fall weist die Hülse hierfür wenigstens eine ihre Wandstärke schwächende radiale Ausdrehung auf, in deren Bereich die restliche Hülsenwandstärke so gering ist, daß sie in der erforderlichen Weise verformt werden kann.
  • Alternativ kann zwischen der Hülse und dem am Befestigungsbolzen vorgesehenen Schraubenkopf bzw. der Mutter ein in Axialrichtung zusammendrückbares Ringelement vorgesehen sein.
  • Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele in Verbindung mit der Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Schnittansicht durch den in eine mit einem Hinterschnitt versehene Bohrung eingesetzten Dübel in unverriegeltem Zustand, wobei die Verriegelungsstellung der Riegelelemente strichpunktiert angedeutet ist; Fig. 2 eine perspektivische Explosionsdarstellung des Kopfstücks und der Riegelelemente des in Fig. 1 gezeigten erfindungsgemäßen Dübels; Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechende Schnittansicht durch ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Dübels; und Fig. 4 eine Seitenansicht des Befestigungsbolzens des Dübels gemäß Fig. 3.
  • Der in Fig. 1 gezeigte, in seiner Gesamtheit mit 10 bezeichnete erfindungsgemäße Dübel soll formschlüssig in einer Bohrung 12 gesetzt - d.h. verriegelt - werden, die sich aus einer zylindrischen Vorbohrung 14 und einer mit Abstand von der Mündung der Bohrung vorgesehenen Erweiterungsbohrung 16 mit einer rückwärts zur Bohrungsmündung gewandten Hinterschnittfläche 17 zusammensetzt.
  • Der Dübel 10 weist einen langgestreckten, im gezeigten Fall ein durchgehendes Gewinde tragenden Befestigungsbolzen 18 auf, auf dessen bohrungsinnerem Ende ein im Durchmesser nur geringfügig kleiner als der Durchmesser der Vorbohrung 14 bemessenes Kopfstück 20 aufgeschraubt ist. Der Befestigungsbolzen 18 ist also durch Drehen in das Kopfstück 20 hinein und aus herausschraubbar. Das Kopfstück trägt in seinem bohrungsinneren Endbereich eine Drehsicherung in Form eines auf einer Eindrehung 22 gehaltenen, mit radial über den Durchmesser der Vorbohrung vorspringenden Haltekrallen 24 versehenen Rings 26. Der Ring 26 ist zweckmäßigerweise einstückig mit den Haltekrallen 24 aus Kunststoff gespritzt, kann jedoch auch aus federelastischem Metall hergestellt sein. Beim Einführen des Dübels 10 werden die Haltekrallen 24 entgegen der Einschubrichtung rückwärts umgebogen, so daß das Einführen des Dübels in die Bohrung 12 nicht behindert wird. Einer Drehung des Kopfstücks 20 in Umfangsrichtung beim Eindrehen des Befestigungsbolzens 18 setzen die an der rauhen Bohrungswandung anliegenden Krallen aber einen hinreichenden Widerstand entgegen, um zu verhindern, daß das Kopfstück sich mitdreht. Auf der rückwärts, d.h. zur Bohrungsmündung gewandten Stirnfläche des Kopfstücks 20 sind drei Riegelelemente 28 in gleichmäßigen Winkelabständen um den Befestigungsbolzen herum verteilt abgestützt, die in der in Fig. 1 gezeigten Einführlage zusammengenommen die Form einer dickwandigen Ilülse haben, die aber durch drei in Längsrichtung verlaufende Axialschnitte in die drei Riegelelemente 28 unterteilt ist. Ein in eine radial in die Außenfläche der Riegelelemente 28 eingestochene Nut 30 eingelegter elastisch aufweitbarer Ring 32 hält die Riegelelemente in der gezeigten Hülsenform zusammen. Die Riegelelemente sind dabei in der Dicke so bemessen, daß die in der Einführlage von ihnen gebildete Hülse einen etwas kleineren Durchmesser als die Bohrung hat und eventuell auch noch geringfügig kleiner als der Durchmesser des Kopfstücks ist, so daß sichergestellt ist, daß die Riegelelemente 28 beim Einführen in die Bohrung 12 keinesfalls an einer Kante oder einem Vorsprung hängen bleiben können.
  • Im Anschluß an die Riegelelemente 32 ist eine langgestreckte Hülse 34 lose auf dem Befestigungsbolzen 18 aufgeschoben, deren bohrungsinneres Ende 36 sich konisch verjüngt, so daß bei einem axialen Anziehen des Kopfstücks in Richtung zur Bohrungsmündung die Riegelelemente 28 auf dem konischen Hülsenende auflaufen und unter Aufweitung des Rings 32 in die in strichpunktierten Linien veranschaulichte Lage radial verschwenkt werden. Die rückwärts weisenden Stirnflächen der Riegelelemente 28 werden also auf den Durchmesser der Hinterschnittfläche 17 aufgeweitet und verriegeln den Dübel 10 formschlüssig an der Hinterschnittfläche.
  • Es ist ersichtlich, daß die durch den Winkel Z veranschaulichte erforderliche Verschwenkung der Riegelelemente 28 einem bestimmten Anzugsweg a des Kopfstücks 20 entspricht. Weiter ist der Fig. 1 zu entnehmen, daß einer bestimmten Bohrung 12 mit definierter Tiefe der Hinterschnittfläche eine bestimmte Länge der Hülse 34 zugeordnet ist, und zwar ist diese Länge gleich dem Abstand der Hinterschnittfläche 17 von der Bohrungsmündung zuzüglich der Dicke eines (nicht gezeigten) Werkstücks und zuzüglich dem von der Konizität des Hülsenendes abhängenden erforderlichen Anzugsmaß a zum Ausschwenken der Riegelelemente.
  • Die Hülse 34 ist durch die auf das äußere Ende des Befestigungsbolzens 18 aufgeschraubte Mutter 38 abgestützt, wobei mit einem in einen in der äußeren Stirnfläche des Befestigungsbolzens 18 vorgesehenen Schraubenzieherschlitz 40 eingesetzten Schraubenzieher das Mitdrehen des Befestigungsbolzens beim Drehen der Mutter 38 verhindert werden kann. Die zwischen der Mutter 38 und der Hülse 34 gezeigte Unterlegscheibe 42 überträgt die Einspannkraft auf die Oberfläche des zu befestigenden Werkstücks.
  • In Fig. 1 ist der Ansugsweg a, um den das Kopfstück 20 axial auf das sich konisch verjüngende Ende 36 der Hülse 34 auflaufen muß, um die erforderliche Ausschwenkung der Riegelelemente 28 zu bewirken, aus Gründen besserer Übersichtlichkeit als Spalt zwischen der Unterlegscheibe 42 und der Oberfläche des Untergrundes dargestellt, in welchem der Dübel 10 befestigt werden soll. In Wirklichkeit ist es natürlich so, daß der Dübel 10 bis zur Anlage der Unterlegscheibe 42 an den Untergrund in die Bohrung 12 eingeschoben wird und das Kopfstück sich beim Anziehen der Mutter 38 um das Maß a in Richtung auf die Bohrungsmündung verschiebt.
  • Da der Befestigungsbolzen 18 im gezeigten Fall auch mit dem Kopfstück 20 in Gewindeeingriff steht, kann die Mutter 38 auch durch einen am Befestigungsbolzen fest angestauchten Schraubenkopf ersetzt werden. Der Anzug des Kopfstücks 20 wird dann durch Einschrauben des Befestigungsbolzens in das Kopfstück bewirkt. Andererseits könnte das Kopfstück auch einstöckig am inneren Ende des Befestigungsbolzens angestaucht sein. Dann muß der Anzug des Kopfstücks 20 aber in jedem Falle mit einer auf das äußere Ende des Befestigungsbolzens aufgeschraubten und an der Hülse 34 abgestützten Mutter erfolgen.
  • Die Länge der Pulse muß - wie erwähnt - relativ genau in Abhängigkeit von der Tiefe der Hinterschnittfläche in der Vorbohrung und der Werkstückdicke bemessen sein.
  • Eine Vergrößerung der Toleranz dieser Bemessung wird durch die im oberen Endbereich der Hülse gezeigten radialen Ausdrehungen 44 und 46 bewirkt. Diese Ausdrehungen sind so tief, daß die Wandstärke des verbleibenden Hülsenteils bei starkem Anziehen der Futter - bzw. eines gegebenenfalls vorgesehenen Schraubenkopfs - in Axialrichtung verformbar ist, d.h.
  • die wirksame Länge der Hülse kann verkürzt werden.
  • Dies ist nicht nur dann von Vorteil, wenn die Hülse von Anfang an bezüglich der Tiefe der Hinterschnittfläche in der Bohrung versehentlich zu lang bemessen ist, sondern erlaubt auch den Ausgleich von Unebenheiten an der Hinterschnittfläche sowie ein Nachspannen der Dübelbefestigung, wenn sie beispielsweise beim Ausbrechen eines Steinchens aus der ijinterschnittfläche lose geworden ist. Eine (nicht gezeigte) Alternative zu den Ausdrehungen der Hülse ist die Anordnung eines in Axialrichtung zusammendrückbaren Ringes bzw. einer zweiten zusammendrückbaren Hülse zwischen der Unterlegscheibe 42 und der Hülse 34.
  • In Fig. 2 sind das Kopfstück 20 mit dem als Verdrehsicherung wirkenden Ring 26 und die Riegelelemente 28 sowie der sie zusammenhaltende aufweitbare Ring 32 zur besseren Veranschaulichung noch in einer auseinandergezogenen perspektivischen Darstellung gezeigt. Es ist erkennbar, daß jedes Riegelelement einen seitlich von seiner unteren Stirnfläche vorspringenden zugespitzten Vorsprung 48 aufweist, der in eine entsprechende Ausnehmung 50 in der mündungsseitigen Stirnfläche des Kopfstücks 20 eingreift. Eine Verdrehung der Riegelelemente relativ zum Kopfstück wird so verhindert.
  • Anstelle eines mit einer Ausnehmung im Kopfstück zusammenwirkenden Vorsprungs kann jedes Riegelelement auch mit zwei solcher Vorsprünge versehen sein. Der Vorsprung kann auch abweichend von der gezeigten seitlichen Anordnung im ttittelbereich des Riegelelements angeordnet sein.
  • Weiter ist erkennbar, daß die Stirnflächen der Riegelelemente so geneigt sind, daß sie in der ausgeschwenkten Verriegelungslage satt, d.h. großflächig auf der Stirnfläche des Kopfstücks bzw. der Hinterschnittfläche 17 abgestützt sind. Der in'die Nut 30 der Riegelelemente 28 einsetzbare Ring 32 ist im dargestellten Fall ein geschlitzter Ring aus Federstahldraht. Alternativ kann jedoch auch ein geschlossener Ring aus gummielastischem Material verwendet werden.
  • Der mittels der Haltekrallen 24 gegen ungewollte Verdrehung des Kopfstücks 20 wirkende Ring 26 wird im dargestellten Fall durch Bemessungaeines lichten Durchmessers mit entsprechendem Untermaß unter Spannung auf der Eindrehung 22 kraftschlüssig gehalten.
  • rforderlichenfalls kann jedoch auch eine formschlüssige Halterung des Rings 26 auf dem Kopfstück 20 vorgenommen werden, indem am Ring beispielsweise ein radial nach innen weisender Vorsprung angespritzt wird, dem eine entsprechende Vertiefung in der Eindrehung zugeordnet wird.
  • Bei dem in Fig. 3 gezeigten abgewandelten Dübel 60 sind mit dem Dübel 10 übereinstimmende Teile gleicher Funktion mit den selben Bezugszeichen bezeichnet. Bezüglich solcher übereinstimmender Teile genügt es also auf die vorstehende Beschreibung dieses Dübels 10 zu verweisen. Der Dübel 60 unterscheidet sich vom Dübel 10 hauptsächlich dadurch, daß er keine der Hülse 34 entsprechende Hülse aufweist. Der zum Spreizen der Riegelelemente erforderliche Konus 62 ist vielmehr in den Befestigungsbolzen 18' integriert und der sich am bohrungsmündungsseitigen Ende des Konus 62 anschließende Schaftabschnitt 64 hat demzufolge einen dem Außendurchmesser der Hülse 34 entsprechenden Durchmesser. Dadurch wird der Schaftabschnitt 64 relativ stark, wodurch er besonders geeignet zur Aufnahme hoher Scherbeanspruchungen ist. Infolge der größeren Dicke des Befestigungsbolzens 68 im Bereich des Schafts 64 wird das Gewinde 66 für die Mutter 38 und diese selbst entsprechend stärker, während der am verjüngten Ende des Konus 62 angesetzte Schaftabschnitt 68 (Fig. 4) des Befestigungsbolzens 18' ein dem Gewinde des Befestigungsbolzens 18 des Dübels 10 entsprechendes Gewinde 70 aufweist.
  • Leerseite

Claims (15)

  1. Pat entansprü che 1. In einer mit einer radial umlaufenden Hinterschnittflachc versehenen Bohrung formschlüssig und spreizdruckfrei setzbarer Dübel mit einem dem Durchmesser der Bohrung im wesentlichen entsprechenden und in die Bohrung einführbaren Dübelkörper , an dem Riegelelemente gehaltert sind, deren zur Bohrungsmündung weisende Enden von einer innerhalb des Durchmessers der Bohrung liegenden Lage in eine Lage verschwenkbar sind, in welcher sie zumindest teilweise über den Durchmesser des DUbelkörpers vorstehen und die Hinterschnittfläche der Bohrung verriegelnd hintergreifen, dadurch gekennzeichnet, daß der Dübelkörper ein aln bohrungsinneren Ende eines langgestreckten Befestigungsbolzens (18; 18') angeordnetes Kopfstück (20) relativ geringer Höhe ist, auf dem die bohrungsinneren Enden der zu einer den Befestigungsbolzen (Id; 18|) umschließenden dickwandigen zylindrischen Hülse zusammengeschlossenen Riegelelemente (28) aufsitzen, daß der Befestigungsbolzen (18; 18') einen zwischen die zur Bohrungsmündung weisenden Enden der Riegelelemente (28) eingreifenden, sich zum Bohrungsinnern konisch verjüngenden Bauteil (36; 62) aufweist, so daß bei einer Verschiebung des Kopfstücks (20) in Richtung zur Bohrungsmündung die rückwärtigen Enden der Riegelelemente (28) zwangsläufig radial nach außen verschwenkt werden, und daß der Befestigungsbolzen (18; 18') an seinem äußeren Ende einen Schraubenkopf oder eine auf ein Gewinde des Befestigungsbolzens (18) aufgeschraubte Mutter (38) trägt.
  2. 2. Dübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der sich konisch verjüngende Bauteil am bohrungsinneren Ende (36) einer langgestreckten, längsvorschieblich auf dem Befestigungsbolzen (18) angeordneten Hülse (34) gebildet ist, deren Länge etwa gleich de zustand des interschnitts (17) der Bohrullg(12) von der Oberseite des zu befestigenden Werkstücks zuzüglich des zum Ausschwenken der stiegelelemente (28) erforderlichen Spannweges (a) bemessen ist.
  3. 3. dübel nach anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der sich konisch verjüngende Bauteil von einem konischen Abschnitt (62) des Befestigungsbolzens (18') selbst gebildet ist, und daß der sich an den konischen Abschnitt (62) zur Bohrungsmündung hin anschließende Schaft (64) des Befestigungsbolzens (1d') einen im wesentlichen dem Durchmesser der Bohrung (12) entsprechenden bzw. nur geringfügig kleineren Durchmesser hat.
  4. 4. Dübel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfstück (20) an der Wandung der Bohrung (12) angreifenden Einrichtung (24; 26) zur Verhinderung einer Verdrehung in der Bohrung (12) beim Setzen des Dübels (10; 60) aufweist.
  5. 5. Dübel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß dio die Verdrehung verhindernden Einrichtungen von einem auf einer Eindrehung (22) des Kopfstücks (20) angeordneten Ring (26) mit sternartig radial von ihm vortretenden elastisch verformbaren Haltekrallen (24) gebildet sind.
  6. 6. Dübel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der mit den Haltekrallen (24) versehene Ring (26) aus Kunststoff hergestellt ist.
  7. 7. Dübel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Befesti<ungsbolzen (18; 18') zumindest an seinem bohrungsinneren Ende mit Gewinde versehen und in ein komplementäres Gegengewinde des Kopfstücks (20) eingeschraubt ist.
  8. 8. Dübel nach einem der Ansprüche 1 bis 7 mit einer Mutter auf dem äußeren Ende des Befestigungsbolzens, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des komplementären Gegengewindes (66) auf dem Befestigungsbolzen (18t) wenigstens gleichXvorzugsweise größer als der zum Spreizen der Riegelelemente (28) erforderliche Spannweg (a) ist.
  9. 9. Dübel nach Anspruch 2 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsbolzen (18) als Gewindebolzen mit durchgehendem Gewinde ausgebildet ist.
  10. 10. Dübel nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß in der äußeren Stirnfläche des Befestigungsbolzens (18; 18') ein Schraubenzieherschlitz (40) zum Ansetzen eines Schraubenziehers o.dgl. Werkzeug vorgesehen ist.
  11. 11. Dübel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß in die der Bohrungswandung zugewandten Außenseiten der Riegelelemente (28) eine umlaufende Radialnut (30) eingestochen ist, in der ein die Riegelelemente (28) in der eingeschwenkten Lage haltender elastisch aufweitbarer Ring (32) angeordnet ist.
  12. 12. Dübel nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Riegelelement (28) an seinem am Kopfstück (20) gehalterten Vorderende wenigstens einen Vorsprung (48) aufweist, der in eine passende Vertiefung (50) im Kopfstück (20) eingreift und so eine Verdrehung des Riegelelements (28) relativ zum Kopfstück (20) verhindert.
  13. 13. Dübel nach einem der Ansprüche 1, 2 und 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (34) unter der Wirkung von Axialkräften um ein gewisses Maß axial verformbar ausgebildet ist.
  14. 14. Dübel nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (34) wenigstens eine ihre wandstärke schwächende radiale Ausdrehung (44; 46) aufweist.
  15. 15. Dübel nach einem der Ansprüche 1, 2 und 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Hülse (34) und dem am Befestigungsbolzen (18) vorgesehenen Schraubenkopf bzw. der Mutter (38) ein in Axialrichtung zusammendrückbares Ringelement vorgesehen ist.
DE19772758091 1977-12-24 1977-12-24 Formschluessig setzbarer duebel Withdrawn DE2758091A1 (de)

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