DE2706691B2 - Motor - Google Patents
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- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
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Description
Die Erfindung betrifft einen Motor mit einem Stator, dessen permanentmagnetische, längs de? Umfangs
gleiche Polarität aufv/eisende Pole eine in Drehrichtung zunehmende Induktion hervorrufen, mit einem Rotorpole
aufweisenden Rotor und mit einer mechanisch oder elektrisch wirkenden Einrichtung zur Überwindung der
Stufe von der höchsten zur niedrigsten Induktion des Stators (DE-OS 25 19 811).
Bekannte Motoren, auch solche, bei denen der Stator oder der Rotor als Permanentmagnet ausgebildet ist,
benötigen zur Erzeugung des das Drehmoment bewirkenden Drehfeldes elektromagnetische Wicklungen.
Sie sind somit von dem Vorhandensein einer
Stromquelle abhängig. Es gibt eine Reihe von einen Antrieb benötigenden Geräten, wie beispielsweise
Fahrscheindrucker od. dgl., bei denen einerseits für die Durchführung einer Maschinenoperation nur eine
einzige oder wenige Drehungen der Hauptantriebswelle um den von zwei Rotorpolteilungen und der Achse der
Welle eingeschlossenen Winkel erforderlich sind und bei denen andererseits ein zuverlässiger Betrieb
unabhängig von einer Stromquelle gewährleistet sein soll. Bei solchen Geräten war es bisher erforderlich, daß
die gewünschte Drehbewegung von Hand, d. h. mittels einer Handkurbel, durchgeführt werden mußte.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Motor zu schaffen, der unabhängig von einer
Stromquelle eine Rotordrehung um eine Rotorpolteilung durchzuführen vermag.
Erfindungsgemäß wird dies bei dem eingangs definierten Motor dadurch erreicht, daß die Rotorpole
ebenfalls permanentmagnetisch sind und untereinander gleiche, jedoch zu der Polarität der mit ihnen
■ zusammenwirkenden Statorpole entgegengesetzte Polarität haben und daß die Statorpole gleichmäßig über
den Umfang verteilt sind.
Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
ι Durch diese Anordnung wird erreicht, daß der Rotor
jeweils dann, wenn er die genannte Stufe oder Schwelle überwunden hat, d. h. wenn er aus dem Fangbereich der
höchsten Induktion in den Bereich niedrigster Induktion bewegt wurde, selbsttätig eine vollständige Umdrehung
durchführt, um wieder in den Bereich höchster Induktion zu gelangen. Eine solche vollständige
Rotorumdrehung wird allerdings nur dann erreicht, wenn der Rotor nur einen einzigen Permanentmagneten
bzw. ein einziges Polpaar enthält. Enthält der Rotor mehrere Elektromagnete bzw. mehrere Polpaare, dann
legt dieser jeweils nur einen entsprechenden Bruchteil einer Umdrehung zurück. Die gewünschte Umdrehungszahl
in dem anzutreibenden Gerät für eine Maschinenoperation kann dann durch ein entsprechendes
Übersetzunggetriebe erreicht werden.
Aus der DE-OS 25 19 811 ist bereits ein Motor mit
veränderbarer Induktion bekannt. Zu diesem Zweck ist vorgesehen, daß ein magnetischer Nebenschlußkreis
innerhalb des Stators gesteuert wird. Hieraus folgt zwingend, daß die Rotormagnete keine Permanentmagnete
sein können, denn dann wäre eine solche Steuerung mit einem magnetischen Nebenschlußkreis
unmöglich. Außerdem benötigt der bekannte Motor ein sog. Freifeld. Dieser feldfreie Raum beeinträchtigt den
Wirkungsgrad und das Leistungsvermögen.
Die Erfindung bringt demgegenüber den überraschenden Vorteil, daß durch permanentmagnetische
Ausbildung der Rotormagnete eine wesentliche Erhöhung der magnetischen Kräfte möglich ist, so daß der
Motor eine höhere spezifische Leistung abgeben kann. Ein Freifeld ist nicht erforderlich, vielmehr können die
Statorpole über den gesamten Rotorumfang nebeneinander angeordnet sein. Die Schalteinrichtung, die nach
den Unteransprüchen der Erfindung ausgebildet ist, ermöglicht eine einwandfreie Schaltung des Magnetmotors
jeweils für eine Umdrehung bzw. Teilumdrehung.
Ferner ist in der DE-PS 11 35 083 ein Magnetmotor
beschrieben, dessen Ständer und Rotor abwechselnd Pole entgegengesetzter Polarität aufweisen. Es ist in
diesem Fall erforderlich, durch Zusatzspulen das Statorfeld umzupolen und entsprechend das permanentmagnetische
Statorfeld durch ein elektromagnetisches Feld zu überkompensieren. Diese Feldumkehr ist in dem
Beispiel der Fig. 1 auf einem Rotordrehwinkelbereich 180° erforderlich. Bei einer anderen Polzahl richtet sich
der Winkelbereich nach der Anzahl der Polpaare.
Um bei Vorhandensein einer Stromquelle den Motor ohne manuellen Kraftaufwand zum Laufen bringen zu
können, kann beispielsweise ein Elektromagnet vorgesehen sein, dessen Anker bei Erregung des Magneten
auf den genannten, drehfest mit der Motorwelle verbundenen Schalthebel einwirkt, um den Rotormagneten
in den Bereich niedrigster Induktion zu bringen. Die Erregung des Elektromagneten und das damit
verbundene Ingangsetzen des Motors kann in diesem Falle durch kurzzeitiges Schließen eines elektrischen
Schalters erfolgen.
Um bei Vorhandensein einer Stromquelle den Motor
ohne manuellen Kraftaufwand in Gang setzen zu können, ist es jedoch zweckmäßiger, innerhalb des
Stators unmittelbar an der mehrfach genannten Schwelle oder Stufe vom Bereich höchster Magnetflußdichte
zum Bereich niedrigster Induktion eine elektromagnetische
Wicklung vorzusehen, die zur Überwindung der genannten Schwelle im gleichen Sinne wie der
gerade in diesem Bereich befindliche Rotormagnei erregt werden kann, so daß der letztere in Richtung des
Bereichs niedrigster Induktion abgestoßen vvird. Auf der Rotorwelle kann außer bzw. neben dem genannten
Schalthebel bzw. dem Griffrad eine Schleifring-Kontaktscheibe angeordnet sein, welche so ausgebildet ist
und mit zwei Schleifkontakten in der Weise zusammenwirkt, daß immer dann, wenn der oder einer der
Rotormagnete in den Bereich höchster Induktion gelangt, die genannte elektromagnetische Wicklung zu
dem obengenannten Zweck erregt wird, so daß mittels des erfindungsgemäßen Motors auch ein kontinuierlicher
Betrieb wie mit herkömmlichen Elektromotoren möglich ist. Bei dieser Ausgestaltung der Erfindung
kann im Bereich der genannten elektromagnetischen Wicklung ein Dauermagnet angeordnet sein, welcher im
nicht erregten Zustand entgegengesetzte Polung wie der bzw. die Rotormagnete aufweist, so daß er
unterstützend auf die Anziehungskraft des bzw. der Rotormagnete einwirkt, und zwar so lange, bis der bzw.
einer der Rotormagnete in seinen Fangbereich gelangt. In diesem Augenblick wird — wie bereits ermahnt —
über die Schleifringkontakte der Stromkreis für die elektromagnetische Wicklung geschlossen, und durch
das entstehende entgegengesetzt gerichtete elektromagnetische Feld wird die Wirkung des Permanentmagneten
überkompensiert.
Um möglichst starke elektromagnetische Felder zu erhalten, d.h. um ein möglichst hohes Motordrehmoment
zu erzielen, ist es erforderlich, sowohl im Rotor als auch im Stator Permanentmagnete vorzusehen. Die
Statormagnete sind dann vorzugsweise nach Art einer Spirale um den Rotor angeordnet, d. h. zur Erzielung des
Bereichs niedrigster Induktion ist ein Permanentmagnet relativ weit vom Rotor entfernt und ausgehend von
diesem Permanentmagneten nähern sich die weiteren Magnete kontinuierlich dem Rotor, um eine zunehmende
Induktion zu erreichen. Der Bereich höchster Induktion wird durch einen minimalen Abstand des
betreffenden Statormagnelen zum Rotor erreicht. Dieser Permanentmagnet kann — wie bereits oben
beschrieben — durch die elektromagnetische Wicklung ersetzt bzw. durch diese ergänzt werden. Die Stator-
und Rotormagnete sind mit ihren Polen jeweils paiaiici
zur Rotorachse ausgerichtet. Insbesondere dann, wenn der Rotor nur einen einzigen Permanentmagneten
enthält (um durch bloße Einwirkung der Permanentmagnete eine vollständige Rotorumdrehung erzielen zu
können), sollen die Statormagnete möglichst dicht beieinander liegen. Enthält der Rotor mehrere Permanentmagnete,
dann ist es zweckmäßig, das Verhältnis der Anzahl von Statormagneten zu der Anzahl von
Rotormagneten so zu wählen, daß sich ein noniusartiges Zusammenarbeiten zwischen Rotor- und Statormagneten
ergibt, d. h., daß gleichzeitig immer nur ein Magnetpaar miteinander ausgerichtet ist.
Es ist auch möglich, das in Umlaufrichtung des Rotors
zunehmende magnetische Feld durch in dieser Richtung zunehmend stärker werdende Magnete /u bilden. In
diesem Falle brauchen die Permanentmagnete nicht nach Art einer Spirale um der Rotor angeordnet zu sein.
sondern sie können den Rotor konzentrisch umgeben.
Ebenso ist es möglich, die Statormagnete durch einen spiralenförmig ausgebildeten Mantel aus weichmagnetischem
Material zu ersetzen. Die magnetischen Kraftlinien der Rotor-Permanentmagnete sind auch in diesem
Falle bestrebt, den Luftspalt zu verkleinern, wodurch sich die gewünschte Drehung in Richtung des kleiner
werdenden Krümmungsradius des Statormantels ergibt.
Die Permanentmagnete sind vorzugsweise nach Art von Hufeisenmagneten ausgebildet, sie können jedoch
auch eine beliebige andere Ausgestaltung besitzen.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen im einzelnen
beschrieben. In diesen zeigt
F i g. 1 eine Vorderansicht des erfindungsgemäßen Motors, wobei die vordere Halteplatte zum Sichtbarmachen
der Stator- und Rotormagnete weggebrochen dargestellt ist; und
F i g. 2 eine Seitenansicht des in F i g. 1 dargestellten Motcrs, teilweise als Schnitt längs der Symmetrieachse.
in Bohrungen einer vorderen Halteplatte I (welche in F i g. 1 teilweise weggebrochen dargestellt ist) und einer
hinteren Halteplätze 2 ist eine Motorwelle 3 drehbar
gelagert. Auf dem sich zwischen diesen beiden Platten I und 2 erstreckenden Teil der Motorwelle 3 sitzt drehfest
ein Rotor 6, welcher in dem dargestellten Ausführung; beispiel aus drei urr 120° gegeneinander versetzt
angeordneien Permanentmagneten 5 besteht, welche in eine Kunststoffmasse 4 eingegossen sind. Die Permanentmagnete
5 sind beispielsweise U-förmig ausgebildet und sind in der Weise parallel zur Motorwelle 3
angeordnet, daß die gleichnamigen Magnetpole auf der gleichen Seite des Roiors 6 liegen. Gemäß F i g. 1 liegen
beispielsweise die magnetischen Südpole auf der hinteren Rotorseite (in F i g. 2 auf der linken Seite)
liegen
Der Stator 9 besteht aus fünfzehn nach Art einer Spirale um den Rotor angeordneten Permanentmagneten
7 und aus einem in diese Spirale einbezogenen Elektromagneten 8. Die Permanentmagnete 7 und der
Elektromagnet 8 können beispielsweise mit den 1 lalteplalten 1 und 2 verschraubt oder auf andere Weise
an diesen befestigt sein. Die Stator-Permanentmagnete 7 können ebenfalls U-förmig ausgebildet sein und
verlaufen ebenfalls parallel zur Motorwelle 3, und zwar in der Weise, daß die magnetischen Südpole vorn und
die magnetischen Nordpole hinten (in Fig. 2 links) angeordnet sind. Die Permanentmagnete 5 des Rotors
und die Permanentmagnete 7 des Stators stehen sich somit mit ihren ungleichnamigen Polen gegenüber. Die
Pole des Elektromagneten 8 sind ähnlich ausgebildet und angeordnet wie die der Permanentmagnete 7. In
den Eisenkern des Elektromagneten 8 kann ebenfalls ein Permanentmagnet in der Weise einbezogen sein, daß
sich im nichterregten Zustand desselben auf der vorderen Statorseite ein magnetischer Südpol und auf
der hinteren Statorseite ein magnetischer Nordpol ergibt.
Neben der hinteren Halteplatte 2 sitzt drehfest auf der Motorwelle 3 eine Schleifringscheibe 10, welche auf
ihrer Mantelfläche einen Schleifring 11 aus elektrisch leitendem Material aufweist. Mit diesem Schleifring 11
arbeiten f.wei Schleifkontakte 12 und 13 zusammen. Der
Schleifkontakt 13 liegt beispielsweise an einem kreisrinb"rörmigen
Teil des Schleifringes 11, während der Schleifkontakt 12 mit drei zahnartigen Verbreiterungen
desselben zusammenarbeitet, von denen allerdings in F i g. 2 nur zwei ersichtlich sind.
Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Rotor- bzw.
Schleifringstellung wird beim Anlegen einer Gleichspannung
an die mit einem Plus- h/w. Minuszeichen versehenen Anschlußklemmen ein Stromkreis für den
Klektromagneten 8 geschlossen. Die Erregung desselben
erfolgt in der Weise, daß der in dem Indiiktionspfad desselben vorhandene Permanentmagnet überkompensiert
wird und sich ein entgegengesetzt gerichtetes Magnetfeld ausbildet, wodurch der bisher in seiner
oberen Stellung befindliche Rotor-Permanentmagnet 5 von dem Elektromagneten 8 abgestoßen und —
gegebenenfalls durch entsprechende Polausgestaltung bzw. durch die jeweilige Stellung der beiden anderen
Rotor-Permanentmagnete unterstützt — im Uhrzeigersinn, verdreht wird. Dadurch gelangt dieser obere
Rotor-Permanentmagnet 5 in den Einwirkungsbereich der weiter außen liegenden Stator-Permanentmagnete
7 und der Rotor dreht sich nun selbsttätig weiter in Richtung der zunehmenden Induktion, d. h. in Richtung
der näher herantretenden Stator-Permancntmagnetc 7. Der Elektromagnet wurde inzwischen entregt, da die
Kontaktgabe über den Schleifring durch das Weiterdrehen des Rotors inzwischen unterbrochen wurde. Nähert
sich der nächste Rotor-Permanentmagnet 5 dem Elektromagneten 8, dann wirkt dieser zunächst noch im
anziehenden Sinne, und zwar so lange, bis der erstere mit dem Elektromagneten 8 fluchtet. Zu diesem
Zeitpunkt wird — vorausgesetzt allerdings, daß an den genannten Klemmen die Gleichspannung noch anliegt
— über die nächste Verbreiterung des Schleifringes 11 und über die Schleifkontakte 12 und 13 der Stromkreis
für den Elektromagneten wieder geschlossen, so daß er im abstoßenden Sinn erregt wird und dadurch die
Schwelle von der höchsten Induktion zur niedrigsten erneut überwunden wird und der Motor kontinuierlich
weiter dreht. Wäre dagegen an den genannten Klemmen keine Gleichspannung mehr vorhanden,
würde der Motor in dieser Stellung zum Stillstand kommen, da er ohne äußeren Eingriff diese Schwelle
nicht zu überwinden vermag.
Steht keine Spannungsqueüe zur Verfügung, dann
kann — wie bereits eingangs erwähnt — der Motor auch dadurch in Gang gesetzt werden, daß der Rotor ein
kurzes Stück von Hand bewegt wird. Dies kann bei dem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel
beispielsweise dadurch geschehen, daß die Schleifringscheibe 10 von Hand ein kurzes Stück bewegt wird.
Selbstverständlich können hierzu auch eine gesonderte mit einer Rändelung versehene Scheibe oder ähnliche
von Hand betätigbare Mittel vorhanden sein, welche ebenfalls drehfest mit der Motorwelle verbunden sind.
Bei dem in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiel mit drei Rotor-Permanentmagneten wird bei einer
einzigen Betätigung von außen jeweils nur ein Drittel einer Rotorumdrehung durchgeführt. Ist eine vollständige
Rotorumdrehung erwünscht, dann wird der Rotor nur mit einem einzigen Permanentmagnet versehen.
Das in den F i g. 1 und 2 dargestellte Ausführungsbeispiel kann auch so abgewandelt werden, daß statt der
Stator-Permanentmagnete 7 ein entsprechend der inneren Hüllkurve dieser Magnete gekrümmter Mantel
aus weichmagnetischem Material vorgesehen ist. Dieser spiralförmig gekrümmte Mantel aus weichmagnetischem
Material ist ausreichend, um den Induktionspfad des h/w. der Rotor-Permanentmagnete zu schließen.
Der Rotor dreht sich ebenfalls jeweils bis zum Erreichen des kleinsten Abstandes zwischen einem der Rotor-Pcrmancntmagnclc
und diesem Stator-Mantel. An der Stelle dieses kleinsten Abstandes kann auch bei diesem
abgewandelten Ausführungsbeispiel ein Elektromagnet vorgesehen sein, welcher zur Überwindung der
!nduktionsschweüe von. Hand oder zur Erzielung eines
kontinuierlichen Motorlaufs in der bereits beschriebenen Weise über eine Schleifringanordnung erregt
werden kann.
Falls im Induktionspfad des Elektromagneten 8 kein Permanentmagnet vorgesehen ist, kann der Schleifring
auch in der Weise ausgestaltet sein, daß zunächst eine Erregung des Elektromagneten im anziehenden Sinne
und nachdem einer der Rotormagnete den Todpunkt erreicht hat, im abstoßenden Sinne erregt wird.
Statt einer Griffscheibe kann auf der Motorwelle zum Ingangsetzen des Rotors auch ein Hebel bzw. eine der
Anzahl der Rotormagnete entsprechende Anzahl von Hebeln drehfest angeordnet sein. Diese Hebel können
dann gegebenenfalls von Hand oder bei Vorhandensein einer Stromquelle auch durch den Anker eines über
einen Schalter erregten Elektromagneten betätigt werden.
Eine weitere Möglichkeit, die Stufe von der höchsten
/ur niedrigsten Induktion mittels eines im Stator angeordneten Elektromagneten zu überwinden, besteht
darin, diesen Elektromagneten so anzuordnen, daß er in bezug auf die Statorpermanentmagnete im Bereich der
niedrigsten Induktion liegt. Bei dieser Ausgestaltung der Erfindung wird der Elektromagnet jeweils dann, wenn
einer der Rotormagnete in die Nähe der zu überwindenden Induktion gelangt, in einem solchen Sinne und mit
einer so hohen Feldstärke erregt, daß der ankommende Rotormagnet angezogen wird und die genannte Stufe
überwindet. Sobald der Rotormagnet im stärksten Anziehungsbereich des in dieser Weise erregten
Elektromagneten ist, wird dieser entregt oder zweckmäßigerweise im entgegengesetzten Sinne erregt um
zu verhindern, daß der Rotor an dieser Stelle zum Stillstand kommt. Neben der Wirkung dieses Elektromagneten
wird der kontinuierliche Weiterlauf des Rotors auch unterstützt durch das Schwungmoment des
Rotors, durch die Wirkung der weiteren Rotormagnete, welche sich gerade in der Nähe der Induktionsstufe
befinden, und durch die Anziehungskraft zwischen dem die Stufe gerade überwindenden Rotormagnet und dem
im Bereich niedrigster Feldstärke liegenden Statormagnet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Motor mit einem Stator, dessen permanentmagnetische, längs des Umfangs gleiche Polarität
aufweisende Pole eine in Drehrichtung zunehmende induktion hervorrufen, mit einem Rotorpole aufweisenden
Rotor und mit einer mechanisch oder elektrisch wirkenden Einrichtung zur Überwindung
der Stufe von der höchsten zur niedrigsten Induktion des Stators, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rotorpole ebenfalls permanentmagnetisch sind und untereinander gleiche, jedoch zu der Polarität
der mit ihnen zusammenwirkenden Statorpole entgegengesetzte Polarität haben und daß die
Statorpole gleichmäßig über den Umfang verteilt sind.
2. Motor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zunehmende Induktion durch einen in
der Drehrichtung kleiner werdenden Luftspalt zwischen Rotor (6) und Stator (9) bewirkt wird.
3. Motor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Statorpole den Rotor
spiralförmig umgeben.
4. Motor nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Stator an der Stelle der
niedrigsten magnetischen Induktion ein Elektromagnet (8) angeordnet ist, der zum Zeitpunkt des
Eintreffens eines Rotormagneten an dieser Stelle in einem solchen Sinne kurzzeitig erregt wird, daß eine
anziehende Kraft auf diesen Rotormagneten einwirkt.
5. Motor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet über eine an der
Rotorwelle befestigte Schleifringanordnung (10, U) zu- und abschaltbar ist.
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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