DE4300271A1 - Kurvengängiger Kurzbandförderer - Google Patents
Kurvengängiger KurzbandfördererInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Kurzbandförderer mit Um
kehren und einer Antriebseinheit, über die der auf der Unter
seite einen T-förmigen Führungssteg aufweisende Gurt, der
in einem Rollenböcke aufweisenden Traggerüst über die Rollen
und in den Führungssteg eingreifende Stegrollen geführt
ist, angetrieben wird.
Derartige Gurtförderer werden vor allem im untertägigen
Berg- und Tunnelbau für den Massenguttransport eingesetzt.
Der aus Gummi bestehende Gurt wird in Rollenböcken geführt,
die sich auf einem Traggerüst abstützen. Bekannt sind
Förderer (DE-OS 15 56 544), die auf der Unterseite des Gummi
gurtes einen Führungssteg aufweisen. An diesen Führungssteg
greifen Führungsrollen an, die den Geradlauf des Förderbandes
gewährleisten sollen. In den Führungssteg sind textile Ver
stärkungseinlagen oder -auflagen oder auch ein durchgehendes
Drahtseil eingefügt, so daß ein recht stabiler Steg geschaf
fen ist. Nachteilig bei diesem bekannten Förderer ist, daß
ein solches Förderband nicht in einer Kurve als Kurvenband
förderer verlegt werden kann, weil an den Umkehren die not
wendige Antriebskraft über dort installierte und auf die
Umkehrrollen einwirkende Antriebe auf den Gurt aufgebracht
wird. Dadurch entsteht der sogenannte Gummiband- oder Flitze
bogeneffekt, aufgrund dessen das Band immer wieder versucht,
aus der kurvenförmigen Anordnung in eine geradlinige Anord
nung zu streben.
In der DE-OS 32 29 061 ist zusätzlich zu den im Abstand
vorgesehene Führungsrollen auch die verteilte Anordnung
von Antriebsrollen offenbart. Diese Antriebsrollen greifen
in den Führungssteg ein, so daß ein derartiges Förderband
um eine Kurve bzw. in einer Kurve verlegt werden kann. Die
DE-OS 33 38 425 und die DE-OS 37 41 054 zeigen Kurvenband
förderer mit einem Führungssteg in Form eines profilierten
Gummiriegels, ähnlich einem Doppel-T-Träger, der mit seinem
oberen Querstück an der Gurtbanddecke angeklebt oder an
vulkanisiert ist und in dessen Steg die Reibräder eingreifen
können. Der untere Flansch soll das Herausreißen des Füh
rungssteges beim Durchfahren von Mulden und Sätteln zusätz
lich verhindern. Auch bei diesen bekannten Förderbändern
bleibt der Führungssteg ein Problem, weil er entsprechender
Walgarbeit unterworfen ist um die notwendige Antriebskraft
aufzubringen. Dennoch ist durch die gleichmäßige Verteilung
der Antriebskraft über die Länge des Förderers erreicht,
daß die örtlich eingeleitete Antriebskraft im Vergleich
zu zentralen Antrieben sehr kleingehalten werden kann. Dies
ist Voraussetzung dafür, daß auch die in der kurveneinwärts
gerichteten Kraftkomponenten klein bleiben und über den
mittig auf der Gurtbanddecke angebrachten Führungssteg und
die entsprechenden Antriebsräder aufgenommen werden können.
Die bisher bekannten dezentralen Reibradantriebe, die mit
ihren horizontalen Reibrädern in die Antriebs- und Führungs
leiste eingreifen, haben jedoch den Nachteil, daß über sie
die schon erwähnte Walkung der Leiste erfolgt womit ein
unerwünscht hoher Anteil der Antriebsenergie in Wärme umge
wandelt wird. Dies ist vor allem bei sehr kurzen Gurtband
förderern, die auch als Kurzbandförderer bezeichnet werden,
der Fall, bei denen der einzelne Bereich des Führungssteges
sehr häufig entsprechend beaufschlagt ist. Zwar könnte bei
diesen Kurzbandförderern auf die zentralen Antriebe zurück
gegriffen werden, doch verlangen diese kurzen Antriebe ent
weder sehr große Umschlingungswinkel oder hohe Vorspann
kräfte, um gemäß der Eytelwein′schen Gleichung eine ausrei
chend große Kraft erzeugen zu können. Diese großen Um
schlingungswinkel verlangen eine Führung des Gurtes in
Schleifenform um zwei oder mehr Antriebstrommeln. Dies ist
für einen Gurt mit Führungsleiste ungünstig, erfordert aber
auch bei einem solchen ohne Führungssteg entsprechend auf
wendigen Bau. Darüber hinaus kommen durch die hohen Vorspann
kräfte auch hier wieder große kurveneinwärtsgerichtete Aus
spurkräfte in Wirkung, so daß auch bei Kurzbandförderern
zweckmäßigerweise ein Gurt mit Führungssteg zum Einsatz
kommen sollte.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen
Kurzbandförderer zu entwickeln, der bei geringer Vorspannung
und ohne in den Führungssteg einzugreifen ausreichende An
triebskräfte in den Gurt einzuleiten in der Lage ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
die Antriebseinheit im Untertrum angeordnet ist und minde
stens zwei Räder oder Walzen aufweist, zwischen denen der
Gurt eingeklemmt und von denen eine angetrieben und unter
aktiven Andruck gesetzt ist.
Über die entsprechend angeordnete Antriebseinheit,
die den Haufwerkstransport nicht beeinträchtigt weil sie
im Untertrum angeordnet ist, wird der Gurt linienförmig
erfaßt und die notwendige Antriebsenergie gleichmäßig einge
leitet, ohne daß es zur nachteiligen Walgarbeit kommen kann.
Die Gurtbanddecke bzw. der Gurt kann dabei durch zweckmäßig
ausgebildete Walzen oder auch Räder so beeinflußt werden,
daß ein gleichmäßiger Antrieb auch bei stark beladenem Kurz
bandförderer gewährleistet ist. Über den nach wie vor auf
der Unterseite vorgesehenen Führungssteg ist es möglich,
den gesamten Förderer bzw. den Gurt so um die Kurve zu
führen, daß er den gewünschten oder notwendigen Radius auf
weist. Da die Antriebskraft nur an einem der Umkehren einge
leitet wird, kann der nachteilige Flitzebogeneffekt nicht
auftreten. Damit dem Haufwerk naturgemäß auch Wasser und
sonstige das Rutschen hervorrufende Bestandteile auf den
Gurt gelangen, kann es leicht zu einem Rutschen der Antriebe
kommen. Um dies zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung das
angetriebene Rad bzw. die angetriebene Walze aktiv ange
drückt, wobei die gegengesetzte Walze zweckmäßigerweise
passiv arbeitet bzw. eine feste Lagerung aufweist.
Nach einer zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung ist
vorgesehen, daß die Walzen beidseitig des Führungssteges
auf und unter dem Gurt angeordnet sind. Dadurch können über
die gesamte Breite des Gurtes gesehen die notwendigen Kräfte
gleichmäßig eingeleitet werden, wobei es auch denkbar ist,
die Walzen noch einmal zu unterteilen, um dadurch die jeweils
beeinflußte Fläche des Gurtes begrenzt zu halten. Je nach
Gegebenheiten kann so gleichzeitig auch die Größe der einge
leiteten Kräfte variiert werden.
Dem genannten Ziel dient auch die Lösung, nach der
alle Walzen gleichmäßig angetrieben und unter Andruck gehal
ten sind, weil auf diese Art und Weise eine entsprechend
große Antriebskraft aufgebracht werden kann. Andererseits
kann die Antriebskraft auch durch die Andruckvorrichtungen
variiert werden, so daß mehrere Möglichkeiten der Anpassung
bzw. Einstellung gegeben sind.
Um einen Hängelgurt zu vermeiden und möglichst optimal
die Antriebskräfte aufbringen zu können, sieht die Erfindung
vor, daß die Antriebseinheit dicht hinter der Abwurfrolle
angeordnet ist. Dort ist sie wie schon erwähnt im Untertrum
vom Haufwerk unbeeinflußt untergebracht und sorgt durch
ihre dichte Anordnung hinter der Abwurftrommel dafür, daß
der Gurt auch gleichmäßig gezogen werden kann.
Dort, wo mit dem Durchrutschen der Walzen oder Räder
zu rechnen ist, ist es von Vorteil, wenn die Walzen einen
Reibungsbelag oder Reibbelag aufweisen. Über diesen Reibbelag
kann eine Optimierung der Antriebskrafteinleitung erreicht
werden, wobei auch die Oberfläche der Walzen bzw. der Rei
bungsbelag als solcher eine unterschiedliche Formgebung
und auch Materialwahl erfahren kann, um den jeweiligen
Gegebenheiten optimale Ausführungen zu erreichen.
Werden nur geringere Andruckflächen benötigt so ist
es zweckmäßig, die Walzen als druckluftbereifte Räder auszu
bilden. Diese druckluftbereiften Räder haben den Vorteil,
daß durch Variation der Andruckkräfte ohne eine nachteilige
Walgarbeit zu erzeugen, dennoch höhere Kräfte eingeleitet
werden können. Diese druckluftbereiften Räder passen sich
den Gegebenheiten sehr gut an und haben darüber hinaus den
Vorteil, daß durch entsprechende Ausbildung der Oberfläche
der Räder wiederum ein Durchrutschen vermieden bzw. wesent
lich erschwert werden kann.
Um den Verschleiß möglichst von dem relativ teuren
Gurt fernzuhalten, sieht die Erfindung vor, daß der Reibungs
belag bzw. die Reifen der Räder eine gegenüber dem Gurt
material geringere Härte aufweisen. Damit verschleißen die
Reibungsbeläge bzw. die Reifen, ohne daß entsprechende Bean
spruchungen auf den Gurt sich auswirken können. Da auch
die Beanspruchungen des Führungssteges durch die erfindungs
gemäße Ausbildung des Kurzbandförderer wesentlich reduziert
werden, ergeben sich so gezielt wesentlich höhere Standzeiten
des relativ teuren Gurtes mit dem anvulkanisierten T-förmigen
Führungssteg. Die Beanspruchung des Führungssteges ist da
durch geringer, daß nun die Führungsrollen lediglich noch
zur Führung eingesetzt werden, so daß also die nachteilige
Walgarbeit wesentlich reduziert ist. Da die Führungsrollen
auf beiden Seiten des Führungssteges eingreifen, kann unab
hängig von der jeweiligen Kurve, durch die der Kurzband
förderer geführt ist, ggf. sogar auf einen Andruck der Füh
rungsrollen ganz verzichtet werden.
Gerade im Untertagebetrieb aber auch in anderen Berei
chen kann es nachteilig sein, daß die Antriebsstation im
Untertrum beispielsweise seitlich überstehende Teile auf
weist. Um dies zu vermeiden oder zumindest solche über
stehenden Teile zu reduzieren, sieht die Erfindung vor,
daß die Antriebe bzw. Motore der Walzen in diese integriert
angeordnet sind. Dadurch erreicht man eine wesentliche Redu
zierung des Platzbedarfes und kann die sperrigen Teile so
anordnen, daß sie die Befahrung des Kurzbandförderers nicht
behindern. Darüber hinaus ergeben sich auch Übertragungsvor
teile, da die mit dem Traggerüst des Kurzbandförderers ver
bundenen Antriebe über geeignete Übertragungsteile direkt
auf die einzelnen Walzen einwirken können.
Der Untergurt derartiger Kurzbandförderer wird in aller
Regel eben, d. h. waagerecht geführt werden. Dadurch können
die einzelnen Walzen über eine Antriebswelle bzw. Achse
angetrieben werden und können auch über entsprechend ange
ordnete Andruckvorrichtungen in den notwendigen Kontakt
mit dem Gurt gebracht und gehalten werden. Soll der Gurt
aber aus irgendwelchen Gründen bogenförmig geführt werden
oder soll die Antriebskraft in einem bestimmten Bereich
des Gurtes erhöht werden, so ist es von Vorteil, wenn die
Walzen oder Räder über eigene Andruckvorrichtungen verfügen,
ja wenn sie letztlich sogar jeweils einzeln angetrieben
und auch angedrückt werden. Über geeignete Schaltungen muß
dabei sichergestellt werden, daß die auf die einzelnen Walzen
einwirkende Antriebskraft jeweils gleich ist, weil es sonst
zu Beanspruchungen des Gurtes kommen kann.
Die Antriebseinheit ist dicht an der Abwurftrommel
angeordnet, so daß hier eine Führung des Gurtes an
sich noch nicht notwendig ist. Dort, wo aufgrund der Führung
des Kurzbandförderers eine solche Beeinflussung aber ge
wünscht wird, kann auch die Antriebseinheit mit zur Führung
eingesetzt werden, wenn nämlich die Walzen seitlich mit
dem Führungssteg angepaßten Ausnehmungen oder mit federnd
gelagerten Führungsflächen ausgerüstet sind.
Der hier durch die zusätzliche Führung auftretende
Reibverlust ist vernachlässigbar, ein Wegrutschen des Gurtes
aber dafür bereits dicht hinter der Abwurfrolle ausge
schlossen.
Die vorliegende Erfindung zeichnet sich insbesondere
dadurch aus, daß ein Kurzbandförderer geschaffen ist, der
für die verschiedensten Fälle einsetzbar ist und bei dem
es zu nachteiliger Walgarbeit auf den Führungssteg nicht
kommen kann, da dieser lediglich noch für die Führung, d. h.
für die Führung durch die Kurve benötigt wird. Die Antriebs
kräfte dagegen werden unmittelbar hinter der Abwurfrolle
durch den Gurt zusammenpressende Walzen oder sonstige An
triebsaggregate in den Gurt eingebracht. Hier kann durch
entsprechende Ausbildung der Walzen, insbesondere auch durch
einen Reibbelag sowie durch die Formgebung eine jeweils
den Anwendungsfällen entsprechende Ausbildung gewählt werden,
so daß eine Vielseitigkeit gegeben ist, die insbesondere
im untertägigen Berg- und Tunnelbau von besonderer Bedeutung
ist. Je nach Einsatzort können auch Reinigungsvorrichtungen
der Antriebseinheit vorgeordnet werden die dann einen etwas
größeren Abstand zur Abwurfrolle aufweisen muß. Dies kann
dann zweckmäßig sein, wenn aufgrund des Fördergutes eine
hohe Verschmutzung der Oberfläche des Gurtes zu verzeichnen
ist bzw. wenn besonders klebriges Material zum Einsatz kommt.
Insgesamt gesehen ist ein solcher Kurzbandförderer durch
hohe Standzeiten und durch eine Vielseitigkeit gekennzeich
net, die ihn für den Einsatz in Problembetrieben besonders
geeignet erscheinen läßt.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegen
standes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes Ausfüh
rungsbeispiel mit den dazu notwendigen Einzelheiten und
Einzelteilen dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Kurzbandförderers,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Kurzbandförderer
im Bereich der Antriebseinheit und
Fig. 3 einen Schnitt im Bereich der Antriebsein
heit mit Sonderausführungen der Antriebs
rollen.
Fig. 1 zeigt einen Kurzbandförderer (1) von der Seite
her gesehen mit den den Gurt (2) jeweils umleitenden Umkehren
(3, 4). Die Umkehre (4) dient hier als Abwurfrolle, was
durch den entsprechenden Pfeil verdeutlicht ist. Im
Bereich dieser Abwurfrolle (4) ist die Antriebseinheit (5)
angeordnet.
Aus Fig. 1 und auch Fig. 2 wird deutlich, daß die im
Untertrum (6) angeordnete Antriebseinheit (5) unter Berück
sichtigung des für die Führung des Kurzbandförderers (1)
wichtigen, auf der Unterseite (7) des Gurtes (2) angeordneten
Führungssteg (8) angeordnet ist.
Die obere Walze (10) und die untere Walze (11) sind
gemäß Fig. 1 jeweils so übereinander angeordnet, daß der
dazwischen verlaufende Gurt (2) entsprechend beeinflußt,
d. h. zusammengedrückt wird. Hierzu dienen die auf die Walzen
(10, 11) einwirkenden Andruckfedern (12, 13). Diese Andruck
federn (12, 13) oder sonstigen Andruckvorrichtungen sind
gleich bemessen und sorgen dafür, daß der Gurt (2) jeweils
durch die Walzenanordnungen (10, 11) hindurchgezogen wird.
Nach der aus Fig. 2 ersichtlichen Ausführung des Kurz
bandförderers (1) werden beidseitig des Führungssteges (8)
Walzen (10, 10′, 11, 11′) angeordnet und über eine gemeinsame
Antriebsachse (16) mit dem Getriebe (14) und dem Motor (15)
verbunden. Denkbar ist es aber auch, Motor (15) und Getriebe
(14) in die Antriebsachse (16) bzw. in die jeweilige Walze
(10, 11) zu integrieren, so daß die aus Fig. 2 ersichtlichen
nachteilig vorstehenden Teile des Antriebes wegfallen.
Nach Fig. 2 sind über die Breite des Gurtes (2) und
beidseitig des Führungssteges (8) angeordneten Walzen (10,
11) jeweils mit getrennten Andruckvorrichtungen (18, 19)
so beaufschlagt, daß der dazwischen verlaufende Gurt (2)
entsprechend zusammengepreßt wird, wodurch die notwendige
Antriebskraft sicher übertragen werden kann.
Zur Optimierung der Kraftübertragung sind die Walzen
(10, 11) gemäß Fig. 3 mit einem Reibungsbelag (17) bzw.
einem Reibbelag versehen. Hierfür können unterschiedliche
Materialien zum Einsatz kommen. Zweckmäßig ist es, daß der
Reibungsbelag (17) eine geringere Härte als der Gurt (2)
aufweist, so daß der Verschleiß hier in die leichter auszu
tauschenden Walzen (10, 11) verlegt wird.
Fig. 3 zeigt insofern eine besondere Ausführung, als
die zum Führungssteg (8) hinweisenden Seiten der Walzen
(10, 11) mit einer Ausnehmung (20) oder auch einer Führungs
fläche (21) versehen sind. Die Führungsfläche (21) ist über
eine Feder (22) belastet, so daß ein Anliegen an dem Flansch
(23) des Führungssteges (8) gesichert ist.
Über die besondere Ausnehmung (20) und die Führungs
fläche (21) wird die Möglichkeit gegeben, den Gurt (2)
bereits dicht hinter der Abwurfrolle (4) sicher zu führen,
was dann vorteilhaft sein kann, wenn gemäß Fig. 1 mehrere
Antriebseinheiten (5, 51) hintereinander eingesetzt werden.
Die beschriebene Ausführung ist vorteilhaft bei kurzen
Förderern, also den Kurzbandförderern (1) einsetzbar. Es
tritt wenig Walgarbeit, es wird nur eine Antriebsstation
benötigt und die Vorspannung des Gurtes (2) ist ausgesprochen
gering. Auch auf einen großen Umschlingungswinkel kann ver
zichtet werden. Die Krafteinleitung über die Walzen (10,
11) bzw. die Räder ist durch die Form und die Ausbildung
der Walzen (10, 11) optimal.
Alle genannten Merkmale, auch die den Zeichnungen allein
zu entnehmenden, werden allein und in Kombination als erfin
dungswesentlich angesehen.
Claims (10)
1. Kurzbandförderer mit Umkehren und einer Antriebsein
heit, über die der auf der Unterseite einen T-förmigen Füh
rungssteg aufweisende Gurt, der in einem Rollenböcke auf
weisenden Traggerüst über die Rollen und in den Führungssteg
eingreifende Stegrollen geführt ist, angetrieben wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebseinheit (5) im Untertrum (6) angeordnet
ist und mindestens zwei Räder oder Walzen (10, 11) aufweist,
zwischen denen der Gurt (2) eingeklemmt und von denen eine
angetrieben und unter aktiven Andruck gesetzt ist.
2. Kurzbandförderer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Walzen (10, 11) beidseitig des Führungssteges (8)
auf und unter dem Gurt (2) angeordnet sind.
3. Kurzbandförderer nach Anspruch 1 und Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß alle Walzen (10, 11) gleichmäßig angetrieben und unter
Andruck gehalten sind.
4. Kurzbandförderer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebseinheit (5) dicht hinter der Abwurfrolle
(4) angeordnet ist.
5. Kurzbandförderer nach Anspruch 1 und Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Walzen (10, 11) einen Reibungsbelag (17) aufweisen.
6. Kurzbandförderer nach Anspruch 1 und Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Walzen (10, 11) als druckluftbereifte Räder ausgebil
det sind.
7. Kurzbandförderer nach Anspruch 1 und Anspruch 5
oder Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Reibungsbelag (17) bzw. die Reifen der Räder eine
gegenüber dem Gurtmaterial geringere Härte aufweisen.
8. Kurzbandförderer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebe bzw. die Motore (15) der Walzen (10, 11)
in diese integriert angeordnet sind.
9. Kurzbandförderer nach Anspruch 1 und Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Walzen (10, 11) oder Räder über eigene Andruckvor
richtungen (18, 19) verfügen.
10. Kurzbandförderer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Walzen (10, 11) seitlich mit dem Führungssteg (8)
angepaßten Ausnehmungen (20) oder mit federnd gelagerten
Führungsflächen (21) ausgerüstet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934300271 DE4300271A1 (de) | 1993-01-08 | 1993-01-08 | Kurvengängiger Kurzbandförderer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934300271 DE4300271A1 (de) | 1993-01-08 | 1993-01-08 | Kurvengängiger Kurzbandförderer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4300271A1 true DE4300271A1 (de) | 1994-07-14 |
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ID=6477848
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934300271 Withdrawn DE4300271A1 (de) | 1993-01-08 | 1993-01-08 | Kurvengängiger Kurzbandförderer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4300271A1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1516833A1 (de) * | 2003-09-19 | 2005-03-23 | CFS Palazzolo S.p.A. | Fördervorrichtung und Verfahren zum Transportieren und/oder Sortieren insbesondere von Nahrungsmitteln |
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| DE102020209432B3 (de) | 2020-07-27 | 2021-10-14 | Technische Universität Bergakademie Freiberg, Körperschaft des öffentlichen Rechts | Deckbandförderer |
| CN119059153A (zh) * | 2024-09-23 | 2024-12-03 | 深圳市磐锋精密技术有限公司 | 网板贴合设备的自动送料机构 |
-
1993
- 1993-01-08 DE DE19934300271 patent/DE4300271A1/de not_active Withdrawn
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |