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DE4300271A1 - Kurvengängiger Kurzbandförderer - Google Patents

Kurvengängiger Kurzbandförderer

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Publication number
DE4300271A1
DE4300271A1 DE19934300271 DE4300271A DE4300271A1 DE 4300271 A1 DE4300271 A1 DE 4300271A1 DE 19934300271 DE19934300271 DE 19934300271 DE 4300271 A DE4300271 A DE 4300271A DE 4300271 A1 DE4300271 A1 DE 4300271A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
belt
belt conveyor
conveyor according
short belt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19934300271
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Ketterer
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DE19934300271 priority Critical patent/DE4300271A1/de
Publication of DE4300271A1 publication Critical patent/DE4300271A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G23/00Driving gear for endless conveyors; Belt- or chain-tensioning arrangements
    • B65G23/02Belt- or chain-engaging elements
    • B65G23/04Drums, rollers, or wheels
    • B65G23/12Arrangements of co-operating drums or rollers to augment tractive effort applied to the belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Kurzbandförderer mit Um­ kehren und einer Antriebseinheit, über die der auf der Unter­ seite einen T-förmigen Führungssteg aufweisende Gurt, der in einem Rollenböcke aufweisenden Traggerüst über die Rollen und in den Führungssteg eingreifende Stegrollen geführt ist, angetrieben wird.
Derartige Gurtförderer werden vor allem im untertägigen Berg- und Tunnelbau für den Massenguttransport eingesetzt. Der aus Gummi bestehende Gurt wird in Rollenböcken geführt, die sich auf einem Traggerüst abstützen. Bekannt sind Förderer (DE-OS 15 56 544), die auf der Unterseite des Gummi­ gurtes einen Führungssteg aufweisen. An diesen Führungssteg greifen Führungsrollen an, die den Geradlauf des Förderbandes gewährleisten sollen. In den Führungssteg sind textile Ver­ stärkungseinlagen oder -auflagen oder auch ein durchgehendes Drahtseil eingefügt, so daß ein recht stabiler Steg geschaf­ fen ist. Nachteilig bei diesem bekannten Förderer ist, daß ein solches Förderband nicht in einer Kurve als Kurvenband­ förderer verlegt werden kann, weil an den Umkehren die not­ wendige Antriebskraft über dort installierte und auf die Umkehrrollen einwirkende Antriebe auf den Gurt aufgebracht wird. Dadurch entsteht der sogenannte Gummiband- oder Flitze­ bogeneffekt, aufgrund dessen das Band immer wieder versucht, aus der kurvenförmigen Anordnung in eine geradlinige Anord­ nung zu streben.
In der DE-OS 32 29 061 ist zusätzlich zu den im Abstand vorgesehene Führungsrollen auch die verteilte Anordnung von Antriebsrollen offenbart. Diese Antriebsrollen greifen in den Führungssteg ein, so daß ein derartiges Förderband um eine Kurve bzw. in einer Kurve verlegt werden kann. Die DE-OS 33 38 425 und die DE-OS 37 41 054 zeigen Kurvenband­ förderer mit einem Führungssteg in Form eines profilierten Gummiriegels, ähnlich einem Doppel-T-Träger, der mit seinem oberen Querstück an der Gurtbanddecke angeklebt oder an­ vulkanisiert ist und in dessen Steg die Reibräder eingreifen können. Der untere Flansch soll das Herausreißen des Füh­ rungssteges beim Durchfahren von Mulden und Sätteln zusätz­ lich verhindern. Auch bei diesen bekannten Förderbändern bleibt der Führungssteg ein Problem, weil er entsprechender Walgarbeit unterworfen ist um die notwendige Antriebskraft aufzubringen. Dennoch ist durch die gleichmäßige Verteilung der Antriebskraft über die Länge des Förderers erreicht, daß die örtlich eingeleitete Antriebskraft im Vergleich zu zentralen Antrieben sehr kleingehalten werden kann. Dies ist Voraussetzung dafür, daß auch die in der kurveneinwärts­ gerichteten Kraftkomponenten klein bleiben und über den mittig auf der Gurtbanddecke angebrachten Führungssteg und die entsprechenden Antriebsräder aufgenommen werden können. Die bisher bekannten dezentralen Reibradantriebe, die mit ihren horizontalen Reibrädern in die Antriebs- und Führungs­ leiste eingreifen, haben jedoch den Nachteil, daß über sie die schon erwähnte Walkung der Leiste erfolgt womit ein unerwünscht hoher Anteil der Antriebsenergie in Wärme umge­ wandelt wird. Dies ist vor allem bei sehr kurzen Gurtband­ förderern, die auch als Kurzbandförderer bezeichnet werden, der Fall, bei denen der einzelne Bereich des Führungssteges sehr häufig entsprechend beaufschlagt ist. Zwar könnte bei diesen Kurzbandförderern auf die zentralen Antriebe zurück­ gegriffen werden, doch verlangen diese kurzen Antriebe ent­ weder sehr große Umschlingungswinkel oder hohe Vorspann­ kräfte, um gemäß der Eytelwein′schen Gleichung eine ausrei­ chend große Kraft erzeugen zu können. Diese großen Um­ schlingungswinkel verlangen eine Führung des Gurtes in Schleifenform um zwei oder mehr Antriebstrommeln. Dies ist für einen Gurt mit Führungsleiste ungünstig, erfordert aber auch bei einem solchen ohne Führungssteg entsprechend auf­ wendigen Bau. Darüber hinaus kommen durch die hohen Vorspann­ kräfte auch hier wieder große kurveneinwärtsgerichtete Aus­ spurkräfte in Wirkung, so daß auch bei Kurzbandförderern zweckmäßigerweise ein Gurt mit Führungssteg zum Einsatz kommen sollte.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen Kurzbandförderer zu entwickeln, der bei geringer Vorspannung und ohne in den Führungssteg einzugreifen ausreichende An­ triebskräfte in den Gurt einzuleiten in der Lage ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Antriebseinheit im Untertrum angeordnet ist und minde­ stens zwei Räder oder Walzen aufweist, zwischen denen der Gurt eingeklemmt und von denen eine angetrieben und unter aktiven Andruck gesetzt ist.
Über die entsprechend angeordnete Antriebseinheit, die den Haufwerkstransport nicht beeinträchtigt weil sie im Untertrum angeordnet ist, wird der Gurt linienförmig erfaßt und die notwendige Antriebsenergie gleichmäßig einge­ leitet, ohne daß es zur nachteiligen Walgarbeit kommen kann. Die Gurtbanddecke bzw. der Gurt kann dabei durch zweckmäßig ausgebildete Walzen oder auch Räder so beeinflußt werden, daß ein gleichmäßiger Antrieb auch bei stark beladenem Kurz­ bandförderer gewährleistet ist. Über den nach wie vor auf der Unterseite vorgesehenen Führungssteg ist es möglich, den gesamten Förderer bzw. den Gurt so um die Kurve zu führen, daß er den gewünschten oder notwendigen Radius auf­ weist. Da die Antriebskraft nur an einem der Umkehren einge­ leitet wird, kann der nachteilige Flitzebogeneffekt nicht auftreten. Damit dem Haufwerk naturgemäß auch Wasser und sonstige das Rutschen hervorrufende Bestandteile auf den Gurt gelangen, kann es leicht zu einem Rutschen der Antriebe kommen. Um dies zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung das angetriebene Rad bzw. die angetriebene Walze aktiv ange­ drückt, wobei die gegengesetzte Walze zweckmäßigerweise passiv arbeitet bzw. eine feste Lagerung aufweist.
Nach einer zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Walzen beidseitig des Führungssteges auf und unter dem Gurt angeordnet sind. Dadurch können über die gesamte Breite des Gurtes gesehen die notwendigen Kräfte gleichmäßig eingeleitet werden, wobei es auch denkbar ist, die Walzen noch einmal zu unterteilen, um dadurch die jeweils beeinflußte Fläche des Gurtes begrenzt zu halten. Je nach Gegebenheiten kann so gleichzeitig auch die Größe der einge­ leiteten Kräfte variiert werden.
Dem genannten Ziel dient auch die Lösung, nach der alle Walzen gleichmäßig angetrieben und unter Andruck gehal­ ten sind, weil auf diese Art und Weise eine entsprechend große Antriebskraft aufgebracht werden kann. Andererseits kann die Antriebskraft auch durch die Andruckvorrichtungen variiert werden, so daß mehrere Möglichkeiten der Anpassung bzw. Einstellung gegeben sind.
Um einen Hängelgurt zu vermeiden und möglichst optimal die Antriebskräfte aufbringen zu können, sieht die Erfindung vor, daß die Antriebseinheit dicht hinter der Abwurfrolle angeordnet ist. Dort ist sie wie schon erwähnt im Untertrum vom Haufwerk unbeeinflußt untergebracht und sorgt durch ihre dichte Anordnung hinter der Abwurftrommel dafür, daß der Gurt auch gleichmäßig gezogen werden kann.
Dort, wo mit dem Durchrutschen der Walzen oder Räder zu rechnen ist, ist es von Vorteil, wenn die Walzen einen Reibungsbelag oder Reibbelag aufweisen. Über diesen Reibbelag kann eine Optimierung der Antriebskrafteinleitung erreicht werden, wobei auch die Oberfläche der Walzen bzw. der Rei­ bungsbelag als solcher eine unterschiedliche Formgebung und auch Materialwahl erfahren kann, um den jeweiligen Gegebenheiten optimale Ausführungen zu erreichen.
Werden nur geringere Andruckflächen benötigt so ist es zweckmäßig, die Walzen als druckluftbereifte Räder auszu­ bilden. Diese druckluftbereiften Räder haben den Vorteil, daß durch Variation der Andruckkräfte ohne eine nachteilige Walgarbeit zu erzeugen, dennoch höhere Kräfte eingeleitet werden können. Diese druckluftbereiften Räder passen sich den Gegebenheiten sehr gut an und haben darüber hinaus den Vorteil, daß durch entsprechende Ausbildung der Oberfläche der Räder wiederum ein Durchrutschen vermieden bzw. wesent­ lich erschwert werden kann.
Um den Verschleiß möglichst von dem relativ teuren Gurt fernzuhalten, sieht die Erfindung vor, daß der Reibungs­ belag bzw. die Reifen der Räder eine gegenüber dem Gurt­ material geringere Härte aufweisen. Damit verschleißen die Reibungsbeläge bzw. die Reifen, ohne daß entsprechende Bean­ spruchungen auf den Gurt sich auswirken können. Da auch die Beanspruchungen des Führungssteges durch die erfindungs­ gemäße Ausbildung des Kurzbandförderer wesentlich reduziert werden, ergeben sich so gezielt wesentlich höhere Standzeiten des relativ teuren Gurtes mit dem anvulkanisierten T-förmigen Führungssteg. Die Beanspruchung des Führungssteges ist da­ durch geringer, daß nun die Führungsrollen lediglich noch zur Führung eingesetzt werden, so daß also die nachteilige Walgarbeit wesentlich reduziert ist. Da die Führungsrollen auf beiden Seiten des Führungssteges eingreifen, kann unab­ hängig von der jeweiligen Kurve, durch die der Kurzband­ förderer geführt ist, ggf. sogar auf einen Andruck der Füh­ rungsrollen ganz verzichtet werden.
Gerade im Untertagebetrieb aber auch in anderen Berei­ chen kann es nachteilig sein, daß die Antriebsstation im Untertrum beispielsweise seitlich überstehende Teile auf­ weist. Um dies zu vermeiden oder zumindest solche über­ stehenden Teile zu reduzieren, sieht die Erfindung vor, daß die Antriebe bzw. Motore der Walzen in diese integriert angeordnet sind. Dadurch erreicht man eine wesentliche Redu­ zierung des Platzbedarfes und kann die sperrigen Teile so anordnen, daß sie die Befahrung des Kurzbandförderers nicht behindern. Darüber hinaus ergeben sich auch Übertragungsvor­ teile, da die mit dem Traggerüst des Kurzbandförderers ver­ bundenen Antriebe über geeignete Übertragungsteile direkt auf die einzelnen Walzen einwirken können.
Der Untergurt derartiger Kurzbandförderer wird in aller Regel eben, d. h. waagerecht geführt werden. Dadurch können die einzelnen Walzen über eine Antriebswelle bzw. Achse angetrieben werden und können auch über entsprechend ange­ ordnete Andruckvorrichtungen in den notwendigen Kontakt mit dem Gurt gebracht und gehalten werden. Soll der Gurt aber aus irgendwelchen Gründen bogenförmig geführt werden oder soll die Antriebskraft in einem bestimmten Bereich des Gurtes erhöht werden, so ist es von Vorteil, wenn die Walzen oder Räder über eigene Andruckvorrichtungen verfügen, ja wenn sie letztlich sogar jeweils einzeln angetrieben und auch angedrückt werden. Über geeignete Schaltungen muß dabei sichergestellt werden, daß die auf die einzelnen Walzen einwirkende Antriebskraft jeweils gleich ist, weil es sonst zu Beanspruchungen des Gurtes kommen kann.
Die Antriebseinheit ist dicht an der Abwurftrommel angeordnet, so daß hier eine Führung des Gurtes an sich noch nicht notwendig ist. Dort, wo aufgrund der Führung des Kurzbandförderers eine solche Beeinflussung aber ge­ wünscht wird, kann auch die Antriebseinheit mit zur Führung eingesetzt werden, wenn nämlich die Walzen seitlich mit dem Führungssteg angepaßten Ausnehmungen oder mit federnd gelagerten Führungsflächen ausgerüstet sind.
Der hier durch die zusätzliche Führung auftretende Reibverlust ist vernachlässigbar, ein Wegrutschen des Gurtes aber dafür bereits dicht hinter der Abwurfrolle ausge­ schlossen.
Die vorliegende Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß ein Kurzbandförderer geschaffen ist, der für die verschiedensten Fälle einsetzbar ist und bei dem es zu nachteiliger Walgarbeit auf den Führungssteg nicht kommen kann, da dieser lediglich noch für die Führung, d. h. für die Führung durch die Kurve benötigt wird. Die Antriebs­ kräfte dagegen werden unmittelbar hinter der Abwurfrolle durch den Gurt zusammenpressende Walzen oder sonstige An­ triebsaggregate in den Gurt eingebracht. Hier kann durch entsprechende Ausbildung der Walzen, insbesondere auch durch einen Reibbelag sowie durch die Formgebung eine jeweils den Anwendungsfällen entsprechende Ausbildung gewählt werden, so daß eine Vielseitigkeit gegeben ist, die insbesondere im untertägigen Berg- und Tunnelbau von besonderer Bedeutung ist. Je nach Einsatzort können auch Reinigungsvorrichtungen der Antriebseinheit vorgeordnet werden die dann einen etwas größeren Abstand zur Abwurfrolle aufweisen muß. Dies kann dann zweckmäßig sein, wenn aufgrund des Fördergutes eine hohe Verschmutzung der Oberfläche des Gurtes zu verzeichnen ist bzw. wenn besonders klebriges Material zum Einsatz kommt. Insgesamt gesehen ist ein solcher Kurzbandförderer durch hohe Standzeiten und durch eine Vielseitigkeit gekennzeich­ net, die ihn für den Einsatz in Problembetrieben besonders geeignet erscheinen läßt.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegen­ standes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes Ausfüh­ rungsbeispiel mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Kurzbandförderers,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Kurzbandförderer im Bereich der Antriebseinheit und
Fig. 3 einen Schnitt im Bereich der Antriebsein­ heit mit Sonderausführungen der Antriebs­ rollen.
Fig. 1 zeigt einen Kurzbandförderer (1) von der Seite her gesehen mit den den Gurt (2) jeweils umleitenden Umkehren (3, 4). Die Umkehre (4) dient hier als Abwurfrolle, was durch den entsprechenden Pfeil verdeutlicht ist. Im Bereich dieser Abwurfrolle (4) ist die Antriebseinheit (5) angeordnet.
Aus Fig. 1 und auch Fig. 2 wird deutlich, daß die im Untertrum (6) angeordnete Antriebseinheit (5) unter Berück­ sichtigung des für die Führung des Kurzbandförderers (1) wichtigen, auf der Unterseite (7) des Gurtes (2) angeordneten Führungssteg (8) angeordnet ist.
Die obere Walze (10) und die untere Walze (11) sind gemäß Fig. 1 jeweils so übereinander angeordnet, daß der dazwischen verlaufende Gurt (2) entsprechend beeinflußt, d. h. zusammengedrückt wird. Hierzu dienen die auf die Walzen (10, 11) einwirkenden Andruckfedern (12, 13). Diese Andruck­ federn (12, 13) oder sonstigen Andruckvorrichtungen sind gleich bemessen und sorgen dafür, daß der Gurt (2) jeweils durch die Walzenanordnungen (10, 11) hindurchgezogen wird.
Nach der aus Fig. 2 ersichtlichen Ausführung des Kurz­ bandförderers (1) werden beidseitig des Führungssteges (8) Walzen (10, 10′, 11, 11′) angeordnet und über eine gemeinsame Antriebsachse (16) mit dem Getriebe (14) und dem Motor (15) verbunden. Denkbar ist es aber auch, Motor (15) und Getriebe (14) in die Antriebsachse (16) bzw. in die jeweilige Walze (10, 11) zu integrieren, so daß die aus Fig. 2 ersichtlichen nachteilig vorstehenden Teile des Antriebes wegfallen.
Nach Fig. 2 sind über die Breite des Gurtes (2) und beidseitig des Führungssteges (8) angeordneten Walzen (10, 11) jeweils mit getrennten Andruckvorrichtungen (18, 19) so beaufschlagt, daß der dazwischen verlaufende Gurt (2) entsprechend zusammengepreßt wird, wodurch die notwendige Antriebskraft sicher übertragen werden kann.
Zur Optimierung der Kraftübertragung sind die Walzen (10, 11) gemäß Fig. 3 mit einem Reibungsbelag (17) bzw. einem Reibbelag versehen. Hierfür können unterschiedliche Materialien zum Einsatz kommen. Zweckmäßig ist es, daß der Reibungsbelag (17) eine geringere Härte als der Gurt (2) aufweist, so daß der Verschleiß hier in die leichter auszu­ tauschenden Walzen (10, 11) verlegt wird.
Fig. 3 zeigt insofern eine besondere Ausführung, als die zum Führungssteg (8) hinweisenden Seiten der Walzen (10, 11) mit einer Ausnehmung (20) oder auch einer Führungs­ fläche (21) versehen sind. Die Führungsfläche (21) ist über eine Feder (22) belastet, so daß ein Anliegen an dem Flansch (23) des Führungssteges (8) gesichert ist.
Über die besondere Ausnehmung (20) und die Führungs­ fläche (21) wird die Möglichkeit gegeben, den Gurt (2) bereits dicht hinter der Abwurfrolle (4) sicher zu führen, was dann vorteilhaft sein kann, wenn gemäß Fig. 1 mehrere Antriebseinheiten (5, 51) hintereinander eingesetzt werden.
Die beschriebene Ausführung ist vorteilhaft bei kurzen Förderern, also den Kurzbandförderern (1) einsetzbar. Es tritt wenig Walgarbeit, es wird nur eine Antriebsstation benötigt und die Vorspannung des Gurtes (2) ist ausgesprochen gering. Auch auf einen großen Umschlingungswinkel kann ver­ zichtet werden. Die Krafteinleitung über die Walzen (10, 11) bzw. die Räder ist durch die Form und die Ausbildung der Walzen (10, 11) optimal.
Alle genannten Merkmale, auch die den Zeichnungen allein zu entnehmenden, werden allein und in Kombination als erfin­ dungswesentlich angesehen.

Claims (10)

1. Kurzbandförderer mit Umkehren und einer Antriebsein­ heit, über die der auf der Unterseite einen T-förmigen Füh­ rungssteg aufweisende Gurt, der in einem Rollenböcke auf­ weisenden Traggerüst über die Rollen und in den Führungssteg eingreifende Stegrollen geführt ist, angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinheit (5) im Untertrum (6) angeordnet ist und mindestens zwei Räder oder Walzen (10, 11) aufweist, zwischen denen der Gurt (2) eingeklemmt und von denen eine angetrieben und unter aktiven Andruck gesetzt ist.
2. Kurzbandförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (10, 11) beidseitig des Führungssteges (8) auf und unter dem Gurt (2) angeordnet sind.
3. Kurzbandförderer nach Anspruch 1 und Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle Walzen (10, 11) gleichmäßig angetrieben und unter Andruck gehalten sind.
4. Kurzbandförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinheit (5) dicht hinter der Abwurfrolle (4) angeordnet ist.
5. Kurzbandförderer nach Anspruch 1 und Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (10, 11) einen Reibungsbelag (17) aufweisen.
6. Kurzbandförderer nach Anspruch 1 und Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (10, 11) als druckluftbereifte Räder ausgebil­ det sind.
7. Kurzbandförderer nach Anspruch 1 und Anspruch 5 oder Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Reibungsbelag (17) bzw. die Reifen der Räder eine gegenüber dem Gurtmaterial geringere Härte aufweisen.
8. Kurzbandförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebe bzw. die Motore (15) der Walzen (10, 11) in diese integriert angeordnet sind.
9. Kurzbandförderer nach Anspruch 1 und Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (10, 11) oder Räder über eigene Andruckvor­ richtungen (18, 19) verfügen.
10. Kurzbandförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (10, 11) seitlich mit dem Führungssteg (8) angepaßten Ausnehmungen (20) oder mit federnd gelagerten Führungsflächen (21) ausgerüstet sind.
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