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DE3504995C1 - Bandförderer - Google Patents

Bandförderer

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Publication number
DE3504995C1
DE3504995C1 DE19853504995 DE3504995A DE3504995C1 DE 3504995 C1 DE3504995 C1 DE 3504995C1 DE 19853504995 DE19853504995 DE 19853504995 DE 3504995 A DE3504995 A DE 3504995A DE 3504995 C1 DE3504995 C1 DE 3504995C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
support
conveyor
conveyor belt
belt conveyor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19853504995
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Dipl.-Ing. 4440 Rheine Feldhoff
Roland Dipl.-Ing. 4230 Weser Günther
Karl Dipl.-Ing. 4442 Salzbergen Leifeling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DE19853504995 priority Critical patent/DE3504995C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3504995C1 publication Critical patent/DE3504995C1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G21/00Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors
    • B65G21/02Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors consisting essentially of struts, ties, or like structural elements
    • B65G21/04Supporting or protective framework or housings for endless load-carriers or traction elements of belt or chain conveyors consisting essentially of struts, ties, or like structural elements the ties being formed by longitudinal cables or ropes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Dieses Erfordernis liegt bei dem Bandförderer nach der GB-PS 2 91 917 nicht vor. Hierbei läuft das Förderband mit an den Enden von Querbügeln angebrachten Rollen auf zwei seitlichen parallel nebeneinander verlaufenden Tragseilen, die eine Art Seilbahn bilden, auf der das Förderband entlangfährt. Die Querglieder sind durch in Längsrichtung verlaufende Laschenketten oder Drahtseile miteinander verbunden, die über die ganze Länge des Förderbandes mitlaufen und die das Förderband bewegende Zugkraft übertragen, wobei das Förderband auf den Quergliedern lose aufliegen oder daran befestigt sein kann. Jedenfalls ist es von den für die Förderung notwendigen Zugkräften frei.
  • Bei der Ausführungsform nach der DE-OS 34 26 106 sind die Vorteile eines Bandförderers mit Stützband und die eines Bandförderers mit Tragseilen vereinigt. Die Förderung geschieht mit erheblich verminderter Antriebsleistung und ohne Beanspruchung des Fördergutes, und es bedarf zwischen zwei Unterstützungspunkten keiner aufwendigen Tragkonstruktion. Die Tragseile gestatten es, relativ große Spannweiten zu überbrükken. Dies ist in vielen Abbausituationen von Bedeutung, wenn z. B. Geländeeinschnitte zu überwinden oder Fördergut wie z. B. Erz oder Mineralien aus einem tiefgelegenen Tagebau an die Oberfläche heraufgebracht werden muß.
  • Die Abstützungen für das rücklaufende Trum des Förderbandes sind bei der DE-OS 3426 106 durch Rollen gebildet, die an in Abständen an dem Tragseil feststehend angebrachten Bügeln gelagert sind. Diese Rollen sind der Witterung und auch der oft schmutzigen Oberfläche des rücklaufenden Trums des Förderbandes ausgesetzt und müssen dennoch dauerhaft einen leichten Lauf behalten, weil sie sonst Antriebsleistung verbrauchen und das Förderband durch Reibung beschädigen. Entsprechend gut abgedichtete und gelagerte Rollen bedeuten einen erheblichen Aufwand. Besonders aber fällt ins Gewicht, das die Wartung der Rollen nur schwer möglich ist, weil sie fest mit den Tragseilen verbunden und eben wegen der ermöglichten großen Spannweiten bei montiertem Bandförderer nur noch schwer bzw. mit entsprechendem Aufwand zu erreichen sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Bandförderer nach der DE-OS 3426 106 dahingehend weiterzuentwickeln, daß der für die Abstützung des rücklaufenden Trums des Förderbandes notwendige Aufwand verringert ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 wiedergegebenen Merkmale gelöst.
  • Es sind hierdurch insbesondere zwei Dinge erreicht: Erstens laufen die Stützarme mit dem Förderband mit, so daß keine Relativbewegung zwischen der Abstützung und dem Förderband stattfindet und somit die mit dem Abrollen der bei der gattungsgemäßen Ausführungsform zusammenhängenden Probleme entfallen.
  • Zum andern kommen die Stützarme aus dem gleichen Grund immer wieder in dem Bereich der Umkehrstellen an, wo sie leicht erreichbar sind und ohne viel Aufwand gewartet werden können.
  • Wenn auch eine einseitige Anordnung von Stützarmen nicht ausgeschlossen ist, ist die Ausgestaltung nach Anspruch 2 mit von den einander gegenüberliegenden Seiten her das rücklaufende Trum des Förderbandes untergreifenden Stützarmen bevorzugt. Die an in Umkehrstellen des Stützbandes mit den Stützgliedern erforderliche Ablenkung der Stützarme kann durch eine Verschwenkung nach Anspruch 3 verwirklicht werden, wobei die Stützarme zweckmäßig gemäß Anspruch 4 im wesentlichen horizontal verlaufen und der vertikale Abstand zweckmäßig gemäß Anspruch 5 durch an den Stützgliedern vorgesehene besondere Halteelemente geschaffen wird.
  • Es empfiehlt sich, daß gemäß Anspruch 6 die Stützarme selbsttätig immer wieder ihre Stützlage einnehmen.
  • Dies kann beispielsweise durch eine entsprechende Federbeaufschlagung oder durch eine geeignete Kurvenabstützung geschehen, aufgrund deren die Stützarme unter ihrem Gewicht stets die quer zum Förderband verlaufende Lage aufsuchen.
  • Über dem lasttragenden Trum werden die Stützarme an den dort aufrechtstehenden Halteelementen funktionslos mitgeführt. Damit die Halteelemente nicht in Förderrichtung kippen können, sind zweckmäßig in den Stützgliedern jeweils zwei in Laufrichtung hintereinander angeordnete Laufrollen auf jeder Seite vorgesehen (Anspruch 7).
  • Das Stützband mit den Stützgliedern muß zwischen den Umlenktrommeln für das Förderband umgelenkt werden. Dabei müssen die Stützarme von einer oberhalb bzw. unterhalb eines Trums des Förderbandes gelegenen Stellung in eine unterhalb bzw. oberhalb des anderen Trums gelegene Stellung überführt werden, wozu es der Ablenkung aus dem Bereich des Förderbandes heraus bedarf.
  • Diesem Zweck kann eine Ablenkschienenanordnung nach Anspruch 8 dienen. Diese kann, wenn von beiden Seiten her das Förderband untergreifende Stützarme vorgesehen sind, in der in Anspruch 9 wiedergegebenen Weise ausgebildet sein. Der Keil greift an den in der Mitte des Förderbandes befindlichen freien Enden der Stützarme an und verschwenkt die Stützarme, bis sie ganz außerhalb des Förderbandes sich befinden.
  • Die weitere Führung der Stützarme von einem Trum des Förderbandes hinüber zum anderen Trum erfolgt zweckmäßig in der in Anspruch 10 wiedergegebenen Weise.
  • Es versteht sich, daß die Ablenkschienenanordnung an den beiden Umkehrstellen des Stützbandes in ähnlicher Weise vorgesehen ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt eine schematische Seitenansicht eines Bandförderers, der eine Bodensenke überwindet; F i g. 2 zeigt eine schematische Seitenansicht des oberen Endes des in F i g. 1 angedeuteten Stützpfeilers in vergrößertem Maßstab; F i g. 3 zeigt einen Querschnitt nach der Linie 111-1 II in F i g. 4 durch den Bandförderer in erneut vergrößertem Maßstab; F i g. 4 zeigt eine Seitenansicht des Bandfördererteils nachFig.3; Fig.5 zeigt eine Ansicht des Bandförderers von oben; F i g. 6 zeigt eine Seitenansicht nach der Linie VI-VI inFig.5.
  • Der in F i g. 1 als Ganzes mit 200 bezeichnete Bandförderer überspannt eine Bodensenke 1, die durch ein Tal, eine Schlucht oder einen ähnlichen natürlichen Geländeeinschnitt gebildet, aber auch durch einen größeren Aushub etwa im Bereich eines Abbaugebietes zustande gekommen sein kann, in dem Kohle, Erze oder mineralische Stoffe abgebaut werden. In F i g. 1 ist ferner eine Anordnung dargestellt, bei der sich der Bandförderer 200 von einer Schulter der Bodensenke zur anderen im wesentlichen horizontal erstreckt; ein wesentlicher Einsatzfall ist aber auch darin zu sehen, mit einem Bandförderer 200 vom Boden einer Bodensenke unter Beachtung der zulässigen Steigung nach oben auf eine der Schultern hinauf zu fördern.
  • Der Bandförderer 200 erstreckt sich von einer Aufgabestation 2 auf der rechten Seite der F i g. 1 über die Bodensenke 1 hinweg zu einer Abgabestation 3 auf der linken Seite. An der Aufgabestation 2 wird das Fördergut über einen weiteren Bandförderer 4, von welchem nur das Ende dargestellt ist, herangebracht, der sich bis über das Förderband 10 des Bandförderers 200 erstreckt und das Fördergut auf dieses abwirft. In der Aufgabestation 2 ist ferner eine Trommel 5 vorgesehen, an der das Förderband 10 umgelenkt wird und die zum Ausgleich von Längungen des Förderbandes 10 in der gestrichelt angedeuteten Weise verlagerbar ist. Auf der gegenüberliegenden Seite in der Abgabestation 3 wird das Förderband 10 über eine Trommel 6 umgelenkt, welche angetrieben ist und an welcher die für die Bewegung des Förderbandes 10 erforderliche Leistung auf dieses übertragen wird. Das Förderband 10 wirft das Fördergut in der Abgabestation 3 auf ein darunter greifendes Förderband 7 ab, welches die Weiterförderung gemäß F i g. 1 nach links übernimmt.
  • Der Bandförderer 200 wird in dem gezeigten Ausführungsbeispiel an einer Stelle etwa in der Mitte zwischen der Aufgabestation 2 und der Abgabestation 3 durch einen Stützpfeiler 8 unterstützt, der in der Zeichnung nur gestrichelt angedeutet ist Die Ausbildung des Bandförderers 200 im einzelnen ist aus den F i g. 3 und 4 ersichtlich. Das Förderband 10 ruht in Abständen auf sich mitbewegenden, als Ganzes mit 111 bezeichneten Stützgliedern auf, die einen Querbügel 112 umfassen, der entsprechend dem gewünschten Querschnitt des Förderbandes 10 im lasttragenden Trum desselben muldenartig eingewölbt ist. Die Einwölbung dient dazu einen möglichst großen Querschnitt des riesel- oder schüttfähigen Förderguts 30 unterzubringen, wie aus F i g. 3 ersichtlich ist. Die muldenartige Formung des an sich flachen Förderbandes 10 erfolgt nicht auf der ganzen Länge des lasttragenden Trums, sondern nur im Bereich der Stützglieder 111. Die Tragfläche 9 des Förderbandes 10 auf den Querbügeln 112 ist nur relativ schmal, jedenfalls ist ihre Erstreckung gemäß F i g. 3 senkrecht zur Zeichenebene geringer als ihre Erstreckung in Querrichtung des Förderbandes 10. An den Querbügeln 112 sind auf nach beiden Seiten nach außen vorstehenden horizontalen Achszapfen 113 einander in Querrichtung gegenüberliegende Laufrollen 114 drehbar gelagert, wobei auf jeder Seite eines Stützgliedes 111 in Laufrichtung zwei Laufrollen 114 hintereinander vorgesehen sind, so daß das Stützglied 111 nicht im Sinne des Pfeiles 114' in F i g. 4 kippen kann.
  • Die Stützglieder 111 weisen in Laufrichtung des Förderbandes 10 Abstand voneinander auf und sind in dem Ausführungsbeispiel durch zwei Drahtseile 115, die an den Querbügeln 112 angreifen, kettenartig miteinander verbunden. Sie bilden unter dem Förderband 10 angeordnete endlose Stützbänder 116, die an den Enden an Umlenkstellen 117 über Umlenkrollen 17 umgelenkt werden. In dem Ausführungsbeispiel erstreckt sich das Stützband 116 durchgehend von der Abgabestation 3 über den Stützpfeiler 8 hinweg bis zur Aufgabestation 2.
  • Es kann jedoch auch an dem Stützpfeiler 8 unterbrochen werden, wenn dort zwei Umlenkrollen vorgesehen sind, so daß zwei separate Stützbänder 116 gemäß F i g. 1 rechts und links vom Stützpfeiler 8 vorgesehen wären.
  • Die Laufrollen 114 der Stützglieder 111 laufen auf Tragseilen 20, die sich von einem Festpunkt 18 im Bereich der Aufgabestation 2 bis zu einem Festpunkt 19 im Bereich der Abgabestation 3 erstrecken und feststehend sind, d. h. nicht umlaufen. Die Festpunkte 18, 19 sind Verankerungsstellen des Tragseils 20 im Fels oder künstlich geschaffene Verankerungsstellen mit Betonfundamenten.
  • Die Tragseile 20 bilden die Traganordnung, auf der die Stützglieder 111 nach Art kleiner Wagen vorwärts rollen. Die Stützglieder 111 werden von den Drahtseilen 115 mit mit der Vorlaufgeschwindigkeit des Förderbands 10 übereinstimmender Geschwindigkeit mitgenommen, führen also keine Relativbewegung zu dem Förderband 10 aus, so daß es keinen dadurch bedingten Lastwalkwiderstand an dem Förderband 10 und in dem Fördergut 30 gibt. An den Umkehrstellen 117 werden die Stützglieder 111 in der aus Fig. 6 ersichtlichen Weise umgelenkt und bewegen sich dann mit dem unteren Trum des Förderbandes 10 zurück. Dadurch daß das obere lasttragende Trum 10' eingewölbt ist, erscheint es in der Draufsicht der F i g. 5 schmäler als das rücklaufende flachliegende untere Trum 10" (F i g. 3). Die Tragseile 20 werden durch mittels von unten die Seiten der Tragseile 20 umgreifender Klemmlaschen 131 angeklemmter Bügel 121 auf Abstand gehalten. Die Bügel 121 sind in dem Ausführungsbeispiel als sich an einer Querebene erstreckende im wesentlichen rechteckige Gebilde aus Hohlprofilen ausgeführt, die in ihrem Inneren Lagerböcke 132 aufweisen, an denen mittels Klemmlaschen 133 Rücklaufseile 130 für Stützband 116 bzw. die Stützglieder 111 abgestützt sind, die den gleichen Querabstand aufweisen wie die Tragseile 20 und ebenfalls feststehend zwischen den Festpunkten 18, 19 verlaufen.
  • Wie aus Fig. 6 zu ersehen ist, verläuft das zu dem Stützband 116 gehörende Drahtseil 115 vertikal gesehen zwischen den beiden Trumen 10', 10" des Förderbandes 10, d. h. das rücklaufende Trum 10" befindet sich unterhalb des Drahtseils 115. Bei größeren Spannweiten würde also das rücklaufende Trum 10" erheblich durchhängen.
  • Um dies zu vermeiden, sind an den einzelnen Stützgliedern 111 Abstützungen für das untere Trum 10" des Förderbandes 10 vorgesehen, die von beiden Seiten her bis knapp zur Mitte des Förderbandes 10 reichende Stützarme 140 umfassen, die an Halteelementen 141 schwenkbar gelagert sind, die mit den Querbügeln 112 verbunden sind. Die Halteelemente 141 sind als zur Ebene der Laufrollen 114 senkrechte Säulen ausgebildet, die im lasttragenden Trum des Förderbandes 10 nach oben ragen und an deren oberen Ende die Stützarme 140 um zur Ebene der Achsen der Laufrollen 114 senkrechte Achsen schwenkbar sind. Die Halteelemente 141 befinden sich außerhalb des Breitenbereichs des Förderbandes 10, so daß die Stützarme 140 ganz aus diesem Breitenbereich weggeschwenkt werden können. Im übrigen nehmen die Stützarme 140 unter der Wirkung einer nicht dargestellten Feder oder unter der Wirkung ihres Gewichts stets von selbst die aus Fig.3 ersichtliche Stellung in einer Querebene des Förderbandes 10 ein.
  • Im lasttragenden Trum sind die Stützarme 140 funktionslos, wie aus dem oberen Teil der F i g. 3 ersichtlich ist. Im Rücklauftrum dienen die zur Unterstützung des Förderbandes 10 in der im unteren Teil der F i g. 3 ersichtlichen Weise. Das Förderband 10 liegt flach auf der Stützfläche der Stützarme 140, die etwa horizontal verläuft.
  • Im Bereich der Umkehrstellen 117 müssen die Stützarme 140 abgelenkt werden, damit sie z. B. für den Fall der in F i g. 6 oben dargestellten Abgabestation 3 aus einer Position oberhalb des oberen Trums 10' des Förderbandes 10 außen an diesem vorbei in eine Position unterhalb des unteren Trums 10" des Förderbandes 10 gelangen können, wo sie dann wieder eingeschwenkt werden, damit sie das untere Trum 10" in der aus F i g. 3 ersichtlichen Weise unterstützen können. Dies geschieht durch eine als Ganzes mit 150 bezeichnete Ablenkschienenanordnung (F i g. 6), die oberhalb des oberen Trums 10' und unterhalb des unteren Trums 10" jeweils einen keilförmigen von der Trommel 6 des Förderbandes 10 hinwegweisenden Teil 151 sowie einen die keilförmigen Teile 151 verbindenden kreisförmigen Schienenteil 152 umfaßt, der seitlich außerhalb des Förderbandes 10 gelegen ist. Die Stützarme 140 kommen mit Gleitstücken an ihren einander zugewandten inneren Enden 142 an den keilförmigen Teilen 151 der Ablenkschienenanordnung 150 zur Anlage und werden in der aus F i g. 6 ersichtlichen Weise bei der Weiterbewegung der Stützglieder 111 nach außen verschwenkt, so daß sie außen an dem Förderband 10 vorbei auf die andere Seite desselben gelangen können.
  • In F i g. 2 ist das obere Ende des Stützpfeilers 8 wiedergegeben. Das Tragseil 20 ist über im oberen Bereich feststehend angeordnete Rollen 127 geführt, das Rücklaufseil 130 über darunter angeordnete Rollen 128. Das lasttragende Trum 10' des Förderbandes 10 ist durch die durch die Stützglieder 111 bewirkte Einwölbung in der Seitenansicht von einer gewissen Höhe, während das rücklaufende Trum 10" auf den Stützarmen 140 flach liegt und zwischen den Stützarmen 140 aufeinanderfolgender Stützglieder 111 in der aus F i g. 2 erkennbaren Weise mäßig durchhängt.
  • Wie aus den F i g. 5 und 6 zu ersehen ist, wird das Tragteil 20 jeweils bei Annäherung an die Aufgabestation 2 bzw. die Abgabestation 3 in dem Bereich 40 durch nicht dargestellte Führungsmittel nach außen umgelenkt somit die Laufrollen 114 der Stützglieder 111 von dem Tragseil 20 frei kommen. Die weitere Führung des Förderbandes 10 bis zu den Trommeln 5, 6 wird durch nur strichpunktiert angedeutete Rollen übernommen.
  • - Leerseite -

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Bandförderer mit einem endlos umlaufenden, an einer Aufgabestation und einer Abgabestation über Trommeln, von denen mindestens eine angetrieben ist, umgelenkten, aus flexiblen Material bestehenden Förderband, welches in dem lasttragenden Trum auf im wesentlichen über die Breite des Förderbandes reichenden starren, die Querschnittsform des Förderbandes bestimmenden Stützgliedern aufliegt, welche auf einer durch zwei parallel nebeneinander verlaufende zwischen Unterstützungspunkten frei gespannte feststehende Tragseile gebildeten Traganordnung mit Laufrollen abrollen und kettenartig zu einem mitlaufenden endlosen, an Umkehrstellen umgelenkten Stützband aneinander gereiht sind, wobei das Stützband im rücklaufenden Trum von Rücklaufseilen getragen und geführt ist, und mit in Längsrichtung des Bandförderers in Abständen aufeinanderfolgenden Abstützungen für das rücklaufende Trum des Förderbandes, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß die Abstützungen für das rücklaufende Trum (10") durch an den Stützgliedern (111) angebrachte, im Bereich des rücklaufenden Trums (10") das Förderband (10) von der Seite her untergreifende, an den Umkehrstellen (117) des Stützbandes (116) aus dem Bereich des Förderbandes (10) seitlich ablenkbare Stützarme (140) gebildet sind.
  2. 2. Bandförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Stützglied (111) zwei von den einander gegenüberliegenden Seiten her das rücklaufende Trum (10") des Förderbandes (10) untergreifende Stützarme (140) vorgesehen sind.
  3. 3. Bandförderer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützarme (140) um seitlich außerhalb des Förderbandes (10) gelegene, senkrecht zu der durch die Tragseile (20) gegebenen Ebene verlaufende Achsen schwenkbar sind.
  4. 4. Bandförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützarme (140) sich mit vertikalem Abstand von der Tragfläche (9) der Stützglieder (111) im wesentlichen horizontal erstrecken.
  5. 5. Bandförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützglieder (111) vertikale Halteelemente (141) für die Stützarme (140) aufweisen.
  6. 6. Bandförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützarme (140), wenn sie sich selbst überlassen sind, selbsttätig in eine quer zum Förderband (10) verlaufende Lage einschwenken.
  7. 7. Bandförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützglieder (111) auf jeder Seite zwei in Laufrichtung hintereinander angeordnete Laufrollen (114) aufweisen.
  8. 8. Bandförderer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an den Umkehrstellen (117) des Stützbandes (116) eine an den Stützarmen (140) angreifende und diese aus dem Bereich des Förderbandes (10) ablenkende Ablenkschienenanordnung (150) vorgesehen ist.
  9. 9. Bandförderer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkschienenanordnung (150) im Grundriß gesehen im wesentlichen Keilform aufweist, wobei die Keilspitze vom jeweiligen Ende des Bandförderers (200) hinwegweist und horizontal gesehen etwa in der Mitte des Förderbandes (10) angeordnet ist und der Keil sich bis außerhalb des Förderbandes (10) verbreitert.
  10. 10. Bandförderer nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkschienenanordnung (150) in der Seitenansicht einen der Bahn der Enden (142) der Stützarme (140) bei der Umlenkung an der Umkehrstelle (117) des Stützbandes (116) entsprechenden kreisförmigen Schienenteil (152) umfaßt.
    Die Erfindung bezieht sich auf einen Bandförderer der dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechenden Art.
    Die aus der DE-OS 2540483 bekannte Bauweise eines Bandförderers weist gegenüber der anderen bekannten Ausführung, bei welcher das Förderband über feststehend angeordnete Tragrollen geführt ist, erhebliche Vorteile auf. Hierbei gibt es nämlich erhebliche Bewegungswiderstände in Gestalt der Tragrollenwiderstände, des Eindrückrollwiderstandes, des beladenen Gurtes und des Lastwalkwiderstandes, die bis zu 80% des Leistungsbedarfs des Bandförderers ausmachen können. Durch die Unterstützung des Förderbandes durch das Stützband erfährt dieses bei seinem Weg ebenso wie das daraufliegende Fördergut nur eine wesentlich geringere Verformung, was zu einer entsprechenden Verringerung des Leistungsbedarfs führt. Hinzu kommt noch, daß das Fördergut geschont wird und auch durch das fehlende »Arbeiten« des Förderbandes nicht so leicht über dessen Rand hinaus gerät. Wesentliche Kennzeichen der Konstruktion sind die Übertragung der für die Förderung notwendigen Zugkräfte durch das Förderband und die Mitnahme des antriebslosen Stützbandes durch das Förderband.
    Die aus der DE-OS 2540483 bekannte Ausführungsform bedarf einer feststehenden Traganordnung für das Stützband in Gestalt einer sich längs des Weges des Bandförderers erstreckenden Schienenanordnung, auf welcher die Rollen der Stützräder abrollen.
    Dieser Nachteil ist auch bei dem sogenannten Cablebelt-Förderer nach der GB-PS 641 854 gegeben. Hierbei ist kein Stützband vorhanden, sondern ruht das Förderband, welches zu diesem Zweck eine entsprechende Randausbildung mit auf beiden Seiten vorhandenen Längsrillen aufweist, auf zwei einen entsprechenden Abstand besitzenden gespannten umlaufenden Drahtseilen auf, die über in Längsabständen von beispielsweise 10 Metern fest angeordnete Tragrollen laufen. Die Tragrollenanordnung bedarf eines festen Untergrundes oder einer entsprechenden Tragkonstruktion.
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