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DE2756065A1 - Verfahren und vorrichtung zum musterscheren von florware - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum musterscheren von florware

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Publication number
DE2756065A1
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DE
Germany
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pile
fibers
pile fabric
stiffening agent
areas
Prior art date
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Application number
DE19772756065
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English (en)
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DE2756065C3 (de
DE2756065B2 (de
Inventor
Walter Engels
Charles Everage Willbanks
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Milliken Research Corp
Original Assignee
Milliken Research Corp
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Publication date
Priority claimed from US05/750,618 external-priority patent/US4112560A/en
Priority claimed from US05/750,888 external-priority patent/US4085700A/en
Application filed by Milliken Research Corp filed Critical Milliken Research Corp
Publication of DE2756065A1 publication Critical patent/DE2756065A1/de
Publication of DE2756065B2 publication Critical patent/DE2756065B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2756065C3 publication Critical patent/DE2756065C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C23/00Making patterns or designs on fabrics
    • D06C23/02Making patterns or designs on fabrics by singeing, teasing, shearing, etching or brushing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description

DH. IN<;. K. AVITKSTIfOKK Hf.f.i, AI Ü Λ ClI KN OO I)K. K. v.I'liCllMANN sciiv'KIci :nsTl.Assi: 2 I)H. 1N<.\ 1). IJKIIHKNS "uro" 0Se) "0^V 56065
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Anmelder: Milliken Research Corporation,
P.O. Box 1927,
Spartanburg, S.C. 29304, USA
Titel; Verfahren und Vorrichtung zum
Musterscheren von Florware
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im. inc. κ. wiüi.NTiroKK .SO(Ki jwuivvmikn no
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Verfahren und Vorrichtung zum Lfluateracheren von Florware
BESCHREIBUNG
Die Erfindung bezieht sich auf Verfahren und Vorrichtungen zum Scheren von Flor innerhalb bestimmter Bereiche von Florware, um entweder ein bestimmtes regelmäßiges Muster oder ein Zufallsmuster zu erzielen.
Es sind zwar bereits Verfahren zum Entfernen des Flors innerhalb vorbestimmter Bereiche von Florware bekannt, doch haften vielen der bekannten Verfahren erhebliche Nachteile an, denn innerhalb der Bereiche, wo der Flor nicht entfernt werden soll, muß eine kräftige Appretur oder ein Kleber aufgetragen werden, und danach wird der Flor innerhalb dieser Bereiche zusammengepreßt oder verdichtet. Hierbei werden große Mengen an Appretur oder Kleber benötigt, und das Niederdrücken oder Verdichten des Flors führt zu einer Schädigung der Fasern innerhalb derjenigen Bereiche des Flors, die unversehrt bleiben sollen.
In der US-PS 605 710 ist ein Verfahren beschrieben, bei dem eine Appretur auf sämtliche Fasern einer Florware aufgebracht wird. Danach werden die Fasern innerhalb der Bereiche, wo die Fasern nicht entfernt werden sollen, bis unterhalb derjenigen Fasern zusammengedrückt, welche sich in den Bereichen befinden, wo der Flor entfernt werden soll. Schließlich wird
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der Flor innerhalb der nicht zusammengedrückten Bereiche abgeschoren. Zuletzt wird die Ware von der Appretur befreit.
In der US-PS 3 422 512 ist ein ähnliches Verfahren beschrieben, bei dem ein Kleber nur auf diejenigen Bereiche aufgebracht wird, wo der Flor nicht entfernt werden soll.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Scheren von Flor innerhalb bestimmter Bereiche von Florware zu schaffen, bei dem die Fasern oder der Flor in den anderen Bereichen nicht beschädigt oder sonst unerwünscht verändert wird.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt mit den in den Patentansprüchen angegebenen Verfahren und Vorrichtungen.
Es wurde überraschenderweise gefunden, daß es möglich ist, die Erfindungsaufgabe dadurch zu lösen, daß ein Versteifungsmittel auf diejenigen Bereiche der Florware aufgebracht wird, wo der Flor entfernt werden soll. Das Versteifungsmittel wird dann gehärtet, und die Florware wird an einem Schermesser einer Schermaschine vorbeigezogen, wobei sich die Fasern innerhalb der unbehandelten Bereiche zur Seite biegen können, während die Fasern innerhalb der mit dem Versteifungsmittel behandelten Bereiche durchtrennt werden. Schließlich wird das noch vorhandene Versteifungsmittel durch Scheuern, Waschen oder auf andere Weise entfernt.
Das erfindungsgemäße Verfahren führt überraschenderweise nicht zu einer Schädigung der Fasern innerhalb der unbehandelten Bereiche, es erfordert keine mechanischen Einrichtungen zum Komprimieren des Flors, und es ermöglicht eine sparsame Verwendung des Versteifungsmittels.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann bei Florware der verschiedensten Art angewendet werden, z.B. bei Samt, Plüsch oder sogar bei Teppichen. Ferner ist eine Anwendung des Verfahrens ohne Rücksicht auf den Aufbau der Ware möglich, d.h. es kann sich um getuftete, gewebte, gestrickte, gewirkte oder geklebte War· handeln. Das erfindungsgemäße Verfahren ist insbesondere
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bei einem Samt mit geschorenem Flor oder aufgeschnittenen Noppen geeignet, der nach dem Tuftingverfahren hergestellt ist. Der Flor kann ζ .3 .ausAcrylgarn mit 13 Einzelfäden bestehen In Schußrichtung sind je Zoll 25 Fäden vorhanden, während in der Kettrichtung je Zoll 40 Fäden vorhanden sind. Die Höhe des Flors beträgt etwa 2,4 mm. Das Grundgewebe aus Polyestergarn in Form von Drillich weist je Zoll 38 Schußfäden und Kettfäden auf. Die Florbüschel werden durch einen rückseitigen Überzug aus Latex in ihrer Lage gehalten. Das endgültige Gewicht der Ware beträgt etwa 0,59 kg/m . Um eine maximale Flexibilität der Florfasern zu gewährleisten, kann man die Ware vor dem Bedrucken mit Dampf, durch Scheuern in heißem Wasser oder auf andere ähnliche Weise erhitzen.
Die Ware kann vor oder nach dem Musterscheren gefärbt werden. Erfolgt das Färben nachträglich, muß sorgfältig darauf geachtet werden, daß alle Reste des Versteifungsmittels entfernt werden, um Färbefehler zu vermeiden.
Zur Verwirklichung der Erfindung kann man als Versteifungsmittel alle Materialien verwenden, die beim Erhärten dazu neigen, die Fasern innerhalb des Flors zu versteifen oder sie miteinander zu verbinden oder einen harten Film zu bilden, in den die Fasern eingebettet werden. Zu den geeigneten Versteifungsmitteln gehören Appreturen, Kleber, Gemische von Wasser mit Eindickungsmitteln sowie Heißschmelzklebstoffe. Wird ein Gemisch aus Wasser und einem Eindickungsmittel verwendet, kann die Härtung durch Gefrieren des Wassers erfolgen. Bei der Verwendung eines Heißschmelzklebstoffs erfolgt die Härtung dadurch, daß man den Klebstoff abkühlen läßt. Zu den bevorzugten Versteifungsmitteln gehören flüssige Gemische aus Wasser und Polyvinylacetat, Polyvinylalkohol, Acrylmonomeren, Appreturen des geschwefelten Polyestertyps sowie Methylcellulose, doch lassen sich auch zahlreiche andere Lösungsmittel und Klebstoffe verwenden. Die typischen Gemische enthalten etwa 9% bis 100% an Feststoffen. Der bevorzugte Feststoffgehalt beträgt etwa 50%. Die bevorzugten Versteifungsinittel haben eine Viskosität im Bereich von 800
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(entsprechend 0,8-40 Pa.s) 9
bis 40 000 cp/, und die Viskosität richtet sich nach dem zum Auftragen gewählten Verfahren. Bei den besonders bevorzugten Versteifungsmitteln handelt es sich um alkalilösliche Emulsionen der Polymere von Acrylmonomeren in Wasser mit einem Feststoffgehalt von etwa 50%. Zweckmäßig enthalten die Feststoffe des Versteifungsmittels 25 bis 50% Äthylacrylat, 25 bis 50% Methylacrylat, 20 bis 40% Methylmethacrylat und 5 bis 15% Acryl- oder Methacrylsäure, wobei der gesamte Feststoffgehalt 100% beträgt. Ferner kann man Butylacrylat, 2-Äthyl-Hexylacrylat und verschiedene Acrylester verwenden. Diese besonders bevorzugten Versteifungsmittel besitzen eine ausreichende Flexibilität, um zu gewährleisten, daß der sich nach der Aushärtung bildende Film über die Walzen der Schermaschine läuft, ohne Risse zu bilden oder zu brechen. Soll das Versteifungsmittel im Wege des Rotationssiebdrucks aufgebracht werden, ist es zweckmäßig, ein das Austrocknen verhinderndes Mittel zu verwenden und die Viskosität auf etwa 30 000 cP (entsprechend 30 Pa.s) einzustellen. Zu den geeigneten Mitteln zur Verhinderung des Eintrocknens gehören nichtflüchtige Polyglycole mit hygroskopischen Eigenschaften, z.B. Äthylenglycol, Propylenglycol und Glycerin. Jedem Fachmann sind zahlreiche weitere Mittel zur Verhinderung des Eintrocknens bekannt. Man kann die Viskosität durch Variieren des pH-Wertes einstellen. Ferner ist es möglich, als Versteifungsmittel ein flüssiges Gemisch aus Wasser und einem Eindickungsmittel zu verwenden. In diesem Fall kann die Härtung, wie erwähnt, durch Gefrieren des Wassers erfolgen. Nach dem Musterscheren läßt sich das noch vorhandene Versteifungsmittel durch Schmelzen des Wassers beseitigen. Es sind sowohl natürliche als auch synthetische Eindickungsmittel verwendbar. Als Beispiele für synthetische Eindickungsmittel seien die Natrium- oder Ammoniumsalze der Polyacrylsäuren genannt. Zu den natürlichen Eindickungsmitteln gehören natürliche Gummiarten und Alginate sowie andere natürliche Erzeugnisse. Als Gummiarten kommen Gummiarabikum, Karayagummi, Tragant sowie der aus Heuschreckenbohnen gewonnene Gummi in Frage.
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Für verschiedene Arten von Florware sind verschiedene Heißschmelzklebstoffe geeignet. Vorzugsweise wird ein Klebstoff verwendet, dessen Schmelzpunkt unter dem Schmelzpunkt' der Florfasern liegt, der jedoch bei Raumtemperatur fest ist.
Die erforderliche Ilenge des Versteifungsmittels richtet sich nach den Eigenschaften der Florfasern und der verwendeten Appretur. Das Versteifungsmittel muß in einer solchen Menge aufgebracht werden, daß es den Fasern innerhalb der behandelten Bereiche nicht möglich ist, sich so durchzubiegen, daß sie vom Schermesser nicht erfaßt werden. Im allgemeinen muß die Menge des Versteifungsmittels etwa 25% bis 200% des Gewichtes des Flors innerhalb des zu behandelnden Bereichs betragen. Bei der Ermittlung der zu verwendenden Menge des Versteifungsmittels spielt das Gewicht des Flors in den nicht zu scherenden Bereichen der Ware keine Rolle. Es hat sich gezeigt, daß es vorzuziehen ist, mit den höheren Prozentsätzen in dem genannten Bereich zu arbeiten, und daß es insbesondere zweckmäßig ist, das Versteifungsmittel in einer solchen Menge zu verwenden, daß es eine zusammenhängende Schicht bildet, in welche die freien Enden der Florfasern eingebettet werden. Wird das Versteifungsmittel so aufgetragen, daß es eine lückenlose Schicht bildet, erweist es sich häufig als vorteilhaft, ein Blasmittel zu verwenden, damit die Florfasern beim Erhärten des Versteifungsmxttels eine aufrechte Lage einnehmen. Als Blasmittel sind alle Stoffe geeignet, die veranlaßt werden können, stark zu expandieren oder ein Gas abzugeben, wenn das Versteifungsmittel gehärtet wird.
Um das Versteifungsmittel aufzutragen, kann man jedes Verfahren anwenden, bei dem nur diejenigen Bereiche mit dem Versteifungsmittel versehen werden, innerhalb welcher der Flor geschoren werden soll. Es ist zweckmäßig, die Florfasern in eine aufrechte Lage zu bringen, bevor die Appretur aufgebracht wird. Zu den hierbei anwendbaren Verfahren gehören das Rotationssiebdruckverfahren, die Serigraphie, der Walzendruck, der Tiefdruck, das Düsendruckverfahren und zahlreiche weitere
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bekannte Verfahren. Es ist zweckmäßig, die Fasern des Flors in ihrer aufrechten Lage zu halten, während das Versteifungsmittel ausgehärtet wird.
Das Versteifungsmittel wird nach dem Auftragen ausgehärtet. Zu dieser Aushärtung gehört jeder Arbeitsschritt, der bewirkt, daß das Versteifungsmittel erstarrt oder daß die Fasern miteinander verbunden werden oder daß die Fasern die gewünschte Steifigkeit erhalten. Wenn relativ kleine Mengen des Versteifungsmittels aufgebracht worden sind, besteht die Wirkung der Aushärtung in erster Linie darin, daß jede einzelne Faser dadurch versteift wird, daß ihr Überzug aus dem Versteifungsmittel erstarrt. Die Aushärtung dient ferner dazu, jeweils mehrere Fasern zu kleinen Büscheln zu verkleben. Sind größere Mengen des Versteifungsmittels verwendet worden, führt die Aushärtung dazu, daß die Fasern in einen Film eingebettet werden, der aus dem erstarrten Versteifungsmittel besteht. In jedem Fall wird die Fähigkeit der behandelten Fasern, sich aus der Bahn des Schermessers herauszubiegen, verringert, während sich die Fasern innerhalb der nicht behandelten Bereiche so umlegen können, daß sie von dem Schermesser nicht erfaßt werden. Bei einem Versteifungsmittel, dem ein Lösungsmittel beigefügt ist, kann zu der Aushärtung ferner jeder Arbeitsschritt gehören, der zur Beseitigung des Lösungsmittels oder Trägermaterials führt. Wird ein Lösungsmittel verwendet, das sehr schnell verdunstet, könnte sogar eine Selbstaushärtung unter dem Einfluß der Umgebungsbedingungen erfolgen. Verwendet man ein Gemisch aus Wasser und einem Eindikkungsmittel als Versteifungsmittel, ist es, wie erwähnt, möglich, die Härtung durch Gefrieren des Wassers durchzuführen; wird ein Heißschmelzklebstoff verwendet, läßt man den Klebstoff abkühlen, woraufhin er erhärtet.
bei den erfindungsgemäß bevorzugten Versteifungsmitteln erfolgt die Aushärtung grundsätzlich durch Entfernen des gewohnlich durch V/asser gebildeten Ixjsungsmittels aus dem Versteifunysmittel. Gewöhnlich genügt es, die Florware in einem Ofen 5 min lang einer Temperatur von etwa 150 C auszusetzen.
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Ferner ist es möglich, einen Luftstrahltrockner zu verwenden. Wenn der Trockner Luft mit einer Temperatur von etwa 1900C bei einer Strömungsgeschwindigkeit von etwa 40 m/sec abgibt, läßt sich die Aushärtung innerhalb von etwa 2 min durchführen. Ferner wurde festgestellt, daß eine Aushärtung mit Hilfe der von Infrarotlampen abgegebenen Wärme möglich ist. Werden zum Aushärten des Klebstoffs nur Infrarotlampen benutzt, und beträgt die Laufgeschwindigkeit der Ware etwa 2,75 m/min, genügt es, sechs bis acht Reihen von Quarzflächenheizelementen von etwa 25 χ 200 cm quer zu der Materialbahn und in einem Abstand von etwa 23 cm von der Ware anzuordnen, wenn die Heizflächen auf einer Temperatur von etwa 427°C gehalten werden. Bei jeder gegebenen Kombination eines Versteifungsmittels mit einer bestimmten Florware muß man die Aushärtungsbedingungen ermitteln, um ein Versengen der Ware zu vermeiden. Jedem Fachmann sind Verfahren bekannt, die eine maximale Trocknung unter Vermeidung eines Versengens der Ware ermöglichen. Die Heizeinrichtung läßt sich leicht richtig einstellen, denn man kann das Aussehen der Florware beim Verlassen des Trockners beobachten. Es hat sich als besonders zweckmäßig erwiesen, die Florware nacheinander der Wirkung von Infrarotwärme und der Wirkung eines Luftstrahltrockners auszusetzen. Beträgt die Laufgeschwindigkeit der Florware etwa 2,75 m/min, ist es am zweckmäßigsten, die Florware zunächst unter vier Reihen von Infrarotheizelementen hindurchzuleiten, deren Temperatur etwa 427°C beträgt. Danach wird die Florware der Wirkung eines Luftstrahltrockners ausgesetzt, der Luft mit einer Temperatur von etwa 75 C bei einer Strömungsgeschwindigkeit von etwa 40 m/sec abgibt, wobei die Behandlungsdauer etwa 1 min beträgt.
Nach dem Aushärten des Versteifungsmittels kann man die Fasern innerhalb der behandelten Bereiche scheren, indem man die Ware an einem Messer vorbeilaufen läßt, das die Fasern innerhalb der behandelten Bereiche durchtrennt, während die Fasern innerhalb der unbehandelten Bereiche dem Messer ausweichen können. Alternativ kann man das Messer an der Florware vorbeiziehen. Hierbei ist es zweckmäßig, die Florware
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über eine dem Messer benachbarte Rolle oder eine Führungsstange bzw. einen Spitztisch hinvegzuführen. Bei einem besonders bevorzugten Verfahren vird die Florware über eine Walze oder Rolle geleitet.
AusfUhrungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Teilschnitt einer unbehandelten Florware;
Fig. 2 eine Darstellung zur Veranschaulichung des Musterscherens einer Florware, bei dem die Florware über eine einem Messer benachbarte Rolle geleitet wird, wobei nur diejenigen Florfasern durchtrennt werden, die in ein festes Versteifungsmittel eingebettet sind;
Fig. 3 eine Darstellung zur Veranschaulichung des Musterscherens einer Florware, bei der bestimmte Fasern durch Aufbringen eines Versteifungsmittels versteift worden sind;
Fig. 4 eine Darstellung zur Veranschaulichung eines Musterscherverfahrens, bei dem die Florware über eine Führungsstange bzw. einen Spitztisch geleitet wird;
Fig. 5 eine Seitenansicht zur Veranschaulichung eines erfindungsgemäßen Verfahrens zum automatischen Musterscheren von Florware;
Fig. 6 die Vorderseite einer Schneideinrichtung zum Musterscheren von Florware;
Fig. 7 den Schnitt 7-7 in Fig. 6;
Fig. 8 den Schnitt 8-8 in Fig. 6;
Fig. 9 den vergrößerten Teilschnitt 9-9 in Fig. 7;
Fig. 10 die Vorderseite einer Spreizstange;
Fig. 11 einen vergrößerten Teilschnitt von Gewindegängen der Spreizstange nach Fig. 10;
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Fig. 12 einen vergrößerten Teil der Vorderansicht des Messers nach Fig. 6, aus dem die Krümmung der Schneide ersichtlich ist; und
Fig. 13 eine vergrößerte Stirnansicht der Lagerung der Rolle.
In Fig. 1 ist eine Florware 22 mit einer Unterlage 41 und einer Florschicht 42 dargestellt. Fig. 2 zeigt, auf welche Weise die Florware 22 nahe einem Hesser 43 über eine Rolle 30 geleitet wird. Ein Versteifungsmittel ist auf vorbestimmte Bereiche 42' aufgebracht und ausgehärtet worden, um feste Schichten zu erzeugen, in welche die Fasern des Flors 42 eingebettet sind. Wird die Florware 22 über die Rolle 30 hinweg an dem Messer 43 vorbeigezogen, können sich die Fasern in den unbehandelten Bereichen 42" gegenüber dem Messer ungehindert durchbiegen, so daß sie nicht durchtrennt werden, während die eingebetteten Fasern in den Bereichen 42" durch das Versteifungsmittel festgehalten und von dem Messer durchtrennt werden. Bei der Anordnung nach Fig. 3 ist die Menge des auf die Florware 22 aufgebrachten Versteifungsmittels geringer als bei der Anordnung nach Fig. 2. In diesem Fall sind die Fasern in den behandelten Bereichen 42' versteift und jeweils zu kleinen Faserbüscheln vereinigt. Wenn diese Faserbüschel über die Rolle 30 hinweglaufen, können sie sich gegenüber dem Messer 43 nicht ungehindert durchbiegen, so daß sie durchtrennt werden. Wie zuvor werden die Fasern in den unbehandelten Bereichen 42" durchtrennt. Bei der in Fig. 4 dargestellten Anordnung ist die Rolle 30 durch eine Umlenkschiene 31 ersetzt.
Bei der in Fig. 8 dargestellten Anordnung wird die Florware 22 über eine nahe dem Messer 43 angeordnete Rolle 30 gezogen, wobei sich das Messer parallel zur Urafangsflache der Stützrolle 30 bewegt. V/enn die Fasern in den unbehandelten Bereichen über die Rolle 30 hinweglaufen, können sie sich ungehindert von dem Messer 43 weg durchbiegen, so daß sie nicht durchtrennt werden. In den behandelten Bereichen werden die Fasern von dem Messer 43 durchtrennt, während sie über die
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Rolle 30 hinweglaufen. Wenn die die Schneide des Messers 43 bildenden Flächen einen Winkel von etwa 60° einschließen, wenn die Laufgeschwindigkeit der Florware etwa 0,9 bis 6 m/min beträgt und wenn sich das Messer mit einer Geschwindigkeit von weniger als etwa 90 m/min bewegt, werden die Fasern in den unbehandelten Bereichen nicht durchtrennt, während die Fasern in den behandelten Bereichen durchtrennt werden. Offenbar gibt es für jede Laufgeschwindigkeit der Florware eine optimale Geschwindigkeit des Messers. Wenn die Laufgeschwindigkeit der Florware etwa 1,5 m/min beträgt, zeigt es sich, daß optimale Ergebnisse erzielt werden, wenn das Messer mit einer Geschwindigkeit von etwa 15 bis 30 m/min bewegt wird. Die optimale Anordnung der Schneide des Messers gegenüber der Umlenkschiene oder der Rolle 30 richtet sich nach der Art der zu verarbeitenden Florware. Um die optimale Anordnung zu ermitteln, wird das Messer während des Betriebs der Maschine verstellt. Hierbei läßt sich durch Betrachten des Erzeugnisses feststellen, wann sich das Musterscheren in der gewünschten Weise abspielt.
Nach dem Musterscheren kann die Florware gereinigt werden, um gegebenenfalls noch vorhandene Reste des Versteifungsmittels zu entfernen. Wenn das Versteifungsmittel Acrylmonomere enthält, ist es zweckmäßig, eine leicht alkalische Reinigungslösung zu verwenden.
Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich mit Hilfe der in Fig. 5 dargestellten Vorrichtung kontinuierlich durchführen. Zu dieser Vorrichtung gehören eine Vorratsrolle 20, eine Rotationssiebdruckeinrichtung 24, eine Aushärtungskammer 27, Spreizstangen 29 und 29', die beschriebene Stützrolle 30, ein Reinigungsbad 34, Quetschwalzen 36 und 36', ein Trockenofen 38, eine Aufwickelrolle 40 und ein nicht dargestellter Motor zum Transportieren der Florware 22. Die Florware be-JLndet sich zunächst im gefärbten oder ungefärbten Zustand auf der Vorratsrolle 20. Von dort aus wird die Florware zum Sieb der Rotationssiebdruckeinrichtung 24 transportiert, deren Sieb innerhalb derjenigen Bereiche geschlossen ist,
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welche den Bereichen der Florware entsprechen, wo die Florfasern ihre ursprüngliche Länge behalten sollen. Das Versteifungsmittel durchdringt die offenen Teile des Siebes, um in denjenigen Bereichen auf die Florware zu gelangen, wo der Flor geschoren werden soll. Nachdem die Florware die Aushärtungskararaer 27 durchlaufen hat, wo sie durch Infrarotlampen 27 und eine Luftstrahlheizeinrichtung 28 erhitzt wird, läuft sie über die Spreizstangen 29 und 29· und danach über die Rolle 30 und an dem Messer 43 vorbei, wo die Fasern in den behandelten Bereichen abgeschert werden. Hierauf durchläuft die Florware das Reinigungsbad 34, die beiden Quetschwalzen 36 und 36' sowie den Trockenofen 38, um dann zu der Rolle aufgewickelt zu werden.
Zum erfindungsgemäßen Scheren der Florv/are kann man jede Schneideinrichtung benutzen, die es ermöglicht, die unbehandelton Fasern unversehrt zu lassen, jedoch die behandelten Fasern zu durchtrennen. PJs ist nur erforderlich, daß die Schneideinrichtung nicht nach Art einer Schere, sondern nach Art eines Hessers oder eines Rasierapparats arbeitet. Eine solche Schneideinrichtung ist in Fig. 6 bis 9 dargestellt. Beim Hinweglaufen der Florware über die Rolle nahe dem Messer wird die Florv/are zweckmäßig gleichmäßig gespannt und faltenfrei gehalten. Hierbei ist es zweckmäßig, die gleichmäßige Spannung der Florware dadurch aufrechtzuerhalten, daß die Florware auf der Zuführungsseite gespannt gehalten wird und daß die Aufwickelrolle 40 über eine Rutschkupplung angetrieben wird. Es hat sich gezeigt, daß sich bessere Ergebnisse erzielen lassen, wenn man die Florware auf der Zuführungsseite in einem solchen Ausmaß gespannt hält, daß die gewünschte Spannung durch eine Dehnung der Florware hervorgerufen wird. Bei der Anordnung nach Fig. 7 und 8 treibt ein Motor 68 eine Kette 66 an, die über ein Kettenrad 59 läuft, das mit einem Zahnrad 58 verbunden ist; außerdem läuft die Kette über Kettenräder 60 und 60'. Das Zahnrad 58 treibt weitere Zahnräder 57, 56, 54 und 52 an. Das Zahnrad 52 dient zum Antreiben einer Lieferwalze 45, während das Zahnrad 54 eine Lieferwalze 45' antreibt. Die Kettenräder 60 und 60'
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dienen zum Antreiben der Aufnahmewalzen 46 und 46'. Durch geeignete Wahl der Zahnräder 56, 57 und 58 kann man erreichen, daß die Aufnahme- oder Spannwalzen 46 und 46' die Florware schneller transportieren, als sie von den Lieferwalzen 45 und 45' abgegeben wird. Zwar ist es mit Hilfe dieser Anordnung nicht in jedem Fall möglich, genau die gewünschte Spannung der Florware auf der Zuführungsseite zu erreichen, doch ist es im allgemeinen möglich, eine Liefergeschwindigkeit zu erzielen, die innerhalb eines Bruchteils eines Prozents mit dem gewünschten Wert übereinstimmt. Die Zahnräder 56 und 57 sind starr miteinander verbunden und sitzen auf einer Welle 61, die in einem Schlitz 62 eines Arms 70 verstellbar ist. Der Arm 70 ist um eine Achse 63 schwenkbar, die auch das Zahnrad 54 trägt. Werden die Zahnräder 56, 57 und 58 ausgetauscht, kann man die Achse 61 so verstellen, daß die Zahnräder 57 und 54 miteinander kämmen. Hierauf wird der Arm 70 um die Achse 63 so geschwenkt, daß die Zahnräder 56 und 58 in Eingriff gebracht werden. Auf diese Weise lassen sich zahlreiche verschiedene Zahnräder zusammenstellen, so daß man die gewünschte Spannung der Florware auf der Lieferseite erhält*
Kurz vor dem Musterscheren läuft die Florware 22 gemäß Fig. über zwei Spreizstangen 29 und 29', die gewährleisten, daß die Florware frei von Falten ist, wenn sie über die Stützrolle 30 läuft. Weitere Einzelheiten der Spreizstange 29 sind aus Fig. 10 und 11 ersichtlich. Bei der Spreizstange 29 handelt es sich um ein allgemein zylindrisches Bauteil mit mehreren mit Gewinde versehenen Abschnitten 92, 94, 96, 98 usw. Der Steigungswinkel ist bei den verschiedenen Gewindeabschnitten so gewählt, daß die Florware 22 von ihrer Mittellinie aus nach außen gereckt wird, während sie über die Spreizstange 29 läuft. Gemäß Fig. 10 weist jeder gegenüber dem Mittelpunkt der Spreizstange 29 weiter nach außen versetzte Gewindeabschnitt einen größeren Steigungswinkel auf als jeder dem Mittelpunkt näher benachbarte Abschnitt. Gemäß Fig. 11 weist jedes Gewinde der Spreizstange auf der vom Mittelpunkt der Spreizstange abgewandten Seite eine senkrechte
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Wand 100 auf, während auf der dem Mittelpunkt der Spreizstange zugewandten Seite eine geneigte Wand 101 vorhanden ist. Nachdem die Florware über die Spreizstangen 29 und 29' hinweggelaufen ist, wird sie über die nahe dem Messer 43 angeordnete Stützrolle 30 geleitet, welch letztere zweckmäßig gegenüber dem Messer verstellbar ist. Gemäß Fig. 13 ist die Stützrolle 30 auf einem Arm 84 angeordnet, der an einem schwenkbaren Hebelarm 86 befestigt ist. Durch Schwenken des Hebelarms 86 um eine Lagerachse 88 läßt sich die Stützrolle 30 in die unmittelbare Nähe des Messers 43 bringen bzw. gegenüber dem Messer zurückschwenken. Der Arm 84 ist zweckmäßig gegenüber dem schwenkbaren Hebelarm 86 verschiebbar, so daß er sich radial verstellen läßt, um die Stützrolle 30 in die richtige Lage zu bringen. Gegebenenfalls kann auch das Messer 43 gegenüber der Stützrolle 30 verstellbar sein.
Bei dem Messer 43 kann es sich um ein beliebiges Organ handeln, das geeignet ist, die Fasern innerhalb der behandelten Bereiche der Florware zu durchtrennen, das es jedoch den Fasern in den unbehandelten Bereichen ermöglicht, dem Messer durch eine Durchbiegung auszuweichen. Als Messer 43 wird vorzugsweise ein umlaufendes Bandsägeblatt verwendet. Hierbei bewegt sich das Messer parallel zur Umfangsflache der Stützrolle 30, und es ist möglich, eine nicht dargestellte automatische Einrichtung zum Schärfen des Messers an einer Stelle anzuordnen, wo das Messer nicht in Berührung mit der Florware steht. Jedoch werden bei den meisten handelsüblichen Bandsägen Sägebänder verwendet, die eine leichte Krümmung aufweisen, wie es in Fig. 13 gezeigt ist. Vorzugsweise ist zwischen der Stützrolle 30 und dem Messer 43 über die ganze Länge der Stützrolle ein gleichmäßiger Abstand vorhanden. Bei der bevorzugten Ausführungsform wird die Stützrolle 30 durch mehrere paarweise angeordnete verstellbare Lagerrollen 80 und 80' abgestützt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Beispielen näher erläutert, auf die sich die Erfindung jedoch nicht beschränkt.
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Beispiel I '*
Um das Versteifungsmittel herzustellen, wurden Äthylenglycol, wasserfreies Ammoniak und ein unechter Farbstoff einer aus Acrylmonomeren hergestellten wäßrigen Emulsion zugesetzt. Bei der wäßrigen Emulsion handelte es sich um das Erzeugnis, das von der Glo-Tex Chemicals, Roebuck, South Carolina, unter der Handelsbezeichnung GLO-REZ 816 HV auf den Markt gebracht wird und einen Feststoffgehalt von etwa 50% hat. Bei den Feststoffen handelt es sich um Polymere aus 25% bis 50% Äthylacrylat, 25% bis 50% Methylacrylat, 20% bis 40% Methylmethacrylat sowie 5% bis 15% Acrylsäure, wobei der gesamte Feststoffgehalt 100% beträgt. Diesem Material wurden 10 Gewichtsprozent Äthylenglycol zugesetzt. Ferner wurden einer Menge von 0,45 kg der Emulsion 1,5 g von 28-prozentigem wasserfreiem Ammoniak und 6 g eines unechten Farbstoffs beigefügt. Auf diese Weise entstand eine Emulsion mit einer Viskosität von 18 000 cP, die in Form eines Musters mit Hilfe einer Rotationssiebdruckmaschine auf einen Samtstoff aufgedruckt wurde. Das Drucksieb wies 30 Maschen je Zoll auf, und die Druckgeschwindigkeit betrug etwa 2,75 m/min.
Der Samt hatte aufgeschnittene Flornoppen und war nach dem Tuftingverfahren hergestellt. Der Flor auf der Schauseite bestand aus 13-fädigem Acrylgarn. Der Stoff wies 25 Fäden je Zoll in der Schußrichtung und 40 Fäden je Zoll in der Kettrichtung auf. Die Florhöhe betrug etwa 2,4 mm. Das Grundgewebe war als Drillich aus Polyestermaterial gewebt und wies je Zoll 38 Schußfäden und 68 Kettfäden auf. Die Faserbüschel wurden durch einen rückseitigen Überzug aus Latex in ihrer Lage gehalten. Das Fertiggewicht des Stoffs betrug etwa 1,7 kg/m . Um eine maximale Flexibilität der Florfasern zu gewährleisten, wurde der Stoff vor dem Bedrucken in heißem Wasser gewaschen.
Das Muster, mit dem der Stoff bedruckt wurde, wies Streifen mit einer Breite von etwa 1,6 mm auf, wobei die gesamte offene Fläche etwa 5% betrug. Das Gev/icht des auf den Stoff auf-
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gebrachten Versteifungsmittels entsprach etwa 50% des Stoffgewichts .
Um das Versteifungsmittel einer Vorhärtung zu unterziehen, wurde der Stoff unter einer Reihe von Infrarotheißeinrichtungen hindurchgeleitet, die auf eine Temperatur von etwa 483°C eingestellt und in einem Abstand von etwa 23 cm von dem Stoff angeordnet waren. Zur Fertighärtung wurde der Stoff mit Luft von 75 C behandelt, die etwa 1,5 min lang mit Hilfe eines Luftstrahltrockners auf den Stoff geleitet wurde.
Nach dom Aushärten des Versteifungsmittels wurde der Stoff mit Hilfe eines bandförmigen Messers so geschoren, daß die Fasern innerhalb der bedruckten Bereiche durchtrennt wurden, während die Fasern in den nicht bedruckten Bereichen unversehrt blieben. Das bandförmige Messer ähnelt allgemein einer Bandsäge, weist jedoch keine Zähne auf. Die Florfasern wurden dadurch zur Anlage an dem Messer gebracht, daß der Stoff über eine Umlenkschiene geleitet wurde, die der Schneide des Messers benachbart war. Die Umlenkschiene hatte einen Radius von etwa 3,2 mm. Das Messer wurde parallel zu der Umlenkschiene in einer senkrechten Ebene bewegt, wobei die Schneide nach oben gerichtet war. Der Stoff bewegte sich von oben nach unten gegen die Schneide und trat in die Schneidzone unter einem Winkel von 60 gegen die Senkrechte ein, um die Schneidzone unter einem Winkel von 30 gegen die Senkrechte zu verlassen. Die Lage der Schneide wurde während des Betriebs der Schermaschine auf eine optimale Schneidwirkung eingestellt, wobei jedoch die geometrischen Verhältnisse nicht genau gemessen wurden. Jedoch war die Schneide in einem Bereich angeordnet, der durch einen Kreis mit einem Radius von etwa 3,2 mm bestimmt ist, dessen Mittelpunkt auf der Vorderkante der Umlenkschiene liegt. Die Laufgeschwindigkeit des Messers betrug etwa 30 m/min, während der Stoff mit einer Geschwindigkeit von etwa 3 m/min transportiert wurde. Der Winkel zwischen den die Messerschneide bildenden Flächen betrug 60°, und die Schneide war symmetrisch zur senkrechten Mittelebene des Messers angeordnet.
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Hierbei wurde eine Musterung erzielt, da die Fasern in den bedruckten Bereichen entfernt wurden, während die Fasern in den nicht bedruckten Bereichen unversehrt blieben.
Beispiel II
Es wurde in der gleichen Weise vorgegangen wie bei dem Beispiel I, abgesehen davon, daß das Versteifungsmittel wie folgt hergestellt wurde: Es wurden 18 Gewichtsteile von festem Polyvinylalkohol mit 82 Gewichtsteilen siedenden Wassers in einem Mischer zum Aufbringen starker Scherkräfte gemischt, und dann wurde 1 Gewichtsteil eines unechten Farbstoffs zugesetzt. Hierbei entstand eine Emulsion mit einer Viskosität von etwa 6000 cP.
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L e e r s e i t e

Claims (21)

PATENTANSPRU chi:
1. Verfahren zum Scheren von Fasern eines Flors innerhalb vorbestimmter Bereiche einer Florware, dadurch gekennzeichnet , daß ein Versteifungsmittel nur auf die Bereiche der Florware aufgebracht wird, innerhalb welcher der Flor geschoren werden soll, daß das Versteifungsmittel ausgehärtet wird und daß die Florware an einem Messer vorbeigeführt wird, das nur die Fasern in den Bereichen durchtrennt, innerhalb welcher das Versteifungsmittel aufgebracht worden ist, es jedoch den Fasern in den Bereichen, innerhalb welcher kein Versteifungsmittel aufgebracht worden ist, ermöglicht, sich von dem Messer weg durchzubiegen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufrichtzustand der Fasern des Flors während des Aushärtens des Versteifungsmittels aufrechterhalten wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern vor dem Auftragen des Versteifungsmittels in einen Aufrichtzustand gebracht werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Florware vor dem Aufbringen des Versteifungsmittels auf den Flor gewaschen (scoured) wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Versteifungsmittel auf die Florware ein flüssiges Gemisch aus Wasser und einem Kleber aufgebracht wird, der aus der Gruppe gewählt ist, zu der Polyvinylalkohol, Acrylmonomere, Polyvinylacetat, geschwefelte Polyesterappreturen und Methylcellulose gehören.
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6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Versteifun^smittel auf die Florware durch Bedrucken in Form eines flusters aufgebracht wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Versteifungsmittel auf den Bereich der Florware, innerhalb dessen Fasern geschoren werden sollen, so aufgebracht wird, daß eine zusammenhängende Schicht entsteht, in welche die Fasern eingebettet werden.
8. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Versteifungsmittel auf die Florware durch Bedrucken aufgebracht wird und da^ als Vorsteifungsmittel ein flüssiges Gemisch aus Wasser und einem Kleber verwendet wird, der aus der Gruppe gewählt ist, zu der Polyvinylalkohol, die Polymere von Acrylmonomeren, Polyvinylacetat und Methylcellulose gehören.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Florware in einem gleichmäßig gespannten und faltenfreien Zustand gehalten wird, während sie über das Messer hinweggeführt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern des Flors in den Bereichen, innerhalb welcher das Versteifungsmittel aufgebracht worden ist, dadurch geschoren werden, daß ein Messer an der Florware vorbeigezogen wird, durch das die Fasern in den Bereichen, innerhalb welcher das Versteifungsmittel aufgebracht worden ist, durchtrennt werden, das es jedoch den Fasern in den Bereichen, innerhalb welcher kein Versteifungsmittel aufgebracht worden ist, ermöglicht, sich gegenüber der Bahn des Messers so durchzubiegen, daß sie von der Schneide nicht erfaßt werden.
11. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Versteifungsmittel auf den Bereich der Florware, innerhalb dessen die Fasern geschoren werden sollen, so aufgebracht wird, daß es eine zusammenhängende Schicht bildet, in welche die Fasern eingebettet werden.
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12. Florschermaschine zum Scheren der Fasern innerhalb von Bereichen des Flors einer Florware, auf die ein Versteifungsmittel aufgebracht worden ist, gekennzeichnet durch ein Gestell, auf dem Gestell angeordnete Einrichtungen (45, 45', 46, 46') zum Transportieren der Florware (22), ein Stützglied (30; 31), über das sich die Florware hinwegleiten läßt, Einrichtungen (84, 36, 88) zum Unterstützen des Stützgliedes auf dem Gestell sowie ein auf dem Gestell in unmittelbarer Nähe des Stützgliedes angeordnetes Messer (43), das verstellbar ist und dazu dient, die Fasern (42) der Florware in den Bereichen zu scheren, innerhalb welcher ein Versteifungsmittel aufgebracht worden ist, während es das Hesser den nicht versteiften Fasern ermöglicht, sich durchzubiegen, um dem Messer auszuweichen.
13. Florschermaschine nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch Einrichtungen (29, 29·)» die dazu dienen, die Florware (22) in einem faltenfreien Zustand zu halten.
14. Florschermaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Einrichtung, welche die Florware (22) im faltenfreien Zustand hält, mindestens eine Spreizstange (29, 29f) gehört, die mehrere Gewindeabschnitte (92, 94, 96, 98) aufweist, wobei bei jedem gegenüber dem Mittelpunkt der Spreizstange in Richtung auf das betreffende Ende weiter nach außen versetzten Gewindeabschnitt der Steigungswinkel des Gewindes größer ist als bei einem dem Mittelpunkt der Spreizstange näher benachbarten Gewindeabschnitt.
15. Florschermaschine nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch Einrichtungen (45, 45'), durch welche die Florware (22) gespannt wird, während sie über das Stützglied (30«, 31) hinwegläuft.
16. Florschermaschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß zu den Einrichtungen zum Spannen der Florware (22) Einrichtungen (45, 45') gehören, mittels welcher die Florware so transportiert wird, daß sie in der Längsrichtung gespannt gehalten wird.
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17. Florschermaschine nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß zu den Einrichtungen zum Transportieren der Florware (22) unter gleichzeitigem Spannen der Florware in der Längsrichtung mindestens eine auf dem Gestell gelagerte Lieferwalze (45, 45') gehört, ferner mindestens eine auf dem Gestell gelagerte Aufnahmewalze (46, 46'), Antriebseinrichtungen (63, G6, 59, 58, 60, 60·, 57, 56, 54, 52) zum Antreiben der bzw. jeder Lieferwalze und der bzw. jeder Aufnahmewalze mit unterschiedlichen Drehgeschwindigkeiten, wobei zu den Antriebseinrichtungen austauschbare Zahnräder gehören.
18. Florschermaschine nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch mindestens eine Spreizstange (29, 29') mit mehreren Gewindeabschnitten (92, 94, 96, 98), wobei bei jedem gegenüber dem Mittelpunkt der betreffenden Spreizstange in Richtung auf ein Ende der Spreizstange weiter nach außen versetzten Gewindeabschnitt der Steigungswinkel größer ist als bei den dem Mittelpunkt der Spreizstange näher benachbarten Gewindeabschnitten.
19. Florschermaschine nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützglied als Rolle (30) ausgebildet ist.
20. Florschermaschine nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Hesser um ein umlaufendes endloses, flexibles Band (43) handelt und daß zu den Einrichtungen zum Lagern der Stützrolle (30) Einrichtungen gehören, die es ermöglichen, die Krümmung der Stützrolle zur Krümmung des endlosen flexiblen umlaufendes Bandes passend einzustellen.
21. Florschermaschine nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß zu den Einrichtungen zum Einstellen der Krümmung der Stützrolle (30) mehrere verstellbare, die Stützrolle abstützende Lagerrollen (80, 80') gehören.
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