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DE2755440A1 - Trockentrainingsgeraet fuer skilanglauf - Google Patents

Trockentrainingsgeraet fuer skilanglauf

Info

Publication number
DE2755440A1
DE2755440A1 DE19772755440 DE2755440A DE2755440A1 DE 2755440 A1 DE2755440 A1 DE 2755440A1 DE 19772755440 DE19772755440 DE 19772755440 DE 2755440 A DE2755440 A DE 2755440A DE 2755440 A1 DE2755440 A1 DE 2755440A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cross
training device
ski
country skiing
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772755440
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Prof Franke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19772755440 priority Critical patent/DE2755440A1/de
Publication of DE2755440A1 publication Critical patent/DE2755440A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00Skis or snowboards
    • A63C5/035Skis or snowboards with ground engaging rolls or belts

Landscapes

  • Road Paving Structures (AREA)

Description

  • Trockentrainingsgerät
  • für Skilanglauf Die Erfindung betrifft ein Trockentrainingsgerät für Skilanglauf, bestehend aus einem mit Rädern versehenen und mittels Bindung am Schuh des Sportlers zu befestigenden Skikörper.
  • Trockentrainingsgeräte für bkilanglauf werden von Sportlern benützt, die sich durch Ganzjahrestraining auf die Wintersaison vorbereiten. Das Techniktraining wird dabei auf sogenannten Rollskiern auf as>ttaltierten Wegen und Stra3en absolviert.
  • Es sind Trockentrainingsgeräte bzw. Rollskier bekannt, deren Funktion darauf beruht, daß ein starrer Yolz- oder Leichtmetallskikörper von ca. b0 bis 100 cm Lange an beiden Enden mit Rädern versehen sind. In der Regel sind am Skikörper drei Räder, eines vorne und zwei hinten, angebracht. Bei den bekannten Rollskiern besitzer eines oder mehrere Ruder in der Nabe Rücklaufsperren, die das Greifen der gewachsten Langlaufskiern im Schnee nachahmen und das Bergaufgehen ermöglichen. Infolge des hohen technischen Aufwandes hinsichtlich Rücklaufsperren, Biegesteifigkeit und Räderanordnung sind die bekannten Geräte sehr schwer, wodurch der harmonisch federnde Lauf und Spezialsehritte, sowie der weiche Eingriff in den Schnee sich nur unvollkommen nachahmen lassen.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Trockenskilanglaufgerä't anzugeben, das die Funktionen von Schneelanglaufskiern besser annäherd als die bisner bekannten Trockentrainingsgeräte.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß daaurch gelöst, daß ein der Elastizität des janglaufskis angepaßter Skikörper an weiden Enden mit je einem, der Langlaufskibreite entsrechenden Rad versehen ist, und daß als Rücklaufsperre am Skikörper drehbar gelagerte, sich unter einem Anstellwinkel s auf dem Boden abstützende Reibkörper vorgesehen sind.
  • Vorteilhafterweise ist der Skikörper aus kunststoffverstärktem, verleimtem Holziaminat mit einer Länge von ca.
  • 500 bis 800 mm und einer Breite von ca. 50 bis 60 mm hergestellt.
  • In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind die Räder mittels Profilblechträger an den Enden des Skikörpers befestigt und bestehen aus hochpolymerem Gleitwerkstoff, beispielsweise aus Polyamid. Zweckmäßigerweise sind sie mit gummielastischen Laufflächen versehen und haben eine Breite von ca. 40 bis 50 mm.
  • Außerdem sind in einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung zwei Reibkörper vor dem hinteren Rad im Bereich der Auflagestelle des Schuhes des Sportlers einander gegenüber am Skikörper angebracht.
  • Zweckmäßigerweise besteht der Reibkörper aus einer am ki drehbar befestigten hohlen Aufnahme und einem auswechselbaren Reibelement mit einer irl die Ausnahme passenden Hülse.
  • Da das kurze, mit Rädern versehene Trainingsgerät beim Laufen leicht zum völligen Abheben beider Räder vom Boden neigt und dadurch dns Spurhalten ersenwert ist, wird das vordere Skiende zweckmciJiOerweise durch eine elastische Verlängerung, die vorn eine Gleitspitze trägt, versehen.
  • Die Verlingerung kann aus Glasfiber oder Federstahl bestehen, die Gleitspitze ebenfalls aus Federstahl oder einem makromolekularen Kunststoff geringer Haftung, wie er beispielsweise unter dem Handelsnamen Teflon bekannt ist. Beim Abheben des Trainingsgerätes stützt sich die Verlängerung auf dem Boden ab, wodurch das Ausschwingen verhindert und das Spurhalten erleichtert wird. Durch eine gleitende Bewiegung der Gleitspitze entsteht beim schrägen Aufsetzen keine von der Spur abdrängende Richtkraft, wie das bei einer Rolle der Fall wäre. Durch Verschieben der Verlängerung innerhalb ihrer Befestigung kann eine Anpassung an die Schrittlänge vorgenommen werden.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich außerdem dadurch aus, daß an dem am vorderen Ende des Skikörpers angebrachten Rad eine Bremsvorrichtung vorgesehen ist, die beispielsweise aus einem am Rad federna befestigten Spritzschutzblech mit einem ifebel und einem manuell bedienbaren Seilzug besteht.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß durch das geringe Gewicht, die Elastizitat, den weichcn Eingriff der Rücklaufsperre, die Hadanordnung und die Verscnleißarmut der Teile des Trainingsgerätes die Funktionen von Sctlneelanglaufskiern optimal angenähert werden. Die Vorteile äußern sich insbesondere darin, daß neben den üblichen Diagonalschritten auch spezielle Schrittarten der Langlauftechnik wie Doppelstockschub mit Zwischenschritt, Bogengräten, Schlittschuhschritt usw. möglich sind. Ein besonderer Vorteil für die Fertigung liegt darin, daß Vorder- und Hinterräder in identischer Ausführung und ohne Rücklaufsperre in der Nabe herzustellen sind. Da die Räder aus einem synthetiscalen Gleitwerkstoff, z. B. Polyamid gefertigt sind, können sie ohne zusätzliche Lagerung gewichtsparend auf den dafür vorgesehenen Wellen angebracnt werden.
  • Ein Ausfünrungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigen Fig. 1 Eine Gesamtansicht auf das erfindungsgemäße Trainingsgerät in perspektivischer Darstellung.
  • Fig. 2 Eine vergrößerte Darstellung des rückwärtigen Teiles des in Fig. 1 dargestellten Trainingsgeräte s.
  • In der Darstellung ist mit (1) der Skikörper bezeichnet.
  • An seinem vorderen und hinteren Ende sind mittels Profilblechträger (2) zwei identische, auf Achsen (4) gelagerte Kunststoffräder (3) befestigt. die Breite der Räder (3), d. h. ihre Auflagefläche auf dem Boden beträgt etwa 50 nirn.
  • Sie tragen gummielastische Laufflächen.
  • Zwischen dem hinteren Rad (f) und der Aufsetzfläche (1 b) für den Absatz des sportlern ist am Skikörper eine hohle Aufnahme (5 a) drehbar um die Achse (õ) befestigt, die iiber eine Hülse (5 c) ein Reibelement (5 b) aufnimmt.
  • Das Reibelement (5 b) kann mittels Hiilse (5 c) leicht ausgewechselt und nachgestellt werden. Als material für das Reibelement (5 b) eignen sich alle Werkstoffe, die mit dem Untergrund, beispielsweise Asphalt oder Beton, einen hohen Reibungswert k o, vorzugsweise zwischen 0,4 und 0,8 ergeben. Als besonders geeignet haben sich Gummimischungen er wiesen, wie sie für Autoreifen verwendet werden. Fiir derartigen Guntmi ergibt sich bei Benutzung des Gerates für den Reibkörper (5) ein Anstellwinkel α von # 35°.
  • Im Normalbetrieb kann der Reibkörper (5) bei Vorw;rtsbewe gung des Skis ständig auf dem Boden ìnitschleifen. Zur Verhinderung eines Hochschwingens des Reibkörpers (5) bei Unebenheiten oder beini Aufsetzen des Skis während des Laufes ist eine als Gummihebel (7) ausgeführte Dämpfung vorgesehen. Der Hebel (7) ist am Profilblech (2) befestigt.
  • Ein kleiner Luftabstand zwischen dem Hebel (7) und dem Reibkörper (5) bewirkt, daß der Reibkörper (5) im Normalfall ohne Andrückkraft auf dem Boden schleift. bleichzeitig ist der Gummihebel (7) so nachgiebig, daß der Xeibkörper (5) beim überfahren von Hindernissen nach oben klappen kann. Da sich der Reibkörper (5) beim Beinstoß des Sportlers infolge Reibkraft zwischen Untergrund und Reibelement (5 b) aufstellt, ist ein Anschlag (8) vorgesehen, der ein Umlegen des Reibkörpers (5) verhindert.
  • Normalerweise werden die Reibkörper (5) möglicnst nahe an der hinteren Radachse (4) angebracht, damit sie von der Durchbiegung des Skikörpers möglichst wenig beeinflußt werden. Für Sonderfälle können die Reibkorper (5) aber auch in weiterer Entfernung von der hinteren Radachse (4), beispielsweise unter dem Fuß des Sportlers angebracht werden. In diesem Fall wird das Reibelement (5) so eingestellt, daß es erst beim Einleiten der Rückstoßkraft iiber das Stoßbein infolge der Durchbiegung des Skikörpers (1) den Boden berührt und so den Rücklauf sperrt. Diese Anordnung eignet sich besonders für sportliches Training und kommt der Funktion des Skis im Schnee am nächsten.
  • Ein elastisches Reibelement (5 b) zusammen mit dem elastischer Skikörper (1) verleiht dem Trainingsgerät einen weichen, körperverträglichen Lauf.
  • Da das erfindungsgemäße Trainingsgerät beim Laufen leicht zum völligen Abheben beider Häder vom Boden neigt und dadurch das Spurhalten erschwert, wird am gezeigten Ausfürirungsbeispiel das vordere Skiende durch eine elastische Verlängerung (9), z. B. aus Glasfiber oder Federstahl, die vorn eine Gleitspitze (10), z. B.
  • Teflon oder ilederstahl, tragt, versehen. Die Verlängerung (9) stitzt sich beim Abheben des Geräts auf dem Boden ab, wodurch ein Ausschwingen verhindert und die Spur gehalten wird. Die Gleitspitze (10) ermöglicht ein der Skispitze des normalen Skis entsprechendes spurhaltendes Nachführen des Gertes. Durch eine gleitende Bewegung der Gleitspitze (10) entsteht beim schrägen Aufsetzen keine, von der Spur abdrängende Richtkraft, wie es bei einer Rolle der Fall wäre. Die Verlängerung (9) kann durch Verschiebung innerhalb der Befestigungen (11) der Schrittlänge angepaßt werden. Die Bindung (15) wird wie beim normalen Ski derart montiert, dal die Scnuhspitze etwa in den Schwerpunkt des Trainingsgerätes zu liegen kommt.
  • keim Bergabfahren wird das Trainingsgerät über einen in Griffhöhe an Läufer befestigten Seilzug (12) den Hebel (13) und das federnd befestigte Spritzschutzblech (14) abgebremst. L e e r s e i t e

Claims (12)

  1. Patentansprüche 1. Trockentrainingsgerät für Skilanglauf, bestehend aus einem mit Rädern versehenem und mittels Bindung am Schuh des Sportiers zu befestigenden Skikörper, dadurch gekennzeichnet, daß ein der Elastizität des Langslaufskis angepaßter Skikörper (1) an beide Enden mit je einem Rad (3) ersehen ist und daß als Rücklaufsperre am Skikörper drehbar gelagerte, sich unter einem Anstellwinkel α auf dem Boden abstützende Reibkörper (5) vorgesehen sind.
  2. 2. Trockentrainingsgerät für Skilanglauf nach Anspruch 1, dadurch gesennzeichnet, daß der Skikörper (1) aus kunststoffverstärkem, verleimtem Holzlaminat mit einer Länge von ca. 500 bis 800 mm und einer Breite von ca. 50 bis 5G mm besteht.
  3. 3. Trockentrainingsgerät für Skilanglauf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder (3) mittels Profilblechträger (2) an den Enden des Skikörpers befestigt sind.
  4. 4. Trockentrainingsgerät für Skilanglauf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder (3) aus hochpolymerem Gleitwerkstoff, beispielsweise aus Polyamid gefertigt, mit gummielastischen Laufflächen versehen und ca.
    40 ois 50 mm breit sind.
  5. 5. Trockentrainingsgerät für Skilanglauf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei reibkörper (5) nahe dem hinteren Rad (3) einander gegenüber am Skikörper (1) an-6 bracht sind.
  6. 6. Trockentrainingsgerät für Skilanglauf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibkörper unter der Auflagefläche des Fußes angebracht sind.
  7. 7. Trockentrainingsgerät für Skilanglauf nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, da3 der Reibkörper (5) als eine am Ski drehbar befestigte hohle Aufnahme (5 a) und einem auswechselbaren Reibelement (5 b) besteht.
  8. 8. Trockentrainingsgerät für Skilanglauf nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Ende des Skikörters (1) durch eine elastische Verlänerung (9) mit Gleitspitze (10) versehen ist.
  9. 9. Trockentrainingsgerät für Skilanglauf nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Verlangerung (9) aus Glasfiber oder Federstahl und die Gleitspitze (10) ebenfalls aus Metall oder einem verschleißfesten makromolekularen Kunststoff geringen Haftreibung ausgeführt ist.
  10. 10. Trockentrainingsgerät für Skilanglauf nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerung (9) verstellbar in ihrer Befestigung (11) angebracht ist.
  11. 11. Trockentrainingsgerät für Skilanglauf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem am vorderen Ende des Skikörpers (1) angebrachten Rad (3) eine Bremsvorrichtung vorgesehen ist.
  12. 12. Trockentrainingsgerät für Skilanglauf nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsvorrichtung aus einem am vorderen Rad (3) federnd befestigten Spritzschutzblech (14) mit einem Hebel (13) und einem manuell bedienbaren Seilzug (12) besteht.
DE19772755440 1977-12-13 1977-12-13 Trockentrainingsgeraet fuer skilanglauf Withdrawn DE2755440A1 (de)

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DE2755440A1 true DE2755440A1 (de) 1979-06-21

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DE (1) DE2755440A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6254113B1 (en) * 1999-02-25 2001-07-03 Mark Dornan All terrain riding assembly
DE102012021808A1 (de) 2011-11-16 2013-05-16 Otto Eder Bremsvorrichtung für Skiroller oder Rollski

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