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Verwendung eines synthetischen Polymeren zur Herstellung
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von Schutzfolien für Scheiben und insbesondere für Windschutzscheiben
von Kraftfahrzeugen Die Erfindung betrifft die Verwendung von synthetischen Polymeren
zur Herstellung von Schutzfolien für Scheiben und insbesondere von Schutz Colten
für Kfz-Windschutzsche{ben.
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Die Windschutzscheiben-Schutzfolie nach der Erfindung kann aufgrund
des Materials und der Konstruktion in technisch einfachster Weise verwendet und
auf der Windschutzscheibe befestigt werden, indem die Enden der Schutzfolie an den
Vorder- oder Hinterkanten der Seitenfenster der Wagenturen eingeklemmt wird.
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Es sind verschiedene SchutzUberzüge aus biegsamen Werkstoffen, wie
Kunstgummi, Kunststoffe, Gewebe oder dergleichen bekannt, die zur Abdeckung der
Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen dienen.
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Die bekannten SchutzUberzüge werden im allgemeinen durch Riemen
oder
GummischnOre befestigt. Diese Art der Befestigung ist und ständlich und zeitraubend
und nicht sicher, da L)iebstahlsgefahr besteht. Auch wird bei diesen SchutzUberzügen
kein festes Anliegen der SchutzOberzOge auf der Windschutzscheibe gewährleistet.
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Bei anderen SchutzüberzUgen fUr die Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen
sind Magnete vorgesehen, mit denen die SchutzUberzOge an den Scheibenrändern festgemacht
werden können. Solche Magnete können verloren gehen. Bei weiteren SchutzüberzUgen
wird in das Material des Schutzuberzuges etn zusätzliches magnetisches Material
eingebettet, um in dieser Weise den Schutzüberzug an den entsprechenden Stellen
des Kraftfahrzeuges zu befestigen. Diese Art der Schutzüberzüge ist jedoch verhältnismässig
teuer in der Herstellung und solche SchutzUberzüge können sehr leicht durch Wettereinflüsse
entfernt oder gestohlen werden.
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Der Erfindung lag daher die Aufgabe zugrunde, eine sowohl in der Herstellung
besonders preiswerte als auch in der Verwendung besonders einfache Schutzfolie fUr
Windschutzscheiben zu entwickeln, die sowohl im Winter als auch im Sommer benutzt
werden kann.
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Die Aufgabe wurde erfindungsgemäß gelöst durch die Verwendung einer
dUnnen und elastischen Schutzfolie aus einem wetterbeständigen synthetischen Polymeren,
wobei die beiden Enden der Schutzfolie nach Auflegen der Folie auf die Windschutzscheibe
vor der Vorderkante der Seitenscheibe der vorderen WagentUren eingeklemmt werden.
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Die Windschutzscheiben- Schutzfolie nach der Erfindung ist vielseitig
nutzbar, da sie sowohl im Sommer als auch im Winter verwendet werden kann.
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Im Winter verhindert die in den TOren eingeklemmte Schutzfolie eine
Eisbildung
auf der Windschutzscheibe und e ermöglicht zum Autofahrer einen soortigen und sicheren
Start. Die Schutzfolie nach der Er findung kann sowohl an der Windschutzcheibe als
auch an der Rückscheibe eines Kraftfahrzeuges befestigt werden, so daß auch die
Rück scheibe eisfrei gehalten werden kann und beim Starten sofort eine freie Sicht
nach hinten vorhanden ist.
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Je nach Länge, d.h. Ausgestaltung der Schutzfolie kann diese auch
hinter den Rückkante der Seitenfenster der Autowagenttiren oder vor den Vorderkanten
dUr Minterfester der hinteren Seitentüren eines Kraftfahrzeuges eingeklemmen werden,
so daß auch die Seitenscheiben eisfrei schalten werden können.
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Im Sommer wird der Treit,hatiseffekt im Innenraum des Kraftfahrzeuges
um 40 % und mehr verringe, t, so daß der Kraftfahrer bei hohen Temperaturen und
starker Sonneneinstrahlung nicht befürchten muß, daß er sich Verbrennungen am Armaturenbrett
oder am Steuerrad oder an anderen Autoteilen holen kann.
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Die Schutzfolien nach der Erfindung sind und können so ausgestaltet
werden, daß sie auf jede Windschutzscheibe für jeden Kraftfahrzeug typ passen und
in wenigen Sekunden in einfachster Weise befestigt werden können. Die Befestigung
geschieht durch einfaches Hineinklappen der Enden der Schutzfolie in das Innere
des Kraftfahrzeuges und durch Schließen der Türen, wodurch die Folie festgeklemmt
wird.
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Zusätzliche Befestigungsmittel sind nicht erforderlich. Es können
jedoch irgendwelche Klips oder Klebestreifen für eine zusätzliche Befestigung verwendet
werden.
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Durch eine besondere Ausgestaltung der Schutzfolie nach der Erfindung
können
beispielsweise verlängerte Enden der Schutzfolie unter den Sonnenblenden des Kraftfahrzeuges
zusätzlich befestigt werden.
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Bei einer weiteren Ausführungsform kann am oberen h'and der Schutzfolie
nach der Erfindung eine elastische dUnne Leiste eingearbeitet oder eingelegt werden,
wodurch eine besonders einfache und wirksame Befestigung ermöglicht wird.
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Dadurch, daß die Schutzfolie nach der Erfindung mittels der zugeklappten
Türen fest eingeklemmt wird, ist auch ein Diebstahl der Folie erst nach stärkerer
Gewaltanwendung möglich und das Herunterreißen der Folie würde den vorbeigehenden
Fußgängern sicherlich auffallen.
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Die Windschutzscheiben- Schutzfolie nach der Erfindung kann in einfachster
Weise und aufgrund des gewählten Materials äußerst preiswert hergestellt werden.
FUr die Schutzfolie nach der Erfindung verwendet man ein wetterfestes und haltbares
synthetisches polymeres Material. Als besonders geeignet hat sich PolyFthylen erwiesen.
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Eine aus Polyäthylen hergestellte Schutzfolie nach der Erfindung,
die beispielsweise 190 cm lang und 60 cm breit tat, besitzt lediglich ein Gewicht
von 60 9. Die Schutzfolie nach der Erfindung kann in einfachster Weise zusammengelegt
oder zusammmerollt werden und als kompaktes Päckchen auf kleinstem Raum verstaut
werden, wie beispielsweise im Handschuhkasten.
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Es wurde festgestellt, daß Windschutzscheiben-Schutzfolien aus Polyäthylen
sehr haltbar sind, sowohl bei sehr hohen als auch bei sehr niedrigen Temperaturen
verwendet werden Ifrnen.
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Ein besonderer wirtschaftlicher Vorteil der Windschutzscheiben-ScFwtzfolien
nach
der Erfindung liegt in der Möglichkeit, die Schutzfolien mit einem werbewirksamen
Aufdruck i< zu versehen, wodurch ein hervorragender Werbeeffekt erzielt wird.
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Durch einen ein-, zwei- oder mehrfarbigen Aufdruck des Firmennamens
oder einer bestimmten 9vorn nd/oder Bildwerbung auf weißem, schwarzem oder farbigem
Grund wird ein gut sichtbarer und kontinuierlicher Werbeeffekt durch das parkende
Auto erreicht, wie ihn besser und preisgünstiger kaum ein anderes Werbemedium er
zielen kann.
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Durch die '/erwendung eines synthetischen polymeren Materials und
insbesondere durch die Verwendung von Polyäthylen zur Herstellung einer leicht auf
der Windschutzscheibe auflegbaren und einfach einklemmbaren Schutzfolie werden bei
der zusätzlichen Verwendung eines Aufdruckes technische Effekte mit Werbeeffekten
in vorteilhafter Weise kombiniert.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird eine besonders ausgewählte
und bei extremen Temperaturen getestete Polyäthylenfolie verwendet. Eine bevorzugte
Standardgröße besteht aus einer an den Enden trapezförmig zugeschnittenen Polyäthylenfolie,
die eine Länge von 190 cm und eine Breite von 60 cm besitzt. Diese Größenordnung
lässt sich fUr die meisten gängigen Kfz-Typen verwenden.
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Die Windschutzscheiben-Schutzfolien- nach der Erfindung können in
Form eines kontinuierlichen Kunststoffbandes hergestellt und geliefert werden, wobei
die einzelnen Schutzfolien mittels einer Perforation voneinander in einfacher Weise
getrennt werden können.
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Das kontinuierliche Schutzfolienband kann auf eine Rolle aufgerollt
werden und von einem Dispenser stückweise abgenommen werden.
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Gegebenenfalls kann in das synthetische polymere Material ein statischer
Gehalt eingebaut werden, wodurch es zu einer verbesserten Haftfähigkeit kommt.
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Bevorzugte Ausfthrungsformen der erfindungsgemäßen Verwendung eines
synthetischen polymeren Materials als Schutzfolie fUr Windschutzscheiben und das
Anbringungsverfahren werden in der folgenden Beschreibung anhand der beiliegenden
Zeichnungen im einzelnen er Läutern.
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Fig. 1 ist eine Vorderansicht eines Kraftfahrzeuges mit angebrachter
Windsc hutzscheiben- Schutzfolie.
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Fig. 2 ist eine Rückansicht eines Kraftfahrzeuges mit angebrachter
Windschutzsc hei ben- Schutzfolie.
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Fig. 3 ist eine Seitenansicht eines Kraftfahrzeuges, bei dem die Schutzfolien
vor der Vorderkante der vorderen Seitenfenster und hinter der Hinterkante der hinteren
Seitenfenster befestigt bzw. eingeklemmt worden sind.
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Fig. 4 zeigt die Seitenansicht eines Kraftfahrzeuges, bei dem die
Schutzfolien hinter der Hinterkante der vorderen Seitenfenster und vor der Vorderkante
der hinteren Seitenfenster befestigt bzw. eingeklemmt worden sind.
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Die Figuren 5 bis 10 zeigen verschiedene Ausführungsformen der Windschutzscheiben-
Schutzfolie nach der Erfindung.
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Die Fig. 11 bis 14 zeigen ein kontinuierliches Schutzfolienbard, bei
dem die einzelnen Schutzfolien mittels Perforationen voneinander getrennt werden
Die
Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht eines Kraftfahrzeuges, bei dem die Schutzfolie auf
der Windschutzscheibe fest aufgelegt bzw. angebracht und durch Einklemmen der Schutzfolienenden
mittels der Vordertüren befestigt worden ist.
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Eine bevorzugt verwendete Schutzfolie besitzt eine Länge von 190 cm
und eine Breite von 60 cm. Schutzfolien mit einer Länge von 180 bis 210 cm und einer
Breite von 50 bis 70 cm dürften praktisch fUr alle Kraftfahrzeugarten geeignet sein.
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Fig. 2 zeigt die Rückansich eines Kraftfahrzeuges mit auf der RUckscheibe
aufgebrachter Schukzfolie, die mittels der iintertüren festgeklemmt worden ist.
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Fig. 3 zeigt ein Kraftfahrzeug in Seitenansicht, bei dem eine vordere
Schutzfolie 1 auf der Windschutzscheibe und eine hintere Schutzfolie 1 auf der Rückscheibe
angebracht worden sind, indem die Enden der Schutzfolien vor der Vorderkante der
Seitenfenster der VordertUren und hinter der Rückkante der Rückfenster der hinteren
SeltentUren festgeklemmt worden sind. Die perforierten Schnitte 2 bzw. die mit den
perforierten Schnitten 2 versehenen Enden der Schutzfolien sind in den Wagen hineingeklemmt.
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Fig. 4 zeigt die Seitenansicht eines Kraftfahrzeuges, bei dem zugleich
eine Schutzfolie für die Windschutzscheibe und die beiden vorderen Seitenfenster
und eine Schutzfolie tr die ROckscheibe und die hinteren beiden Seitenfenster verwendet
werden. Die vordere Schutzfolie wird hinter der Rtickkante der beiden Seitenfenster
der VordertUren eingeklemmt und die hintere Schutzfolie vor der Vorderkante der
beiden Seitenfenster der beiden hinteren TUren. Mit dieser Verwendungsart von zwei
erfindungsgemäßen Schutzfolien sind sämtliche Scheiben eines
Kraftfahrzeuges
abgedeckt und zwar zu einem Bruchteil der Kosten die ansonsten, beispielsweise fOr
eine sogenannte Autokapuze aufgebracht werden mUssen. Vor allen Dingen handelt es
sich hierbei um eine verhältnismässig diebstahisichere Anbringungsart.
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Fig. 5 zeigt eine erfindungsgemilß verwendete Windschutzscheiben-Schutzfolie
mit trapezartig abgeschrägten Schutzfolienenden.
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Fig. 6 zeigt ebenfalls ein trapezförmig abgeschrägte Schutzfolie,
die umgekehrt verwendet wird.
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Fig. 7 zeigt eine rechteckige Schutzfolie.
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Fig. 8 zeigt eine Schutzfolie, die die Form eines Parallelogramms
besitzt.
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Fig. 9 zeigt eine erfindungsgemSß verwendete Schutzfolie mit verlilngerten
Enden 4, die beispielsweise unter den vorderen Sonnenblenden eines Kraftfahrzeuges
etngeldemmt werden können und eine zusätzliche Befestigung gewSlhelelsten.
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Fig. 10 zeigt etne weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäß verwendeten
Schutzfolie mit Enden die ebenfalls fOr eine zusätzliche Befestigung neben dem Einklemrnen
verwendet werden können.
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Fig. 11 zeigt ein kontinuierlichen Schutzfolienband, das mit Perforierungen
2 versehen ist. Mittels der Perforierungen 2 können die einzelnen Schutzfolien abgetrennt
werden.
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Ein Schutzfolienbend kann auch als etn Randameband verwendet werden,
wobei man die Länge des indes je nach Wunsch variieren kann.
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Fig. 1p zeigt ein ',chutztolienband mit F)ertorierungen 2. Durch entsprechendes
Abtrennen können trapezförmige ',chutz'olien erhalten werden Fig. 13 zeigt ein Schutzfolienband
mit Perforierungen 2 und 6 . Mittels der Perforierungen 2 können die einzelnen Schutzfolien
voneinander getrennt werden, mittels der Perforierung 6 könne die seitlichen zusätzlichen
Befestigungsenden in der erwünschten Länge abgetrennt werden.
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Fig. 14 zeigt ein kont-inuierliches Schutzf olienband, bei dem die
einzelnen Schutzfolien mittels der Perforierung 2 voneinander getrennt werden und
die in Fig. 9 dargestellte Schutzfolie ergeben Indem jeweils jede zweite Folie mit
einem Aufdruck versehen wird, kann beispielsweise eine Doppelfolie erzeugt werden,
wobei die eine für die vordere Windschutzscheibe und die zweite Schutzfolie für
die Rückscheibe verwendet werden kann. Gegebenenfalls können hintereinander oder
gleichzeitig für je zwei hintereinanderfolgende Schutzfolien unterschiedliche Aufdruck
aufgebracht werden.
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Patentansprüche:
L e e r s e i t e