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DE2754429C2 - Rollen-Rotations-Offsetdruckmaschine, bei welcher zwei Druckwerkszylinder über einen Torsionsstab miteinander in Verbindung stehen - Google Patents

Rollen-Rotations-Offsetdruckmaschine, bei welcher zwei Druckwerkszylinder über einen Torsionsstab miteinander in Verbindung stehen

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Publication number
DE2754429C2
DE2754429C2 DE19772754429 DE2754429A DE2754429C2 DE 2754429 C2 DE2754429 C2 DE 2754429C2 DE 19772754429 DE19772754429 DE 19772754429 DE 2754429 A DE2754429 A DE 2754429A DE 2754429 C2 DE2754429 C2 DE 2754429C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
torsion bar
printing unit
cylinders
printing machine
another
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19772754429
Other languages
English (en)
Other versions
DE2754429A1 (de
Inventor
Hermann 8900 Augsburg Fischer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DE19772754429 priority Critical patent/DE2754429C2/de
Priority to CH1246578A priority patent/CH633993A5/de
Priority to FR7834464A priority patent/FR2411082B1/fr
Publication of DE2754429A1 publication Critical patent/DE2754429A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2754429C2 publication Critical patent/DE2754429C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F7/00Rotary lithographic machines
    • B41F7/02Rotary lithographic machines for offset printing
    • B41F7/12Rotary lithographic machines for offset printing using two cylinders one of which serves two functions, e.g. as a transfer and impression cylinder in perfecting machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/008Mechanical features of drives, e.g. gears, clutches
    • B41F13/012Taking-up backlash

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Rollen-Rotations-Offsetdruckmaschine mit einer Anzahl jeweils zwei zusammenwirkende Gummizylind<:r aufweisender Doppeldruckwerke, bei welcher die Druckwerkszylinder mittels fest angesetzter Antriebszahnräder und mindestens zwei Druckwerkszylinder über einen Torsionsstab miteinander in Verbindung stehen.
Eine solche Druckmaschine ist aus der DE-OS 22 60 147, Fig. 3 der gleichen Anmelderin bekannt. Dort stehen über einen Torsionsstab die beiden am weitesten von der gemeinsamen Antriebswelle entfernten Plattenzylinder zweier benachbarter Doppeldruckwerke miteinander in Verbindung, so daß die Antriebsräder des gesamten Räderzuges zwischen den beiden Doppeldruckwerken gegeneinander verspannt sind. Hierdurch sollen Relativbewegungen und Drehschwindungen der einzelnen Druckwerkszylinder infolge Zahnflankenwechsel im Antrieb und Stoßbeanspruchungen beim Abrollen vermieden werden, welche zu einem höchst unerwünschten Doublieren sowie zu ebenso störenden Farbschwankungen führen können.
Die bekannte Anordnung hat nun den Nachteil, daß sie überhaupt nur bei liner geraden Anzahl von Doppeldruckwerken anwendbar ist, also beispielsweise nicht bei einer Druckmaschine mit nur einem einzigen Doppeldruckwerk, und daß stets beide so miteinander verbundenen Doppeldruckwerke gleichzeitig angestellt sein müssen. Sobald nämlich eines dieser beiden Doppeldruckwerke abgestellt wird, etwa, weil nur einfarbig gedruckt werden soll, bricht die durch die Torsionswelle erzielte Verspannung des Antriebsräder^ zuges zusammen und die an dem einen angestellten Doppeldruckwerk entstehenden Drehschwingungen sind unter Umständen noch stärker als ohne diese Torsionswelle.
Der Erfindung liegt nun demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Rollen- Rotations-Offsetdruckmaschine, bei welcher zwei Druckwerkszylinder über einen Torsionsstab miteinander in Verbindung stehen, der eingangs genannten Art zu schaffen, welche vielseitiger to anzuwenden ist und bei welcher die einzelnen Doppeldruckwerke unabhängig von den übrigen betrieben werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß über den Torsionsstab zwei Druckwerkszylinder ein und desselben Doppeldruckwerkes miteinander in Verbindung stehen.
Hierdurch wird erreicht, daß stets nur der Antriebsräderzug eines Doppeldruckwerkes in sich verspannt ist, so daß ein An- und Abstellen dieses Doppeldruckwerkes keinen Einfluß mehr auf benachbarte Druckwerke ausüben kann. Diese Maßnahme hat aber den ganz wesentlichen weiteren Vorteil, daß sie es gestattet, bei den üblicherweise in solchen Druckwerken auf den einzelnen Zylinderachsen vorgesehenen Schmitzringen den Schmitzringdruck erheblich zu reduzieren oder ganz ohne Schmitzringkontakt zu fahren, so daß die Gefahr von Schmitzringschäden weitgehend gebannt ist.
Nach Ausgestaltungen der Erfindung stehen über den ίο Torsionsstab entweder die beiden ersten Farbreiber, die beiden Plattenzylinder oder die beiden Gummizylinder des Doppe'druckwerkes miteinander in Verbindung.
Die erste dieser Maßnahmen hat den Vorteil, daß in die Verspannung auch das Farbwerk mit einbezogen ist, so daß auch von dieser Seite keine Streifenbildung oder ähnliche Druckunruhe zu befürchten ist. Die zweite Maßnahme ist insbesondere bei abgestellten Gummizylindern von Vorteil und die dritte Maßnahme ist unter bestimmten Umständen völlig ausreichend, weil sie gerade dort angreift, wo die stärksten Beanspruchungen entstehen.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann das Ausmaß der Verspannung des Antriebsräderzuges bequem dadurch eingestellt werden, daß der Torsionsstab aus zwei Teilen besteht, die durch zwei miteinander verschraubte Flansche miteinander verbunden sind, und daß einer der beiden Flansche hierzu mit kreisbogenförmig und konzentrisch zum Torsionsstab verlaufenden Langlöchern versehen ist.
so Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Doppeldruckwerkes und
Fig. 2 den Schnitt H-II gemäß Fig. 1 durch den Torsionsstab.
In der Zeichnung ist ein Doppeldruckwerk einer Rollen-Rotations-Offsetdruckmaschine in Reihenbauart dargestellt. In diesem Doppeldruckwerk wird eine Papierbahn 1 zwischen zwei gegeneinander angestellten Gummizylindern 3 und 5 beidseitig bedruckt. Die Gummizylinder 3 und 5 erhalten dabei das Druckbild von zwei Plattenzylindern 7 und 9, die von zwei Farb-Feucht-Werken 11 und 13 mit Farbe und Feuchtflüssigkeit versorgt werden.
Die Farb-Feucht-Werke 11 und 13 erhalten zwischen ersten Farbreibern 15 und 17, die im Anschluß an Farbkastenwalzen 19 und 21 und deren Zwischenwalzen
angeordnet sind, und den Plattenzylindern 7 und 9 in bekannter Weise eine Anzahl hier nicht näher bezeichneter Verreibewalzen, Reibzylinder und Auftragswalzen.
Die Gummizylinder 3 und 5 besitzen Spannkanäle 23 und 25 zum Aufspannen der Gummitücher und die Plattenzylinder 7 und 9 weisen in ähnlicher Weise Spannkanäle 27 und 29 zum Aufspannen der Druckplatten auf.
Für gewöhnlich sind bei Rollen-Rotations-Druckmaschinen bederseits der Gummi- und Plattenzylinder Z bis 9 sogenannte Schmitzringe vorgesehen, die paarweise aufeinander abrollen und ein Doublieren des Druckes, d. h. einen fehlerhaften Schattenrand an Schrift und Bild verhindern sollen. Uni dieses Doublieren, das durch ein Flankenspiel an den Antriebszahnrädern verursacht wird, mit Sicherheit zu vermeiden, sind an den Schmitzringen jedoch oftmals Anpreßdrücke in der Größenordnung von einigen Tonnen erforderlich.
Dies hat nun zur Folge, daß bei einem Abheben zweier aufeinander abrollender Schmitzringe infolge eines zu dick gewählten Gummituches, einer sich aufbauenden Papierstaubschicht odur eines sich beim Abrollen der Druckwerkszylinder 3 bis 9 bildenden Gummiwulst, und bei dem daran anschließenden 2> Aufeinanderschlagen der beiden Schmitzringe beim Durchlaufen der Spannkanäle 27,23 oder 23,25 bzw. 25, 29 ganz erhebliche Stoßkräfte auftreten, die nach längerer Laufzeit zu Schmitzringschäden führen können. K)
Die erforderlichen Schmitzringdrücke lassen sich nun dadurch wesentlich verringern, daß zwischen :-.wei Druckwerkszylindern 3—9 des Doppeldruckwerkts eine als Torsionsstab 31 ausgebildete Torsionswelle vorgesehen ist, die für die beiden über ihre Antriebs- v> zahnräder miteinander verbundenen Druckwerkszylinder 3—9 eine zusätzliche Verbindung schafft und es gestattet, diese Antriebszahnräder so gegeneinander zu verspannen, daß ihr Flankenspiel vollständig herausgestellt wird.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind hierzu die beiden ersten Farbreiber 15 und 17 des Doppeldruckwerkes mit Kegelrädern 33 und 35 versehen, die mit weiteren Kegelrädern 37 und 39 auf der Torsionswelle kämmen. Hierdurch kann auch noch eine durch etwaige Drehschwingungen der Farbwerkszylinder und -walzen verursachte Druckunruhe mit beseitigt werden. Die Torsionswelle kann aber auch mit Vorteil zwischen den beiden Plattenzylindern 7 und 9 oder zwischen den beiden Gummizylindern 3 und 5 angeordnet werden.
Um das Ausmaß der Verspannung des Antriebsräderzuges zwischen den beiden durch den Torsionsstab 31 miteinander verbundenen Druckwerkszylinder bequem einstellen zu können, ist der Torsionsstab 31 zweigeteilt und an der Stoßstelle mit zwei Flanschen 41 und 43 versehen, die durch Bolzen 45 miteinander verschraubt sind. Dabei sind die hierzu in dem an den Kopf der Bolzen 45 angrenzenden Flansch 41 erforderlichen Durchgangsbohrungen als kreisbogenförmig und konzentrisch zum Torsionsstab 31 verlaufende Langlöcher ausgebildet, so da3 die beiden Flansche 41 und 43 nach Lösen der Bolzen 45 um einen gewissen Winkelbetrag gegeneinander verdreht werden können.
Zur Halterung des Torsionsstabes 31 sind zwei Lager • 47 und 49 vorgesehen, die über Streben mit dem Gestell des Doppeldruckwerkes verbunden sind.
Der Torsionsstab 31 zwischen zwei aneinander entsprechenden Druckwerkszylindern 3—9 ein und desselben Doppeldruckwerkes gestattet es, ein Flankenspiel der Antriebszahnräder zwischen diesen Druckwerkszylindern 3—9 ;;u unterbinden, ohne benachbarte Druckwerke zu beeintlussen oder von diesen beeinflußt zu werden. Der Torsionsstab 31 übernimmt dabei zumindest einen Teil der Aufgabe der üblichen Schmitzringe; sie kann aber unter bestimmten Umständen deren Funktion auch ganz übernehmen, so daß auf einen Schmitzringkontakt überhaupt verzichtet und die Lebensdauer der Schmitzringe entsprechend erhöht werden kann. Dies hätte dann den weiteren Vorteil, daß bei hintereinander angeordneten Druckwerken der Durchmesser eines oder mehrerer der in Laufrichtung hinteren Gummizylinder abweichend vom Teilkreisdurchmesser geringfügig erhöht werden kann, um das Abfallen der Papierbahnspannung von Druckwerk zu Druckwerk auszugleichen, so daß auch etwas minderwertigere Papiere verarbeitet werden können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Rollen-Rotations-Offsetdruckmaschine mit einer Anzahl jeweils zwei zusammenwirkende Gummizylinder aufweisender Doppeldruckwerke, bei welcher die Druckwerkszylinder mittels fest angesetzter Antriebszahnräder und mindestens zwei Druckwerkszylinder über einen Torsionsstab miteinander in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß über den Torsionsstab (31) zwei Druckwerkszylinder (3, 5, 7, 9, 15, 17) ein und desselben Doppeldruckwerkes miteinander in Verbindung stehen.
2. Druckmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß über den Torsionsstab (31) die beiden ersten Farbreiber (15, 17) des Doppeldruckwerkes miteinander in Verbindung stehen.
3. Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über den Torsionsstab (31) die beiden Plattenzylinder (7, 9) des Doppeldruckwerkes miteinander in Verbindung stehen.
4. Druckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über den Torsionsstab (31) die beiden Gummizylinder (3, 5) des Doppeldruckwerkes miteinander in Verbindung stehen.
5. Druckmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Torsionsstab (31) aus zwei Teilen besteht, die durch zwei miteinander verschraubte Flansche (41, 43) miteinander verbunden sind und daß einer der beiden Flansche (41) hierzu mit kreisbogenförmig und konzentrisch zum Torsionsstab (31) verlaufenden Langlöchern versehen ist.
DE19772754429 1977-12-07 1977-12-07 Rollen-Rotations-Offsetdruckmaschine, bei welcher zwei Druckwerkszylinder über einen Torsionsstab miteinander in Verbindung stehen Expired DE2754429C2 (de)

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DE19772754429 DE2754429C2 (de) 1977-12-07 1977-12-07 Rollen-Rotations-Offsetdruckmaschine, bei welcher zwei Druckwerkszylinder über einen Torsionsstab miteinander in Verbindung stehen
CH1246578A CH633993A5 (en) 1977-12-07 1978-12-06 Web-fed rotary offset printing machine, in which two printing unit cylinders are connected to one another via an additional torsion shaft
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Publications (2)

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DE2754429A1 DE2754429A1 (de) 1979-06-13
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Also Published As

Publication number Publication date
CH633993A5 (en) 1983-01-14
FR2411082B1 (fr) 1986-02-14
FR2411082A1 (fr) 1979-07-06
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D2 Grant after examination
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8331 Complete revocation