DE2752867A1 - Verfahren zur bildung eines polyphenylenaethers - Google Patents
Verfahren zur bildung eines polyphenylenaethersInfo
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Description
Verfahren zur Bildung eines Polyphenylenäthers
Jlie Erfindung betrifft ein '/erfahren zur Gewinnung von Polyphenyl
enüthern und zum Entfernen eines Metal 1 ka talysa torn aua den Mischungen, in welchen man Polyphenylenüther gebildet hat.
Polyphenylenäther und Methoden zu ihrer Herstellung 3 ind bekannt
und in zahlreichen Veröffentl ichungen beschrieben, einschl. ieß-]
i(ih den UiJ-PSen 3 306 .'74 und 3 306 375 (Hay), deren Offenbarungsgohalt
durch diene Bezugnahme in die vorliegende Anmeldung aufgenommen wird. Andere Patentschriften, die die Herstellung
von Polyphenylenäthern zeigen, schließen die Tlo-P3en 3 3^2 212
(Price et al) und 3 4lj[3 930 (Kobayashi et al) ein, deren Offenbarungsgehalt
durch diese Bezugnahme in die vorliegende Anmeldung aufgenommen wird.
Die im allgemeinen angewandten Methoden zur Herstellung von
Polyphenylenäthern schließen die Uelbstkondensatlon eines einwertigen
Phenols in Gegenwart eines aauerstoffhaltigen Gases
und eines Katalysa torB ein, der einen Metall/Ami n-Kompl ex enthält.
Diese Verfahren führte man in Gegenwart eines organischen Losungsmittels
durch, und man beendete die Reaktion gewöhnlich durch daa Entfernen des Katalysators aus der Jieakt ionsmiscliung.
])as führte man mit wässerigen Lösungen von Essigsäure, Schwefel-
R 0 9 8 ? U I 0 C, U h
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säure, Natriumbisulfat und dielierungomltteln durch, wie z.B.
Glycin, Nitri ltriessigsäure und ihren Natriumsalzen oder
Äthylendiamintetraessigsäure und ihren Natriumsalzen. Die beste
bekannte Methode zur Gewinnung von Polyphenylenäther selbst beruht auf dem Ausfällen aus der Reaktionsmischung mit einem
ausfällenden Lösungsmittel (antiaolvent), d.h. einer Flüssigkeit,
die mit dem Lösungsmittel der Reaktion mischbar ist, aber in der das Polymere sich nicht löst.
Beispielsweise bei der Hersteilung von Poly-(2,6-dimethyl-1,4-phenylenäther)
oxydierte man Xylenol in einer Toluollösung und füllte das Polymere durch Zugabe von Methanol zur Reaktionamischung
aus, nachdem man den Kupferkatalysator durch Extraktion mit Säuren o3er mit Komplexbildnern entfernt hatte, wie z.B.
Salzen von Äthylendiamintetraessigsäure usw. Das Polymere filtrierte
man ab, wusch es und trocknete es. Methanol und Toluol trennte man durch Zugabe von Wasser zum Filtrat ab und erzeugte
eine Toluolphase und eine Hethanol/Wasser-Phase, dio iuut frei
von Toluol war; Toluol und Methanol gewann man danach durch Dostillalion
zurück. Einer der Kauptanteile der Kosten für* diese
Methode beruht aui" der benötigten Energie zur Des l;i Ll η I. ion von
Methanol aus der Mothanol/Wasser-Kinchun^.
Erfindungsgemäß wurde festgestellt, daß man die Kosten für die
Rückgewinnung des ausfällenden Lösungsmittels durch Ausfällen mit "feuchten" Aceton anstelle von Methanol stark herabsetzen
kann. Die Verdampfungswärme von Aceton beträgt weniger als die
Hälfte der von Methanol und, weil Aceton und !Toluol kein Azeotrop bilden, ist es nicht notwendig, sie durch Zugabe von Wasser zu
trennen; beide kann man durch fraktionierte Destillation des Filtrates zurückgewinnen. Die Energie, die man zur Rückgewinnung
von Aceton auf diese Weise benötigt, schätzt man auf etwa 40 "/»
der benötigten Energie für ein gleiches Gewicht an Methanol.
Die erfindungsgemäß erzielte Verbesserung ist unerwartet, weil
trotz der bekannten Verwendung von Aceton zum Ausfällen von PoIyphenylenoxiden
unter den bisher angewendeten Bedingungen (weniger als 10 0Jo Konzentration des Polymeren, Ausfällen mit trockenem
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Aceton) die Ausbeute an Polymerem mit Aceton beträchtlich geringer
als mit Methanol war. Ferner entfernte man bisher den Katalysator durch Extrahieren mit starken Säuren, z.B. Salzsäure.
Derartige Säuren sind dafür bekannt, daß sie Kondensationsreaktinnen
von Aceton verursachen und einen Verlust an Aceton und eine Verunreinigung des Lösungsmittels mit unerwünschten Kondensat
ionsprodukten bewirken, wie z.B. Mesityloxid, Phoron usw.
Erfindungsgemäß wurde festgestellt, daß die Ausbeute an Polymeren
mit Aceton im wesentlichen die gleiche wie mit Methanol ist, wenn man eine geringe Wassermenge (3 bis 15 "'«) zum Aceton zugibt,
und die Lösung des Polymeren, das ausgefällt werden soll, mäßig konzentriert ist (z.B. 15 oder mehr Gew.-'/£)· Uenn man don Katalysator
ohne Anwendung einer starken Säure oder Base entfernt, z.B. durch Extrahieren mit dem Trinatriumsalz von Λthylendiamintetraessigsäure,
kann man das Aceton durch Destillation au3 dem
Filtrat zurückgewinnen, ohne daß sich bemerkbar Kondensationsprodukte bilden. Die physikalischen Eigenschaften der Polyphenylenäther/Polystyrol-Mischungen,die
man au3 mit Aceton ausgefällten Polymeren hergestellt hat, sind die gleichen wie die von
Mischungen, die man mit einem mit Methanol ausgefällten Polymeren hergestellt hat.
Demgemäß 13t es Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes Herstellungsverfahren
für ein Polyphenylenätherharz mit dem Ziel vorzusehen, daß man ein Polyphenylenätherharz bei einer verringerten
Energiemenge erzielt, die für die Rückgewinnung des ausfällenden Lösungsmittels erforderlich ist.
Die Erfindung erzielt einen weiteren unerwarteten Vorteil, der ein bevorzugtes Merkmal der Erfindung ist. Bei einer Heratellungsmethode
für Polyphenylenäther rührte man die Reaktionsmischung in Toluol am Ende der Polymerisation mit einer wässerigen
Lösung eines üielierungsmittels, z.B. eines Salzes von
Äthylendiamintetraessigsäure (EDTA), gewöhnlich des Tri- oder
Tetranatriumsalzes, oder von Nitriltriessigsäure, z.B. des Dinatrium- oder Trinatriumsalzes von Nitriltriessigsäure (NTA),
bildete einen otelierten Kupferkomplex, gab Methanol zu, das
eine geringe Wassermenge enthielt, und fällte das Polymere aus. Siehe z.B. die US-PSen 3 838 102 (Bennet und Cooper) und
3 951 917 (Floryan und Watson), deren Offenbarungsgehalt durch diese Bezugnahme in die vorliegende Erfindung aufgenommen v/ird.
Die dielierten Kupferkomplexe waren in der Methanol/Wanser/
Toluol-Lösung löslich, und man erhielt ein Polymeres mit einem
geringen Kupfergehalt durch Abfiltrieren des Niederschlags und Waschen mit einer Mischung aus Methanol und Wasser. Das Filtrat
bildete eine einzige Phase, die das ganze Kupfer enthielt, das m;in zur Herstellung den Polymeren verwendet hatte. Man gab Wasser
au diesem Filtrat und bewirkte die Trennung in zwei Phasen, wobei die eine aus Toluol und die andere aus einer Mischung von Methanol
und Wasser bestand. Danach gewann man das Methanol aus der Methanol/Wasser-Phase durch Destillation. Die Methanol/Wasser-Phase
enthielt den dielierten Kupferkomplex, der in der Destillationskolonne
zerfiel und Ablagerungen von Kupfer und Kupferoxid bildete, so daß man die Kolonne oft zum Heinigen stillegen mußte.
iirfindungsgemäß wurde festgestellt, daß man bei Verwendung von
"feuchtem" Aceton, d.h. Aceton mit einem Wassergehalt von 3 bis 15 ·;=, anstelle von Methanol das Polymere ausfüllen und das Kupfer
üiiü der Mischung von Lösungsmittel und ausfällendem Lösungsmittel
in einer einzigen Stufe abtrennen kann. Im Gegensatz zum To]uol/Methanol/Waaeer-System, dan bio zu hohen Konzentrationen
an Wasner homogen bleibt, bilden geringe Wauoermengon in einer
Mischung aus Aceton und Toluol eino getrennte, weitgehend wässerige
Phase. Weil. der Uielat/Kupfer-IComplex und andere Salze, die
vom Katalysator abgeleitet wurden, in W^saej; aber nicht in
einer Mischung von Aceton und Toluol löslich sind, wird das Kupfer in die wässerige Phase extrahiert. Die wässerige Lösung
kann man dadurch abtrennen, daß man die Polymersuspension dekantiert,
daß man die Mischung zentri L'ugiert. oder daß man einfach
die Mischung filtriert und danach die wässerige und die nichtwäaserige
Phase des Filtrates trennt, bevor man das Lösungsmittel zurückgewinnt. Mehr als 95 °!° des Kupfers entfernt man leicht auf
diese Weise. Wenn der Kupfergehalt des Polymeren, das man durch einfaches Filtrieren der Mischung erhalten hat, höher als wünschenswert
ist, kann man ihn auf ein geringes Niveau durch Waschen des Pulvers mit einer geringen Menge von Methanol oder Wasser
8 0 Π 8 74 / C (3 4 5
herabsetzen.
Eo ist daher ferner Aufgabe der Erfindung, die Herstellung von
Polyphenylenäthern dadurch zu vereinfachen, daß man die Anzahl
der Verfahrensschritte herabsetzt, die notwendig sind, um ein
von Kuta]ysatoriickständen freies Produkt zu erzielen, und
,'-I α] clizei I i i->; die Rückgewinnung des ausfällenden Lösungsmittels
erleichtert.
J)ie Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bildung eines Polyphenylenäthers
durch eine oxydative Kupplungsreaktion in Gegenwart
eines Metall ion/Amin-Komplexkatalysator3, wobei m-jn einsaueratoffha]tigea
Gas dun;li eine ]?eakt ionulösung eines Phenols und
dieses Metallion/Amin-Katalysators durchleitet, wobei die Verbesserung
darin besteht, daß man den Polyphenylenäther durch Vermischen dieeer Lösung mit einer Mischung aus Aceton und
einem geringeren Anteil von Wasser abtrennt.
einer bevorzugten Äusführungafoxts der Erfindung l'iüirt «an
das Verfahren durelj, itaüess man e3nen<iiflierbaren Metall lon/
Ainin-Komplexk-atalyaator in einem Lösungsmittel verwendet, das
für eine Flussig-Fliiseig-Extraktion mit Waasor geeignet iat#
«obei iaan ferner die lieaktion bee?3del m%ü 1«;· I-i<-i./iH ion ein Btr,!,mn3U.'il
in diesem Katalysator dadurch abtrennt, d«Ö aao die
iieaktJonslösung ait Ginemihnlieruniiemittel in Berührung ferlngt,
daa eitKlielat mit dieaem Metall lon bilden kann, wobei oowolil
dao Chelierungstnittel ale auch daelielat Iti Wassor lösltcli, abeiin
einer i4iechung aus Aceton und dleaea Lösungsmittel unlöslluh
nim\ bevor man dleae Löaung mit tier obigen Mischung aus Aceton
und einer geringen Waaoeraenge vermischt.
Wie oben erwähnt, ist das erfindung3gemUfl verwendete ausfällende
Lösungsmittel "feuchtes" Aceton, d.in isit Waauer veraischtes
Aceton, in welclieffl das Aceton überwiegt* Bis zu 49 Gew,-$ Wasoer
könne« vorliegen» «ncl mindestens etwe 3 $ ^&aner können vorliegen.
Vorzugaweioe beträgt jedoch der Wassergehalt et^a 3 bis
etwa 25, insbesondere etwa 3 bis etwa 15 Gew.-'$>
in der Mischung aus Aceton un<i Wasser.
Bei der bevorzugten Ausführungsform kann man das GJtlierungsmittel
in Form einer wässerigen Lösung zugeben, obwohl daa nicht wesentlich ist. Wenn man einen trockenen Feststoff verwendet,
genügt im allgemeinen das freie Wasser, das sich bei der Synthese des Polyphenylenüthers bildet, um daa Salz aufzulösen.
Eine große Zahl von Chelierungsmitteln ist bei der bevorzugten
AusfUhrungsform des erfindungsgemäüen Verfahrens wirksam. 'Jie
können sowohl organische als auch anorganische Mittel sein. Im
allgemeinen enthalten jedoch die bevorzugten Mittel eine Verbindung, die eine polyfunktionelle Carbonsäure enthält, wie z.B.
Natrium-Kaiiumtartrat, Nitriltriess igsäure, Z itronensäure,
Glycin, und insbesondere wählt man sie aus der aus Polyallylenpolyaminpolycarbonsäuren,Aminopolycarbonsäuren,
Aminocarbonsäuren, Polycarbonsäuren und ihren AlkalimetalKKrdalkal iinetall-
oder gemischten Alkalimetall/Erdalkalimetallsalzen bestehenden
Gruppe aus. Z.B. sind die Chexierungsmittel Athylendiamintetraess
igsäure, Hydroxyäthyläthylendiamintr iess igsäure, Mäthylentriaminpentaessigsäure
oder ihre Mono-, Di-, TrL- oder Tetranatriumsalze oder Nitr11triessigsäure, Zitronensäure
und Glycin und ihre entsprechenden Salze.
Die bevorzugten Salze von Athylendiamintetraessigsäure sind
die Di-, Tri- und Tetranatriumsalze. Das bevorzugte Salz von Nitriltriesoigsäure ist das Dinatriurasalz, Gewöhnlich verwendet
man diese Salze als wässerige Lösungen mit 1 bis 50 Gew.-','ό,
und insbesondere als wässerige Lösungen mit 10 bis 40 Gew.-^.
Das angewendete Volumen einer derartigen Lösung wählt man so aus, daß das Molverhältnis des Salzes zum Me tall ion im Dereich
von 1:1 zu 10:1 oder mehr liegt. Der bevorzugte Bereich beträft 1:1 bis 2:1.
beliebiges übliches Me tall ion, daa man bisher zur Bildung
von Komplexkatalyaatoren verwendete, ist erfindungsgeraäß geeignet.
Z.B. kann er Kupfer, Mangan, Kobalt, Nickel, Vanadin, chrom oder ihre Salze enthalten, aber man bevorzugt Kupfer. Man
vorwendet übliche Bestandteile, wie z.H. primäre, sekundär·; und
tertiäre Amine.
R O >l Fi ? 4 / Tf;'. /, ;>
Der bevorzugte Polyphenylenüther hat die nachstehende Formol
worin das iJaueratof fa fconi der it.h urbindung der einen KLnheil, a ti
den Benzolkern der nächsten angrenzenden !Einheit gebunden L:j t,
η eine ganze Zahl von mindestens 50 ist, und R und h\. einwertige
Gubatituenten sind, die man au3 der aus Wasserstoff- und Halogenatomen,
Kohlenvmssers toff res ten , Halogenkohl en was se rs toffres ten
mit mindestens 2 Kohlens toffa tomen aw Lachen dem Ilalo^ena !.ora und
dem Phenylkern, Kohlenv;acseru toff oxy- und Ilaloßcnlrohlunwaiiuor·-
s toff oxyres ten mit minde3ten3 2 Konlens toffa tomen ;;wiaohen dem
Ilalogenatom und dem Phenylkern bestehenden ürujjpe auagev/ahlt h-it,
Der bevorzugte Polyphenylenäther ist Poly-(2,6-dimethyl-1 ,A-phenylen)-äther.
ΑΛ
Die Reaktion der Polyphenylenätherbildung kann man unter einer
großen Anzahl bekannter Arbeitsbedingungen durchführen. Nur e.B.
kann man ein Kupferhalogenid mit einem aliphatischen Arain in
einem aromatischen Lösungsmittel mischen, danach Sauerstoff oder ein oauerstoffhaltiges Gas einführen, während man das geeignete
Phenol in die gerührte Heaktion3mischung bei einer gemäßigten
Temperatur einftlhrt, beispielsweise im Bereich von 25 bis 50 0C.
Der Polymerisatlonsgrad wird in erster Linie durch die Keaktionszeit
nüoregiil I, obwohl die Katalysatoraktivität, die Aktiva-Loren,
die Temperatur, die Geschwindigkeit des Cauei-atofflusses
und andere Parameter bekannte Wirkungen haben. Um unnötige Erklärungen dieser bekannten Details der Methode zu vermeiden,
wird auf die obigen Patentschriften Bezug genommen.
Zu dem Zeitpunkt, bei dem die Polymerlaationareaktion die gewünschte
Ausbeute erreicht, enthält die Keaktionslösung eine
Losung aus Polyphenylenäther, typischerweise von 1 bin 50 (Jew.-%
und üblicherweise von 5 bis 50 Gew.-?6, MetaJl und Amin, typischerweiee
etwa 0,005 bis 1,5 (iew.-ji Metall und etwa 0,5 bis 2,0
Gew.-# Amin und geringere Mengen anderer Stoffe, wie z.B. verschiedene
Aktivatoren, Nebenprodukte, nicht umgesetztes Monomeres
usw. Diese Heaktionslösungen behandelt man danach mit dem
ausfällenden Lösungsmittel und gegebenenfal]y mit den Ohlierungsmitteln
entsprechend dem erf indungsgemliQen Verfahren.
Wie oben erwähnt, bestellt eine besonders bevorzugte Methode zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens darin, daü man eine
Mischung zur Polymerisation von Polyphenylenäther mit einem
hohen Feststoffgehalt verwendet. Der Ausdruck "hoher Feststoffgehalt" bezeichnet in diesem Zusammenhang Polymerisationsmischunßen,
die einen Uberschuf3 von 15 Gew.-% an Feststoffen enthalten.
Ks ist keine Obergrenze für die Feststoffmenge bekannt, aber e3
scheint, daß 50 Gew.-?» eine praktische Obergrenze darstellen, die man erfindungsgemäü anwendet, weil oberhalb dieser Menge
die Lösungen von Polyphenylenätherharzen ziemlich viskos werden.
Die Menge des "feuchten" Acetone, das man als ausfüllendes Lösun/r£
mittel verwendet, ist nicht kritisch, und man verwendet üwr.kiiwHii r
etwa 0,5 bi3 10 Volumina ausfällendes Lösungsmittel pro Volumen
809824/0645
27R7867
dei- Keaktionslösung.
Die ausgefällten Polyphenylenätherharze kann man durch übliche
Methoden gewinnen, trocknen und geeignete Formharze, allein oder in Mischung mit anderen Harzen bilden, z.B. L>
tyrolharz.
Die Erfindung betrifft al3o ein Verfahren zur (JewInnung von PoIyplienylenäUiern,
wobei man mit "feuchtem" Aceton ausfällt. Als bevorzugte« Merkmal entfernt man den Metallkatalysator aus der
Polymer isat ionsmischung gleichzeitig durch Verwendung eino3 CUlierungsmittels.
Nachstehend wird die Erfindung durch Beispiele näher erläutert. Wenn nicht anders angegeben, sind bei den Aoeton/Wasser- und
Methanol/Wasser-Lösungen die Teile oder Gewichtsteile auf Volumbau is zu verstehen. Eine Mischung von 9Ü Volumina Aceton und
10 Volumina Wasser entspricht etwa 1 2 Gew.-','υ Wasser.
Beispiel 1
(a) Herstellung einer lfeakt i ons! üsung von P olyphenylenäther
(a) Herstellung einer lfeakt i ons! üsung von P olyphenylenäther
2,6-Xylenol gab man in einem Zeitraum von 40 min zu einer rauch
gerührten Mischung von Kupfer-11-clil orid , Natriumbromid und
Di-n-butylamin in Toluol, wobei man .Sauerstoff nahe dem Boden
des KeaktionsgefäOes einleitete. Das zugegebene Xylenol betrug
21 Gew.-'/o der gesamten Reakt ionsmisohung, und das molare Verhältnis
von Xylenol :Cu(.'] p:NaBr:Amin betrug 250:1:2:36. Die Temperatur
hielt man bei 30 bis 33 0O während der Zeit der Xylenolzugabe,
und steigerte sie danach auf 44 (- für den lies t der
Reaktion. Nach einer gesamten Jieakt ionoze i t von 110 min verdünnte
Bia« die MiscJiung mit Toluol bin i?u einer Konzentration
dßij J'olymeren von etwa 15 f» und ex tr.-ili i er te mit einer 20 y'-igen
liösung uns Trinatriumnulzua von Ath.yli.'nd iarxjin i otraeas ißsäure
(1,1:1 alu Verliältnis des Kompi exbi Idticrü :uj Kupfer).
B O ° H
(b) Ausfällen des Polymeren mit "feuchtem1· Aceton
Einen Anteil von 50,00 g der Reaktion3mischung von (a) rührte
man heftig, während man 100 ml einer Mischung aus 95 '/> Aceton
und 5 % Wasser (auf Volumbasis) zugab. Das ausgefällte Polymere
filtrierte man auf einem gewogenen Filter,sdiLäramte es aui" d*m
Filter mit 25 ml 95 ^-igern Aceton wieder auf und trocknete ea.
Das Gewicht des Polymeren betrug 7,4636 g. Zum Vergleich fällte
man einen zweiten Anteil von 50,00 g auf gleiche Weise aus und wusch ihn mit einer Mischung aus 95 "A Methanol und 5 /° Wasser;
das Gewicht des gewonnenen Polymeren betrug 7»4694 g.
(c) Rückgewinnung des Acetons
100 g der Reaktionsmischung, die man wie in Stufe (a) hergestellt
hatte, fällte man durch Zugabe von 170 ml einer Mischung von 90 aß>
Aceton und 10 # Wasser aus (auf Volumenbasis). Das Polymere
filtrierte man ab und dekantierte das Filtrat von der geringen wässerigen Phase ab. Man erwärmte unter Rückflußkochen 3 h und
destillierte danach durch eine kurze Vigreaux-Kolonne, bis die
Kopftemperatur (overhead temperature) 64 0^ erreichte. Kein
Mesityloxid oder Isophoron (mögliche Kondenaationsprociukte von Aceton)
entdeckte rnan durch Gaschromatographie des Destillates oder des Rückstandu im Topf. Ferner beobachtete man keine Verunreinigungen,
die im Filtrat aus einer Probe nicht gegenwärtig ware»,
die man auf gleiche Weise in Methanol ausgefällt hatte.
Beispiel 2
(a) Herstellung einer Reaktionsmi3chung von PolyphKnylenäther
(a) Herstellung einer Reaktionsmi3chung von PolyphKnylenäther
2,6-Xylenol oxidierte man in einer ToI uollösung, wobei man aiii
Katalysator eine Mischung au3 Kupfer-II-chlorid, Natriumbromid
und Di-n-butylamin verwendete. Das Xylenol gab man zu der1 Mischung
in einem Zeitraum von 45 min zu. Das molare Verhältnis
von Xylenol :üuCM2:NaDr:Amin betrug 250:1:2:36, und der Gehalt
an Xylenol betrug 20 Gew.-% der Reaktionsmischung. Nach 120 min
8 0 9 8 2 I-, /064 5
verdünnte man die Mischung mit genügend Toluol, daß die Polymerkonzentration
16 Gew.-% betrug, und danach mischte man sorgfältig mit einer 20 %-igen wässerigen Lösung des Trinatriumsalzes
von Äthylendiamintetraessigsäure (1,1:1 als Verhältnis des
Komplexbildners zum Kupfer).
(b) Abtrennung des Kupfers mit "feuchtem" Aceton
Vier Anteile zu je 50 g der Mischung aus Stufe (a) wog man aus und gab zu jeder ^5 ml einer der nachstehenden Mischungen: (1)
95 % Aceton + 5 °ß> Wasser, (2) 90 % Aceton + 10 °'o Wasser·, (3)
95 $> Methanol + 5 i° Wasser, (4) 90 °β>
Methanol + 10 % Wasser. Die beiden Vergleichsmischungen mit Methanol bestanden aus einem
Polymeren, das in einer einzigen flüssigen Phase suspendiert war; die Mischung mit "feuchtem" Aceton gemäß der Erfindung enthielt
eine geringe dunlcelblaugrüne untere Phase zusätzlich zu der
Polymerensuspenaion. Einen Teil der unteren Phase zog man für
die Analyse ab und zentrifugierte den Rest der Mischung (wie auch
die zwei Mischungen mit Methanol) und entfernte einen Teil der gelben organischen Phase. Kupferanalysen der organischen und
wässerigen Phasen sind nachstehend aufgeführt:
Mischung aus ausfällendem
Lösung3mi ttel
| Cu in | dt | ppm | (Ju in | der |
| organ | ppm | wasser | igen | |
| Phase | ischen | ppm | Phase | |
| 6 | ppm | 2,3 | .,/ /° |
|
| 4 | ,6 | 0,6 | ||
| 1 | ,5 | - | ||
| 1 | 60 | — | ||
| 60 | ||||
(1) 95 °/> Aceton - 5 $>
Wasser
(2) 90 io Aceton - 10 °/o Wasser
(3) 95 1° Methanol - 5 c/° Wasser
(4) 90 °/o Methanol - 10 % Wasser
Daraus ist ers iehtl iuh, daß man das meiste Kupfer aus der organischen
polymerhaltigen Phase durch dio Behandlung mit "feuchtem"
Aceton gemäß der Ii-'rfindung entfernte.
8 0 9 B / /, / U b -+ h
27R?867
leinen Anteil von 50 g der Heaktion3miüchung aus Beispiel 2,
Stufe (a), fällte man mit 35 ml einer Mischung aus 90 '/» Aceton
und 10 cp Wasser aus, filtrierte das Polymere ab und teilte es
in vier Teile. Mnen Teil trocknete man ohne weitere Behandlung, die anderen ir.Hiiniinfce man in 95 0A Aceton, Wasser oiler Methanol auf
und filtrierte. Die Kupferanalyse der Polymeren ergab nachstehende
Werte:
Aufschlämmung
Ice im-
95 /ό Aceton - 5 1° Wasser
Wasser allein 95 io Methanol - 5 "A Wasser
Ou im Polymeren (ppm)
206
1Ü6
J)-i:rau3 ergibt sich, duß das erfind ungsgetnäße Verfahren das Polymere
in einer Form erzeugt, aus welcher man das restliche Kupfer leicht mit Wasser oder Methanol abtrennen kann.
Anteile von 50 g der lieaktionsmischung, die man wie in Beispiel 2
.'Jtufe (a), hergestellt hatte, fällte man mit 100 ml einer Mischung
aus 95 '/o Aceton und 5 '/» Wasser aus. JCine der Mischungen
rührte man heftig, suspendierte die wässerige Phase, filtrierte rasch und wusch auf dem Filter mit 95κ)Γ.Aceton. Die aweite fällte
man mit einer Mischung aus 95 % Aceton und 5 '/° Wasser aus, rührte
sie danach leicht, dekantierte die Polyuierensuspens ion von der
wässerigen Phase ab und filtrierte. J)ie dritte behandelte man
auf gleiche Weise, wusch jedoch das Polymere auf dem Kilter mit Aceton und danach mit einer geringen Menge Wasser. Zum Vergleich
fällte man eine der Mischungen mit einer Mischung aus 95 '/<>
Methanol und 5 "/o V/asser aus, schlämmte das Polymere; mit einer Mischung
von 95 '/ Methanol und 5 % Wasser auf und wusch es danach auf dem
Filter mit Methanol.
8 (f J j! / U /' ii 'γ, u «,
Ab
J)i e KujjJ'eranalyoen der Polymeren ergaben nachstehende hierin:
Behandlung Cu im Polymeren
(ppm)
Ausfüllen mit Aceton, acliwere Phase sunpen-
diert (erf indungsgemaii) 17OÜ
Ausfallen mit Aceton, dekantiert ( ei Γ ind ung:)-
g emu 13) 1 7t>
Ausfällen mit Aceton, dekantiert, gewaschen
(erf iudungsgemaii) 2-Λ
Ausfällen mU Methanol (V 017;] ei ch) 41
JhU1UUiJ i;;t ν. να i clit J i cli, dali man ein Polymeren mit einem ^erinneren
Kupfergehalt hers te! 1 en kann, wenn mau "feuchtes" Aceton
erl'indungHgeuiäU verwendet, und Dekantieren und Waaclien anwendet,
als man mit "feuchtem" Methanol erzielen kann.
Beispiel [3
Pol y-( 2 , 6-d ime t hyl-1 , 4-phenylen)-ü \.\w.v stellte man dadurch hur,
dali man 10(, (J ewi clitn t e i 1 e 2 ,G-XyI enol in 407 (■ ewi chtste il ux\
Toluol, da;; ν/ Π ewiclit« te il e i)i-n-bu tyl amin enthielt, mit .'JaueratoJT/ia1'
oxidierte, wobei man einen I'a talyüator verwendete, der
0,44 Teile I! iipfer-J 1 -chi orid auf 0, i Teile IJa tr i umbä;omid und
0,1 Teil Tr i octyl metliylammon i umohl ori d in 4 , b (Jewiclitate il en
Methanol enthielt (2c,}0:1:2 alu molare:; Verliältniü von 2,G-Xy] enol
CuCl o:IJaIir). K)O g der lieakt ionnmi ücliun^ rührti; man 5 min in
eim.ii Miüdiej1 mit hoher Geschwind i(;ke i t (Waring) mit 7 ml eitnr
0,7'j molari.-n hönun^ in Hetljanol de;; Hi bu1 yl ii'iiiiiü'i 1 zv.u von Nit.T'iltriennir^saurc
(3 Mol DBA/Mol NTA) und fällte danach dan Polymer«·
mit 170 ml 90 1X-i gern Aceton aun ((J Volumina Aceton: 1 Volume!)
Wana«.'r). Da:; Polymere filtrierte man ab, uehl anriit«; en aiii ';() ml
(JO '/.-i^ijin Aceton aui'. Der K ujii'cr^elia 1 t d(;;j Polymeren betrug nur
F 0 ! M / A / I! I, U
iio ir,()iol
U i o.'ieu iJuiijpie L :iei.f-;t, .lau das Produkt, das man durch .uir.i ;i j 1 (μ:
mi L Aceton erhielt, jsi^ennchaf ten hat, die denen des mit iiotrmnoL
ans. ;e fäll Lon Polymeren entsprechen, wenn man es mit i-o Ly^ t.yr·:.'1.
mischte.
3 1 einer lieakt ionsmischung, die man wie in Beispiel 2 hergestellt
und mit TrinatrIum-EDTA wie in Beispiel 2 gemischt hatte, fällte
man durch Zugabe von 5,1 1 Aceton au3, da3 5 Gevt.-'/o Wasser enthielt.
Das ausgefällte Polymere filtrierte man ab, L roc;:!it.·: .<: ^n,
wusch es mit 500 ml heii3em Wasser (80 °iJ) und filtrierte esiJch.r
ali und trocknete. Das getrocknete Polymere wog 415 g und
enthielt ζ>0 ppm Kupfer. Dieses Polymere mischte man mit 400 g
eines hoehschlagfes ten Polystyrols, das ungefähr f3 "/o Polybutadienkautschuk
enthielt (Foster Grant 334 Polystyrol), 4 g Tridecylphosphlt
und 24 g Triphenylphosphat und extrudlerte bei 315,5 °0
(600 0F) in einem 23 mm-Doppelschneckenextruder. Die extrudlerten
Pellets formte man zu Standardteststiicken auf einer iJchnockon-Spritzgußmaschine
von £35,047 g (3 oz). Zum Vergleich extrudierte
mau eine Mischung aus den gleichen Anteilen und formte sie, wobei
man einen Poiyäthylenäther verwendete, den man aus der gleichen Mischung durch Ausfällen und Waschen mit Methanol erhalten hatte,
das 5 °f> Wasser enthielt. Die Eigenschaften der Mischungen waren
wie folgt:
Polyphenylenäther Dehnung
Zugfestigkeit
(b'ließfestigkeit,
yield! in
kg/cm2 (psi)
kg/cm2 (psi)
Zug- !aod- (Jard-
festig- Kehl ag- nerkeit
In festig- Uchlagkg/cm
keit festig-
(psl) (ft. 1 bit/ kott
In=O,305 (In/Ib
m.0,453 -2,54 kg/2,54 cm/
cm ) 0,453
mi t; HeOH ausgefallt
(Stand der Technik)
m i t Aceton ausgefJilLt
(KrfIndung)
55
| 630 | 560 | 2,·» |
| (9000) | ( K)OO) | |
| 616 | 560 | 2, ■» |
| (1HOO) | (JOOO) |
80982/»/06A5
100
125
VergleLehsbeispiel Λ
Die Polymer isa t i on führte man in ToLuol durch, v/o bei. man einen
Katalysator aus Kupfer-i-bromid und Dibutylamiu In einem molaren
Verhältnis von Xylenol:OuBr:Dibutylamin von 100:1:12 verwendete.
75,7 1 (2(J gal) Toluol gab man in ein heakt ionsgefäß mit hiihrer
von 1 B() ,2^3 1 (50 gal) und danach das Kupf er-I-bromi d und dan
Ainin. Man führte Sauerstoff unter heftigem Rühren ein und gab eine Lösung von 7,71 kg ('7 lbs) 2,6-X^lenol in 5, ><) kg ( 13 lbs)
Toluol in einem Zeitraum von etwa 30 min zu. Iiach 2,5 h verdünnte
man die Mischung mit 37,-»5 1 (10 gal ) Tr ich! oräthylen, rührte mit
50 /o-ißtjr wässeriger- Kn a igsUure , filtrierte durch ein (Je Lite-Be
11, entfernte Wasser, Kupfer usw., und erhielt eine trockene
Loaung, die ungefähr 7 (Jew.-"S Polymeres enthielt. Das Polymere
fällte man durch Zugabe von 2 Volumina trockenem Aceton aus und trennte das Polymere an einem Zen trifugenfLiter ab. Die Teilchen
des Polymeren fütriert&n ■ xtrem langsam ab. Das Produkt schlämmte
man mit Aceton wieder auf und filtrierte wieder·; die Ausbeute
an Polymere«! nach dem Trocknen betrug nur 2,49 kg (5,5 lbs), und
bei einem ähnlichen Versuch mit Methanol als FaIlungsmittel
betrug die Ausbeute 5,f>7 leg (12,5 lbs).
Das zeigt die Ilotwend igke i t, zumindest einen geringen Anteil
voTi V/asser· beim er f Ludungsgemüßen Verfahren :iu verwenden.
Bei spie L 7
Ilan stellte eine Weak :t i onsmi sehung für PoLyphenyLena ther her,
verdünnte sie, mischte sin mit, einer 20 ·}'>- igen wässerigen liö
dea Tr ina tr i umsa 1 ;',es von b.'DTA wie in Beispiel I1 trennte sie
in einer PLiisn ig-K iüss ig-Zen t r if uge und engte d Le leichtere
Phase ( Po 1 y pheny 1 euäth»; r in L'oluol) i ui Vakuum auf etwa 32 ·}!>
Polymeres ein. Man fälLte einen Anteil von 5O1CjO g der Mischung
mit 100 ml Aceton aus, d i:s IO Gew.->'>
Wasser enthielt, filtrierte auf einem.'V-UOj-CiICM Kilter, wusch mit 1JO /—igem Aceton und
trocknete; das (iewieht des trockenen Polymeren betrug ]r>, W)JA) r.
Das (Gewicht des trockenen Polymeren aus einem r.we i ten Anteil von
50,00 g der Mischung, den man ans;ef:ilLt und mit Methanol ge.vascheu
hatte, das 5 '/·> Wasser· enthielt, betrug ll.,17"7 g.
8OC)82A/O645
Dieses Beispiel zeigt wieder, daß die Ausbeute an Polymeren)
durch das Ausfällen mit einer Mischung aus Aceton und Wa3ser nicht wesentlich herabgesetzt wird, und zeigt ein Ausfüllen bei
höherer Polymerenkonzentration.
Eine Reaktionsmischung, die man wie in Beispiel 1 hergestellt hatte, mit einem Gewicht von 100 g verdünnte man auf eim* Polymerenkonzentration
von 16 #, mischte sie mit 4,4 g Natriumnitrat
(als 20 $-ige wässerige Lösung) und rührte danach mit 200 ml einer Lösung, die man durch Mischen von 10 Volumina Wasser mit
90 Volumina Aceton hergestellt hatte. Das Ergebnis war eine »Suspension des Polymeren in einer oberen Phase aus Aceton und
Toluol und eine im wesentlichen wässerige untere Phase. Die untere Pliaae trennte man in einem Scheidetrichtor ab, und man
trennte dau Polymere aus der oberen Phase durch Filtrieren ab. Das Filtrat enthielt nur 8 ppm Kupfer, während die wässerige
untere Phase B50 ppm enthielt.
8 0 9 8 2 U I 0 6 4 5
Claims (13)
- Patentansprüche1/ Verfahren zur Bildung eines Polyphenylenäthers durch eine oxydative Kupplungsreaktion in Gegenwart eines Metallion/Amin-Katalysatorkomplexes,dadurch gekennzeichnet, daß man ein sauerstoffhaltiges Gas durch eine Reaktionslösung eines Phenols und dieses Metallion/Amin-Katalysators leitet, und daß man den erhaltenen Polyphenylenäther durch Vermischen dieser Lösung mit einer Mischung aus Aceton und einem geringen Wasseranteil abtrennt.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Misohung aus Aoeton und Wasser mit einem Gehalt von 3 bis 15 Gew.-^ Wasser verwendet.
- 3. Verfahren naoh Anspruch 1 oder 2, daduroh gekennzeichnet, daß man einen chelierberen Metallion/Amin-Katalysatorkomplex verwendet, und daß man ferner die Reaktion beendet und das Metallatom eis Bestandteil dieses Katalysators abtrennt, Indem man die Reaktionslösung mit einem Chelierungsmittel in Berührung bringt, bevor man diese Lösung mit der obigen Mischung aus Aceton und einem geringen Wasseranteil vermischt.
- 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Salz von Äthylendiamintetraessigsäure als Chelierungsmittel verwendet.R η q a 7 L ι ο r ■'·
- 5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reaktion in Toluol durchführt, daß man den Polyphenylenäther ausfällt und das Metall ion gleichzeitig durch Extrahieren in eine weitgehend wässerige Phase abtrennt, die sich während der Stufe des Vermischena der Reaktionslösung mit der Mischung aus Aceton und einem geringen Wasseranteil bildet.
- 6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man den Polyphenylenäther in einer Konzentration in der Reaktionslösung von mindestens 15 Gew.-$ zur Zeit seiner Abtrennung verwendet.
- 7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man als Polyphenylenäther einen mit der nachstehenden Formel verwendet:worin das Sauerstoffatom der Ätherbindung einer Einheit an den Benzolkern der nächsten angrenaenden Einheit gebunden ist, η eine ganze Zahl von mindestens 50 ist, R und R1 einwertige Sübst ituenten sind, die man aus der aus Wasserstoff- und Halogenatomen, Kohlenwasserstoffresten, Halogenkohlenwasserstoffresten mit mindestens 2 Kohlenstoffatomen zwischen dem Halogenatom und dem Phenylkern, Kohlenwasserstoffoxy- und Halogenkohlenwasserstoff oxyresten mit mindestens 2 Kohlenstoffatomen zwischen dem Halogenatom und dem Phenylkern gebildeten Gruppe ausgewählt hat.
- 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß man als Polyphenylenäther Poly-(2,6-dimethyl-1,4-phenylen)-äther verwendet. . - r< f! j ·2752887 3 bis B
- 9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche', dadurchgekennzeichnet, daß man dasOhellerungBinlttel zur Reaktionelösung In einer wässerigen Lösung BugIbt.
- 10. Verfahren naoh Anspruch 9, dadurchgekenn Belohnet, daß man aleCheLlerungsmlttel D Ina tr Ium-, TrI-natrlum- oder TetranatrlumäthylendlanlntetraeseIgeäure verwendet.
- 11. Verfahren naoh Anspruch 9, dadurchgekennzeichnet, daß man aleChellerungsmlttel das D Ina tr Ium- oder Trlnatrlumealz der NItrlltrlessIgeäure verwendet.4 bis 10
- 12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche/, dadurchgekennzeichnet, daß man ein molares Verhältnis des Salzes von ÄthylendlamlntetraessigBäure zum Metalllon Im Bereich von 1:1 bis 10:1 anwendet.
- 13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Katalysatorkomplex verwendet, bei dem das Metalllon ein Kupferion einschließt.809824/0645
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US05/748,741 US4088634A (en) | 1976-12-09 | 1976-12-09 | Process for isolation and purification of polyphenylene ethers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2752867A1 true DE2752867A1 (de) | 1978-06-15 |
Family
ID=25010727
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772752867 Withdrawn DE2752867A1 (de) | 1976-12-09 | 1977-11-26 | Verfahren zur bildung eines polyphenylenaethers |
Country Status (3)
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|---|---|
| US (1) | US4088634A (de) |
| JP (1) | JPS5386800A (de) |
| DE (1) | DE2752867A1 (de) |
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Family Cites Families (2)
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| US3383361A (en) * | 1966-02-14 | 1968-05-14 | Onderzoekings Inst Res | Process for separating a polyarylene ether from a solution thereof in toluene |
-
1976
- 1976-12-09 US US05/748,741 patent/US4088634A/en not_active Expired - Lifetime
-
1977
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- 1977-12-07 JP JP14618777A patent/JPS5386800A/ja active Pending
Also Published As
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| JPS5386800A (en) | 1978-07-31 |
| US4088634A (en) | 1978-05-09 |
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|---|---|---|---|
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