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DE2751903A1 - Messerhalterung fuer messerwellen oder messerkoepfe - Google Patents

Messerhalterung fuer messerwellen oder messerkoepfe

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Publication number
DE2751903A1
DE2751903A1 DE19772751903 DE2751903A DE2751903A1 DE 2751903 A1 DE2751903 A1 DE 2751903A1 DE 19772751903 DE19772751903 DE 19772751903 DE 2751903 A DE2751903 A DE 2751903A DE 2751903 A1 DE2751903 A1 DE 2751903A1
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DE
Germany
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knife
carrier
blade
holder according
knife carrier
Prior art date
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Application number
DE19772751903
Other languages
English (en)
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DE2751903C2 (de
Inventor
Otto Bergler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Black and Decker Overseas GmbH
Original Assignee
Eugen Lutz GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eugen Lutz GmbH and Co filed Critical Eugen Lutz GmbH and Co
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Publication of DE2751903A1 publication Critical patent/DE2751903A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2751903C2 publication Critical patent/DE2751903C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G13/00Cutter blocks; Other rotary cutting tools
    • B27G13/02Cutter blocks; Other rotary cutting tools in the shape of long arbors, i.e. cylinder cutting blocks
    • B27G13/04Securing the cutters by mechanical clamping means

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Knives (AREA)
  • Details Of Cutting Devices (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

  • Messerhalterung für Messerwellen oder Messerköpfe
  • ILLILPrPIIII-PllrlLrI=IPII=LlrltP-LI=e Die Erfindung betrifft eine Messerhalterung für Messerwellen oder Messerköpfe mit wendbaren Messern, die von plattenförmigen Druckstücken an Führungsschultern der Messerwellen oder Messerköpfe anpreßbar sind.
  • Messerhalterungen dieser Art sind bekannt (DT-AS 1 134 193). Bei den bekannten Bauarten ist an den Führungsschultern des Messerkopfes mindestens ein Paßstift fest aufgesetzt, auf den die Messer mit Präzisionsbobrungen aufgeschoben und dann durch die Druckstücke befestigt werden. Bei diesen Bauarten ist es notwendig, in der Regel mindestens zwei Paßstifte unter Einhaltung von engen Toleranzen am Messerkopf anzuordnen und überdies müssen auch die entsprechenden Paßbohrungen in den Messern mit höchster Präzision angefertigt werden, damit die Arbeitslage der Messer gesichert ist. Wird auch noch, was dort vorgesehen ist, das Druckstück an den Paßstiften geführt, so sind auch hierfür Bearbeitungsvorgänge mit engen Toleranzen notwendig, die den gesamten Messerkopf verteuern.
  • Die einzelnen Messer bei den genannten bekannten Bauarten sind dabei auf ihren Paßstiften zwar wendbar und in zwei Betriebslagen einsetzbar, eine NachJustierung oder Feineinstellung ist dort jedoch nicht möglich und auch bewußt nicht angestrebt.
  • Der Bearbeitungsaufwand und ilerstellungsaufwand für die bekannten Messerhalterungen würde noch größer werden, wenn auch noch eine radiale Verstellbarkeit vorgesehen wäre, die aber im allgemeinen wünschenswert ist. Dazu kommt auch noch, daß bei den bekannten Bauarten das Messer nur dann gewendet werden kann, wenn zuvor das entsprechende Druckstück vollkommen abgenommen ist, damit das Messer von den Paßstiften abgezogen werden kann.
  • Es sind auch Messersicherungen bekannt, die eine Verstellbarkeit der Messer erlauben (DT-Gbm 1 773 206). Bei diesen Bauarten, die zwar ein nachschleifbares aber nicht wendbares Messer vorsehen, wird es notwendig, das Messer selbst mit einem Führungsschlitz zu versehen, durch den eine Spannschraube in den Messerkopf durchgreift, die über eine rechteckige als Druckstück wirkende Beilagscheibe das Messer gegen den Messerkopf drückt. Das Messer selbst muß auch noch mit Sicherungsstiften versehen sein, die an einer Seite oder an Ausnehmungen der Beilagscheibe anliegen und die ein Wegfliegen der Messer verhindern sollen. Auch diese Bauart ist daher sehr aufwendig. Zum Auswechseln der Messer ist es ebenfalls notwendig, die Spannschraube weit zu lösen, damit das Messer herausgenommen werden kann.
  • Sonderbauarten sehen in hinterschnittenen Führungsnuten etwa tangential zum Messerkopf verschiebbare Messer vor (DT-Gbm 1 770 812), die durch parallel zu den Messern gelegte Stellschrauben verstellbar sind, deren Kopf in eine entsprechende halbrunde Ausnehmung der Messer eingreifen. Diese Bauarten können keinen festen Sitz der Messer gewährleisten und sind auch nicht für wendbare Messer geeignet. Die Messer selbst und auch der Fräskopf sind sehr aufwendig in der Bearbeitung und daher teuer.
  • Das gilt im Prinzip auch für andere bekannte Ausführungen (DT-Gbm 7 716 648), bei denen ein Druckstück mit einem federnden Führungsschlitz für das Messer vorgesehen ist, das durch eine in eine im Messer vorgesehene Nuteingesetzt ist und durch eine Spannschraube durch Zusanmendrücken des Führungsschlitzes gehalten wird. Die Herstellung des Führungsschlitzes ist insbesondere,wenn nur schmale klingenförmige Messer verwendet werden, sehr teuer. Dazu kommt, daß die Messer dort durch die Anordnung einer Nut geschwächt werden und ein Auswechseln nur möglich ist, wenn das gesamte Druckstück abgenommen und die Befestigungsschraube am Druckstück für das Messer gelöst ist.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Messerhalterung so auszugestalten, daß bei minimalem Herstellungsaufwand für ein wendbares Messer eine radiale Verstellbarkeit und ein einfacher Wendevorgang möglich wird.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Druckstücke als gezogene Profilteile und als Messerträger mit mindestens einer in Achsrichtung verlaufenden Nut zur Aufnahme eines oder mehrerer Vorsprünge des Messers ausgebildet sind und daß Angriffsflächen für an sich bekannte Verstellmittel zur Radialverstellung der so ausgestalteten Messerträger vorgesehen sind. Durch die Ausgestaltung der Messerträger als gezogene Profilteile wird eine sehr einfache und billige Herstellung möglich. Trotzdem lassen sich die Wendemesser in der gezogenen Nut einwandfrei halten.
  • Diese Ausgestaltung weist zudem den Vorteil auf, daß die Messer, wenn die Messerträger nur etwas gelöst sind, in einfacher Weise seitlich zwischen Messerträger und Fübrungsschultern der Messerwelle oder des Messerkopfes herausgezogen und gewendet werden können. Eine vollkommene Abnahme des Druckstückes oder des Messerträgers ist nicht mehr notwendig. Trotzdem wird eine Radialverstellung zum Zweck der Feineinaustierung möglich, was bei den bekannten, einfacher aufgebauten Bauarten von Messersicherungen oder Messerköpfe nicht möglich war.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Angriffsflächen für die Verstellmittel zur Radialverstellung ebenfalls als eine gezogene Nut ausgebildet sind, in die in an sich bekannter Weise ein Bund einer Verstellschraube eingreift. Es wird auf diese Weise möglich, trotz einer sehr einfachen Herstellung des Messerträgers, alle erwünschten Funktionen vorsehen zu können.
  • Zweckmäßig ist es auch, wenn die Messerträger auf der der Führungsschulter zugewandten Seite an dem vom Messer abgewandten Ende mit einem an der Führungsschulter anliegenden Steg versehen sind. Dadurch werden nämlich durch die von der Spannschraube aufgewandten Kräfte Momente ausgeübt, die dafür sorgen, daß das Messer von der äußersten Kante des Messerträgers fest an die Führungsschulter sngedrückt wird. Es wird dadurch eine besonders sichere Befestigung möglich, ohne daß die einfache Herstellung des Messerträgers im Ziehverfahren beeinträchtigt werden würde, denn der Steg läßt sich ebenfalls an einem durchgehenden Profil ausbilden. Bei dieser Ausführung ist es zweckmäßig, wenn zwischen dem Steg und dem Messer die in einem Gewinde des Messerkopfes o.dgl. sitzende Spannschraube für den Messerträger vorgesehen ist, die dann das Moment auf den Messerträger im gewünschten Sinn ausübt. In dem zwischensser und Steg einerseits und Messerträger und Führungsschulter andererseits bei dieser Ausführungsform verbleibenden Raum, kann zweckmäßig eine Druckfeder, insbesondere eine die Spannschraube umgebende Tellerfeder vorgesehen sein, die den Vorteil mit sich bringt, daß nach dem Lösen der Spannschraube der Messerträger ohne Zuhilfenahme zusätzlicher Werkzeuge von der Führungsschulter weggedrückt wird und so das Messer schnell freigibt. Das Messer selbst kann dann in einfacher Weise zur Seite herausgezogen werden.
  • Eine besonders günstige Ausführungsform für das Messer ergibt sich, wenn dessen Vorsprünge, die in der gezogenen Nut des Messerträgers gehalten sind, als eine durchlaufende,dem Querschnitt der Nut des Messerträgers angepaßte Rippe ausgebildet sind. Dadurch wird ein Paßsitz des Messers im Messerträger möglich, ohne daß die leichte seitliche Auswechselbarkeit beeinträchtigt wäre. Diese Ausführung weist auch noch den Vorteil auf, daß das Messer selbst durch die durchgehende Rippe versteift ist.
  • Schließlich kann im Bereich der Innenkante des Messers am Messerträger ein gegen die Führungsschulter abragender Wulst o.dgl.
  • vorgesehen sein, der ebenfalls durchlaufend ist, dessen Höhe geringer als die Stärke des Messers und die Höhe des Steges am Fuß des Messerträgers ist. Diese Ausgestaltung verhindert, daß bei zu hohen Spannkräften der Messerträger allzu sehr durchgebogen wird, das Nachteile hinsichtlich der Messerbefestigung mit sich bringen könnte. Es wird in jedem Fall aber die Gewähr dafür gegeben, daß die Außenkante des Messerträgers das Messer selbst gegen die Führungsschulter drückt, was, wie bereits erwähnt, eine besonders gute und sichere Befestigung ergibt.
  • Durch die Erfindung wird somit eine äußerst einfache Messerhalterung geschaffen, bei der der gesamte Messerträger im Ziehverfahren als Profilteil herstellbar ist und lediglich zum Durchführen der Spannschraube mit einem gestanzten Langloch versehen sein muß. Trotzdem lassen sich mit dieser Messerhalterung die Vorgänge eines schnellen und einfachen Auswechseln des Messers und der radialen Verstellung zum Zweck der Feinjustierung des Messers durchführen.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung anhand von mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen Ausschnitt des Querschnittes durch einen neuen Messerkopf oder eine Messerwelle mit einem von einem Messerträger gehaltenen wendbaren Messer, gemäß der Erfindung, Fig. 2 einen Schnitt ähnlich Fig. 1, jedoch durch eine andere Ausführungsform, bei der die zur radialen Verstellbarkeit des Messerträgers vorgesehene Stell -schraube gegenüber Fig. 1 auf der anderen Seite des Messerträgers angeordnet ist und bei der zwischen Messerträger und Messerkopf eine Rückstellfeder angcordnet ist, Fig. 3 einen Schnitt ähnlich Fig. 1 durch eine weitere Ausführungsform, bei der Messerträger und Messer zwischen einem abnehmbaren Teilstück des Messerkopfes und einem Mittelstück angeordnet sind und Fig. 4 eine weitere Ausführungsform, bei der der gezogene Messerträger keine Plattenform aufweist und in einer Ausnehmung am Umfang des Messerträgers durch eine sich in der Ausnehmung verspannende Spannschraube gehalten wird.
  • In der Fig. 1 sind in einen Messerkopf 1 oder in eine Messerwelle mehrere etwa tangential gerichtete Führungsschlitze für auswechselbare Messerklingen 2 vorgesehen, wobei in Fig. 1 nur ein solcher Führungsschlitz 3 gezeigt ist, der in eine in Achsrichtung des Messerkopfes 1 verlaufende Bohrung 4 übergeht. Der Führungsschlitz 3 ist auf einer Seite mit einer Führungsschulter 5 für die Messerklinge 2 versehen, die eine Rippe 6 aufweist, mit der sie in eine entsprechende Nut 7 eines Messerträgers 8 eingreift.
  • Der Messerträger 8 ist als ein im Ziehverfahren hergestelltes Profil ausgebildet, so daß er von dem entsprechenden Profil nur auf Länge abgeschnitten zu werden braucht. Die Nut 7 ist mit eingezogen. Ebenfalls mit eingezogen ist die Ausnehmung 9 für die Aufnahme der Messerklinge 2, sowie eine weitere Nut 10, in die ein nur gestrichelt dargestellter Bund 11 einer im Messerkopf 1 gehaltenen und von außen zugängigen Stellschraube 12 eingreift.
  • Der Messerträger 8 wird von einer Spannschraube 13 gegen die Messerklinge 2 gedrückt, die in einem Gewinde im Messerkopf 1 sitzt und beim Festziehen den Schlitz 3 zusammendrückt. Am unteren Ende weist der Messerträger 8 einen Steg 14 auf, der somit zusammen mit der Messerklinge 2 in Radialrichtung einen Raum 15 begrenzt, der andererseits von dem Messerträger 8 und von der Führungsschulter 5 des Messerkopfes begrenzt wird. Im Bereich dieses Raumes 15 liegt der Messerträger 8 daher nicht an der Führungsschulter 5 an, sondern wird beim Anziehen der Spannschraube 13 mit seiner äußersten Kante gegen die Messerklinge 2 gedrückt, die auf diese Weise in besonders vorteilh-after Art am Messerkopf 1 befestigt ist. Im Bereich der Innenkante der Messerklinge 2 kann an dem Messerträger 8 auf der der Führungsschulter 5 zugewandten Seite noch ein Wulst 16 vorgesehen sein, dessen Höhe kleiner ist als die Höhe des Steges 14, so daß dieser Wulst 16 nicht an der Führungsschulter 5 anliegt. Werden die Spannschrauben 13 aber sehr stark angezogen, dann verhindert der Wulst 16, der sich denn an die Führungaschulter 5 anlegt, ein allzu starkes Durchbiegen des Messerträgers 8. Eine solche Durchbiegung wäre im Hinblick auf die Befestigung der Messerklinge 2 nachteilhaft, weil dann der gewünschte Druck auf der Außenseite der Messerklinge 2 nachlassen könnte.
  • Die in der Fig. 1 dargestellte Ausführungsform weist den Vorteil einer sehr billigen Herstellung auf, denn der Messerträger 8 läßt sich in einfacher Weise als Profilteil herstellen. Die Messerklinge 2 erfährt durch die Anordnung der Rippe 6 eine Verstärkung. Es ist natürlich auch möglich, anstelle der Rippe 6 entsprechende, dem Querschnitt der Nut 7 angepaßte noppenartige Vorsprünge an dem Messer 2 vorzusehen, das im allgemeinen ohnehin durch Sintern hergestellt wird, wo eine durchgehende Rippe keine Herstellungsvereinfachung darstellt. Wesentlich ist lediglich, daß der gesamte Messerträger 8 als Ziehteil hergestellt wird.
  • In der Fig. 2 ist die Nut 10 zur Aufnahme des Bundes 11 der Stellschraube 12 auf die von der Führungsschulter 5 wegweisende Seite des Messerträgers 8 verlegt. Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß die Spannschraube 13 oder die Spannschrauben durch ein in den Messerträger 8 eingestanztes Langloch 17 durchgreifen, das die radiale Verstellbarkeit des Messerträgers 8 durch die Stellschraube 12 nicht beeinträchtigt. Die Anordnung kann dabei, ebenso wie bei der Ausführungsform der Fig. 1 so getroffen sein, daß beispielsweise zwei Spannschrauben 13 über die Länge des Messerträgers 8 verteilt angeordnet sind und zwischen den beiden die Stellschraube 12 sitzt.
  • Fig. 2 weist noch insofern eine Besonderheit auf, als der freie Raum 15 zwischen der Führungsschulter 5 und dem Messerträger 8 hier noch mit einer zusätzlichen Aussparung 18 ebenfalls in Form einer durchlaufenden nutartigen Vertiefung versehen ist, in die eine Tellerfeder 19 eingelegt ist, die um die Spannschraube 13 herumgelegt ist. Diese Ausführung weist den Vorteil auf, daß beim Lösen der Spannschrauben 13 der Messerträger 8 sofort vom Messer 2 abhebt, so daß sich diese, ebenso wie in der Fig. 1,in sehr einfacher Weise in Achsrichtung des Messerkopfes 1 nach außen abziehen und beispielsweise nach einer 1800 Drehung wieder von der Seite einschieben läßt, ohne daß zu diesem Zweck Messerträger oder andere Teile des Messerkopfes vollkommen abgenommen zu werden brauchen. Das Messer 2 ist dann mit seiner zweiten Klinge einsetzbar.
  • In der Fig. 3 ist eine abgewandelte Ausführungsform insofern gezeigt, als hier der Teil 1a des Messerkopfes 1 getrennt ausgebildet und durch entsprechende Befestigungsschrauben 20 am Messerkopf 1 gehalten ist, die nicht näher dargestellt sind. In dem verbleibenden Schlitz 3 zwischen dem Teil 1a und dem Messerkopf 1 sitzt auch in diesem Fall wieder der Messerträger 8, der durch die Stellschraube 12 mit dem Bund 13 verschiebbar ist. In die Nut 7 des Messerträgers 8 greift bei diesem Ausführungsbeispiel keine Rippe 6 des Messers 2 oder der Messerklinge ein, sondern ein in das Messer 2 eingesetzter Paßstift 21. Auch hier läßt sich das Messer 2 in einfacher Weise seitlich herausziehen.
  • Die Lage des Messers 2 wird ebenso wie bei den Fig. 1 und 2 durch die Lage des Messerträgers 8 bestimmt, der sich über die Stellschraube 12 verschieben läßt, wenn die Spannschrauben 13 entsprechend gelöst sind.
  • Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform, bei der der Führungsschlitz 3 für Aufnahme von plattenförmigen Messerträger 8 mit Messer 2 durch eine in Achsrichtung des Messerkopfes 1 verlaufende Ausnehmung 22 ersetzt ist, in die ein leistenförmiger Messerträger 23 eingesetzt ist, der durch die Spannschraube 24 in der Ausnehmung 22 verspannbar ist. Der Messerträger 23 ist ebenfalls als Profilteil gezogen, er ist mit der durchlaufenden Nut 7 zur Aufnahme eines Paßstiftes 21 des Messers 2 versehen und besitzt an seinem inneren Ende den Steg 14, der dafür sorgt, daß die Außenkante des Messerträgers 23 zur Befestigung des Messers 2 auf dieses drückt. Das Messer wird dadurch an die Führungsschulter 5 des Messerkopfes 1 angedrückt. Es liegt beim Ausführungsbeispiel der Fig. 4 an der Führungsschulter 5 gegenüber den Ausführungsformen der anderen Figuren mit der anderen Messerseite an. Der Messerträger 23 läßt sich in Radialrichtung durch die Stellschraube 25 verstellen, die in einer Gewindebohrung im Messerträger 23 gehalten ist. Auch die Spannschraube 24 muß bei dieser Ausführungs in einem Gewinde im Messerträger 23 sitzen, der deshalb gegenüber den Ausführungsformen der Fig. 1 bis 3 einen etwas größeren Herstellungsaufwand bedingt.
  • Trotzdem bleiben die Herstellungskosten noch wesentlich unter jenen die für bekannte Bauformen aufzuwenden sind, bei denen die Messer sowo-hl auswechselbar als auch radial verstellbar im Messerkopf angeordnet sein sollen.

Claims (8)

  1. Ansprüche 1. Messerhalterung für Messerwellen oder Messerköpfe mit wendbaren Messern, die von plattenförmigen Druckstücken an Führungsschultern der Messerwellen oder Messerköpfe anpreßbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstücke als gezogene Profilteile und als Messerträger (8) mit mindestens einer in Achsrichtung verlaufenden Nut (7) zur Aufnahme eines oder mehrere Vorsprünge (6, 21) des Messers (2) ausgebildet sind und daß Angriffsflächen (10) für an sich bekannte Verstellmittel (12) zur Radialverstellung der so ausgestalteten Messerträger (8) vorgesehen sind.
  2. 2. Messerhalterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffsflächen als eine gezogene Nut (10) ausgebildet sind, iD die ein Bund (11) eine Verstellschraube (12) eingreift.
  3. 3. Messerhalterung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerträger (8) auf der der Führungsschulter (5) zugewandten Seite an dem vom Messer (2) abgewandten Ende mit einem an der Führungsschulter (5) anliegenden Steg (14) versehen sind.
  4. 4. Messerhalterung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Steg (14) und dem Messer (2) eine in einem Gewinde des Messerkopfes (1) o.dgl.
    sitzende Spannschraube (13) für den Mcssertriiger vorgesehen ist.
  5. 5. Messerhalterung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem zwischen Messer (2) und Steg (14) einerseits und Messerträger (8) und Führungsschulter (5) andererseits verbleibenden Raum (15, 18) eine Druckfeder (19) vorgesehen ist.
  6. 6. Messerhalterung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfeder als eine die Spannschraube (13) umgebende Tellerfeder (19) ausgebildet ist.
  7. 7. Messerhalterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge des Messers (2) als eine durchlaufende, den Querschnitt der Nut (7) des Messerträgers angepaßte Rippen (6) ausgebildet sind.
  8. 8. Messerhalterung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Innenkante des Messers (2) am Messerträger (8) ein gegen die Führungsachulter (5) abragender Wulst (16) o.dgl. vorgesehen ist, dessen Höhe geringer als die Stärke des Messers (2) und die Höhe des Steges (14) am Fuß des Messerträgers (8) ist.
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