DE29615412U1 - Messer für einen Messerkopf - Google Patents
Messer für einen MesserkopfInfo
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Description
Schrammel, Helmut
Am Waldsaum 25
8952 0 Heidenheim
04. September 1996/V/sy
AZ: M 3 931 G
Die Erfindung betrifft ein Messer für einen Messerkopf mit mindestens
einem Werkzeugträger. Das plattenförmige Messer oder
dergleichen, insbesondere Wendemesser oder Einwegmesser, liegt an einer ebenen Spannfläche einer nutförmigen Aussparung an, die
am Umfang des Werkzeugträgers offen ist, und durch eine Klemmvorrichtung kraftschlüssig gegen die Spannfläche lösbar gespannt
ist.
Ein solcher Messerkopf ist beispielsweise aus der DE 40 17 618 Al bekannt. Das Messer dieses Messerkopfes wird durch ein Halteelement
formschlüssig gehalten. Das Halteelement besteht aus einem scheibenförmigen Grundkörper, der in einer entsprechenden
Ausnehmung im Bereich der Spannfläche des Werkzeugträgers eingesetzt ist. An dem scheibenförmigen Grundkörper ist ein Stift
ausgebildet, der an der Spannfläche übersteht und in ein entsprechendes Loch am Messer eingreift.
Durch diese Stift/Loch-Anordnung wird das Schneidmesser formschlüssig
in der Ausnehmung gehalten, wobei die Klemmvorrichtung das Schneidmesser gegen die Spannfläche drückt. In der DE 40 17
618 Al ist angegeben, daß sich diese kombinierte Fixierung durch Kraft- als auch durch Formschluß in der Praxis als vorteilhaft
erwiesen hat, da die Befestigung des Messers insgesamt verstärkt wird, weil die durch das Halteelement beigeführte formschlüssige
Befestigung die kraftschlüssige Befestigung wesentlich unterstützt.
Die Anordnung eines Halteelements soll durch das Aufsetzen des Messers auf das in das Loch des Messers einfassende
Halteelement auch eine bessere Positionierung des Messers ermöglichen, wodurch die Montage des Messers am Messerkopf erleichtert
ist.
In der DE-PS 25 11 105 ist ein weiterer Messerkopf der eingangs angegebenen Art beschrieben und dargestellt. Bei dieser bekannten
Ausgestaltung ist das Halteelement durch einen zylindrischen Haltestift gebildet, der in einer sich rechtwinklig zur Spannfläche
erstreckenden Bohrung im Messerträger sitzt, die aufgrund der vorgegebenen, sekantialen Anordnung der Spannfläche
unter einem spitzen Winkel an der Rückseite vom vorhandenen, das Messer tragenden Stützteil verlaufenden gekrümmten Umfangsflache
der Tragscheibe ausläuft. Hierbei wird das durch die Krümmung der Tragscheibe schon beträchtlich geschwächte Stützteil weiter
geschwächt, weil der radial äußere Teil des Stützteils mit dem radial inneren Teil lediglich durch zwei Wandstege verbunden
ist, die sich auf beiden Seiten der Bohrung zwischen dem radial äußeren Teil und dem radial inneren Teil erstrecken.
Bei dem aus der DE 40 17 618 Al unter DE-PS 25 11 105 beschriebenen
Ausführungsformen wird das Schneidmesser durch die kombinierte
Fixierung durch Kraft- als auch durch Formschluß gehalten, wobei jeweils ein Stift an der Spannfläche übersteht, der
in ein Loch im Schneidmesser eingreift. Dies ist die überwiegend vorherrschende Art der Befestigung von Schneidmessern an Werkzeugträgern.
Die Schneidmesser bestehen jedoch aus einem dünnen Hartmetallblättchen, in das es schwierig ist, eine Bohrung exakt
einzubringen. Üblicherweise bestehen bei den in den Schneidmessern eingebrachten Bohrungen Toleranzen im Bereich von 0, 1 bis
0,4 Millimeter. Die Befestigung herkömmlicher Schneidmesser mittels einer Stift-/Lochverbindung unterliegt deshalb einer
systematischen Ungenauigkeit. Soll eine solche Ungenauigkeit durch eine genaue Bearbeitungsmethode behoben werden, ist dies
nur mit beträchtlichem technischen und wirtschaftlichen Aufwand möglich, da die Schneidmesser aus Hartmetall gefertigt sind und
eine dünne Wandstärke aufweisen.
In der EP 0 688 638 Al ist ein weiterer Messerkopf beschrieben,
bestehend aus einem Werkzeugträger mit einer nutförmigen Ausnehmung,
die eine ebenflächige Spannfläche begrenzt. Bei diesem Messerkopf wird wiederum ein Messer mittels eines Klemmkörpers
an der Spannfläche befestigt, wobei der Klemmkörper an der Messerbrust
des Messers anliegt und das Messer mit seinem Messerrücken gegen die Spannfläche gedruckt wird. In der Messerbrust
ist eine horizontale, durchgehende Nut eingebracht, in die ein entsprechender am Klemmkörper ausgebildeter Steg eingreift. Im
Messerrücken ist eine vertikale Nut eingebracht. Der vertikalen Nut im Messerrücken ist in der Spannfläche eine entsprechende,
gegenüberliegende vertikale Nut ausgebildet. In den durch die beiden sich gegenüberliegenden Nuten begrenzten Kanal ist ein
sogenannter Schwerspannstift eingesetzt, der federnd nachgebend ausgebildet ist und eine sichere Anlage an der Spannfläche und
genaue Positionierung gewährleisten soll.
Nachteilig bei dieser Ausgestaltung des Messerkopfes ist, daß
das dünne Messer durch die beiden Nuten an der Messerbrust als
auch am Messerrücken geschwächt ist, wobei das Einbringen von Nuten in derartig dünne Messer äußerst aufwendig ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Messer für einen Messerkopf zu schaffen, das auf einfache Art und Weise eine sehr
präzise Befestigung an einem Werkzeugträger erlaubt.
Die Aufgabe wird durch ein Messer mit den Merkmalen des Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Erfindungsgemäß ist am Messer ein Positionierelement befestigt
bzw. ausgebildet, das eine räumlich vorstehende dach- bzw. domförmige
Kontur aufweist. Das Schneidmesser wird an einer Spannfläche eines Werkzeugträgers durch eine Klemmvorrichtung
gespannt, wobei in der Spannfläche eine zum Positionierelement korrespondierende Positionierausnehmung eingebracht ist. Sowohl
das Positionierelement als auch die Positionierausnehmung weisen eine Form auf," die spielfrei ineinander passen, so daß das Messer
bezüglich seiner radialen und axialen Position als auch seiner Winkelposition eindeutig festgelegt ist.
Das erfindungsgemäße Positionierelement kann aus einem weichen
Material, wie z. B. Kunststoff ausgebildet sein, da es nur zum Positionieren des Messers auf der Spannfläche dient, aber während
des Betriebs beim Fräsen keine Kräfte aufnehmen muß. Der Erfinder hat festgestellt, daß alleine die Fixierung durch die
Klemmvorrichtung genügt, um das Messer während des Betriebs ausreichend festzuhalten. Deshalb kann statt der bisher vorgesehenen
Halteelemente, die eine formschlüssige Verbindung ermöglichen sollten, jedoch ungenau und/oder sehr aufwendig gestaltet
sind, ein einfach ausgebildetes Positionierelement vorgesehen werden. Das Positionierelement kann beispielsweise ohne zusätzliche
Hartmetallbearbeitung durch Kleben am Messer befestigt werden.
Lediglich an der Spannfläche des Werkzeugträgers, der üblicherweise
nicht aus Hartmetall besteht, wird die Positionierausnehmung eingebracht.
Die Erfindung wird beispielhaft anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. la - Ic ein Positionierelement in einer Draufsicht, Seitenansicht
und Stirnansicht,
Fig. 2a - 2c ein Messer mit dem in Fig. la - Ic gezeigtem
Positionierelement in einer Draufsicht, Seitenansicht und Stirnansicht,
Fig. 3a einen Werkzeugträger im Bereich einer Spannfläche
in Seitenansicht,
Fig. 3b die Spannfläche aus Fig. 3a in einer Draufsicht,
Fig. 4 den in Fig. 3a gezeigten Werkzeugträger,- der mit
einem Messer bestückt ist,
Fig. 5a - 5c ein Messer mit einem Positionierelement in einer
Draufsicht, Seitenansicht und Stirnansicht.
Ein Messerkopf {Fig. 4} für ein erfindungsgemäßes Messer weist
einen Werkzeugträger in der Form einer Messerscheibe 1 mit wenigstens einer an ihrer ümfangsflache 2 auslaufenden, trapezförmigen
Aussparung 4 auf, deren einander gegenüberliegende Seitenflächen 5 zur Ümfangsflache 2 hin divergieren. Die bezüglich der
Drehrichtung 7 (um eine Achse 9) der Messerscheibe 1 hintere Seitenfläche 5 bildet eine Spannfläche 8 (Fig. 3a, 3b) zur Aufnahme
eines Schneidmessers 10.
In die Spannfläche 8 ist eine zumindest bereichsweise dom- bzw.
dachförmige Positionierausnehmung 11 eingebracht, die in dem in
Fig. 3a, 3b gezeigten Ausführungsbeispiel durch eine horizontale
und eine vertikale Nut 12a, 12b ausgebildet ist. Die beiden Nuten 12a, 12b kreuzen sich unter einem rechten Winkel im Bereich
ihrer Längsmitte, wobei die vertikale Nut 12b quermittig an der Spannfläche 8 und die horizontale Nut 12a etwa auf halber
Höhe der Spannfläche 8 angeordnet ist. Die beiden Nuten 12a, 12b weisen einen halbkreisförmigen Querschnitt auf. Die Positionierausnehmung
kann auch sternförmig angeordnete Nuten aufweisen, und die Form der Nuten kann auch dreieckig oder trapezförmig
ausgebildet sein. Die Nuten können in axialer und radialer Richtung nach außen hin offen oder geschlossen sein.
Am radial inneren Bereich der Spannfläche 8 ist eine in die Aussparung 4 vorstehende Stufe 13 ausgebildet, die eine horizontal
verlaufende Kante 14 aufweist, die als zusätzliche Positionierkante 14 für das Schneidmesser 10 dienen kann.
Das Schneidmesser 10 kann beispielsweise als Wendemesser {Fig. 2a - 2c) ausgebildet sein, das in der Regel ein rechteckförmiges
Plättchen aus Hartmetall mit zwei Stirnseitenkanten 15 und zwei Längsseitenkanten 16 ist. Die Stirnseitenkanten 15 sind zu
Hauptschneiden 15a spitz zugeschliffen und die Längsseitenkanten
16 bilden Nebenschneiden 16a. Die beiden Breitseitenflachen des
Schneidmessers 10 stellen die Messerbrust 17 bzw. den Messerrücken
18 dar. Am Messerrücken 18 ist ein Positionierelement 2 0 befestigt, das eine zu der Positionierausnehmung 11 komplementäre
dom- bzw. dachförmige Form bzw. Kontur aufweist. In dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Positionierelement
20 aus einem horizontalen und einem vertikalen Steg 21a, 21b ausgebildet. Die Stege 21a, 21b kreuzen sich in einem
rechten Winkel. Sie weisen einen halbkreisförmigen Querschnitt (Fig. Ib, Ic) auf, so daß das Positionierelement 20 eine ebenflächige
Anlagefläche 22, mit der das Positonierelement beispielsweise auf dem Messerrücken befestigt ist, und eine konturierte
Positonierflache 23 aufweist, die formschlüssig ohne
Spiel in die Positionierausnehmung 11 eingreift, wenn das Schneidmesser 10 an die Spannfläche 8 angesetzt wird. Da die
domförmige Kontur der Positionierfläche 13 seitlich abfallende Flanken 23a, 23b aufweist, wird das Positionierelement 20 in der
entsprechenden Positionierausnehmung 11 durch die in der Ausnehmung 11 unter Druck anliegenden geneigten Flanken 23a, 23b
exakt ausgerichtet. Die Enden des vertikalen Stegs 21a sind als Anlauf schrägen 23 geformt'.
Das Positionierelement 20 ist beispielsweise durch eine Klebeverbindung
auf dem Schneidmesser 10 befestigt. Es kann jedoch auch jede andere Verbindungsart verwendet werden, die für eine
Verbindung zwischen der Anlagefläche 22 des Positionierelements 20 und dem Messerrücken 18 geeignet ist.
Das Schneidmesser 10 wird mit einer an sich bekannten Klemmvorrichtung
an der Messerscheibe 1 eingespannt. Die Klemmvorrichtung weist einen Klemmbacken 25 und eine Klemmschraube 26 auf.
Der Klemmbacken 25 ist entsprechend der vorderen und hinteren Seitenfläche 5 der Aussparung 4 keilig bzw. konische ausgebildet.
Die Klemmschraube 26 erstreckt sich mit ihrer Mittelachse 28 etwa parallel zur vorderen Seitenfläche 5 und ist in eine im
Grund 2 9 der Aussparung 4 befindlichen Gewindebohrung 31 eingeschraubt. Die Klemmschraube 26 weist zwei hintereinander liegende
Gewindeabschnitte mit einander entgegengesetzer Steigung auf.
Der vordere Gewindeabschnitt weist ein Rechtsgewinde auf, mit dem die Klemmschraube 26 in die Gewindebohrung 31 einfaßt. Der
hintere Gewindeabschnitt weist ein Linksgewinde auf, mit dem die Klemmschraube 2 6 in ein Innen-Linksgewinde des Klemmbackens 25
einfaßt {sogenannte Links-Rechts-Schraube). An ihrem radial
äußeren Ende weist die Klemmschraube 26 ein Angriffselement für
einen Schrauben-Drehschlüssel (nicht dargestellt) auf. Durch Drehen der Klemmschraube 26 in die eine oder andere Richtung
läßt sich das Messer 10 in bekannter Weise kraftschlüssig an der Spannfläche 8 verspannen oder lösen, wobei die dem Messer 10
abgewandte, zur Längsachse 2 8 der Klemmschraube 2 6 parallele ebene Außenfläche 34 der Klemmschraube 25 entlang der vorderen
ebenen Seitenfläche 5 der Aussparung 4 gleitet, während sich eine ebene Klemmfläche 35 der Klemmbacke 25 auf die Messerbrust
17 zubewegt oder sich davon abhebt, so daß das Messer 10 festgeklemmt oder gelöst werden kann.
Diese kraftschlüssige Befestigung nimmt im Betrieb den gesamten
auf das Schneidmesser 10 wirkenden Krafteintrag auf und leitet ihn an die Messerscheibe 1 ab. Mit dem Positionierelement 20
wird lediglich beim Einsetzen des Schneidmessers 10 in die Aussparung 4 sichergestellt, daß das Schneidmesser 10 bezüglich
seiner radialen und axialen Position in Bezug zur Messerscheibe 1 bzw. der Spannfläche 8 exakt angeordnet ist. Es ist nicht
notwendig, daß das Positionierelement weitere mechanische Funktionen übernimmt. Deshalb ist es möglich, das Positionierelement
20 aus relativ weichen Materialien, wie z. B. Kunststoff oder Holz, auszubilden und mit einer Verbindungsart, wie z. B. Kleben,
zu befestigen, mit der die hohen für den Betrieb notwendigen Haltekräfte nicht aufgenommen werden können.
Das erfindungsgemäße Positionierelement 20 kann deshalb auch bei
herkömmlichen Schneidmessern 10 eingesetzt werden, ohne daß deren Form bzw. die Werkzeuge zur Herstellung der Schneidmesser
geändert werden müssen. Alleine durch Einbringen der Positionierausnehmung
11 und Vorsehen des Positionierelementes 20 an einem Schneidmesser 10 kann die Erfindung bei herkömmlichen
Messerköpfen realisiert werden, wodurch die Positionierung des Schneidraessers wesentlich verbessert wird.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel legt der horizontale Steg 21a die radiale Position des Schneidmessers
10 und der vertikale Steg 21b die axiale Position des Schneidmessers fest, wobei durch die Längserstreckung der Stege
21a, 21b ein Verdrehen des Messers 10 um eine zentrale, senkrecht auf den Breitseitenflächen 17, 18 stehende Achse 3 6 verhindert
wird, so daß auch die Drehstellung des Messers 10 eindeutig festgelegt ist.
Das Positionierelement 20 kann in der Draufsicht auch sternförmig,
dreieckig oder mit einer beliebigen anderen Form ausgebildet sein. Wesentlich ist, daß durch die Form des Positionierelementes
sowohl eine radiale und axiale Festlegung der Anordnung des Messers auf der Spannfläche 8 erfolgt als auch die Drehstellung
des Messers eindeutig bestimmt ist. Die Winkellage und die Länge der Schenkel sind beliebig und anpaßbar an die Messerform
und Messergröße. Es können auch einzelne Schenkel des Positionierelements entfallen. Die Festlegung der Anordnung kann beispielsweise
durch ein in axialer und radialer Richtung ausgedehntes Positionierelement oder durch zwei auf einem Messer
beabstandet angeordnete Positionierelemente erfolgen. Diese voneinander beabstandeten Positionierelemente können z. B. die
Form von Kugelhalbschalen aufweisen.
Wird das Positionierelement bei Wendemessern eingesetzt, ist es symmetrisch um die Wendeachse (n) 40 des Wendemessers 10 (Fig.
2a) ausgebildet, so daß das Positionierelement zur exakten Positionierung aller Schneidkanten, wie Haupt-, Nebenschneiden usw.
dient. Ferner kann das Positionierelement 20 eine für das Messer bzw. deren Eigenschaften, wie Größe, Material, usw., charakteristische
Farbe aufweisen.
Die Erfindung kann in vorteilhafter Weise dazu verwendet werden,
um Toleranzen bei der Herstellung der Schneidmesser auszugleichen, indem die Schneidmesser vermessen bzw. kalibriert werden
und danach das Positionierelement in einem durch die Messung vorbestimmten Abstand zur Schneidkante auf dem Schneidmesser
befestigt wird, so daß der Schneidkante am Werkzeugträger exakt festgelegt ist.
In den Figuren 5a bis 5c ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Positionierelementes 20 dargestellt.
Dieses Positionierelement 20 unterscheidet sich durch einen Montagezapfen 41 von dem in den Figuren la bis 2c gezeigten
Positionierelement 20, der an der Anlagefläche 22 des Positionierelementes 20 mittig angeordnet ist; Zur Aufnahme des Montagezapfens
41 ist in dem Schneidmesser 10 eine zentrale Bohrung 42 eingebracht. Das Positionierelement 20 sitzt mit seinem Montagezapfen
41 in der Bohrung 42, wobei in den Figuren 5a bis 5c das Spiel des Montagezapfens 41 wegen der Bohrung 42 etwas übertrieben
dargestellt ist. Hierdurch soll zum Ausdruck gebracht werden, daß diese Art der Steckverbindung im Vergleich zu dem
spielfreien Ineinandergreifen des Positionierelementes und der Positionierausnehmung ein Spiel aufweist.
Das erfindungsgemäße Positionierelement 20 kann auch einteilig mit dem Schneidmesser 10 ausgebildet sein. Eine solche einteilige
Ausbildung kann beispielsweise aus Sintermetall hergestellt werden.
Das Positionierelement kann auch aus beliebigen Materialien, wie z. B. Stahl oder Keramik, oder auch aus NE-Metallen bestehen.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Messers ist die
Positionierkante 14 ni.cht notwendig und kann entfallen...
Claims (15)
1. Messer für einen Messerkopf mit mindestens einem Werkzeugträger,
wobei das Messer plattenförmig, insbesondere als Wendemesser oder Einwegmesser, ausgebildet ist und an einer
ebenen Spannfläche (8) einer nutförmigen Aussparung (4) anliegt, die am Umfang (2) des Werkzeugträgers offen ist,
und durch eine Klemmvorrichtung kraftschlüssig gegen die Spannfläche (8) lösbar gespannt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß an dem ebenflächigen Messer (10) ein Positionierelement
(20) befestigt oder ausgebildet ist, wobei das Positionierelement (20) eine räumlich vorstehende Kontur aufweist, für
eine an der Spannfläche (8) zum Postionierelement (20) korrespondierende Posxtionierausnehmung (11), wobei sowohl
das Positionierelement (20) als auch die Posxtionierausnehmung (11) eine korrespondierende dach- oder domförmige Form
aufweisen und spielfrei ineinander passen, so daß das Messer (10) bezüglich seiner radialen und axialen Position als
auch seiner Winkelstellung eindeutig am Werkzeugträger
festlegbar ist.
festlegbar ist.
2. Messer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Positionierelement (2 0) durch Kleben auf dem Messer (10) befestigt ist.
3. Messer nach Anspruch 1 und/oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Positionierelement (20) aus einem im Vergleich zu Hartmetall relativ weichem Material, wie z. B. Kunststoff
oder Holz, ausgebildet ist.
4. Messer nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Positionierelement (20) aus Stahl, NE-Metall oder Keramik ausgebildet ist.
5. Messer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Positionierelement (20) mehrteilig ausgebildet ist.
6. Messer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Positionierelement (20) eine für das Messer (10) charakteristische Farbe aufweist.
7. Messer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Messer (10) und das Positionierelement (20) z. B. aus Sintermetall einteilig ausgebildet sind.
8. Messer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das Positionierelement (20) aus zwei sich kreuzenden ■Stegen (21a, 21b) ausgebildet ist.
9. Messer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Stege (21a, 21b) des Positionierelements (20)
in einem rechten Winkel kreuzen.
10. Messer nach Anspruch 8 und/oder 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stege (21a, 21b) des Positionierelementes (20) einen halbkreisförmigen Querschnitt aufweisen.
11. Messer nach Anspruch 8 und/oder 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stege (21a, 21b) des Positionierelements (20) einen
dreieckförmigen oder trapezförmigen Querschnitt mit seitlich
abfallenden Flanken (23a, 23b) aufweisen.
12. Messer nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß einer der beiden Stege am Messer vertikal ausgerichtet ist und dieser vertikal ausgerichtet Steg an seinen Enden
jeweils eine Anlaufschräge aufweist.
13. Messer nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch, gekennzeichnet,
dadurch, gekennzeichnet,
daß die Klemmvorrichtung einen Klemmbacken (25) eine Klemmschraube
(26) aufweist, wobei der Klemmbacken (25) entspre-•
chend einer vorderen und hinteren Seitenfläche (5) der Aussparung (4) keilig bzw. konisch ausgebildet ist.
14. Messer nach Anspruch 13,
dadurch, gekennzeichnet/
dadurch, gekennzeichnet/
daß die Klemmschraube (26) eine Links-Rechts-Schraube ist
und sich mit ihrer Mittelachse (28) etwa parallel zur vorderen Seitenfläche (5) der Aussparung (4) erstreckt und mit
einem Ende in eine im Grund {29) der Aussparung (4) befindlichen Gewindebohrung (31) und mit dem anderen Ende in ein
Innengewinde des Klemmbackens (25) einfaßt.
15. Messerkopf mit mindestens einem Werkzeugträger und wenigstens einem Messer nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 14,
das an einer ebenen Spannfläche (8) einer nutförmigen Aussparung
(4) anliegt, die am Umfang (2) des Werkzeugträgers offen ist, und durch eine Klemmvorrichtung kraftschlüssig
gegen die Spannfläche (8) lösbar gespannt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den ebenflächigen Messer (10) ein Positionierelement
(20) befestigt oder ausgebildet ist, wobei das Positionierelement (20) eine räumlich vorstehende Kontur aufweist, und
an der Spannfläche (8) eine zum Positionierelement (20)
korrespondierende Positionierausnehmung (11) vorgesehen ist,
und sowohl das Positionierelement (20) als auch die Positionierausnehmung
(11) eine korrespondierende dach- oder domförmige Form aufweisen, die spielfrei ineinander passen,
so daß das Messer (10) bezüglich seiner radialen und axialen Position als auch seiner Winkelstellung eindeutig vom
Werkzeugträger festlegbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29615412U DE29615412U1 (de) | 1996-09-04 | 1996-09-04 | Messer für einen Messerkopf |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29615412U DE29615412U1 (de) | 1996-09-04 | 1996-09-04 | Messer für einen Messerkopf |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29615412U1 true DE29615412U1 (de) | 1998-01-08 |
Family
ID=8028793
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29615412U Expired - Lifetime DE29615412U1 (de) | 1996-09-04 | 1996-09-04 | Messer für einen Messerkopf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29615412U1 (de) |
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