DE2751995A1 - Vorrichtung zum vor- und nachbehandeln einer textilbahn, insbesondere eines gewirkes oder gestrickes - Google Patents
Vorrichtung zum vor- und nachbehandeln einer textilbahn, insbesondere eines gewirkes oder gestrickesInfo
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Description
Firma Kleinewefers GmbH, Kleinewefers-Kalanderstraße, 4150 Krefeld.
Vorrichtung zum Vor- und Nachbehandeln einer Textilbahn, insbesondere eines Gewirkes oder Gestrickes.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Vor- und Nachbehandeln einer Textilbahn, insbesondere eines Gewirkes
oder Gestrickes, mit in zwei senkrechten oder annähernd senkrechten Reihen übereinander angeordneten Umlenkwalzen,
über die die Textilbahn zick-zack-artig von unten nach oben geführt ist und die Walzen der einen Reihe
gegenüber den Walzen der anderen Reihe um oder ungefähr um einen Umlenkwalzendurchmesser höhenmäßig gegeneinander versetzt
sind.
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Durch die DT-OS 14 60 454 ist eine Vorrichtung dieser Art bekannt. Mit ihr erfolgt durch das Auftragen eines Waschflottenfilms auf die getränkten Textilbahnabschnitte zwischen zwei
Umlenkwalzen und das Hindurchdrucken der Flotte auf Höhe der Umlenkrollen ein quetschwerkloses Waschen der Textilbahn.- Auf
eine solche Naßbehandlung, wenngleich sie die häufigste Behandlungsart in der Vorrichtung ist, ist diese nicht beschränkt.
Es kann ebenso ein Dämpfen, Relax&en oder eine ähnliche Behandlung in der Vorrichtung erfolgen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese bekannte Vorrichtung dahingehend zu verbessern, daß die Textilbahnabschnitte zwischen den Umlenkrollen im spannungsarmen Zustand gehalten
werden. Hierbei ist bei einer Naßbehandlung zu berücksichtigen, daß auf die vollgetränkte Textilbahn zusätzlich ein Flüssigkeitsfilm aufgetragen wird. Besonders bei Gewirken und Gestrikken ist das Flüssigkeits-Aufnahmevermögen bedeutend und, wenn
man den zusätzlichen Flüssigkeitsfilm berücksichtigt, die Längsspannung in einer solchen Gewirk- oder Gestrickbahn besonders
groß.
Um diese Nachteile zu beseitigen, bietet sich eine Unterstützung
der Textilbahn durch zwischen den Umlenkrollen angeordnete dünnere Stützstäbe oder -rollen an, wie solche aus der DT-OS
24 25 374 bekannt sind. Derartige Mittel können bereits zur Minderung der Längsspannung der Textilbahn beitragen. Die Er-
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findung Jedoch verfolgt das Ziel, eine darüber hinausgehende Verminderung der Längsspannung der Textilbahn zu erreichen.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung bei einer Vorrichtung
der eingangs genannten Gattung vor, daß unterhalb der horizontalen oder annähernd horizontalen Textilbahnabschnitte
zwischen zwei Umlenkwalzen ein endloses Auflage- oder Tragband angeordnet ist, das um jeweils eine Umlenkwalze und mindestens
eine, mit ihrer Mantelfläche unter Zwischenlage der Textilbahn und des Bandes an der in Laufrichtung der Textilbahn nächsten
Umlenkwal ze anliegende Führungswalze oder um eine dieser Umlenkwalze
nahe Führungswalze geschlungen ist.
An sich zählt es zum allgemeinen Stand der Technik, dort eine Trag- und Auflageunterlage zu schaffen, wo besonders hohe Gewichte
aufzunehmen oder aber Längsspannungen zu vermeiden sind. Ein durchgehendes, von der ersten bis zur letzten Walze mit der
Textilbahn mitgeführtes Trag- und Auflageband hätte jedoch den Nachteil, daß die Textilbahn nur jeweils auf jedem zweiten geraden
Bandabschnitt auf dem Auflage- oder Tragband aufliegen könnte und bei jedem zweiten dazwischenliegenden Textilbahnabschnitt
das Trag- oder Auflageband über der Textilbahn ohne Unterstützung derselben angeordnet wäre. Darüber hinaus hätte
diese Ausführungsform, wie auch weitere mögliche Ausführungsformen von Stützbändern, den entscheidenden Nachteil, daß die
Umlenkwalzen an ihrer jeweils äußeren Mantelhälfte durch das
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Trag- oder Auflageband abgedeckt wären und hierdurch z.B. bei der Naßbehandlung das Hindurchdrucken von Flüssigkeiten durch
die Textilbahn auf Höhe der Umlenkwalzen ausgeschlossen oder erschwert würde. Gleiches gilt für das Dämpfen, Relaxieren der
Textilbahn.
Die Möglichkeit jeweils ein endloses Band um zwei unterhalb der geraden Textilbahnabschnitte gelegene Führungswalzen zu
führen, hätte den Nachteil, daß zwischen jeder der beiden Führungswalzen und der benachbarten Umlenkwalze ein Spalt entstünde,
in welchem eine Textilbahnlängsspannung auftreten könnte.
Somit zeigt sich als Vorteil des Erfindungsgegenstandes, daß eine ununterbrochene oder möglichst ununterbrochene Auflage
der Textilbahn auf aufeinander-folgenden Auflage- und Tragbändern
gewährleistet ist und dennoch die Möglichkeit gegeben ist, z.B. ein Waschverfahren nach der eingangs genannten DT-OS
14 60 454 bzw. eine Behandlung der Textilbahn gleichmäßig von
beiden Bahnseiten aus durchzuführen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weisen die Führungswalzen zu den Umlenkwalzen ein Durchmesserverhältnis von 1:2
bis 1:3 auf.
Die Führungswalzen können senkrecht unterhalb der benachbarten
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Umlenkwalze angeordnet sein und hierbei in Bandlängsrichtung und in senkrechter Richtung verstellbar sein. Hierdurch kann
einerseits die Spannung des Auflage- und Tragbandes variiert werden, während andererseits die Führungswalzen näher oder
weiter entfernt von den Umlenkwalzen unterhalb derselben eingestellt werden können. Vorzugsweise werden die Führungswalzen
so dicht, jedoch drucklos, gegen die Umlenkwalzen verstellt, daß die Textilbahn in gebundener Bahnführung von dem Auflageoder
Tragband auf die nächste Umlenkwalze übergeht.
Dem gleichen Zwecke dient in andersartiger Ausgestaltung der Erfindung das Merkmal, daß die Führungswalzen seitlich der Umlenkwalzen
angeordnet und ebenfalls in Bandlängs- und querrichtung verstellbar sind. Hierbei liegen die Führungswalzen mit
ihrem oberen Abschnitt auf Höhe des unteren Umlenkwalzenbereichs, so daß sich sowohl ein senkrechter wie auch ein horizontalter
Abstand der Achse der Führungswalze gegenüber der Achse der benachbarten Umlenkwalze ergibt.
Die Führungswalzen sind verstell- und in ihrer jeweils erreichten Lage feststellbar. Sie dienen dabei nicht als Quetschmittel,
um Flüssigkeit aus der Textilbahn zu entfernen, obwohl dies möglich ist.
Weiterhin kann das Auflage- oder Tragband um eine weitere seitlich
und in Nähe der Umlenkwalze angeordnete Führungswalze ge-
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führt sein, wodurch der keilförmige Spalt zwischen der Umlenkwalze und dem ihr zulaufenden Textilbahnabschnitt groß gehalten
wird. Vorzugsweise ist diese zusätzliche seitliche Führungsrolle so angeordnet, daß das die Umlenkwalze umschlingende Auflage-
und Tragband bereits in der Mittelebene der Umlenkwalze oder kurz darunter von der zusätzlichen Führungswalze auf die Umlenkwalze geleitet wird.
Vorzugsweise zum Dämpfen und Relaxieren ist das Auflage- oder Transportband wasserdurchlässig. Hierzu kann es mit Löchern
oder Durchbrechungen versehen sein.
Von den Walzen der Vorrichtung werden vorteilhafterweise die Führungswalzen angetrieben.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung für eine Waschbehandlung der Textilbahn dargestellt und zwar zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform, bei welcher die Auflage- und Tragbänder
um eine Umlenkwalze und eine Führungswalze geschlungen sind,
Fig. 2
und 3 zwei Ausführungsbeispiele der Anordnung einer
Führungswalze gegenüber ihrer benachbarten
Umlenkwalze, _ 10 -
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Fig. 4 eine weitere Ausführungsform mit zwei zusätzlichen Stützwalzen für das Auflage-
und Tragband, wobei eine tannenbaumartige Zick-Zack-Führung der Textilbahn entsteht,
und
Fig. 5 eine Ausführungsform mit einer zusätzlichen Führungswalze in Nähe der von dem Auflage-
und Tragband umschlungenen Umlenkwalze.
Die Vorrichtung nach Fig. 1 weist zwei senkrechte Walzenreihen 1,2 auf, die aus Umlenkwalzen 3 bzw. 4 gleichen Durchmessers
bestehen. Die beiden Walzenreihen 1,2 sind in einem bestimmten Abstand voneinander gehalten. Die Walzen der einen Walzenreihe
sind gegenüber den Walzen der anderen Walzenreihe um den Durchmesser D der Walzen 3,4 höhenmäßig gegeneinander versetzt, so
daß die zick-zack-artig geführte Textilbahn T von unten nach oben durch die Vorrichtung zwischen den Walzen der Reihen 1,2
eine horizontale Lage einnimmt.
Die Textilbahn T wird hierzu über eine Rolle oder Walze 5 einer
Breithalterkombination aus den Walzen 6,7 zugeführt, die derart verstellbar sind, daß ihr Umschlingungswinkel veränderbar
ist. Von der Breithalterkombination wird die Textilbahn zu einer Einführungsrolle 8 geleitet, von der die Textilbahn der
ersten Umlenkwalze der Vorrichtung zugeführt wird, die die unterste Walze der linken Reihe 1 bildet.
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Jede Umlenkwalze wird von einem Auflage- oder Tragband 9 umschlungen,
das als endloses Band ferner eine Führungswalze 10 umschlingt, die, wie Fig. 2 an dem Beispiel der Walze 3 zeigt,
auf der senkrechten Mittelebene 11 der Umlenkwalze 3 angeordnet ist und in Richtung des Doppelpfeiles K gegen diese Walze verstellbar
ist, ohne hierbei einen Druck auf die Textilbahn T und das Auflage- oder Tragband 9 zwangsweise auszuüben. (Einen
solchen Druck auszuüben ist, falls gewünscht, möglich, beeinflusst jedoch nicht die Aufgabe und die Lösung der Erfindung.)
Durch die Anordnung des Auflage- und Tragbandes um die Umlenkwalze
3 bzw. 4 ist gewährleistet, daß die Textilbahn über ihre gesamte Länge auf den Auflage- oder Tragbändern aufliegt und
daher beginnend von der Walze 8 bis zu der auf Höhe der Walzenreihe
2 gelegenen Auslaufwalze 12 eine ununterbrochene Anlage
bzw. Auflage hat, die die Ausübung eines Längszuges auf die Textilbahn verhindert, was insbesondere für Gestricke und Gewirke
bedeutsam ist, die einer Nassbehandlung unterworfen sind. Hierdurch braucht auch ferner die Oberfläche der Walzen 3 bzw.
4 (ebenso wie die Walzen 10) keine dem Charakter der Textilbahn freundliche oder schonende Oberfläche zu besitzen.
Wie aus Fig. 3 erkennbar ist, kann die Führungswalze 10 auch im Abstand χ von der vertikalen Mittelebene 11 und in einem
Abstand y von der horizontalen Mittelebene 13 der Umlenkwalze 3,4 gelagert sein. Auch hier ist die Anordnung der Führungs-
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walze 10 so getroffen, daß die Textilbahn in einer gebundenen Viarenbahnführung von dem Bandabschnitt auf der Walze 10 auf
dem Bandabschnitt des nächsten Bandes auf der Walze 3 bzw. 4 geführt wird.
Das Durchmesserverhältnis der Führungswalzen 10 gegenüber den Umlenkwalzen 3,4 verhält sich wie 1:2 bis 1:3.
Vorzugsweise sind die Führungswalzen 10 angetrieben und die Auflage- oder Tragbänder 9 dienen gleichzeitig als Antriebsbänder fUr die Umlenkwalzen 3,4.
Oberhalb der zwischen den beiden obersten Umlenkwalzen 3,4 gelegenen
Warenbahnabschnitt To sind Sprühdüsen 14 angeordnet,
die Behandlungsflüssigkeit, z.B. Waschflotte, als Flüssigkeitsfilm auf den getränkten Textilbahnabschnitt aufgeben. Die Flotte
wird auf Höhe der obersten Walze 3 von dem, in vorliegendem
oder wenig
Falle nicht/wasserdurchlässigen Band 9 durch die Textilbahn in den Raum 15 hindurchgedrückt.
Falle nicht/wasserdurchlässigen Band 9 durch die Textilbahn in den Raum 15 hindurchgedrückt.
Die Behandlungsflüssigkeit aus dem Raum 15 gelangt über die Spritz- und Umlenkbleche 16 in Pfeilrichtung 17 wiederum als
Flüssigkeitsfilm auf den nächst tieferen Textilbahnabschnitt Tt, der der obersten Umlenkwalze 4 zuläuft. Die Behandlungsflüssigkeit wird dort wiederum durch die Textilbahn T hindurchgedrückt
und gelangt in Richtung des Pfeiles 18 auf den nächst tieferen Textilbahnabschnitt Tn usw.
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Für andere Behandlungsarten als Waschen kann das Auflage- und Tragband 9 mit Löchern oder Durchbrechungen versehen sein, die
dem Band eine gewisse Durchlässigkeit geben.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 sind wiederum zwei Reihen übereinander angeordneter Umlenkwalzen 3,4 vorgesehen, wobei
zwischen den Umlenkwalzen paarweise Stutzwalzen 20,21 vorgesehen sind, über die das Auflage- oder Tragband 9 mit seinem
Untertrum 9a bzw. seinem Obertrum 9b auf dem Wege von den Umlenkwalzen 3,4 zu der dazugehörigen Führungswalze 10 gelegt ist.
Hierbei können die Stützwalzen 20,21 so angeordnet sein, daß die Textilbahn T eine horizontale Führung zwischen den Walzen
3,4 aufweist, oder ein tannenbaumförmiger Zick-Zack-Verlauf der Textilbahn, wie in Fig. 4 dargestellt, zu verzeichnen ist.
Im übrigen besitzt die Ausführung nach Fig. 4 die gleichen Teile und diese die gleiche Anordnung wie die Vorrichtung nach
Fig. 1.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 ist, um den keilförmigen Einlaufspalt 22 zwischen der Textilbahn T und dem Untertrum 9a
des nächsten Bandes 9 zu vergrößern, eine zusätzliche Führungsrolle 23 angeordnet, über die das Untertrum 9a des nächsten
Bandes 9 geführt ist und dieses Trum sich auf dem Wege zwischen der zusätzlichen Führungswalze 23 und der Umlenkwalze 3 stark
oberhalb der Textilbahn an dieses nächste Band anliegt.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 wie bei der nach Fig. 4 liegt die Textilbahn T auf ihrer gesamten Länge auf dem jeweiligen Obertrum des Auflage- oder Tragbandes 9 auf, so
daß jede Seite der Textilbahn abwechselnd mit Behandlungsflüssigkeit versehen werden kann. Insbesondere für Gestricke
und Gewirke kann eine spannungsfreie Behandlung nicht nur mit Flüssigkeit, sondern auch mit Dampf, Chemikalien usw.
erfolgen.
Ähnlich wie in Fig. 4 können die Textilbahnabschnitte zvischen den Umlenkwalzen ^, 4 in Fig. 1 geneigt verlaufen.
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Leerseite
Claims (9)
1) Vorrichtung zum Vor- und Nachbehandeln einer Textilbahn,
insbesondere eines Gewirkes oder Gestrickes, mit in zwei senkrechten oder annähernd senkrechten Reihen übereinander
angeordneten Umlenkwalzen, über die die Textilbahn zickzack-artig von unten nach oben geführt ist und die Walzen
der einen Reihe gegenüber den Walzen der anderen Reihe um oder ungefähr um einen Umlenkwalzendurchmesser höhenmäßig
gegeneinander versetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der horizontalen oder annähernd horizontalen
Textilbahnabschnitte zwischen zwei Umlenkwalzen (3,4) ein endloses Auflage- oder Tragband (9) angeordnet ist, das um
jeweils eine Umlenkwalze (3 bzw. 4) und mindestens eine, mit ihrer Mantelfläche unter Zwischenlage der Textilbahn
(T) und des Bandes (9) an der in Laufrichtung der Textilbahn nächsten Umlenkwalze anliegende Führungswalze (10)
oder um eine dieser Umlenkwalze nahe Führungswalze geschlungen ist.
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ORIGiNAL INSPECTED
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2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungswalzen (10) zu den Umlenkwalzen (3 bzw. 4)
ein Durchmesserverhältnis von 1:2 bis 1:3 aufweisen.
3) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungswalzen (10) senkrecht unterhalb der benachbarten
Umlenkwalze (3 bzw. 4) angeordnet und in Bandlängsrichtung und in senkrechter Richtung verstell- und
feststellbar sind.
4) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungswalzen seitlich des unteren Umlenkwalzenbereiches
angeordnet und in Bandlängs- und -querrichtung verstell- und feststellbar sind.
5) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflage- oder Tragband (9) um eine weitere seitlich
und in Nähe der Umlenkwalze (3 bzw. 4) angeordnete Führungswalze (23) geführt ist.
6) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, insbesondere zum Waschen der Textilbahn, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflage-
und Transportband (9) wasserdurchlässig ist.
7) Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflage- oder Tragband (9) Löcher oder Durchlässe besitzt.
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8) Vorrichtung nach Anspruch 1 und einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflage- oder
Tragband (9) über eine oder zwei übereinander angeordnete Stützwalzen (20,21) geführt ist.
9) Vorrichtung nach Anspruch 1 und einem der vorstehenden Ansprüche zur Naßbehandlung der Textilbahn, dadurch gekennzeichnet,
daß seitlich und unterhalb der Umlenkwalzen (3f^) Spritz- und Umlenkbleche angeordnet sind, deren
unteres Ende auf Höhe oder ungefähr auf Höhe der nächst tieferen Umlenkwalze zwischen die Textilbahn und das
nächst höhere Auflage- und Tragband ragt.
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