Patentansprüche Anordnung für die erleichterte, rationalisierte Abbuchung
( und Rückbuchung) von Waren und Artikel aller Art, die in Regalen, Fächer- (Sortier)
Schränken, oder anderen Sortiereinrichtungen gelagert sind, zum Zwecke einer erleichterten,
rationellen Eingabe der Artikelbezeichnung, Artikelcodenummer, Stückzahl (evtl.
Gewicht), Entnehmercodenummer mit Datum und anderen spezifischen
Daten (wie z.B. noch Verwendungszweck, etc.), die zur Abbuchung eines Artikels erforderlich
sind, an eine diese Datenverarbeitende Einrichtung, gekennzeichnet durch a) ein
oder mehrere Schaltelemente (usa1 bis San) für jedes Sortierfach bzw. jeden Artikel
(Fi bis Fn) der Sortiereinrichtung (Fig.1, Fig.2, Fig.2a, Fig.3, Fig.4, Fig. 3a
und 4a, Fig. 4b und 4c, Fig 4d, Fig. 5, Fig.5a und Sb, Fig 6, Fig. 14), die bei
der Entnahme oder auch Zurückgabe eines oder mehrerer Artikel aus (bzw. in) ein(em)
Sortierfach, betätigt werden, b) eine Eingabevorrichtung (bestehend aus Ziffernschaltern,
Codierschaltern es, Drehschaltern DS, alpha- oder numerische Tastatur, Anzeigeelementen
A, Codierkarten- und Ausweislesern CL, Datenträgerlesegerät und anderen Bin- Ausgabeeinrichtungen,
siehe dazu Pig. 1, 2a, 3, 4, 4b und 4c, 4d, 5), für jedes
Sortierfach
(Fig. 2a und Fig. 4b und 4c) und/oder eine fest zugeordnete Gruppe von Sortierfächern
(EV1 bis EVn in Fig.1, EV in Fig.3, Fig.4, Fig.4b und4c), wobei ein Teil der Bedienelemente
zentral und ein Teil an den Sortierfächern angeordnet sein kann (Fig. 4b), zur Eingabe
von Stückzahl, Entnehmercodenummer, Verwendungszweck und ähnlichen spezifischen
Daten, die zur Abbuchung eines Artikels erforderlich sind, c) einer zentralen Einrichtung
(Fig 7 und 7 und Z in Fig 12a), die das betätigen eines einem Sortierfach zugeordneten
Schaltelements (SAl bis SAn) registriert und das Sortierfach aus dem die Ware (Artikel)
entnommen wurde, identifiziert die entsprechende Zuordnung zu den mit der Eingabevorrichtung
(hV) eingegebenen Daten vornimmt (Fig. 1 bis Fig. 4d und Fig. 5).
d) wobei die den Sortierfächern zugeordneten Schaltelemente (SAl
bis SAn) unmittelbar an dem betreffenden Sortierfach selbst oder an einem diesem
Sortierfach benachbarten angeordnet sind (Fig. 1 bis 4c), und/oder in einer eigenen
einheit zu einer Baugruppe (z.B. Tastenfeld) zusammengefaßt sind (Fig. 4d#, der
auch die Eingabevorrichtung (EV) angehören kann.
2.) Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sortierfächer
(Pl bis Fn) mit Schließvorrichtungen versehen sind (Fig. 4b, Fig. 4e bis 4n), die
elektrisch geschlossen oder geöffnet werden können.
3.) Anordnung nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß die
gesamte Anzahl der Sortierfächer (F1 bis Fn in
Fig. 1, Fig. 3 und Fig. 4 intmehrere Gruppen #GT1 bis GTn) eingeteilt ist und jeder
Gruppe eine (oder auch mehrere) Eingabevorrichtunge(n) (EVI bis EVn, EV) zugeordnet
ist (sind).
4.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Teilung der Gruppen(Fig. 1 und 2, GT 1 bis GTn mit zugehörigen Eingabevorrichtungen
EVl bis EVn) von oben nach unten und/oder von der Frontseite (in Fig. 3 und 4 GR-Pront)
zur Rückwand (Rw) verläuft.
5.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die den Sortierfächern (Pl bis Pn in Fig. 1, 3 und Fig. 4) zugeordnete(n) Eingabevorrichtung(en)
(EV, EVI bis EVn) so angeordnet ist (sind), daß sie mit den zugehörigen Sortierfächern
von der Bedienperson gut überschaubar und# leicht zu bedienen ist (sind).
6.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die den Sortierfächern (Pl bis Fn in Fig. 1, 3 und Fig. 4) zugeordnete(n) Eingabevorrichtung(en)
(EV, XV1 bis EVn)anstelle eines oder mehrerer Sortierfächer,in der Sortiereinrichtung
angeordnet ist (sind).
7.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß für Sortiereinrichtungen mit Schubladen, jeweils eine oder mehrere Schubladen,
eine Gruppe von Sortierfächern mit zugeordneter(n) Eingabevorrichtung(en) (Ev in
Fig. 3 und 4) bildet.
6.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Gruppe von Sortierfächern (GT1 bis GTn in Fig. 1, Fig. 2 und 2a, Fig. 3
und 4 und die dazugehörige Eingabevorrichtung(en) (EV, EV1 bis EVn) konstruktiv
zu einer gut abgegrenzten ergonomischen Einheit zusammengefaßt und diese Abgrenzung
gut wahrnehmbar ist.
9.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die konstruktive Abgrenzung jeder Gruppe von Sortierfächern (GT1 bis GTn in
Fig. 1, Fig. 2 und 2a, Fig. 3 und 4 mit ihrer(n) Eingabevorrichtung(en) (EV, EV1
bis EVn) durch unterschiedliche, jedoch jeder Gruppe einheitliche Farbgebung unterstützt
oder ersetzt wird.
10.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das (die) jedem Sortierfach zugeordnet(en) Schaltelement(e) (51 bis Sn in Fig.
1, 2 und 2a, Fig. 3 und 3a#, mit dem Sortierfach (F1 bis Fn) selbst, eine ergonomische
Einheit bilden und/oder die den Sortierfächern zugeordneten Schaltelemente in einem
geschlossenen Bedienfeld (Tastenfeld) angeordnet sind (Fig. 4d), und dieses mit
der (den) zugehörige(n) Eingabevorrichtung(en), (EV) zu einer gut überschaubaren
ergonomischen Einheit zusammengefaßt ist.
11.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anordnung des geschlossenen Bedienfeldes (lastenfeldes) nach Anspruch 10
(Fig. 4d), der Anordnung der Sortierfächer, denen die Schaltelemente des Bedienfeldes
(Tasten) zugeordnet sind, entspricht.
12.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch
ein oder mehrere optische Anzeigeelemente (Lb1 bis Lbn in Fig. 1, Fig. 2a, Fig.
3, Fig. 3a, Fig. 6, Fig. 14) für Jedes Sortierfach, zur Anzeige, welches der Schaltelemente
(SAl bis SAn), die den Sortierfächern(PI bis Pn) zugeordnet sind, jeweils für die
Kennzeichnung (Identifizierung eines Sortierfaches, Artikels) eines abzubuchenden
oder zurückzugebenden Artikels, betätigt wird und/oder worden ist.
13.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch
ein oder mehrere optische Anzeigeelemente (Lq1 bis Lqn in Fig. 3a und 4a, 4c, Fig.
9) für jedes Sortierfach Pl bis Pn zur Anzeige einer Gesamtübersicht, aus welchen
Sortierfächern bereits Artikel gebucht wurden und/oder zu buchen vergessen worden
sind.
14.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die optischen Anzeigenelemente, der nach den Ansprüchen 12 und 13 ausgeführten
Anordnungen (Lb1 bis Lbn und Lq1 bis Lqn, Fig. 3a) als eine oder mehrere numerische
oder alphanumerische Anzeigen ausgeführt sind.
15.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 biß 14, dadurch gekennzeichnet,
daß für Jedes Sortierfach(P1 bis Pn Fig.1, 3 und 4) eine numerische Anzeige angeordnet
ist (A in Fig. 4b), die die mit der (den) den Sortierfächern zugeordneten Eingabevorrichtung(en)
(EV, EV1 bis Evn) eingegebene Stückzahl (der entnommenen bzw.
zurückgegebenen Waren, Artikel) anzeigt, wobei
gekennzeichnet
wird, ob die Waren entnommen oder zurückgegeben werden (durch Vorzeichen, verschiedenfarbige
Leuchtziffern, Leuchtdiode etc.) und/oder für jedes Sortierfach (F1 bis F1 in Fig.
1, Fig. 3 und 4) eine numerische Eingabe (Codierschalter Tastatur etc.) angeordnet
ist (cs Fig. 4c), mit der die Eingabe der Stückzahl des entnommenen bzw.
zurückgegebenen Artikels eingegeben wird, wobei die Vorzeicheninformation,
Entnehmercodenummer, Verwendungszweck und andere spezifische Daten, die zur Buchung
eines Artikels notwendig sind, über eine mehreren Sortierfächern zugeordnete Eingabevorrichtung
(EV, EV1 bis EVn Fig. 1, 3, 4) eingegeben wird.
16.) Anorndung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet
daß die Bedienelemente der Anordnung (Anzeige- Eingabeelemente) zum Teil unmittelbar
an den Sortierfächern (Fig. 1, 2, 2a, 3a, 4a, 4b, 4c) und z.T. in einem Bedienfeld
(Fig. 4b) angeordnet sind und/oder mehrfach vorhanden und als Oder-Funktionen die
eine zentrale Prioritätensteuerung haben kann, verknüpft sind.
17.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sortierfächer durch fest angeordnete Längsteilungselemente (GT in Fig. 1,
2 und 2a stein Fig. 3 und 4) gebildet werden, die Aufnahmeraster für um 90° versetzte
auswechselbare Querteilungselemente (QT in Fig. 1, 2, 2a, 3 und 4) aufweisen.
18.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsteilungselemente (LT in Fig. 3 und 4, GT in Fig. 1, 2 und 2a) versetzbar
angeordnet sind.
19.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet,daß
die Querteilungselemente (QTn) über Steckverbinder(STV31 bis STVBn Fig. 2a, 3 bis
Fig. 4b) an die Bodenplatte (bzw. Rückwand in Fig.
2a) aufgesetzt werden, und über diese, die an den Querteilungen angeordneten
Schaltelemente und optische Anzeigeelemente (Fig. 3 - 4c) an die unter der Bodenplatte
(Fig. 15) bzw. Rückwand (Fig. 2a) untergebrachten Verdrahtung, anschließen.
20.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet,
daß die steckbaren Querteilungselemente (Q in Fig. 2a, 3 bis 4b) mittels einer Arretiereinrichtung
an der Bodenplatte gesichert sind.
21.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet,
daß die Arretiereinrichtungen aus Anspruch 20 so ausgebildet sind, daß beim Auswechseln
eines Querteilungselementes (QTn in Fig. 3 bis 4b und Fig. 2a), ein Kontakt betätigt
(ge,schlossen oder unterbrochen) wird, wodurch in der zentralen Einrichtung (Fig.
7, 7a und Z in Fig. 12a) dieses Auswechseln registriert wird.
22.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufnahmeelemente (AST) für die Steckverbinder (9TVB1 bis STVBn in Fie. 3
bis 4a und 2a)
in einem Raster an der Bodenplattt angeordnet sind, das dem Raster zur Aufnahme
der Quèr- und Längsteilungselemente der Sortierfächer (GT1, LS und QTn Fig. 2a 3
und 47 entspricht.
23.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet,
daß die an Querteilungen (QTn in Fig. 1, 2, , 4a und 4b) angeordneten Schaltelemente
(SA1 bis SAn), Jeweils von einer Klappe (KLA1 bis KLAn) betätigt
betätigt
werden, die das entsprechende Sortierfach abschließt, wobei das Schaltelement entweder
an dem Sortierfach, dem diese Klappe angehört, oder an einem diesem Sortierfach
benachbarten, angeordnet ist.
24,) Anordnung nach Ansprüchen 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß
die, die Sortierfächer abdeckenden Klappen (#LAtt Fig. 4a) aus transparentem Material
gefertigt sind.
25.) Anordnung nach Ansprüchen 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß
die, die Sortierfächer abdeckenden Klappen (KLAn Fig. 4a) an den Querteilungselementen
(QTn) auswechselbar und in verschiedenen Größen, entsprechend der durch Wahl des
Aufnahmerasters bestimmten Fläche des zugehörigen Sortierfachs, vorhanden sind.
26.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet,
daß die, die Sortierfächer abdeckenden Klappen (KLAR bis KLAn Fig. 4a und 4b) durch
einen elektrisch zu betätigenden Verriegelungsmechanismus (VR Fig. 4b, 4e bis 4n)
geöffnet oder verschlossen werden können.
27.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet,
daß die, die Sortierfächer abdeckenden Klappen durch eine Federkraft (FK Fig. 4a)
nach Freigabe des Verruegelungsmechanismus automatisch geöffnet werden.
28.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verriegelungsmechanismus an den Klappen selbst oder an den (Querteilungselementen
angeordnet ist (Fig. 4e bis 4n).
29.) Verriegelungsmechanismus nach einem der Ansprüche 26 bis 28 dadurch
gekennzeichnet, daß der Verriegelungsmechanismus der Klappen (KLAn Fig. 4e und 4h)
als parallel geführte Schienen ausgebildet ist, wobei die Verriegelung der einzelen
Klappen (P31 bis FBn) entweder an den Schienen (Fig. 4 h) oder an den Klappen (Fig.
4e) oder an Schienen und Klappen verbindende Elemente codiert ist.
30.) verriegelungsmechanismus nach einem der Ansprüche 26 bis 28,
insbesondere Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungsmechanismus
als,in Koordinaten (um 900 versetzt) angeordnete, verschiebbare Schienen ausgebildet
ist (Fig. 4f,+g, bis bis 4n), wobei für Jede beliebige tteihe der in x-Koordinatenangeordneten
zu verriegelnden Elemente (Klappen KLAn der Fächer Pn) ~die gleichzeitige Freigabe
aller in dieser Reihe liegenden (und durch die entsprechend in x-Richtung betätigten)Verriegelungemechanismen
erfolgen kann und gleichzeitig für Jede beliebige Reihe der in t-Koordinaten angeordneten
zu verriegelnden Elemente (Klappen KLAn der Fächer Fn) die gleichzeitige Freigabe
aller in dieser Reihe liegenden(und durch die entsprechenden y-Richtung betätigten)verriegelungsmechanismen
erfolgen kann und die Koinzidenz der Freigabe der Verriegelung in einem Kreuzungspunkt,
Bedingung für die Freigabe eines beliebig anwählbaren, von Verriegelung freizugebenden
Elements (1 aus n Klappen KLAn der Fächer Pn) ist.
31.) Anordnung nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen
der Verriegelungsmechanismen (SNE xl bis SNE Xn und SNE Yl bis SNE Yn Fig. 4fbis§r
in jeder beliebigen geometrischen Anordnung ausgeführt sein können.
32) Verriegelungsmechanismus nach Anspruch 30 oder 31, dadurch gekennzeichnet,
daß die in den Kreuzungspunkten der x- y-Schienen angeordneten beiden verriegelungsmechanismen
eines zu verriegelnden Elements (Klappen KLAn der Fächer Fn) getrennt (Fig. 4f,
4j, 4k) oder in einem gemeinsamen (kombinierten) Mechanismus (Fig. 4g, 41, 4m, 4n)
angeordnet sein können.
33) Verriegelungsmechanismus nach einem det Ansprüche 26 bis 32, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verriegelungsmechanismen als Schiebeverriegelungen (Fig.
4e und 4h) ausgeführt sind.
34) Verriegelungsmechanismus nach einem der Ansprüche 26 bis 33, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verriegelungsmechanismen als Drehverriegelung ausgeführt
sind (Fig.
4J).
35) Verriegelungsmechanismus nach einem der Ansprüche 26 bis 34, dadurch
gekennzeichne,t, daß die Verriegelungsmechanismen als Hebeverriegelung ausgeführt
sind (Fig.
4m und 4n).
36) Verriegelungsmechanismus nach einem der Ansprüche 26 bis 35, dadurch
gekennzeichnet, daß die Koinzidenz der Verriegelungsmechanismen entsprechend der
Kennzeichnung nach Anspruch 30,dadurch hergestellt wird, daß die Drehbewegung des
Verriegelungsmechanismus nach Anspruch 34 erst erfolgen kann, wenn dieser eine Hebebewegung
durch eine Verriegelung nach Anspruch 35,vorausgegangen ist (Fig. 41, 4m und 4n).
37) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 36, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schienen der Verriegelungsmechanismen aus einem der Ansprüche 26 bis 36
elektromagnetisch
betätigt werden und in den Längs-oder Querteilungselementen oder än den Seitenteilen
oder an der Bodenplatte (a-b in Fig. 4i) geführt sind.
38.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 37, dadurch gekennzeichnet,
daß die Elemente für die Verriegelung nach einem der Ansprüche 26 bis 36 modulartig(einfach
zerlegbar) mit den Anzeize- und Bedienelementen (Sal
bis San, Lbl bis Lbn und Lql bis Lqw und Steckverbindern (STVB) in die Querteilungselemente
integriert sind (Fig. 4k und 41).
39.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 38, dadurch gekennzeichnet,
daß das Beschriftungsfeld (SR in Fig. 4b), auf dem der Artikel eines Sortierfachs
gekennzeichnet ist, in unmittelbarer gut überschaubarer Nähe der dem Sortierfach
zugeordneten Bedien- und Anzeigeelemente angeordnet ist.
40.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 39, dadurch gekennzeichnet,
daß für die Zifferneingabe der Stückzahl nicht arretierte Drehschalter (ohne Anschläge)
und numerische Anzeigeelemente verwendet werden (Fig. 3, bS und A in ~Ev), wobei
für die Vorzeicheneingabe (Rückgabe oder Abbuchung eines Artikels) die Drehrichtung
maßgebend ist, und der mit der Anzeige angezeigte Wert durch gtufenweises Fortschalten
mit dem Drehschalter, vorwärts bzw. rückwärts gezählt wird, wobei für jede Dekade,
ein solcher Drehschalter vorhanden ist.
41.) Eingabevorrichtung nach Anspruch 40,dadurch gekennzeichnet daß
durch das stufenweise Fortschalten des Drehschalters (DS,in Fig. 3) Impulse erzeugt
werden, die eine Z stufe fortschalten, deren Ausgänge dem eingegebenen Wert äquivalent
sindyund die Drehrichtung bestimmt, ob die zSilstufe vorwärts oder rückwärts zählt.
42.) Eingabevorrichtung nach einem der Ansprüche 40 oder 41, dadurch
gekennzeichnet, daß die Impulse zur Fortschaltung der Zähl stufe durch eine Entprellschaltung
erzeugt werden, deren Eingänge an den Anschlüssen des Drehschalters liegt 43.) Eingabevorrichtung
nach einem der Ansprüche 40 bis 42, dadurch gekennzeichnet, daß die Entprellschaltung
durch monostabile Kippstufe und/oder bistabile Kippstufen, die jeweils von den Kippstufe
der benachbarten Schalter-
stellungen Anschlüssen zurückgestellt werden, gebildet wird.
44.) Eingabevorrichtung nach einem der Ansprüche 40 bis 43, dadurch
gekennzeichnet. daß die Ausränze der Entprellschaltung7an den Eingängen einet
liegen, wobei mit einem Indikator kontinuierlich festgestellt wird, ob das Ausgangssignal
dieses Schieberegister9/sich gegenüber einem definierten Bit,vor-oder nacheilend
bewegt und dadurch das Erkennungssignal
rrür Vorwarts-~Rückwärts-Zählen de# Zählstufe erzeugt wird und jede Veränderung
des Ausgangssignals (zeitlich) gegenüber dem definierten Bit, einen Fortschaltimpuls
für die Zählstufe veranlaßt.
45.) Anordnung nach Ansprüchen 1 bis 44, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verdrahtllngs- und Schaltungsanordnung zur Ansteuerung der Bedien- und Ausgabeelemente,
die an die Steckverbinderaufnahmeelemente (AST in Fig.45 bis 4a) angeschlossen sindZund
die Schienen des Verriegelungsmechanismusyderen Bewegungseinrichtungen (Magneten),
in der Bodenplatte
den Seitenwänden im Hohlraum einer Doppelwand (Fig. 4i, Fig. 15) untergebracht sind
und die Stromzuführungs-bzw. auch Daten- und Steuerleitungen in einer oder beiden
Führungsschienen der Seitenwände untergebracht sind (Fig. 3, Ki bis Kn), wobei als
elektrischer Leiter
aufrollbare Kabel, und/oder Schleifkontakte
(SKONT Fig. 3) und/oder stromführende kugelgelagerte Gleitschienen (Fig. 15, Kl
und K2) verwendet werden.
B6. ) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 45, dadurch gekennzeichnet,
daß die den Sortierfächern zugeordneten Schaltelemente (SA1 bis SAn) in die Kreuzungspunkte
eines oder mehrerer Kreuzechienenverteiler (Fig. 5, 6, 14) geschaltet sind, deren
Koordinatenschienen Jeweils mittels einer Wähleinrichtung für die x-Koordinaten
(W1 Fig. 5, Wla, Fig. 6) und mittels einer Wähleinrichtung für die y-Koordinaten
(W2, Fig.5; W2a Fig. 6) selektiert bzw. angesteuert werden.
4t. ) Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 46, dadurch gekennzeichnet,
daß eine der beiden Koordinatenwähleinrichtungen (Wl oder W2 in Fig. 5 bzw. Wla,
Wlb oder W2a, W2b in Figur 6) durch einen Decoder gebildet wird.
48.) Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 47, dadurch gekennzeichnet,
daß eine der beiden Koordinatenwähleinrichtungen (W1 oder W2 in Fig. 5 bzw. Wla,
Wib oder W2a, W2b in Fig. 6) durch eine binär adressierbare Multiplexereinrichtung
gebildet wird.
49.) Anordnung nach den Ansprüchen 47 oder 48, insbesondere Anspruch
48, dadurch gekennzeichnet, daß beide der Koordinatenwähleinrichtungen nach Anspruch
48 ausgeführt sind.
so.) Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 49, dadurch gekennzeichnet,
daß die Koordinatenwähleinrichtungen (W1, W2 in Fig. 5 bzw. Wla, W2a in Fig. 6)
von einem Zähler (Z1, Z2) angesteuert werden.
51.) Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 50, dadurch gekennzeichnet,
daß eine der Koordinaten des Kreuzschienenverteilers (Fig. 5, 6, 14) nur eine Schiene
enthält, und die Schienen der anderen Koordinate mittels einer Wähleinrichtung selektiert
bzw. angesteuert werden.
52.) Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 51, dadurch gekennzeichnet,
daß in die Kreuzungspunkte des Kreuzschienenverteilers (oder auch mehrerer Kreuzschienenverteiler)
geschalteten Schaltelemente (Sa1 bis San) in Serie mit einem optischen Anzeigeelement
(San in Serie mit Ln in Fig. 14) geschaltet sind.
53.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 52, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zähler, die die Wähleinrichtungen ansteuern (Z1, Z2, Wl und W2 in Fig. 5,
Wla und W2a in Fig. 6) extern geladen werden können (über Datenübertragungseinrichtung)
und sowohl extern als auch durch einen Schaltkontakt (5K Fig. 3 und 4) rückgestellt
werden können.
54.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 53, dadurch gekennzeichnet,
daß die magnete der Verriegelungsschienen der nach einem der Ansprüche 30 bis 58
gekennzeichneten Verriegelungseinrichtung von den Matrixleitungen der Wähleinrichtung
des Kreuzschienenverteilers (mx1 bis mxn und myl bis myn) angesteuert werden.
55.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 54, dadurch gekennzeichnet,
daß ein den gefleinsamen Schienen der Wähleinrichtungen des Kreuzschienenverteilers
(W1 und W2 in Fig,5) und dem betätigten Schaltelement (1 aus Sa1 bis San) gemeinsames
signal die Übernahme der Z'£hlerstünde der beiden hoordinatenzeihler (zi und L2)
in ein
Ausgaberegister (REG 2 und REG 3) veranlaßt und die uebernahme
der Daten der Eingabevorrichtung(en) (EV) in ein Ausgaberegister (REG 1) veranlaßt.
56) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 55, insbesondere Anspruch
52, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schiene des Kreuzschienenverteilers (oder auch
mehrerer Kreuzschienenverteiler) paarweise ausgeführt ist (y-1a, ib bis y-na, nb
und x-1a, ib bis x-na, nb in Fig. 6) und in deren paarweisen Kreuzungspunkte, Jeweils
ein einem Sortierfach zugeordnetes Schaltelement (Sal bis San) und ein optisches
Anzeigeelement (Lb1 bis Lbn), getrennt voneinander geschaltet ist.
57.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 56, dadurch gekennzeichnet,
daß für den nach Anspruch 56 ausgeführten Kreuzschienenverteiler (Fig. 6) die Koordinatenschienen
(xia bis xna und yia bis yna), in deren Kreuzungspunkte die Schaltelemente (Sa1
bis San) geschaltet sind, mit einer Wähleinrichtung (W1a und W2a) angesteuert werden,
die diese Schienen unabhängig von der Anwahl der Koordinatenschienen (xlb bis x
nb und ylb bis ynb), in deren Kreuzungspunkte die optischen Anzeigenelemente (Lb1
bis Lbn) geschaltet sind, anwählen kann.
58.) Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 57, dadurchgskennzeichnet,
daß für den nach Anspruch 56 oder 57 ausgeführten Kreuzschienenverteiler (Fig. 6)
die Koordinatenwähleinrichtungen (W1a und W2a),für die Anwahl der Schaltelemente
(Sa1 bis San)/von jeweils einem Zähler (Z1, Z2) angesteuert werden und die KoordinatenwihleinrichtuIsgen
(W1b und W2b) für die Anwahl der optischen Anzeigeelemente von Jeweils einem Speicher
(S 1 und 5 2) angesteuert werden, dessen Speicherinhalt, mit den Zählerständen (z1,
z2), die dem jeweils zuletzt betätigten Schaltelement (von Sal bis San) entsprechen,
geladen wird (i an L von 5 1 und 5 2).
59.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 53, dadurch gekennzeichnet,
daß in der nach Anspruch 58 ausgeführten Schaltungsansordnung, die Speicher (S 1
und 5 2 in Fig. 6), die für die Ansteuerung der Wähleinrichtungen (W1b und W2b)
verwendet werden, mit einem Signal zurückgestellt werden, das durch einen Schaltkontakt
veranlaßt wird, der an der Sortiereinlieit (Schublade Fig.
3 und Fig. 4, Schaltkontakt SK) angebracht ist und beim gemeinsamen
Schließen einer der 2ingabevorrichtung(en) (EV) zugeordneten Gruppe von Sortierfächern
(z.B. Schließen der Schublade) selbstätig betätigt und/oder in der Eingabevorrichtung
selbst betätigt wird.
60.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 59, dadurch gekennzeichnet,
daßtüber Schaltelement und den Wähleinrichtungen des Kreuzschienenverteilers (Schaltelemente
Sal bis San,WähleinrichtungenW1 und W2 in Fig. 5 und Fig. 5a; Schaltelemente Sal
bis San, Wähleinrichtungen Wla und W2a in Fig. 6),auf eine allen Kreuzungspunkten
(Schaltelementen Sal bis San) anwählbar gemeinsame Schiene (S1 oder S2 in Fig. 5
oder 5a; 51a oder 52a in Fig. 6) geschaltetesSignal (Signal i von Indikator 1 in
Fig. 5 und 6)1 die Übernahme des Zählerstandes der Zählstufen Zl und Z2, die die
Wähleinrichtungen fortschalten, in ein Register veranlaßt (REG 2 und REG 3) um mit
diesem Zählerstand(zl und z2) das Sortierfach gekennzeichnet wird, aus dem der (die)
Artikel entnormen bzw. zurückgegeben wurden (Sa1 bis San entspricht Fl bis Pn in
Fig.1,3 und 4) und mit diesem Signal (i) auch die Übernahme, der diesem Sortierfach
zugeordneten Daten (EV),in ein Aisgaberegister (R i) veranlaßt wird.
61.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 60, insbesondere nach
einem der Ansprüche 55 oder 60, dadurch gekennzeichnet, daß die Ubernahme/der einem
Sortierfach (Pl bis Pn, Fig. 3 und 4) zugeordneten Daten der Eingabevorrichtung
(EV) in ein Ausgaberegister,durch ein Schaltsigna2
in der Eingabevorrichtung erzeugt wird.
62.) Anordnung nach einem derAnsprüche 1 bis 61, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausgaberegister aus Anspruch 55 oder 60 entweder als BUS-paralleles Ausgaberegister
mit STROBE, der vom Ubernahmeimpuls des Registers abgeleitet wird, ausgeführt ist
oder auch als Parallel/ Serienwandler (Fig. 5 tfbernahmeimpuls i an L - Eingänge
von REG 1 bis REG 3).
63.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 62, dadurch gekennzeichnet,
daß für Jede Gruppe von Sortierfächern denen eine oder auch mehrere Eingabevorrichtungen(EV
, Fig. 1, 3 , 4) zugeordnet sind
Kreuzschi enenverteiler (Fig. 5, 5a, 6 und 14)'vorhanden sind, die nach den in Ansprüchen
46 bis 62 gekennzeichneten Merkmalen angesteuert werden, wobei für Jede Schaltungsanordnung
eine Adressenerkennung (AE in Fig. 5, Gruppenadressenerkennung) vorhanden ist, die
bei Erkennen einerder Gruppe zugeordnete Adresse das Aussenden der Daten (REG 1
bis RE 3 Fig. 5) auf einen allen Gruppen gemeinsamen Bus
64.) Anordnung nach Anspruch 63, gekennzeichnet dadurch, daß die Adressenerkennung
(AE Fig. 5) nur dann das Aussenden von Daten veranlassen kann, wenn nach dem letzten
Aussenden) eines der Schaltelemente (sal bis San) des entsprechenden Kreuzschienenverteilers
betätigt worden ist.
65.) Anordnung nach Anspruch 64, dadurch gekennzeichnet, daß die Information,
ob nach dem letzten Aussenden, eines der Schaltelemente (usa1 bis San Fig. 5) des
entsprechenden Kreuzschienenverteilers betätigt worden ist, durch ein Flip-Flop
angezeigt wird, das mit den beiden Impulsen "Veranlassung Senden" und dem nach
Anspruch 60çerzeugteñ Signal (Signal i) geschaltet wird.
66.)Anordnung nach einem der Ansprüche 63 bis 65, dadurch gekennzeichnet,
daß1 wenn nach dem letzten Aussenden eines der Schaltelemente (Sa 1 bis Sa n) des
entsprechenden Kreuzschienenverteilers nicht betätigt wurde und über die Adressenerkennung
(AE Fig. 5) entsprechend Anspruch 63die Schaltungsanordnung zum Senden veranlaßt
wird, entweder der Befehl "Veranlassung zum Senden" unterdrückt wird, oder eine
Adresse gesendet wird (E Ende Fig. 7), die ansonsten den eigentlichen Daten angefügt
istund ein Fortschalten eines in der zentralen Einrichtung vorhandenen Zählers (Z
Fig. 7Jfortgeschaltet~mit Adresse NA = nächste Adresse, veranlaßt durch gesendetes
E-Ende, erkannt mit AR1) bewirkt.
67.) Anordnung nach einem der Ansprüche 62bis 66, dadurch gekennzeichnet,
daß Sende- und Empfangsbus auf einem gemeinsamen Datenweg (bidirektional ausgeführt)
sind und die Umschaltung von Senden auf Empfang immer so geschieht, daß jede nach
Ansprüchen6z bis 6 gekennzeichnete Schaltungsanordnung immer selbsttätig auf Empfang
schaltet, nachdem gesendet worden ist, oder wenn kein Sendewunsch vorliegt.
68.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 67, dadurch gekennzeichnet,
daß die nach einem der Ansprüche 61 bis 67 gekennzeichneten Datenübertragungseinrichtungen
ständig
die Datenleitung, die allen Datenübertragungsrichtungen gemeinsam ist, abfragen
und für Jeden auf der Datenleitung gesendeten Datenblock eine Zähistufe (Z in Fig.
8a) fortschaltet (mit Portschaltadresse ZST, mit E REG empfangen, oder nachdem Indikator
1 feststellt, keine Daten auf Leitung), deren Ausgänge einen Decoder oder Comperator
(DEC) ansteuern, der für einen fest decodierten Wert das Senderegister (SE REG)
startet (SE), wobei der Indikator (i) dafür sorgt, daß beim Einschalten Jeweils
nur ein Senderegister starten kann (von mehreren Senderegistern mehrerer Schaltungsanordnungen)
und bei längerer Unterbrechung des Datenflusses (d.h. auch beim Binschalten)# eine
Rückstellung der Zählerstufe (z) bewirkt (siehe auch Fig. 8 b).
69.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 68, dadurch gekennzeichnet,
daß die zentrale Einrichtung, die das Betätigen der Schaltelemente(Salbis San) der
Sortierfächer registriert (Fig. 7 und 7a), eine Einrichtung aufweist, die eine Programmierung
(Zuordnung) der Sortierfächeradressen durch Lernen ermöglicht, wobei vor dem Programmieren
der Zuordnungsadresse eines Sortierfachs, dessen zugehöriges Schaltelement (San)
betätigt wird.
70.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 69, dadurch gekennzeichnet,
daß die zentrale Einrichtung (Fig. 7 und 7a einen Adressenspeicher enthält (ADRSP),
der sämtliche Adressen der Sortierfächer speichern kann, einen Zuordnungsspeicher
ZSP, der diese Adressen/frei programmierbaren Adressen zuordnen kann (Z-ADRE) und
eine Einrichtung enthält, die folgendes Verfahren abwickeln kann: (siehe dazu Fig.
7 und 7a)
a) Programmieren der Sortierfächeradressen durch Lernen,
indem die den Sortierfächern zugeordneten Schalterelementtin einer bestimmten Reihenfolge
(Folge PR) betätigt und deren Adressen abgespeichert werden (in ADR-oP Fig. 7a ,wobei
Schalter 5 in Stellung BE) und b) der Adressenzähler (PR-Z) des Adressenspeichers
(ADR-SP) bei jeder Ånderung der Daten des Empfangsregisters (AD) fortgeschaltet
wird und der Zählerstand des Adressenzählers von einer definierten Rückstellung
an, die mit einer decodierten Rückstelladresse (DEC, ADR-PR) veranlaßt wird, gezählt
wird.
c) Nach Programmieren der Sortierfächeradressen durch Lernen (dinschreiben
aller Adressen in Adressenspeicher (ADR-SP) wird die Zuordnung zu den freiprogrammierbaren
Adressen hergestellt (Schalterstellung 5 in stellung PR), indem den Sortierfächeradressen
die zugehörigen Referenzadressen (Z ADRE) in der gleichen Reihenfolge (Folge BR)
zugeordnet w£r#mit der sie bei der Abspeicherung bei der Lernprogrammierung (ADR-AG
in ADR-SP) abgelegt worden sind.
d) Schalterstellung bt = normaler J3etrieb 71.) Anordnung nach einem
der Ansprüche 1 bis 70, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale itinrichtung, die
die Sortierfächeradressen identifiziert eine Uhr mit Datum enthält, die den mit
der Eingabevorrichtung zugeordneten Daten das Datum und evtl. auch Uhrzeit zuordnet
(U in Fig. 7).
72.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 71, dadurch gekennzeichnet,
daß die nach einem der Ansprüche 1 bis 71 gekennzeichneten Einrichtungen durch eine
Mikroprozessorschaltung realisiert wird, wobei diese eine weitere Datenverarbeitung
vornimmt oder über ein Interface die Daten ausgibt
73.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 71, dadurch gekennzeichnet, daß an
Jeweils einem Leitungsbündel (X oder Y) des Kreuzschienenverteilerstin dessen Kreuzungspunkte
Indikatoren (I01 bis Ion in Fig.
5a bis 5d) angeschlossen sind, die auf das Betätigen eines Schaltelements
ansprechen und das Übernahmesignal für dief egister (R 7 bis REG Pn in Fig. 5c,
5d) die die den Sortierfächern unmittelbar zugeordneten Daténlübernehme < aüs
dem jeweiligen Indikatorsignal abgeleitet wird, wobei die Indikatoren auf Spannungssprung
und/oder Spannungsteilung und/oder oder Schaltsignal (zeit liche Impulsbreite) ansprechen.
74.) Anordnung nach Anspruch 73, dadurch gekennzeichnet, daß das von
den Indikatoren (I01 bis Ion Fig. 5a bis 5d) abgegebene Signaleiner Speicherstufe
zugeführt wird, wobei für Jeden Indikator eine solche Speicherstufe vorhanden ist
(PF in Fig. 5d) und mit dieser Speicherstufe entschieden wird, ob ein allen Registern
(REG-Fn in Fig. 5d) gemeinsames Ubernahmesignal (ESM-Bus) an das mit Indikator und
Speicherstufe ausgewählte Register gelangt.
75.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 74, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ansteuerung der nach Anspruch 13 ode: 14 gekennzeichneten optischen Anzeigeelemente
(Lq1 bis Lqn) mit einer Schaltungsanordnung geschieht (Fig. 9a und b)
die
in der Lage ist, die Ausgänge 41 bis in mit einem gemeinsamen Ubernahmesignal (Einschreibmeldung
EMS L von Eingabevorrichtung «) einzeln über mehrere übernahme zu setzen, wobei
sich die Dateneingänge :pt in Fig. 9b der bereits gesetzten Ausgänge ( & X )
in den nachfolgenden übernahme beliebig ändern können und nur mit einem auf alle
Ausgänge gleichzeitig wirkenden Signal (R) diese wieder zurückgestellt werden können.
76) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 75, dadurch gekennzeichnet,
daß aus dem Datensignal die Versorgungs spannung gewonnen wird.
77) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 76, dadurch gekennaeichnet,
daß für Datensignal und Versorgungsspannung nur zwei Leitungen verwendet werden,
die durch Kugellager geführte Schienen nach Anspruch 45 (Kl und K2 in Fig. 15) gebildet
wird.
78) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 77, dadurch gekennzeichnet,
daß für die Datenübertragung ein synchrones System mit Blockwiederholung gewählt
wird um Kontaktstörungen zu vermeiden.
79) Anordnung nach einem der Ansprüche 76 bis 73, dadurch gekennzeichnet,
daß das Datensignal so moduliert wird, daß sich ein Tastverhältnis ergibt, das die
Gewinnung der Versorgungsspannung durch Gleichrichtung zuläßt (Fig. 10).
80) Anordnung nach Anspruch 7#, dadurch gekennzeichnet, daß als Übertragungsverfahren
ein Puls-Zeit Modulationsverfahren angewendet wird.
81.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 80, dadurch gekennzeichnet,
daß ak Ubertragungsverfahre - vorwiegend Modulo 2 Verfahren angewendet wird (Fig.
10).
82.) Anordnung nach Anspruch 81, dadurch gekennzeichnet, daß das Datensignal
mit dem zugehörigen Taktsignal auf eine Exklusiv-Oder-Funktion gegeben und Ion dieser
gesendet wird, wobei die Synchronisation durch Umschalten eines im Block periodisch
angeordneten Bits (BE)in Fig. 10) erfolgt, die Rückgewinnung von Modulo 2 auf das
ursprüngliche Datensignal mit jeweils einem Zeitindikator für positive (tp) und
negative (tn) Impulsbreite geschieht, die Abtrennung des Synchronsignales (BE) durch
Exklusiv-Oder-Bildung eines Schieberegister-Ein-und Ausganges (SREG 1) dessen Länge
der Blocklänge entspricht und durch eine Exklusiv-Oder-Bildung eines Schieberegister
Ein- und Ausganges eines doppelt so langen Schieberegisters (SREG 1 und EREG 2)
ein Signal für Datenänderung (#D) erzeugt} und von diesem Signal ein Austvst -signal
abgeleitet wird, mit dem das Ubernahmesignal (BE) des Schibberegisterinhaltes (übernahme
in das A-REG) so lange unterdrückt wird, wie es der Zeit von n Blocklängen entspricht,(entsprechend
Anspruch 78), die für das Erkennen eines einwandfreien Datenblocks maßgebend ist.
83.) Anordnung nach einem der Ansprüche 76 bis 82, dadurch gekennzeichnet,
daß die autgersorgungsquelle (Fig. 11, Bv) einen Indikator (1) enthält, der das
Ansprechen einer sendewilligen Ausgangsstufe (SE) registriert und mittels eines
Zeitgebers (Mono), die BUS-Versorgung (Uv) so lange abschaltet, wie es einem Datenbit
entspricht und nach dieser Zeit erneut den Zustand der Leitung (B) wieder aufprüft
(mit Indikator 1).
84.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 82, dadurch gekennzeichnet,
daß das Datensignal in einer beliebigen Ubertragungsart moduliert wird (z.B. Start-Stop)
und die Busversorgungsquelle (Fig. 12, 3V) einen eingeprägten Strom liefert, der
sich aus einem konstanten Senkstrom des zu speisenden Netzteils (NTU) und dem begrenzten
Datenstrom (Id) zusammensetzt, wobei der für den Kennzustand der Daten erforderliche
Pegelunterschied (U1 - uo) sich aus dem mit einer Sendestufe erzeugtçn Senkstrom
(Id) und den Konstantstromeigenschaften der Busversorgung (3V; Ivt Id = konstant,
wobei Iv konstant mit 85.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 84, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stromzuführung für Sortiereinrichtungen mit Schiebeeinrichtungen
(Fig. 15) über zwei kugelgelagerte Gleitschienen erfolgt, die voneinander isoliert
sind, und daß die Schiebeeinrichtung eine Raststellung besitzt, in der die Kugellager
einen gesicherten festen Kontakt geben.
86.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 85, dadurch gekenn~eichnet,
daß die zentrale Einrichtung(Z in Fig. 12a)verschiedenen peripheren Geräten (Waagen,
etc Registrierkasse),die Schaltelemente (Sa1 bis San) der Sortierfächer zuordnet.
87.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 86, dadurch gekennzeichnet,
daß für jeweils ein Sortierfach mehrere Schaltelemente vorhanden sind (Sal bis San
Fig. 2 a) die von verschiedenen Personen, denen diese Schaltelemente jeweils zugeordnet
sind, betätigt werden.
88.) Verfahren für eine Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 87,
dadurch gekennzeichnet, daß die Eingabe der Daten durch die Eingabevorrichtung(en)
(EV,EVl bis EVn Fig. 1, 2a, 3, 4, 4b und 4c, 4d) erst dann wirksam werden, wenn
zwischen der letzten aktivierten Eingabe und der erneuten, die Eingabeelemente zur
Kennzeichnung für Stückzahl, Entnehmercodenummer, Verwendungszweck, etc. betätigt
worden sind.
89.) Anordnung nach Anspruch 88, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingabeelemente
zur Kennzeichnung für Stückzahl, Entnehmercodenummer, Verwendungszweck, etc. mit
einer Registriertaste versehen sind, deren Betätigung einer neuen Eingabe entspricht.
90.) verfahren für Anordnung und Verfahren nach einem der Ansprüche
1 bis 89, dadurch gekennzeichnet, daß das Wirksamwerden der durch die Eingabevorrichtung(çn)
(EV, EV1 bis EVn Fig. 1, 2a, 3, 4, 4b und 4c, Betätigen eines der Schaltelemente
(usa1 bis San) und/oder durch Betätigen einer an der Eingabevorrichtung eigens hierfür
vorgesehenen Registriertaste veranlaßt wird.
91.) Verfahren für Anordnung und Verfahren nach einem der Ansprüche
1 bis 90, dadurch gekennzeichnet, daß bei jeder Eingabe und/oder für jede Anwahl
eines Sortierfachs (mit einem der Schaltelemente Sal bis San) ein akustisches Signal
(Fig. 5, F) erzeugt wird.
92.) Verfahren für Anordnung und Verfahren nach einem der Ansprüche
1 bis 91, dadurch gekennzeichnet, daß bei Fehlbedienung ein akustisches Signal veranlaßt
wird.
93.) Verfahren nach Anspruch 92, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer
Ausführung nach Anspruch 23 bei Verwendung nicht verriegelter Klappen eine Fehlbedienung
angezeigt wird, wenn mehr als eine Klappe gleichzeitig geöffnet sind.
94.) Verfahren für Anordnung und Verfahren nach einem der Ansprüche
1 bis 93, dadurch gekennzeichnet, daß das Auswechseln eines steckbaren Sortierfachelements
(QTn in Fig. 1, 2a, 3 und 4) in der zentralen Einrichtung registriert wird.
95.) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 94, dadurch gekennzeichnet,
daß die zentrale Ein-oder Kleine J#R r C; richtung in einem Rechner*integriert ist
oder durch diesen ersetzt wird.