DE2749559C2 - - Google Patents
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- H03J9/04—Remote-control of tuned circuits; Combined remote-control of tuning and other functions, e.g. brightness, amplification using ultrasonic, sonic or infrasonic waves
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Description
Die Erfindung betrifft eine Fernsteuereinrichtung
entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruches.
Eine Fernsteuereinrichtung gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruches ist beispielsweise durch die
DE-OS 25 31 953 bekannt.
Aus "Funkschau" 1975, Heft 17, S. 69 bis 72 ist
ferner eine Ultraschall-Fernbedienung mit Pulscodeübertragung
bekannt, bei der die Befehlsübertragung
nur durch einen einzigen, mit codierten Impulsen
getasteten Ultraschallträger erfolgt.
Schließlich ist durch "Funkschau" 1976, Heft 5,
S. 166 bis 170 ein digitales Bedienungs- und Abstimmsystem
für Fernsehempfänger bekannt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Fernsteuereinrichtung gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruches so auszubilden, daß eine hohe
Sicherheit gegenüber Störsignalen gegeben ist und
der Fernsteuerungsempfänger zur Decodierung des
Steuersignales nur eine sehr kurze Zeit benötigt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden
Merkmale des Patentanspruches gelöst.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
Zeichnung veranschaulicht. Es zeigt
Fig. 1 einige Steuersignale mit unterschiedlich
langen Pausenperioden,
Fig. 2 ein Blockschaltbild des Fernsteuerungsempfängers
der erfindungsgemäßen Fernsteuerungseinrichtung,
Fig. 3A und 3B den Verlauf von Signalen zur Erläuterung
der Funktion des Empfängers
gemäß Fig. 2.
Zunächst wird ein Steuersignal (wie ein Ultraschallsignal),
das zur Übertragung von Befehlen verwendet wird, anhand
der Fig. 1 beschrieben. Ein Steuersignal enthält eine Signalperiode t₁ und eine Pausenperiode t₂. Wie Fig. 1 zeigt, wird die Pausenperiode
t₂ der Steuersignale B₁ bis B₅ in Abhängigkeit von der gewählten Funktion als analoge Größe verändert.
Es genügt, wenn
die Signalperiode t₁ des Steuersignals wenigstens 34 ms
beträgt. Da die Unterscheidung eines Steuersignales von einem
Störsignal innerhalb der Signalperiode
t₁ durchgeführt wird, kann die Pausenperiode
t₂
sehr kurz sein. Selbst wenn
man das Ansprechverhalten einer Schaltung berücksichtigt,
kann die Pausenperiode t₂ zu etwa 3 ms gewählt
werden.
Wenn der Toleranzfehler der aufeinanderfolgenden
Signalperioden zu
±10% angenommen und ein Ausgangssignal erzeugt
wird, wenn vier Steuersignale wiederholt empfangen
werden, ergeben sich die in der folgenden Tabelle
angegebenen, zur Ermittlung erforderlichen Zeiten:
Wie aus der obigen Tabelle hervorgeht, ist selbst
bei 5 unterschiedlichen Steuersignalen die minimale Ermittlungsperiode
kürzer als 0,2 s; damit
kann die Fernsteuerung von einem Benutzer nahezu ohne Wartezeit
durchgeführt werden.
Da die Zeitperiode innerhalb der der Fernsteuerungssender zur Übertragung
von Steuersignalen in Betrieb ist, sehr kurz ist, kann,
wenn der Sender mit einer Batterie betrieben wird, deren
Lebensdauer verlängert werden.
Die Pausenperiode t₂ ist im Vergleich zu der gesamten
Signalperiode kurz; selbst wenn daher ein Störsignal
auftritt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, daß das
Störsignal zeitlich mit der Pausenperiode t₂ zusammenfällt.
Somit wird die Wahrscheinlichkeit
einer Störung durch das Störsignal
weiter verringert.
Fig. 2 zeigt ein Blockschaltbild des Fernsteuerungsempfängers
der erfindungsgemäßen Fernsteuereinrichtung.
In Fig. 2 bezeichnet 1 ein Mikrophon zum Empfang eines
Steuersignals (wie eines Ultraschallsignals), 2 einen
Bandpaßverstärker, der ein Ultraschallsignal bestimmter
Frequenz (z. B. 40 kHz) aus dem von dem Mikrophon 1
empfangenen Signal durchläßt und verstärkt, und 3 einen
Pausenperiodendetektor, der das Ausgangssignal des Bandpaßverstärkers
2 einer Hüllkurvengleichrichtung unterwirft.
Wenn ein Steuersignal, wie das in Fig. 3A gezeigte Signal
Sa, von dem Mikrophon 1 auf den Detektor 3 über den Bandpaßverstärker
2 gegeben wird, erzeugt der Detektor 3
das in Fig. 3B gezeigte Ausgangssignal Sb. Dieses Ausgangssignal
Sb wird dem Rückstelleingang R eines
ersten Zählers 4 und auch einem Taktimpulsgenerator 5 zugeführt.
Das Signal Sb des Detektors 3 und der Taktimpuls des
Taktimpulsgenerators 5 werden über ein UND-Glied 6 dem
Takteingang C des Zählers 4 zugeführt. Der Zähler
4 erzeugt somit an seinen Ausgängen Q₁ bis Q₅ Signale
S₁ bis S₅, die innerhalb der in der Tabelle gezeigten
Zeitperioden in Abhängigkeit von der Pausenperiode t₂
"1" werden, und an seinem Ausgang Q₆ ein Signal S₆, wenn
die vorbestimmte Zeitperiode überschritten wird.
Die Signale S₁ bis S₅ werden den Takteingängen C
von zweiten Zählern 71 bis 75 zugeführt; die Signale
S₂ bis S₅ werden - um eins vorgerückt - Rückstelleingängen R der Zähler 71 bis
74 zugeführt; das Signal S₆ wird dem Rückstelleingang
des Zählers 75 zugeführt.
Die Ausgangssignale der Zähler 71 bis 75 werden Dekodern
81 bis 85 zugeführt, die Ausgangssignale des Pegels "0"
erzeugen, wenn der Inhalt der Zähler 71 bis 75 "4" wird.
Wenn daher das Signal S a mit einer bestimmten Zeitperiode
wie in der Tabelle vom Mikrophon 1 dem Detektor 3 über
den Bandpaßverstärker 3 viermal zugeführt
wird, erzeugen die Dekoder 81 bis 85 in Abhängigkeit
von dem Signal S a Ausgangssignale "0". Die Ausgangssignale
der Dekoder 81 bis 85 werden den Setzeingängen
S von Speichern 91 bis 95 zugeführt, deren Rückstelleingängen
R das Signal S₆ des Zählers 4 zugeführt
wird. Die Ausgangssignale S₁₁ bis S₁₅ der Speicher
91 bis 95 werden über UND-Glieder 101 bis 105 den Ausgängen
111 bis 115 zugeführt.
Das Signal S b des Detektors 3 wird einem Inverter 7
zur Phasenumkehr zum Signal zugeführt, das dem Rückstelleingang
R eines dritten Zählers 8 und auch einem zweiten Taktimpulsgenerator
9 mit der Periode von 15 ms zugeführt
wird. Der Taktimpuls des Taktimpulsgenerators 9 und das
Signal des Inverters 7 wird über ein UND-Glied 10
dem Takteingang C des Zählers 8 zugeführt. Der Zähler 8
erzeugt somit an seinem Ausgang Q₃ ein Signal S₂₃ in Abhängigkeit
von der Signalperiode t₁, wenn diese 30 ms
beträgt. Das Signal S₂₃ wird dem Setzeingang S eines
Flip-Flops 11 zugeführt. Das Ausgangssignal S c des Flip-
Flops 11 wird auf die UND-Glieder 101 bis 105 gegeben.
Der Zähler 8 erzeugt an seinen anderen Ausgängen Q₁
und Q₂ Signale S₂₁ und S₂₂, wenn die Signalperiode t₁
beginnt und 15 ms beträgt. Die Signale S₂₁ und S₂₂
werden den Setzeingängen S von Flip-Flops 12 und 13
zugeführt, und das Signal S₂₂ wird auch dem Rückstelleingang
R des Flip-Flops 12 zugeführt, während das Signal
S₂₃ des Ausgangs Q₃ des Zählers 8 dem Rückstelleingang
R des Flip-Flops 13 zugeführt wird. Damit wird das
Flip-Flop 12 am Beginn der Signalperiode t₁ gesetzt und
nach 15 ms zurückgestellt, während das Flip-Flop 13
15 ms nach dem Beginn der Signalperiode t₁ gesetzt und
nach 30 ms zurückgestellt wird. 30 ms nach Beginn
der Signalperiode t₁ sind beide Flip-Flops 12 und 13
zurückgestellt.
Die Ausgangssignale der Flip-Flops 12 und 13 werden einem
ODER-Glied 14 zugeführt, dessen Ausgangssignal einem NAND-
Glied 15 zugeführt wird, dem auch das Signal S b des Detektors
3 zugeführt wird. Das Ausgangssignal des NAND-
Glieds 15 wird auf ein UND-Glied 16 gegeben, dem auch
das Signal S₆ des Zählers 4 zugeführt wird. Das Ausgangssignal
des UND-Glieds 16 wird dem Rückstelleingang
R des Flip-Flops 11 zugeführt.
Wenn die Signalperiode des Signals S a länger als 30 ms ist,
wird das Flip-Flop 11 mit dem Ausgangssignal S₂₃ des
Zählers 8 gesetzt und die UND-Glieder 101 bis 105
werden leitend. Wenn in diesem Zustand das Signal S a
mit seiner Pausenperiode t₂ ankommt, wird der Zähler
4 zurückgestellt und die Pausenperiode t₂ des Signals S a
wird gemessen. Wenn dabei die Pausenperiode t₂ z. B. 5 ms
beträgt, erzeugt der Zähler 4 die Signale S₁ und S₂
aufeinanderfolgend in dieser Reihenfolge. Damit
zählen die Zähler 71 und 72 die Signale S₁ und S₂ als
"1", der Zähler 71 wird jedoch sofort mit dem Signal
S₂ zurückgestellt, so daß nur der Zähler 72 den gezählten
Wert "1" beibehält. Wenn sich dieser Vorgang viermal wiederholt,
erzeugt der Dekoder 82 ein Ausgangssignal, und damit
wird das Flip-Flop 92 gesetzt. Das Ausgangssignal S₁₂ des
Flip-Flops 92 wird über ein UND-Glied 102 an den Ausgang
112 abgegeben. Dieser Vorgang wird in gleicher Weise für
die anderen in der Tabelle angegebenen Pausenperioden t₂ durchgeführt.
Wird ein Signal mit einer Periode kürzer als 30 ms
(Störsignal) empfangen,
ist eines der Ausgangssignale der Flip-Flops 12
und 13 "1", wenn die Signalperiode t₁ beendet wird, und das
Ausgangssignal des ODER-Glieds 14 ist "1". Das Signal S b
ist dabei "1", so daß das Ausgangssignal des NAND-Glieds
15 "0" ist und das Flip-Flop 11 zurückgestellt
wird. Damit werden die UND-Glieder 101 bis 105 gesperrt,
wodurch eine Störung durch das Störsignal vermieden
wird.
Wenn die Pausenperiode t₂ die maximale eingestellte Zeitperiode
überschreitet, wird das Ausgangssignal S₆ des Ringzählers
4 "0" und damit werden alle Flip-Flops 91 bis 95
zurückgestellt.
Es ist nicht notwendig, daß die UND-Glieder 101 bis 105
wie in Fig. 2 angegeben angeordnet sind;
sie können z. B. auch zwischen dem Detektor 3 und dem Zähler 4,
dem Taktimpulsgenerator 5 und dem UND-Glied 6 liegen.
In letzterem Falle kann ein einziges UND-Glied genügen.
Claims (2)
- Fernsteuereinrichtung zur wahlweisen Steuerung mehrerer Funktionen eines elektrischen Gerätes, enthaltend
- a) einen Fernsteuerungssender zur Erzeugung eines wiederholten Steuersignales mit einer Signalperiode (t₁) und einer Pausenperiode (t₂), wobei die Pausenperiode (t₂) in Abhängigkeit von der gewählten Funktion als analoge Größe veränderbar ist,
- b) einen Fernsteuerungsempfänger zur Dekodierung des Steuersignales mit einem Pausenperiodendetektor (3) zur Erzeugung eines ersten Ausgangssignales, das der Umhüllenden des Steuersignales entspricht,
- gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
- c) die Pausenperiode (t₂) ist wesentlich kürzer als die Signalperiode (t₁);
- d) der Fernsteuerungsempfänger enthält folgende Bauteile:
- d₁) einen ersten Taktimpulsgenerator (5) zur Erzeugung einer Anzahl von Impulsen, deren Zahl der Pausenperiode (t₂) des Steuersignales proportional ist;
- d₂) einen ersten Zähler (4) zur Zählung der vom ersten Taktimpulsgenerator (5) erzeugten Impulse, wobei entsprechend dem Zählergebnis einer von mehreren Ausgängen (Q₁ bis Q₅) des ersten Zählers betätigt wird,
- d₃) eine Anzahl von zweiten Zählern (71 bis 75), die mit den Ausgängen (Q₁ bis Q₅) des ersten Zählers (4) verbunden sind und die jeweils ein Ausgangssignal liefern, wenn eine bestimmte Anzahl von Ausgangsimpulsen gezählt wurden,
- d₄) eine Anzahl von mit den zweiten Zählern (71 bis 75) verbundenen Dekodern (81 bis 85), die ein Ausgangssignal abgeben, wenn die zweiten Zähler (71 bis 75) eine bestimmte Anzahl von Ausgangsimpulsen geliefert haben,
- d₅) eine Anzahl von mit den Dekodern (81 bis 85) verbundenen Speichern (91 bis 95), die von jeweils einem Ausgangssignal der Dekoder getriggert werden,
- d₆) einen Inverter (7) zur Umkehrung der Phase des ersten Ausgangssignales zwecks Erzeugung eines zweiten Ausgangssignales,
- d₇) einen zweiten Taktimpulsgenerator (9) zur Erzeugung einer Anzahl von Impulsen, deren Zahl der Signalperiode (t₁) des Steuersignales proportional ist,
- d₈) einen dritten Zähler (8) zur Zählung der vom zweiten Taktimpulsgenerator (9) erzeugten Impulse und zur Erzeugung eines Ausgangssignales, wenn eine der Signalperiode (t₁) entsprechende Anzahl von Impulsen gezählt wurden,
- d₉) eine Anzahl von UND-Gliedern (101 bis 105), denen einerseits das Ausgangssignal des dritten Zählers (8) und andererseits die Ausgangssignale der Speicher (91bis 95) zugeführt werden, wobei die Ausgänge (111 bis 115) der UND-Glieder (101 bis 105) jeweils eine Funktion des elektrischen Gerätes steuern.
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