DE2749470A1 - Einziehbares, fahrbares haengegeruest fuer unterhaltungsarbeiten an brueckenkonstruktionen u.dgl. - Google Patents
Einziehbares, fahrbares haengegeruest fuer unterhaltungsarbeiten an brueckenkonstruktionen u.dgl.Info
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- E01D19/00—Structural or constructional details of bridges
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Description
DIpI.-Inc. K. Schiesohke
β München 40. dia*»/ ju.£Ua0a34
β München 40. dia*»/ ju.£Ua0a34
AUTOSTRADE
Concessioni e Costruzioni Autostrade S.p.A. Roma / Italien
Einziehbares, fahrbares Hängegerüst für Unterhaltungsarbeiten an Brückenkonstruktionen und dgl.
Die Erfindung bezieht sich auf ein einziehbares, fahrbares Hängegerüst für Unterhaltungsarbeiten an Brückenkonstruktionen
und dergleichen.
Um die Stabilität und den Zustand von Brücken, Viadukten und anderen, insbesondere Straßen- und Autobahntrassen verbindenden
Überführungskonstruktionen prüfen und sowohl die in regelmäßigen Zeitabständen erforderlichen, routinemäßigen Unterhaltungsarbeiten
als auch außerplanmäßige Arbeiten ausführen zu können, müssen diese Bauwerke an allen Stellen von der Fahrbahn
aus und unter geringstmöglicher Behinderung des durchfließenden Verkehrs bequem und gefahrlos zugänglich sein.
Bis vor einigen Jahren waren Wartung und Inspektion ohne die Errichtung von an den Fußpunkten dieser Konstruktionen zu erbauenden
provisorischen Unterhaltungsgerüsten nur dann möglich, wenn feststehende Laufbühnen schon bei der Projektierung
mit eingeplant und zu diesem Zweck mit der eigentlichen Hauptkonstruktion gebaut wurden.
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27A9A70
Erst seit jüngerer Zeit kennt man fahrbare, auf Kraftfahrzeugen
montierte Plattformen, welche einen schnellen und gefahrlosen Zugang unter die Tragwerke von Brücken, Viadukten und
dergleichen Konstruktionen mittels einer von Öldruck gesteuerten Gelenkarmen getragenen Arbeitsbühne gestatten. Diese fahrbaren
Plattformen haben inzwischen einen hohen Grad an Perfektion und Automatisierung erreicht, sind aber wegen ihrer hohen
Kosten nur für die in regelmäßigen Zeitabständen durchzuführenden Routineinspektionen und Kontrollen rentabel, wofür sie sich
auch gut eignen, da sie selbstfahrend und rasch und problemlos bereitstellbar sind.
Es wäre unwirtschaftlich, derartige Ausrüstungen als Gerüst
zur Ausführung von Unterhaltungsarbeiten über eine unbestimmte Zeitdauer stillzulegen.
Andererseits sind die Kosten von Arbeitsgerüsten herkömmlicher Konstruktion insbesondere für größere, meist in sehr unzugänglichem
Gelände liegende Bauwerke extrem hoch und schlagen sich auf die Gesamtkosten der Unterhaltung nieder, da unabhängig
von den auszuführenden Arbeiten stets provisorische Arbeitsgerüste von den Fußpunkten der Hauptkonstruktionen aus errichtet
werden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einziehbares, auf einem selbstfahrenden Unterbau angeordnetes Hängegerüst
zu .schaffen, das sich speziell für die Ausführung von Unterhaltungsarbeiten
an Straßenbauwerken in schwer zugänglichem Gelände eignet und bei verhältnismäßig geringen Bereitstellungs-
und Betriebskosten sämtlichen Anforderungen für derartige Arbeiten genügt.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das einziehbare Hängegerüst nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß auf einem zum Bankett
selbsttätig stets einen parallelen Abstand einhaltenden,
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selbstfahrenden Plattformwagen mechanische Vorrichtungen und
aus Öldruckzylindern, hydraulischen Motoren und von Hand betätigbaren
Untersetzungseinheiten bestehende Steuerungen sowie eine Arbeitsbühne angeordnet sind, wobei die Arbeitsbühne
in hängender Anordnung unterhalb des Tragwerks der Brückenkonstruktion in Arbeitsstellung einbringbar ist.
Zu diesen vorgenannten mechanischen Vorrichtungen und Steuerungen gehören ein fest auf der Plattform des Wagens montiertes
und über einen Öldruckzylinder betätigbares Gelenkparallelogramm
in Form einer Doppe1schwinge, deren zwei Armpaare kinematisch
an einem starren Verbindungsstück angelenkt sind, eine am Verbindungsstück des Parallelogramms angebaute und über einen
Untersetzungsmotor betätigbare Zentrierplatte, auf welcher ein Hohlsupport vertikal verschwenkbar gelagert ist, eine in
dem Support über Gleitbacken und Gleitschuhe verschiebbare Schiene mit Rechteckprofil, auf deren einer Außenfläche eine
Anzahl von Laschen als Verbindungselemente in bestimmten Längsabständen angeordnet und in deren an die Außenfläche angrenzenden
Flächen eine Anzahl von Bohrungen in bestimmten Längsabständen paarweise vorgesehen sind, und ein an den beiden Enden
des Hohlsupports befestigtes Paar Zentrierplatten zur Drehung der Gleitschiene innerhalb des Supports, wobei mindestens eine
Platte fest mit einem Zahnrad verbunden ist, das mit einem Antriebsritzel in Eingriff steht.
Ferner ist parallel zum Hohlsupport ein hydraulischer Arbeitszylinder
in am Zahnrad ausgebildeten Bügeln gelagert, über dessen Kolbenstange ein durch einen herausziehbaren Bolzen an ihr
befestigbarer Gleitschuh über eine vertikale Strecke nach unten entlang der Außenfläche der Gleitschiene verschiebbar ist.
Weiterhin besitzt die Gleitschiene eine teleskopartige Verlängerung mit einem unteren Kopfstück, an welchem über einen
Bolzen eine U-förmige Kragkonsole um mindestens 90 vertikal
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verschwenkbar angebaut ist, in welcher zwei fachwerkartige,
eine Arbeitsbühne bildende Teleskopglieder gelagert sind, für deren gegenseitige Verschiebebewegung und Vor- und Rückbewegung
gegenüber der Kragkonsole ein Stahlseil-Transmissionssystem mit von Hand steuerbaren Untersetzungseinheiten verbunden
ist. Ferner ist ein über eine hydraulische Winde betätigbarer Arbeitsaufzug vorgesehen, der über Gleitschuhe in geradlinigen,
parallelen Führungen auf- und abbewegbar ist, die auf der der Außenfläche mit den Verbindungslaschen abgewandten Fläche
in der Gleitschiene ausgebildet sind. An jedem rechten Rad der Wagenachsen ist ein Stabilisierungsrad vorgesehen, und am
Zwillingsrad der feststehenden Hinterachse des Wagens ist ein Untersetzungsmotor angeordnet, der über Druckknopf-Schalttafeln
sowohl von Bodenhöhe als auch von der Arbeitsbühne aus steuerbar ist.
Alle Vorrichtungen und Apparaturen lassen sich von zwei auf der Arbeitsbühne bzw. in Bodenhöhe befindlichen Druckknopf-Schalttafeln
aus fernbedienen.
Der Wagen ist parallel zum Bankett auf- und abfahrbar. Diese Fahrbewegungen erfolgen über das Untersetzungsgetriebe, das
z.B. am Zwillingsrad der feststehenden Hinterachse des Wagens angeordnet sein kann und sowohl vom Boden als auch von der Arbeitsbühne
aus mittels der Druckknopf-Schalttafeln betätigbar ist.
Die Konstruktion nach der Erfindung eignet sich für folgende Zwecke: Arbeiten zwischen den parallelen Längsträgern von
Brücken, Viadukten und dergleichen Überführungskonstruktionen; Einfahren zwischen die Maschen oder Streben von Fachwerkträgern
oder Sprengwerken, vorausgesetzt, die lichte Höhe entspricht mindestens den Querabmessungen der Arbeitsbühne;
Arbeiten unterhalb der Tragwerke von Brücken und Viadukten, selbst bei sehr hohen Trägern;
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Verschiebebewegungen längs der zu unterhaltenden Konstruktion,
ohne daß der Arbeiter seinen Arbeitsplatz verlassen muß.
All diese Arbeiten lassen sich mit der Hängegerüstkonstruktion nach der Erfindung durchführen, ohne daß irgendeine zusätzliche
Hilfseinrichtung erforderlich wäre.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand des in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben. In den Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht, teilweise im Schnitt, auf das einziehbare Hängegerüst nach der Erfindung
in seiner von dem selbstfahrenden Wägen abgehobenen
Stellung bei horizontaler Anordnung der Einheit Gleitschiene-Arbeitsbühne außerhalb der Brückenkonstruktion;
Fig. 3 eine Stirnansicht, teilweise im Schnitt nach Linie A-A in Fig. 1, des in Ruhestellung auf
den Wagen eingezogenen Gerüsts;
die Anordnung nach Fig. 1 in vertikaler Schwenkstellung der Einheit Gleitschiene-Arbeitsbühne;
Linie A-A in Fig. 1 bei senkrechter Stellung der Gleitschiene mit um 90° außerhalb der Bri
konstruktion verschwenkten Arbeitsbühne;
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Fig. 7 einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 6;
Fig. 8 eine Ansicht nach Fig. 6, teilweise im Schnitt
nach Linie A-A in Fig. 1 bei Arbeitsstellung der Bühne unterhalb des Brückentragwerks.
Das in den Zeichnungen dargestellte, einziehbare Hängegerüst besteht im wesentlichen aus einem ähnlich einem Plattformwagen
herkömmlicher Bauart konstruierten Unterbau bzw. Wagen 1, der an eine Zugmaschine anhängbar ist und zu der Kategorie von
Transportfahrzeugen gehört, die hinsichtlich Gewicht und Größe im allgemeinen keiner speziellen Fahrgenehmigung bedürfen.
Die Deichsel 2 des Wagens 1 ist derart ausgelegt, daß auf ihrer rechten, dem Straßenbankett zugewandten Seite ein starres
Dreieckgestänge 3 mittels Bolzen oder Hakennägeln 4 anbaubar ist, die durch Bohrungen in der Deichsel 2 und im Gestänge
3 geführt werden.
Am freien Ende des Dreieckgestänges 3 ist eine Gleitvorrichtung 5 in Form eines Gleitschuhs, einer Gleitrolle oder dgl.
vorgesehen, über welche die Deichsel 2 mit einer Führung 6 verbindbar ist, die z.B. ein in bestimmter Höhe der Geländerstreben
P angeordnetes H-förmiges Profil sein kann, welches jedoch das Geländer nicht nach außen überkragt.
Diese Führung 6 kann entweder fest mit dem Bauwerk verbunden sein oder wird vorübergehend bei Beginn der Unterhaltungsarbeiten
montiert.
Das Gestänge 3 ist derart bemessen, daß die Deichsel 2 bei erfolgtem Eingriff der Gleitvorrichtung 5 in der Führung 6 in
einem Winkel von 90 zur Führung 6 festgelegt ist.
Die Vor- und Rückwärtsbewegungen des Wagens 1 erfolgen daher stets parallel zum Bankett.
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Eine ähnliche Vorrichtung kann auch am hinteren Hagenende
angebracht sein, insbesondere dann, wenn auch die Hinterachse lenkbar ist.
Auf dem Wagen 1 ist ein Gelenkparallelogramm in Form einer
Doppelschwinge montiert, das aus Armpaaren 7 und 8 besteht,
die einerseits um in einstückig mit dem Plattformfundament 11 ausgebildeten Laschen lagernde Achsen 9 und 10 schwenkbar und
andererseits kinematisch an einem starren tragenden Verbindungsstück 12 angelenkt sind.
Das Parallelogramm wird über einen Arbeitszylinder 13 betätigt,
der auf der Schwenkachse 9 des Armpaares 7 sitzt und mit einem in Laschen 15 des Armpaares 8 sitzenden Hebelarm 14 zusammenwirkt.
Am vorderen Ende des das Gelenkparallelogramm schließenden Verbindungsstücks 12 ist eine starke Platte 16 fest angebaut, auf
welcher ein Hohlsupport 17 in vertikaler Ebene verschwenkbar gelagert ist. In diesem Hohlsupport ist eine Schiene 18 mit
Rechteckprofil über (nicht dargestellte) Gleitbacken und mit Gleitbelängen versehene Gleitschuhe verschiebbar. Die Drehung
des Supports 17 in vertikaler Ebene wird über einen untersetzten Motor 19 gesteuert, der zwischen den Seitenteilen des Verbindungsstückes 12 angeordnet ist.
Der Support 17 ist außerdem um seine geometrische Achse nach
innen schwenkbar, wodurch sich auch eine Drehung der Schiene 18 ergibt. Die Schiene 18 und der Support 17 lassen sich mindestens in einer Stellung des gegenüber dem äußeren Supportteile drehbaren Innenteils des Supports 17 mittels eines Bolzen 61 zusammenschließen, der durch eines der Bohrungpaare 62
in den gegenüberliegenden Flächen der Schiene 18 und ein diametral gegenüberliegendes Bohrungspaar im äußeren Supportteil
17 geführt wird. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, erfolgt die Drehung mittels zweier Zentrierplatten 20, die über ein Zahnrad
21 und ein mit diesem in Eingriff stehendes Ritzel 22 von einem Motor 23 angetrieben werden.
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Auf der Außenseite des Supports 17 ist ein zweiter hydraulischer Arbeitszylinder 24 in fest mit dem Zahnrad 21 ausgebildeten
Bügeln 25 angeordnet. Seine Kolbenstange 26 wirkt über eine vertikale Strecke nach unten und erzeugt eine gleitende Bewegung
des über einen Bolzen 28 mit ihr verbundenen doppellaschigen Schuhs 27 längs der Außenfläche der Gleitschiene 18. Auf
der Gleitschiene sind Laschen 29 ausgebildet, die über einen Bolzen 30 mit den Schuhen 27 verbindbar sind.
Die Höhe dieser Laschen 29 ist derart bemessen, daß sie durch den Hohlsupport 17 zwischen die zwei (nicht dargestellten)
die Gleitschiene 18 führenden Gleitbacken hindurchtreten können. Am unteren Ende der Gleitschiene 18 ist eine teleskopartige
Verlängerung 31 über einen Stift 32 befestigt, der sich durch entsprechende Bohrungen in den Bauteilen 18 und 31 erstreckt.
Am unteren Ende dieser Verlängerung sitzt ein Kopfstück 33, an welchem eine U-förmige Kragkonsole 35 über Bolzen 34 angebaut
ist. Die Kragkonsole 35 dient zur Lagerung und Stützung zweier mit Laufboden und Geländer versehener Teleskopglieder 36 und 37,
die die eigentliche Arbeitsbühne bilden.
Da die Kragkonsole 35 am Kopfstück 33 mittels eines Bolzen 34 auf jedem Seitenteil befestigt ist, ist sie um mindestens 90
gegenüber dem Kopfstück 3 3 verschwenkbar. Das Kopfstück 3 3
selbst ist mit der Verlängerung 31 der Gleitschiene 18 über einen sich durch Bohrungen in den beiden Bauteilen 31 und 33
erstreckenden Bolzen 38 verbunden. Das Kopfstück kann aber ebensogut einstückig mit der Verlängerung 31 verschweißt sein.
Die die eigentliche Arbeitsbühne 36, 37 tragende Kragkonsole weist in ihren beiden Seitenteilen zwei Löcher 39 und 40 auf,
welche im gleichen Abstand zur Achse der Bolzen 34 um 90 versetzt liegen, so daß bei Drehung der Konsole um 90 in die eine
oder andere Richtung eines der beiden Löcher 39 oder 40 mit einer entsprechenden Bohrung im Kopfstück 3 3 in Deckung
gelangt, welche mit der den Bolzen 34 aufnehmenden Bohrung im
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Kopfstück an dessem entgegengesetzten Ende horizontal ausgerichtet
ist.
Bei ausgefahrener Stellung der Bühne 36, 37 deckt sich also die
Bohrung 39 mit der Bohrung im Kopfstück, und bei zusammengeklappter Stellung der auf den Wagen einzuholenden Bühne gelangt
das Loch 4O mit der Bohrung im Kopfstück in Ausrichtung.
Dies trifft auch für das andere Seitenteil der Kragkonsole zu.
Zum Hochfahren und Absenken der Konsole 35 und der gesamten
Bühne 36, 37 dient ein starkes Stahlseil 42, dessen verstärkte Enden einerseits mit der Kolbenstange 26 des Arbeitszylinders
24 mittels eines Bolzens 28 verbunden und andererseits an einem Haltebolzen 43 befestigt sind, der zwischen zwei Bohrungen 63
der Konsole 35 nach Abschluß der Vorbereitungsarbeiten fixiert wird. Das Stahlseil läßt sich jedoch auf beliebig andere Weise
mit der Konsole 35 verbinden. Die Wirkungsstrecke des Seils wird seitlich durch den Schuh 27 und einen am Kopfstück 33 angeordneten
Rollkörper entlastet, der z.B. in Form einer Rolle 44 drehbar zwischen den zum Hochfahren der Einheit vorgesehenen
Laschen 45 gelagert ist (Fig. 6).
Auf der der Gleitfläche des Schuhs 27 abgewandten Fläche sind in der Schiene 18 und ihrer Verlängerung 31 parallele, geradlinige
Führungen 46 ausgebildet, in welche die Gleitschuhe 47 eines über eine hydraulische Winde 49 steuerbaren Arbeitsaufzug
48 eingreifen.
Ein abnehmbares Trittbrett 50, das über Trittleitern und/oder Rampen eine Verbindung zwischen der Fahrbahn und der obersten
Stellung des Aufzugkastens 48 herstellt, ermöglicht dem Arbeitspersonal
den Zugang zum Aufzug und das Verladen des Arbeitsmaterials.
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Nach Abschluß der Arbeiten wird das Trittbrett samt Zubehör wieder abmontiert und auf den Wagen 1 geladen (Fig. 5).
In seiner unteren Stellung liegt der Aufzugskasten, dessen
Seitenwände nach allen Richtungen abklappbar sind, in einer Ebene mit dem Laufboden des inneren Teleskopglieds 36.
Mit Hilfe dieses Aufzugs gelangt der Monteur leicht und sicher an die z.B. als Kurbelräder ausgelegten Handsteuerungen 51 und
52, welche über Untersetzungsgruppen das Stahlseil- und Transmissionssystem für die Verschiebebewegung der Teleskopglieder
36 und 37 gegenüber der Konsole 35 und für den Vorschub des inneren Teleskopgliedes 36 gegenüber dem äußeren Glied 37 bis
auf maximale Länge steuern (Fig. 6, 8).
Alle Teile des einziehbaren Hängegerüste sind derart bemessen, daß selbst auf das Ende der auf volle Länge ausgefahrenen Arbeitsbühne
36 eine wechselnde Belastung einwirken kann, was sich wiederum vorteilhaft auf die Kosten der auszuführenden
Arbeiten niederschlägt.
Da sich der Schwerpunkt des Hängegerüste natürlich bei jeder Stellung der ausgefahrenen Einheit Arbeitsbühne-Gleitschiene
nach außen verlagert, ist auf der rechten Seite des Wagens ausgerichtet mit den rechten Rädern ein zusätzliches Stabilisierungsrad
5 3 vorgesehen. Dies läßt sich z.B. durch Verbindung seines Radkranzes mit dem zugehörigen Wagenrad über Bolzen
oder dergleichen montieren.
Zusätzlich ist auf der linken Seite des Wagens ein langgestreckter
Ballastbehälter 54 zum Ausgleich von die Gesamtkonstruktion Gerüst und Wagen angreifenden Kippmomenten vorgesehen (Fig. 1).
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Um Skhwankungen und Schwingungen der Gesamtkonstruktion sowohl
während des Betriebs als auch während des Transports auszuschließen, sind auf der rechten Seite des Wagens Lagerböcke
55 mit einem Belag 56 aus Kunststoff, z.B. aus Hartgummi, vorgesehen, auf welchen die Arme 8 mit ihrem Absatz 57 aufliegen.
Entsprechende Auflagerböcke 58 mit Kunststoffbelägen sind am
Ballastbehälter 54 vorgesehen, auf welchem die Arme 8 in ihrer Ruhe- bzw. Transportstellung aufsitzen (Fig. 3).
An den beiden Stirnenden des Wagens 1 sind weitere Behälter mit Klapptüren vorgesehen, in welchen die für die Bedienung der
beschriebenen Ausrüstung erforderlichen Wärmekraftmaschinen,
Wechselstromgeneratoren, Kompressoren, Tanks und Steuerschaltungen untergebracht sind (Fig. 1).
Um die Arbeitsbühne des Hängegerüste unterhalb des Tragwerks der Brückenkonstruktion in Stellung zu bringen, wird wie folgt
verfahren:
Das starre Dreieckgestänge 3 wird an der Deichsel 2 mittels Bolzen 4 befestigt und die Gleitvorrichtung 5 wird mit der an
den Streben P des Geländers befestigten Führung 6 in Eingriff gebracht. Anschließend wird das Stabilisierungsrad 53 an den
rechten, dem Bankett zugewandten Rädern des Wagens 1 montiert. Durch Betätigung des Arbeitszylinders 13 wird nun die Einheit
Arbeitsbühne-Gleitschiene gegenüber der Gesamtanordnung nach außen gefahren und dann über den Untersetzungsantrieb 19 in
senkrechte Stellung übergeführt. Vom Aufzug 48 her wird dann der Schuh 27 mittels des Bolzens 30 an der Lasche 29 befestigt,
und die Gleitschiene 18 wird aus ihrer Verriegelung mit dem Support 17 durch Herausziehen des Bolzens 61 gelöst. Wird nun
der Arbeitszylinder 24 in Ausziehrichtung betätigt, so senkt sich die gesamte Anordnung bis auf eine gewünschte Höhe ab,
wobei die paarweisen Bohrungen 62 in der Gleitschiene mit den Bohrungen des feststehenden Teils des Supports 17 auszurichten
sind und dann der Bolzen 61 wieder einzuführen ist.
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— Ib —
Sollte die Länge der Kolbenstange 26 des Arbeitszylinders 24 nicht die für die gewünschte Absenkung erforderliche Länge besitzen,
muß man wie folgt vorgehen:
Der Schuh 27 ist von der Lasche 29 zu lösen, die Kolbenstange 26 wird angehoben, um auch den Schuh 27 anzuheben und mit einer
anderen, etwas höher gelegenen Lasche 29 zu verbinden, der Bolzen 61 wird herausgezogen und der Arbeitszylinder 24 wird
abermals in Ausfahrrichtung betätigt. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis die gewünschte Absenktiefe erreicht ist,
und in dieser Stellung wird die Konstruktion durch Arretierung der Gleitschiene 18 und des Supports 17 über den wiedereinzusetzenden
Bolzen 61 gesichert.
Um nach Abschluß dieser Vorbereitungsarbeiten die Arbeitsbühne 36, 37 auszufahren und abzusenken, müssen die Enden des Stahlseils
42 einerseits mit der Kolbenstange 26 des Arbeitszylinders 24 über einen Haltebolzen 28 und andererseits an dem Haltebolzen
43 befestigt werden, welcher zwischen zwei Bohrungen 63 in den beiden Seitenteilen der Konsole 35 sitzt.
Sobald die Haltebolzen 41 und der Bolzen 30 entfernt wurden und der Schuh 27 aus seiner Verbindung mit der Lasche 29 gelöst
ist, wird der Arbeitszylinder 24 in Ausfahrrrichtung betätigt,
bis die Kragkonsole 35 und die Arbeitsbühne 36, 37 allmählich ihre um 90 zur (
te Stellung erreicht haben.
te Stellung erreicht haben.
allmählich ihre um 90 zur Gleitschiene 18 horizontal versetz-
In dieser Stellung muß die Kragkonsole 35, die um die Bolzen 34
schwenkbar ist, wieder arretiert werden; zu diesem Zweck müssen die Bolzen 41 in die beiden Löcher 39 eingeführt werden,
die mit entsprechenden Bohrungen am Ende des Kopfstücks 33 ausgerichtet sind.
Durch die von Hand zu betätigende Untersetzungseinheit 52 werden dann die Teleskopglieder 36 und 37 durch die Kragkonsole
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um ihre gesamte Länge hindurchgeschoben, und durch die zweite
von Hand zu steuernde Untersetzungseinheit 51 wird das Innenglied 36 der Arbeitsbühne bis auf maximale Länge ausgefahren.
Das Hängegerüst bzw. die Arbeitsbühne nach der Erfindung haben nun ihre endgültige Arbeitsstellung erreicht.
Um die Arbeitsbühne wieder zusammenzuklappen und auf den Wagen einzuholen, sinddie gleichen Arbeitsgänge in umgekehrter Reihenfolge
erforderlich.
Für manche Arbeiten oder zur Inspektion der Brücke ist häufig eine Bewegung in der Längsachse der Brückenkonstruktion erforderlich.
Zu diesem Zweck braucht lediglich die Untersetzungseinheit 6O über eine der zwei Druckknqf-Schalttafeln betätigt
zu werden, wodurch sich das gesamte Hängegerüst in ausgefahrener Stellung längs verschiebt.
Um z.B. Brückenpfeiler oder dergleichen zu umgehen, braucht lediglich das innere Teleskopglied 36 in das Glied 37 eingeholt
zu werden, und durch die Handsteuerung 52 die Einheit 36-37 bis auf halbe Länge durch die Kragkonsole zurückgeschoben
werden, so daß sich die Massen gegenüber der Gleitschiene
18 im Gleichgewicht befinden. Die Arbeitsbühne wird dann durch die die Drehung von Support 17 und Gleitschiene 18 steuernde
Untersetzungseinheit 23 parallel zur Brücke gestellt.
Ehe diese Drehbewegung ausgeführt wird, muß natürlich die Einheit Arbeitsbühne-Gleitschiene an dem mit dem Arbeitszylinder
24 verbundenen Schuh 27 festgelegt und der die Schiene 18 mit dem Support 17 verriegelnde Bolzen 61 herausgezogen werden.
Ist das Hindernis umgangen, kann die Arbeitsbühne wieder in umgekehrter Folge dieser Arbeitsgänge unter das Tragwerk
eingefahren werden.
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Die Arbeitsbühne läßt sich natürlich auch vorteilhaft in paralleler Anordnung zum Bauwerk, z.B. zur Längsseite einer
Brücke, eines Viadukts oder dergleichen Überführungskonstruktion verwenden.
Dipl.-ing. E. Eder
Dipl.-Ing. K. Sch/eschke
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Leerseit
Claims (8)
- Dipl..ing. E. Eder
DIpI.-Ing. K. Schle3ci*e
■ !Uneben 4Q1 ElisAUTOSTRADEConcessioni e Costruzioni Autostrade S.p.A. Roma/ ItalienEinziehbares, fahrbares Hängegerüst für Unterhaltungsarbeiten an Brückenkonstruktionen und dgl.Patentansprüche :.J Einziehbares, fahrbares Hängegerüst für Unterhaltungsarbeiten an Brückenkonstruktionen, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem zum Bankett selbsttätig stets einen parallelen Abstand einhaltenden, selbstfahrenden Plattformwagen mechanische Vorrichtungen und aus Öldruckzylindern, hydraulischen Motoren und von Hand betätigbaren Untersetzungseinheiten bestehende Steuerungen sowie eine Arbeitsbühne angeordnet sind, wobei die Arbeitsbühne in hängender Anordnung unterhalb des Tragwerks der Brückenkonstruktion in Arbeitsstellung einbringbar ist.809819/0906ORIGINAL INSPECTED-2- 274947Q - 2. Hängegerüst nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein fest auf der Plattform des Wagens(1) montiertes und über einen Öldruckzylinder (13) betätigbares Gelenkparallelogramm, dessen zwei Armpaare (7, 8) kinematisch an einem starren Verbindungsstück (12) angelenkt sind, durch eine am Verbindungsstück (12) des Parallelogramms angebaute und über einen Untersetzungsmotor (19) betätigbare Platte (16), auf welcher ein Hohlsupport (17) vertikal verschwenkbar gelagert ist, durch eine in dem Support (17) über Gleitbacken und Gleitschuhe verschiebbare Schiene (18) mit Rechteckprofil, auf deren einer Seite eine Anzahl von Laschen (29) als Verbindungselemente in bestimmten Längsabständen angeordnet und in deren an die mit den Laschen ausgebildete. Fläche angrenzenden Flächen eine Anzahl von Bohrungen (62) in bestimmten Längsabständen paarweise vorgesehen sind, durch ein an den beiden Enden des Hohlsupports (17) befestigtes Paar Zentrierplatten (20) zur Drehung der Gleitschiene (18) innerhalb des Supports (17), wobei mindestens eine Platte fest mit einem Zahnrad (21) verbunden ist, das mit einem Antriebsritzel (22) in Eingriff steht, ferner durch einen parallel zum Hohlsupport (17) angeordneten und in am Zahnrad (21) vorgesehenen Bügeln (25) gelagerten hydraulischen Arbeitszylinder (24), über dessen Kolbenstange (26) ein durch einen herausziehbaren Bolzen (28) an ihr befestigbarer Gleitschuh (27) über eine vertikale Strecke nach unten entlang der Außenfläche der Gleitschiene (18) verschiebbar ist, durch eine teleskopartige Verlängerung (31) der Gleitschiene (18) mit einem unteren Kopfstück (33), an welchem über einen Bolzen (38) eine U-förmige Kragkonsole (35) um mindestens 90 vertikal verschwenkbar angebaut ist, in welcher zwei fachwerkartige, eine Arbeitsbühne bildende Teleskopglieder (36, 37) gelagert sind, durch von Hand steuerbare Untersetzungseinheiten (51, 52), die mit dem Stahlseil-Transmissionssystem für die Verschiebebewegung der Teleskopglieder gegeneinander und deren Vor- und Rückbewegung gegenüber der Kragkonsole verbunden sind, durch einen über eine hy-809819/0906draulische Winde (49) betätigbaren Arbeitsaufzug (48), der über Schuhe (47) in geradlinigen parallelen Führungen (46) gleitbar ist, die auf der der Außenfläche mit den Verbindungslaschen abgewandten Fläche der Gleitschiene (18) ausgebildet sind, durch ein Stabilisierungsrad (53) an jedem rechten Rad der Wagenachsen und durch einen Untersetzungsmotor (60), der am Zwillingsrad der feststehenden Hinterachse des Wagens (1) angeordnet und über DruckknopfSchalttafeln sowohl von Bodenhöhe als auch von der Arbeitsbühne aus steuerbar ist.
- 3. Hängegerüst nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch ein zum Absenken und Anheben der Kragkonsole und Arbeitsbühne (35, 36, 37) dienendes Stahlseil (42), dessen verstärkte Enden einerseits mit der Kolbenstange (26) des parallel zum Hohlsupport (17) angeordneten Arbeitszylinders (24) und andererseits mit einem Haltebolzen (43) verbindbar sind, der in zwei in den beiden Seitenteilen der die Arbeitsbühne tragenden Kragkonsole (35) vorgesehenen Löchern (63) fixierbar ist, und daß die Länge des Arbeitshubs der Kolbenstange (26) eine Drehung des Haltebolzens (43) um mindestens 90° in beide Richtungen gestattet.
- 4. Hängegerüst nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet , daß in dem unteren Kopfstück (33) der teleskopartigen Verlängerung (31) der Gleitschiene (18) Bohrungen zur Arretierung der die Arbeitsbühne (36, 37) tragenden Konsole (35) in ihren zwei um 90° versetzten Endstellungen vorgesehen sind.
- 5. Hängegerüst nach de« vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß am Kopfstück (33) ein Rollkörper (44) drehbar zwischen einem zum Anheben der Gesamtanordnung (18, 31, 35, 36, 37) dienenden Paar Laschen (45) gelagert ist.809819/0906
- 6. Hängegerüst nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlsupport (17) und die Gleitschiene (18) mindestens in einer Stellung des gegenüber dem Außenteil des Supports verschwenkbaren Innenteils mittels eines Bolzen (61) arretierbar sind, der durch zwei diametral gegenüberliegende Bohrungen im Support (17) sowie durch eines der in den zwei gegenüberliegenden Flächen der Gleitschiene (18) vorgesehenen Bohrungspaare (62) einführbar ist.
- 7. Hängegerüst nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Wagen (1) Auflagerblöcke mit Hartgummibelägen vorgesehen sind, auf welchen die Arme des Gelenkparallelogramms in Arbeitsstellung bzw. in Ruhe- und Transportstellung aufliegen.
- 8. Hängegerüst nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Wagen (1) Bällastbehälter (54) vorgesehen sind.Q Hängegerüst nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß am Wagen (1) ein abnehmbares Trittbrett (50) mit kleinen Trittleitern und/oder Rampen anbaubar ist, welches den Wagen sowohl mit der Fahrbahn als auch mit dem Aufzugkasten (48) in seiner oberen Stellung verbindet .PatentanwälteDIpI.-ing. E. EderDipl.-Ing. K. Schiosc!·.'-'.• München-,C1ULiUL,.., .-.raP-. C4809819/0906
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