DE2747759A1 - Brenner-regelung - Google Patents
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Description
Brenner-Regelung
Die Erfindung betrifft allgemein eine Brenner-Regelung, wie
sie beispielsweise bei Hausnaltsöfen und Wassererhitzern verwendet wird, um intermittierendes Brennen von Brennstoff
oder öl zu erreichen, um einen Soll-Temperaturpegel aufrechtzuerhalten.
Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine Brenner-Regelung einschließlich einer Pumpe zum Fördern von
Brennstoff unter Druck zu einem Druckregelventil und dann durch eine Brennstoffleitung, die vom Druckregelventil zu
einer Brennerdüse führt, an der die Verbrennung stattfindet. Die Strömung des Brennstoffs durch die Brennstoffleitung wird
durch ein Durchflußventil gesteuert, das den Brennstoffstrom
zur Düse am Ende eines Brennzyklus beim Betrieb der Regelung bzw. des Systems unterbrechen kann.
Bei einer Brenner-Regelung der eingangs genannten allgemeinen
Art kann das Regelventil so ausgeführt sein, daß Luft, das sich im System zwischen den Brennzyklen angesammelt
haben kann, abgelassen werden kann von der Pumpe, so daß eine Luftblase in der Pumpe vermieden werden kann. 7in der-
572(BOl079)-MeF
809821/06 U L msPECTED
artiges Regelventil enthält einen Durchtritt im Bypaß zum Ventilsitz und in direkter Verbindung mit der Leitung,
die vom Ventil zur Brennerdüse führt, derart, daß Luft von der Pumpe durchjile Düse bei Beginn eines Brennzyklus
entfernt werden kann.
ähnliche Brenner-Regelung enthält einen ZUndregelkreis
ähnlichen Aufbaues und insbesondere einem-Regelthermostat
zur Auslösung des Brennzyklus abhängig von einem Wärmebedarf. Wenn die Schaltung durch schließende Kontakte im Thermostat
in Betrieb gesetzt wird,wird eine motorgetriebene Pumpe ausgelöst und wird Druck-Brennstoff von der Pumpe durch das
Regelventil zur Düse gefördert. An der Düse wird der Brennstoff von einem Zünder abhängig von einem Zündtransformator gezündet.
Letzterer ist innerhalb des ZUndregelkreises angeordnet und wird bei Beginn eines Brennzyklus erregt, um
den Funken für den Zünder zum Anzünden des Brennstoffes vorzusehen.
Nach Zündung des Brennstoffes erzeugt eine lichtempfindliche Zelle ein Signal für den Regelkreis zur Betätigung
eines Schalttransistors, um dadurch den Zündtransformator zu entregen.
Beim Betrieb einer derartigen Brenner-Regelung ist es erwünscht, eine einrichtung zur Unterbrechung des Brennstoff-Stroms
vom Regelventil zur Düse vorzusehen für den Fall,daß
der Brennstoffdruck unter einen Soll-Betriebsdruck auf einen
Druckpegel abfällt, zu dem ausreichend Brennstoff noch durch das Regelventil treten kann, um die Flamme aufrechtzuerhalten,
die durch die Zelle erfühlt werden kann.
1Ss ist Aufgabe der Erfindung, eine diese erreichende
Brenner-Regelung vorzusehen.
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Gemäß der Erfindung wird eine Brenner-Regelung der eingangs
genannten allgemeinen Art vorgesehen, bei der ein druckempfindliches
Glied betätigt wird nach der Anfangsphase des Brennerzyklus, um die einzige Regelung bzw. Steuerung des Strömungsventils so zu erreichen, daß dann,wenn der Brennstoffdruck
unter einen vorgegebenen hohen Pegel fällt, der Brennstoffstrom vom Regelventil zur Düse durch Schließen des Strömungs- oder
Durchfluß beendet wird.
Insbesondere wird bei der Regelung ein zweiter oder Hilfskreis
vorgesehen, der einen ersten Schalter aufweist, der auf ein Signaides ZUndregelkreises zum öffnen des Strömungsventils zu annähernd der gleichen Zeit, zu der der Zünder
betätigt wird, anspricht sowie eine zusätzliche '.einrichtung
zum Schließen des Ventils während des Betriebs des Brenners für den Fall, daß der Brennstoffdruck unter den gewünschten
hohen Pegel oder Soll-Pegel abfällt.
Weiter wird ein Hilfskreis angegeben derart, daß das den ersten Schalter betätigende Signal durch eine lichtempfindliche
Zelle überwacht bzw. gesteuert wird, die so betrieben ist, daß sie die Anwesenheit einer Flamme an der Brennerdüse erfaßt,
wobei das Signal beendet wird, wenn die Zelle die Flamme erfaßt. Schließlich spricht der Hilfskreis auf ein druckempfindliches
Glied an, um das Ventil offenzuhalten, wenn ausreichender Druck in der Brennstoffleitung herrscht und
die Flamme vorhanden ist.
Vorteilhaft kann mit einer Brenner-Regelung dieser Art
Luft durch die Brennerdüse bei Beginn jedes Zyklus abgeblasen werden,da ja das Strömungsventil zu annähernd der gleichen Zeit,
809821/oeU
zu der der Zünder betätigt wird, geöffnet wird. Nachdem die Flamme durch die lichtempfindliche Zelle erfaßt ist, spricht
das System weiterhin auf den Brennstoffdruck so an, daß, falls der Brennstoffdruck unter einen Soll-Betriebsdruck
während des Betriebs des Brenners abfällt,das Strömungsventil geschlossen wird, um ein Brennen des Brennstoffs bei
einem unerwünschten niedrigen Druckpegel zu verhindern.
Die Erfindung gibt also eine Brenner-Regelung an, die
eine Pumpe zur Zufuhr von Druck-Brennstoff durch eine Brennstoffleitung und ein signalabhängiges Strömungsventil zu
einer Brennerdüse aufweist. Weiter ist im System bzw. bei der Regelung ein ZUndregelkreis vorgesehen,der einen Zünder aufweist,der
abhängig von einem ersten Signal in der Schaltung betätigbar ist zur Zündung des Brennstoffs. Sine die Flamme
erfassende Zelle in der Schaltung erreicht eine Beendigung des ersten Signals derart, daß der Zünder entregt wird, wenn
Verbrennung stattfindet. 3in zweiter oder Hilfskreis, der mit der Zündregelschaltung in Betriebsverbindung steht, enthält
einen ersten Schalter, der auf das erste Signal in der ZUndregelschaltung anspricht, damit ein zweites Signal dem
Strömungsventil zur öffnung des Strömungsventils zugeführt
wird, damit Druck-Brennstoff zur Düse strömen kann. Sin zweiter
Schalter in dem zweiten oder Hilfskreis dient als andere Möglichkeit zur Zufuhr des zweiten Signals zum Strömungsventil.
Der zweite Schalter spricht auf den Druck des Brennstoffs in
der Leitung so an, daß bei Abwesenheit des ersten Signals das zweite Signal dem Strömungsventil lediglich solange zugeführt
wird wie der Brennstoffdruck oberhalb eines vorgegebenen
Hochdrucks gehalten ist.
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-/ro
Die Erfindung wird anhand des in der eine einzige Figur
aufweisenden Zeichnung dargestellten AusfUhrungsbeispiels
näher erläutert. Die einzige Zeichnung zeigt schematisch die mechanische Anordnung und die elektrische Schaltung einer
Brenner-Regelung gemäß der Erfindung.
Wie in der Zeichnung dargestellt, betrifft die Erfindung
eine Brenner-Regelung, wie sie zur Regelung und Überwachung des Betriebs von Haushaltsöfen, Boilern oder Wassererhitzern
verwendet werden kann. Insbesondere erreicht das AusfUhrungsbeispiel
eine intermittierende Zündung eines verbrennbaren Stoffs oder Brennstoffs wie Heizöl abhängig von einem
Hitze- oder Wärmebedarf. Die erfindungsgemäße Regelung
enthält eine Pumpe 10, die von einem Motor 11 angetrieben wird zur Förderung von Brennstoff von einer Quelle 13 durch
eine Leitung 14 zu einer Brennerdüse 15. Vorzugsweise wird der Motor 11 elektrisch betrieben, wobei er durch eine Leitung
12 eines Zündregelkreises zwischen Leitungen Ll und L2 angeschlossen ist, die an einer Leitungs- oder Netzspannung
über Anschlüsse Tl und T2 anliegen. Mit dem Motor 11 in Reihe geschaltet ist ein Thermostat 18, der zum Erfassen eines Hitzebedarfs
oder Wärmebedarfs betrieben wird und der Kontakfee a und b enthält, die, wenn sie geschlossen sind, üblicherweise
einen elektrischen Kreis zwischen den Versorgungsleitungen Ll und L2 vervollständigen, um die Netzspannung an den Motor 11
anzulegen. Wenn die Thermostat-Kontakte a und b geschlossen sind
und der iMotor 11 erregt ist, beginnt die Pumpe 10 Brennstoff von der Quelle 13 abzuziehen oder zu saugen, um dem Brennstoff
möglicherweise durch die Leitung 14 der Brennerdüse 15 zu dessen Verbrennung zu pumpen. Vorzugsweise wird der der Brennerdüse
15 zugefUhrte Brennstoff unter hohem Druck von der Pumpe so zugeführt, daß beim Austreten des Brennstoffs aus der
Brennerdüse 15 dieser zur Verbrennung zerstäubt wird.
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Um den Brennstoff zu ζUnden, ist ein ZUndtransformator
parallel zum Motor 11 mittels Leitungen 23 und 24 angeschlossen.
Wenn demnach die Netzspannung am Transformator Über den Thermostat 18 anliegt, wird eine ausreichende
Spannung an Leitungen 17 und 19 abgegeben, um einen Funken
Über einen Spalt 21 im Zünder 20 zu erzeugen. Dieser Funke
dient zum Zünden des zerstäubten Brennstoffs an der Brennstoffdüse
15.
Beim Betrieb der beispielhaften Brenner-Anordnung ist es erwünscht, den ZUndtransformator 16 lediglich so ausreichend
lange zu erregen, daß Verbrennung bzw. Tint zündung stattfindet,
wobei der Transformator 16 entregt werden soll und die Regelung abgeschaltet werden soll, wenn die Entzündung nicht
innerhalb einer geeigneten Zeitdauer auftritt. Beim AusfUhrungsbeispiel
wird das durch Versehen eines Zeitverzögerungsrelais RD, kurz Zeitrelais, erreicht, das zum Auslösen
eines Sicherheits-Abschaltteils des ZUndregelkreises
dient und zum Abschalten der Regelung für den Fall, daß die Zündung nicht stattfindet. Insbesondere ist der Sicherheits-Abschaltteil
mit der Leitung 12 so verbunden, daß dann, wenn die Thermostat-Kontakte a und b geschlossen sind, ein
Relais bzw. eine Relaisspule Rl, die in einer Leitung 25
vorgesehen ist, die zwischen den Leitungen Ll und 23 vorgesehen ist, erregt wird zum Schließen von Schaltern RSl-I und
RSl-2.
Wenn der Schalter RSl-I geschlossen ist, wird der ZUndtransformator
16 erregt, um einen elektrischen Funken Über den Spalt 21 des Zünders 20 vorzusehen. Zur gleichen Zeit,
zu der der Signalstrom durch die Leitung 23 fließt, wird des
Zeitrelais RD erregt. Wie In Fig.l dargestellt, ist das Zeit-
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relais RD in einer Leitung 27 vorgesehen, die parallel zur Relaisspule Rl geschaltet ist und sich zwischen den Leitungen
Ll und 23 erstreckt. Weiter ist in der Leitung 27
ein Schalter RDS vorgesehen, der vom Zeitrelais RD gesteuert wird. Anfangs, wenn der Strom durch die Leitung 27
zu fließen beginnt, sind Kontakte f und g des Schalters RDS geschlossen, jedoch öffnen nach einer vorgegebenen Zeitdauer
die Kontakte f und g und schließen dafür die Kontakte g und h. Mit dem zuvor geschlossenen Schalter RSl-2 der
Relaisspule Rl ist ein Kreis Über die Leitungen 26 und 29 zur Leitung 2J>
vervollständigt, wodurch Strom durch die
Leitung 26 und damit durch ein Relais bzw. eine Relaisspule R2 fließt.
Der Relaisspule R2 ist ein Schalter RS2-1 in der Leitung 26 zugeordnet und bei geschlossenem Schalter RS2-1
wird die Relaisspule R2 vor einer Entregung bewahrt, wenn die Kontakte g und h des Zeitrelais RDS offen sind.
3in weiterer Bestandteil des Sicherheits-Abschaltteils
der ZUndregelschaltung ist ein in der Leitung 26 vorgesehenes
Heiz- oder Hitzerelais RH. Wenn die Schalter RSl-2 und RS2-1 geschlossen sind, fließt elektrischer Strom durch die
Leitung 26, wodurch das Hitzerelais RH seine Temperatur erhöht, wobei bei Erreichen einer vorgegebenen Temperatur
ein Schalter RHS-I in der Leitung 12 geöffnet und ein Schalter HHS-2 geschlossen wird. Wenn der Schalter RHS-I öffnet,
wird der ZUndregelkreis entregt zum automatischen Abschalten des Systems Um das Regelsystem wieder in Betrieb zu setzen,
muß ein (nicht dargestellter) von Hand betätigbarer RUcksetzschalter
geschlossen werden. Zur gleichen Zeit, zu der der
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Schalter RSH-I geöffnet wird, wird der Schalter RSH-2
geschlossen, wodurch Strom durch die Leitung 30 fließen kann,
um eine Lampe 31 in dieser Leitung 30 zu erregen, wodurch
das Abschalten des Regelsystems bzw. der Regelung sichtbar angezeigt wird.
Um ein Abschalten der Regelung bei jedem Brennzyklus zu vermeiden, ist eine lichtempfindliche photoresistive
flammenerfassende Cadmium-Zelle PR verwendet, um die Anwesenheit einer Flamme an der Brennerdüse 13 zu erfassen und um
dadurch einen Schalttransistor ST in den Leitzustand zu bringen,
was schließlich ein öffnen der Schalter RSl-I und RSl-2 nach
sich zieht. Beim AusfUhrungsbeispiel ist die Basis des
Schaltteils ST in der Leitung 25 in Reihe mit der lichtempfindlichen Zelle PR geschaltet, während der Kollektor
und der Emitter Über eine Leitung 36 geschaltet sind, die
parallel zur Leitung 25 angeschlossen ist. Insbesondere enthält
die Leitung 25 einen relativ hohen Widerstand 37 derart, daß dann, wenn der Schalttranssitor ST im leitfähigen Zustand
ist oder durchgeschaltet ist, Strom durch die Leitung 36 fließt, anstatt durch die Leitung 25, um so die Relaisspule Rl
zu umfließen. Wenn der Schalter RSl-I oCfen ist, wird keine
Leistung mehr dem Zündtransformator 16 zugeführt,wodurch
der ZUnder 20 abgeschaltet wird. Wenn der Schalter RSl-2 geöffnet ist, fließt Strom durch einen Strombegrenzerwiderstand 34 in der Leitung 33* wodurch der Strom in das
Hitzerelais RH wesentlich herabgesetzt wird, um das Auslösen d es Hitzerelais RH zu vermeiden. Auf diese Weise wird verhindert, daß die Relais-Schalter RHS-I und RHS -2 geöffnet
bzw. geschlossen werden derart, daß der ZUndregelkreis erregt bleibt.
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Sollte aus irgendeinem Grund,solange der ZUndregelkreis
erregt ist, die Flamme an der Brennerdüse 15 während des Brennzyklus ausgehen, wird der Schalttransistor RT ausgeschaltet
oder gesperrt, da kein Signal von der Licht-Zelle kommt,und fließt wieder Strom durch die Leitung 25 zur
Erregung der Relaisspule Rl, wodurch die Schalter RSl-I und RSl-2 geschlossen werden. Das Schließen des Schalters RSl-I
erregt wieder den Zündtransformator l6 zur Erzeugung eines
Funkens über dem Spalt 21 des Zünders 20. Auf diese Weise wird, wenn Brennstoff der Brennerdüse 15 zugeführt wird, diese
Regelung gezündet, wodurch die erfindungsgemaße / das Merkmal eines
Selbst-Wiederanlassens besitzt. Ohne ein Entzünden erreichenden ausreichenden Brennstoff erreicht das Hitzerelais RD
gegebenenfalls ein öffnen bzw. Schließen der Schalter RBS-I
bzw. RHS-2, wodurch das System abgeschaltet wird.
Es ist bei einer Brenner-Regelung der vorher genannten allgemeinen
Art erwünscht, eine Einrichtung zur Beendigung der Zufuhr von Brennstoff zur Brennerdüse 15 vorzusehen für
den Fall, daß der Brennstoffdruck unter einen vorgegebenen hohen Pegel fällt, selbst wenn der Unterpegel-Druck ausreichend
ist, um eine Flamme zu erhalten. Dazu wird gemäß einem Merkmal der Erfindung die Brenner-Regelung in besonderer
Weise so ausgeführt,daß sie auf einen unter dem normalen Brennstoff-Betriebsdruck
liegenden Druck anspricht, um das System abzuschalten, wobei auch die Möglichkeit eines Luftablassens
durch die Düse bei Beginn jedes Brennzyklus vorgesehen ist. Zu diesem Zweck ist ein Hilfskreis vorgesehen,der eine Betätigungseinrichtung
zum Überwachen oder Steuern bzw. Regeln eines Strömungsventils 39 enthält, damit der Brennstoffstrom
durch die Brennstoffleitung 14 zur Brennerdüse I5 bei
Beginn des Zyklus für das Luft-Ablassen ermöglicht ist, und zum Schließen des Ventils 39 während des Zyklus für den EaIl,
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daß der Brennstoffdruck unter den genannten vorgegebenen
hohen Druck bzw. hohen Druckpegel fällt. Vorteilhaft verwendet die Betätigungseinrichtung die Licht-ZeIle PR und
den Schalttransistor ST des ZUndregelkreises zur Öffnung des
Durchfluß-oder Strömungsventils 39 während einer Anfangsperiode des Brennzyklus und zum Halten des Ventils 39 in
einer Offenstellung bis der Brennstoff gezündet ist. Nach dem ZUnden des Brennstoffs und dem Entregen des ZUndtransformators 16 wird das Ventil39 in seiner Offenstellung
lediglich mittels eines Druckschalters PS so gehalten, daß im Fall eines Brennstoff-Druckabfalls das Strömungsventil
geschlossen wird.
Bei der vorliegenden Regelung wird der Druck des von der Pumpe 10 gelieferten Brennstoffs mittels eine Regel- oder
^instellventils 40 erreicht, das in der Leitung 14 zwischen
der Pumpe 10 und der Brennerdüse 15 angeordnet ist, wobei
das Strömungsregelventil 39 ein von einem Magneten oder
ein magnetkraftbetätigtes Ventil ist. Im Ausführungsbeispiel ist letzteres in der Brennstoffleitung 14 zwischen dem Regelventil. 40 und der Brennerdüse 15 vorgesehen. Andererseits
enthält das Regelventil 40 einen Ventilkörper 41 mit Federvoispannung gegen einen Sitz 43« durch den im wesentlichen der
gesamte Brennstoff zur Brennerdüse 14 strömt. Um eine hydraulische Hemmung oder Blockierung der Pumpe 10 bei Beginn eines
Brennzyklus zu vermeiden, 1st ein Durchtritt 44, der mit
der Brennstoffleitung 14 verbunden 1st, im Bypaß zum Ventilsitz 43 geführt, damit Luft von der Pumpe 10 stromab durch die
Leitung 14 durch das offene Strömungsventil I9 und durch die
Brennerdüse 15 abgelassen werden kann. Zum öffnen des Strömungsventils 39 ist eine Spule R3 in einer Leitung 45 des Hilfskreises angeordnet, wobei die Leitung 45 parallel zum Primärkreis zwischen den beiden Versorgungsleitungen Ll und L2
geschaltet ist. Die Spule R3 wird erregt, wenn ein Schalter RS-4 in der Leitung 45 durch Erregen einer Relaisspule R4 ge-
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/K*
schlossen wird, die in einer Leitung 46 angeordnet ist.
Letztere erstreckt sich zwischen den Leitungen Ll und 23 parallel zur Leitung des Zündregelkreises so, daß dann, wenn
elektrischer Strom durch die Leitung 24 fließt,die Relaisspule R4 erregt wird zum Schließen des normalerweise
offenen Schalters RS4 bzw. des Schließers. Dadurch wird seinerseits ein Kreis über die Leitung 45 geschlossen zur
Erregung der Spule R?, wodurch das Magnetventil 39 geöffnet
wird, damit Brennstoff durch die Leitung 14 zur Brennerdüse 15 strömen kann. Vorteilhaft ist im Hilfskreis auch ein
druckempfindlicher oder Druckschalter PS vorgesehen. Insbesondere
ist letzterer in einer Kurzschlußleitung 47 vorgesehen,
die den Schalter RS-4 in der Leitung 45 umgebend geschaltet
ist. In einem Brennzyklus schließt der Druckschalter PS, wenn die Größe des Drucks in der Brennstoffleitung
14 den gewünschten oder Sollwert erreicht, wodurch ein Entregen der Relaisspule R4 und ein öffnen des Schalters
RS-4 den Kreis durch die Leitung 45 nicht unterbricht
und das Magnetventil 39 deshalb nicht geschlossen wird. Anders ausgedruckt heißt das, daß dann,wenn die Licht-Zelle PR das
Vorhandensein einer Flamme an der Brennerdüse 15 erfaßt, die Relaisspule R4 entregt ist als Folge des öffnens des
Schalters RSl-I, der die Erregung des Z Und trans for ma tors 16
steuert. Das Magnetventil 39 wird Jedoch in der Offenstellung gehalten mittels des elektrischen Stroms durch die Leitung
um den Schalter RS-4. Das Ventil 39 wird jedoch lediglich nur solange offengehalten, wie der Brennstoffdruck auf oder Über
dem Solldruckpegel des die Brennerdüse 15 erreichenden Brennstoffs ist. Bei DrUcken, die die Flamme in Gang halten
können,unter dem Solldruckpegel ist es denkbar,daß die
Flamme wieder gezündet werden kann, mittels der Üblichen Betriebsart
des ZUndregelkreises. Wenn nach erfolgreicher Wiederzündung
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des Brennstoffs der Druck den hohen Sollpegel nicht mehr erreicht, erreicht möglicherweise das Hitzerelais RH seine
Auslösetemperatur zur Öffnung des Schalters RHS-I und
Schließen des Schalters RHS-2, wodurch das System abgeschaltet und die von Hand rUckstellbare Lampe 31 erregt wird.
Im Normalbetrieb der Regelung ist es erwünscht, daß der zündtransformator 16 und der Zünder 20 erregt werden vor
dem öffnen des Strömungsventils 39 zum Zuführen von Brennstoff
zum Austritt aus der Brennerdüse 15· Folglich ist ein Schalter RS2-2 in der Leitung L2 angeordnet und ist normalerweise geöffnet bis kurz nachadern der Zündtransformator 16
gezündet ist. Beim AusfUhrungsbeispiel ist der Schalter RS2-2
von einer Relaisspule R2 in der Leitung 26 gesteuert, wobei die Relaisspule R2 nach Betätigung des ZUndtransformators 16
erregt wird. Wie aus der Beschreibung des Zündregelkreises
erinnerlich, wird das Zeitrelais RD verwendet, um das Erregen der Relaisspule R2 um eine vorgegebene Zeit nach
dem Schließen des Schalters RSl-I zu verzögern, der, wenn er geschlossen ist, einen Kreis über die Leitung 24 vervollständigt
zur Erregung des ZUndtransformators 16. Polglich wird das
Vorhandensein eines elektrischen Funkens über dem Spalt 21 sichergestellt vor dem Offnen des Magnetventils 39 zu Beginn
des Brennzyklus.
Die Erfindung gibt somit eine neuerartige und verbesserte Brenner-Regelung an, die einen besonderen Hilfskreis aufweist, der insbesondere zusammen mit der Licht-Zelle PR und
dem Schalttransistor ST verwendet wird, damit das magnetkraftbetätigte Strömungsventil 39 au Beginn eines Brennzyklus geöffnet wird zum Ablassen von Luft durch die Brennerdüse 15, wobei weiter ein System vorgesehen ist, das auf den
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Brennstoffdruck anspricht nach der Zündung, um das System
bzw. die Erregung abzuschalten, falls der Kraftstoffdruck unter einen Sollpegel absinkt, selbst wenn der Brennstoffdruck
niedrigeren Pegels ausreichend sein sollte, um die Flamme aufrechtzuerhalten.
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Claims (7)
- Ansprüche»enner-Regelung,gekennzeichnet durcheine Pumpe (10) zur Zufuhr von Druck-Brennstoff zu einer Brennerdüse (15) zur Zerstäubung und Verbrennung,eine Brennstoffleitung (14) von der Pumpe (10) zur Brennerdüse (15),ein in der Brennstoffleitung (14) angeordnetes Ventil zur Bewegung zwischen einer ersten die Strömung des Brennstoffs von der Pumpe (10) zur Brennerdüse (15) verhindernden Lage und einer zweiten die Strömung von Brennstoff von der Pumpe (10) zur Brennerdüse (15) zulassenden Lage,einen ersten Schaltkreis zur Steuerung bzw. Regelung der Zündung des Brennstoffs in einem Brennzyklus mittels eines ersten Signals einschließlich eines Thermostaten (18),eine Zündeinrichtung (20, 21) zum Entzünden des von der Brennerdüse (15) abgegebenen Brennstoffs abhängig von einem durch den Thermostat (18) erfaßten Wärmebedarf,eine Einrichtung zum Außerbetriebsetzen der Zündeinrichtung (20, 21) abhängig von der Entzündung des Brennstoffs an der Brennerdüse (19), undeinen zweiten Schaltkreis in Betriebsverbindung mit dem ersten Schaltkreis, nil! einer Einrichtung zum Offnen des Ventils zum Ablassen von Luft · durch die Leitung (14) zu Beginn des Brennzyklus und zum Führen von Druck-Brennstoff durch die Leitung (14) zur Brennerdüse (15) und einer auf den Druck des Brennstoffs In der Brennstoffleitung (14) ansprechende Einrichtung (PS) zum Halten des Ventils in der Offenstellung, solange der Brennstoffdruck nicht wesentlich unter einen vorgegebenen hohen Druck fällt, während des Ent ζ lindens bzw. Verbrennens und zum Schließen des Ventils, wenn der Druck wesentlich unter den vorgegebenen Druck fällt.809821/06U
- 2. Brenner-Regelung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil ein Magnetventil (39) aufweist, das auf ein zweites Signal anspricht, das durch den zweiten Schaltkreis geführt istyzur Bewegung zwischen einer Schließ- und einer Offenstellung, wobei die Einrichtung zum Schließen und öffnen des Magnetventils (39) einen ersten Schalter aufweist, der auf das erste von der ersten Schaltung zugeführte Signal anspricht, damit das zweite Signal dem Ventil zugeführt wird, wenn die Zündeinrichtung (20, 21) erregt ist.
- 3. Brenner-Regelung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Brennstoffdruck ansprechende einrichtung einen Druckschalter (PS) in dem zweiten Schaltkreis aufweist, der auf den hohen Druck anspricht,um einen alternativen Kreis für das dem Ventil zuzuführende zweite Signal vorzusehen, wenn der Brennstoffdruck den vorgegebenen Druck erreicht.
- 4. Brenner-Regelung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Entregen bzw. Außerbetriebsetzen der Zündeinrichtung (20, 21) eine lichtempfindliche Zelle (PR) enthält zur Erfassung der Anwesenheit einer Flamme an der Brennerdüse (15) und zur übertragung eines davon abhängigen dritten Signals, wobei ggf. der erste Schalter und die Zündeinrichtung (20, 21) so betätigbar sind, daß die Zündeinrichtung (20, 21) erregt wird und daß das erste Signal dem Ventil lediglich über die druckempfindliche Einrichtung (Druckschalter PS) übertragen wird, wenn die Flamme vorhanden ist.
- 5. Brenner-Regelung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schaltkreis enthält:eine parallel zur Primärschaltkreis geschaltete signal-Ubertragende Leitung, und809821/06Uein Magnetventil (39) mit einer Magnet-Spule (Rj5) in der signalfUhrenden Leitung zur Betätigung des Ventils (39)» wenn das zweite Signal über die Leitung übertragen wird, unddaß der erste Schalter eine zweite im ersten Schaltkreis vorgesehene Spule enthält sowie erste Kontakte in der signalfiihrenden Leitung, um abhängig von dem ersten Signal, das durch die Schalt-Spule übertragen wird zu schließen, damit das zweite Signal der Magnet-Spule (R]5) zugeführt wird, wobei eine zweite Leitung parallel zur ersten Leitung und die ersten Kontakte umgebend angeordnet ist, wobei der druckempfindliche Schalter (Druckschalter PS) normalerweise geöffnete zweite Kontakte in der zweiten Leitung aufweist, die abhängig von einem hohen Druck des Brennstoffs,der durch die Brennstoffleitung (14) gepumpt wird, geschlossen wird.
- 6. Brenner-Regelung,mit einer Pumpe zur Zufuhr von Druck-Brennstoff durch eine Brennstoffleitung und ein signalabhängiges Strömungsventil zu einer Brennerdüse,mit einem Zündregelkreis mit einem Zünder, der abhängig von einem ersten Signal in dem Kreis betätigbar ist, zur Zündung des Brennstoffs, undmit einer flaramenerfassenden Zelle zur Beendigung des ersten Signals, um den Zünder zu entregen, wenn Entzündung stattgefunden hat,dadurch gekennzeichnet,daß ein zweiter Schaltkreis in Wirkverbindung mit der Zündregelschaltung angeschlossen ist und enthält:einen ersten Schalter, der auf das erste Signal im ZUndregelkreis anspricht zur Erzeugung eines zweiten Signals, das809821/OßUdem Strömungsventil (39) zugeführt wird zur öffnung des Ventils, damit Druck-Brennstoff zur Brennerdüse (15) fließen kann,undeinen zweiten Schalter im zweiten Schaltkreis, der parallel zum ersten Schalter angeordnet ist, um einen Alternativkreis vorzusehen zur Übertragung des zweiten Signals zum Strömungsventil (39), wobei der zweite Schalter auf den Druck des Brennstoffs in der Brennstoffleitung (14) anspricht, so daß das zweite Signal dem Ventil (39) nur solange zugeführt wird, wie der Brennstoffdruck oberhalb eines vorgegebenen hohen Drucks gehalten ist.
- 7. Brenner-Regelung,mit einer Pumpe zur Zufuhr von Druck-Brennstoff durch eine Brennstoffleitung und ein signalempfindliches Strömungsventil zu einer Brennerdüse,mit einem Zündregelkreis mit einem Zünder, der abhängig von einem ersten Signal in dem Kreis betätigbar ist/ zur Zündung des Brennstoffs undmit einer flammenerfassenden Zelle zur Beendigung des ersten Signals, um so den Zünder bei Auftreten einer Entzündung außer Betrieb zu setzen,dadurch gekennzeichnet,daß ein zweiter Schaltkreis in Betriebsverbindung mit dem Zündregelkreis geschaltet ist und enthält:eine signalführende Leitung,eine in der signalführenden Leitung vorgesehene Spule (R3), die auf ein zweites Signal anspricht, das von der signalführenden Leitung zur öffnung des Strömungsvent ils (39) geführt ist,eine zweite Spule (R4) innerhalb des Zündregelkreises, wobei mit der zweiten Spule (R4) zusammenwirkende und in der signalführenden Leitung vorgesehene Kontakte schließen, wenn das erste Signal dem Zündregelkreis zugeführt wird, wodurch das809821/OSU-ir- *zweite Signal der ersten Spule (R3) zugeführt werden kann zum öffnen des Ventils (39)* undeine zweite Leitung parallel zu den Kontakten der zweiten Spule (R2O, wobei ein druckabhängiger Schalter in der zweiten Leitung vorgesehen ist und einen Alternativkreis für das zweite Signal bildet, um dieses der ersten Spule (R3) zuzuführen, wenn der Druck in der Brennstoffleitung (14) im wesentlichen gleich oder über einem vorgegebenen Druck ist.Ö09821/06U
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