DE1526209A1 - Elektrische Schaltung zur Regelung der Zuendung und der Brennstoffzufuhr einer Feuerung - Google Patents
Elektrische Schaltung zur Regelung der Zuendung und der Brennstoffzufuhr einer FeuerungInfo
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Description
CONTROLS COMPANY OF AMERICA,
2ool North Janice Avenue, Melrose Park, Illinois, USA
Elektrische Schaltung zur Regelung der Zündung und der Brennstoffzufuhr einer
Feuerung
Die Erfindung "bezieht sich auf eine elektrische
Schaltung zur Regelung der Zündung und der Brennstoffzufuhr einer Feuerung;, sie betrifft insbesondere einen Flammenwächter.
Die erfindungsgemässe elektrische Schaltung zur Regelung
der Zündung und der Brennstoffzufuhr besteht aus einem Transformator mit einer Primär- und einer Sekundärwicklung sowie
Mitteln, welche in der Primärwioklung Impulse erzeugen. Es
ia;t ferner eine Zündvorrichtung vorgesehen, welche in dem Strom-
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kreis der Sekundärwicklung liegt. Diese Zündvorrichtung besitzt
mit Abstand zueinander liegende Elektroden und eine Regelvorrichtung, deren Betriebszustand sich nach Massgabe der Veränderung
der Sekundärspannung verändert, wenn zwischen den Elektroden eine Flamme entsteht bzw. die Flamme erlischt.
Die Erfindung macht sich die Tatsache zunutze, dass
eine Veränderung oder aber mangelnde Veränderung der Spannung zwischen den beiden Elektroden einer Zündvorrichtung ein Anzeichen
für eine einwandfreie oder aber eine mangelnde Zündung ist. Die zur Bildung eines.Lichtbogens zwischen den beiden
Elektroden erforderliche Spannung verändert sich insofern entsprechend dem Vorhandensein bzw. der Abwesenheit einer Flamme
zwischen den Elektroden, als die Ionisierungsspannung bei Anwesenheit
einer Flamme zwischen diesen Elektroden, also diejenige Spannung, welche zur Bildung eines Lichtbogens zwischen diesen
Elektroden erforderlich ist, lediglich ein Drittel bis ein Halb so gross ist als die Ionisierungsspannung bei Abwesenheit einer
Flamme. Diese Spannungsänderung wird als Ilegelgrösse verwendet.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform stehen die Elektroden einer Zündvorrichtung mit der Sekundärwicklung
eines Transformators in Verbindung, wobei dieser Transformator mit Impulsen beaufschlagt wird, so dass zwischen den Elektroden
der Zündvorrichtung ein Funke entsteht. Wenn das Kontrollsystem für die Zündung und die Brennstoffregelung zu Beginn unter Strom
gesetzt wird, ist die zwischen den Elektroden der Zündvorrichtung herrschende Spannung relativ hoch, wobei eine der Sakundär·-
spannung proportionale Anzapfspannung zum Öffnen eines Electro-
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magnetventiles benutzt wird. Hierdurch wird Brennstoff in den
Brenner eingespeist, wobei die Ionisierungsspannung zwischen den Elektroden sofort abnimmt. Demzufolge nimmt auch die Sekundärspannung
ab und diejenige Spannung, welcher das Brennetoff-Regelventil
unterworfen ist, wird auf eine Haltespannung abgebaut, d.h. auf eine Spannung verringert, welche ausreicht, um
das Ventil offenzuhalten, die jedoch nicht ausreicht, das geschlossene Ventil zu öffnen. Bs ist ferner ein auf eine Spannung
ansprechender Steuerstromkreis vorgesehen, welcher in der Lage ist, die in dem Ventil herrschende Spannung zu beseitigen und
die Spannung in der Zündvorrichtung zu überwachen. Wenn eine Zündung nicht eintritt oder aber, wenn die Flamme erlischt, wird
die höhere Sekundärspannung auf die Zündvorrichtung aufgeprägt. . Der auf eine Spannung ansprechende Steuerstromkreis besitzt
eine eingebaute zeitliche Verzögerung, und wenn die höhere Spannung auf die Dauer der zeitlichen Verzögerung an den ZUndelektroden
angelegt bleibt, dann wird die Spannung, unter welcher das Ventil steht, unter den Wert der Haltespannung herabgesetzt,
und das Ventil schliesst. Vorzugsweise wird dies durch Parallelschaltung der Spule des Ventiles erreicht. In diesem Punkte wird
der Brennstofffluss unterbrochen, während sich der Steuerstromkreis für die Brennstoffkontrolle und die Zündung in einer
"Verriegelungsstellung" befinden.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung nocn etwas näher erläutert. In dieser zeigen in rein schemati- scner
Weise:
- 4 909885/0429
Pig. 1 ein elektrisches Schaltdiagramm
der erfindungsgemässen elektrischen Schaltung zur Regelung der Zündung
und der Brennstoffzufuhr
Fig. 2 eine Ansicht eines alternativen
Steuerstromkreises mit Stromimpulsen, welcher in dem erfindungsgemässen
System verwendet wird.
Die eltrische Schaltung Io zur Regelung der Zündung
und der Brennstoffzufuhr besteht aus einer Zündvorrichtung 12, welche zwei mit Abstand zueinander gelagerte Elektroden 11, 13
und ein Brennstoff-Regelventil 14 besitzt. Das Brennstoff-Regelventil
14 steht unter elektrischer Spannung und arbeitet jauf elektromagnetischem Wege. Es besteht aus einer Spule 15 und einem
Anker 17, welche in Figur 1 der Zeichnung schematisoh dargestellt sind. Die Zündvorrichtung liegt in dem SekundärStromkreis
eines Lufttransformators 16, wobei die Elektroden 11 und 13 mit der £&undärspule 18 in Reihe geschaltet sind. Die Primärspule
2o des Lufttransformators 16 steht mit einer geeigneten Stromquelle 22 über einen Stromkreis 24 mit Stromimpulsen in
Verbindung. Dieser Stromkreis 24 mit Stromimpulsen besteht aus einem Doppelschalter 25, welcher mit der Primärspule 2o in Reihe
geschaltet ist und auch einen Kondensator 28 und einen Widerstand 3o aufweist. Der herkömmlich ausgebildete, an sich bekannte
Doppelschalter 26 wirkt wie eine symmetrische Zener-Diode, so dass der Doppelschalter 26 zumindest einmal in einem jeden
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halben Zyklus der Stromquelle 22 und in entgegengesetzten Richtungen
der nachfolgenden halben Zyklen leitet, so dass die PrI-märspule 2o und demgemäss die Sekundärspule 18 und die Zündvorrichtung
12 einen Impuls erhalten.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform ist die Spule 15 des Brennstoff-Regelventiles 14 mit der Sekundärspule
32 eines zweiten Transformators 34 in Reihe geschaltet, dessen Primärspule 36 mit der Stromquelle 22 verbunden ist. Ein
Transistor 4o liegt im Stromkreis der Spule 15 des Brennstoff-Regelventiles
14 und der Sekundärspule 32, welch letztere mit der Emitter-Elektrode und der Kollektor-Elektrode des Transistors
4o in Reihe geschaltet sind.
Der den Transformator 34 verlassende Strom wird von der Diode 42 in G-leichstrom umgewandelt, und die Widerstände 44
und 46 sowie die Zener-Diode 48 wirlen als Spannungsregler. Der Transistor 4o und die Spule 15 des Brennstoff-Regelventiles 14
sind in dem Stromkreis angeordnet, welcher ganz allgemein als Emitter-Elektroden-NachlaufStromkreis bezeichnet wird. Der Transistor
4o ist normalerweise gegenüber dem Betrieb des Brennstoff-Regelventiles
14 nicht leitend; er verbleibt in dem leitenden Zustand so lange, bis das richtige Potential in der Basis 52
erscheint. Die Basis 52 steht mit einer Anzapfstelle 58 der Säcundärspule 18 über einen Leitungszweig in Verbindung, welcher
die Widerstände 54, 55, die Diode 56 und den Kondensator 57 enthält. Das Potential der Basis 52 des Transistors 4o entspricht
der Spannung in der Sekundärspule 18 und das Potential der Basis
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52 bestimmt den Stromfluss durch den Transistor 4o in die Spule 15, wobei der Stromfluss durch, die Spule 15 des Brennstoff-Regelventiles
14 hindurch der Spannung der Basis 52 folgt. Wenn das Potential der Basis 52 zunimmt, erhöht sich auch der Stromfluss
durch die Spule 15 des Brennstoff-Regelventiles 14 hindurchj
wenn das Potential der Basis 52 hingegen abnimmt, dann nimmt auch der Stromfluss durch die Spule 15 hindurch ab.
Bei dieser Schaltung sprechen sowohl die Zündvorrichtung 12 als auch das Brennstoff-Regelventil 14 auf die gleiche Spannung
an. Das Brennstoff-Regelventil 14 ist normalerweise geschlossen, und wenn die Zündspannung an die Zündvorrichtung 12
angelegt wird, wobei zwischen den Elektroden 11 und 13 keine Flamme brennt, dann ist eine relativ hohe Spannung erforderlich,
um einen den Zwischenraum überbrückenden Funken zu erhalten. An die Basis 52 des Transistors 4o wird eine entsprechend hohe
Spannung angelegt, welche den Transistor 4o leitend macht, so dass ein relativ hoher Strom hindurchfliesst, der ausreicht, das
Brennstoff-Regelventil 14 zu öffnen und den Brennstofffluss einzuleiten.
Ein in Figur 1 der Zeichnung schematisch dargestellter, geeigneter Brenner 61 erhält Brennstoff über das Ventil und ist
der Zündvorrichtung 12 zugeordnet. Wenn die Zündung erfolgt, dann bildet sich in dem Brenner 61 eine Flamme, welche den Zustand
zwischen den beiden Elektroden 11 und 13 beeinflusst. Die Flamme setzt den Widerstand in dem Spalt und demgemäss auch die Ionisierungsspannung
zwischen den beiden Elektroden 11, 13 herab, wobei die zur Bildung eines Lichtbogens zwischen den beiden Elektroden
'11, 13 erforderliche Spannung bei Flammenbildung 1/3 bis l/2
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kleiner ist als beim Fehlen einer Flamme. Dies führt zu einer Herabsetzung der Spannung in der Sekundärspule 18, was auch eine
Herabsetzung des Potentials der Basis 52 des Transistors 4o und demgemäs? auch eine Herabsetzung der Spannung und des Stromflusses
in Richtung des Ventiles auf einen Haltewert zur Folge hat.
Um gefährliche Bedingungen mit Sicherheit auszuschalten, welche dann entstehen, wenn die Zündung nicht eintritt oder
aber wenn die Zündung zwar eintritt, die Flamme aber aus irgendeinem Grunde erloschen ist und ein erneuter Zündvorgang nicht
sofort eingeleitet wird, wird im allgemeinen ein Flammenwächter verwendet, welcner das Brennstoff-Regelventil schliesst und die
Brennstoffversorgung unterbricht. Mit der erfindungsgemassen Schaltung wird die Überwachung der Flamme in relativ einfacher
Weise dadurch erreicht, dass die Änderung der Spannung zwischen den beiden Elektroden 11, 13 der Zündvorrichtung 12 nach erfolgter
Zündung, oder aber der Kontrollparaiaeter, auf welchem die Schliessbewe^uni" des Ventiles basiert, als Flammenwächter benutzt
wird. Der auf eine Spannung ansprechende Strompreis 6o besteht aus einem Leitungszweig 62, welcher einen geerdeten Weg von dem
Knotenpunkt ti in demEmitter-Kollektor-Stromkreis des Transistors
ausgehend bestimmt,' und einen Silikon-Lontroll-Gleichrichter 64
aufweist, der den Stromfluss in diesem geerdeter. Weg regelt. Dieser
Gleichrichter ο4 ist normalerweise nicht leitend; wenn er
aber leitend gemacht wird, dann wird ein Stromkreis geschlossen, welcher die Spule 15 des Brennstoff-Regelventiles 14 in Hebenschlußschaltuiig
den Strom erdet, so dass die Stromzufuhr zu dem Brennstoff-Regelventil 14 unterbrochen und damit dieses Ventil
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geschlossen wird. Um das Schliessen des Brennstoff-Regelventiles
nach Massgabe der Verhältnisse in der Zündvorrichtung 12 zu regeln, wird der leitende Zustand des Silikon-Kontroll-Gleichrichters
nach Massgabe der an dem Brennstoff-Regelventil 14 herr- "
sehenden Spannung geregelt, welche auf die Spannung in der Sekundärspule
18 und in den Elektroden 11 und 13 zurückwirkt und von dieser abhängt. Die Basis 68 des Gleichrichters 64 wird mit
dem einen einzigen Knotenpunkt aufweisenden Transistor 7o verbunden bzw. geregelt, dessen Basis mit dem Kondensator 76 über
die Diode 74 verbunden ist. Der Kondensator 76 steht mit dem Knotenpunkt 66 über den Widerstand 78 in Verbindung, so dass die
Spannung des Knotenpunktes dem Kondensator 76 aufgeprägt wird. Diese Kombination aus Widerstand und Kapazität bewirkt eine
zeitliche Verzögerung in dem auf Spannung ansprechenden Stromkreis, was aus der nachfolgenden Beschreibung im einzelnen näher
hervorgeht. Der einen einzigen Knotenpunkt aufweisende Transistor 7o ist normalerweise nicht leitend, so dass der Silikon-Kontroll-Gleichrichter
64 sich normalerweise auch in einem nicht leitenden Zustand befindet, so dass der Strom durch die Spule
15 des Brennstoff-Regelventiles h-indurchfliesst.
Der auf eine Spannung ansprechende Stromkreis ist ao ausgelegt, dass er gegenüber der reduzierten Haltespannung und
dem Stromfluss unempfindlich ist, welch letzterer als Folge einer einwandfreien Spannung eintritt. Wenn hingegen die Brstzündung
versagt, oder aber die Flamme im Brenner 61 erlischt und keine erneute Zündung eintritt, so dass keine Flamme zwischen den
Elektroden 11, 13 gebildet wird,- dann unterwirft die relativ
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höhere Zündspannung, welche in der Sekundärspule 18 und an dem Transistor 4o auftritt, das Brennstoff-Regelventil 14 der vollen
öffnungsspannung bzw. dem vollen Öffnungsstrom. Der auf eine
Spannung ansprechende Stromkreis spricht auf diese volle Öffnungsspannung an, so dass sich der Kondensator 76 auflädt. Wenn
die durch die volle öffnungsspannung gegebenen und sich auf das
Brennstoff-Regelventil auswirkenden Bedingungen und Verhältnisse
sich über die Dauer der zeitlichen Verzögerung hinweg fortsetzen, und dabei das Fehlen einer Flamme in den Elektroden 11, 13 angezeigt
wird, dann bewirkt die in dem Kondensator 76 sich aufbauende Ladung eine Änderung des leitenden Zustandes des einen
einzigen Knotenpunkt aufweisenden Transistors 7o. Dieser Transistor 7o wird leitend und das erforderliche Potential auf die
Basis 68 des Gleichrichters 64 aufgeprägt, so dass dieser in einen leitenden Zustand überführt wird. Dabei wird ein Parallelstromkreis
gebildet, welcher die Spule 15 des Brennstoff-Regelventiles
14 erdet und das Ventil schliesst.
Bei dieser Schaltung spricht der auf eine Spannung ansprechende Stromkreis 6o auf die Spannung der Sekundärspule 18
an, was sich auf den Stromfluss durch den Transistor 4o hindurch auswirkt. Da die Spannung in der Sekundärspule den verschiedenen
Zuständen und Verhältnissen beim Betrieb der Zündvorrichtung entspricht, bewirkt der auf eine Spannung ansprechende Stromkreis
6o eine wirksame und einfache Kontrolle der Brennstoffzufuhr, und zwar nach Massgabe der Betriebsverhältnisse der Zündvorrichtung
und demgemäss auch dea Brenners 61. Daa Brennstoff-Regel-
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- Io -
- Io -
ventil öffnet nach Hassgabe eines Impulses in dem Lufttransformator
16, und wenn die Zündung eintritt, dann wird die Spannung in der Sekundärspule 18 herabgesetzt und das Ventil einer Haltespannung
unterworfen, wobei der auf eine Spannung ansprechende Stromkreis 6o inaktiv wird und das Ventil offen bleibt. Wenn
aber andererseits zwar ein Zündimpuls erfolgt, ein Zündfunke aber nicht gebildet wird, oder aber wenn zwar ein Zündfunke, jedoch
keineswegs eine Flamme entsteht, wird das Brennstoff-Regelventil zunächst geöffnet, jedoch bleibt der Stromkreis 6o wirksam
und - sofern in einer bestimmten Zeitspanne eine Flamme nicht gebildet wird, dann wird das Ventil geschlossen. Wenn in ähnlicher
Weise eine Zündung erfolgt und die Flamme anschliessend erlischt, ohne dass eine erneute Zündung eintritt, dann nimmt
die Spannung in der Sekundärspule zu, so dass der Stromkreis 6o wirksam und das Brennstoff-Regelventil geschlossen wird.
Nachdem das Ventil durch den Stromkreis 6o in der beschriebenen Weise parallelgeschaltet und geschlossen wird, befindet
sich das System in einer "Verriegelungsstellung11. Um dieses System in die Normalstellung zurückzubringen, so dass der
nachfolgende Zündzyklus stattfinden kann, wird in der elektrischen Hauptleitung ein Bremslüftschalter 8o angeordnet. Durch plötzliches
öffnen dieses Schalters 8o wird die Verbindung über den Gleichrichter 64 zur Erde unterbrochen und der Zünd- und Brennstoff
-Regelkreis zum Zwecke der nachfolgenden Zündung wieder hergestellt.
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In.Reihe mit dem Brennstoff-Regelventil 14 ist eine
Sicherung 82 geschaltet, und wenn der Stromkreis 6o gestört■sein
sollte, so dass die Verhältnisse eines offenen Ventiles gegeben sind, ohne dass der Zündvorgang fortgesetzt wird, dann macht die
Sicherung 82 das Ventil dadurch unwirksam, dass der gesamte Stromkreis lahmgelegt wird.
Die Schaltung gemäss der Erfindung sorgt für eine Flammenüberwachung, indem die Veränderung der Spannung in der
Zündvorrichtung als Parameter des Flammenwächters benutzt wird. In gewissem Sinne arbeitet die Sekundärspule des Zündtransformators
als Fühler, da dessen Spannung sich mit den Verhältnissen in der Zündvorrichtung (Flamme bzw. Fehlen einer Flamme) ändert,
wobei diese Veränderung sich auf das Brennstoff-Regelventil und auf den auf eine Spannung ansprechenden Stromkreis auswirkt.
Derartige Veränderungen können sowohl in dem Stromkreis 24 mit Strornimpulsen oder aber in dem auf eine Spannung ansprechenden
Stromkreis öo vorgenommen werden, ohne dass hierdurch der Rahmen der Erfindung überschritten wird. Die Erfindung soll
daher auf den beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten
Stromkreis keineswegs beschränkt werden. So kann beispieleweise der den Doppelschalter 26 enthaltende Stromkreis durch den Stromkreis
84 mit Stromimpulsen ersetzt werden (Fig. 2). Die Figur 2 der Zeichnung erläutert lediglich den Impuls - und Zündteil des
Stromkreises, so dass der Rest des Stromkreises dem in Figur 1 der Zeichnung dargestellten Stromkreis entspricht. Wenn gewünscht
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BAD ORiGlNAU
wird, das gesamte Zünd- und Brennstoff-Regelsystem mit einer
Stromquelle niedrigerer Spannung zu betreiben, dann können die . Zündvorrichtung, der Stromkreis mit Stromimpulsen, der mit Stromimpulsen
beschickte Transformator und der zur Steuerung des Brennstoff -Regelventiles bestimmte Stromkreis von einer gemeinsamen
Sekundärspule aus betrieben werden.
Der Stromkreis 84 mit Stromimpulsen besitzt einen Kondensator 83, einen Silikon-Kontroll-Gleichrichter 85» eine Zener-Diode
86 und einen Widerstand 87, welcher mit der Primärepule 88 des Transformators 89 in Reihe geschaltet ist. Mit einer geeig
neten Stromquelle, z.B. mit der Sekundärspule des oben beschriebenen Transformators, sind Leitungen 9o und 92 verbunden..
Parallel zu dem Silikon-Kontroll-Gleichrichter 85 sind die Zener-Diode 86 und der Widerstand 87 geschaltet. Wenn der Stromkreis
unter Spannung gesetzt wird, dann baut sich in dem Kondensator 83 so lange eine Ladung auf, bis sie die Durchschlagespannung der
Zener-Diode 86 erreicht hat, in welchem Punkte durch diese Diode 86 Strom flieset,und das erforderliche Potential liegt an der
Basis des Silikon-Kontroll-Gleichrichters 85 und macht diesen leitend. Die in dem Kondensator 83 gespeicherte Ladung geht dann
durch den Silikön-Kontroll-Gleichrichter und die Primärepule 88
und erzeugt eine pulsierende Leistung in der Sekundärepule 94» welche die Zündvorrichtung 96 in Tätigkeit setzt.
Die erfindungsgemässe elektrische Schaltung kann sowohl
bei Gas- als auch bei Ölfeuerungen vorteilhaft angewandt werden.
909885/0429 "" Patentaneprttche -
Claims (8)
- Pa t e nt ana ρ r üc heJLy Elektrische Schaltung zur Regelung der Zündung und der Brennstoffzufuhr, mit einem eine unter Stromimpulsen stehende Primärwicklung aufweisenden !Transformator und einer Zündvorrichtung, welche an die Sekundärspule des Transformators angeschlossen ist und zwei mit Abstand zueinander liegende Elektroden besitzt, gekennzeichnet durch eine Regelvorrichtung, deren Betriebszustand sich nach. Massgabe des Abfalles einer ersten Spannung auf eine zweite, niedrigere Spannung zwischen den Elektroden (11, 13) beim Auftreten einer Flamme und der sich daran anschliessenden Spannungserhöhung zwischen den Elektroden (11, 13) beim Erlöschen der flamme, verändert.
- 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelvorrichtung aus einem an sich bekannten elektromagnetisch betätigbaren Brennstoff-Regelventil (14) und einem Ventilregelkreis besteht, welche auf diese erste Spannung zwischen den Elektroden (11, 13) ansprechen und eine Spannung zum öffnen des Brennstoff-Regelventiles (14) aufbringen, und welche nach Abfall der Spannung auf den Wert der zweiten Spannung beim Zünden auf die Erhöhung der Spannung von der zweiten Spannung auf die erste Spannung entsprechend dem Erlöschen der Flamme ansprechen derart, dass das Brennstoff-Regelventil (14) geschlossen wird.
- 3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelvorrichtung auf die Aufrechterhaltung der ersten Spannung anspricht derart, dass das Brennstoff-Regelventil909885/042$- A 2 -(14) nach einer vorbestimmten zeitlichen Verzögerung nach dem öffnen geschlossen wird.
- 4. Schaltung nach Anspruch 2 oder 3f. dadurch gekennzeichnet , dass der Steuerstromkreis des Brennstoff-Regelventiles (14) auf den Abfall der ersten Spannung auf einen Wert der zweiten Spannung anspricht, so dass die an das Brennstoff-Regelventil (14) angelegte Spannung auf eine Haltespannung herabgesetzt wird, welche ausreicht, um das Ventil (14) offenzu-■ halten , jedoch nicht ausreicht, das Ventil (14) zu öffnen.
- 5. Schaltung nach Anspruch 2> 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet , dass der Steuerstromkreis zur Regelung des Brennstoff-Regelventiles (14) einen auf eine Spannung ansprechenden Stromkreis (6o) besitzt, welcher das Brennstoff-Regelventil (14) parallelschaltet, wobei der auf eine Spannung ansprechende Stromkreis (6o) normalerweise unwirksam ist, jedoch auf die Aufrechterhaltung der ersten Spannung über die vorbestimmte zeitliche Verzögerung hinweg anspricht derart, dass das Brennstoff-Regelventil (14) parallelgeschaltet wird.
- 6. Schaltung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet , dass das Brennstoff-Regelventil (14) in dem Bmitter-Elektroden-NachlaufStromkreis eines Transistors (4o) geschaltet ist, und dass die Basis (52) des Transistors (4o) auf die Spannung der Elektroden (11, 13) der Zündvorrichtung (12) anspricht und mit diesen verbunden ist.-A3-909885/0429
- 7. Schaltung nach Anspruch 4 und 5, gekennzeichnetdurch einen Bremslüftschalter (8o), welcher in dem Steuerstromkreis zur Regelung des Brennstoff-Regelventiles (14) liegt und dann "beim Öffnen wirksam wird derart, dass der auf eine
Spannung ansprechende Stromkreis (6o) eingeschaltet wird. - 8. Schaltung nach Anspruch 2 bis 7, gekennzeichnet durch eine Sicherung (82), welche in dem Stromkreis des Brennstoff-Regelventiles (14) liegt.909885/0429Leerseife
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