DE2745790A1 - Verfahren und vorrichtungen zum herstellen von kunststoffbeschichteten glasbehaeltern - Google Patents
Verfahren und vorrichtungen zum herstellen von kunststoffbeschichteten glasbehaelternInfo
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Description
- "Verfahren und Vorrichtungen zum Herstellen von kunststoff-
- beschichteten Glasbehältern" Gegenstand der Erfindung ist einmal ein Verfahren zum Herstellen von kunststoffbeschichteten Glasbehältern, bei welchem unbeschichtete Glasbehälter in warmem Zustand mit einem Kunststoff beschichtet und anschließend zum Aushärten des Kunststoffes erhitzt werden.
- Derartige Kunststoffbeschichtungen stellen einen Bruchschutz von Glasgegenständen, insbesondere von unter Überdruck abgefüllten Glasflaschen, dar.
- Bei den bekannten Verfahren zum Herstellen von kunststoffbeschichteten Glasbehältern findet üblicherweise eine Vorerwärmung der Glasbehälter in einem Ofen statt, von dem die Glasbehälter in die Beschichtungsanlage gefördert werden, aus der sie in eine Ofen- und Kühlzone gelangen. Diese Verfahrensweise erweist sich insofern als nachteilig, als eine besondere Vorerwärmung der Glasgegenstände stattfinden muß, was einen zusätzlichen Energieaufwand erfordert.
- Von diesem Stand der Technik ausgehend liegt der Erfindung daher zunächst die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art zu schaffen, welches in einfacher und unter Verwendung vergleichsweise geringer Energiemengen eine Kunststoffbeschichtung von Glasbehältern ermöglicht.
- Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die aus einer oder mehreren Fertigungsstationen austretenden Glasbehälter eine Kühl- und Entspannungsstation durchlaufen, von der sie in die Kunststoffbeschichtungsstation gefördert werden, durch welche sie unter Beschichtung ihrer Außenflächen mit Kunststoff bei einer Temperatur zwischen 60 - 1800 C mit Abstand voneim nder hindurchgeführt werden, worauf die Glasbehälter eine Heizstation durchlaufen, in der die Teilchen auf den Außenflächen zu einer kontinuierlichen Kunststoffschicht bei einer Temperatur von 120 - 2800 C verschmolzen werden und die Glasbehälter anschließend einer oder mehreren Verpackungsstationen zugeführt werden. Durch den erfindungsgemäßen Vorschlag ist die eigentliche Kunststoffbeschichtungsstation in den gesamten Fertigungsablauf integriert, so daß di Rest-wärme der aus den Fertigungsmaschinen austretenden Glasgegenstände in vollem Umfange ausgenutzt werden kann und daher eine zusätzliche Erwärmung in eimr besonderen Ofenstation entfällt.
- Vorteilhaft durchlaufen die Glasbehälter zwischen der Eühl- und Entspannungsstation und der Speicherstation eine Bedruckungsanlage, so daß die Farben auf den noch hoch warmen Glasgehältern gut haften.
- Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist es möglich, daß die Glasbehälter von der Eühl- und Entspannungssation zu einer beheizten Speicheranlage und anschließend in die Kunststoffbeschichtungsanlage gefördert werden. Diese Ausführung erweist sich insoweit als vorteilhaft, als der Speicher eine Pufferstrecke darstellt, in welcher die Glasgegenstände auf ihrer Temperatur gehaltenierden, um beispielsweise einen Stillstand der Fertigungsmaschine auszugleichen, der durch einen Formenwechsel od.dgl. bedingt ist.
- Die Erfindung erstreckt sich auch auf ein Verfahren, bei welchem auf die Glasgegenstände Eunststoffe aufgebracht werden, die schon bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen polymerisieren, so daß sie durch die Eigenwärme der Glasgegenstände als Beschichtung aushärten. Dies hat den Vorteil, daß eine besondere Erhitzungsstation nicht erfordrlich ist.
- Um eine Festigkeitssteigerung zu erreichen, können die Glasbehält er auf ihrem Wege von der Fertigungsstation zur Kunststoffbeschichtungsstation eine Behandlung mit einer organischen oder anorganischen Metallverbindung erfahren. Es ist jedoch auch möglich, zum gleichen Zwecke diese einem thermischen oder chemischen Härtungsprozeß zu unterziehen. Diese Behandlungsverfahren sind an sich bekannt und daher im einzelnen nicht näher erläutert.
- Die zur Anwendung kommenden Kunststoffe sind ebenfalls bekannt und werden äe nach dem Grad der gewünschten Haftung sowie des Bruchachutzes und ggf. eines dekorativen Aussehens ausgewählt und eingestellt.
- Die Erfindung erstreckt sich weiter auf eine Vorrichtung zum Transport von Glasgegenständen durch eine Station zur Beschichtung der Außenflächen der Glasgegenstände mit einem Kunststoff, welche mit die Mündungen der Glasbehälter erfassenden Töpfen od.dgl. aisgerüstet ist, die an einem durch die Beschichtungsstation hindurchgeführten, endlosen Förderorgan angeordnet sind.
- Bei den bekannten Beschichtungsanlagen finden endlose Förderorgane Verwendung, die mit Aufhängungen für die Glasgegenstände versehen sind, welche deren Mündungen hinterfassen und so die Glasgegenstände in senkrechter Lage halten, in welcher diese durch die Beschichtungsanlage hindurch transportiert werden.
- Diese bekannten Ausführungen haben jedoch den Nachteil, daß die Mündungen der Glasgegenstände, beispielsweise Flaschen, auf ihren Außenflächen mit Kunststoff beschichtet werden, was jedoch für die spätere Aufbringung von Verschlüssen, z.B.
- Kronenkorken, Schraubkappen usw., sehr hinderlich ist und oftmals ein Entfernen der Kunststoffbeschichtungen in diesen Bereichen notwendig macht.
- Um diese Nachteile zu vermeiden wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß die Töpfe aus ihren Böden vorragende Zentrierzapfen od.dgl. aufweisen und die Innendurchmesser der Wandungen der Töpfe od.dgl. und die Außendurchmesser der Zentrierzapfen od.dgl. derart bemessen sind, daß die Mündungen der Glasbehälter zwischen diesen gehalten sind. Auf diese Weise sind die Mündungen sowohl auf ihren Außen- als auch an ihren Innenflächen gegen die Ablagerung einer Kunststoffbeschichtung geschützt.
- Um in den Mündungsbereichen eine möglichst gute Abschirmung gegen die aufzubringenden Kunststoffschichten auf die Außenflächen der Glasgegenstände zu erreichen, können ich einem weiteren Merkmal der Erfindung die Wandungen der Töpfe od.dgl. an ihren freien Enden einen die Mündungen hinterfassenden Kragen od.dgl. besitzen, so daß ein dichtender Abschluß gegeben ist. Zu diesem Zwecke sind die Wandungen der Töpfe geteilt ausgebildet, so daß diese nach Überfahren in geöffnetem Zustand über die Mündungen mittels einer entsprechend gestalteten Führungsbahn, Zylinder-Kolben-Einheiten od.dgl. geschlossen werden können und auf diese Weise die Mündungen fest einspannen. Die Zentrierzapfen od.dgl.
- können als Spreizelemente ausgebildet sein. Nach ihrem Einfahren in die Mündungen der zu erfassenden Glasgegenstände wird der Spreizmechanismus betätigt, so daß ein sicherer Halt gegeben ist.
- Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Töpfe od.dgl.
- drehbar im Förderorgan gelagert, wobei eine waagerechte Anordnung bevorzugt ist. Durch die Rotation der Glasgegenstände wird eine gleichmäßige Verteilung der aufzubringenden Kunststoffbeschichtung erreicht, so daß sich ein kontinuierlicher Überzug von gleichmäßiger Stärke ausbildet. Die Anordnung ist hierbei so getroffen, daß die Zahnungen der Rollen mit der Zahnung der Stange, Kette od.dgl. kämmt, so daß eine ständige Drehbewegung der Töpfe od.dgl. und damit der von diesen gehaltenen Glasgegenstände bewirkt wird.
- Es ist jedoch auch möglich, daß sich in den Töpfen od.dgl. Gewindeeinsätze befinden, deren Innengewinde den Außengewinden der Mündungen der zu beschichtenden Glasbehälter angepaßt sind.
- Diese Ausführung eignet sich besonders zur Halterung von Glasgegenständen, deren Mündungen mit Außengewinden ausgerüstet sind. Auch bei dieser Ausführung können zusätzlich Zentrierzapfen vorhanden sein. Um eine schnelle und leichte Anpassung an die verschiedenen Typen von Glasgegenständen durchführen zu können, sind die Gewindeeinsätze vorzugsweise lösbar in den Töpfen od.dgl. angeordnet.
- Als Förderorgan kann eine Doppellaschenkette dienen, an deren Bolzen die Töpfe od.dgl. angebracht sind. Unterhalb der Doppellaschenkette befindet sich eine, eine Zahnung aufweisende Stange, Kette od.dgl., wobei auf den Bolzen mit Zahnungen ausgerüstete Rollen vorgesehen sind. Die Anordnung ist hierbei so getroffen, daß die Zahnungen der Rollen mit der Zahnung der Stange, Kette od.dgl. kämmen, so daß die Töpfe mit den darin gehaltenen Glasgegenständen eine ständige Drehbewegung ausführen.
- Gemäß einem weiteren Vorschlage der Erfindung kann bzw. können unterhalb der Doppellæchenkette ein oder mehrere Antriebe vorgesehen sein, welche über Zahnritzel, Zahnketten od.dgl.
- mit den Zähnen der Rollen aus den Bolzen der Doppellaschenkette in Eingriff stehen. Durch diese Ausführung können unterschiedliche Antriebsgeschwindigkeiten in den einzelnen Bereichen der Kunststoffbeschichtungsstation verwirklicht werden.
- Die Erfindung erstreckt sich weiterhin auf eine Vorrichtung zum Herstellen von kunststoffbeschichteten Glasbehältern, bei welcher unbeschichtete Glasbehälter in warmem Zustand mit einem Kunststoff beschichtet und anschließend zum Aushärten des Kunststoffes erhitzt werden, wobei eine Fördereinrichtung vorhanden ist, welche mit die Mündungen der Glasbehälter erfassenden Aufnahmen ausgerüstet ist, die an einem durch die Beschichtungsstation hindurchgeführten, endlosen Förderorgan angeordnet sind. Bei einer derartigen Vorrichtung wird vorgeschlagen, daß das endlose Förderorgan nicht nur durch die Beschichtungsstation, sondern auch durch die dieser nachgeordnete Erhitzungsstation hindurchgeführt ist. Das Förderorgan wird vorzugsweise etagenförmig durch die beiden Stationen hindurchgeführt, wobei die Glasgegenstände von Anfang bis Ende in ihren jeweiligen Aufnahmen verbleiben, so daß zwischen den Stationen keine besonderen Übergabevorrichtungen erforderlich sind. Außerdem ergibt das Hindurchführen der Glasgegenstände in waagerechter Lage den Vorteil, daß auch die Bodenbereiche der Glasgegenstände, z.B. Flaschen, mit einem kontinuierlichen Überzug von gleichmäßiger Stärke versehen sind, im Gegensatz zu den bF annten Ausführungsformen, bei welchen nach Aufbringen der Beschichtung auf den Außenflächen die Glasgegenstände auf ein Förderorgan gesetzt und mittels dieses durch die Erhitzungsstation hindurch transportiert werden. Die Bodenbereiche kommen hierbei in unmittelbaren Kontakt mit den Förderorganen, so daß eine gleichmäßige Beschichtung nicht gewährleistet ist.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an Hand der Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt: Fig. 1 in schematischer Ansicht die gesamte Anlage und Fig. 2 in schematischer Ansicht die Fördervorrichtung mit einer Aufnahme für einen GlaCbehälter.
- In Fig. 1 ist mit 1 eine Fertigungsstation bezeichnet, aus welcher die nicht weiter dargestellten Glasgegenstände über die Fördereinrichtung 2 in die Kühl- und Entspannungsstation 3 gefördert werden, welche die Glasgegenstände in Querreihen hintereinander durchlaufen. Nachdem die Glasgegenstände auf die gewünschte Temperatur heruntergekühlt sind und diese in dem gewünschten Maße eine Entspannung erfahren haben, werden diese nach Umordnung in eine kontinuierliche Längsreihe über die Fördereinrichtung 4 abtransportiert. Falls die Glasgegenstände eine Bedruckung erfahren sollen, wird der Transportweg so gesteuert, daß diese eine Bedruckungsanlage 5 durchlaufen und über die Fördereinrichtung 6 wieder in die Fördereinrichtung 4 zurückgegeben werden. Die Fördereinrichtung 4 steht über die Fördereinrichtung 7 mit der beheizten Speicheranlage 8 in Verbindung, in welcher die Glasgegenstände auf der gewünschten Temperatur gehalten werden. Die Speicheranlage 8 dient dem Zweck, eine Pufferstrecke zu bilden, falls eine der Fertigungstationen 1 ausfällt, beispielsweise durch Auswechselung einer Form.
- In dem Falle können aus der Speicheranlage 8 weiterhin kontinuierlich Glasgegenstände abgerufen werden.
- Die noch unbeschichteten Glasgegenstände gelangen dann von der Fördereinrichtung 4 in die Beschichtungsstation 9, und zwar findet eine Übergabe auf das Förderorgan 10 statt, welches die Beschichtungsstation 9 etagenförmig durchläuft und mit Aufnahmen zum Erfassen der Glasgegenstände ausgerüstet ist, die jedoch in Fig. 1 nicht weiter dargestellt sind. An die Beschichtungsstation schließt sich eine Erhitzungsaation 11 an, in welcher die in der Beschichtungsstation auf die Außenflächen der Glasgegenstände aufgebrachten Kunststoffteilchen zu einer kontinuierlichen Schicht verschmolzen werden. Das Förderorgan 10 durchläuft die nachgeordnete Erhitzungsstation 11 ebenfalls etagenförmig, so daß es einer besonderen Übergabestelle nicht bedarf.
- Von dem Förderorgan 10 gelangen die beschichteten Glasgegenstände über die Fördereinrichtung 12 zur Verpackungsstation 13 und von da aus in herkömmlicher Weise in den Versand.
- Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren werden die noch heißen, aus der Fertigungsmaschine 1 austretenden Glasgegenstände in die Eühl- und Entspannungsstation 3 geleitet, wobei ihre Temperatur soweit aufrecht erhalten wird, daß eine zusätzliche Erhitzung in einer Zwischenstation für die Beschichtung nicht mehr erforderlich ist.
- Wie der Anschluß der Fördereinrichtungen 6 und 7 für die Druck-5 und Speicherstation 8 zeigt, können diese wahlweise in den Herstellungsgang eingeschaltet werden, und zwar entweder einzeln, oder aber auch zusammen.
- Der gesamte Ablauf der Förderorgane erfolgt in herkömmlicher Weise durch eine vollautomatische Zwangssteuerung.
- Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist das Förderorgan 10 für die Beschichtungsanlage 9 von einer Doppellaschenkette 14 gebildet, die in Richtung des Pfeiles 15 durch die Beschichtungsanlage 9 hindurch bewegbar ist. Unmittelbar unterhalb der Fördereinrichtung 10 befindet sich eine Stange 16, deren Halterungen der Einfachheit halber nicht dargestellt sind.
- Die Stange 16 weist mindestens einen Abschnitt mit einer Zahnung 17 auf. Der Stange 16 mit Zahnung 17 sind Rollen 18 zugeordnet, von denen eine dargestellt ist, welche auf den Bolzen 19 der Laschenkette 14 angeordnet sind. Ein Bereich auf der Umfläche der Rollen 18 ist ebenfalls mit einer Zahnung 20 ausgerüstet. Die Anordnung ist hierbei so getroffen, daß die Zahnung 20 der Rolle 18 mit der Zahnung 17 der Stange 16 kämmt.
- An dem Bolzen 10 der Laschenkette 14 sind Töpfe 22 vorgesehen, woche von diesen seitlich vorragen, von denen der Einfachheit halber nur eine dargestellt ist. Die Töpfe 22 weisen aus ihren Böden vorragende Zentrierzapfen 23 auf. Die Innendurchmesser der Wandungen der Töpfe 22 und die Außendurchmesser der Zentrierzapfen 23 sind derart bemessen, daß die Mündungen 24 der Flaschen 25 zwischen diesen gehalten sind. An ihren freien Enden besitzen die Wandungen der Töpfe 22 die Mündungen 24 hinterfassende Kragen 26, so daß die Außenflächen der Mündungen 24 gegen das Eindringen von Beschichtungsmaterial geschützt und abgedichtet sind.
- Beim Hindurchbewegen durch die Beschichtungszone der Station 9 erfahren die Glasgegenstände 25 eine Rotationsbewegung, wie durch den Pfeil 27 angedeutet ist. Diese Rotationsbewegung gewährleistet eine gleichmäßige Verteilung des aufzubringenden Kunststoffmaterials, deren Teilchen in der nachfolgenden Erhitzungsstation 11 zu einer kontinuierlichen Schicht zusammengeschmolzen werden.
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Claims (20)
- PATENTANSPRUCHE 1 \ Verfahren zum Herstellen von kunststoffbeschichteten Glasbehältern, bei welchem unbeschichtete Glasbehälter in warmem Zustand mit einem Kunststoff beschichtet und anschließend zum Aushärten des Kunststoffes erhitzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einer oder mehreren Fertigungsstationen (1) austretenden Glasbehälter (25) eine Kühl- und Entspannungsstation (3) durchlaufen, von der sie in die Kunststoffbeschichtungsstation (9) gefördert werden, durch welche sie unter Beschichtung ihrer Außenflächen mit Kunststoff bei einer Temperatur zwischen 60 -1800 C mit Abstand voneinander hindurchgeführt werden, worauf die Glasbehälter (25) eine Heizstation (11) durchlaufen, in der die Teilchen auf den Außenflächen zu einer kontinuierlichen Kunststoffschicht bei einer Temperatur von 120 - 2800 C verschmolzen werden und die Glasbehälter (25) anschließend einer oder mehreren Verpackungsstationen (13) zugeführt werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasbehälter (25) zwischen der Kühl- und Entspannungsstation (3) und der Beschichtungsstation (9) eine Bedruckungsanlage (5) durchlaufen.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasbehälter (25) von der Kühl- und Entspannungsstation (3) zu einer beheizten Speicheranlage (8) und anschließend in die Kunststoffbeschichtungsstation (9) gefördert werden.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1 und/oder einem oder mehreren der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasbehälter (25) auf ihrem Wege von der Fertigungsstation (1) zur Kunststoffbeschichtungsstation (9) eine Behandlung mit einer organischen oder anorganischen Metallverbindung erfahren.
- 5. Verfahren nach Anspruch 1 und/oder einem oder mehreren der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasbehälter auf ihrem Wege von der Fertigungsstation (1) zur Eunststoffbeschichtungsstation (9) einem thermischen oder chemischen Härtungsprozeß unterzogen werden.
- 6. Verfahren nach Anspruch 1 und/oder einem oder mehreren der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die beschichteten Glasbehälter (25) mit einem Gleitmittel überzogen werden.
- 7. Verfahren zum Herstellen von kunststoffbeschichteten Glasbehältern, bei welchem unbeschichtete Glasbehälter in warmem Zustand mit einem Kunststoff beschichtet werden, welcher anschließend aushärtet, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasgegenstände (25) mit bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen polymerisierenden Kunststoffen beschichtet sind, die durch die Eigenwärme der Glasgegenstände aushärten.
- 8. Vorrichtung zum Transport von Glasgegenständen durch eine Station zur Beschichtung der Außenflächen der Glasgegenstände mit einem Kunststoff, welche mit die Mündungen der Glasbehälter erfassenden Töpfen od.dgl. ausgerüstet it, die an einem durch die Beschichtungsstation hindurchgeführten, endlosen Förderorgan befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Töpfe (22) od.dgl. aus ihren Böden vorragende Zentrierzapfen (23) od.dgl. aufweisen und die Innendurchmesser der Wandungen der Töpfe (22) od.dgl. und die Außendurchmesser der Zentrierzapfen (23) od.dgl. derart bemessen sind, daß die Mündungen (24) der Glasbehälter (25) zwischen diesen gehalten sind.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen der Töpfe (22) an ihren freien Enden die Mündungen (24) hinterfassende Kragen (26) od.dgl. besitzen.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 8 und/oder 9 dadurch gekennzeichnet, daß die Töpfe (22) od.dgl. geteilt ausgebildet sind.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 8 und/oder einem oder mehreren der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Offen- und Schließbewegungen der Teile der Töpfe (22) od.dgl. mittels Führungsbahnen, Zylinder-Eolben-Einheiten, Saugnäpfen od.dgl. erfolgen.
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 8 und/oder einem oder mehreren der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierzapfen (23) od.dgl. als Spreizelemente ausgebildet sind.
- 13. Vorrichtung nach Anspruch 8 und/oder einem oder mehreren der (22) folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Töpfe od.dgl. drehbar am Förderorgan (10) angeordnet sind.
- 14. Vorrichtung nach Anspruch 8 und/oder einem oder mehreren der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Töpfe (22) od.dgl.waagerecht am Förderorgan (10) befestigt sind.
- 15. Vorrichtung zum Transport von Glasgegenständen durch eine Station zur Beschichtung der Außenflächen der Glasgegenstände mit einem Kunststoff, welche mit die Mündungen der Glasbehälter erfassenden Töpfen od.dgl. ausgerüstet ist, die an einem durch die Beschichtungsstation hindurchgeführten, endlosen Förderorgan befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß sich in den Töpfen (22) od.dgl. Gewindeeinsätze befinden, deren Innengewinde den Außengewinden der Mündungen der zu beschichtenden Glastehäler (25) angepaßt sind.
- 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindeeinsätze lösbar in den Töpfen (22) od.dgl. angeordnet sind.
- 17. Vorrichtung nach Anspruch 8 und/oder einem oder mehreren der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß als Förderorgan (10) eine Doppellaschenkette (14) dient, an deren Bolzen (19) die Töpfe (22) od.dgl. angebracht sind.
- 18. Vorrichtung nach Anspruch 8 und/oder einem oder mehreren der folgenden, dadurch gekennzeichnet,daß sich unterhalb der Doppellaschenkette (14) eine eine Zahnung (17) aufweisende Stange (26), Kette od.dgl. befindet und auf den Bolzen (19) mit Zahnungen (20) ausgerüstete Rollen (18) vorgesehen sind, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß die Zahnungen (20) der Rollen (18) mit der Zahnung (17) der Stange (16), Kette od.dgl.kämmen.
- 19. Vorrichtung nach Anspruch 8 und/oder einem oder mehreren der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Doppellaschenkette (14) ein oder mehrere Antriebe vorgesehen sind und auf den Bolzen (19) mit Zahnungen (20) ausgem stete Rollen (18) vorhanden sind, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß die Zahnungen (20) der Rollen (18) mit der bzw. den Zahnungen des bzw. der Antriebe in Eingriff stehen.
- 20. Vorrichtung zum Herstellen von kunststoffbeschichteten Glasbehältern, bei welchem unbeschichtete Glasbehälter in warmem Zustand mit einem Kunststoff beschichtet und anschließend zum Aushärten des Kunststoffes erhitzt werden, wobei eine Fördervorrichtung vorgesehen ist, welche mit die Mündungen der Glasbehälter erfassenden Aufnahmen ausgerüstet ist, die an einem durch die Beschititungsstation hindurchgeführten, endlosen Förderorgan angeordnet sind, insbesondere nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 19, dadurch gekennzeichnet,daß das endlose Förderorgan (10) nicht nur durch die Beschichtungsstation-(9), sondern auch durch die dieser nachgeordnete Erhitzungsstation (11) hindurchgeführt ist.
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1982000137A1 (en) * | 1980-06-28 | 1982-01-21 | Studt G | Method and device for coating outer surfaces of glass bottles with plastic material,and beam-shaped support intended to the deposit of the coating |
| EP0278322A3 (en) * | 1987-02-07 | 1990-02-28 | Merck Patent Gesellschaft Mit Beschrankter Haftung | Device for spray-coating the necks of containers |
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1977
- 1977-10-12 DE DE19772745790 patent/DE2745790A1/de not_active Ceased
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| WO1982000137A1 (en) * | 1980-06-28 | 1982-01-21 | Studt G | Method and device for coating outer surfaces of glass bottles with plastic material,and beam-shaped support intended to the deposit of the coating |
| JPS57501025A (de) * | 1980-06-28 | 1982-06-10 | ||
| EP0278322A3 (en) * | 1987-02-07 | 1990-02-28 | Merck Patent Gesellschaft Mit Beschrankter Haftung | Device for spray-coating the necks of containers |
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