DE2745398A1 - Einaeugige spiegelreflexkamera mit zeit- und blendenautomatik - Google Patents
Einaeugige spiegelreflexkamera mit zeit- und blendenautomatikInfo
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Description
"'7^5398
Einäugige Spiegelreflexkamera
mit Zeit- und Blendenautomatik
Die Erfindung betrifft eine einäugige Spiegelreflexkamera
mit Springblende und mit einer Belichtungsmeß- und -steuervorrichtung,
die zwischen mehreren Betriebsarten umschaltbar ist.
Bei Kameras der genannten Art ist es bekannt, die Belichtungsmessung
integral oder selektiv vorzunehmen, d.h. die Helligkeit des gesamten Bildfeldes oder nur eines Teiles
dieses Bildfeldes auszumessen, und es ist auch bekannt, die Belichtungsmeßvorrichtung zwischen beiden Meßarten umschaltbar
zu machen.
Andererseits ist es bekannt, an der Kamera
a) eine manuelle Einstellung von Zeit und Blende vorzusehen,
b) eine Zeitautomatik vorzusehen (bei welcher die Blende vorgewählt wird und sich die Zeit automatisch einstellt)
und
c) eine Blendenautomatik vorzusehen (bei welcher die Zeit
vorgewählt wird und sich die entsprechend der jeweiligen Objekthelligkeit dazu passende Blende automatisch
einstellt).
Für diese verschiedenen Betriebsarten kann an der Kamera ein Betriebsartenwahlschalter vorgesehen sein.
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Λ 2082/η 2 9Ό
?at Rie/Ma-5.10.77
-G-
Pot.ntobteilung " " " 2745398
Aus der DT-OS 2 31 6 261 ist es bei einer solchen Kamera bekannt,
zur Anzeige der sich automatisch einstellenden Zeit bzw. Blende am Rande des Suchorfeldes eine Leuchtdiodenreihe
vorzusehen, der bei Zeitautomatik eine Zeitenskala und bei Blendenautomatik eine Blendonskala gegenübersteht.
Je nach gewählter Betriebsart wird die eine oder die andere Skala der Diodenreihe gegenübergeschaltet.
Bei der Einstellung einer solchen Kamera auf Blendenautomatik ist es - unabhängig davon, ob eine elektronische
oder sonstwie geartete Anzeige der gewählten Betriebsart erfolgt - für ein reibungsloses Funktionieren jedoch Voraussetzung,
daß der Blendenvorwnhlring des Objektivs auf die kleinste Blende gestellt ist, damit die Blende automatisch
auf jeden möglichen Blendenwert eingestellt werden kann. Wäre dies nicht der Fall, sondern bliebe am Blendenvorwahlring
eine größere Blende vorgewählt, dann könnte der Fall eintreten, daß - in Abhängigkeit von der vorgewählten
Zeit und der Objekthelligkeit - eine kleinere als
die zufällig vorgewählte Blonde eingestellt werden müßte,
was aber dann nicht möglich wäre, weil der Blendenvorwahlring die Einstellbewegung der Blende bereits bei einer
größeren Öffnung blockiert.
Es ist natürlich naheliogend, in die Gebrauchsanleitung
der Kamera einen Hinweis aufzunehmen, dem zufolge bei Wahl der Betriebsart "Blendenautomatik" gleichzeitig am
Blendenvorwahlring die kleinstmögliche Blende vorzuwählen
ist. Aber erfahrungsgemäß werden derartige Hinweise nur
flüchtig gelesen oder vergessen: jedenfalls oft genug nicht beachtet.
Eine Möglichkeit, die Beachtung dieser Vorschrift zu erzwingen, besteht insbesondere bei Kameras mit festem Objektiv
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Λ 2032/13 Pat Rie/Mp-5.10.77
darin, die Vorwahl der Betriebsart ^Blendenautomatik" mit
dem Blendenvorwahlring zu verbinden, und zwar derart, daO die Stellung "Blendenautomatik" am Blendenvorwahlring jenseits
der Markierung für die kleinste Blendenöffnung gelegen
ist. Wenn bei einer solchen AusfUhrungsform die Botriebsari
"Blendenautomatik" gewählt werden soll, muß der Blendenvorwahlring automatisch über die kleinste Blende
hinaus gedreht und dnmit der gesamte Blendenbereich für die Bewegung der Blende freigegeben worden.
Eine solche Lösung des Problems verbietet sich jedoch dann, wenn an die Kamera Wechselobjektive ansetzbar sind oder wenn
an der Kamera mehr als zwei Betriebsarton wählbar sind, wie
z.B. die Betriebsarten "Blendenautomatik", "Zeitautomatik" und "Manuelle Einstellung von Zeit und Blende". Denn dann
müßte für mindestens eine Betriebsart ein zusätzlicher Wahlschalter an der Kamera vorgesehen sein. Letzteres würde
dem Bestreben widersprechen, für alle möglichen Betriebsarten
nur einen Schalter an der Kamera zu haben.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, bei einer Kamera mit einem für alle Betriebsarten gemeinsamen Wahlschalter
Mittel vorzusehen, die dem Benutzer bei Wahl der Betriebsart "Blendenautomatik" kenntlich machen, ob
der Blendenvorwahlring bereits in die Stellung der kleinsten Blende gedreht wurde, oder ob dies noch zu tun ist.
Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß an der Kamera Mittel vorgesehen sind, die bei Vorwahl der
Betriebsart "Blendenautomatik" eingeschaltet werden und
für den Benutzer als Warnzeichen erkennbar sind, und daß am Blendenvorwahlring des Objektivs Mittel vorgesehen sind,
die die kamerasei tigen Mittel wieder ausschalten, wenn am
Blendenvorwahlring die kleinste Blende vorgewählt wird.
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Patentabteilung -H-
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Diese Mittel können sowohl mechanischer als auch elektrischer Art sein. Z.B. kann das Warnzeichen aus einem Stift
bestehen, der bei Einstellung des Betriebsartenwahlschalters
aus dom Kameragehäuse herausgedrückt wird und den Benutzer
darauf aufmerksam macht, daß am Blendenvorwahlring noch nicht die kleinste Blende vorgewählt ist. Wird der
Vorwahlring auf die kleinste Blonde eingestellt, so wird der Stift wieder zurückgedrückt. Eino derartige Warneinrichtung
läßt sich mit einem an einem doppe lärmigen Hebel gelagerten
Stift leicht verwirklichen, wobei das eino Ende des
doppe lärmigen Hebels der Einwirkung des Betriebsartenwahlschalters
und das andere Hebelende der Einwirkung des Blendenvorwahlringes unterliegt.
Bei modernen Kameras wird jedoch in der Regel die gewählte Betriebsart im Sucher angezeigt, z.B. durch Aufleuchten
einer entsprechenden Lichtemissionsdiode (LED). Es wird
daher vorgeschlagen, das Warnzeichen mit der die Betriebsart "Blendenautomatik" anzeigenden LED zu verbinden bzw.
diese LED selbst als Warnzeichen zu verwenden. Dies kann
z.B. in der Weise geschehen, daß diese LED blinkt, wenn zwar die Betriebsart "Blendenautomatik" gewählt ist, der
Blondenvorwahlring aber noch nicht auf die kleinste Blende
eingestellt ist. Erst wenn auch diese Bedingung erfüllt ist, leuchtet diese LED konstant. Zu diesem Zweck ist gemaß
der Erfindung in der Kamera ein Frequenzgetierator vorgesehen,
mit dessen Spannung die Basis eines Transistors im Stromkreis der LED angesteuert wird, so daß diese LED zunächst
intermittierend leuchtet. Diesem Transistor liegt ein Schalter parallel, der von dem Blendenvorwahlring in
seiner Stellung auf kleinste Blende geschlossen wird. Dadurch wird in dieser Einstellung der Transistor überbrückt,
so daß die LED konstant leuchtet.
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Eine Schwierigkeit ergibt sich allordings sowohl bei der
Verwendung mechanischer Warnmittel als auch elektrischer
Warnmittel bei Spiegelreflexkameras mit Wechselobjektiven
unterschiedlicher Anfangs öffnung, bei denen die Stollung
des Blendenvorwahlringes in seiner jeweiligen Anfangsstellung aus Gründen der Belichtungsmessung und -steuerung
relativ zum Kameragehäuse immer die gleiche ist, wie dies z.B. in der DT-PS 1 282 kk2 gezeigt ist.
Diese Schwierigkeit resultiert daraus, daß der Gesamtdrehwinkel
der Blendenvorwahlringe dieser Objektive nicht
bei jedem Objektiv der gleiche, sondern unterschiedlich ist, je nach Anzahl der am Objektiv vorhandenen Blenden. Da aber
- wie oben gesagt - die Stellung der größten Blende bei allen Blendenvorwahlringen an allen Objektiven gleich ist,
folgt daraus, daß der Drehwinkel bis zu der Stellung, in der die kleinste Blende vorgewählt ist, nicht immer der
gleiche, sondern unterschiedlich ist. Andererseits steht aber der Schalter oder das mechanische Element, das bei
der Einstellung auf kleinste Blende zu betätigen ist, in der Kamera notwendigerweise immer an der gleichen Stelle,
so daß sich hieraus eine Schwierigkeit in der Betätigung dieses Schalters bzw. Elementes ergibt.
Gemäß einem weiteren Vorschlag ist diese Schwierigkeit dadurch beseitigt, daß am Blendenvorwahlring jedes Wechsel-Objektivs
ein mit dem kameraseitigen mechanischen Warnelement
bzw. dem kameraseitigen Schaltor zusammenwirkendes
Steuerglied vorgesehen und derart angesetzt ist, daß sein Winkelabstand von dem Warnelement bzw. von dem Schalter
bei vorgewählter größter Blende stets gleich dem Gesamtdrehwinkel
des Blendenvorwahlringes ist«
Das objektivseitige Steuerglied kann dabei direkt auf das
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mechanische Warnelement bzw. den Schalter einwirken, es
kann aber auch kameraseitig ein Zwischenglied vorgesehen sein. Als solches Zwischenglied wird ein konzentrisch zur
Objektivachse angeordneter drehbarer Ring vorgeschlagen,
auf den das objektivseitige Steuerglied einwirkt und der
seinerseits das Warnelement bzw. den Schalter betätigt.
Nun ist es bei derartigen Kameras bekannt, am Blendenvorwahlring
eine erste Anschlagfläohe anzuordnen, die zur Eingabe
des vorgewählten Blendenwertes in dem Belichtungsmeß-
bzw. -steuerkreis benutzt wird und die - ohne Rücksicht auf die größte Blende des Objektivs - bei vorgewählter
größter Blende immer in einer bei jedem Objektiv gleiohen
Ausgangsstellung relativ zum Kameragehäuse steht. Dies
ist bekannt aus der DT-PS 1 266 636 und aus der bereits genannten DT-PS 1 282 kk2. Außerdem ist es aus der DT-PS
1 266 636 bereits bekannt, eine zweite Anschlagfläche am
Blendenvorwahlring bzw. in getrieblicher Verbindung mit
diesem vorzusehen, deren Stellung - unabhängig von der größten Blende des Objektivs - bei allen Objektiven bei
der gleichen vorgewählten Blende die gleiche ist. Diese zweite Anschlagfläche wird zur Anzeige der vorgewählten
Blende im Sucher der Kamera oder in einem anderen beliebiben
Sichtfenster benutzt.
Diese zweite Anschlagfläche kann in einfacher Weise gleichzeitig
als diejenige Anschlagfläche benutzt werden, mit der
das mechanische Warnelement bzw. der Schalter betätigt wird. Allerdings ist dies nur dann möglich, wenn alle Wechselobjektive
die gleiche kleinste Blende besitzen, z.B. alle die Blende 16 oder alle die Blende 22. Wenn aber - wie es
häufig vorkommt - die höheröffnenden Objektive die Blende 16 als kleinste Blende besitzen, während die etwas lichtschwächeren Objektive die Blende 22 als kleinste Blende haben,
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so ist die Verwendung dieser zweiten Anschlagfläche zur Betätigung
des Warnelemente9 bzw. des Schalters nicht ohne
weiteres möglich. Dadurch, daß der Weg zur kleinsten Blende bei diesen Objektiven um einen Blendenschritt vermehrt ist,
würde sich die Anschlagfläche um einen Blendenschritt zu
weit bewegen.
Bei derartigen Objektiven ist diese Schwierigkeit gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das kameraseitige Zwischenglied
zweigeteilt ist, wobei das erste Teil von der ersten
Anschlagfläche und das zweite Teil von der zweiten Anschlagfläche verstellt wird, daß ferner das erste Teil
mehrere bewegliche, jeweils im Abstand einer Blendenstufe zueinander versetzte, aus- und einschaltbare, auf das Warnelement
bzw. den Schalter wirkende Nockon besitzt und das zweite Teil mit einem festen Nocken versehen ist, der bei
Relatiwerstellung des ersten und des zweiten Teiles zueinander
die beweglichen Nocken einschaltet, und daß mindestens einer der beweglichen Nocken in zwei benachbarten,
aber verschiedenen Stellungen des festen Nockens geschwenkt wird.
Die weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht somit darin,
daß - je nach Bedarf - einer der beweglichen Nocken zwei benachbarte Stellen besitzt, in denen der feste Nocken an
ihm angreifen kann und dabei in zwei verschiedenen Stellungen
den gleichen beweglichen Nocken schaltet.
Insbesondere wird vorgeschlagen, das kameraseitige zweigeteilte Zwischenglied als zwei zur optischen Achse konzentrisohe
Ringe auszubilden, von denen der eine die bewegliohen
Nocken und der andere den festen Nocken zur Betätigung
der beweglichen Nocken besitzt.
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In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführunge·
beispielen dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch eine Spiegelreflexkamera mit Betriebsartenwahlscha
lter und LED-Anzeige im Sucher, Fig. 2 ein Bild der Schaltung, insbesondere derjenigen
LED, welche die Betriebsart "Blendenautomatik" anzeigt,
Fig. 3a-3d verschiedene Schemabilder des Blendenvorwahlringes mit Nocken zur Schalterbetätigung, Fig. k schematisch ein kameraseitiges zweigeteiltes
Fig. 3a-3d verschiedene Schemabilder des Blendenvorwahlringes mit Nocken zur Schalterbetätigung, Fig. k schematisch ein kameraseitiges zweigeteiltes
Zwischenglied zur Schalterbetätigung,
Fig. 5 eine gestreckte schema tische Darstellung eines
das Zwischenglied nach Fig. k betätigenden Blendenvorwahlringes
und
Fig. 6 schematisch eine Kamera mit mechanischem Warnelement
.
In Fig. 1 ist mit 1 das Gehäuse einer Spiegelreflexkamera
bezeichnet, die in üblicher Weise u.a. einen Reflexspiogel
2, ein Pentaprisma 3 und ein Okular h enthält.
An der Kamera obers ei te ist ferner ein drehbarer Knopf angeordnet,
der den Betriebsartenwahlschalter 5 darstellt. Durch Drehen dieses Schalters 5 kann der Benutzer der Kamera
zwischen den Betriebsarten "Blendenautomatik",
"Zeitautomatik mit Integralraessung", "Zeitautomatik mit
Selektivmessung11 und "Manueller Einstellung von Zeit und
Blende" wählen.
Diese Betriebsarten selbst und die zu ihrer Durchführung erforderlichen Mittol sind nicht Gegenstand der Erfindung
und daher nicht weiter dargestellt.
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Zur Anzeige der gewählten Betriebsart im Sucher ist eine
LED-Zeile 6 vorgesehen, in der jeweils eine LED einer Betriebsart zugeordnet ist und aufleuchtet, wenn diese Betriebsart
gewählt ist. Die aufleuchtende Diode wird über ein Hilfsprisma 3a und das Pentaprisma 3 in Richtung der
Pfeile a in den Sucherstrahlengang eingespiegelt.
Damit jeweils die richtige Diode aufleuchtet, ist mit dem
Schalter 5 eine Kontaktzunge 7 drehbar, die einerseits mit einem Pol einer Batterie 8 verbunden ist und andererseits
beim Drehen des Schalters mit weiteren Kontakten in Berührung kommt, die^nit den einzelnen LED in der Zeile 6 in
Verbindung stehen. Am Schalter 5 ist ein Index 9 angebracht, der am Kameragehäuse gegenüber entsprechendon
Symbolen ebenfalls die gewählte Betriebsart anzeigt.
In Fig. 2 sind diese Symbole deutlicher erkennbar, und zwar steht das Symbol 10 für die Betriebsart "Blendenautomatik",
das Symbol 11 für "Zeitautomatik mit Integralmessung", das
Symbol 12 für "Zeitautomatik mit Selektivmessung" und das Symbol 13 für "Manuelle Einstellung von Zeit und Blende".
Den Symbolen beigeordnet sind die Kontakte λΗ , 15, 16, 17
für die zugehörigen LED i4a, 15a, 16a, 17a. Über diese
Kontakte streicht die Kontaktzunge 7 mit dem Ergebnis,
daß jeweils eine dieser Dioden leuchtete
Wie bereits erläutert, ist es bei Wahl der Betriebsart "Blendenautomatik" aber nicht ausreichend, lediglich den
Betriebsartenwahlschalter 5 auf das Symbol 10 (=A) zu
stellen, sondern es muß gleichzeitig am Blendenvorwahlring des Objektivs dessen kleinste Blende vorgewählt werden,
um es dem Blendenlamollenring zu ermöglichen, sich
im Bedarfsfälle über den gesamten Blendonverstellbereich
zu drehen. Es müssen daher an der Kamera Mittel vorge-
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sehen sein, die als Warnzeichen funktionieren und den Benutzer
gegebenenfalls darauf aufmerksam machen, daß der
Blendenvorwahlring noch nicht auf die kleinste Blende
eingestellt ist.
Im Ausfuhrungsbeispiel der Fig. 1 ist die den Betriebszustand
"Blendenautomatik" anzeigende LED i4a selbst dieses
Warnzeichen. Und zwar blinkt diese LED, solange bei Einstellung auf "Blendenautomatik" der Blendenvorwahlring
noch nicht in der Stellung der kleinsten Blende stoht und warnt dadurch den Benutzer. Erst wenn dieser
daraufhin den Blendenvorwahiring auf kleinste Blende
stellt, hört die LED auf zu blinken und gibt Dauerlicht und zeigt damit die Botriebsbereitschaft an.
Zu diesem Zweck liegt die LED 1^a nicht direkt im Stromkrois
der Batterie 8, sondern über einen Transistor I8f
dessen Basis mit einem Frequenzgenerator angesteuert wird.
Letzterer besteht aus einem RC-Glied 20; 21 im Rlickkopp—
lungszweig mehrerer Operationsverstärker 22; 23; 24. Die
Impulsfolge dieses Generators bewirkt, daß der Transistor 18 abwechselnd leitend und nichtleitend wird, so daß in
diesem Zustand die LED i4a blinkt. Die gesamte Schaltung
ist mit 19 bezeichnet und als Block in Fig. 1 eingezeichnet,
Der Transistor 18 ist aber durch einen besonderen Schalter 25 Überbrückt. Wenn dieser Schaltor geschlossen wird,
liegt die LED iUa direkt im Stromkreis der Batterie 8,
so daß sich die Impulse dos Generators nicht mehr auswirken können, sondern die LED konstant leuohteto
Dieser Schalter 25 ist in der Kamera im Bereich des Objektivs
26 angeordnet. Letzteres besitzt in üblicher Weise
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einen Blendenvorwahlring 27, an dem ein Nocken 28 fest angesetzt
ist, der bei Drehen des Blendenvorwahlringes in die
Stellung der kleinsten Blende den Schalter 25 schließt.
Wenn also am Betriebsartenwahlsohalter 5 die Betriebsart
"Blendenautomatik" eingestellt wird, wie dies auch in Fig. 2 dargestellt ist, so leuchtet die LED 15a intermittierend,
wenn der Schalter 25 geöffnet ist, und sie leuchtet konstant, wenn dieser Schalter gesohlossen ist.
Da der Schalter nur vom Blendenvorwahlring in soinor Einstellung
auf kleinste Blende geschlossen wird, bodeutet ein intermittierendes Leuchten der LED 1^a ein Warnzeichen,
daß diese Einstellung des Blendenvorwahlringes noch durchgeführt
werden muß.
Da an der Kamera Wochselobjektive ansetzbar sind und diese
Wechselobjektive sowohl unterschiedliche größte Öffnungon
als auch unterschiedliche kleinste Öffnungen besitzen können, muß der Nocken 28 am Blendonvorwahlring bei jedem
Objektiv individuell an einer ganz bestimmten Stelle angeordnet sein. In den Fig. 3a-3d ist dies schematisch dargestellt.
Die Figuren zeigen alle den Blendenvorwahlring 27 mit Index
27a und den Schalter 25. Letzterer steht in allen vier
Figuren immer an der gleichen Stelle, wie er ja auch in der Kamera stets an der gleichen Stelle steht.
Die Objektive der Fig. 3a-3c unterscheiden sich dadurch,
daß das jeweils nächstfolgende Objektiv um eine Blendenstufe
lichtschwächer ist, während sie darin übereinstimmen,
daß alle die gleiche kleinste Blende, nämlich Blende 16 haben. Da aber die Anfangsblende jedes Objektivs rein räumlieh
der gleichen Relativlage zum Kameragehäuse zugeordnet
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ist, ergibt sich daraus, daß der Nocken 28 jedes Objektivs jeweils um den Winkel einer Blendenstufe gegenüber
dem vorhergehenden Objektiv versetzt angeordnet sein muß, und zwar näher an den Schalter 25 herangerückt, damit er
bei jeweils um eine Blendenstufe kleinerem Drehwinkel von der größten bis zur kleinsten Blende immer wieder mit
Sicherheit den Schalter 25 erreicht und schließt, wenn die kleinste Blende eingestellt wird. In den Fig. 3a~3c ist
daher auch deutlich erkennbar, daß der Nocken 28 jeweils um diesen einen Blendonschritt versetzt ist.
In Fig. 3d ist schließlich ein Objektiv gezeigt, das zwar auch eine größte Blende von f 'Λ hat wie das in Fig. 3c
gezeigte Objektiv, das demgegenüber öbor eine um einen Blendenwert kleinere kleinste Öffnung besitzt, nämlich
f :22 statt f:i6. Durch die Anfügung eines weiteren Blendenschrittes
am Ende der Blendenskala wird der gesamte Drehwinkel natürlich um einen Blendenschritt größer, was
bedeutet, daß der Nocken wieder um einen Schritt in Richtung Index gerückt werden muß, wie dies auch in Fig. 3d
gezeigt ist.
Solange alle Wechselobjektive die gleiche kleinste Blende
besitzen und sich nur durch ihre jeweilige Anfangs öffnung
unterscheiden, bietet sich für den Nocken 28 die Verwendung eines Nockens, Anschlages oder dergXeichet^an, der
auch jetzt schon oftmals in derartigen Objektiven vorhanden ist und, wie zum Beispiel in der DT-PS 1 266 636
beschrieben, zur Anzeige der vorgewählten Blende benutzt wird. Dieser Anschlag kann ebenfalls zum Schließen des
Schalters 25 verwendet werden,
Dies ist aber dann nicht mehr möglich, wenn die Objektive
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unterschiedliche kleinste Blenden besitzen. Um aber auch
in diesem Fall diesen bereits vorhandenen Nocken zur Betätigung des Schalters 25 benutzen zu können, wird vorgeschlagen,
kameraseitig ein zweigeteiltes Zwischenglied einzuführen, mit dem diese unterschiedlich kleinsten Blenden
überbrückt werden. Eine solche Ausfuhrungsform ist in
den Fig. h und 5 dargestellt.
In Fig. h ist ein Anschlagelement 28 mit den beiden Anschlagflächen
28a und 28b gezeigt. Dieses Element 28 ist Teil des Blendenvorwahlringes des Objektivs und bewegt
sich bei Einstellung des Blendenvorwahlringes in Richtung des Doppelpfeiles auf einer Kreisbahn um die optische
Achse. Das zugehörige Objektiv und der Blendonvorwahlring sind sonst nicht weiter dargestellt.
Die Anschlagfläohe 28a steht bei angesetztem Objektiv und
vorgewählter Anfangsblende bei allen Wechselobjektiven
relativ zum Kameragehäuse immer an der gleiohen Stelle,
JJhr ist immer die größte Blende (=Anf angsblonde) des jeweiligen
Objektivs zugeordnet, wie dies auch in Fig. 5 in gestreckter Darstellungsweise gezeigt ist. Mit dieser
Anschlagfläche 28a wird in bekannter und daher nicht weiter
dargestellter Weise der vorgewählte Blendenwert in das Belichtungsmessergetriebe der Kamera eingegeben.
Die Anschlagfläche 28b steht dagegen bei vorgewählter Anfangsblende
nicht immer an der gleichen Stelle, sondern je nach Anfangsblende des Objektivs an einer anderen Stelle,
die von der Stellung dieser Fläche bei dem Objektiv mit der größten an der Kamera verwendbaren Anfangsblende
um soviele Blendenschritte verschieden ist, als die Anfangsblende
seines Objektivs von der Anfangsblende des
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höchstoffnenden Objektivs in dieser Objektivserie verschieden ist. Dies ist in Fig. 5 deutlich zu erkennen. Infolge
dieser der effektiven Blende zugeordneten Stellung: der Fläohe 28b kann die Fläche zur Steuerung eines Blendenanzeigers benutzt werden, wie dies auch bei der Kamera der
DT-PS 1 266 636 geschieht.
Es ist aus der Darstellung der Fig. 5 erkennbar, daß diese
Anschlagfläche 28b nicht ohne weiteres zum Schließen des
Schalters 25 verwendet werdon kann, wenn bei niedriger
öffnenden Objektiven die kleinste Blende um eine Blenden
stufe verkleinert wird. Während bei den Objektiven mit don Blendenreihen f:1,4 bis fti6 (Reihe a) bzw. ft2 bis f :16
(Reihe b) erkennbar ist, daß die Fläche 28b den Schalter schließt, wenn die kleinste Blende vorgewählt wird, ist
aus der Reihe c bei den Objektiven der Blondenreihe f :2,8 bis f:22 und aus der Reihe d bei den Objoktiven fsk bis
f :22 ersichtlich, daß die Fläche 28b über die Position des Schalters 25 hinausgelangt, wenn die kleinste Blende fi22
vorgewählt wird (gestrichelt eingezeichnet). Wie in der
Anfügung der kleineren Blende ft22 muß bei diesen letztgenannten Objoktiven die Fläche 28b gleichsam um eine
Blendenstufe zurückgenommen werden, um diese Blende überhaupt vorwählen zu können. Andernfalls würde die Fläche
28b bereits bei vorgewählter Blende f :16 am Schalter 25
anschlagen und eine Einstellung auf Blende 22 wäre gar nicht möglich.
Dieses "Zurücknehmen" der Fläche 28b geschieht dadurch,
daß die Fläche selbst nicht auf don Schalter 25 einwirkt, sondern auf ein zweigeteiltes Zwischenglied, das dann
erst seinerseits don Schaltor 25 betätigt. Diesos Zwischenglied ist in Fig. k schematisch dargestellt.
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Das Zwischenglied besteht aus zwei zueinander konzentrischen Ringen 29 und 30» die zueinander verdrehbar sind
und mittels einer Feder 31 in eine Grundstellung gezogen
werden. Beide Ringe sind an der Innenseite der Karoeravorderwand konzentrisch zur Objektivachse 35 gelagert.
Der Ring 29 besitzt einen Ansohlaglappen 29a und der Ring
30 besitzt einen Anschlaglappen 30a. Beim Einsetzen des Objektivs gerät der Lappen 29a in Wirkvorbindung mit der
Fläche 28a und der Lappen 30a gerät in Wirkverbindung mit
der Fläche WyQ wobei 28a und 28b, wie bereits ausgeführt,
Teile des objektivsoitigen Blendenvorwahlringes sind.
Am Ring 30 sind außordem drei verschiedene Nocken angebracht,
die als Kipphebel 32, 33, 3k ausgebildet und bei
32a, 33a und 3^a am Ring drehbar bzw. kippbar/gelagert
sind. Nichtdargesteilte Federn kippen die Hebel bei Nichtbetätigung
in ihro unwirksame Stellung. Die Anordnung der Kipphebel ist derart getroffen, daß ihre Nocken 32b, 33b
und 3^*b jeweils um einen Blendenschritt gegeneinander versetzt
sind. Mit diesen Nocken wird der Schalter 25 botätigt.
Die Kipphebel besitzen außerdem rochtwinklig zur Zeichenebene abgewinkelte Lappen 32c, 33c, 33c1 und 3^c, die
ebenfalls jeweils um einen Blendenschritt gegeneinander
versetzt sind und die mit einem Lappen 30b dos Ringes 30
zusammenarbeiten. Dabei ist es ein wesentliches Merkmal, daß die Kipphobel 32 und 3^ jeweils nur einen Lappen 32c
bzw. 3^c besitzen, während der mittlere Kipphebel 33 deren
zwei besitzt, nämlich die Lappen 33c und 33c1.
Die Funktion dieses Zwisciionhebels ist nachstehend im Zusammenhang
der Fig. k und 5 erläutert. Zunächst sei ange-
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nonimen, daß ein Objektiv mit einer Anfangs blende 1:4
(=Reihe a der Fig. 5) an die Kamera angesetzt ist. Von
seiner Anschlagfläche 28b wird über den Anschlaglappen
30a der Ring 30 so weit verschoben, daß dessen Lappen 30b
den Lappen 32c des Kipphebels 32 niederdrückt, so daß der
Nocken 32b herausgekippt wird und als wirksamer Nocken am Umfang der Ringe erscheint. Es ist ersichtlich, daß, wenn
am Blendenvorwahlring dieses Objektivs die kleinste Blende 16 vorgewählt wird, der Nocken 32b gerade auf den Schalter
25 trifft und diesen schließt.
Wird nun statt dessen ein Objektiv mit dor Anfangeblende 2
(=Reihe b der Fig. 5) in die Kamera eingesetzt, so wird durch die um einen Blendenschritt in Drehrichtung des Blendonvorwahlringes
nach vorne versetzte Fläche 28b dieses Objektivs der Anschlaglappen 30a und damit der Ring 30 und
mit ihm auch der Lappen 30b um einen Blondenschritt in Vorwärtsrichtung
gedreht, woboi dieser Lappen 30b nunmehr den Lappen 33c des Kipphebels 33 niederdrückt, so daß der Nokken
33b am Ringumfang erscheint. Dessen Abstand vom Schalter 25 ist um einen Blendenschritt geringer als der des
vorhergehenden Nockens 32b, Damit stimmt Uberein, daß der
gesamte Drehwinkel dos Blondenvorwahlringes dieses f :2-Objoktivs um einen Blendenschritt geringer ist als der des
vorhergehenden f:1,4-Objektivs. Es ist daher auch hier
ersichtlich, daß, wenn an diesem f:2-0bjektiv die kleinste
Blende 16 eingestellt wird, der Nocken 33b gerade den
Schalter 25 schließt.
Etwas anders liegen die Dingo allerdings dann, wenn nunmehr ein Objektiv mit der Anfangsblende 2,8 (=Reihe c der
Fig. 5) eingesetzt wird. Bei diesem Objektiv ist die Fläche 28b wiederum um einen Blendenschritt nach vorne versetzt.
Da dieses Objektiv aber als kleinste Blende die
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Blende 22 hat, ist der Gesamtdrehwinkel des Blendenvorwahlringes
gleich dem des vorhergehenden f:2-Objektivs.
Durch die nach vorne versetzte Fläche 28b worden auch hier der Anschlaglappen 30a, der Ring 30 und der Lappen 30b
um einen Blendenschritt nach vorne verschoben. Der Lappen 30b gerät dabei auf den Lappen 33c1. Dieser Lappen
33c' ist aber Teil des Kipphebels 33» so daß durch Niederdrücken
des Lappens 33c1 wiederum der Nocken 33b am Umfang
der Ringe hervortritt. Dieser Nocken ist nun auch bei diesem f:2,8-Objektiv mit der zusätzlichen kleineren
Blendenöffnung in der Lage, den Schalter 25 nach Durchlaufen
des Gesamtdrehwinkels richtig zu schließen. Das heißt somit, obwohl der Ring 30 und der Lappen 30b um
einen Blendenschritt weiter verschoben wurden, tritt doch
wieder der gleiche Nocken 33b in Funktion. Damit ist die
Differenz zwischen der versetzten Fläohe 28b und dem durch Hinzufügen einer weiteren kleinsten Blende 22 konstant
gebliebenen Gesamtdrehwinkel des Blendenvorwahlringes
ausgeglichen.
Wird schließlich noch ein Objektiv mit der Anfangsblende k eingesetzt, so ist die Fläche 28b wiederum um
einen Blendenschritt nach vorne versetzt und über den Lappen 30b tritt nunmehr der Kipphebel 3^ mit seinem
Nocken 3^b in Funktion, der dem Schalter 25 um einen Blendenschritt
näher steht. Dies ist auch erforderlich, weil
als kleinste Blende die Blende 22 beibehalten ist und somit der Gesamtdrohwinkel des Blendenvorwahlringes um
einen Blendenschritt vermindert ist.
Daa in den Fig. 1-5 dargestellte Ausführungsbeispiel beschreibt
die elektrische Ausführungsform eines Warnzeichens.
In Fig. 6 ist noch eine mechanische Ausführungsfortn
dargestellt.
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Von der Kamera ist zur Vereinfachung der Darstellung lediglich
das Gehäuse 41 gezeigt, an dem vorne in einer Bajonetthalterung 42 das Objektiv 43 gehalten ist. Letzteres
besitzt den Blendenvorwahlring 44, an dem eine Steuerkurve 45 befestigt ist, die mit der Warneinrichtung zus
ammenwirkt.
An der Kamera ist an der Vordorwand außerdem ein Betriebsartenwahlschalter
46 drehbar angeordnet, der im Kamerainneren ebenfalls eine Steuerkurve 47 besitzt. Mit diesen
beiden Steuerkurven wirkt ein zweiarmiger Hebel 48 zusammen, der an der Innenseite der Kameravorderwand in
einem Langloch 49 drehbar ist. ICr steht unter der Einwirkung
einer Blattfeder 50» die ihn "in Anlage an der Steuerkurve 47 hält. Der Hebel 48 ist einstückig mit einem
Stift 48a, der durch ein Loch in der Kameravorderwand
nach außen treten kann. Außerdem ist das Ende des Hebels 48 zu einem Haken 48b abgewinkelt, der mit der Steuerkurve
45 zusammenarbeitet.
Letztere entspricht in ihrer Anordnung dom Nocken 28 der
Fig. 3a-3d, d.h. ihre Stellung am Blendenvorwahlring ist bei jedem Objektiv abhängig von dessen Anfangsblende und
seiner kleinsten Blende. Und zwar ist die Anordnung eine solche, daß die größte Kurvenhöhe immer dann unter dem
Haken 48 steht, wenn bei dem eingesetzten Objektiv die kleinste Blende vorgewählt ist.
Die Funktionsweise dieser mechanischen Warneinrichtung ist wie folgt: Wenn der Benutzer den Betriobsartenwahlsohalter
46 betätigt und daran die Betriebsart "Blendenautomatik" vorwählt, so gerät die Steuerkurve 47 mit ihrem
höchsten Teil unter den Hebel 48 und kippt diesen im
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Uhrzeigersinn. Dabei tritt der Stift J* ff nach vorne aus der
Kameravorderwand aus und warnt so den Benutzer, daß am Blendenvorwahlring noch nicht die kleinste Blende vorgewählt
ist. Wenn dann der Benutzer diese Warnung beherzigt und am Blendenvorwahlring die kleinste Blende einstellt,
so schiebt sich dabei die Steuerkurve '4 5 unter
den Haken 48b und hebt den Hebel 48 von dieser Seite her
an, wobei der Stift 48a wieder zurückgezogen wird, woran
der Benutzer erkennen kann, daß die Kamera für die gewählte Betriebsart aufnähmebereit ist.
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'2h .
L e e r s e i t e
Claims (1)
- Ans priiche1. Einäugige Spiegelreflexkamera mit Springblende und mit einer Delichtungsmeß- und -steuervorrichtung, die mittels eines zentralen Betriebsartenwahlschalters zwischen mehreren Betriebsarten umschaltbar ist, dadurch gekennzeichne t, daß an der Kamera (i) Mittel (i4a, 19, 48a) vorgesehen sind, die bei Vorwahl der Betriebsart "Blendenautomatik" eingeschaltet werden und für den Benutzer als Warnzeichen erkennbar sind, und . daß am Blendenvorwahlring (27, 44) des Objektivs und an der Kamera zusammenwirkende Mittel (25, 28, 45) vorgesehen sind, die die kameraseitigen Mittel (i4a, 48a) wieder ausschalten, wenn am Blendenvorwahlring die kleinste Blende vorgewählt ist.2. Einäugige Spiegelreflexkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Warnzeichen ein mechanisches Mittel (48a) ist, das am Kameragehäuse oder im Sucher sichtbar ist, und daß das mit dem Blendenvorwahlring (44) verbundene Mittel (45) ebenfalls ein mechanisches Mittel ist, das mit dem kameraseitigen Warnzeichen (48a, 48b) ge trieblich zusammenwirkt.3. Einäugige Spiegelreflexkamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Warnzeichen aus einem Stift (48a) besteht, der von einem doppe lärmigen Hebel (48) getragen wird und in seinem Einschaltzustand durch die-Z-909815/0465Λ 2ORP/U 29'»5 IVit ^ie/Mn-^. 10.77Patentabteilung45398Kameraνorderwand nach außen dringt, und daß das eino Hebelende mit einer Steuerkurve (47) des Betriobsartenwahlschalters (46) dorart zusammenwirkt, daß bei Wahl der Betriebsart "Blendenautomatik" der Stift (48a) aus dem Kameragehäuse herausgedrückt wird, während das andere Hebelende mit einer Steuerkurve (45) des Blendonvorwahlringes (44) derart zusammenwirkt, daß durch diese bei Vorwahl der kleinsten Blende der Stift (48a) wieder zurückgedrückt wird.4. Einäugige Spiegelreflexkamera nach Anspruch 1, bei welcher die gewählte Betriebsart im bzw. am Sucherfeld der Kamera durch Einschalten einer entsprechenden Lichtemissionsdiode sichtbar gemacht ist, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Kamera vorgesehene Mittel ein Frequenzgenerator (i9) ist, mit dessen Spannung die Basis eines Transistors (18) im Stromkreis der die Betriebsart "Blendenautomatik" anzeigenden LED (14) angesteuert wird, und daß das am Blondenvorwahlring vorgesehene Mittel ein Nocken (28) ist, der bei Einstellung des Blendenvorwahlringes auf die kleinste Blende einen den Transistor (18) überbrükkonden Schaltor (25) schließt.5. Einäugige Spiegelreflexkamera nach den Ansprüchen 1 bis 4, bei der Wechselobjektive verwendbar sind, deren Blendenvorwahlringe bei vorgewählter größter Blende relativ zum Kameragehäuse alle die gleiche Stellung einnehmen und an denen eine unterschiedliche Anzahl von Blenden vorwählbar ist, daduroh gekennzeichnet, daß am Blendenvorwahlring (2 7, 44) jedes Wechselobjektivs ein mit dom kameraseitigen mechanischen Warnelement (48a, 48b) bzw. dem kamoraseitigen Schalter (25) zusammenwirkendes Steuerglied (28, 45) vorgesehenÜUUÜlb/0465PatentabteilungΛ 2 O 82 /E 2 9'» 5 I-ut Rio/Ma-5.10.77'7Λ5398und derart angesetzt ist, daß sein Winkelabstand von dem Warnelement (48a, 48b) bzw. dem Schalter (25) bei vorgewählter größter Blende stets gleich dem Gesamtdrehwinkel des Blendenvorwahlringes (27, 44) ist.Einäugige Spiegelreflexkamera nach Anspruch 5 t dadurch gekennzeichnet, daß kameraseitig konzentrisch zur Objektivachse ein drehbarer Ring als Zwischenglied zwischen dem Steuerglied und dem Warnelement bzw. dem Schalter vorgesehen ist.Einäugige Spiegelreflexkamera nach den Ansprüchen 5 und 6, bei der mit dom Blendenvorwahlring der Wechselobjektive eine erste Anschlagfläche fest verbunden ist, deren Stellung unabhängig von der größten Öffnung des jeweiligen Objektivs relativ zum Kameragehäuse immer dann die gleiche ist, wenn die größte Blonde vorgewählt ist, und bei der mit dem Blendenvorwahlring eine zweite Anschlagfläche fest verbunden ist, deren Stellung relativ zum Kameragehäuse bei allen Objektiven trotz unterschiedlicher größter Blende immer dann die gleiche ist, wenn an den einzelnen Objektiven die gleiche Blende vorgewählt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Auschlagflache (28b) als Steuerfläche zur mittelbaren Betätigung des mechanischen Warnelementes (48at 48b) bzw. des Schalters (25) verwendet ist und daß das kameraseitige Zwischenglied (29, 30) zweigeteilt ist, wobei das erste Teil (29) von der ersten Anschlagfläche (28a) und das zweite Teil (3O) von der zweiten Anschlagfläche (28b) verstellt wird, daß fernor das erste Teil (29) mehrere bewegliche, jeweils im Abstand einer Blendenstufο zueinander versetzte, aus- und einschaltbare, auf das Warnelement (48a, 48b) bzw. den Schalter (25) wirkende00981 5/0465Patentabteilung-ΊΑ 2082/B 29^5 Pat Rie/Ma-5.10.777745398Nocken (32b, 33b, 3^b) besitzt und das zweite Teil (30) mit einem feston Nocken (30b) versehen ist, der bei Relativverstellung des ersten und des zweiten Teiles zueinander die beweglichen Nocken (32b, 33b, 3^b) einschaltet, und daß mindestens einer der beweglichen Nokken (32b) in zwei benachbarten, aber verschiedenen Stellungen des festen Nockens (30b) geschaltet wird.8. Einäugige Spiegelreflexkamera nach Anspruch 7 t dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenglied aus zwei konzentrischen Ringen (29, 30) besteht, die relativ zueinander verdrehbar sind und durch eine Feder (31) in einor Ausgangslage gehalten bzw. in diese rückgefiihrt werden, wenn keine objektivseitigen Anschlagflächen auf sie einwirken, wobei der eine Ring (29) die als Teil von Kipphebeln (32, 33, 3*0 ausgebildeten beweglichen Nokken (32b, 33b, 3^b) trägt, während der andere Ring (30) mit dem festen Nocken (30b) versehen ist.9. Einäugige Spiegelreflexkamera nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kipphebel (32, 33t 3k) als zweiarmige Hebel ausgebildet sind.90981B/0A65
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2745398A DE2745398C2 (de) | 1977-10-08 | 1977-10-08 | Einäugige Spiegelreflexkamera mit Zeit- und Blendenautomatik |
| US05/943,802 US4172651A (en) | 1977-10-08 | 1978-09-19 | Single lens mirror reflex camera with automated aperture and timing control |
| JP12212478A JPS5461928A (en) | 1977-10-08 | 1978-10-05 | Singleelens reflex camera having exposure time and throttle automatic setting unit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2745398A DE2745398C2 (de) | 1977-10-08 | 1977-10-08 | Einäugige Spiegelreflexkamera mit Zeit- und Blendenautomatik |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2745398A1 true DE2745398A1 (de) | 1979-04-12 |
| DE2745398C2 DE2745398C2 (de) | 1984-12-06 |
Family
ID=6021023
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2745398A Expired DE2745398C2 (de) | 1977-10-08 | 1977-10-08 | Einäugige Spiegelreflexkamera mit Zeit- und Blendenautomatik |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4172651A (de) |
| JP (1) | JPS5461928A (de) |
| DE (1) | DE2745398C2 (de) |
Families Citing this family (3)
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| JPS60163026A (ja) * | 1984-02-03 | 1985-08-24 | Canon Inc | カメラ |
| US6571064B1 (en) * | 2001-12-17 | 2003-05-27 | Concord Camera Corp. | LED reflector device |
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Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2705187C2 (de) * | 1976-02-19 | 1986-07-10 | Minolta Camera K.K., Osaka | Wechselobjektiv für Spiegelreflexkameras mit Lichtmessung durch das Objektiv |
-
1977
- 1977-10-08 DE DE2745398A patent/DE2745398C2/de not_active Expired
-
1978
- 1978-09-19 US US05/943,802 patent/US4172651A/en not_active Expired - Lifetime
- 1978-10-05 JP JP12212478A patent/JPS5461928A/ja active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2704543A1 (de) * | 1976-02-04 | 1977-08-11 | Canon Kk | Aufnahmebetriebsart-anzeigevorrichtung fuer eine kamera |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS5461928A (en) | 1979-05-18 |
| DE2745398C2 (de) | 1984-12-06 |
| US4172651A (en) | 1979-10-30 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: WILD LEITZ GMBH, 6330 WETZLAR, DE |
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