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DE2743928A1 - Regleranordnung - Google Patents

Regleranordnung

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Publication number
DE2743928A1
DE2743928A1 DE19772743928 DE2743928A DE2743928A1 DE 2743928 A1 DE2743928 A1 DE 2743928A1 DE 19772743928 DE19772743928 DE 19772743928 DE 2743928 A DE2743928 A DE 2743928A DE 2743928 A1 DE2743928 A1 DE 2743928A1
Authority
DE
Germany
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controller
variable
arrangement
proportional
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19772743928
Other languages
English (en)
Other versions
DE2743928C2 (de
Inventor
Heinrich Ing Grad Mersmann
Herbert Ing Grad Polster
Heinz Dipl Ing Wilharm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19772743928 priority Critical patent/DE2743928C2/de
Priority to JP12030578A priority patent/JPS5458180A/ja
Publication of DE2743928A1 publication Critical patent/DE2743928A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2743928C2 publication Critical patent/DE2743928C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B13/00Adaptive control systems, i.e. systems automatically adjusting themselves to have a performance which is optimum according to some preassigned criterion
    • G05B13/02Adaptive control systems, i.e. systems automatically adjusting themselves to have a performance which is optimum according to some preassigned criterion electric
    • G05B13/04Adaptive control systems, i.e. systems automatically adjusting themselves to have a performance which is optimum according to some preassigned criterion electric involving the use of models or simulators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Artificial Intelligence (AREA)
  • Computer Vision & Pattern Recognition (AREA)
  • Evolutionary Computation (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Software Systems (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Feedback Control In General (AREA)

Description

  • Regleranordnung
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Regleranordnung mit einem Proportionalanteil und einem Integralanteil, sowie mit einem Sollwertgeber zur Bildung der Führungsgröße und einem Meßwandler zur Bildung der Regelgröße eines Regelkreises.
  • Es besteht die Aufgabe, eine Regleranordnung zum schnellen Ausregeln von Störungen zu schaffen, die ein gutes Führungsverhalten aufweist und die insbesondere ein überschwingungsfreies Verhalten des Regellreises bei kleinen und großen Sprüngen der Führungsgröße ermöglicht.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß eine Schaltungsanordnung zur Bildung eines Schätzsignals aus der Führungsgröße vorgesehen ist, daß der Integralanteil der Regleranordnung zur Bildung eines sxorrelLtursignals mit einem aus der Differenz von Schätzsignal und Regelgröße abgeleiteten Eingangssignal ausgesteuert wird, und daß der Proportionalanteil der Regleranordnung von einem Eingangssignal ausgesteuert wird, das aus der Differenz von Führungsgröße und Regelgröße und aus dem Ausgangssignal des Integralanteiles abgeleitet ist.
  • Die erfindungsgemSBe Regleranordnung geht aus von einem Regler ohne Integralanteil, der beispielsweise als Zustandsregler zur Regelung eines Prozesses oder eines Antriebes verwendet wird.
  • Reine Proportionalregler sind zwar dynamisch vorteilhaft, sie können jedoch keine bleibenden Regelabweichungen und keine Störgrößen ausregeln. Es wird daher ein zweiter Kanal mit einem Integrator aufgebaut, der jedoch nur dann korrigierend eingreift, wenn Störgrößen bzw. bleibende Regelabweichungen auszuregeln sind. Hierzu wird ein Schotzsignal der Regelgröße gebildet. Der zum Proportionalanteil parallel geschaltete Integralanteil der Regleranordnung wird mit der Differenz aus der Regelgröße und dem Schatzsignal beaufschlagt. Im stationären Zustand entspricht das Schätzsignal der Regelgröße und diese wiederum der Führungsgröße, so daß am Eingang des Integralanteils kein Eingangssignal ansteht. Der Integralanteil wird nur beim Auftreten von StörgröPen oder bleibenden Regelabweichungen ausgesteuert, die die Regelgröße beeinflussen, nicht aber das Schätzsignal.
  • Die erfindungsgemäße Regleranordnung weist ein ausgezeichnetes Führungsverhalten des Regelkreises auf. Die Anregelzeiten eines mit einer erfindungsgemäßen Regleranordnung geretiten Kreises sind größenordnungsmäßig nur halb so groß wie bei einem Regelkreis, der mit einem irblichen Proportional-Integral-Regler (PI-Regler) geregelt wird. Das Störverhalten der erfindungsgemäßen Regleranordnung ist wesentlich besser als bei einem PI-Regler.
  • Bei großen Sprüngen der Fuhrungsgröße und beim Erreichen von Reglerbegrenzungen erreicht eine erfindungsgemäße Regleranordnung schnell und iiberschwingungsfrei ihren Endwert. Dieser Vorteil wirkt sich insbesondere beim Einsatz einer erfindungsgemäßen Regleranordnung in einer Kaskadenregelung vorteilhaft aus.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen: Figur 1 ein Strukturschaltbild einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgem;aßen Regleranordnung, Figur 2 ein Strukturschaltbild einer zweiten AusfUhrungsform einer erfindungsgemäßen Regleranordnung, Figur 3 ein Strukturschaltbild einer dritten AusfUhrungsform einer erfindungsgemäßen Regleranordnung, Figur 4 ein Strukturschaltbild einer vierten Ausftthrungsform einer erfindungsgemäßen Regleranordnung, Figur 5 ein Schaltbild eines Integrators, der auf eine Arlfangsbedingung gesetzt werden kann, Figur 6 ein Strukturschaltbild einer fünften Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Regleranordnung, Figur 7 ein Strukturschaltbild einer sechsten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Regleranordnung, Figur 8 ein Schaltbild der in Figur 7 dargestellten Reglerstruktur, Figur 9 ein Schaltbild einer gegenüber Figur 8 abgewandelten Regleranordnung, Figur 10 ein Strukturschaltbild einer veiteren Ausführungsform der Erfindung, Figur 11 ein Strukturschaltbild einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, Figur 12 ein Schaltbild der in Figur 11 dargestellten Reglerstruktur, Figur 13 ein Strukturschaltbild einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, Figur 14 ein Strukturschaltbild einer Kaskadenregelung mit erfindungsgemäßen flegleranordnun£en.
  • Figur 1 zeigt ein Strukturschalbild eines Regelkreises, bei den eine nicht in Einzelheiten dargestellte Strecke 1 von eine-Regleranordnung geregelt wird, die einem ersten Kanal mit einem Proportionalanteil 2 und einem vorgeschalteten Differenzglied 3 zur Bildung der Regeldifferenz u*, einen zweiten kanal mit einem Integralanteil 4 und einem vorgeschalteten Differenzglied 5, sowie eine Schaltungsanordnung 6 zur Bildung eines Schätzsignals a1 aus der Führungsgröße w unfaßt. Die Führungsgröße w wird von einen Soilwertgeber 7 vorgegeb eben, der in beliebiger bel;annter Weise ausgeführt sein kann. Insbesondere kann die Führungsgröße w von einem weiteren Regler oder einer Steuereinrichtung vorgegeben werden. Der Proportionalanteil 2 der Regleranordnung ist beispielsweise als Zustandsregler ausgebilde-t und wird über eine Zustandsrückführung 7 nit den Zustand x der Regelgröße beaufschlagt, z.B. mit der Regelgröße x sowie deren erster zeitlichter Ableitung un& gegebenenfalls auch deren zweiter zeitlicher Ableitung. Die Reglerausgangs spannung bildet das Stellsignal u für in nicht dargestelltes Stellglied in der Strecke 1. Auf die Strecke 1 wirken .Störgrö2en z ein.
  • Als Schaltungsanordnung 6 zur Bildung des Schatzsignals al ist ein vollständiges Iiodell des proportional geregelten Kreises vorgesehen, also ohne Berücksichtigung des integralen Verhaltens des Reglers. Die von der Schaltungsanordnung 6 aus der Führungsgröße w gebildete Schätzgröße a1 wird im Differenzglied 5 mit der Regelgröße x verglichen. Die Differenz steuert den Integralanteil 4 aus, der ein Korrektursignal b für den Proportionalanteil 2 bildet. Im stationaren Zustand der Regelung greift der Integralanteil 4 nicht ein, da das Schätzsignal al der Regelgröße c entspricht. Bei der Einwirkung von Störgrößen z auf die Strecke 1 verändert sich die Regelgröße x, nicht jedoch das Schätzsignal al. Die Differenz zwischen dem Schätzsignal al und ~ der verillderten Regelgröße x steuert den Integralanteil 4 aus.
  • Die Ausgangs spannung des Integr&lanteils 4 wird im Differenzglied 3 als Korrektursignal b zu der Regeldifferenz hinzugefügt, die aus der Führungsgröße w und der Regelgröße x gebildet wird.
  • Der Proportionalanteil 2 wird somit mit einer um die Ausgangsspannung des Integralreglers 4 korrigierten Regeldifferenz ausgesteuert.
  • Figur 2 zeigt ein Struktursc1naltbild einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Regleranordnung. Als Schaltungsanordnung zur Bildung eines Schätzsignals a2 ist ein Zeitglied vorgesehen, dessen Zeitkonstante der ERsatzzeitkonstante des proportional geregelten Kreises entspricht. Das Zeitglied 8 Kann insbesondere von 1. Ordnung sein. Ein derartiges Ersatzzeitglied ist schaltungstechnisch wesentlich einfacher zu realisieren als das in Figur 1 vorgesehene Modell des proportional geregelten Kreises. Es hat sich gezeigt, daß es in vielen Fällen genügt, lediglich die Ersatzzeit des Regelkreises nachzubilden. Zur Verbesserung des Regelverhaltens ist ein Proportionalglied 9 vorgesehen, das die Führungsgröße w mit einem Verstärkungsfaktor α wichtet, dessen Wert zweckmäßigerweise zwischen 0,6 und 1 eingestellt wird. Hierdurch wird ein überschwingungsfreies Ver halten der Regelung bei Sollwertsprüngen erreicht. Die Regeldifferenz für den Proportionalanteil 2 wird sorbit im Differenz- glied 3 aus der Regelgröße x, , der nit dein Verstärkungsfaktor gewichteten Führungsgröße w und den Korrektursignal des Integralanteils 4 gebildet. Der Integralanteil 4 wird von der Differenz aus der Regelgröße x und deren Schätzsignal a2 ausgesteuert.
  • Figur 3 zeigt das Struliturschaltbild einer Regleranordnung, bei welcher der Integralanteil einen zusätzlichen Proportionalanteil aufweist und als Pl-Regler 10 ausgebildet ist. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß ein handelsüblicher PI-Regler 10 verwendet werden kann. Wenn als Schaltungsanordnung zur Bildung des Schätzsignals ein tIodell des proportional geregelten preises vorgesenen ist, so stimnt die Funktionsweise der Regleranordnung nach Figur 3 mit der Funktionsweise der Regleranordnung nach Figur 1 überein. Ist jedoch - wie in Figur 3 dargestellt - als Schaltungsanordnung zur Bildung des Schätzsignals ein Zeitglied 8 erster Ordnung vorgesehen, so erweist es sich als vorteilhaft, den Proprotionalanteil 2 mit einer Regeldifferenz auszusteuern, die aus dem Ausgangssignal des PI-Reglers 10 und aus der mit einem Verringerungsfactor ß gewichteten Differenz der Führungsgröße w und des Schätzsignals a2 gebildet wird. Der Verringerungsfaktor ß kann im Proportionalglied 11 im Bereich zwischen 0,6-fachen und dem 1-fachen Verstärkungsfaktor des PI-Reglers 10 eingestellt werden. Dem Proportionalglied 11 wird eingangsseitig die im Differenzglied 12 gebildete Differenz aus der Führungsgröße w und des Schätzsignal a2 zugeführt. Diese Regleranordnung bietet den Vorteil, daß durch Veränderung des Verringerungsfaktors ß ein kontinuierlicher Übergang zwischen den Verhalten eines üblichen PI-Reglers und einer erfindungsgenäß verbesserten Regleranordnung vorgenommen werden kann.
  • Wenn bei den in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Regelkreisen Begrenzungen auftreten, insbesondere Reglerbegrenzungen, so müssen diese auch von der jeweiligen Schaltungsanordnung zur 3ildung des Schätzsignals berücksichtigt werdan. Die Verwendung eines Zeitgliedes mit der Ersatzzeitkonstanten des Regelkreises ist dann allein nicht ausreichend. Vielmehr sind iTodelle des proportional geregelten Kreises erforderlich, bei denen auch die Begrenzungen berücksichtigt sind. Derartige Modelle sind schaltungsmäßig sehr aufwendig zu realisieren.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung für Regelkreise mit Begrenzungen, insbesondere Reglerbegrenzungen, sieht vor, daß als Schaltungsanorc1nun*, zur Bildung des SchEtzsignals aus der FUirungsgröße ein Ilodell mit linearem Arbeitsbereich vorgesehen ist, und daß beim Erreichen einer Begrenzung er Integralanteil der Regleranordnung im Sinne eines stabilen und überschwingungsfreien Regelvorganges auch im nichtlinearen Arbeitsbereich beeinflußt wird. Ein Modell für den linearen Arbeitsbereich ohne Begrenzungen ist einfacher aufgebaut und kann schalt'ungsmäßig leichter realisiert werden.
  • Eine Möglichkeit zur Beeinflussung des Integralanteils besteht in der Abschaltung seiner Eingangs spannung beim Erreichen einer Begrenzung des Regelkreises, insbesondere der Begrenzung des jProportionalanteils. Der Integralanteil bleibt solange auf dem ereichten Wert liegen, wie sich der Regelkreis in der Begrenzung befindet. Der Integralanteil der Regleranordnung wird wieder zugeschaltet, wenn der Regelkreis wieder in den linearen Bereich eintritt. Beim Wiedereintritt des Regelkreises in den linearen Bereich liefert jedoch das lineare Modell einen Schätzwert, der dem Zustand der Strecke nicht mehr entspricht, da das lineare Modell die Begrenzung nicht berücksichtigen konnte. Hierdurch wird der Integralanteil der Regleranordnung beim Wiedereintritt in den linearen Arbeitsbereich mit einem Eingangssignal bezu»-schlagt, das beim Erreichen des Sollwertes u.U. zu einem Überschwingen der Regelgröße fUllren kann. 3ei einer Veränderung der Störgröße in der Zeit, in der sich der Regelkreis in der Begrenzung befindet, steht der Integralanteil beim Wiedereintritt des Kreises in den linearen Bereich unverändert auf dem alten Wert.
  • Hierdurch ist ebenfalls ein Überschwingen der Regelgröße möglich.
  • Bei Integratoren, die mit analogen Schaltungselementen realisiert werden, ist außerdem zu berücksichtigen, daß analoge Integratoren im abgeschalteten Zustand driften.
  • Eine beYrorzugte Weiterbildung der Erfindung sieht zur Behebung dieser Mängel vor, daß die Eingangsspannung des Integralanteils der Regleranordnung beil Erreichen einer Begrenzung im Regelkreis abgeschaltet und der Integralanteil beim Wiedereintritt in den linearen Bereich auf einen vorgegebenen Wert gesetzt wirdk Das Setzen des Integralanteils der Regleranordnung kann über seinen IC-Eingang erfolgen (vgl. Georg Hannauer "Grundlagen des hybriden Analogrechners", 1973, Seite 44).
  • Figur 4 zeigt das Strukturschaltbild eines Regelkreises, dessen Regleranordnung einen Integrator 14 mit einem Integrationseingang E aufweist, der über einen weiteren Eingang IC auf einen Anfangswert gesetzt werden kann. Durch einen Begrenzungsblock 13 ist die Reglerbegrenzung des Proportionalanteils 2 zwischen einer negativen Begrenzung B- und einer positiven Begrenzung B+ symbolisch dargestellt. Die Regeldifferenz u wird über ein Verstärkungsglied 17, das den gleichen Verstärkungsfaktor wie der Proportionalanteil 2 der Regleranordnung aufweist, auf einen Begrenzungsdetektor 15 gegeben. Der Begrenzungsdetektor 15 ist beispielsweise in Art eines Grenzwertmelders aufgebaut, dessen negativer Ansprechschwellenwert der negativen Reglerbegrenzung B- und dessen positiver Ansprechschwellenwert der positiven Reglerbegrenzung B+ entspricht. Der Begrenzungsdetektor 15 ändert sein Ausgangssignal sprunghaft je nachdem, ob sich der ?roportionalanteil 2 im linearen Arbeitsbereich oder in der Begrenzung befindet. Der Begrenzungsdetektor 15 steuert elektronische Schalter in einem speziell ausgebildeten Integrator 14 (siehe Fig. 5) und bestimmt damit, ob dessen Eingang E oder dessen eingang IC angesteuert wird. Der Integrationseingang E des Integrators 14 ist über ein Proportionalglied 13 mit dem Differenzglied 5 verbunden, das aus der Schätzgröße des Zeitgliedes 8 erster Ordnung und aus der Regelgröße x die Korrekturgröße e bildet. Das Zeltglied t3 erster Ordnung weist wiederum eine der Ersatzzeitkonstante des proportional geregelten Regelkreises entsprechende Zeitkonstante auf. Es ist für einen linearen Arbeitsbereich ohne Begrenzungen ausgelegt. Den Differenzglied 7 wird die vom Dfferenzglied 12 gebildete Differenz aus der Führungsgröße w und de Schatzsignal mit der im Proportionalglied 11 einstellbaren Verst-rkung E , das Korrektursignal e mit der Vers-tarkung des Prcportionalgliedes 13 und das Ausgangssignal des Integrators 14 zugeiührt.
  • Der IC-Eingang des Integrators 14 ist mit einer Recheneinrichtung 16 verbunden, welcher der Zustand x der Rege' strecke, der Zustand z der auf die Regelstrecke einwirkenden Störgrößen, das Stellsignal u und die Reglerbegrenzungen B-, B+ zugeführt sind.
  • Die Recheneinrichtun 16 ermittelt die Anfangsbedingung für den Integrator 14, auf die dieser beim Wiedereintritt in den linearen Arbeitsbereich gesetzt wird.
  • Figur 5 zeig-t ein schematisches Schaltbild des Ausführungsbeispieles eines geeigneten Integrators 14. Der Integrator 14 enthält einen Operationsverstärker 14a und einen Rückkopplungskondensator 14b. Der invertierende Eingang des Operationsvers tarl-ers 14a ist über einen schematisch dargestellten elektronischen Schalter 14c entweder mit Masse oder iiber einen Eingangswiderstand 14e mit dem Eingang E verbunden. Der Mittelpunkt zwiscnen dem Eingangswiderstand 14e und dem Rückkopplungskondensator 14b ist über einen weiteren elel-tronischen Schalter 14d und einen Ein gangswiderstand 14f mit dem Eingang IC verbunden. Außerdem ist ein Rückführungswiderstand 14g vorgesehen, der parallel zum Rückkopplungskondensator 1 4b liegt. Die beiden elektronischen Schalter 14c und 14d werden jeweils alternierend gesteuert.
  • Bei der in der Zeichnung dargestellten Schaltstellung ist der invertierende Eingan0 des Operationsverstärkers 14a über den Singangswiderstand 14e mit dem Integrationseingang E verbunden.
  • Der IC-Eingang und der Rückführungswiderstand 14g sind abgekoppelt. Der Integrator 14 arbeitet iii der üblichen Weise mit integralem Verhalten.
  • Wenn die beiden elektronoschen Schalter 14c und 14d umgesteuert werden, so wird der Integrationseingang E auf Masse geschaltet und wird damit unwirksem. Statt dessen wird die am Eingang IC anstehonde Spannung an die Parallelschaltung des Rückführungswiderstandes und des Integrationskondensator 14b geschaltet. Die Ausgangsspannung des Integrators 14 nimmt mit der Zeitkonstante, die aus dem Widerstandswert des Widerstandes 14g und der Kapazität des Kondensators 14b ergibt, die am IC-Eingang von der Recheneinrichtung 16 anstehende Spannung an. Dies ist der Fall, wenn sich der Proportionalauteil 2 in der Regleranordnung in der Begrenzung befindet. Beim Wiedereintritt in den linearen Arbeitsbereich werden die elektronischen Schalter 14c und 14d er- neut umgesteuert. Der Integrator 14 beginnt mit der Ausgangsspannung zu arbeiten, die zuvor von der Recheneinrichtung 16 an den IC-Eingang angelegt worden war.
  • Eine schaltungstechnisch einfachere Lösung zur Beeinflussung des Integralanteils sieht gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung vor, daß während des Begrenzungsvorganges auf den Eingang des Integralanteils eine kleine Signalspannung mit den umgekehrten Vorzeichen der Regeldifferenz rückgekoppelt wird.
  • Binde derartige Regleranordnung läßt sich mit analogen Bauelementen gut realisieren. t(enn während der Begrenzung an den Eingang des Integralanteils eine kleine Signalspannung mit dem umgekehrten Vorzeichen der Regeldifferenz und damit auch der Reglerausgangsspannung gelegt wird, so lauft dadurch die Ausg nZsspannung des Integralanteils in eine Richtung, aus der die vorgegebene Führungsgröße mit Sicherheit stabil und überschwirgungsfrei erreicht wird.
  • Figur 6 zeigt das Strukturschaltbild eines Regelkreises mit einer derart ausgefürten Regleranordnung. Der Begrenzungsblock 18 mit der negativen Begrenzung B- und der positiven Begrenzung B+ ist wiederum symbolisch dargestellt. Im Eingang des Integralanteils 20 ist eine elektronische Umschalteinrichtung 19 angeordnet, die vom Begrenzungsdetektor 15 gesteuert wird. Die dargestellte Schaltstellung der Umschalteinrichtung 19 ist den linearen B2-triebszustand zugeordnet. Die flegeldifferenz wird im Differenzglied 3 aus der im Differenzglied 5 gebildeten und im Proportionalglied 13 gewicliten Differenz aus der Regelgröße x und dem Schätzsignal, aus der im Differenzglied 12 gebildeten und im Proportionalglied 11 gewichteten Differenz aus der Führungsgröße w und dem Schätzsignal, sowie aus den Ausgangssignal des Integralanteils 20 gebildet. Die im Differenzglied 3 gebildete Regeldifferent wird in einem Verstärker 17 mit dem Verstärkungsfaktor des Proportional anteils 2 verstärkt und dem Begrenzungsdetektor 15 zugeführt. Wenn der Begrenzungsdetektor 15 feststellt, daß der Proportionalantell 2 der Regleranordnung in die Begrenzung geht' so steuert er die Umschalteinrichtung 19 um. Am Eingang des Integralanteils 20 liegt dann ein Signal, das dem jeweiligen Begrenzungswert proportional ist. hierzu wird die Spannung 2 silber ein Proportional glied 21 nit einem negativem Verringerungsfaktor - geführt. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß bei kleinen Begrenzungswerten der Integralanteil 20 unabhängig von Begrenzungswert immer um den gleichen Spannungsbetrag in die Gegenrichtung läuft.
  • Bei einen weiteren in Figur 7 dargestellten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Regleranordnung wird nicht ein der Begrenzungsgröße B proportionales Signal an den Eingang des Integralanteils gelegt, sondern ein Signal, das der Differenz aus der Regeldifferenz und der durch die Reglerverstärkung dividierten Begrenzungsgröße proportional ist. Diese Anofdnung bietet den Vorteil einer einfachen und preisgünstigen Realisierung ohne Benutzung von Komperatoren und eines speziellen Integrators.
  • Der Begrenzungsblock 21 ist als Begrenzungsregler mit a ctive-Rückführung dargestellt. Einem Proportionalglied 25 ist ein Dreipun'tschalter 22 nachgeordnet, der bei Unterschreitung eines negativen Begrenzungswertes B- bzw. bei Überschreitung aines po sitiven Begrenzungswertes B+ ein Gegenkopplungssignal erzeugt, das von einem Proportionalglied 23 verstärkt wird und in einem weiteren Differenzglied 24 gegen die Regelabweichung uO derart geschaltet wird, daß die Ausgangsspannung des Proportionalglied des 25 aul dem Begrenzungswert verharrt. Das Ausgangssignal des Dreipunktschaltere 22, das bei einem derart ausgebildeten Regler verfügbar ist, wird im Begrenzungsfalle über eine Umschalteinrichtung 23 auf den Eingang eines Integralanteils 27 gegeben.
  • Die Umschalteinrichtung 23 wird von einem Schwellenwertglied 26 gesteuert, das Schaltvorg nge der Umschaltvorrichtung 28 bei Störungen und nur kurzzeitigen Begrenzungsvorgängen verhindert.
  • Die dargestellte Schaltstellung der Umschalteinrichtung 28 entspricht dem linearen Betriebsfall. Im Differenzglied 3 wird eine Differenz gebildet aus der im Proportionalglied 11 gewichteten Differenz aus der Führungsgroße w und dem Schätzsignal, aus der im Proportionalglied 13 gewichteten Differenz von Regelgröße x und dem Schätzsignal, sowie aus den Ausgangssignal des Integra'-anteils 27. Beim Eintritt in die Begrenzung wird die Umschalteinrichtung 28 umgesteuert. Am Eingang des Integralanteils 27 liegt jetzt das von Proportionalglied 29 gewichete Ausgangs- signal des Dreipunktschalters 22 an. Das Ausgangssignal des Integralanteils 27 laufs daher in Begrenzungsfalle immer in die Gegenrichtung.
  • Figur 8 zeigt eine Möglichkeit zur schaltungstechnischen Realisiebung der Regleranordnung nach Figur 7. Die entsprechenden Blöcke sind mit den gleichen Bezugszeichen wie in Figur 7 bezeichnet. der Begrenzungsblock 21 enthält den Dreipunktschalter 22, der aus zwei Verstärken 30 und 31 aufgebaut ist, wobei in den Rückführungen dieser Verstärker jeweils gegeneinander geschaltete Zenerdioden angeordnet sind. Den Verstärkern 30 bzw. 31 werden einstellbare Spannungen für den negativen Begrenzungswert B- und für den positiven Begrenzungswert B+ zugeführt. Die Begrenzungswerte B- und B+ werden in zwei weiteren Verstärkern 32 und 33 mit der vom Differenzglied 3 gebildeten Spannung u0 verglichen. Wenn die Spannung u0 einen der Begrenzungswerte übersteigt, so wird eine der Dioden D, bzw. D4 leitend. Die Ausgangsspannung u* wird auf dem jeweiligen Begrenzungswert gehalten. Die Dioden D1 und D2, die dem Dreipunktschalter 22 nachgeschaltet sind, erfüllen die Aufgabe des Schwellenwertgliedes 26. Je nachdem, welche der Dioden D1 bzw. D2 geflutet ist, wird eine zusätzliche Spannung auf den Eingang des Integrators 27 gebracht. Wenn eine der Dioden D1 oder D2 geflutet ist, so wind die Ausgangsspannung des Proportionalverstärkers 13 abgesenkt, im allgemeinen bis auf Nullpotential. Im Differnzglied 34 dominiert die über die geflutete Diode zur Wirkung gebrachte Ausgangsspannung des Dreipunktschalters 22. Die Dioden 31 und D2 und das Differenzglied 34 erfüllen somit näherungsweise die Funktion des Schalters 28.
  • In der Schaltungsanordnung nach Figur ? wird durch den Geradeausbegrenzer mit den Verstärkers 32 und 33 und den DioCon D3 und D4 eine Entkopplung der Begrenzungsschaltung von der Rückführschaltung erreicht.
  • Figur 9 zeigt ein Schaltungsbeispiel, bei dem nur eine Begrenzerschaltung 22 sowohl für das Rücksteuern des Integrators 27 als auch für die Begrnzung des Proportionalreglers 24 dient. Da es sich bei den Dioden D5 und D6 in der Praxis nicht un ideale Dioden handeln wird, ist die Kopplung bei unterschiodlicher Belastung dieser beiden Dioden nicht ganz vermeidbar . Die Dioden D5 und D6 erfitllen die Aufgabe des Schwellenwertgliedes 26. Die Schaltung entspricht im übrigen dem Strukturschaltbild der Figur 7. Ihr Vorteil besteht darin, daß weniger Verstärker benötigt werden.
  • Figur 10 zeigt das Strukturschaltbild einer Regleranordnung, bei der die Begrenzung und die Rücksteuerung des Integralanteils in: Be grenzungsfall durch einen additiven Rückkopplungseingriff entkoppelt wird. Der grundsätzliche Aufbau dieser Regleranordnung entspricht der Regleranordnung nach Figur 7. Abweichend ist jedoch dem Integralanteil 27 eingangsseitig keine Umschalteinrichtung zugeordnet. Der Integralanteil 27 wird vielinehr im lineare Arbeitsbereich von der im Proportionalglied 13 13 gewichteten Differenz e hlls dein Schätzsignal a2 und der Regelgröße x bzw. im Begrenzungszustand von der im Differenzglied 34 gebildeten Differenz aus dem Ausgangssignal des Proportionalgliedes 13 und einer kleinen Gegenspannung ausgesteuert. Die kleine Gegenspannung entspricht dem im "erstärker 29 vorstärken Gegenkopplungssignals des Begrenzungsreglers mit aktiver Rückführung im begrenzungsblocl; 21. Damit die Gegenspannung in allen rallen das entgegengesetzte Vorzeichen der Regeldifferenz des Proportionalanteils 2 aufweist. wird der Verstärkungsfaktor des Verstärkers 29 bzw. die Größe u0 aus Sicherheitsgründen groß gewählt. Die Größe u0 läßt sich ciurck einen entsprechenden Verstärkungsfaktor des Verstärkers 35 vergrößern. Anstalle des Verstärkers 29 kann auch ein Verzögerungsglied vorgesehen sein.
  • Bei der in Figur 11 dargestellten Ausführungsform der Erfindung erfolgt der additive Rückkopplungseingriff nur auf den Integralanteil 27. Hierbei ist ein zusätzlicher Geradeausbegrenzer 36 vorgesehen. Anstelle des Verstärkers 29 kann wiederum ein Verzögerungsglied vorgeschen sein.
  • Figur 12 zeigt das Schaltbild der in Figur 11 dargestellten Regleranordnung. Gleichwirkende Bauelemente sind mit den gleichen Bezugszeichen wie in Figur 8 bezeichnet. Der Unterschied zur Figur 8 liegt in der Eingangsbeschaltung des Integrators 27.
  • Figur 13 zeigt eine erfindungsgemäße Regleranordnung, bei der die Rücksteuerung des Integralanteils 27 in Begrenzungsfall des Proportionalanteils 2 über ein Verzögerungsglied 40 erster Ordnung erfolgt, das die Schaltungsanorrdnung zur Bildung eines Schätzsignals darstellt. Im Eingang des Verzögerungsgliedes AO ist ein Differenzglied 38 angeordnet, dem die Führungsgröße w vom Sollwertgeber 7 und das Gegenkopplungssignal des als Begrenzungsregler mit aktiver Rückführung ausgeführten Begrenzungsblocks 21 zugeführt wird. Das Gegenkopplungssignal wird dem Differenzglied 38 über ein Proportionalglied 39 zugeführt. Das Ausgangssignal des Verzögerungsgliedes 40 wird im Differenzglied 5 mit der regelgröße x verglichen. Das Ausgangssignal des Differenzgliedes 5 wird über ein Proportionalglied 13 gefihrt, dessen Ausgangssignal einerseits über ein weiteres Proportionalglied 35 und andererseits über den Integralanteil 27 der Regleranordnung auf das Differenzglied 3 gegeben wird. Dem Differenzglied 3 wi weiterhin die im Differenzglied 12 gebildete Differenz aus der Führungsgröße w und dem Schätzsignal vom Verzögerungsglied 40 zugeführt, die in Proportionalglied 11 ni t den Verstäkrungsfaktor des Proportionalanteils 2 verstärkt wird.
  • Figur 14 zeigt die Anwendung von erfindungsgemäßen Regleranordnungen in einer kaskadenregelung. Die kaskade besteht aus einze nen Regleranordnung 41, 42, 43, die jeweils beispielsweise die in Figur 10 dargestelle Regleranordung aufgebaut sind. Zu besseren Übersicht sind nur die Regleranordnungen 42 und 43 im Detail ausgeführt. Die Elemente de. Regleranordnung 42 sind ist den Bezugszeichen aus Figur 10 und dem Index a und eie Elemente der Regelanordnung 43 mit dem Index b bezeichnet.
  • Die Regleranordnung 41 liefert eine Führungsgröße w2 für di Regleranordnung 42, der außerdem die Regelgröße .42 zugeführt wird. Die Regleranordnung 42 liefert eine Führungsgröße w3 für die Regleranordnung 43, der außerdem die Regelgröße x43 zugefü iL wird. Die Regelranordnung 43 liefert die Regeldifferenz u* für den nicht dargestellten Proportionalanteil, der seinerseits die Stellgröße u für das Stellglied in der Strecke 1 erzeugt. Bei einer derartigen Kaskadenregelung ist es gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung zweckmaßig, daß Integral- anteile in den äußeren Regelanordnungen im Sinne eines stabilen und überschingungsfreinen Regelvorganges beeinflußt werden, wenn einer der inneren Regler in die Begrenzung geht. Wenn beispielsweise der Begrenzungsblock 21b in der Regleranordnung 43 anspricht, so wird sein Genekopplungssignal auf den eigenen Integralanteil 27b sowie über ein Proportionalglied 44 auf ein Summierglied 46 rückgekoppelt, das dem Begrenzungsblock 21a in der Regleranordnung 42 nachgeschaltet ist. Wenn der Begrenzungsblock 21a in der Regleranordnung 42 anspricht, so wird sein Cegenkopplungssignal auf den eigenen Integralanteil 27a sowie über ein Proportionalglied 45 in analoger Weise 2u2 die Regleranordnung 41 rücl gel;oppelt.
  • Im Strukturbild der Figur 14 sind zusätzliche Rückführungsmöglichkeiten für die Zustände der einzelnen Regelgrößen vorgesehen, die über die Proportionalglieder 47, 48 und 49 in die Rege'..anordnungen eingeführt werden können.
  • In der bisherigen Beschreibung wurden zum besseren Verständnis lediglich schaltungsmäßige Realisierungsmöglichkeiten in analoger Technik erläutert. Die erfindungsgemäße Regleranordnung ann jedoch auch in digitaler Technik ausgeführt werden. Digitale Realisierungen sind insbesondere bei Registerregelungen von Rotationsdruckmaschinen vorteilhaft.
  • 14 Figuren 12 Patentansprüche Leerseite

Claims (12)

  1. Patentansprüche 1 Regleranordnung mit einem Proportionalanteil und einem Integralanteil, sowie mit einem Sollwertgeber zur Bildung der Führungsgröße und einem Meßwandler zur Bildung der Regelgröße eines Regelkreises, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d eine Schaltungsanordnung zur Bildung eines Schätzsignals aus der Führungsgröße vorgesehen ist, daß der Integralanteil der Regleranordnung zur Bildung eines Korrektursignals mit einem aus der Differenz von Schätzsignal und Regelgröße abgeleiteten Eingangssignal ausgesteuert wird, und daß der Proportionalanteil der Regleranordnung von einem Eingangsignal ausgesteuert wir, das aus der Differenz von Führungsgröße und Regelgröße und aus dem Ausgangssignal des Integralanteiles abgeleitet ist.
  2. 2. Regleranordnung nach Anspruch 1, dadurch $gekennzeichnet, daß als Schaltungsanordnung zur 3ildung der Schätzgröße ein Modell (6) des proportionel geregelten Kreises vorgesehen ist (Fig. 1).
  3. 3. Regleranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zur Bildung der Schätzgröße ein Zeitglied (8) vorgesehen ist, dessen Zeitkonstante der Ersatzzeitkonstante des proportional geregelten Kreises entspricht (Fig. 2).
  4. 4. Regleranordnung nach Anspruch j, durch gekennzeichnet, G' der Proportionalanteil (2) der Regleranordung mit einer aus der Regelgröße (x), der mit einem Verringerungsfaktor (α) gewichteten Führungsgröße (w) und dem Ausgangssignal des IntegralanteIls (4) der Regleranordung ausgesteuert wird (Fig. 2).
  5. 5.Regleranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Integralanteil der Regleranordnung einen zusätzlichen Proprotionalanteil (PI-Regler 10) aufweist (Fig. 3).
  6. 6. Regleranordnung nach den Ansprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Proportionalantol.' (2) der Regleranordnung mit einer Regeldifferenz ausgesteuert wird, die aus dem Ausgangssignal des PI-Reglers (10) und aus der mit einem Verrringers- faktor (/ ) gewichteten Differenz von FUhrungsgröße und Schätzgröße gebildet wird.
  7. 7. Regleranordnung nach Anspruch 1 ftir Regelkreise mit Begrenzungen, insbesondere Reglerbegrenzungen, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zur Bildung der Schätzgröße aus der Führungsgröße ein Modell mit linearem Arbeitsbereich vorgesehen ist, und daß beim Erreichen einer Begrenzung der Integralanteil (14; 20; 27) der Regleranordnung im Sinne eines stabilen und überscharingungsfreien Regelvorganges auch im nichtlinearen Arbeitsbereich beeinflußt wird.
  8. 8. Regleranordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß beim Erreichen einer Begrenzung die Eingangsspannung des Integrelanteils der Regleranordnung abgeschaltet wird.
  9. 9. Regleranordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dn der Integralanteil der Regleranordnung beim Erreichen einer Begrenzung abgeschaltet und beim lSiedereintreten in den linearen Bereich auf einen vorgegebenen Vert gesetzt wird (Fig. 4).
  10. 10. Regleranordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Integralanteil (20; 27) der Regleranordnung während der 3egrenzung geführt wird.
  11. 11. Regleranordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß während der Begrenzung auf den Eingang des Integralanteils (20; 27) der Regleranordnung eine kleine Signalspannung mit der umgekehrten Vorzeichen der Regeldifferenz rückgekoppelt wird.
  12. 12. Kaskadenregelung mit Regleranordnungen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Integralanteile in den äußeren Regleranordnungen im Sinne eines stabilen und ilberschazingungsfreien Regelvorganges auch im nichtlinearen Arbeitsbereich beeinllußt werden, wenn eine der inneren Regleranordnungen in die Begrenzung geht.
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