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DE2743789A1 - Verfahren zur extraktion und vektorfoermigen darstellung von wetterinformationen aus radarempfangssignalen - Google Patents

Verfahren zur extraktion und vektorfoermigen darstellung von wetterinformationen aus radarempfangssignalen

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Publication number
DE2743789A1
DE2743789A1 DE19772743789 DE2743789A DE2743789A1 DE 2743789 A1 DE2743789 A1 DE 2743789A1 DE 19772743789 DE19772743789 DE 19772743789 DE 2743789 A DE2743789 A DE 2743789A DE 2743789 A1 DE2743789 A1 DE 2743789A1
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DE
Germany
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weather
evaluation
memory
distance
information
Prior art date
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DE19772743789
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English (en)
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DE2743789C2 (de
Inventor
Werner Dipl Ing Luschnitz
Manfred Ing Grad Mueller
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Telefunken Systemtechnik AG
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S13/00Systems using the reflection or reradiation of radio waves, e.g. radar systems; Analogous systems using reflection or reradiation of waves whose nature or wavelength is irrelevant or unspecified
    • G01S13/88Radar or analogous systems specially adapted for specific applications
    • G01S13/95Radar or analogous systems specially adapted for specific applications for meteorological use
    • G01S13/951Radar or analogous systems specially adapted for specific applications for meteorological use ground based
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A90/00Technologies having an indirect contribution to adaptation to climate change
    • Y02A90/10Information and communication technologies [ICT] supporting adaptation to climate change, e.g. for weather forecasting or climate simulation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Extraktion und vektorförmigen Darstellung von
  • Wetterinformationen aus Radarempfangssignalen Die moderne Flugsicherung wird mit automatischen Anlagen wie z. B. Digitalen Zielextraktoren (DZE) etc. durchgeführt.
  • Dies hat zur Folge, daß nur die Nutzzielinformationen, also Flugziele, erkannt und weiter untersucht werden. Störziele dagegen, die unter dem Begriff Clutter zusammengefaßt sind, werden unterdrückt.
  • Diese Art der Auswertung bedingt, daß der Radarlotse von einem Zielextraktor und den daran anschließenden Verarbeitungsanlagen keine Informationen über Wettergebiete erhält und somit gegenüber den meisten Flugkapitänen, die ein Wetterradar an Bord haben, schlechter informiert ist.
  • Es ist schon eine Anordnung zur Extraktion von solchen Informationen aus Radarempfangssignalen, die für die Iso-Echokonturen von Wettergebieten charakteristisch sind, bekannt, bei der bei Aufteilung des Uberwachungsgebietes in Flächenelemente, die durch Kreisringe und Kreissektoren mit dem Radarstandort als Mittelpunkt begrenzt sind, eine Schaltung zur Mittelwertsbildung vorgesehen ist, die innerhalb jeden Flächenelementes eine Mitteilung der zugehörigen Empfangssignalamplituden in Entfernung und Azimut durchführt, bei der eine Schwellenlogik an die Schaltung zur Mittelwertbildung angeschlossen ist, die die Mittelwerte mit vorgegebenen Schwellwerten vergleicht und bei Überschreiten des Schwellwertes ein vorgegebenes digitales Ausgangssignal abgibt, bei der der Schwellenlogik eine Schaltung zur Konturauswertung folgt, die einerseits in Jeder Auswerteperiode in Entfernungsrichtung die aufeinander folgenden Schwellüberschreitungen ermittelt und daraus unter Glättung in Entfernungsrichtung Anfang und Ende der Wettergebiete im augenblicklichen Azimutwert bestimmt und die andererseits diesen Anfängen und Enden entsprechend Signale in einen Konturspeicher einschreibt und diese unter Glättung im Azimut in Iso-Echokonturmeldungen umformt (P 22 23 242).
  • Die Aufgabe besteht daher darin, Wetterdaten in der Form zu liefern, daß die Wettergebiete auf den Sichtgeräten durch eine Parallelschraffur (Vektoren) dargestellt werden können.
  • Die Aufgabe wird nach der Erfindung durch die in den Patentansprüchen angegebenen Maßnahmen gelöst.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand von Zeichnungen näher erläutert.
  • Das Konzept des Digitalen Wetterextraktors (DWE), der nach det Verfahren nach der Erfindung arbeitet, gliedert sich in die Teile Wettererkennung und Wetterauswertung.
  • Die Wettererkennung basiert auf der Auswertung der Treppenspannung der Videosubtraktion (VST). Die VST bildet über eine einstellbare Anzahl von Entfernungsquanten den Signalmittelwert von Radarvideo und erfolgt in einem azimutalen Raster von ca. 1,40 (0,70). Das Entfernungsraster beträgt dabei 375 m ^- 2,5 /us bzw. 750 m (5 /us). Die Ubergabe der Wetterdaten an die Wetterauswertung erfolgt in9, 6-Koordinaten.
  • Die Wettererkennung wird online durchgeführt.
  • Die Wetterauswertung ist ein reines offline-Verfahren. Wetterdaten, die von der Wettererkenrlur.O angeliefert werden, müssen in einem Vorspeicher vorsortiert werden. Anschließend werden die Daten in X/Y-Koordinaten umgewandelt und in Sort-Boxen abgelegt. Die Inkrementierung der Sort-Boxen richtet sich nach der geforderten Genauigkeit und beträgt 2,35 NM.
  • Nach der Wetterauswertung stehen die Wettergebiete in dar gewünschten Vektorform (Parallelschraffur) zur Verfügung und können an weiterverarbeitende Systeme übertragen werden.
  • Die Wettererkennung ist in den Fig. 1 und 2 dargestellt.
  • Fig. 1 zaigt das Prinzip der Gradientenauswertung, Fi<. 2 ein Blockschaltbild dieses Teils des Verfahrens.
  • Die Analogspannung der Basisabsenkung, die man aus der VST des Die'9 gewinnt, wird einem Analog-Digital-'ndler zugeführt, der diese Spannung in 8 Schritten entsprechend 3 Bit quantisiert. Ein antilog Verhalten des A/D-Wandlers kann cv.
  • dadurch erreicht werden, daß die auantisierungsschritte einstellbar ausgeführt werden. Zur Auswertung für die Wettererkennung wird nur Video vom MTI-anal benutzt, da für die betriebliche Nutzung nur Wetterinformationen interessieren, die über die MTI-Löschung gelangen.
  • Die Analogspannung wird Jeweils nach 625 ns abgetastet und einer Mittelwertbildung in Entfernung zugeführt. Gemittelt wird über 4 Abtastungen bzw. 8 Abtastungen, so daß Jeweils nach 2,5 /us bzw. 5 /us ein 3 Bit Amplitudenmittelwert zur Verfügung steht.
  • Die Mittelwertbildung in Entfernungsrichtung mittelt kurzzeitige Spannungseinbrüche aus. Danach erfolgt eine Integration in AZ-Richtung.
  • Die bei der Mittelwertbildung in Entfernung gebildeten Amplitudenmittelwerte werden in einem entfernungsorientierten Speicher abgelegt. Die Amplitudenmittelwerte der nachfolgenden Sweeps werden zu dem im Speicher abgelegten addiert. Die Aufsummierung erfolgt iiber einen Bereich von ca. 1,40 (0,70).
  • Bei einer Impulsfolgefrequenz von 400 z, einer Umlaufdauer von lo fec und einem Abtastwinkel von 1,40 wird demnach über 40000- 1,4 / 360 = 15,5 ^- 16 Sweeps die Summe gebildet. Mit dieser Summenbildung über 1,40 (0,70) werden azimutale Amplitudenschwankungen ausgemittelt.
  • Für die nachfolgende Wetterranderkennung muß der Inhalt des Speichers ausgelesen werden. Da dieser Auslesevorgang mindestens die zeitliche Dauer eines Sweeps erfordert, wird so verfahren, daß über 16 Sweeps entsprechend obigem Beispiel summiert wird. Um Zeit für den Auslesevorgang zu gewinnen, wird der 17. Sweep nicht ausgewertet. Entsprechend wird bei 8 Sweeps (o,7°) der 9. Sweep nicht ausgewertet.
  • Bei der Auslegung des Speichers wird die max. Reichweite von 150 NM und die Entfernungsrasterung von 750 m5 /us zugrunde gelegt. Der Speicher benötigt demnach 150 1,853/o,75 = 370 Wörter à7 Bit. Die praktische Speicherauslegung ergibt damit 512 Wörter à 7 Bit.
  • Eine wesentlich aufwendigere Lösung, die ohne Informationsverlust arbeitet, könnte bei doppeltem Speicheraufwand erzielt werden. In diesem Fall würden zwei Speicher im Multiplex arbeiten, d. h. der erste Speicher würde die Information über 1,40 (0,70) aufnehmen, anschließend würde der zweite Speicher die Information der nächsten 1,40 (0,70) aufnehmen, während der erste Speicher in dieser Zeit für die Wettererkennung ausgelesen werden könnte.
  • Das Prinzip der Wetterranderkennung mit Hilfe der Gradientenauswertung ist in Fig. 1 dargestellt.
  • Die über 8 bzw. 16 Sweeps in Azimut (AZ)-Richtung gemittelte Amplitudeninformation der VST-Treppenspannung wird mit Hilfe von zwei Auswertefenstern in Entfernungsrichtung schrittweise abgesucht. Die Länge der Auswertefenster ist einstellbar in 4 oder 8 Entfernungsschritten.
  • Der Abstand der Auswertefenster ist ebenfalls einstellbar zwischen 1 und 4 Entfernungsschritten.
  • Bei jedem Schritt wird über die gesamte Auswertefensterlänge der beiden Fenster summiert und anschließend die Differenz zwischen den beiden Auswertefenstern gebildet.
  • Sobald die Differenz einen voreinstellbaren Wert erreicht bzw. überschreitet, wird auf Zonenrand-Anfang (ZRA) erkannt. Das Auswertefenster 2 bleibt jetzt stehen. Das Auswertefenster 1 läuft so lange schrittweise in Entfernungsrichtung weiter, bis sich die Differenz zwischen Auswertefenster 1 und 2 in mehreren (einstellbar) aufeinanderfolgenden Schritten innerhalb einer vorgesehenen Toleranz nicht ändert. Sobald dies der Fall ist, läuft das Auswertefenster 2 auf die Position von Auswertefenster 1. Das Auswertefenster 1 nimmt wieder die voreilende Position ein. Zusätzlich wird in einem Vergangenheits-Merkregister die Kennung für ZRA gesetzt. Damit können ev. nachfolgende ZRA-Meldungen, die bein treppenförmigen Ansteigen der Störung entstehen können, bei der Ausgabe unterdrückt werden.
  • Die beiden Auswertefenster bewegen sich wieder schrittweise weiter, bis schließlich aufgrund der negativen Differenz zwischen den Auswertefenstern mit der Auswertung auf Zonenrandende (ZRE) begonnen werden kann.
  • Erreicht bzw. überschreitet die Differenz in diesem Fall den voreingestellten Vergleichswert, so bleibt das Auswerteregister 2 stehen, während Auswertefenster 1 schrittweise in Entfernungsrichtung weiterläuft, bis sich die Differenz zwischen Auswertefenster 1 und 2 in mehreren (einstellbar) aufeinanderfolgenden Schritten innerhalb einer vorgegebenen Toleranz nicht mehr ändert. Ist dies der Fall, wird ZRE ausgegeben und im Vergangenheits-iderkregister die Kennung für ZRE gesetzt. Treten bei treppenförmigem Verlauf der Störung weitere ZRE-IIeldungen auf, so müssen diese ausgegeben werden. 3ei der nachfolgenden Auswertung wird im Wettervorspeicher die letzte der ZRE-Meldungen einer Störung erkannt.
  • Bei der praktischen Realisierung (Fig. 2) der Wettererkennung mit Hilfe der Gradientenauswertung wird so verfahren, daß nach den 8 bzw. 16 Sweeps die Summenwerte über eine Ein-/ Ausgabe-Schaltung nacheinander aus dem Arbeitsspeicher ausgelesen werden. Die ausgelesenen Adressen werden in einem nachfolgenden Schieberegister mit '0' überschrieben, so daß nach der vollständigen Abarbeitung des Arbeitsspeichers sofort wieder die Information der nächsten 8 bzw. 16 Sweeps aufgenommen werden kann.
  • Die ausgelesenen Summenwerte (6 Bit bei 8 Sweeps bzw. 7 Bit bei 16 Sweeps) werden gemittelt und auf 4 Bit gerundet. Die Mittelung, d. h. Teilung durch 8 bzw. 16 entspricht einfach einer Stellenverschiebung.
  • Diese gemittelten Werte werden in einem Zwischenspeicher mit 20 Plätzen eingeschoben. Die Informationsauswertung beginnt, sobald am Auswertefenster 2 über das Zwischenregister die Information vollständig anliegt. Bei einer Auswertefensterbreite von 8 ist dies der Fall, wenn die Information der Adrcsse '0' auf Platz 1 des Zwischenregisters erscheint. Bei einer Auswertefensterbreite von 4 muß die Information auf Flatz 5 vorhanden sein.
  • Während die aus dem Arbeitsspeicher fortlaufend ausgelesene Information über das Zwischenregister geschoben wird, können die Auswertefenster 1 und 2 laufend die Summe über 4 bzw. 8 Plätze bestimmen. Die ermittelten Werte werden in die Auswerteregister 1 und 2 eingeschrieben. Uber ein Subtrahiererk wird die Differenz gebildet und das Ergebnis auf 6 Bit gerundet in das Differenz-Register eingeschrieben. Sobald die Differenz einen voreingestellten Vergleichswert erreicht oder überschreitet, wird das Auswerteregister 2 angehalten, d. h.
  • es erhält keinen Ubernahmetakt mehr. Über das ebenfalls laufend ermittelte Vorzeichen des Gradienten kann jetzt die Entscheidung getroffen werden, ob eine ZRA-Içleldung ausgegeben werden muß (pos. Vorz.), oder ob eine ZRE-Erkennung stattfindet (neg. Vorz.).
  • Beim weiteren Auslesen der Information aus dem Arbeitsspeicher wird nur noch die über dem Auswertefenster 1 erscheinende Information ausgewertet. Ein Vergleicher zwischen Auswertefenster 1 und Auswerteregister 1 stellt fest, ob sich Je nach Vorzeichen eine Vergrößerung oder eine Verringerung der Summeninformation ergibt. Je nach Vorzeichen wird dann Jede Erhöhung bzw. Verminderung der Summeninformation im Auswerteregister 1 abgelegt. Ändert sich der im Auswertefenster 1 ermittelte Wert gegenüber dem im Auswerteregister 2 stehenden innerhalb der vorgegebenen Grenzen nicht mehr, so wird dies, wenn es mehrmals nacheinander geschieht, in einem Zähler registriert. Erreicht der Zählerstand einen einstellbaren Vergleichswert, so wird bei der Auswertung auf ZRE (neg. Vorz.) eine ZRE-11eldung ausgegeben und anschließend die am Zwischenregister über Auswertefenster 1 stehende Information weitergeschoben, bis sie über Auswertefenster 2 erscheint. Mit diesem Vorgang wird erreicht, daß das Auswertefenster 2 die letzte Position vom Auswerteregister 1 einnimmt. Die weitere Verarbeitung entspricht der zuvor beschriebenen.
  • Die Entfernungsposition, bei der eine Zonenrandmeldung festgestellt wurde, kann über den Adreßzähler des Arbeitsspeichers, korrigiert um einen Wert, der von der Auswertefensterbreite abhängig ist, bestimmt werden. Die Entfernungspositionierung erfolgt mit einer Genauigkeit von 8 Bit und wir als Adresse für die nachfolgende Weiterverarbeitung im Wettervorspeicher im Adreß-Pufferregister abgelegt.
  • Wie aus dem Blockschaltbild zu erkennen ist, kann ohne großen Aufwand eine Erkennung des Zonenkerns abgeleitet werden, dann nämlich, wenn am Auswerteregister 1 der Summenwert einen voreinstellbaren Vergleichswert über bzw.
  • wieder unterschreitet. Zwischen den beiden Auswertefenstern kann ein Abstand zwischen 1 und 4 Plätzen ausgewählt werden. Ein größerer Abstand bringt vor allem dann einen Erkennungsgewinn, wenn sich die zu erkennende Clutterstörung an den Rändern nur langsam ändert, so daß die Differenz zwischen den beiden Auswertefenstern gering ist.
  • Die Ausgabe der Zonenrand- bzw. Kerngebiets-Anfangs- und Endemeldungen an die Wetterauswertung erfolgt über die Ausgabeeinheit.
  • Zusätzlich zu der Gradientenauswertung wird eine einstellbare Cluttererkennungsschwelle für den Fall eingeführt, daß keine Gradientenerkennung möglich ist. Dies ist dann nötig, wenn sich über einen größeren Bereich die über die Auswertefenster ermittelten Summenwerte nur geringfügig unterscheiden, so daß die Differenz den Vergleichswert für die Gradientenerkennung nicht erreicht. Bei der Auswertung mit Hilfe der Clutterschwelle wird so verfahren, daß ein Erreichen bzw. Überschreiten der Schwelle dann zu einer ZRA-Meldung führt wenn über die Gradientenrkennung im Vergangenheits-Merkregister noch keine ZRA-Kennung steht. Bein Unterschreiten der Clutterschwelle wird in jedem Fall eine ZRE-Meldung ausgegeben auch dann, wenn über die Gradientenerkennung eine oder weitere ZRE-11eldungen folgen. Bei der nachfolgenden Auswertung wird im Wettervorspeicher die letzte ZRE-Meldung erkannt.
  • Die Realisierung der Cluttererkennungsschwelle ist aus dem Blockschaltbild (Fig. 2) ersichtlich. Der Vergleicher liegt zwischen Auswerteregister 1 und dem einstellbaren Vergleichswert. Zur Wetterauswertung werden die bei der Wettererkennung am Ende einer 1,40 (0,70) Abtastung ermittelten Wetterrandmeldungen zunächst vom Wettervorspeicher aufgenommen. Nach der Aufnahme der Wetterrandmeldungen in den Wetter.orspeicher kann mit der Abarbeitung begonnen werden. Dieser offline ablaufende Vorgang muß rechtzeitig bis zu den nächsten online einlaufenden Wetterrandmeldungen abgeschlossen sein.
  • Die wichtigsten Aufgabe, die im Wettervorspeichcr ausgeführt werden müssen, sind: 1. die Erkennung der letzten ZRn-Meldung eines Wettergebietes, 2. Auffüllen der zwischen ZRA und ZRE liegenden Zellen, 3. Löschen einer ZRA- und ZRE-Meldung im Speicher, wenn in zu geringem Abstand (einstellbar) eine ZRE-Meldung folgt.
  • Die ermittelten Wettergebietspunkte über eine Abtastung von 1,4° (0b7°) werden anschließend zur Übertragung in die Sort-Boxen umgerechnet.
  • Die Organisation des Wettervorspeichers beträgt 256 Worte à 4 Bit.
  • Die Anzahl der erforderlichen Worte richtet sich nach der gewählten Entfernungsrasterung.
  • Die 4 Bit pro Wort sind wie folgt definiert: 1. Bit = Wettergebiet 2. Bit = Kerngebiet 3. Bit = Anfang 4. Bit = Ende Mit dieser Organisation kann Jede mögliche Wetterrandmeldung im Wettervorspeicher eindeutig gekennzeichnet werden.
  • Die Korrespondenz mit dem Wettervorspeicher und der Wetterranderkennung erfolgt über die Ein-/Ausgabeeinheit. Bei der Auswertung des Wettervorspeichers wird auf die Auswerte- und Sortierlogik umgeschaltet.
  • Für die im Wettervorspeicher abgelegten Wettergebietspunkte einer Abtastung (1,k° bzw. o,7°) werden mit Hilfe des bei der letzten Abtastung gültigen Azimutes und der Entfernung (steht über die Adresse des Wettervorspeichers zur Verfügung) Nummern erteilt. Mit Hilfe dieser ITummern kann der Wetterspeicher adressiert und damit die entsprechende Sort-Box belegt werden.
  • In einem Wetterspeicher wird die Auswertung mit Hilfe einer Auswerte- und Sortierlogik vorgenommen.
  • Die Voraussetzung für die Auswertung von Wettergebieten wird dadurch geschaffen, daß das gesamte Erfassungsgebiet (z. B.
  • 150 NM) in ein Raster eingeteilt wird.
  • Die Inkrementierung der durch das Raster entstehenden Sort-Boxen richtet sich nach der geforderten Auflosung von + 2 bis 2,5 NM.
  • Bei einem Raster von 128 x 128 Sort-Boxen in X- bzw. Y-Richtung erhält man eine Inkrementierung einer Box von 300 rQ1/12£ = 2,35 NM.
  • Die Rasterung in X- und -Richtung entspricht in der Speichertechnik einer Speichermatrix.
  • Ein praktisch ausgeführter Wetterspeicher benötigt damit 16.384 (214) Worte.
  • In Fig. 3 ist ein Beispiel einer Wetterdarstellung mit horizontalen Vektoren gezeigt.
  • Die Anzahl der pro Wort erforderlichen Bits richtet sich nach einem Auswertealgorithmus. Dieser Auswertealgorithmus erfordert zusätzlich 4 Bit pro Wort. Der Gesamtspeicheraufwand beträgt damit 64 K bit.
  • Das vollständige Wortformat einer Informationszelle (Sort-Box) hat folgendes Aussehen: 1 2 3 4 SBB I VA VE SBB = Sort-Box-Bit I = Intensitätsbit VA = Vektoranfangbit VE = Vektorendebit Für den bei der Wetterauswertung benutzten Auswertealgorithmus muß der Wetterspeicher so organisiert sein, daß ein aslenförmiges Absuchen des Speichers möglich wird.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß der Adreßzähler des Wetterspeichers in zwei gleich große hintereinandergeschaltete Zähler unterteilt wird, die auch unabhängig voneinander vorwärts und rückwärts zählen können. Mit dieser Organisation kann z. B. auf einfache Weise die Umgebung einer mit Information belegten Sort-Box abgesucht werden.
  • Für die vor Beginn der Auswertung im Wetterspeicher erforderliche Aufnahme der Wetterinformation aus del Wettervoropeicher ist es notwendig, den Anreßzähler zusätzlich für eine Paralleladressierung auszulegen.
  • Der Algorithmus der Wetterauswertung wird im folgenden kurz beschrieben.
  • Uber eine volle Umdrehung werden die Wetterinformationen über das gesamte Erfassungsgebiet in den Sort-Boxen des Wetterspeichers abgelegt. Nach dieser Zeit kann die Auswertung beginnen. Da für die Erneuerungszeit bei der Darstellung der Wettergebiete 1 minute ausreichend ist, stehen etwa 50 sec für die Auswertung zur Verfügung. Bei einer ev. erforderlichen Kerngebietsauswertung würde man so vorgehen, daX während der 1. Umdrehung die gesamte Wetterinformation (Zeit KerngebietJinformation) im Wetterspeicher aufgenommen wird.
  • Während der 2. Umdrehung beginnt dann zunächst die Auswertung der Gesamtinformation. Anschließend werden diejenigen Sort-Box-Informationen gelöscht, bei denen das Intensitätsbit nicht gesetzt ist. Dies bedeutet, daß nur noch die Kerngebietsinformation übrigbleibt. Die Abarbeitung der Kerngebietsinformation erfolgt dann nach dem gleichen Algorithmus wie bei der Gesamtinformation.
  • Bei der Auswertung der Wetterinformation wird der Wetterspeicher zeilenformig abgesucht. Beim Eintritt in ein Wettergebiet (bergang von einer nicht belegten Sort-Box zu einer belegten Sort-Box) wird bei der dazugehörigen Sort-Box das Vektoranfangsbit (VA) gesetzt. Entsprechend wird beim Austritt aus dem Wettergebiet das Vektorendebit (VE) gesetzt. Bei den zwischen VA und VE liegenden Sort-oxen in einer Zeile bleibt VA und VE unbelegt.
  • Ist nur eine einzelne Box mit Information belegt, so wird VA und VE gesetzt.
  • Sobald die Speichermatrix vollständig ausgewertet ist, wird mit der Ausgabe der Wetterdaten begonnen.
  • Hierbei wird die Speichermatrix wieder zeilenförmig abgesucht.
  • Damit ergibt sich die Möglichkeit, für sämtliche Vektoren einer Zeile nur die X-Werte zu übertragen. Der zu einer Zeile gehörende Y-Wert braucht nur einmal ausgegeben zu werden. Jeweils mit der ersten in einer Zeile auftretender. Vertoranfangskennung wird eine Y-leldung gebildet. Fur die X-i1eldung kann aus der Sort-Box-Num3er X1 bestimmt werden. Die in einer Zeile folgende Vektorendekennzeichnung liefert den zum Vektor gehörenden X2-'Äert.
  • Bei der Auswertung der im Wetterspeicher stehenden Wetterdaten werden die entstehenden Vektoren in einem Vektorzähler gezählt. Damit hat man die Möglichkeit (falls erorderlich), am Ende der Auswertung die Anzahl der entstandenen Vektoren mit Hilfe eines Glättungsprogrammes auf die gerade zulässige Anzahl von 25o Vektoren zu reduzieren. Für die Reduzierung der Vektoren sind beim D-;E 4 Maßnahmen vorgesehen, die entsprechend ihrer Priorität nachfolgend angegeben sind.
  • 1. Löschen kleiner Wettergebiete (nur 1 Sort-Box ist mit Inf.
  • belegt), sofern das Intensitätsbit nicht gesetzt ist.
  • 2. Aufgefächerte Wettergebiete werden aufgefüllt, d. h.
  • zwischen mehreren aufeinanderfolgenden, mit Information belegten Sort-i3oxen befinden sich eine oder mehrere informationsiose Sort-Boxen. In diesem Falle werden die Sort-Boxen künstlich in Abhängigkeit vom vorgegebenen Giättungsgrad aufgefüllt.
  • 3. Von den Wettergebieten wird nur noch das Kerngebiet übertragen.
  • 4. Die Rasterung für die Darstellung der Vektoren wird von 2,35 ND auf 4,7 NA erhöht. Damit wird nur jede zweite Zeile aus der Wetterspeichermatrix aúsgelesen.
  • Bei der Ausgabe der Vektoren an weiterverarbeitende Systeme kann der Glättungsgrad in der Wetterüberwachungsmeldung mitgeteilt werden. Sollten die angegegebenen Maßnahmen keine Reduktion der Vektoren auf z. B. h 250 ergeben, so werden keine Wetterdaten ausgegeben.
  • Nach abgeschlossener Wetterauswertung werden die Vektoren zeilenweise an weiterverarbeitende Systeme übertragen. Dabei wird nur beim ersten Vektor einer Zeile der dazugehörige Y-Wert im X/Y-Roordinatenwandler bestimmt und an den AST übertragen. Nachfolgend werden nur noch die X-Werte mit Hilfe der Sort-Box-Nummer berechnet. Bei einer maximalen Reichweite von 150 Ni und einer Rasterung der Wctterlinien von 2,35 Nil werden für X und Y jeweils 7 Bit benötigt. Der Koordinatenbezugspunkt entspricht dabei nicht dem Radaraufstellungsort, sondern wird im linken unteren Eck des Rasters angenommen. Damit ergeben sich für X und Y nur positive Werte von o bis 127.
  • Für die online-Verarbeitung bei der Wettererkennung ist ein festes Arbeitstaktraster vorgesehen. Dieerforderlichen Arbeitstakte werden von der Taktsteuereinheit geliefert.
  • Die prOgrammablaufsteuerung steuert die Verarbeitung bei der Wetterauswertung. Das gesamte Verarbeitungsprogramm ist dabei in einem Mikroprogramspeicher (ROM) abgelegt. Diese Technik bietet die Möglichkeit, Programmänderungen aufgrund von Erprobungsergebnissen einfach auszuführen.
  • Die Vorteile des Verfahrens nach der Erfindung sind: 1. Durch die Digitalisierung der Wetterdaten ist es möglich, diese Daten in automatisierte Flugsicherungssysteme, die bereits bestehen, miteinzuspeisen.
  • 2. Hohe Anpaßfähigkeit durch Digitalisierung.
  • 3. Verschiedene Abstände der Vektoren sind vorgesehen.
  • 4. Datenreduktion.
  • 5. Unterscheidungsmöglichkeiten zwischen Wettergebieten verschiedener Intensität.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: Verfahren zur Extraktion und vektorförmigen Darstellung von für die Iso-Echokonturen von Wettergebieten charakteristischen Radarempfangssignalen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Wettererkennung die Analogspannung der Basisabsenkung,die aus der Videosubtraktion des digitalen Zielextraktors abgeleitet wird, einem Analogdigitalwandler zugeführt wird, der sie quantisiert, daß die Analogspannung abgetastet und einer Mittelwertbildung in Entfernung zugeführt, die gemittelten Amplitudenwerte in mindestens einen entfernungsorientierten Speicher abgelegt und die Amplitudenwerte der nachfolgenden Sweeps zu den abgelegten addiert werden, daß zur Wetterranderkennung die gemittelten Amplitudeninformationen mit Hilfe von zwei Auswertefenstern in Entfernungsrichtung schrittweise über die gesamte Auswertefensterlänge der beiden Auswertefenster summiert und die Differenz zwischen den beiden Auswertefenstern gebildet, in ein Differenzregister eingeschrieben und mit Hilfe des gleichzeitig ermittelten Vorzeichens bewertet wird, daß zur Wetterauswertung die Wetterrandmeldungen von einem Wettervorzeichenspeicher, in dem unter Umschaltung auf eine Auswerte-und Sortierlogik die letzte Zonenrandendemeldung eines Wettergebietes erkannt wird, aufgenommen, die zwischen Zonenrandanfang und Zonenrandende liegenden Zellen aufgefüllt und die ermittelten Wettergebietspunkte umgerechnet und in Sort-Boxen eines Wetterspeichers übertragen werden, der nach der Belegung zeilenförmig abgesucht wird und daß danach mit der Ausgabe der Wetterdaten begonnen wird, wobei für sämtliche Vektoren einer Zeile nur die X-Werte und der zu jeder Zeile gehörende Wert nur einmal übertragen wird.
  2. 2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Wetterauswertung eine zusätzliche einstellbare Clutter-Erkennungsschwelle vorgesehen ist, die in Funktion tritt, wenn die Differenz zwischen den beiden Auswertefenstern einen Vergleichswert nicht erreicht.
DE2743789A 1977-09-29 1977-09-29 Anordnung zur Extraktion und vektorförmigen Darstellung von Wetterinformationen aus Radarempfangssignalen Expired DE2743789C2 (de)

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DE2743789A DE2743789C2 (de) 1977-09-29 1977-09-29 Anordnung zur Extraktion und vektorförmigen Darstellung von Wetterinformationen aus Radarempfangssignalen

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DE2743789C2 DE2743789C2 (de) 1986-12-11

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3414850A1 (de) * 1984-04-19 1985-10-31 Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt Verfahren zur schmalbandigen radarbilduebertragung

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US3039088A (en) * 1956-04-23 1962-06-12 Atlas David Analysis of radar meteorological statistical data
DE2223242A1 (de) * 1972-05-12 1973-11-29 Licentia Gmbh Anordnung zur extraktion von wetterinformationen aus radarempfangssignalen

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DE2743789C2 (de) 1986-12-11

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