DE2743625B2 - Integrierte Strebausbau- und Gewinnungseinrichtung - Google Patents
Integrierte Strebausbau- und GewinnungseinrichtungInfo
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Description
ίο Die Erfindung betrifft eine integrierte Strebausbai,-
und Gewinnungseinrichtung für steil einfallende Flöze, bestehend aus mehreren nebeneinander angeordneten
und vertikal schwenkbar miteinander verbundenen Schildausbaugestellen, deren über einer mit der
i") Sohlkonstruktion fest verbundenen Bruchabschirmung
vorgesehener Bruchschild gelenkig zwischen der Kappe und zwei im Abstand voneinander an der Sohlkonstruktion
befestigten Konsolen (Hebeln) angebracht ist, und dessen Kappe gelenkig abstützender Stempel sich auf
μ einer Schuhpiaite abstützt, die innerhalb einer sich in
Gestell-Längsrichtung erstreckenden Ausnehmung der Sohlkonstruktion, relativ zu dieser über ein zwischen
beiden und ein zwischen dem Stempel und dem Bruchschild angeordnetes Schubkolbengetriebe auf
dem Liegenden verschiebbar ist, wobei in dem Strebausbau eine Führungsvorrichtung für ein schrämend
arbeitendes Gewinnungsgerät integriert ist. welche aus jeweils zwei mehreren der Ausbaugestell
zugeordneten, teleskopisch ineinander verschiebbaren
ίο und die Führungselemente für das Gewinnungsgerät
tragenden vertikalen Wänden besteht, von denen die untere Führungswand mit der Sohlkonstruktion des
jeweiligen Schildausbaugestelles fest verbunden ist und wobei die unteren Führungswände über Zugstäbe
J5 gelenkig miteinander verbunden sind.
tine derartige Einrichtung ist aus der Zeilschrift »Sowetsky Schachtjor. Verlag UdSSR WZSPS, Profisdat.
1376, Nr. 5. S. 20f. bekannt.
Die bekannte Einrichtung weist keine Vorrichtungen auf, die sie bei steil einfallenden Flözen gegen ein
Abrutschen ausreichend schützen und die seitliche Standsicherheit der Schildausbaugestelle beim Betrieb
im Streichen von steilfallenden Flözen von 45 bis 90° ausreichend sichern. Die Verbindungen der einzelnen
Schildausbaugestell enthalten eine große Anzahl gelenkig verbundener Glieder, die bei steilfallenden
Flözen ein unerwünschtes Zusammenrutschen der Schildausbaugestell bewirken können.
Aus der DE-OS 22 21 465 und der DEAS 20 38 616
sind integrierte Ausbau- und Gcwinnungseinrichtungen anderer Konstruktionen bekannt, die jedoch nur bei
flachfallenden Flözen einsetzbar sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Standsicherung bekannter Einrichtungen, die bei steiler Flözlagcrung
eingesetzt werden sollen, zu erhöhen und damit ein Abrutschen oder Abkippen der Ausbaugestelle in
Richtung des Einfallens wirksamer verhindern zu können als bei den bekannten Einrichtungen.
Diese Aufgabe wird bei einer Einrichtung der eingangs genannten Art durch die Vereinigung folgender
Merkmale gelöst:
a) der mit der Sohlkonstruktion (1) des zugehörigen Schildausbaugestell fest verbundene Teil der
Führungsvorrichtung ist über einen vertikal vcr schwenkbar angeordneten Lenker mit der .Sohlkonstruktion
des benachbarten Schildausbaugestelles verbunden;
b) an die seitlichen Stirnflächen der mit der Sohlkon-
struktion fest verbundenen Bruchabschirmungen sind Platten angeschweißt, die den mit dem
Bruchschild gelenkig verbundenen und auf der Sohlkonstruktion angeordneten Konsolen (Hebeln)
als seitliche Abstützfläche dienen;
c) in den Ausnehmungen der Sohlkonstruktion der
Schildausbaugestelle ist kohlenstoßseitig an der in Richtung des Einfallens liegenden Seite jeweils ein
mit seiner Spitze in Richtung auf die Versatzseite ausgerichteter Auflaufkeil angebracht, der mit den
entsprechend ausgebildeten Seitenflächen der Stempelschuhplatte des Ausbaugestells zwecks
Ausrichtung beider Teil zueinander zusammenwirkt.
Bei einer solchen Bauart bilden die verbundenen ü Schildausbaugestell ein räumliches Stützgerüst, das die
seilliche Standsicherheit der einzelnen Ausbaugestelle gewährleistet und ein Abrutschen des Ausbaus im
Einfallen des Flözes verhindert. Das Vorhandensein von an den seitlichen Stirnflächen der mit der Sohlkonstruktion
fest verbundenen Bruchabschirmungen angeschweißten Platten ermöglicht es, die Konsolen (Hebel)
des Bruchschilds daran seitlich abzustützen, wodurch die Zuverlässigkeit der Standsicherheit erhöht wird. Außerdem
verhindert der in den Ausnehmungen der Sohlkonstruktion befestigte Auflaufkeil ein Abrutschen
des Ausbaugestells, da er die Stempelschuhplatte bei ihrer Verschiebung in Sollrichtung ablenkt. Hierbei wird
der Spielraum (a) zwischen der Sohlkonstruktion und der Stempelschuhplatte bei Verschiebung der Stempel- jo
schuhplatte zum Abbaustoß bis auf Null verkleinert, wodurch ein Abrutschen der Sohlkonstruktion im
Einfallen des Flözes verhindert wird.
Es ist vorteilhaft, daß auf der Oberseite jeder Siempelschuhplatte im Bereich und in Richtung von Ji
deren Längsseiten verlaufende Anschlagelemenie befestigt sind, deren Höhe so gewählt ist. daß sie bei allen
möglichen vertikalen Relativbewcgungen zwischen der Sohlkonstruktion und der Stempelschuhplatte eines
Schildausbaugestell mit der jeweils gegenüberliegenden
Seitenfläche der Sohlkonstruktion zusammenwirken. Dadurch ist der Einsatz der Einrichtung auf
nachgiebigem Liegenden auch beim erheblichen Absenken der Stempelschuhplatte in das liegende möglich, da
dabei ein Anliegen der Anschlagelemente an der Seitenfläche der Sohlkonstruktion oder des Auflaufkeils
gewährleistet ist, wodurch ein Abrutschen des Ausbaugestells im Einfallen des Flözes sicher verhindert wird.
Vorzugsweise sind im kohlenstoßseitigen Bereich der Ausnehmung der Schildausbaugestelle auf beiden Seiten V)
öffnungen vorgesehen, in denen der Auflaufkeil befestigt ist. Das Vorhandensein solcher Öffnungen
ermöglicht es, dsn Auflaufkeil an beiden Seiten der
Ausnehmung in Abhängigkeit von der Einfallsrichtung des abzubauenden Flözes anzuordnen. »
Nachstehend wird die Erfindung anhand der Beschreibung
eine-s Ausführungsbeispiels unter Bezug auf Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Strebausbau- und Gewinnungseinrichtung im Querschnitt, w)
Fi g. 2 einen Schnitt nach der Linie Uli der Fi g. I,
F i g. 3 eine Ansicht nach der Linie Ill-Ill der F i g. 1 mit Anschnitten (die Wände sind der Klarheit halber nicht dargestellt),
F i g. 3 eine Ansicht nach der Linie Ill-Ill der F i g. 1 mit Anschnitten (die Wände sind der Klarheit halber nicht dargestellt),
F i g. 4 eine axonomctiische Darstellung der erfin- ήΊ
dungsgemäßen Linrichtjng, teilweise im Schnitt,
Fig. 5 schematisch die Stellung der Kappen der
Schildausbaugestell be1 kontinuierlichem Betrieb der
Einrichtung und beim Versetzen der letzteren in Richtung des Abbaustoßes,
Fig. 6 schematisch die Stellung der Kappen der Schildausbaugestelle beim Betrieb der Einrichtung in
Zyklen.
Eine integrierte Strebausbau- und Gewinnungseinrichtung enthält Sohlkonstruktionen 1 (Fig. 1), die
nebeneinander angeordnet und vertikalgelenkig miteinander zu einem Traggerüst 2 (F i g. 2) für Ausbauichilde
3 und teleskopische Wände 4 mit oberen 5 (F i g. 1) und unteren Führungsvorrichtungen 6 eines schrämend
arbeitenden Gewinnungsgerätes 7 verbunden sind. Jeder Ausbauschild 3 eines Schildausbaugestells 8 ist an
der Bruchseite gelenkig auf der Sohlkonstruktion 1 (F i g. 1) durch ein Paar Konsolen (Hebel) 9 befestigt, die
gelenkig mit dem Bruchschild 10 verbunden sind, der wiederum gelenkig mit einer Kappe 11 gekoppelt ist,
welche sich gegen einen Stempel 12 mit Stempelschuhplatte 13 (F i g. 3) abstützt. Zu beide; Seiten eines jeden
Stempels 12 eines Schildausbaugestel1: 8 ist ein Paar
Federn 14 (Fig. 1) angeordnet, die am ausschiebbaren Teil 15 der Wand 4 befestigt sind.
In jeder Sohlkonstruktion 1 (F i g. 3) des Traggerüstes
2 ist c;ne Ausnehmung 16 vorgesehen, in welcher die
Stempelschuhplatte 13 angeordnet ist.
Die Sohlkonstruktionen 1 sind durch Gelenke 17 miteinander verbunden und bilden das ebene Traggerüst
2 (Balken), das parallel zum Liegenden angeordnet ist. Die teleskopischen Wände 4 (F i g. 2) können jeweils
entweder auf jeder zweiten oder auf jeder dritten Sohlkonstruktion 1 des Traggerüstes 2 befestigt werden.
|ede Wand 4 hat einen ausschiebbaren und einen feststehenden Teil 15 bzw. 18.
Die feststehenden Teile 18 der Wand 4 sind miteinander durch Gelenke 19 und Zugstäbe 20 und mit
der jeweils benachbarten Sohlkonstruktion 1 durch einen Lenker 21 derart verbunden, daß die S.uhlkonstruktionen
1, die Wände 4, die Lenker 21 und die Zugstäbe 20 ein räumliches Fachwerk bilden. Die
ZLgstäbe 20 zwischen den benachbarten Wänden 4 können als starre oder teleskopartig verstellbare Teile
mit einem Spindel- oder hydraulischen Verschiebeantrieb ausgeführt werden. Die unteren Führungsvorrichtungen
6 (Fig. 1) sind am feststehenden Teil J8 der Wand 4 und die oberen Führungsvorrichtungen 5 am
ausschiebbaren Teil 15 der Wand 4 befestigt. Jede der Führungsvorrichtungen 5 und 6 weist einen zylinderförmigen
und einen flachen Teil 22 bzw. 23 auf, die von Klauen 24 eines Schlittens 25 mit Schneiden 26 des
Gewinnungsgeräts 7 umfaßt werden.
Das Gewinnungsgerät 7 ist als frontaler, an einer iiml: ufenden Laschenkette 27 geführter Hobel ausgeführt,
wobei die Laschenkette 27, die kinematisch mit einem (in den Zeichnungen nicht dargestellten) Antrieb
verbunden ist, den Schlitten 25 mit den Schneiden 2ö trägt.
Ander Bruchseite ist am Ende jeder Sohlkonstruktion 1 eine Bruchabsenirmung 28 starr befestigt, an deren
seitlichen Stirnflächen Sejtenplatten 29 angeschweißt sind, die als Anschläge für die Konsolen oder Hebel 9
dienen.
In dc-r Ausnehmung 16 (F i g. 3) der Sohlkonstruktion
1 ist an dessen Wand in Richtung der. Einfallens des Flözes ein Auflainkeil iO befestigt, dessen ebene
Oberflächen parallel zur Sohlkonstruktion 1 verlaufen und dessen Stirnfläche in Richtung der Bewegung der
Einrichtung liegt.
Gegenüber diesem Auflaufkeil 30 können an der Seite
der Ausnehmung 16 an der Wand der Sohlkonstrukiion
symmetrisch angeordnete Öffnungen 31 vorgesehen
werden, in denen der Auflaufkeil 30 bei einem nachfolgenden Einsatz der Einrichtung in einem Flöz,
dessen Einfallwinkel dem ursprünglichen entgegengerichtet ist, befestigt werden kann.
An jeder Stcmpelschuhplatte 13 sind oben längs
seiner Seiten Anschlagelemente 32 befestigt, die eine Höhe aufweisen, welche beim Absenken der Stempelsehuhplattc
13 in das Liegende als Anschlag für das jeweilige Anschlagclement 32 gegen die seitliche
Wandfläche der Sohlkonstruktion 1 an der Seite der Ausnehmung 16 bzw. gegen die abgeschrägte 1 lache
des Auflaufkeils 30dienen.
Zum Verschieben eines Schildausbaugestells 8 (Fig. 4, 5 und 6) sind ein oberer und ein unterer
hydraulischer Zylinder 33 bzw. 34 (Fig. I) vorgesehen. Der obere hydraulische Zylinder 33 ist mit dem einen
Ende gelenkig am ausschiebbaren Teil 15 der Wand 4 und mit dem anderen am Bruchschild 10 befestigt. Der
untere hydraulische Zylinder 34 (Fig. 3. 4) ist gelenkig
mit dem einen Ende an der Stempelschuhplatte 13 und mit dem anderen an der Sohlkonstruktion 1 befestigt.
Der Betrieb der erfindungsgemäßen Einrichtung verläuft in folgender Weise:
Das schrämend arbeitende Gewinnungsgerät 7 bearbeitet den Abbaustoß durch die Schneiden 26 an
dem Schlitten 25, wobei die Kohle an der offenen Fläche bei kontinuierlichem Vorschub des Traggcrüsts 2 gegen
den Stoß entnommen wird. Der Vorschub des Traggerüstes 2 mit den teleskopischen Wänden 4 und
Führungen 5 und 6 erfolgt durch die oberen und unteren hydraulischen Zylinder 33 und 34. <Jie sich gegen die
verstrebten Ausbauschilde 3 abstützen. Nach vollständigem Hub der hydraulischen Zylinder 33 und 34 werden
die jeweiligen Stempel 12 der Ausbauschilde 3 entlastet und bei ihrem Rücklauf durch dieselben hydraulischen
Zylinder zum Abbaustoß hin verschoben. Als Abstützung für die hydraulischen Zylinder 33 und 34. die den
Ausbauschild 3 versetzen, dient das Traggerüst 2. Hierbei kann das Traggerüst 2 die Bewegung gegen den
Abbaustoß durch den Betrieb der hydraulischen Zylinder von benachbarten Schildausbaugestellen 8
fortsetzen. Die Verschiebung der Schildausbaugestell 8 kann entweder gruppenweise erfolgen, d. h. wenn ein
Drittel aller verteilt stehenden Schildausgabegestelle 8 (Fig. 5 und 6) ferngesteuert gleichzeitig verschoben
werden, oder aufeinanderfolgend (bei lokaler Steuerung).
Die Anordnung der Schildausbaugestelle 8 zueinan
der kann entweder sageformig sein, wie es in I i g. 5
gezeigt ist (bei gleichzeitiger Fortbewegung \on Abbauschild und Traggerüst), oder die Ausbaugestell
8 können in einer Linie liegen, wie es in I i g. b angegeben ist (bei Verschiebung des Ausbaiischildes
und stillstehendem Traggerüst).
Die Sicherung der seitlichen .Standsicherheit der Ausbaugestelle bei ihrer Verschiebung erfolgt dadurch,
daß die Stempelschuhplatte 13 des Stempels 12 bei ihrer
Verschiebung zum Abbaustoß hin sich mittels der Anschlagelemcnte 32 gegen die seitliche Stirnfläche der
Sohlkonstruktion 1 an der Seite der Ausnehmung 16 abstützt, der Bruchschild 10 stützt sich beim Verschicben
über die Konsolen (Hebel) 9 gegen die Seitenplatte 29 am Schild 28 der Sohlkonstruktion 1 ab, und die
Kappen 11 des Ausbauschildes haben ebenfalls eine seitliche Abstützung gegen das räumlich ausgebildete
Fachwerk auf dem Traggerüst 2, z. B. durch den Anschlag des Stempels 12 gegen die Federn 14.
Am Hubende läuft die Stempelschuhplatte 13 auf den Auflaufkeil 30 auf. der an der Seite der Ausnehmung 16
an der Sohlkonstruktion 1 befestigt ist. und bewegt sich aufwärts bis zu vollständigen Beseitigung des Spielraumes
(a) zwischen dem Anschlagelement 32 der Stempelschuhplatte 13 und der Sohlkonstruktion I. Die
Beseitigung dieses Spielraumes (a) sichert die Bewegung ues Traggerüstes 2 gegen den Abbaustoß in der
vorgegebenen Richtung und verhindert das Abrutschen der Einrichtung im Einfallen des Flözes.
Die große Wirksamkeit und ausgezeichneten Aussichten für den Einsatz der für Frontbetrieb bestimmion
erfindungsgemäßen Kohlegewinnungseinrichtungen in steilfallenden Flözen ist durch die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten
der Einrichtung bei beliebigen Einfallwinkeln bedingt, was durch die konstruktive Koordinierung
des Traggerüstes 2 und des Ausbauschildes 3 und das vollständige Ausgewuchtetsein des Gewinnungsgeräts
7. durch die mögliche Fernsteuerung der Einrichtung,
das vollständige Fehlen von Bergleuten im Streb und durch die Vergrößerung der Beanspruchung des
Abbaustoßes infolge gleichzeitiger Bearbeitung der ganzen Abbausioßfläche und gleichzeitiger frontaler
Verschiebung der Ausbaugestelle ermöglicht wird.
Durch Versuche wurde erwiesen, daß eine erfindungsgemäße
Kohlegewinnungseinrichtung in bis zu 90° fallenden Flözen betrieben werden kann und je nach
Flözmächtigkeit eine hohe Leistung bis 1900 t täglich sichert; die Leistung je Mann-Schicht erreicht 120 t.
wobei beim Betrieb in Steinkohle (A = 200 kp/cm') die Leistung 12 t pro Minute erreicht.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Integrierte Strebausbau- und Gewinnungseinrichtung für steil einfallende Flöze, bestehend aus
mehreren nebeneinander angeordneten und vertikal schwenkbar miteinander verbundenen Schildausbaugestellen,
deren über einer mit der Sohlkonstruktion fest verbundenen Bruchabschirmung vorgesehener
Bruchschild gelenkig zwischen der Kappe und zwei im Abstand voneinander an der Sohlkonstruktion
befestigten Konsolen (Hebeln) angebracht ist, und dessen die Kappe gelenkig abstützender
Stempel sich auf einer Schuhplatte abstützt, die innerhalb einer sich in Gestell-Längsrichtung erstreckenden
Ausnehmung der Sohlkonstruktion, relativ zu dieser über ein zwischen beiden und ein
zwischen dem Stempel und dem Bruchschild angeorrii-etes Schubkolbengetriebe auf dem Liegenden
verschiebbar ist, wobei in dem Strebausbau eine Führungsvorrichtung für ein schrämend arbeitendes
Gewinnungsgerät integriert ist, welche aus jeweils zwei mehreren der Ausbaugestelle zugeordneten,
teleskopisch ineinander verschiebbaren und die Führungselemente für das Oewinnungsgerät tragenden
vertikalen Wänden besteht, von denen die untere Führungswand mit der Sohlkonstruktion des
jeweiligen Schildausbaugestelles fest verbunden ist und wobei die unteren Führungswände über
Zugsläbe jelenkig miteinander verbunden sind, gekennzeichnet durch die Vereinigung der
folgenden Merkmale:
a) der mit der SohlkcMstruKion (I) des zugehörigen
Schildausbaugestell«:* (8) fest verbundene, die Führungsvorrichtung (6) tragende Teil (18)
ist über einen vertikal verschwenkbar angeordneten Lenker (21) mit der Sohlkonslruktion (1)
des benachbarten Schildnusbaugcstcllcs (8) verbunden.
b) an die seitlichen Stirnilächcn der mit der Sohlkonstruktion (1) fest verbundenen Brt'chabschirmungen
(28) sind Platten (29) angeschweißt, die den mit dem Bruchschild (10)
gelenkig verbundenen und auf der Sohlkonstruktion (1) angeordneten Konsolen (Hebeln)
(9) als seitliche Abstützfläche dienen,
c) in den Ausnehmungen (16) der Sohlkonstruktion (1) der Schildausbaugestell (8) ist kohlenstoßseitig
an der in Richtung des Einfallens liegenden Seite jeweils ein mit seiner Spitze in
Richtung auf die Versatzseite ausgerichteter Auflaufkeil (30) angebracht, der mit den
entsprechend ausgebildeten Seitenflächen der Stempelschuhplatte (13) des Ausbaugestells (8)
zwecks Ausrichtung beider Teile zueinander zusammenwirkt.
2. Integrierte Strebausbau- und Gewinnungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Oberseite jeder Stempelschuhplatte (13) im Bereich und in Richtung von deren Längsseiten
verlaufende Anschlagelemente (32) befestigt sind, deren Höhe so gewählt ist, daß sie bei allen
möglichen vertikalen Relativbewegungen zwischen der Sohlkonstruktion (1) und der Stempelschuhplatte
(13) eines Schildausbaugestell (8) mit der jeweils gegenüberliegenden Seitenfläche der Soiilkonstruktion
(1) zusammenwirken.
3. Integrierte Strebausbau- und Gewinnungsein-
richtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im kohlenstoßseitigen Bereich der Ausnehmung
(16) der Schildausbaugestelle (8) auf beiden Seiten öffnungen (31) vorgesehen sind, in denen der
Auflaufkeil (30) befestigt ist.
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