DE2743220A1 - Vorrichtung zum trennen und/oder klassieren von bestandteilen einer aus fluessigkeiten und feststoffen bestehenden mischung - Google Patents
Vorrichtung zum trennen und/oder klassieren von bestandteilen einer aus fluessigkeiten und feststoffen bestehenden mischungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen statischen bzw. unbeweglichen Sieb- bzw. Zwischenwand-Klassierer und insbesondere eine Verbesserung
in einer derartigen Einrichtung im Hinblick auf eine Raumersparnis und einem besseren Wirkungsgrad.
Nach dem Stande der Technik wird einem geneigten Sieb ein aus einer Flüssigkeit und Feststoffen bestehender Schlamm
entweder in einen direkten, vollen Strömungsausfluß auf das Sieb oder über einen Überlauf aus einem angrenzenden oberen
Behälter zugeführt. Eine derartige Einrichtung ist in dem US-Patent No. 3 353 674 beschrieben. Diese Klassiereinrichtung
weist gewisse Nachteile auf, insbesondere im Hinblick auf die Turbulenz, die auf der Sieboberfläche erzeugt wir!.
Nach der bekannten Einrichtung ist eine flexible bewegliche Wand vorgesehen, um die Strömung auf der Sieboberfläche zu
steuern, die bewegliche Wand jedoch fungiert, wie dies ersichtlich ist, in erster Linie als eine Strömungs-Ablenkungseinrichtung,
die unmittelbar im Lauf der Ausflußströmung auf das Sieb angeordnet ist.
Ein Ausführungsbeispiel einer Konstruktion für einen oberen Behälter ist in dem US-Patent No. 3 452 876 beschrieben. Diese
Vorrichtung war in der Vergangenheit und ist noch heute wirtschaftlich sehr erfolgreich bei einer Reihe von Materialbearbeitungsverfahren.
Der bekannte obere Behälter ist auf der Hinterseite des oberen Endes eines geneigten Siebes angeordnet,
wobei der obere Behälter kontinuierlich mit einer breiigen Masse oder einem ähnlichen Schlamm gespeist wird,
deren bzw. dessen Bestandteile getrennt und/oder klassiert werden sollen. Der aufsteigende Schlamm im oberen Behälter
läuft über ein Wehr und in einer blattähnlichen Ausbildung sanft die obere Sieboberfläche herunter. Die Flüssigkeit und
die feinen Feststoffe strömen durch Sieböffnungen und werden in geeigneter Weise aufgefangen und abgeführt. Grobkörnige
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Feststoffe rollen und/oder gleiten längs der Sieboberfläche hinab und werden über ein unteres Ende von dieser abgeführt.
Die bekannte Vorrichtung nach dem US-Patent No. 3 452 876 weist, obgleich - wie bereits ausgeführt - sehr erfolgreich,
gewisse Engpässe aufgrund der hinteren Anordnung ihres oberen Behälters auf. Der Bodenraum, der für eine aus einer Siebeinheit
und einem oberen Behälter bestehenden Anordnungseinheit erforderlich ist, ist größer als derjenige Raum, der für eine
Siebeinheit alleine benötigt werden würde. Auch werden Zunahmen in der Strömungsrate als Folge höherer Strömungsgeschwindigkeiten
nicht vollständig eingeschlossen bzw. festgehalten, was zu einer verminderten Klassierungsleistung führt.
Nach dem US-Patent No. 3 833 123 ist ein Siebklassierer bekannt, der eine andere Anordnung des oberen Behälters aufweist.
In diesem Fall ist der obere Behälter über dem Siebaufbau und über der Rahmeneinhüllung für die Siebeinheit befestigt.
Bei dieser Anordnung treten ernsthafte Konstruktionssowie Raumprobleme verschiedenster Art auf. Auch erreicht in
diesem Falle der überlaufende Schlamm die Sieboberfläche mit einem Stoß, der Turbulenzen erzeugt und die Klassierleistung
vermindert.
Weitere Vorveröffentlichungen offenbaren verschiedene Anordnungen
von oberen Behältern, insbesondere die US-Patente No. 3 363 769 und 3 797 164. Auch seien zum Stande der Technik
die US-Design-Patente No. 226 398 und 229 055 genannt.Keines dieser Patente jedoch offenbart die besonderen Verbesserungen
im Aufbau gemäß der Erfindung oder weist die erfindungsgemäßen
Vorteile auf.
Die Erfindung betrifft eine im allgemeinen neue Entwässerungs-, Trennungs- und/oder Klassiereinrichtung, bei der die Strömung
aus einem oberen Behälter auf eine Strömungsfläche einer Slebeir.heit
geleitet wird, wobei der obere Behälter in einer hinweisenden aufgenommenen Beziehung bezüglich der Strömungsflä-
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ehe angeordnet ist. Die Positionierung des oberen Behälters
ergibt nicht nur eine äußerst kompakte und raumsparende Anordnung, es ist der obere Behälter in diesem Falle darüber
hinaus mit einer Einrichtung versehen, die ein Überlaufwehr bestimmt, das so angeordnet und ausgebildet ist, daß eine
sanfte, nichtturbulente Ubergangsströmung des Schlamms aus
dem oberen Behälter zur Siebströmungsfläche erzeugt wird, das Trennungs- und/oder Klassierungsfunktion besitzt, da bewirkt
wird, daß der aus dem oberen Behälter abgeführte Schlamm die Strömungsfläche hinab in einer relativ gleichförmigen
blattähnlichen Strömung fließt. Die erfindungsgemäße Wehrkonstruktion
sieht einen Seitenabschnitt des oberen Behälters mit einer flexiblen und elastischen Lippe vor, die durch ein
Blattmaterial ausgebildet ist, welches sein Gesamtprofil den verschiedenen Strömungserfordernissen anpassen kann. Im zusammengesetzten
Zustand bildet die flexible elastische Lippe des Wehrs eine anfangs flexible darunter liegende Fläche für den
Überlauf aus dem oberen Behälter, und es schließt sich ein Auslaßende hiervon an, das in die entgegengesetzte Richtung
gekrümmt ist, so daß es über dem oberen Ende des zugewandten Siebaufbaus liegt. Die dem Lippenaufbau eigene Elastizität
bewirkt, daß das Abführungsende der Lippe in eine vorbestimmte Lage bezüglich der Strömungsfläche des benachbarten Siebaufbaus
derart vorgespannt wird, daß die aus dem oberen Behälter zur Siebströmungsfläche geführte Strömung vollständig eingeschlossen
und die abgeführte Strömung vorgespannt wird, so daß diese Strömungsfläche hinab in einer gleichförmigen blattähnlichen
Konfiguration auch bei großem Strömungsvolumen oder größerer Strömungsgeschwindigkeit strömt. Die Eigenschaft des Abführungsendes
der Lippe, sich sowohl in Strömungsrichtung als auch in Querrichtung hiervon profilmäßig anzupassen, ermöglicht,
daß es sich ungewöhnlich großen Feststoffen in der Strömung anpaßt, während die Strömung zur Trennfläche des
Siebaufbaus aufrechterhalten bleibt.
Die Erfindung schafft demzufolge eine Vielzahl von Merkmalen. Ein Merkmal ist, daß eine einfache statische Siebeinheit ge-
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schaffen wird, die äußerst wirkungsvoll im Betrieb ist und den
normalen Bodenraumbedarf im Vergleich zu einer Vorrichtung gemäß US-Patent 3 452 876 um näherungsweise 40% herabsetzen kann.
Lin zweites Merkmal ist, daß eine Abführungslippe des Wehrabschnittes
oberen Behälters geschaffen wird, die sowohl als flexible darunterliegende Abstützung für den überlaufenden
Schlamm, die sich leicht dem Volumen und der Geschwindigkeit des Schlamms anpaßt, als auch als Vorrichtung dient, die über
dem Siebaufbau liegt und gegen diesen vorgespannt ist, an den der Schlamm seitlich in einer Weise abgeführt wird, daß ein
positives vorgespanntes Einschließen von diesem gewährleistet ist, wodurch bewirkt wird, daß der Schlamm sich die Strömungsfläche des Siebaufbaus hinab in einer relativ gleichförmigen
anhaftenden blattähnlichen Strömung bewegt. Die Anordnung ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn die Strömungsrate nicht
gleichförmig und das Strömungsvolumen groß mit einer großen Strömungsgeschwindigkeit ist.
Die bei den verschiedenen erfindungsgemäßen Aufbauten vorgesehene Konzeption einer ineinanderliegenden Anordnung ermöglicht
darüber hinaus, daß der obere Behälter an sich ein zufälliges Versprühen oder Abweichen von der Strömung festhält
und begrenzt, die die Trennungsströmungsflache des Siebaufbaus
hinabfließt. Dies bietet große Vorteile bezüglich einer Minimierung der gelegentlichen Wartungserfordernisse und hat eine
Bewahrung bzw. Erhaltung desjenigen Aufbaus und/oder der Einrichtung zur Folge, an den bzw. die das Sieb im Betrieb angrenzend
angeordnet werden muß.
Es ist demzufolge in erster Linie Aufgabe der Erfindung, einen raumsparenden statischen Siebklassierer zu schaffen, der wirtschaftlich
gefertigt werden kann, wirkungsvoller und zufriedenstellender im Betrieb ist und in einem breiten Anwendungsfeld
verwendbar ist und bei dem Störungen unwahrscheinlich sind.
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Aufgabe der Erfindung ist ferner die Schaffung eines statischen Siebklassierers, dessen Siebströmungsfläche einen oberen
Behälter aufnimmt, aus dem sie einen seitlich gerichteten Überlauf an Schlamm in einer Weise und durch Mittel erhält,
daß eine sanftere und mehr gesteuerte Zuführung an Schlamm zu der Siebströmungsfläche gewährleistet ist, wobei der Inhalt
an Feststoffen im Schlamm abgetrennt und/oder klassiert v/erden muß.
Aufgabe der Erfindung ist darüber hinaus die Schaffung eines Siebklassierers mit einer vorderen Einspeisung, der sich Veränderungen
in den Raten und im Volumen der Strömung ohne Einbußen in der Trennungsleistung anpassen kann.
Aufgabe der Erfindung ist ferner die Schaffung eines Siebklassierers
der statischen Gattung, bei dem der Siebaufbau eine nach unten geneigte Strömungsoberfläche enthält, die
die Flüssigkeit aus dem fließenden Schlamm abscheidet, und bei dem der Siebaufbau in einer hinweisenden Beziehung zu
einem oberen Behälter aufgenommen ist, von dem der eine Seitenwandabschnitt
für einen überlauf des Schlamms mittels einer elastischen Lippe bestimmt ist, die sowohl eine Abstützung
für den Überlauf bildet als auch eine Vorspannung von diesem zur Strömungsfläche des Siebaufbaus hin schafft, während
sich der Schlamm von der Lippe zu der Siebströirungsoberflache
hin und auf dieser hinab bewegt.
Aufgabe der Erfindung ist ferner die Schaffung einer vorderen Einspeisung bei statischen Siebklassierern, indem ein oberer
behälter in einer im wesentlichen aufgenommenen Beziehung zu deren Strömungsfläche angeordnet und Schlamm aus dem oberen
Behälter zur Strömungsoberfläche mit Hilfe einer Einrichtung zugeleitet wird, die Abstützungs- und Vorspannungsfunktion
aufweist, wobei eine leichte Anpassung an das Wesen und an die Geschwindigkeit der Strömung und eine Profilanpassung an
örtliche Unregelmäßigkeiten in der Strömung möglich sind, während die blattähnliche Ausbildung der Strömung erhalten
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bleibt, wodurch bewirkt wird, daß sich der zugeführte Schlamm die Strömungsoberfläche des Siebaufbaus hinab in einer gleichförmigen
blattähnlichen Strömung und in einem Kanal bewegt, der zumindest teilweise durch eine hinweisende Wand des oberen
Behälters begrenzt ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf beigefügte Zeichnung näher erläutert;
es zeigt:
Fig. 1 eine teilweise schematische Vertikalschnittansicht eines statischen Zwischenwand-Klassierers gemäß
einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 eine der Fig. 1 ähnliche Ansicht, in der ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht ist,
Fig. 3 eine Draufsicht der Ausführungsform nach Fig. 2,
Fig. 4 eine den Fig. 1 und 2 ähnliche Ansicht, in der eine dritte Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht
ist,
Fig. 5 eine Draufsicht der Ausführungsform nach Fig. 4, und
Fig. 6 eine Draufsicht eines Teils des bevorzugten Zwischenwandaufbaus,
der in jeder erfindungsgemäßen Ausführungsform der Beschreibung verwendet wird.
Der in der Fig. 1 der Zeichnung dargestellte Separator bzw. Klassierer weist ein Gehäuse 10 mit Boden- oder Basisbeinen
auf, die auf einer abstützenden Bodenfläche F sitzen. Das Gehäuse 10 enthält einen Zwischenwandaufbau 11, einen oberen
Behälter 12 und eine in einer darunter liegenden Beziehung bezüglich der Zwischenwand angeordnete Einrichtung, die mit
diesem eine innere Sammelkammer 13 bestimmt, wobei das Ge-
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häuse 10 den Zwischenwandaufbau 11, den oberen Behälter 12
und diese Einrichtung abstützt. Im dargestellten Fall enthält das Gehäuse ein Paar seitlich voneinander beabstandeter Seitenwände
14 (von denen eine dargestellt ist), eine hintere Wand 15, die mit einem Teil verbunden ist, der als die hinteren
senkrechten Ränder der Seitenwände 14 angesehen werden kann, und eine untere Wand 16, die mit den Wänden 14 und 15
in einer berührenden Weise verbunden ist. Die Oberseite des Gehäuses kann geschlossen sein, im dargestellten Ausführungsbeispiel ist sie jedoch offen. Die untere Viand 16 enthält
eine öffnung 17, die als Auslaßöffnung aus der Kammer 13
dient. An der Unterfläche der unteren Wand 16 wird die öffnung 17 durch ein Anpaßstück 18 begrenzt, an das eine geeignete
Leitungseinrichtung angebracht sein kann, um den Ausfluß aus der Kammer 13 weiterzuleiten.
Der Zwischenwandaufbau 11 kann aus einem einheitlichen, flachen, durchlöcherten, plattenähnlichen Glied bestehen, das im
Gehäuse 10 eine geneigte Lage einnimmt, besteht jedoch im dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel aus einem planaren
Zwischenwandaufbau, der umgebogen ist, um eine Wirk-Strömungs-Oberflache
zu schaffen, die aus drei planaren durchlöcherten Segmenten 21, 22 und 23 besteht, von denen das Segment 21 eine
nach oben weisende koplanare Verlängerung 19 hat, die keine öffnungen aufweist. Die Segmente 21, 22 und 23 der Strömungsoberfläche des Zwischenwandaufbaus sind jeweils geneigt, und
es ist jedes Segment bezüglich des anderen geneigt. Der Abschnitt 21 ist so geneigt, daß ein Winkel bezüglich der Horizontalen
gebildet wird, der größer ist als der Winkel, welcher zwischen dem Abschnitt 22 und einer Horizontalen gebildet wird,
und es wird zwischen dem Abschnitt 22 seinerseits und einer Horizontalen ein Winkel gebildet, der größer als derjenige
ist, der durch den Abschnitt 2 3 und der Horizontalen gebildet wird. Bei besonders vorteilhaften Ausführungsformen beträgt
der Unterschied in der Neigung relativ benachbarter Segmente der planaren Segmente der Strömungsoberfläche des Zwischen-
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wandaufbaus in etwa 10 .
Das obere Ende des Zwischenwandaufbaus 11, das den keine öffnungen
aufweisenden Strömungsflächenabschnitt 19 enthält, ist
zweckmäßig so angeordnet, daß er sich gegen die hintere Wand 15 an einer Stelle abstützt, die unmittelbar an ihren oberen
Rand angrenzt. Das untere Ende des Zwischenwandaufbaus 11 ist
so angeordnet, daß es eine Lage einnimmt, in der es mit den senkrechten vorderen Randabschnitten der Seitenwände 14 in
etwa zusammentrifft. Somit ist ein Zwischenwandaufbau in einer Lage angeordnet, daß seine Strömungsoberfläche von
dem oberen hinteren Abschnitt des Gehäuses 10 zu einem unteren vorderen Abschnitt von diesem in einer beabstandeten erhöhten
Anordnung bezüglich seiner Basis abfällt. Die seitliche Ausdehnung des Zwischenwandaufbaus ist so gestaltet, daß
dieser die Seitenwände 14 überbrückt bzw. verbindet. Selbstverständlich sind geeignete Mittel an den Seitenwänden 14 vorgesehen,
an denen die Seitenränder des Zwischenwandaufbaus befestigt werden können. Auch finden geeignete Abdichtungsmittel
Verwendung, so daß ein Durchtritt von Flüssigkeit und/ oder Feststoffen zwischen den seitlichen Rändern des Zwischenwandaufbaus
und der Seitenwände 14 verhindert wird.
Somit entspricht im Vertikalschnitt der Umriß des Zwischenwandaufbaus
11 im wesentlichen demjenigen der Zwischenwandeinheit nach dem US-Patent No. 3 452 876, die im einzelnen
eine vorteilhafte Konstruktion einer Verwendung der Zwischenwand beschreibt, welche die Segmente 21, 22 und 23 der Zwischenwandströmungsfläche
bestimmt. Im allgemeinen werden, wie nach dem US-Patent No. 3 452 876, die mit öffnungen versehenen
Zwischenwandabschnitte, welche die Segmente 21, 22 und 2 3 der Zwischenwandströmungsfläche bestimmen, durch längs voneinander
beabstandete horizontal angeordnete Stangen oder Drähte 9 gebildet, die an ihrer unteren Seite durch seitlich voneinander
beabstandete, sich in Längsrichtung erstreckende Leisten 8 dazwischenliegend verbunden sind. Die Stangen oder
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Drähte 9 können gestreckt sein, sind jedoch vorteilhaft wellenförmig,
wobei zwischen benachbarten und darunter liegenden, sich in Längsrichtung erstreckenden Leisten 8 eine leichte
sanfte bogenförmige Versetzung von diesen weg von einer geraden Linie in Richtung der erwarteten Strömung geschaffen
wird. Demzufolge steht die Spitze eines jeden bogenförmig versetzten Abschnitts der in Querrichtung sich erstreckenden
Stangen 9 in eine nach unten weisende Richtung der Zwischenwandströmungsoberfläche
vor (vgl. Fig. 6).
Am unteren vorstehenden Ende des Zwischenwandaufbaus 11 ist
in einer verbindenden Anordnung bezüglich der Seitenv/ände 14 der obere Rand einer nach unten und nach hinten geneigten
Platte 7 verbunden, deren unterster Rand einen vorderen Ranaabschnitt
der Öffnung 17 begrenzt, während er mit der unteren Wand 16 verbunden ist. Der hinterste Rand der öffnung 17 wird
durch eine Platte 16 begrenzt, die die Seitenwände 14 verbindet und sich nach oben und nach hinten erstreckt und mit der
hinteren Wand 15 auf einer Linie verbunden ist, die sich nach oben von der unteren Wand 16 in einem Abstand befindet und
parallel zu dieser verläuft. Demgemäß wird, wie dies ersichtlich ist, die Kammer 13 an ihren Seiten durch die Seitenplatten
14, an ihrer hinteren Seite durch die hintere Wand 15 und die Platte 6, an ihrer vorderen Seite durch die geneigte Platte
7 und an ihrer Oberseite durch den Zwischenwandaufbau 11 begrenzt. Die Form des Abschnittes der unteren Wand 16, der
zwischen den Platten 6 und 7 gelegen ist, ist derart, daß jedweder sich darauf niederschlagende Ausfluß zur Öffnung 17
hin und durch diese abfließt. Gemäß Zeichnung bildet ein weiteres Plattensegment 5, das sich zwischen den Seitenwänden
14 erstreckt und an seinem oberen Rand mit dem unteren Ende des Zwischenwandaufbaus 11 und in Vertikalrichtung darunter
mit dem nach vorne vorstehenden Ende der unteren Wand 16 verbunden ist, einen unteren Abschnitt der vorderen Wand des Gehfiuses
10.
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Zwischen den Seitenwänden 14 am oberen vorderen Eckenabschnitt davon sind Einrichtungen angeordnet, die einen oberen Behälter
bestimmen. Im dargestellten Fall begrenzen die Seitenwände 14 dip Seiten des oberen Behälters 12. Eine weitere Seite des oberen
Behälters 12 wird durch ein Plattensegment 27 geschaffen, das in einer verbindenden Anordnung zu den oberen nach vorne
vorstehenden Randabschnitten der Seitenwände 14 in der Ebene gelegen ist, die durch das Plattensegment 5 üblicherweise gebildet
wird. Die untere Wand des oberen Behälters wird durch ein Plattensegment 2 5 geschaffen, das eine relativ kurze Länge
aufweist, wobei der vorderste Rand von diesem das untere Ende der Platte 27 verbindet. Die Platte 25 erstreckt sich in einer
Ebene, die im allgemeinen parallel zu der Ebene verläuft, welche durch die untere Wand 16 gebildet wird, und ihr hinterster
oder innerster Rand ist über und in einer beabstandeten erhöhten Anordnung bezüglich des Segmentes 23 der Strömungsoberfläche
des Zwischenwandaufbaus 11 positioniert. Die Rückwand des oberen Behälters 12 wird durch eine Platte 28 gebildet, die
die Seitenwände 14 verbindet und nach oben vom innersten Rand der Platte 25 geneigt ist, an die sie in einer festen Weise
verbunden ist, so daß sie in einer beabstandeten hinweisenden Anordnung bezüglich eines obersten Abschnittes des Segments 23,
des Segments 22 und des untersten Abschnittes des Segments 21 der Zwischenwandströmungsoberfläche darüberliegend positioniert
ist. Das hintere und oberste Ende der Platte 28 ist umgebogen, so daß es sich einer parallelen Anordnung bezüglich der Platte
27 nähert, und es ist ihr vorstehender äußerster Rand so angeordnet, daß er in einer vertikal beabstandeten Beziehung zu
und unter den oberen Rändern der Seitenwände 14 endigt. Der obere äußerste Rand der Platte 2 8 befestigt das eine Ende eines
Segments aus einem Blatt-Material, das darauf eine Überlauflippe 33 bildet. Diese überlauflippe sollte vorteilhafterweise
aus einem rostfreien Stahl od.dgl. gefertigt sein und eine Größe bzw. ein Maß besitzen, daß sie sich bei einem Anlegen
einer Last sowohl in Längs-als auch in Querrichtung abbiegen und Konturieren kann. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist
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das Lippenelement 33 abgebogen und anfangs in einer Bogenform eingestellt, so daß es sich vom oberen Ende der Platte 28 nach
oben erstreckt und krümmt und dann nach unten in Richtung des Abschnitts 19 der Strömungsoberfläche gekrümmt ist, die auf
dem Zwischenwandaufbau 11 festgelegt ist, in einer Form, daß an seinem oberen Spitzenabschnitt ein Pegel erreicht wird,
der sowohl vom oberen Ende des Zwischenwandaufbaus als auch den oberen Rändern der Seitenwände 14 nach unten beabstandet
ist. Der vorstehende äußerste Rand des Lippenelementes 33 ist in einer umgekehrten Weise abgebogen bzw. umgeschlagen, so daß
er über dem unteren Ende des Segmentes 19 und dem oberen Ende des Segmentes 21 der Strömungsoberfläche des Zwischenwandaufbaus
11 liegt. Die Elastizität des Lippenelementes 33 ist so gewählt, daß der untere umgekehrt abgebogene Abschnitt 36 von
diesem eine Federvorspannung in Richtung des Zwischenwandaufbaus aufweist, so daß dieser seine ursprünglich eingestellte
Position einnehmen möchte.
Das untere Ende der Platte 27, das Teil der vorderen Wand des Gehäuses und einer Seitenwand des oberen Behälters 12 ist, enthält
darin angeordnet eine öffnung 31, die durch ein Anschlußstück 32 zum Verkoppeln an eine Leitung umrandet wird, die mit
einem Schlammvorrat verbunden ist, wobei der Schlamm zum oberen Behälter 12 gespeist werden kann.
Wie aus der Fig. 1 zu entnehmen ist, steigt der Schlamm, der zum Einlaß 31 und durch diesen hindurch eingespeist wird, im
oberen Behälter an, bis er über den Wehraufbau überläuft, der durch die Rückwand 2 8 und das dazwischen liegend verbundene
elastische Lippenelement 33 gebildet wird, das sich in einer hinweisenden benachbarten Beziehung zur Strömungsoberfläche
des Zwischenwandaufbaus 11 befindet. Während der Schlamm über den Wehraufbau überläuft, wird dessen Last durch den Anfangsabschnitt
35 des Lippenelementes 33 elastisch abgestützt und aufgenommen und dadurch sanft in einer seitlichen Richtung zum
oberen Abschnitt der hinweisenden Zwischenwand-Strömungsoberfläche geleitet, die keine öffnungen aufweist. Der Schlamm
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wird dann über den vorstehenden, umgekehrt gekrümmten, elastisch vorgespannten Lippenrand 36 nach unten geleitet. Es ist ersichtlich,
daß sich der Lippenabschnitt 35 leicht Veränderungen des Volumens und der Geschwindigkeit des überfließenden Schlamms
anpaßt. Durch diese Maßnahme wird unabhängig vom Volumen und von der Geschwindigkeit der Strömung der Schlamm auf sanfte
Weise zu der Zwischenwand-Strömungsoberfläche und dem abgebogenen vorgespannten Lippenrand 36 und zwischen diesen geleitet.
Die der Lippe anhaftende Vorspannung drängt die Lippe in ihre vorher festgelegte Lage und ihr Federeffekt gewährleistet, daß
unabhängig von dem Volumen des gehandhabten Schlamms oder von dessen Strömungsgeschwindigkeit bewirkt wird, daß der Schlamm
eine blattähnliche Form einnimmt, während sich dieser zur Zwischenwand-Strömungsoberfläche
hin und herunter bewegt. Die Tatsache, daß der vorstehende äußerste Rand 36 des Lippenelements
33 sich in Querrichtung abbiegen kann, bedeutet, daß, wenn sich irgendwelche ungewöhnlichen Feststoffe in der Schlammströmung
befinden, daß sich in diesem örtlichen Bereich das Lippenelement konturiert bzw. in Form anpaßt, um diesen einen Durchgang
zu ermöglichen, während der Rest der Lippe andererseits den sanften blattähnlichen Lauf des Schlamms und seine haftende
Beziehung zu den Elementen aufrechterhält, die die Zwischenwand-Strömungsoberfläche
bestimmen. Es werden nicht nur die Vorteile des besonderen Zwischenwandaufbaus beibehalten, der
für die Ausbildung der vorteilhaften Strömungsoberfläche für
den Schlamm verwendet wird, wie dies in dem vorgenannten US-Patent No. 3 452 876 beschrieben ist, sondern es wird deren
Wirksamkeit infolge der Vorder-Einspeisungs-Anordnung und der besonderen Natur und Funktion des Lippenelements 33 optimiert.
Unter allen Bedingungen ist eine maximale Haftung der Flüssigkeitsmenge des Schlamms in enger Bewegungsbeziehung zur Zwischenwand-Strömungsoberfläche
vorhanden, selbst bei einer Schlammbewegung eines großen Volumens und mit großer Geschwindigkeit,
wodurch gewährleistet ist, daß die Flüssigkeitsmenge maximal getrennt wird. Die behälterartige hinweisende Beziehung
des oberen Behälters gewährleistet darüber hinaus eine
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Umschließung der Strömung, die ein versehentliches Verspritzen und Versprühen von der Zwischenwand-Strömungsoberfläche weg
verhindert, was Wartungsprobleme in benachbarten Bereichen und bezüglich benachbarter Einrichtungen hervorruft. Derartige
Probleme sind bei der äußerst kompakten und billigen Konstruktion gemäß der Erfindung ganz und gar nicht vorhanden.
Eine Ausbildung einer Turbulenz in der Strömung ist natürlich durch die geschaffene Konstruktion gehindert. Es sei auch erwähnt,
daß der Zwischenwandklassierer gemäß der Erfindung, der einen oberen Behälter in seinen Grenzen aufweist, keine sich
bewegenden Wirk-Teile aufweist, mit Ausnahme des im Lippenglied 33 verursachten Teils, das einen Teil der Wehrkonstruktion
bildet, welche in Verbindung mit dem oberen Behälter 12 ermöglicht wird.
Die Abführung der Feststoffe, die bei dem Abscheidungs- oder Klassierungsvorgang entstehen, erfolgt mittels einer erweiterten
öffnung an der vorderen Wand des Gehäuses 10 unmittelbar unter der Platte 25, die die untere VJand des oberen Behälters
bestimmt. Abgeschiedene Flüssigkeit, die die Kammer 13 erreicht, wird einfach und leicht von dort mittels der Auslaßöffnung
17 abgeleitet.
Somit erzielt die erfindungsgemäße Konstruktion sämtliche Verbesserungen
und Vorteile, die vorstehend erwähnt worden sind, einschließlich der Vermeidung eines Oberspringens, Hüpfens
und einer Turbulenzausbildung, was bei Verwendung bekannter Einrichtungen in einem ähnlichen Anwendungsfall der Fall ist.
Die in der Fig. 1 dargestellten Merkmale der Erfindung können in ähnlicher Weise in einem statischen Zwischenwandklassierer
enthalten sein, der einen kreisförmigen oder röhrenförmigen Aufbau hat. Ein derartiges erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel
ist in den Fig. 2 und 3 der Zeichnung veranschaulicht. Wie aus der Fig. 2 zu entnehmen ist, weist die äußere Umfangs-
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wand 37 des dort veranschaulichten Gehäuses einen röhrenförmigen Aufbau auf und ist vertikal gerichtet. Sie enthält herabhängende
Beinabschnitte 38, die das Gehäuse in einer beabstandeten erhöhten Beziehung zum Boden F anordnen, auf dem es
steht. Ein Zwischenwandaufbau 39, der in einer eingeschlossenen ineinander angeordneten Beziehung zum oberen Ende der Wand
37 befestigt ist, ist ähnlich dem Zwischenwandaufbau 11 aufgebaut, ist jedoch in diesem Falle seitlich fortgesetzt, so daß
er eine becherförmige Konfiguration aufweist, wobei der Boden von diesem eine zentrale Öffnung 41 hat. Demzufolge weist die
innere Oberfläche des becherähnlichen Zwischenwandaufbaus 39 eine Ströitiungsoberflache auf, die zu einer Auslaßöffnung 41
hin nach unten konvergent ist. Die Abschnitte der Strömungsoberfläche, die den Abschnitten 19, 21, 22 bzw. 2 3 des Zwischenwandaufbaus
11 entsprechen, weisen die Bezugszeichen 54, 43, 44 bzw. 45 auf. In diesem Fall ist es vorteilhaft, daß ein Unterschied
im Zwischenwandaufbau in dem Maße besteht, daß die Stangen oder Drähte 9 geradlinig verlaufen und nicht die wellenförmige
Ausbildung gemäß Fig. 6 besitzen.
Iip Innern des Zwischenwandaufbaus 39 ist in einem konzentrischen
Abstand zu diesem ein oberer Behälter 46 angeordnet, der ebenfalls eine becherähnliche Konfiguration aufweist. Die Ausbildung
des oberen Behälters gemäß Zeichnung sei jedoch genauer beschrieben. Der Behälter hat eine umgekehrte kegelstumpfförmige
Gestalt und wird durch seine Seitenwand 48 und seine Bodenwand 47 begrenzt, wobei letztere eine zentrale Einlaßöffnung
51 aufweist, in der das Auslaßende der Zuführungsleitung 49 für den Schlamm verbunden ist, der auf dem und
durch den Zwischenwandaufbau 39 getrennt werden soll. Im veranschaulichten
Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 erstreckt sich die Leitung 49 zu der und durch die Auslaßöffnung 41 in einer
mittigen Beziehung zu dieser, wodurch erzielt wird, daß die Auslaßöffnung im Boden des becherähnlichen Zwischenwandaufbaus
39 eine ringförmige Konfiguration hat.
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Es sei auf die Tatsache hingewiesen, daß in Fig. 2 in alternativer
Weise veranschaulicht wird, daß der Schlamm zum oberen Behälter 46 über eine röhrenförmige Leitung 55 eingespeist
werden kann, deren Austrittsende in der Mitte der öffnung an der Oberseite des oberen Behälters angeordnet ist. In dem Falle,
daß die Zuführung mittels des Rohres 55 erfolgt, ist klar, daß der Boden 47 des oberen Behälters abgedichtet wird.
Pie Wand 48, die die durch den oberen Behälter 46 bestimmte Kammer in Umfangsrichtung begrenzt, befindet sich gemäß Zeichnung
in einer relativ konzentrischen ineinander angeordneten Beziehung zur Strömungsoberfläche des Zwischenwandaufbaus 39,
und es ist deren oberes Ende umgebogen, so daß eine im allgemeinen senkrecht geneigte Lage eingenommen wird, wobei das
obere Ende der Wand 48 eine geringfügig konvergente Form in Aufwärtsrichtung erhält. Es ist am oberen vorstehenden äußersten
Rand der Wand 48 des oberen Behälters, der kreisförmig ausgebildet ist, ein Lippenglied 52 befestigt, das wie das
Lippenglied 33 aufgebaut und aus einem ähnlichen Material ist, wobei der einzige Unterschied darin besteht, daß das
Glied 52 kreisförmig ist. Somit erstreckt sich das flexible und elastische Glied 52 zwecks Einnahme einer bogenförmigen
Konfiguration anfangs vom oberen Rand der Wand 48 nach oben und dann darüber und nach unten in einer entgegengesetzt gekrümmten
Konfiguration, so daß sein vorstehender gebogener Rand 50 eigentümlich vorgespannt ist, der normalerweise seine
vorbestimmte Position angrenzend an die Zwischenwand-Strömungsoberfläche im Bereich ihres oberen Bereichs einnehmen möchte,
wie dies im Zusammenhang mit der Ausführungsform gemäß Fig. 1
der Zeichnung beschrieben worden ist. Wie im Fall der Ausführungsform nach Fig. 1 wird bei einer Zuführung von Schlamm
zum oberen Behälter 46 bewirkt, daß der Schlamm über den elastischen flexiblen bogenförmigen oberen Oberflächenabschnitt
53 des Wehrgliedes 52 überfließt und dessen Profil einnimmt bzw. bestimmt, während er sich abbiegt und anpaßt, und dadurch
die aufgebrachte Last zu der und gegen die Zwischenwand-
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Strömungsoberflache anfangs gegen den nicht perforierten Abschnitt
54 von dieser und von dort nach unten bewegt. Selbst unter den Begingungen eines großen Volumens und einer großen
Geschwindigkeit wird der Schlamm durch den vorstehend entgegengesetzt gebogenen äußersten Rand der Lippe vorgespannt, um
eine blattähnliche Form und eine Anhaftung an der Zwischenwand-Ströirungsoberf
lache aufrecht zu erhalten. Alle Nutzen und Vorteile der Erfindung erwachsen aus dieser becherähnlichen Anordnung
nach den Fig. 2 und 3 der Zeichnung, bei der der obere Behälter vollständig iir Innern des Zwischenwandaufbaus 39 angeordnet
und durch diesen umschlossen ist.
Unter dem und am Umfang des Zwischenwandaufbaus 39 befindet sich eine Ausflußkammer 56. Der äußere Umfang der Kammer 56
wird durch den Wandaufbau 37 eingeschlossen, und ihr Boden wird durch eine ringförmige Platte 57 gebildet, die den Boden
des Wandaufbaus 37 an seinem äußeren Rand und den erweiterten unteren Rand einer Platte 58 verbindet. Die Ausbildung der
Platte 58 ist ähnlich der eines Konusabschnittes, und ihr gestutztes oder stumpfes oberes Ende ist mit dem unteren Ende
des becherähnlichen Zwischenwandaufbaus 39 in einer Rand-Beziehung zur Auslaßöffnung 41 verbunden. Ein relativ gesenkter
Abschnitt der Platte 57 weist eine öffnung 61 auf, die durch ein Anschlußstück eingefaßt ist, das eine Verbindungseinrichtung
für eine Ausströmungs-Entleerungsleitung bildet (nicht gezeigt).
Die Ausführungsform nach den Fig. 2 und 3 ermöglicht eine
maximale Abscheidung und Klassierung im Hinblick auf den verwendeten Raum. Die Bewegung des Schlamms und die Funktion
des oberen Behälters und des damit verbundenen elastischen flexiblen Lippengliedes sind wie die bereits beschriebenen.
Die Anordnung ist so getroffen, daß eine hochwirksame Extraktion an Flüssigkeit und eine schnelle abgeschiedene Abführung
der Feststoffe, von denen die Flüssigkeiten getrennt worden sind, mit Hilfe der Auslaßöffnung 41 geschaffen werden.
- 20 8098U/0678
In den Fig. 4 und 5 der Zeichnung ist eine andere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen statischen Zwischenwand-Klassierers
mit einem oberen Behälter dargestellt, wobei ein Gehäuse 63 vorgesehen ist, das nicht kreisförmig, sondern rechtwinklig
in Umfangsrichtung ist. Es ist ersichtlich, daß sein Reineffekt darin besteht, die zwei Zwischenwandaufbauten 11 gemäß
Fig. 1, die hier mit den Bezugszeichen 68 und 69 versehen sind, mit ihren Strömungsoberflächen in einer aufeinander
zuweisenden beabstandeten Beziehung anzuordnen, um dort dazwischen einen nach unten konvergenten Kanal zu bestimmen, der
eine begrenzte Auslaßöffnung 71 aufweist. In diesem Falle sind die entsprechenden Seitenränder der Zwischenwandaufbauten sowie
die Seiten der entsprechenden Ausfluß-Entleerungskammern 75 und 82, die über jenen liegen, durch Platten 64 verbunden, die Seitenwände
des Gehäuses 6 3 bilden. Die anderen Seitenwände des Gehäuses sind mit Platten 66 und 6 7 versehen, die auf entfernbare
Weise angeordnet sind, so daß Rückwände für die entsprechenden Kämmen": 75 und 82 gebildet werden.
Die Platten 64 sind in Querrichtung zwischen den aufeinander zuweisenden Strömungsoberflächen der Zwischenwandaufbauten 68
und 69 durch eine einzige Platte überbrückt, die daran verbunden ist und damit einen oberen Behälter 89 bildet. Diese einzige
Platte ist gebogen, so daß der obere Behälter mit einer relativ kurzen Bodenv/and 86 versehen wird, wobei von den seitlichen
Rändern von dieser sich nach oben divergierende Seitenwandabschnitte 87 und 88 erstrecken. Die oberen Ränder der Seitenwandabschnitte
87 und 88 des oberen Behälters sind in eine näherungsweise senkrechte Lage abgebogen, und jeder weist in
Verbindung mit diesem ein flexibles elastisches Lippenglied auf, das im Aufbau und in der Funktion ähnlich den Lippengliedern
nach den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen der
Erfindung ist. Hier sind die Lippenglieder in entsprechender Weise durch die Bezugszeichen 95 und 94 gekennzeichnet. Wie
ersichtlich, ist der obere Behälter 89 mittig angeordnet und zwischen den gegenüberliegenden Flächen der Zwischenwandauf-
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bauten 68 und 69 in einer beabstandeten Beziehung zu ihren Strömungsoberflächen aufgenommen. Die Seitenwandabschnitte 87
und 88 des oberen Behälters sowie die Lippenelemente 94 und 95, die unter dem oberen Rand des Gehäuses 6 3 in einem Abstand liegen,
befinden sich in einer im allgemeinen folgenden hinweisenden Beziehung zu den Zwischenwand-Strömungsoberflächen und bestimmen
mit diesen in entsprechender Weise einen begrenzten Strömungskanal, der die schon vorher erwähnten Vorteile aufweist.
In diesem Falle hat der obere Behälter 89 eine Einlaßöffnung 91, die in der einen Seitenwand von diesem ausgebildet
ist, die durch einen Abschnitt der Platte 64 gebildet wird.
Wie aus der Fig. 4 zu entnehmen ist, sind Platten 73 und 79, die mit den Platten 64 verbunden sind, in entsprechender Weise
mit den unteren Ende der Zwischenwandaufbauten 6 8 und 69 verbunden und erstrecken sich von dort divergierend nach unten,
wobei ihre unteren divergierenden Ränder in einer Verbindung mit den relativ benachbarten beabstandeten Rändern der Bodenwandabschnitte
des Gehäuses 63 sind. Die Platten 73 bzw. 79 bilden vordere Wandabschnitte der entsprechenden Ausflußkammern
75 und 82, von denen jede eine öffnung im Boden aufweist, der durch einen Teil des Bodenwandabschnittes des Gehäuses 6 3
bestimmt ist.
Bei einer Verwendung der Ausführungsform nach den Fig. 4 und 5
läuft der zum oberen Behälter 89 gespeiste Schlamm gleichzeitig über die entsprechenden Lippenglieder 94 und 95. Während der
Schlamm sich quer nach unten bewegt und durch die bogenförmige Ausdehnung des darunter liegenden Lippengliedes abgestützt
wird, dient das Lippenglied nicht nur dazu, den Schlamm zu der hinweisenden Strömungsoberfläche leicht und sanft zu führen,
sondern es wird, wie bereits gesagt, durch die Federform von diesem bewirkt, daß der entgegengesetzt gebogene Abschnitt
von diesem den Schlamm zur benachbarten Strömungsoberfläche hin vorspannt und eine eigentümliche blattähnliche Strömung von
diesem die Strömungsoberfläche hinab sicherstellt.
- 22 8098U/0678
Wie zu erkennen ist, weist jede einzelne hier beschriebene Ausführungsform wohlbestimmte und offensichtliche Vorteile
auf, die durch den Stand der Technik nicht erfaßt sind. Darüber hinaus weist jede Ausführungsform einen wirtschaftlichen
Raumbedarf sowie einen wirtschaftlichen Aufbau auf, während auch ein optimaler Wirkungsgrad im Betrieb gegeben ist.
Aus der vorstehenden Beschreibung geht hervor, daß demzufolge eine Vorrichtung der beschriebenen Art geschaffen wird, die
die besonderen vorstehend genannten Merkmale und Vorteile aufweist. Abänderungen in der Form, in den räumlichen Anordnungen
der Einzelheiten sowie der Proportionen einschließlich konstruktiver Einzelheiten liegen im Bereich der Erfindung.
Erfinduncrsgemäß wird demnach ein sowohl in Vertikal- als auch
in Horizontalrichtung kompakter, statischer, d.h. unbeweglicher,
Zwischenwand-Klassierer geschaffen, der einen geneigten Zwischenwandaufbau und eine hinweisende Zuspeisung oder einen
oberen Behälter enthält, von der bzw. dem eine Mischung aus Flüssigkeit und Feststoffen auf und zu der Zwischenwand überläuft.
Der obere Behälter ist an der vorderen oder Strömungsfläche der Zwischenwand angeordnet und mit dieser aufgenommen,
im wesentlichen innerhalb der vertikalen und horizontalen Grenzen davon. Der obere Behälter enthält eine Einrichtung, die
eine Überlauflippe bestimmt, welche die Schlammausbildung der
Mischung aus Flüssigkeit und Feststoffen auf und zu der Strömungsfläche des Zwischenwandaufbaus führt, wobei die Lippe im
Hinblick auf ihr Profil sowohl in Strömungsrichtung als auch in Querrichtung davon flexibel ist. Die Anordnung gewährleistet
eine sanfte Überleitung des Schlamms aus dem oberen Behälter zur Zwischenwand-Strömungsoberfläche unabhängig vpm
Wesen oder Charakter der enthaltenen Feststoffe. Die Überlauflippe ist an ihrem Auslaßende in die entgegengesetzte Richtung
umgebogen, das elastisch vorgespannt ist, um eine vorbestimmte Position anzunehmen, so daß die Strömung zum Zwischenwandaufbau
hin gehalten wird, während sie dadurch veranlaßt wird, sich
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die Zwischenwand-Strömungsfläche herab in einer gleichförmigen
blattähnlichen bzw. laminaren Strömung zu bewegen.
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is
Leerseite
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Trennen und/oder Klassieren von Bestandteilen einer aus Flüssigkeiten und Feststoffen bestehenden,
einen Schlamm bildenden Mischung, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zwischenwand-Sieb-Aufbau mit einer
abfallenden Strömungsfläche vorgesehen ist, längs der die Flüssigkeit von den Feststoffen getrennt werden kann,
während der Schlamm sich darüberbewegt, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, die einen oberen Behälter bestimmt,
der bezüglich der Strömungsfläche des Sieb-Aufbaus in einer hinweisenden, relativ ineinanderliegenden Beziehung positioniert
ist, daß der obere Behälter so angebracht ist, daß er den Schlamm aufnehmen und von dort durch einen überlauf abführen
kann, daß der obere Behälter eine wehrähnliche Überlauflippe zum Abführen des Schlamms enthält, die bezüglich
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8098 1 i/0B?8
-ι MÜNCHEN θβ · SIEDEHTSTR. 4 ■ POSTFACH 800720 ■ KAIlKL: M U ΕΠΟ PAT · TEL. (OHD) 47 40 05 · TKLEX .V24 UflS
des oberen Endes der abfallenden Strömungsflache in einer
benachbarten hinweisenden Beziehung positioniert ist, um mit dieser einen begrenzten Durchgang zum Begrenzen des
zur abfallenden Strömungsfläche abgeführten Schlamms zu bilden, so daß der Schlamm derart fest gesteuert wird, daß
gewährleistet ist, daß er eine relativ gleichförmige blattähnliche Ausbildung annimmt, während er sich längs der Strömungsfläche
herabbewegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Überlauflippe durch eine bogenförmig
ausgebildete Platte bestimmt ist, deren äußeres freies Ende in die entgegengesetzte Richtung umgebogen ist
und eine federähnliche Ausbildung aufweist, wodurch eine feste Aufnahme und Anpassung an die unterschiedlichen Grade
und Geschwindigkeiten des Schlamms möglich ist, der über die Lippe fließt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß eine ein Gehäuse bestimmende Einrichtung
innerhalb ihrer Grenzen den Sieb-Aufbau befestigt, und daß der Sieb-Aufbau sich in einer in Umfangsrichtung eingeschlossenen
Beziehung bezüglich des oberen Behälters befindet, der konzentrisch darin angeordnet ist und sich bezüglich
der Strömungsfläche des Siebaufbaus in einem Abstand befindet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Siebaufbau und der obere Behälter
gewöhnlich in einem einzigen Gehäuseaufbau enthalten sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß das Gehäuse den Sieb-Aufbau so befestigt,
daß Sieb-Strömungsflächen geschaffen werden, die in einer zugerichteten relativ benachbarten beabstandeten Beziehjng
angeordnet sind und zwischen ihren unteren Enden eine übliche Entleerungsöffnung für diejenigen Schlanunteile
8038U/0678
bestimmen, die von ihren unteren Enden abgeführt werden,
daß die den oberen Behälter bestimmende Einrichtung zwischen den zugerichteten Strömungsflächen in einem Abstand
zu diesen aufgenommen ist, und daß diese Einrichtung eine Vielzahl elastischer Überlauflippen enthält, um den überlaufenden
Schlamm zu jedem der oberen Endabschnitte der relativ gegenüberliegenden Strömungsflächen der zugerichteten Sieb-Aufbauten
gleichzeitig zu leiten.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der obere Behälter durch eine Wand bestimmt ist, von der ein Bereich sich bezüglich der Strömungsfläche des
angrenzenden Sieb-Aufbaus in einer hinweisenden angrenzenden Beziehung befindet, um mit dieser einen Kanal zu bilden,
durch den der Schlammteil fließt, der nicht durch den Sieb-Aufbau austritt, während er vom oberen zu ihrem unteren Ende
strömt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die überlauflippe durch eine elastische flexible
Verlängerung einer Einrichtung gebildet ist, die einen Wandbereich des oberen Behälters bestimmt, daß die Verlängerung
die Eigenschaft aufweist, sich einer Last anzupassen und sich elastisch der Bewegung des darüber fließenden Schlamms anpaßt,
der vom oberen Behälter zur benachbarten Strömungsfläche des Siebaufbaus überläuft, und daß ein vorstehender äußerster
Rand vorgesehen ist, der zur Strömungsfläche hin vorgespannt ist, um eine verlängerte Fläche zu bestimmen, die gegen
den Schlamm drückt, während dieser gerade auf der Strömungsfläche hinabzufließen beginnt, zu der er geleitet wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lippe unter dem oberen Rand des Gehäuses liegt und bezüglich ihres Abstandes vom oberen Ende des Gehäuses
entsprechend der Last veränderbar ist, die auf diese durch den Schlamm ausgeübt wird, der über die Lippe unter
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27A3220
einer Bewegung von dieser zur Strömungsflache des benachbarten
Sieb-Aufbaus überläuft, die der Lippe unmittelbar hin gerichtet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Sieb-Aufbau becherförmig ist und eine öffnung an seinem Boden aufweist, der das untere Ende des Sieb-Auf
baus bestimmt, daß die öffnung für einen Auslaß desjenigen Teils des Schlamms vorgesehen ist, der nicht durch den
Sieb-Aufbau im Verlaufe seiner Bewegung vom oberen zu seinem unteren Ende strömt, und daß der obere Behälter im becherförmigen
Sieb-Aufbau im allgemeinen konzentrisch beabstandet darinnenliegend angeordnet ist, und daß das obere
Ende des oberen Behälters durch die Lippe bestimmt und unter der oberen Grenze des Sieb-Aufbaus angeordnet ist.
-A-
8098U/0678
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