DE2742381A1 - Sicherheitspedal fuer kraftfahrzeuge - Google Patents
Sicherheitspedal fuer kraftfahrzeugeInfo
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Description
Anmelder: Herr Norbert Pretsch, 8871 Kammeltal-Behlingen
Sicherheitspedal für Kraftfahrzeuge
Die Erfindung betrifft ein Sicherheitspedal für Kraftfahrzeuge
mit einem der Bremsbetätigungseinrichtung zugeordneten Bremspedal und einem hierauf gelagerten, der Gasbetätigungseinrichtung,
die gegenläufig zur Bremsbetätigungseinrichtung ausgelegt ist, zugeordneten Gaspedal.
Anordnungen dieser Art ergeben in vorteilhafter Weise beim Bremsen
eine automatische Zurücknahme des Gases, so daß die Schalt- und Reaktionszeiten wesentlich verkürzt werden, was aus Sicherheitsgründen
höchst erwünscht ist. Bei bekannten Anordnungen, wie sie beispielsweise der DT-PS 807 464 oder den DT-AS 1 066 435,
1 294 828 und 1 176 496 entnehmbar sind, wurde dies praktisch ausschließlich durch ein kombiniertes Kippedal zu erreichen versucht,
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welches einerseits mit einem Gaszug verbunden und andererseits auf einem Hebel des Bremsgestänges gelagert ist. In der Ruhestellung
des Bremshebels wird durch Schwenken des Kippedals um seine auf dem Bremshebel angeordnete Achse eine Gassteuerung
bewerkstelligt. Dies geschieht mit Hilfe des Fusses bei praktisch
angewinkeltem Bein. Beim Durchtreten des Kippedals wird die Bremse betätigt und gleichzeitig infolge der Gegenläufigkeit von
Brems- und Gasbetätigungseinrichtung das Gas weggenommen. Bei Anordnungen dieser Art hat es sich als äußerst nachteilig erwiesen,
daß der dem kombinierten Kippedal zugeordnete Fuß des Fahrzeugführers nicht auf dem Fahrzeugboden abgestellt werden
kann, sondern auf das genannte Kippedal aufzustellen ist, was eine höchst unbequeme und anstrengende Beinhochlage und damit
eine schnelle Ermüdung erwarten läßt. Insbesondere im Vollgasbereich können sich bei den bekannten Anordnungen höchst ungünstige
Bein- bzw. Fußstellungen und damit außerordentliche Behinderungen des Fahrers ergeben. Da das Kippedal in der Vollgasstellung
normalerweise eine relativ flache Stellung einnimmt, besteht auch eine erhöhte Abrutschgefahr, sofern plötzlich aus der Vollgasstel—
lung heraus gebremst werden soll. Die hierbei sich möglicherweise ergebenden Folgen für die Verkehrssicherheit sind nicht mehr kalkulierbar.
Sofern bei Beendigung eines geglückten Bremsvorgangs die ursprüngliche Gasstellung beibehalten wird, kann beim Loslassen
der Bremse unter Umständen sofort wieder Vollgas eingestellt sein, was eine unerwartete Beschleunigung verursacht und
sich daher ebenfalls höchst verkehrsgefährdend auswirken kann. Andererseits ist es jedoch notwendig, die Gas-Ausgangslage neu
zu suchen, falls der Fahrer beim Loslassen der Bremse seinen Fuß ganz vom genannten Kippedal wegnimmt. Ganz abgesehen davon erfordern
Anordnungen bekannter Art einen nicht unbeträchtlichen Bau-
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raum, da sich hierbei die Arbeitsbereiche von Brems- und Gasbetätigung
raummäßig addieren. Gleichzeitig ergibt sich hierbei jedoch auch eine erhöhte Sperrgefahr durch relativ leicht hinter
das Kippedal geratende Gegenstände.
Hiervon ausgehend ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung unter Vermeidung der Nachteile der bekannten Lösungen eine Anordnung
eingangs erwähnter Art zu schaffen, die nicht nur einfach und platzsparend aufgebaut ist, sondern gleichzeitig auch
eine höchst bequeme Fuß- und Beinhaltung ermöglicht und bei der außerdem eine sichere und sinnfällige Pedalbetätigung gewährleistet
ist.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt gemäß der Erfindung in überraschend
einfacher Weise dadurch, daß das auf dem Bremspedal gelagerte Gaspedal in an sich bekannter Weise seitlich neben diesem
angeordnet ist und mit der Gasbetätigungseinrichtung über einen ebenfalls auf dem Bremspedal gelagerten Wippfühler verbunden ist,
der eine zur Pedalachse etwa senkrechte Drehachse sowie einerseits einen am Gaspedal anliegenden Taster und andererseits ein etwa
gegenläufig hierzu sich erstreckendes, mit der Gasbetätigungseinrichtung gekoppeltes Stellglied aufweist.
Eine Pedalanordnung dieser Art ist in vorteilhafter Weise ohne weiteres mit auf dem Fahrzeugboden abgestelltem Fuß zu bedienen,
was ersichtlich eine bequeme und entspannte Fuß- und Beinhaltung ermöglicht, womit einer Ermüdung des Fahrzeugführers wirksam vorgebeugt
ist. Außerdem ermöglicht die erfindungsgemäße Aneinanderreihung von Brems- und Gaspedal eine saubere und platzsparende
Bauweise. Der erfindungsgemäße Wippfühler stellt ein höchst einfaches
Bauteil dar, das dennoch eine exakte Gegenläufigkeit von
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Brems- und Gasbetätigung sicherstellt. Durch entsprechende Formgebung
des Tasters und damit entsprechende Wahl des gaspedalseitigen Angriffspunkts des Tasters läßt sich hierbei auf einfache
Weise praktisch jedes gewünschte übersetzungsverhältnis verwirklichen.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Maßnahmen ist darin zu sehen, daß hierbei infolge der pedalachsparallelen Ausrichtung
des Wippfühlers auch noch nahe der Bremsstellung eine ausgezeichnete Gassteuerung möglich ist, was bei Beendigung eines
Bremsvorgangs eine unverzügliche Wiederbeschleunigung ermöglicht, was in vielen Situationen höchst erwünscht ist.
Eine besonders einfache Ausführungsform der Erfindung kann darin bestehen, daß der Wippfühler als Kipphebel ausgebildet ist. Ein
Maschinenteil dieser Art läßt sich in vorteilhafter Weise leicht und dennoch exakt herstellen und stabil ausbilden.
In weiterer Fortbildung der Erfindung kann das mit der Gasbetätigungseinrichtung
gekoppelte Stellglied als Zahnsegment ausgebildet sein. Eine Anordnung dieser Art erlaubt eine besonders exakte Übertragung
der durch den Wippfühler erzeugten Drehbewegung.
Eine weitere besonders zweckmäßige Maßnahme kann darin bestehen, daß der Wippfühler eine zumindest teilweise über die Bremspedalhöhe
sich erstreckende Drehachse aufweist, auf welcher zumindest der mit dem Gaspedal zusammenwirkende Taster verstellbar gelagert
ist. Diese Maßnahmen gewährleisten in vorteilhafter Weise durch entsprechende Verstellung des Tasters und damit durch entsprechende
Verlegung des gaspedalseitigen Angriffspunkts des Tasters bezüglich der Gaspedal^acfise auf einfache Weise eine feinfühlige
Einjustierung der gesamten Gasbetätigung.
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In weiterer zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung kann der
Taster gaspedalseitig mit einer Tastrolle versehen sein. Diese Maßnahme ergibt in vorteilhafter Weise einen besonders kleinen
Widerstand und erlaubt daher in vorteilhafter Weise eine feinfühlige Gassteuerung.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele anhand
der Zeichnung in Verbindung mit den Ansprüchen.
Hierbei zeigen:
Figur 1 eine schematische Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung von
der der Bedienungsseite abgewandten Seite her,
Figur 2 eine Draufsicht auf die Anordnung nach Figur 1,
Figur 3 eine Teilansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels
mit einem verstellbaren Taster in einer der Figur 1 entsprechenden Darstellung und
Figur 4 eine Teilansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels
mit einem als Zahnsegment ausgebildeten Stellglied.
Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Pedalanordnung umfaßt ein Bremspedal 1 und ein wie bei Kraftfahrzeugen gebräuchlicher Art
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deneben angeordnetes Gaspedal 2. Die Pedale 1 und 2 sind im vorliegenden
Ausführungsbeispiel der Einfachheit halber plattenförmig ausgebildet. Das Bremspedal 1 ist mittels einer Buchse 3 auf
einer in hier nicht näher dargestellter Weise mit dem Gehäuse verbundenen Achse 4 gelagert. Das Gaspedal 2 ist auf dem Bremspedal 1
gelagert, so daß bei einer Betätigung des Bremspedals 1 das Gaspedal 2 mitgenommen wird. Eine PedalJcombination dieser nrt ist daher
praktisch ohne eigentlichen Pedalwechsel und somit schnell und einfach bedienbar, wobei dennoch der zugeordnete Bedienungsfuß des
Fahrzeugführers bequem auf dem Fahrzeugboden aufgestellt werden kann. Das Gaspedal 2 könnte etwa mittels eines im Bereich der
Stoßfuge zwischen Gaspedal 2 und Bremspedal 1 angeordneten Scharniers am Bremspedal 1 festgelegt sein. Im dargestellten Ausführungsbeispiel findet hierzu ein parallel zur Pedalachse 4 des Bremspedals
1 ausgerichteter Stift 5 Verwendung, der etwa gaspedalseitig festgelegt sein kann und bremspedalseitig in eine entsprechende Buchse
6 eingreift. Durch diese Maßnahme ist in vorteilhafter Weise im Bereich der gesamten Pedalkombination eine gleiche Bedienungsrichtung
gewährleistet, was die Bedienbarkeit aus ein und derselben bequemen Fußstellung heraus weiter vereinfacht. Zweckmäßigerweise
soll sich daher auch der die Pedalachse des Gaspedals 2 bildende Stift 5 relativ nahe bei der Pedalachse 4 des Bremspedals befinden.
Das Bremspedal 1 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel der
Einfachheit halber mit einem bei 7 angedeuteten Stößel versehen, der auf nicht näher dargestellte Weise mit dem Bremsgestänge gekoppelt
ist. Das auf dem Bremspedal 1 gelagerte Gaspedal 2 ist mittels eines zweiarmigen, ebenfalls auf dem Bremspedal 1 gelagerten,
als Ganzes mit 8 bezeichneten Wippfühlers mit der hier durch eine Stellstange 9 angedeuteten Gasbetätigungseinrichtung
gekoppelt. Bei einer Betätigung des Bremspedals 1 ergibt sich
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daher automatisch eine entsprechende Nullpunktversteilung der gesamten G^sbetätigungseinrichtung. Der Wippfühler 8 bewerkstelligt
Gegenläuf igkeit der AktivierungsrJ chtungen von ds- bzw.
Bremsbetatigungseinrichtungen, so daß bei einer Aktivierung der
Bremse leicht eine außerhalb des normalen Aktivierungsbereichs
des Gaspedals 2 liegende Nullpunktstellung der Gasbetätigungseinrichtung erreicht wird, von der aus somit kein Gasgeben mehr
möglich ist, d. h. die Gassteuerung unabhängig von der Gaspedalstellung auf jeden passiviert wird und umgekehrt.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der als Ganzes mit 8 bezeichnete Wippfühler einfach als etwa waagerecht angeordneter
Kipphebel ausgebildet, dessen gaspedalseitiger Arm einen mit den Gaspedal 2 zusammenwirkenden Taster 10 und dessen hierzu gegenläufiger
Arm ein mit der Stellstange 9 der Gosbetätigungseinrichtung
zusammenwirkendes Stellglied 11 bildet. Der Wippfühler 8 weist hier eine einstückig mit dem Taster 10 und dem Stellglied
ausgebildete Drehachse 12 auf, die etwa senkrecht zur Pedalachse 4 angeordnet ist. Zur Lagerung der Drehachse 12 können, wie im
dargestellten Ausführungsbeispiel, am Bremspedal 1 festgelegte Lagerlaschen 13 vorgesehen sein, in welche die einstückig mit dem
Taster 10 und dem Stellglied 11 ausgebildete Drehachse 12 mit entsprechenden Zapfen 14 eingreift. Selbstverständlich wäre aber auch
eine andere Art der Wippfühlerlagerung denkbar, etwa derart, daß eine feststehende Achse vorgesehen ist, die durch eine entsprechende
Bohrung eines mittleren Büchsenteils des Wippfühlers 8 hindurchgreift. Der Abstand des den Taster 10 und das Stellglied 11 enthaltenden
Kipphebels von der Pedalachse 4 wird zweckmäßigerweise so gewählt, daß der im Bereich des Gaspedals 2 zur Verfügung
stehende Schwenkbereich in eine ausreichende Verschiebung der Stellstange 9 umgesetzt wird. Durch Wahl unterschiedlicher Hebel-
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längen ergeben sich hierbei weitere Variationsmöglichkeiten. Eine andere Möglichkeit zur Erzielung des gewünschten Übersetzungsverhältnisses
könnte etwa darin bestehen, den Taster 10 zur Verlegung des Berührungspunkts im Bereich des Gaspedals 2
nach oben oder unten abzuwinkein. Vielfach genügt es, wenn der Taster 10 einfach mit einer entsprechenden Abkröpfung am Gaspedal
2 anliegt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Taster 10 im Bereich seines gaspedalseitigen Endes mit einer
hier vorzugsweise als in einer entsprechenden Pfanne gelagerten Kugel ausgebildeten Tastrolle 15 versehen, wodurch der Gleitwiderstand
bei einer Betätigung des Gaspedals 2 besonders geringgehalten werden kann. Zur Verbindung des Stellglieds 11 mit der
Stell stange 10 kann etwa eine entsprechende Gelenkverbindung vorgesehen sein. Vielfach genügt aber auch eine Verbindung mittels
einer einfachen Winkelmuffe, wie in den Figuren 1 und 2 bei 16 angedeutet ist.
Der grundsätzliche Aufbau der in den Figuren 3 und 4 dargestellten
Ausführungsbeispiele soll dem vorstehend geschilderten Ausführungsbeispiel entsprechen. Für gleiche Teile finden daher
zweckmäßigerweise gleiche Bezugszeichen Verwendung, wobei der Einfachheit halber nur noch die gegenüber der erstgeschilderten
Ausführungsform unterschiedlichen Merkmale zeichnerisch besonders hervorgehoben sind.
Bei dem in Figur 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Drehachse 12- stabförmig ausgebildet, wobei etwa eine über die
gesamte Pedalhöhe des Bremspedals 1 sich erstreckende Stablänge vorgesehen sein kann. Hierbei ist es möglich, den Taster 10 und
das Stellglied 11 auf unterschiedlicher Höhe anzuordnen, was insbesondere dann von Vorteil sein kann, wenn es gilt, das Stellglied
11 relativ achsnah anzuordnen und dennoch einen verhältnismäßig großen Stellweg zu bewerkstelligen. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel wirkt das Stellglied 11 beispielsweise mit einem durch die Pedalachse 4 hindurchgeführten Winkelhebel 17
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der Gasbetätigungseinrichtung zusammen, was sich etwa bei mittels
eines gemeinsamen Schlittens bei festgehaltener Gas- bzw. Bremseinstellung gegenüber dem Fahrzeugrahmen verstellbaren Pedalen
als notwendig erweist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind sowohl der Taster 10 als auch das Stellglied 11 mittels jeweils
einer entsprechenden Muffe IP höhenmäßig verstellbar auf der Drehachse
12- angeordnet. Hierdurch lassen sich vielfache Variationsmöglichkeiten hinsichtlich des erzielbaren Übersetzungsverhältnisses
erreichen. Vielfach genügt es jedoch bereits, wenn lediglich der Taster 10 höhenmäßig verstellbar ist. Das Stellglied 11 kann in
Fällen dieser Art einstückig mit der Drehachse 12- ausgebildet sein.
Bei dem in Figur 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein als Zahnsegment ausgebildetes Stellglied 11- vorgesehen, das mit einem
entsprechenden Zahnsegment 19 der hier nicht näher dargestellten
Gasbetätigungseinrichtung zusammenwirkt. Mit einer Anordnung dieser Art lassen sich in vorteilhafter Weise auch relativ hohe
Stellkräfte exakt übertragen.
Vorstehend sind zwar einige besonders bevorzugte Ausführungsbeispiele
der Erfindung näher erläutert, ohne daß jedoch hiermit eine Beschränkung verbunden sein soll. Vielmehr stehen dem Fachmann
eine Reihe von Möglichkeiten zur Verfügung, um den allgemeinen Gedanken der Erfindung an die Verhältnisse des Einzelfalls anzupassen.
So könnten beispielsweise anstelle von Einfechhebeln selbstverständlich auch Doppelhebel vorgesehen sein.
In manchen Fällen kann sich eine hängende Pedalanordnung anstelle der gezeichneten stehenden Anordnung als zweckmäßig
erweisen·
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Claims (7)
- AnsprücheSicherheitspedal für Kraftfahrzeuge mit einem der Bremsbetätigungseinrichtung zugeordneten Bremspedal und einem hierauf gelagerten, der Gasbetätigungseinrichtung, die gegenläufig zur Bremsbetätigungseinrichtung ausgelegt ist, zugeordneten Gaspedal, dadurch gekennzeichnet, daß das auf dem Bremspedal (1) gelagerte Gaspedal (2) in an sich bekannter V/eise seitlich neben diesem angeordnet ist und mit der Gasbetätigungseinrichtung (9, 19) über einen ebenfalls auf dem Bremspedal (1) gelagerten Wippfühler (8) verbunden ist, der eine zur Pedalachse (4) etwa senkrechte Drehachse (12, 12-) sowie einerseits einen am Gaspedal (1) anliegenden Taster (10) und andererseits ein etwa gegenläufig hierzu sich erstreckendes, mit der Gasbetätigungseinrichtung (9, 19) gekoppeltes Stellglied (11, H-) aufweist.90981 3/0356
- 2. Sicherheitspedal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wippfühler (8) als zweiarmiger Kipphebel ausgebildet ist.
- 3. Sicherheitspedal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit der Gasbetätigungseinrichtung (19) gekoppelte Stellglied (H-) als Zahnsegment ausgebildet ist.
- 4. Sicherheitspedal nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Wippfühler (8) eine zumindest teilweise über die Bremspedalhöhe sich erstreckende Drehachse (12-) aufweist, auf welcher zumindest der mit dem Gaspedal (2) zusammenwirkende Taster (10) verstellbar gelagert ist,
- 5. Sicherheitspedal nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pedalachsen von Bremspedal (1) und Gaispedal (2) parallel zueinander verlaufen.
- 6. Sicherheitspedal nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pedalachsen von Bremspedal (1) und Gaspedal (2) mit relativ geringem Abstand nebeneinander angeordnet sind.
- 7. Sicherheitspedal nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Taster (10) mit einer Tastrolle (15) versehen ist.909813/0356
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |