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DE2742227A1 - Manipulator mit schmiedezange, insbesondere mit maschinellem zangenantrieb - Google Patents

Manipulator mit schmiedezange, insbesondere mit maschinellem zangenantrieb

Info

Publication number
DE2742227A1
DE2742227A1 DE19772742227 DE2742227A DE2742227A1 DE 2742227 A1 DE2742227 A1 DE 2742227A1 DE 19772742227 DE19772742227 DE 19772742227 DE 2742227 A DE2742227 A DE 2742227A DE 2742227 A1 DE2742227 A1 DE 2742227A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tongs
ball
manipulator
workpiece
jaws
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772742227
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Schroeder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
J Banning AG
Original Assignee
J Banning AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by J Banning AG filed Critical J Banning AG
Priority to DE19772742227 priority Critical patent/DE2742227A1/de
Publication of DE2742227A1 publication Critical patent/DE2742227A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25JMANIPULATORS; CHAMBERS PROVIDED WITH MANIPULATION DEVICES
    • B25J15/00Gripping heads and other end effectors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J13/00Details of machines for forging, pressing, or hammering
    • B21J13/08Accessories for handling work or tools
    • B21J13/10Manipulators
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25JMANIPULATORS; CHAMBERS PROVIDED WITH MANIPULATION DEVICES
    • B25J15/00Gripping heads and other end effectors
    • B25J15/0028Gripping heads and other end effectors with movable, e.g. pivoting gripping jaw surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Robotics (AREA)
  • Forging (AREA)
  • Manipulator (AREA)

Description

  • "Manipulator mit Schmiedezange, insbesondere mit
  • maschinellem Zangenantrieb" Die Erfindung betrifft einen Manipulator mit Schmiedezange, insbesondere mit maschinellem Zangenantrieb, bei der jeder der beiden gegenläufig in einer Ebene beweglichen Zangenschenkel ein Verbindungsgelenk für je Backe aufweist und mit der Backe das Werkstück durch eine auf deren Werkstückseite ausgebildete Ausnehmung aufweist.
  • Die zu schmiedenden Werkstücke sind nicht frei von Toleranzen. Diese führen zu unterschiedlichen Formen der Werkstücke in den Bereichen, welche mit den Backen erfasst werden. Meistens verwendet man deswegen Ausnehmungen mit zwei dachförmig konvergierenden und längs einer Achse verlaufenden ebenen Flächen, weil hierdurch an jeder Backe mindestens zwei linienförmige Berührungen erzielbar sind, wenn die Backe sich der Form des Werkstückes anpasst. Dazu dient deren schwenkbare Lagerung an dem betreffenden Zangenschenkel, welche eine der Einstellung auf das Werkstück dienende Relativbewegung gegenüber den Zangenschenkeln ermöglicht.
  • Wenn das Werkstück außerhalb des zwischen einem iiammerbären bzw. einem Obergesenk und einem Untergesenk verformten Werkstückes neben den Gesenken erfassen kann, wie dies bei der Bearbeitung von Rohr- oder Stangenmaterial insbesondere der Fall ist, braucht man praktisch nur die Durchmessertoleranzen zu berücksichtigen.
  • Dazu ist die eingangs bezeichnete Schmiedezange bekannt.
  • Die Verbindungsgelenke sind als Zapfendrehgelenke ausgebildet, deren Gelenkachsen senkrecht zur Bewegungsebene der Zangenschenkel orientiert sind. Sie verlaufen außerdem senkrecht zu den Achsen der in Längsrichtung des Werkstückes verlaufenden Ausnehmungen, wobei die Achsen der Ausnehmungen ihrerseits in der Zangenschenkelebene verlaufen. Infolgedessen kann sich jede Backe so verschwenken, daß sie sich unabhängig von der Orientierung der Zangenschenkel dem außerhalb des Gesenkes liegenden Weikstückteil trotz vorhandener Durchmessertoleranzen anlegt.
  • Wenn man dagegen Werkstücke schmiedet, deren gesamtes Volumen beim Schmieden verformt wird und die deswegen zwischen Ober- und Untergesenk bzw. Hammerbär erfaßt werden müssen, treten zusätzliche Probleme auf. Diese werden einerseits durch die Form des Werkstückes hervorgerufen. Häufig sind nämlich konische, kegelige oder pyramidenähnliche Formen, weil sie die Voraussetzung für das Entformen aus der Gravur des Gesenkes sind.
  • Daraus ergibt sich häufig die Notwendigkeit, beim Weiter-oder beim Fertigschmieden das Werkstück auf konvergierenden Flächenbereichen zu erfassen und dabei gleichzeitig Toleranzen auszugleichen. Andere Probleme werden durch die Verformung des Werkstückes hervorgerufen. Hierbei können nämlich Verminderungen der Abmessungen des Werkstückes in der Achse der Verformung auftreten, deren Größe das sichere Erfassen des Werkstückes beim Schmieden infrage stellt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für diese Fälle eine Schmiedezange anzugeben, die sich den Formtoleranzen anpaßt und die Verkürzungen des Werkstückes beim Schmieden berücksichtigt.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß jedes Verbindungsgelenk für das eine Glied eine Kugel und für das andere Glied eine Kugelpfanne aufweist und die Zange mit dem Manipulator durch ein Drehgelenk verbunden ist, dessen Achse in oder parallel zu der Ebene der Zange und parallel zu einer der beiden Kugelgelenke verbindenden Achse verläuft.
  • Durch die Erfindung wird eine selbsttätige Anpassung der Zange an die Formtoleranzen und die Veränderungen des Werkstückes beim Schmieden erzielt. Durch die einseitige Beweglichkeit des Verbindungsgelenkes ist es möglich, konvergierende Flächen zu berücksichtigen, denen sich die Ausnehmungen mit ihren Flächen anlegen, wobei sich die Backen selbsttätig verschwenken. Außerdem paßt sich die Zange auch den Verformungen während des Schmiedens an, ohne daß der Manipulator bewegt zu werden braucht. Denn bei S«h«wex=xxn=sn- oder vergrößeungen schwem' die Zange um die Achse des Drehgelenkes und gleichzeitig verschwenken sich die Backen gegenüber den Zangenschenkeln entsprechend.
  • Die neue Schmiedezange bietet daher vor allem den Vorteil, daß der Manipulator beim Schmieden nicht nachgeführt zu werden braucht, wodurch eine kurze Schlagfolge und/oder Schläge mit erheblicher Verformung, vor allem in der Werkstückachse ermöglicht werden.
  • Die Einzelheiten, weiteren Merkmale und andere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer Ausführungsform anhand der Figuren in der Zeichnung; es zeigen: Fig. 1 in abgebrochener Darstellung eine Ansicht einer Schmiedezange gemäß der Erfindung, Fig. 2 eine Draufsicht auf den Gegenstand nach Fig. 1, Fig. 3 eine Stirnansicht des Gegenstandes der Fig. 1, Fig. 4 im kleineren Maßstab unter teilweiser Wiedergabe des Manipulators eine Ansicht des Erfindungsgegenstandes in der Fig. 1 entsprechender Darstellung und Fig. 5 eine abgebrochene Draufsicht auf den Gegenstand der Fig. 4.
  • Der Manipulator, der beispielsweise an einem Hebezeug aufgehängt sein kann, ist allgemein mit 1 bezeichnet, jedoch in der Zeichnung nicht wiedergegeben, weil ansich bekannte Manipulatoren insoweit Anwendung finden können. Über ein Drehgelenk 2 ist ein Zangenhalter 3 mit dem Manipulator verbunden. Dazu ist der Zangenhalter maschinenseitig mit einer Gabel mit zwei Gabelzinken 4 und 5 versehen, die von dem Gelenkbolzen 6 durchdrungen werden, welcher in einer entsprechenden Bohrung 7 des Manipulators 1 untergebracht ist. Die Achse 8 des Drehgelenkes 2 ist so orientiert, daß der Zangenhalter die durch den Pfeil 9 wiedergegebenen Bewegungen ausführen kann.
  • Der Zangenhalter 3 besitzt ein Querhaupt 10 mit je einem Drehgelenk 11 für einen Zangenschenkel 12. Beide Zangenschenkel bewegen sich in einer Ebene, die bei 13 in Fig. 4 angedeutet ist. Die Zangenschenkel selbst sind zweiarmig, wobei die kürzeren Arme ihrerseits mit Drehgelenken 14 für den Anschluß von nicht wiedergegebenen Laschen versehen sind, die die Zangenschenkel mit einer Stange verbinden, welche beispielsweise mit einem doppelt wirkenden hydraulischen Schubkolbengetriebe angetrieben sein kann, um die Zangenschenkel zu öffnen und zu schließen.
  • Die Zangenschenkel sind spiegelbildlich gleich ausgebildet. Es genügt daher, den Zangenschenkel 12 zu beschreiben, dessen Bewegung durch den Pfeil 15 in Fig. 2 wiedergegeben ist. Am freien Ende des längeren mit 16 bezeichneten Zangenarmes sitzt eine Kugelpfanne 17 für eine Gelenkkugel 18, die an einem Zapfen 19 einer Backe 20 ausgebildet ist. Dieses allgemein mit 21 bezeichnete Kugelgelenk ermöglicht der Backe drei Hauptbewegungen, die durch Pfeile in den Figuren 1 bis 3 wiedergegeben sind: Einerseits kann sich nämlich die Backe in Richtung des Doppelpfeiles 22 der Fig. 2 verschwenken und dadurch Formänderungen senkrecht zu der mit 23 bezeichneten Achse ausgleichen. Andererseits kann sie in Richtung des Pfeiles 231verschwenkt werden, der in Fig. 1 eingetragen ist. Dadurch kann sie sich Änderungen in der Weßstückachse 24 anpassen, die mit der Schlagachse übereinstimmt. Schließlich kann die Backe 20 in Richtung des Doppelpfeiles 25 verschwenkt werden, wodurch sie sich Durchmesseränderungen des Werkstückes anzupassen vermag. Dies ist in Fig. 3 wiedergegeben.
  • Ein Werkstück 30 (Fig. 4) hat ein Ausgangsmaß H und wird durch das Schmieden um das Maß h, kürzer, aber auch gleichzeitig im Durchmesser größer. Der Ausgangsdurchmesser ist mit d, der Enddurchmesser ist mit D wiedergegeben. Die schließliche Höhe des Werkstückes ist mit S bezeichnet.
  • Wie es sich aus einer Betrachtung der Figuren 4 und 5 ergibt, ermöglicht die beschriebene Backenhalterung und Zangenlagerung, daß sich die Backen 20 mit ihren Ausnehmungen 32 dem Werkstück anpassen. Die Ausnehmungen sind von zwei dachförmig konvergierenden Flächen 33 bzw. 34 gebildet, die bei der Darstellung der Fig. 5 längs einer senkrecht zur Zeichenebene verlaufenden Achse angeordnet sind. Wird nämlich das Werkstück durch das Schmieden schließlich auf seinen Enddurchmesser 5 verkürzt, so braucht der Manipulator 1 nicht bewegt zu werden, weil sich die Zange mit ihrer Zangenhalterung 3 im Gelenk 2 bewegt, dessen Achse 8 in der Zangenebene 13 und parallel zu einer beide Kugelgelenke verbindenden Achse 35 (Fig. 2) verläuft.
  • Leerseite

Claims (2)

  1. Patentansprüche 1. Manipulator mit Schmiedezange, insbesondere mit maschinellem Zangenantrieb, bei der jeder der beiden gegenläufig zu einer Ebene beweglichen Zangenschenkel ein Verbindungsgelenk für je eine Backe aufweist und die Backe das Werkstück durch eine auf ihrer Werkstückseite ausgebildete Ausnehmung erfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Verbindungsgelenk (21) für das eine Glied (20) eine Kugel (18) und für das andere Glied (12) eine Kugelpfanne (17) aufweist und die Zange (12) mit dem Manipulator (1) durch ein Drehgelenk (2) verbunden ist, dessen Achse 8 in oder parallel zu der Ebene (13) der Zange (12) und parallel zu einer beide Kugel gelenke (21) verbindenden Achse (35) verläuft.
  2. 2. Manipulator nach Anspruch 1, dadurch gekenneeichnet, daß die Achsen (32) der Ausnehmungen (33, 34) senkrecht zu den Kugelgelenkachsen (35) orientiert sind.
DE19772742227 1977-09-20 1977-09-20 Manipulator mit schmiedezange, insbesondere mit maschinellem zangenantrieb Withdrawn DE2742227A1 (de)

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Publications (1)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN117161292A (zh) * 2023-10-13 2023-12-05 浙江联大锻压有限公司 一种全焊接阀盖锻造机械手机构
GB2625250A (en) * 2022-12-05 2024-06-19 Ross Norman Philip Gripper
DE102023104373A1 (de) 2023-02-22 2024-08-22 Kuka Deutschland Gmbh Robotersystem zum automatischen Öffnen und Schließen eines Behälters

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