DE2741392C2 - Transferfarbstoffe und Transferdruckverfahren - Google Patents
Transferfarbstoffe und TransferdruckverfahrenInfo
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Description
verwendet, worin verzweigt ^r unverzweigt
η 0 oder 1, / \
is R1 H, CH3, C2H5, C3H7, C4H9bedeuten und R1 mit dem Phenylkern zusammen einen Piperidinring bilden
kann,
R2 H, CH3, C2H5, C3H7, das verzweigt oder unverzweigt sein kann, CH2CN, C2H4CN, C2H4OH, C2H4Cl,
R2 H, CH3, C2H5, C3H7, das verzweigt oder unverzweigt sein kann, CH2CN, C2H4CN, C2H4OH, C2H4Cl,
Phenyl oder Benzyl, und
R3 H, CH3, C2H5 sowie NO2 bedeuten, oder
2o Ri mit R2 zusammen mit dem Stickstoffatom einen Morpholinring bilden.
R3 H, CH3, C2H5 sowie NO2 bedeuten, oder
2o Ri mit R2 zusammen mit dem Stickstoffatom einen Morpholinring bilden.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man Farbstoffe der Formel I verwendet,
worin η = 0, R1 Alkyl (C ,-C4), R3 H ist und R2 die gleiche Bedeutung wie in Anspruch 1 hat.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man Farbstoffe der Formel I verwendet,
25 worin η = 0, R1 Alkyl (C1-C4), R2 CH2CH2CN und R3 Wasserstoff bedeutet.
4. Farbstoffe der Formel
worin R1 Niederalkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ist oder R1 zusammen mit dem Phenylkern einen Piperi-35
dinring bildet.
40 Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bedrucken von flächenformigen Gebilden aus Polyester-,
Polyacetat- vorzugsweise Polyacryinitrilfasern, nach dem Transferdruckprinzip.
Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß man Farbstoffe der Formel I
Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß man Farbstoffe der Formel I
| NC | \ | C = | / | NC | C — | /, | \, | / | N | \ |
| verwendet, worin | I | (CH = CH)„-<f | ||||||||
| CN | N | \ R3 |
||||||||
η 0 oder 1,
Ri H, CH3, C2H5, C3H7, C4H9 bedeuten und R) mit dem Phenylkern zusammen einen Piperidinring bilden
kann,
55 R2 H, CH3, C2H5, C3H7, das verzweigt oder unverzweigt sein kann, CH2CN, C2H4CN, C2H4OH, C2H4Cl,
55 R2 H, CH3, C2H5, C3H7, das verzweigt oder unverzweigt sein kann, CH2CN, C2H4CN, C2H4OH, C2H4Cl,
Phenyl oder Benzyl, und
R1 H, CH3, C2H5 sowie NO2 bedeuten, oder
Rl mit R2 zusammen mit dem Stickstoffatom einen Morpholinring bilden.
R1 H, CH3, C2H5 sowie NO2 bedeuten, oder
Rl mit R2 zusammen mit dem Stickstoffatom einen Morpholinring bilden.
60 Vorzugsweise verwendet man als Farbstoffe der Formel I solche, in denen η = 0, Ri Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
und R3 Wasserstoff ist, und R2 die vorstehend angegebene Bedeutung hat, insbesondere jedoch fiir
den -CH2CH2CN Rest steht.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind die Farbstoffe der Formel
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind die Farbstoffe der Formel
NC ,-- -R1
C = C-<^ ^>—N
NC CN CH2CN
worin R1 für einen Niederalkylrest steht mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder R1 zusammen mit dem Phenylkern
einen Piperidinring bildeL
Es wurde gefunden, daß mit den Dispersionsfarbstoffen der Formel I auf Polyacrylnitrilgewebe nach der
Transferdruckmethode überraschenderweise farbstarke und brillante Drucke mit ausgezeichneten koloristisehen
Eigenschaften erhalten werden. Insbesondere zeichnen sich die Farbstoffe der Formel I durch ein günstiges
Transferverhalten aus und die erhaltenen Drucke weisen sehr gute Licht- und Naßechtheiten auf.
Bekanntlich ergeben Dispersionsfarbstoffe auf Polyacrylnitril appliziert nur unbefriedigende Ergebnisse, die
zudem je nach verwendetem Polyacrylnitril-Typ stark differieren. Daher hat man bereits versucht, mittels sublimierbarer
modifizierter kationischer Farbstoffe die damit im koneventionellen Druck erzielbaren koloristischen is
Ergebnisse auch nach dem Transferdruckprinzip zu erreichen, was jedoch vielfältige Probleme aufwirft, wie z. B.
Salzbildung in der Drucktinte, zu stark alkalischer Charakter der bedruckten Hilfeträger usw.
Die erfindungsgemäß zu verwendenden Farbstoffe der Formel I und deren Herstellung sind zum Teil aus der
US-Patentschrift 27 62 810 und JACS, 80 (1958), Seiten 2806-15 bekannt oder können nach den beschriebenen
Verfahren hergestellt werden.
Bekannt sind ferner auch Dicyanostyrylfarbstoffe, z. B. aus der DE-OS 19 36 461 und der DE-OS 25 16 602.
Die in der letztgenannten Druckschrift beschriebenen Farbstoffe unterscheiden sich jedoch nicht nur hinsichtlich
der fehlenden dritten Cyanogruppe von den im vorliegenden Verfahren verwendeten Tricyanostyrylfarbstoffen,
sondern sind zudem in o-Stellung zum Vinylrest durch eine Aryloxygruppe substituiert, während die
erfindungsgemäß verwendeten Farbstoffe in dieser Position keinen Substituenten aufweisen. Gegenüber den in
der DE-OS 19 36 461 genannten Dicyanostyrylfarbstoffen wiederum zeigen die im vorliegenden Druckverfahren
verwendeten Farbstoffe ein wesentlich ausgeglicheneres Transferverhalten. Sie sind daher gut mit anderen
Transferfarbstoffen kombinierbar und geben auch in Farbstoffmischungen konturenscharfe Drucke.
Die neuen Farbstoffe der Formel
wobei R1 die bereits angegebene Bedeutung hat, können wie im zuvor genannten US-Patent, bzw. in der JACS-Veröffentlichung
beschrieben oder wie in den Beispielen angegeben, hergestellt werden.
Auch das Transferdruckverfahren ist allgemein bekannt und beispielsweise detailliert in den französischen
Patentschriften 12 23 330,13 34 829 und 1.5 85 119 beschrieben. Dabei werden sogenannte Hilfsträger, die mit
geeigneten Drucktinten bedruckt sind, in einen engen Kontakt mit dem zu bedruckenden Substrat gebracht,
worauf unter Wärme- und gegebenenfalls Druckeinwirkung oder unter Vakuum der Farbstoff von dem Träger
auf das Substrat transferiert wird.
Als Hilfsträger kommen flächenförmige Gebilde, wie Papier, Cellophan, Metallfolien usw. in Betracht (vgl.
britische Patentschrift 11 90 889). Bevorzugt ist Papier.
Die Zusammensetzung der Drucktinten richtet sich nach der Art des Substrates, des Druckverfahrens, des
Trägermaterials und anderes mehr. Gebräuchlich sind sowohl wäßrige Drucktinten als auch solche auf Lösungsmittelbasis,
insbesondere auf alkoholischer Basis. Im allgemeinen bestehen sie aus mindestens einem sublimierbaren
Farbstoff der Formel I, einem Bindemittel, einem Lösungsmittel, gegebenenfalls Verdickungsmittel,
gegebenenfalls Füllstoffe und gegebenenfalls Dispergiermittel.
Als Bindemittel kommen je nach dem Druckverfahren chemisch und/oder physikalisch trocknende Produkte
infrage, wie sie normalerweise im Textil- oder Papierdruck verwendet werden.
Als Verdickungsmittel kommen vor allem solche Produkte in Betracht, die bereits in geringer Konzentration
eine deutliche Viskositätssteigerung bringen. Geeignete Verdickungsmittel sind Quelltone, Pfianzenkernmehläther
sowie Alginate.
Dispergiermittel sind nichtionogene Verbindungen, wie Alkylpolyglykoläther und Alkylphenolpolyglykoläther
sowie anionenaktive Verbindungen, wie Naphthalinsulfonsäureformaldehydkondensate, Ligninsulfonate
und Sulfitablaugeprodukte.
Als Bindemittel kommon solche in Betracht, die nach dem Verdrucken und Trocknen auf dem Hilfsträger
zusammen mit dem Farbstoff und gegebenenfalls anderen Hilfsmitteln einen dünnen elastischen Film bilden,
<,o der so thermostabil ist, daß er unter den Transferbedingungen, d. h. Temperaturen von bis zu 22O0C und einer
Verweilzeit von bis zu 120 Sekunden, keine oder nur sehr geringe physikalische Veränderungen erfährt.
Geeignete Bindemittel sind: Celluloseäther, Celluloseester, Polyvinylalkohole, Polyvinylbutyral. PoIyvinylacetale,
und weitere Homo- oder Kopolymerisate oder Polykondensate auf Basis von Acrylsäure, Acrylester
und Maleinsäure. (,5
Die Art der verwendeten Lösungsmittel hängt von der Art des Druckverfahrens auf den Hilfsträger und von
der Zusammensetzung der Drucktinte ab.
Als Füllstoffe kommen Carbonate, Sulfate, Silicate, Oxide und dergleichen der Alkali- und Erdalkalimetalle
sowie des Aluminiums und Titans in Betracht. Besonders bewährt haben sich feinteilige natürliche Calcium-Magnesiumcarbonate
(Dolomit), aber auch feinteiliges Siliziumdioxid.
Die Druckfarben bzw. -tinten können nach üblichen Druckverfahren (Hoch-, Flach-, Tief- oder Sieb/Filmdruck)
verdruckt werden.
Besonders geeignete Druckverfahren zur Herstellung von bedruckten Papierhilfsträgern sind der Tiefdruck
und der Rotationsfilmdruck. Der 1 iefdruck ist dort angezeigt, wo eine extrem hohe Rarterfeinheit gefordert ist,
während sich der Rotationsfilradruck dort empfiehlt, wo geringe Metragen bedruckt werden (d. h. bei geringer
Auflagenzahl) und nicht allerhöchste Anforderung an die Rasterfeinheit gestellt sind.
Eine Tiefdruckfarbe enthält im allgemeinen außer mindestens einem sublimierbaren Farbstoff der Formel I
ίο ein im Tiefdruck übliches Bindemittel, d. h. physikalisch trocknende natürliche oder synthetische Hartharze, z.
B. Celluloseether, und ein nicht zu hoch siedendes organisches Lösungsmittel, wie Äthanol oder Toluol.
Für den Rotationsfilmdruck dagegen werden vorzugsweise wäßrige Drucktinten verwendet, welche außer
dem Farbstoff ein Bindemittel, einen Füllstoff, ein Verdickungsmittel sowie gegebenenfalls organische
Lösungsmittel und/oder Dispergiermittel enthalten, wobei das Bindemittel/Füllstoff-Gewichtsverhältnis vorzugsweise
1 : 6 bis 1: 8 beträgt. Als Bindemittel kommen dabei vor allem wasserlösliche (bzw. durch übliche
Verseifungsprozesse löslich gemachte) natürliche oder synthetische, physikalisch trocknende Produkte infrage,
wie sie normalerweise zur Herstellung von Flexo- und Siebdruckfarben verwendet werden.
Geeignete Transferdrucksubstrate sind vorzugsweise flächenformige Gebilde, wie Vliese, Filze, Teppiche und
vor allem Gewebe und Gewirke aus Polyester-, Polyacetat- insbesondere aber Polyacrylnitrilfasern.
Nach dem beanspruchten Verfahren erhält man auf diesen Substraten gelbe bis blaue Drucke mit guten Gebrauchsechtheiten.
Nach dem beanspruchten Verfahren erhält man auf diesen Substraten gelbe bis blaue Drucke mit guten Gebrauchsechtheiten.
Die nachfolgenden Beispiele veranschaulichen die Erfindung, ohne sie darauf zu beschränken. Teile bedeuten
Gewichtsteile. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.
a) In einer Kugelmühle werden 5 Teile des Farbstoffes der Formel
C2H5
6,5 Teile Äthylcellulose und 88,5 Teile Äthanol während 2 Stunden unter Kühlung gemahlen und gleichzeitig
homogenisiert. Nach dem Abtrennen der Mahlkörper erhält man eine druckfertige Tinte.
b) Die erhaltene Drucktinte wird auf ein glattes Pergamentpapier durch Bedrucken ganzflächig aufgetragen
und anschließend getrocknet. Man erhält so ein für das Transferdruckverfahren geeignetes Zwischenträgerpapier.
c) Auf den derart vorbehandelten Zwischenträger legt man ein Gewebe aus Polyacrylnitril und bringt dieses
mit der behandelten Seite des Zwischenträgers in Kontakt, worauf man mittels einer Heizplatte den Zwischenträger
von der unbehandelten Seite her während 30 Sekunden auf 2100C erhitzt und andrückt, wobei
eine zweite nicht erwärmte, isolierte Platte von der Rückseite des Drucksubstrates her den gleichmäßigen
Gegendruck gewährleistet. Hierauf wird das gefärbte Gewebe vom Träger getrennt.
Man erhält auf diese Weise ein brillant farbstark rot gefärbtes Polyacrylnitrilgewebe. das gute Naß- und Lichtechtheiten
aufweist.
a) 75 Teile des Farbstoffes gemäß Beispiel 1,50 Teile eines anionischen Dispergiermittels, z. B. eines Ligninsulfonates
oder eines Kondensationsproduktes aus Naphthalinsulfonsäure und Formaldehyd, und 100 Teile
Wasser werden vermischt und in einer Kugelmühle durch lOstündiges Mahlen in eine fein verteilte Form
übergeführt. Die so erhaltene, ca. 30% Rohfarbe enthaltende Dispersion ist lagerstabil.
b) Die nach a) erhaltene wäßrige Dispersion kann wie folgt zu einer Druckpaste verarbeitet werden. 50 bis 200
Teile werden mit 400 Teilen einer 10%igen Johannisbrotkernmehlätherverdickung und 550 bis 400 Teilen
Wasser angeteigt.
c) Mit dieser Druckpaste wird ein Papier im Tiefdruckverfahren bedruckt. Verpreßt man dieses Papier während
15 bis 60 Sekunden bei 200° mit einem Textil aus Polyacrylnitrilfasern, so erhält man einen klären,
farbkräftigen roten Druck mit guten Naß- und Lichtechtheiten.
Beispiele 3 bis 55
Verwendet man Farbstoffe der Formel II mit den in der folgenden Tabelle aufgeführten Substituenten R1, R2
und R3 zur Herstellung von Drucktinten gemäß Beispiel 1 a) und bedruckt damit Zwischenträgergemäß Beispiel
1 b), so erhält man nach dem Umdruck auf Polyester- oder Polyacrylnitrilfasern gemäß Beispiel 1 c), die in den
letzten beiden Kolonnen der Tabelle 1 angegebenen Farbnuancen.
(II)
NC
I
CN
CN
| Nuance auf | Polyester |
| Polyacrylnitril | Scharlach |
| rot | Scharlach |
| rot | Scharlach |
| rot | Scharlach |
| rot | Scharlach |
| rot | Scharlach |
| rot | orange |
| rot | orange |
| rot | goldgelb |
| orange | bordeaux |
| rubin | rotstichig orange |
| Scharlach | Scharlach |
| rot | Scharlach |
| rot | rot |
| blaustichig rot | rot |
| blaustichig rot | rot |
| rot | rot |
| rot | orange |
| Scharlach | rot |
| rubin | Scharlach |
| rot | Scharlach |
| rot | rot |
| blaustichig rot | rot |
| blaustichig rot | rot |
| blaustichig rot | rot . |
| rot | rot |
| rot | orange |
| Scharlach | rot |
| rubin | Scharlach |
| rot | rot |
| rubin | rot |
| rubin | blaustichig rot |
| rubin | blaustichig rot |
| rubin | rot |
| rubin | rotstichig orange |
| blaustichig rot | |
— H
— H
— H
— H
— H
— H
— H
— H
— H
— H
— H
— H
— H
— H
— H
— H
— H
— H
— H
— H
— H
— H
— H —H
— H
— H —H —H —H.
-CH3 -CH3
-CH3 -CH3
-CH3 -CH3
| -CH3 | — Η |
| -C2H5 | — Η |
| -C3H7 | — H |
| -C4H9 | — Η |
| 1-C4H9 | — Η |
| sec-C4H9 | — Η |
| -C2H4OH | — Η |
| -C2H4Cl | — Η |
| -C2H4CN | — Η |
| -Phenyl | — Η |
| -Benzyl | — Η |
| -CH3 | -CH3 |
| -C2H5 | -CH3 |
| -C3H7 | -CH3 |
| -C4H9 | -CH3 |
| -C2H4OH | -CH3 |
| -C2H4Cl | -CH3 |
| -C2H4CN | -CH3 |
| -Phenyl | -CH3 |
| -Benzyl | -CH3 |
| -CH3 | -C2H5 |
| -C2H5 | -C2H5 |
| -C3H7 | -C2H5 |
| — C4H9 | -C2H5 |
| -C2H1OH | -C2H5 |
| -C2H4Cl | -C2H5 |
| — C2H4CN | -C2H5 |
| -Phenyl | -C2H5 |
| -Benzyl | -C2H5 |
| -CH3 | —H |
| -C2H5 | —Η |
| -C3H7 | —Η |
| -C4H, | —Η |
| -C2H4OH | —Η |
| -C2H4Cl | —H |
Fortsetzung
Nr.
Nuance auf Polyacrylnitril
Polyester
| 38 | -CH3 | -C2H4CN | — Η | rot | orange |
| 39 | -CH3 | -Phenyl | — Η | rub in | bordeaux |
| 40 | -CH3 | -Benzyl | j-j | blaustichig rot | rot |
| 41 | -C2H5 | -C2H5 | — Η | rubin | blaustichig rot |
| 42 | -C2H5 | -C3H7 | — Η | rubin | blaustichig rot |
| 43 | -C2H5 | — C4H9 | — Η | njbin | blaustichig rot |
| 44 | -C2H5 | -C2H4OH | — Η | rubin | rot |
| 45 | -C2H5 | -C2H4Cl | — Η | blaustichig rot | scharlach |
| 46 | -C2H5 | -C2H4CN | — Η | rot | orange |
| 47 | -C2H5 | -Phenyl | — Η | rubin | bordeaux |
| 48 | -C2H5 | -Benzyl | — Η | blaustichig rot | rot |
| 49 | -C3H7 | -C3H7 | — Η | rubin | blaustichig rot |
| 50 | W-C4H9 | -CjH4CN | — Η | rot | scharlach |
| 51 | CH2-CH / CH2-CH |
2 O / 2 |
— Η | rot | rot |
| 52 | desgl. | -NO2 | orange | orange | |
| 53 | -CH3 | -CH3 | -NO2 | orange | orange |
| 54 | — H | -CH3 | -NO2 | goldgelb | gelb |
| 55 | -CH3 | -CH2CN | — Η | orange | goldgelb |
Beispiele 56 bis 63
Verwendet man Farbstoffe der Formel III mit den in der folgenden Tabelle aufgeführten Substituenten R2 und
R4 zur Herstellung von Drucktinten gemäß Beispiel 1 a) und bedruckt damit Zwischenträger gemäß Beispiel 1 b),
so erhält man nach dem Umdruck auf Polyester- oder Polyacrylnitrilfasern gemäß Beispiel 1 c), die in den letzten
beiden Kolonnen der Tabelle 2 angegebenen Farbnuancen.
Nr.
Nuance auf
Polyacrylnitril
Polyacrylnitril
Polyester
| 56 | —H | —Η | blaustichig rot | rot |
| 57 | —Η | -CH3 | blaustichig rot | rot |
| 58 | -C2H5 | —Η | violett | blaustichig rot |
| 59 | n-CjH, | —Η | violett | blaustichig rot |
Nuance auf
Polyacrylnitril
Polyacrylnitril
Polyester
| 60 | n-C4H9 |
| 61 | Benzyl |
| 62 | -CH2CN |
| 63 | -C2H4CN |
— Η
— Η j-j
— H
violett
rotstichig violett
Scharlach
rubin
Scharlach
rubin
blaustichig rot
rot
orange
rot
Beispiele 64 bis 66
Verwendet man Farbstoffe der Formel IV mit den in der folgenden Tabelle aufgeführten Substituenten Ri und
R2 zur Herstellung von Drucktinten gemäß Beispiel 1 a) und bedruckt damit Zwischenträger gemäß Beispiel 1 b),
so erhält man nach dem Umdruck auf Polyester- oder Polyacrylnitrilfasern gemäß Beispiel 1 c), die in den letzten
beiden Kolonnen der Tabelle 3 angegebenen Farbnuancen.
| Tabelle 3 | = C — CH = CH- CN |
o<Ri
R2 |
Nuance auf | Polyester | (IV) |
| NC C = NC |
R. | R2 | Polyacrylnitril | rotstichig blau | |
| Nr. | blau | violett | |||
| CH3 | -CH3 | blau | violett | ||
| 64 | -CH3 | -C2H4CN | blau | ||
| 65 | -C2H5 | -C2H4CN | |||
| 66 | |||||
Beispiel 67
Herstellungsbeispiel für den Farbstoff der Formel
NC
NC
CH3
CH2CN
146 Teile N-Methyl-N-cyanmethyl-anilin werden in 200 Teilen Dimethylformamid verrührt. Man gibt portionenweise insgesamt 130 Teile Tetracyanäthylen dazu. Es entsteht zunächst eine olivfarbene Lösung. Man
erwärmt nun auf 55° und rührt bei dieser Temperatur während 30 Minuten. Die Lösung wird allmählich intensiv
orange. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wird die Lösung mit Wasser versetzt, wobei der Farbstoff
sofort ausfallt. Er wird abfiltriert und mit ca. 200 Teilen einer Mischung von Äthanol und Wasser (1:1) nachgewaschen. Nach dem Trocknen erhält man 90 Teile eines blauroten Pulvers vom Schmelzpunkt 150 bis 153°.
Man erhält mit diesem Farbstoff auf Polyacrylnitrilfasern orangefarbene und auf Polyesterfasern goldgelbe
Nuancen.
Beispiel 68
Herstellungsbeispiel für den Farbstoff der Formel
=/ 1
CH2CN
1) N-Cyanmethyl-l^^^-tetrahydrochinolin
162 Teile 1,2,3,4-Tetrahydrochinolin, 126 Teile Chloracetonitril und 66 Teile Soda werden 6 Stunden lang bei
einer Temperatur von 105 bis 115° verrührt. Nach dem Erkalten wird die dicke braune Suspension mit
5 Methylenchlorid verdünnt, filtriert und mit Methylenchlorid gut nachgewaschen. Das Filtrat wird am Wasserstrahlvakuum
so gut wie möglich eingeengt. Der Rückstand wird anschließend destilliert. Bei einem Druck von
1 Torr siedet die Hauptfraktion bei 148 bis 150°. Ausbeute: 145 Teile.
2) Farbstoff
44 Teile N-Cyanmethyl-l^^^-tetrahydrochinolin, 300 Teile Dimethylformamid und 33,5 Teile Tetracyanäthylen
werden zusammengegeben und dann vorsichtig erhitzt, bis eine intensiv rote Lösung entstanden ist.
Nach dem Erkalten wird der Farbstoff mit Wasser gefällt und wie in Beispiel 67 aufgearbeitet.
Man erhält 63 Teile eines braunen Pulvers vom Schmelzpunkt 200 bis 201°.
15 Mit diesem Farbstoff erhält man auf Polyacrylnilrilfasern scharlachfarbene und auf Polyesterfasern orange
Nuancen.
Claims (1)
1. Verfahren zum Bedrucken von flächenformigen Gebilden aus Polyacrylnitril-, Polyester- oder Polyacetatfasern
nach dem Transferdruckprinzip, dadurch gekennzeichnet, daß man Farbstoffe der Formel I
NC
C = C- (CH=CH)11-^f V-N' Ί (D
10 NC' CN \ R/
K3
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|---|---|---|---|
| CH1174376A CH635718B (de) | 1976-09-16 | 1976-09-16 | Transferdruckverfahren. |
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| DE2741392A1 DE2741392A1 (de) | 1978-03-23 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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