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DE2741298A1 - Schuettler fuer einen maehdrescher o.dgl. mit einer zusaetzlichen lockerungseinrichtung - Google Patents

Schuettler fuer einen maehdrescher o.dgl. mit einer zusaetzlichen lockerungseinrichtung

Info

Publication number
DE2741298A1
DE2741298A1 DE19772741298 DE2741298A DE2741298A1 DE 2741298 A1 DE2741298 A1 DE 2741298A1 DE 19772741298 DE19772741298 DE 19772741298 DE 2741298 A DE2741298 A DE 2741298A DE 2741298 A1 DE2741298 A1 DE 2741298A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
distributor element
rotation
shaker
combine harvester
circulation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772741298
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Gail
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DE19772741298 priority Critical patent/DE2741298A1/de
Publication of DE2741298A1 publication Critical patent/DE2741298A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/30Straw separators, i.e. straw walkers, for separating residual grain from the straw
    • A01F12/305Straw separators, i.e. straw walkers, for separating residual grain from the straw combined with additional grain extracting means

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

  • Schüttler für einen Mähdrescher oder dergl.
  • mit einer zusätzlichen Lockerungseinrichtung Die Erfindung betrifft einen Schüttler für einen Mähdrescher, Maisdrescher oder dergl., insbesondere einen Hordenschüttler mit mehreren Fallstufen und einer zusätzlichen Lockerungseinrichtung, die auf das ausgedroschene Gut einwirkt und ein angetriebenes Vertellerelement oder dergl. aufweist.
  • Der Hordenschüttler eines Mähdreschers stellt, obwohl er als Maschinenelement einen hohen Wirkungsgrad aufweist, heute bei Großmähdreschern, bei denen versucht wird, die Durchsatzleistung erheblich zu steigern, ein lelstungsbegrenzendes Bauteil dar. Aufgrund baulicher Gegebenheiten (Transportbreite, Länge) sind die Abmessungen des Schüttlers nicht beliebig vergrößerbar.
  • Man versucht daher, durch zusätzliche Lockerungselnrlchtungen, die unter dem Begriff "Schüttlerhilfen" bekannt sind, den Trennvorgang zur Ausscheidung von Restkörnern zu intensivieren. So wurde beispielsweise vorgeschlagen, das ausgedroschene Erntegut im Bereich des vorderen Schüttlerdrittels durch eine nach Art einer herkömmlichen Pick-up ausgestalteten Zinkentrommel "über Kopf" zu fördern, wobei eine zusätzliche Auflockerung des Strohteppichs erreicht wird, sodaß darin enthaltene Restkörner leichter abgeschieden werden können.
  • Derartige zusätzliche Lockerungseinrichtungen sind jedoch mit einer Reihe von Nachteilen behaftet. Einer der Nachteile ist darin zu sehen, daß der über dem Hordenschüttler liegende Bauraum in der Regel stark eingeengt wird. Bei Beschädigungen der Antriebsorgane der Lockerungseinrichtung ist ein gänzlicher Betriebsausfall der Maschine nicht auszuschileßen. Ferner treten bei Arbeiten am Hang unerwünschte Ruckstauerscheinungen auf, die der Anlaß für Wickelerscheinungen sind.
  • Ferner wurden zusätzliche Lockerungseinrlchtungen bekannt, die im wesentlichen aus in einer Ebene schwingend antreibbaren Zinken gebildet werden, die entweder im mittleren Bereich des Schüttlers oder am Ende der einzelnen SchUttlerhorden wirksam sind. Zu dem hohen baulichen Aufwand für den Antrieb derartiger Zinken kommt weiterhin der geringe Auflockerungseffekt, da dieser lediglich im unteren Bereich der Strohmatte, in dem die Körner ohnehin schon ausgeschieden sind, stattfindet, nachteilig hinzu.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine baulich einfach gestaltete, auch nachträglich einbaubare Lockerungseinrichtung zu schaffen, die sich insbesondere durch ihren lntensiven Auflockerungseffekt auszeichnet und bei der auch dann keine nachteiligen Auswirkungen auf die Arbeitsweise des Schüttlers eintreten, wenn der Antrieb der Lockerungseinrichtung ausfallen sollte. Da ein Hordenschüttler bekanntlich bei Hangneigungseinflüssen mit einem erheblich niedrigerem Wirkungsgrad arbeitet, soll in Erweiterung der gestellten Aufgabe durch die erfindungsgemäße Lockerungseinrichtung diesen nachteiligen Hangneigungseinflüssen entgegengewirkt werden.
  • Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß mindestens eine Schüttlerhorde ein etwa im Bereich einer Fallstufe mit einer einstellbaren Drehfrequenz vorzugsweise elektromotorisch drehantreibbares Verteilerelement aufweist, dessen Drehrichtung umsteuerbar ist.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die gesamte Umlaufzeit des Verteilerelements (ein Arbeitsintervall), d. h., die Umlaufzeit bezüglich der einen oder anderen Drehrichtung und das Zeitintervall zwischen dem Umlauf mit der einen oder anderen Drehrichtung vorwählbar u n d daß gegebenenfalls auch das Zeltintervall zwischen zwei Arbeitsintervallen variabel einstellbar ist. Dadurch, daß das Verteilerelement zunächst in einer Drehrichtung umläuft, anschließend für eine wählbare Zeitspanne stillsteht, um schließlich eine entgegengesetzte Drehbewegung auszuführen, wird ein sehr intensiver Lockerungseffekt im Bereich der Fallstufe des Hordenschüttlers erreicht. Hierbei sind die Umlaufzeiten mit den entgegengesetzt gerichteten Drehrichtungen frei wählbar. Es hat sich gezeigt, daß der mit der intensiven Auflockerung des ausgedroschenen Erntegutes erzielbare Abscheideeffekt für noch enthaltene Restkörner erheblich ist, ohne daß irgendwelche Wickelerscheinungen zu befürchten sind.
  • Selbst wenn es zu einem Ausfall des Antriebs für das Verteilerelement kommt, wird das Arbeitsverhalten des Schüttlers in keiner Weise nachteilig beeinflußt. Ein besonderer Vorteil der vorgeschlagenen Anordnung besteht schließlich noch darin, daß der Lockerungseffekt, durch die freie Wahlmögllchkelt der Drehzahl-und Zeitverhältnisse, dem jeweilig zu verarbeitenden Erntegut in optimaler Weise angepaßt werden kann. Schließlich sel noch erwähnt, daß sich die vorgeschlagene Lockerungseinrichtung iederzeit nachträglich einbauen läßt.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist das Verhältnis der Umlaufzeiten des Verteilerelements bezüglich der einen oder anderen Drehrichtung in Abhängigkeit der Seitenneigung des Mähdreschers automatisch veränderbar. Mit dieser Maßnahme kann den, sich auf den Schüttler nachteilig auswirkenden, Seitenhangneigungseinflüssen auf sehr einfache Weise dadurch entgegengewirkt werden, daß die Umlaufzeit, bei der eine Beaufschlagung des Gutes entgegengesetzt zur Hangneigungsrichtung stattfindet, gegenüber der Umlaufzeit mit entgegengesetzter Drehrichtung verlängert wird. Hierdurch wird eine einseitige Anhäufug des ausgedroschenen Erntegutes vermieden. Auf besondere elegante Weise läßt sich diese Einstellung vornehmen, wenn sie selbsttätig durch ein infolge der Seltenhangneigung auslenkbares Massependel gesteuert wird.
  • Nach einem weiteren, vorteilhaften Merkmal der Erfindung ist für die Steuerung des elektromotorischen Antriebs des Vertellerelementes ein Steuergerät vorgesehen, das Einstellelemente für die Dauer der gesamten Umlaufzeit (ein Arbeitsintervall), der Drehfrequenz, des Zeitintervalls zwischen dem Umlauf mit der einen oder anderen Drehrichtung und gegebenenfalls für das Zeitintervall zwischen zwei Arbeitsintervallen aufweist. Eine derartige Steuerung ist mit Hilfe von elektronischen Bauelementen mit relativ geringem Aufwand - bei kleinem Raumbedarf - zu verwirklichen. Vorzugsweise sind die Einstellelemente aus elektrischen Verstellpotentiometern gebildet, sodaß eine leichte Einstellung und Reproduzierbarkeit der Werte gewährleistet ist.
  • Weitere, vorteilhafte Merkmale sind den Unteransprüchen 6 bis 12 zu entnehmen.
  • Weitere, für die Erfindung wesentliche Merkmale, sowie die daraus resultierenden Vorteile sind der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung zu entnehmen.
  • Hierbei zeigen: Fig. 1: Teile eines Hordenschüttlers eines Mähdreschers mit einer Lockerungseinrichtung in schematischer, vereinfachter Darstellung in Seitenansicht; Fig. 2: Die Ansicht in Pfeilrichtung A nach Fig. 1 in ebenfalls vereinfachter Darstellung; Fig. 3: Den prinzipiellen Aufbau des Steuerungsteils für den Antrieb der Lockerungsvorrichtung nach Fig. 1 bzw. Fig. 2.
  • In Fig. 1 ist eine Schüttlerhorde 1 eines selbst nicht dargestellten Hordenschüttlers eines Mähdreschers in stark vereinfachter, ausschnittsweiser Darstellung in Seitenansicht wiedergegeben. Die Schüttlerhorde 1 ist über ein Lager 2 mit einer drehantreibbaren Kurbelwelle 3 verbunden. Bei Drehbewegung der Kurbelwelle 3 wird jede der Schüttlerhorden 1 des Hordenschüttlers in eine schwingende Bewegung versetzt.
  • Die einzelnen Stufen 4 und 5 jeder Schüttlerhorde 1 gehen nicht stetig ineinander über, sondern sind durch eine Fallstufe 6 voneinander getrennt. Das ausgedroschene Erntegut wird auf den Hordenschüttler gebracht und durch diesen in Richtung eines Strohabgaberaumes, am Ende der Maschine liegend, gefördert. Hierbel werden noch im Gut enthaltene Restkörnermengen abgeschieden. Die Fallstufen der Schüttlerhorden dienen in erster Linie dazu, diesen Abscheldeeffekt zu intensivieren.
  • Im Bereich mindestens einer der Fallstufen 6 ist eine zusätzliche Lockerungseinrichtung 7 installiert.
  • Die Lockerungseinrichtung 7 besieht im wesentlichen aus einem Elektromotor 8 (z. B. ein herkömmlicher Scheibenwischermotor), einem Untersetzungsgetriebe 9, auf dessen Wellenstumpf 10 eine umlaufende Scheibe 11 montiert ist. An der Scheibe 11 ist ein Verteilerelement 12, das vorzugsweise durch einen elastisch verformbaren Stab gebildet wird, befestigt. Die Anordnung ist hierbei vorzugsweise derart getroffen, daß das Verteilerelement 12 schräg nach außen weisend, bezogen auf die Mittelachse 13 des Elektromotors 8, angeordnet ist. Vorzugsweise beträgt die Neigung des Stabes gegenüber dieser Achse 25 Grad.
  • Die weitere Anordnung der Lockerungsvorrichtung 7 ist derart getroffen (vergl. auch Fig. 2), daß der Elektromotor 8 innerhalb der seitlichen Wandungsteile 14 und 15 der Schüttlerhorde 1 liegt. Nach oben hin ist der Elektromotpr 8, das Untersetzungsgetriebe 9 sowie die Scheibe 11 durch ein Abdeckblech 16 abgeschirmt, das an den seitlichen Wandungsteilen 14 und 15 der Schüttlerhorde 1 befestigt ist und gleichzeitig als tragendes Bauelement für die gesamte Lockerungsvorrichtung 7 Verwendung findet.
  • Das sich auf der Stufe 4 der Schüttlerhorde 1 befindliche, ausgedroschene Erntegut wird durch diese stetig nach hinten gefördert und gelangt so in den Bereich des Verteilerelements 12.
  • Die Arbeitsweise des Verteilerelementes 12 ist wie folgt: Durch den Elektromotor 8 wird das Verteilerelement 12 innerhalb eines Arbeitsintervalls mit entgegengesetzten Drehrichtungen angetrieben. Das Verteilerelement 12 wird zunächst - z. B. gesehen In Rückansicht auf die Lockerungseinrichtung 7 -in Drehrichtung im Uhrzeigersinn verlaufend, für einen bestimmten Zeitraum angetrieben. Dieser Zeitraum liegt im Bereich einiger Sekunden. Nachdem diese vorwählbare Zeitspanne abgelaufen ist, wird das Verteilerelement 12 stillgesetzt. Es schließt sich eine Pause an, in der das Verteilerelement 12 keine Bewegung ausführt. Im Anschluß hieran wird das Verteilerelement 12 in einer entgegengesetzt gerichteten Drehrichtung, d. h., nunmehr entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn gerichtet, angetrieben. Die Umlaufzeit bei dieser Drehrichtung kann gleich, kleiner oder größer als die vorhergehende Umlaufzeit sein. Nachdem nun all diese Vorg-änge gelaufen sind, ist ein Arbeitsintervall abgeschlossen. Das Verteilerelement 12 wird erneut stillgesetzt, bevor ein weiteres Arbeitsintervall eingeleitet wird.
  • Diese Pause kann gleich, kleiner oder größer als diejenige Pause sein, die zwischen dem Umlaufzeiten des Verteilerelements 12 mit der einen oder anderen Drehrichtung liegt. Die vorstehend beschriebene Steuerung des Verteilerelements 12 bewirkt eine sehr intensive zusätzliche Beaufschlagung des ausgedroschenen Erntegutes, wobei eine sehr effektive Abscheidung von Restkörnern stattfindet.
  • Der vorstehend beschriebene Ablauf eines Arbeitsintervalls bzw. der mehrerer Arbeitsintervalle folgt durch ein, aus elektrisch bzw. elektronischen Bauelementen zusammengesetztes Steuergerät 17, wie es in Fig. 3 als Bestandteil eines prinzipiell dargestellten Schaltplans enthalten ist.
  • Bei Betätigung eines Schalters 18 führt eine Anschlußleitung 19 für den Elektromotor 8 Strom. Innerhalb dieser Anschlußleitung 19 liegt ein Verstellwiderstand 20, über den die Drehzahl des Elektromotors 8, bei unterschiedlichen Drehrichtungen, wie nachstehend noch ausgeführt wird, stufenlos einstellbar ist. Bei Aktivierung eines von zwei vorhandenen Relais 21 und 22 wird entweder der Schalter 23 oder 24 geschlossen, sodaß der Elektromotor 8 entweder im Uhrzeigersinn oder entgegengesetzt gerichtet umläuft. Ist keiner der Schalter 23 und 24 geschlossen, steht der Elektromotor 8 still.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind die Relais 21 und 22 an das Steuergerät 17 angeschlossen. Für die zeit-und drehrichtungsabhängige Steuerung des Elektromotors verfügt das Steuergerät über mehrere Einstellelemente 25, die im dargestellten Ausführungsbeispiel als Verstellpotentlometer 26, 27 und 28 sowie 29 ausgebildet sind.
  • Das Verstellpotentiometer 26 dient zur Einstellung der Zeitdauer der Drehbewegung des Verteilerelements 12, die sich anteilig aus den Umlaufzeiten mit den entgegengesetzten Drehrichtungen zusammensetzt. Das Verhältnis der Umlaufzeiten mit den unterschiedlichen Drehrichungen zueinander ist durch das Verstellpotentiometer 28 variabel einstellbar. So können die Umlaufzeiten derart eingestellt werden, daß sle anteilig gleich oder ungleich sind. Das Verstellpotentiometer 28 ist für die manuelle Einstellmöglichkeit vorgesehen, während das Verstellpotentiometer 29 für eine automatische Einstellung, dem gleichen Zweck dienend, vorgesehen ist. Das Verstellpotentiometer 27 dient schließlich zur Einstellung des Zeitintervalls, das zwischen dem Umiauf des Verteilerelements 12 mit der einen oder anderen Drehrichtung liegt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist lediglich ein Verstellpotentiometer vorgesehen, sodaß das Zeitintervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden Arbeitsintervallen dem Zeitintervall zwischen dem Umlauf mit der einen oder anderen Drehrichtung entspricht. Mittels eines weiteren Verstellpotentiometers läßt sich auch die Zeitspanne zwischen aufeinanderfolgenden Arbeitsintervallen beliebig variieren.
  • Das Verstellpotentiometer 29, das, wie bereits erwähnt, ebenfalls der Einstellung des Verhältnisses der anteiligen Umlaufzeiten des Verteilerelementes 12 mit der einen oder anderen Drehrichtung dient, ist in Form eines stufenlosen Widerstandes ausgebildet, dessen gültiges Widerstandswert durch einen Abgreiffinger 30 beeinflußbar ist. Der Abgreiffinger 30 ist bei 31 schwenkbeweglich an einem geeigneten Punkt des Mähdrescherrahmens befestigt und mit einem Massependel 32, das in Abhängigkeit der Seitenhangneigung der Erntemaschine in die eine oder andere Richtung ausgelenkt wird, verbunden. Auf diese Weise ist eine automatische Verschiebung der anteiligen Umlaufzeiten mit entgegengesetzten Drehrichtungen zu dem Zweck möglich, daß durch die Seitenneigung bedingten, einseitigen Anhäufung des ausgedroschenen Erntegutes auf dem Hordenschüttler entgegengewirkt wird. Das Verhältnis der anteiligen Umlaufzeiten des Verteilerelementes 12 wird in diesem Fall derart verändert, daß die Umlaufzeit, die eine Verteilung des Gutes entgegengesetzt zur Hangneigungsrichtung bewirkt, verlängert wird. Durch die längere Einwirkung auf das Gut In diese Richtung wird insgesamt eine Verteilung desselben in Drehrichtung (hangaufwärts) bewirkt.
  • Der Elektromotor 8 ist über ein hochelastisches Kabel 33 (vergl. Fig. 1 und 2 mit den Relaisschaltern 23 und 24 und damit mit der Stromquelle und dem Steuergerät 17 verbunden.
  • Eine Signal lampe 34 zeigt der Bedlenungsperson den Betrieb der Einrichtung an.
  • Der Hordenschüttler ist vorzugsweise mit mehreren Lockerungseinrichtungen 7 bestückt. Diese können auch gestaffelt und bedarfsweise seitlich versetzt zueinanderliegend angeordnet sein. Bei Verwendung mehrerer Lockerungseinrichtungen können die Drehungen der Verteilerelemente synchron oder asynchron zueinander verlaufen. Bei mehreren Lockerungseinrichtungen an einer Schüttlerhorde ist es beispielsweise möglich, die Vertellerelemente zu gleichen Zelten jeweils entgegengesetzt umlaufen zu lassen.

Claims (12)

  1. Patentansprüche Schüttler für einen Mähdrescher, Maisdrescher oder der., insbesondere ein Hordenschüttler mit mehreren Fallstufen und einer zusätzlichen Lockerungseinrichtung, die auf das ausgedroschene Gut einwirkt und ein angetriebenes Verteilerelement oder dergl. aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Schüttlerhorde (1) ein im Bereich einer Fallstufe (6) mit einer einstellbaren Drehfrequenz vorzugsweise elektromotorisch antreibbares Verteilerelement (12) aufweist, dessen Drehrichtung umsteuerbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Umlaufzeit (ein Arbeitsintervall) des Verteilerelements 12, d. h., die Umlaufzeit bezüglich der einen oder anderen Drehrichtung und das Zeitintervall zwischen dem Umlauf mit der einen oder anderen Drehrichtung vorwählbar ist und daß gegebenenfalls auch das Zeitintervall zwischen zwei Arbeitsintervallen variabel einstellbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Umlaufzeiten des Verteilerelements (12) bezüglich der einen oder anderen Drehrichtung in Abhängigkeit der Seltennelgungdes Mähdreschers automatisch veränderbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Steuerung des elektromotorischen Antriebs (8) des Verteilerelements (12) ein Steuergerät (17) vorgesehen ist, das Einstellelemente (25) für die Dauer der gesamten Umlaufzeit (ein Arbeitsintervall), des Zeitintervalls zwischen dem Umlauf mit der einen oder anderen Drehrichtung, dem Verhältnis der Umlaufzeiten des Verteilerelements (12) mit der einen oder anderen Drehrichtung und gegebenenfalls für das Zeitintervall zwischen zwei Arbeitsintervallen aufweist.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuergerät (17) ein zusätzliches Einstellelement (29, 30) für das Verhältnis der Umlaufzeiten des Verteilerelements (12) bezüglich der einen oder anderen Drehrichtung aufweist, das über ein Massependel (32) in Abhängigkeit der Seitenneigung des Mähdreschers verstellbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellelemente (25) aus Verstellpotentiometern (26, 27, 28, 29 und 30) gebildet sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb einer bei Betätigung eines Schalters (18) stromführendden Anschlußleitung (19) des elektromotorischen Antriebs (8) zu dessen Drehzahl beeinflussung ein elektrischer Verstellwiderstand (20) eingeschaltet ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilerelement (12) aus einem Stab gebildet ist, der exzentrisch und schräg nach außen weisend zur Mittelachse (13) des elektromotorischen Antriebs (8) drehantreibbar angeordnet ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilerelement (12) mehrere Stäbe enthält.
  10. 10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab bzw. die Stäbe elastisch verformbar ist bzw. sind.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilerelement (12) aus einem zylindrischen Rotationskörper gebildet ist.
  12. 12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der elektromotorische Antrieb über ein hochelastisches Kabel (33) mit Relaisschaltern (23 und 24) verbunden ist.
DE19772741298 1977-09-14 1977-09-14 Schuettler fuer einen maehdrescher o.dgl. mit einer zusaetzlichen lockerungseinrichtung Withdrawn DE2741298A1 (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1981000502A1 (fr) * 1979-08-14 1981-03-05 Massey Ferguson Services Nv Mecanisme de separation de grains
DE8804062U1 (de) * 1988-03-25 1988-05-05 Huning-Wesseler, Walter, 4520 Melle Sieb- und Fördereinrichtung
DE4025580A1 (de) * 1990-08-11 1992-02-13 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Hangausgleich fuer maehdrescher
RU2183055C1 (ru) * 2000-09-29 2002-06-10 Ярославская государственная сельскохозяйственная академия Соломотряс зерноуборочного комбайна
EP1897431A1 (de) * 2006-09-05 2008-03-12 AB. Agri-Broker e.K. Schüttlerhilfe und Hordenschüttler

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