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DE2103981B2 - Oberhalb des Strohschüttlers von Dreschmaschinen und Mähdreschern angeordnete Vorrichtung zur Intensivierung der Restkörnerausscheidung - Google Patents

Oberhalb des Strohschüttlers von Dreschmaschinen und Mähdreschern angeordnete Vorrichtung zur Intensivierung der Restkörnerausscheidung

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DE2103981B2
DE2103981B2 DE19712103981 DE2103981A DE2103981B2 DE 2103981 B2 DE2103981 B2 DE 2103981B2 DE 19712103981 DE19712103981 DE 19712103981 DE 2103981 A DE2103981 A DE 2103981A DE 2103981 B2 DE2103981 B2 DE 2103981B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
straw
shaker
conveying
conveyor
prongs
Prior art date
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Pending
Application number
DE19712103981
Other languages
English (en)
Other versions
DE2103981A1 (de
Inventor
Hans 6661 Kleinsteinhausen Riesch
Helmut 6661 Mittelbach Rohwedder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deere and Co
Original Assignee
Deere and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Deere and Co filed Critical Deere and Co
Priority to DE19712103981 priority Critical patent/DE2103981B2/de
Priority to IT4775172A priority patent/IT948224B/it
Priority to FR7202004A priority patent/FR2124792A5/fr
Priority to ES399199A priority patent/ES399199A1/es
Priority to BE778622A priority patent/BE778622A/xx
Priority to GB413072A priority patent/GB1337901A/en
Publication of DE2103981A1 publication Critical patent/DE2103981A1/de
Publication of DE2103981B2 publication Critical patent/DE2103981B2/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/30Straw separators, i.e. straw walkers, for separating residual grain from the straw
    • A01F12/305Straw separators, i.e. straw walkers, for separating residual grain from the straw combined with additional grain extracting means

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

fenden, mit Schlegeln besetzten Querwelle und einer kann. Außerdem wird durch die Lage der Stroh-
diese teilweise umgebenden, feststehenden, abstrei- fördertrommel die Schüttlerfläclie in bezug auf die
fenden und leitenden rostähnlichen Vorrichtung be- gleiche Gesamtlänge der Maschine verkürzt, denn bei
steht. Diese bekannten Vorrichtungen haben jedoch der normalen Wcndetrommelausführung beginnt der
mehr eine fördernde als eine auseinanderziehende 5 Schüttler kurz hinter der Dreschtrommel.
Wirkung, weshalb eine Intensivierung der Rest- Bei der Vorrichtung (britische Patentschrift
körnerausscheidung nicht erreicht wird. Bei der her- 698 324), von der die Erfindung ausgeht, ist ein
kömrnlichen Wendetrommel zeigt nämlich die Resul- Strohschüttler offenbart, der lediglich eine IEn- und
tierende aus Umlaufgeschwindigkeit und Strohauf- Herbewegung, jedoch nicht eine kreisförmige Bewe-
treffwinkel auf den Anfang des Strohschüttlers, so io gung wie übliche Strohschüttler, ausführen kann. Um
daß inter Abbremsung des Strohes lediglich eme jedoch die Wirkung der kreisförmigen Bewegung zu
Ausnutzung der gesamten Schüttlerlänge erreicht ist. erreichen, ist bei dieser bekannten Vorrichtung eine
Eine Verringerung der Drehzahl des Strohleitorgans Fördertrommel vorgesehen, die das sonst bei geteil-
zwecks Verkürzung der Parabel wäre nur in relativ ten Strohschüttlern übliche Lüften des Strohflusses
engen Grenzen möglich, da die Abnahme des Strohes 15 ermöglichen soll. Die Fördervorrichtung besteht aus
we«n der Wickelgefahr schneller erfolgen muß als um eine quer zur Förderrichtung verlaufende Achse
dieAbgabe desselben seitens der Dreschtrommel. umlaufenden, gezackten Förderleisten. Diese sind
Bei einem weiter bekanntgewordenen Horden- dabei in Drehrichtung zurückgestellt, so daß eine schüttler für Dreschmaschinen und Mähdrescher greifende und in Förderrichtung über Kopf reichende (deutsche Patentschrift 1 155 627), dessen nebenein- 20 Wirkung erst im oberen Bereich erfolgt. Im unteren anderüegende Horden mit zusätzlichen, eine phasen- Bereich stoßen die Förderleisten entgegen der Förvenchobene Bewegung ausführenden Schüttelele- derrichtung des Schüttlers zurück, wodurch erst vor menten zusammenarbeiten, werden zum Zwecke der der Fördertrommel ein Rückstau entsteht, der erst Erzielung einer besseren Kornabscheidung die zu- dann abgebaut werden kann, wenn die Förderleisten sätzlichen Schüttelelemente von den Horden aus un- 25 etwa horizontal liegen. Im ansteigenden Bereich wirter Ausnutzung der phasenverschobenen Bewegung ken sich die Zinken derart aus, daß sie dem Strohdersciben angetrieben und führen dabei eine zwangs- fluß eine zusätzliche Beschleunigung geben, so daß gesteuerte Zusatzbewegung aus, deren Hauptkompo- der Strohfluß weit hinter der Fördertrommel auf den nente in vertikaler Ebene liegt. Die durch eine sinn- Schüttler auftrifft und so ein Teil der Schüttlerfläche reiche Kinematik erzielte Gegenbewegung von söge- 30 ungenutzt bleibt. Gleichzeitig werden die Körner in nannten Strohbremsen bringt eine wirkungsvolle zu- gleicher Richtung abgeschleudert, wobei ein Aussät/liehe Strohwurfbewegung, die zur erhöhten Ab- schütteln der Körner im Bereich des Gutsstaues mehr scheidung von Körnern führt. Allerdings wird dies oder weniger weitgehend verhindert wird,
nur durch eine vorherige Abbremsung bzw. Stauung Es ist Aufgabe der Erfindung, eine hohe Restder Strohschicht erreicht, was die Körnerabscheidung 35 körnerausscheidung auf dem Strohschüttler mit relawieder verringert. Ein weiterer Nachteil besteht in tiv einfachen, störunanfälligen Mitteln zu erreichen, der Anordnung der zusätzlichen Schüttelelemente Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gezwischen den Horden, die in geringstem Abstand ne- löst worden, daß der Strohschüttler in an sich bebeneinanderlaufen. Hier kann leicht Stroh oder kannter Weise auf einem Kreisbogen bewegbar und Grünzeug eingezogen werden, was zu Störungen füh- 40 die Fördervorrichtung vor einer Fallstufe des Strohren kann. Schüttlers angeordnet ist, wobei die Fördervorrich-
Schließlich ist eine Vorrichtung (deutsche Ausle- tung auf einer Kurvenbahn gesteuerte Zinken aufgeschrift 1 246 307) zum Abscheiden der Restkörner weist, die bereits im ansteigenden Bereich unterhalb aus einem über Schüttler laufenden Strohschwad be- der Querachse eine über Kopf fördernde Wirkung kannt, wobei den Schüttlern eine Fördereinrichtung 45 haben und im waagerechten oberen Förderbereich naehceschaltet ist, deren Fördergeschwindigkeit hö- aus dem Strohfluß eingezogen werden. Auf diese her ist als die Fördergeschwindigkeit der Schüttler. Weise können die Zinken der Fördervorrichtung das Als Fördereinrichtung kann ein Schwing- oder Hör- sich auf dem Strohschüttler befindliche Stroh bereits denschüttler oder eine den Strohschwad über oder frühzeitig erfassen und etwa vertikal beschleunigt unter sich hinwegleitende, umlaufende Trommel 50 nach oben fördern, wodurch sich im Stroh noch beeventuell mit Korb dienen. Diese bekannte Vorrich- findliche Körner bereits nach vnten abfallen können, tung, die bei Verwendung einer umlaufenden Trom- Dadurch, daß im waagerechten oberen Forderbemel mit Korb als Nachdrescheinrichtung wirkt, läßt reich die Zinken aus dem Strohfluß eingezogen werzwar eine hohe Fallstufe zwischen dem Abgabeende den, tritt eine Abbremsung des Gutsstromes ein, so des Strohschüttlers und der diesem nachgeschalteten 55 daß wiederum das Stroh etwa vertikal abfallen kann, Fördereinrichtung zu, führt jedoch zu einer Gesamt- wodurch eine zusätzliche Schuttelwirkung zur Ausverlängerung der Maschine inklusiv Rücklaufboden scheidung von Restkörnern erreicht wird. Im ganzen und Schüttlerhaube. Zudem haftet dieser bekannten gesehen, ist somit eine mit relativ einfachen und stor-Einrichtung der Nachteil einer, erhöhten Kurzstroh- unanfälligen Mitteln erreichbare Restkornerausanfalls an 6° scheidung einfach dadurch geschaffen worden, daß
Außerdem ist es bekannt (deutsche Auslegeschrift das Stroh auf einem relativ kleinen Förderbereich
1191160) eine Dreschmaschine mit einer Dresch- des Strohschüttlers zunächst vertikal angehoben,
trommel und einem sie umgebenden Dreschkorb aus- dann abgebremst und wieder vertikal abgeworten
zurüsten. Bei dieser bekannten Vorrichtung wird wird. .
zwar eine Beschleunigung des Strohflusses erreicht, 6S Weitere Merkmale der Erfindung sind oegen-
jedoch erfolgt die Beschleunigung erst in einem von stände der Ansprüche 2 bis 10.
der Strohfördertrommel und einem Mantel gebilde- In der nachfolgenden Beschreibung ist der Erfinten Kanal, in dem keine Körnerabscheidung erfolgen dungsgegenstand an einem Ausfuhrungsbeispiel ei -
läutert, das auf der Zeichnung im vertikalen Teil- tikaler Richtung auseinandergezogen, hochgerissen Iängsschnitt durch den Mähdrescher dargestellt ist. und hinterher wieder fallengelassen, um nach dem
In der Zeichnung ist mit 10 die Strohschüttler- Verlassen der Fördervorrichtung in einer verhältnishaube eines Mähdreschers und mit 11 sein Stroh- mäßig hohen Fallstufe auf den Abschnitt 25 des schüttler, der mehrere sogenannte Fallstufen für das 5 Strohschüttlers 11 zu gelangen. Dadurch wird die auszuschüttelnde Stroh aufweist, bezeichnet. Im Aus- ausschüttelnde Wirkung ohne großen Bauaufwand führungsbeispiel sind zwei Fallstufen 12 und 13 ge- verbessert, da die Körner Gelegenheit haben, aus zeigt. Der Strohschüttler ist als Hordenschüttler aus- dem Stroh heraus lind durch den Strohschüttler zu gebildet und ist durch Antriebswellen 14, von denen fallen, um gesammelt zu werden,
lediglich die, in Fahrtrichtung des Mähdreschers ge- ίο Um die auseinanderziehende Wirkung der Fördersehen, hintere eingezeichnet ist, auf einem Kreisbo- vorrichtung 16 zu unterstützen, können im Bereich gen bewegbar. der Fallstufe 12 mit Abstand oberhalb des Stroh-
Oberhalb eines von den in Fahrtrichtung des Mäh- Schüttlers 11 Niederhalter, beispielsweise in Form dreschers aufeinanderfolgenden Fallstufen 12 und 13 federnder Zinken 26, in vertikaler Ebene verstellbar begrenzten Abschnittes 15 des Strohschüttlers 11 ist 15 angeordnet werden. Gleichzeitig kann der Niederhalcine Fördervorrichtung 16 mit auf einer Kurvenbahn ter bei Überschreitung eines gewissen Winkelaus-19 zwischen feststehenden Wänden 20 gesteuerten Schlages ein optisches oder akustisches Signal auslö-Zinken 18 eingebaut, deren Spitzen eine Bahn 17 be- sen und so die Bedienungsperson des Mähdreschers schreiben, die so bemessen ist, daß sie mit Abstand vor überlastung des Strohschüttlers bzw. der Mahinter der vorderen Fallstufe 12 beginnt, jedoch mit so schine warnen.
Abstand vor der folgenden Fallstufe 13 endet. Ange- Weiterhin ist vorgesehen, daß die Fördervorrich-
trieben wird die Fördervorrichtung 16 von der An- tung 16 und die Niederhalter bzw. Zinken 26 bei triebswelle 14 über einen Keilriementrieb 21, und Nichtbedarf außer Wirkung bringbar sind. Hierzu zwar in gleicher Drehrichtung wie die Antriebswelle kann die Fördervorrichtung beispielsweise an um 14, wobei die mittlere Umfangsgeschwindigkeit der as eine horizontale Querachse 27 schwenkbar gelager-Zinken 18 höher oder ein Vielfaches der Geschwin- ten und feststellbaren Armen 28 angeordnet bzw. aus digkeit des Strohes auf dem Strohschüttler 11 ist. dem Strohfluß in die auf der Zeichnung mit strich-
Das den vor der Fallstufe 12 gelegenen Abschnitt punktierten Linien angedeutete Stellung bringbar 22 des Strohschüttlers 11 verlassende, in den Bereich sein, wobei die Niederhalter um ihre Querachse 29 der Fallstufe 12 gelangende Stroh wird, während es 30 hochstellbar sind. Diese Anordnung der Fördervorfällt, von der Fördervorrichtung 16 zumindest teil- richtung und der Niederhalter ist für die Reinigung weise erfaßt, da sich ihre Zinken 18 im unteren Be- des Strohschüttlers sowie für die Maisernte und den reich der Bahn 17 entgegengesetzt zur Förderlich- Einsatz in kurzem trockenem Getreide zur Vermeitung des Strohschüttlers 11 bewegen. Das Stroh wird dung von höherem Kurzstrohanfall vorteilhaft,
dadurch zumindest teilweise nach oben mitgerissen. 35 Im dargestellten Aasführungsbeispiel ist nur eine An der Stelle 23 ziehen sich die Zinken 18 aus dem Fördervorrichtung 16 eingebaut, die den Weg, den Strohfluß zwischen den Wänden 20 in die Fördervor- das auszuschüttelnde Stroh über den Strohschüttler richtung zurück, während das Stroh abgeleitet und 11 nimmt, um die Länge ihres Umfanges vergrößert zur Erreichung eines relativ hohen Falles 24 und und das Ausschüttelergebnis entsprechend verbeseines sicheren Weitertransportes unmittelbar vor die 40 seit. Es können auch zwei oder mehrere Fördervor-Fallstufe 13 des Abschnittes 15 des Strohschüttlers richtungen beispielsweise zwischen je zwei Fallstufen 11 fällt. Durch diese Wirkung der Fördervorrichtung des Strohschüttlers eingebaut werden, um den Aus-16 wird das Stroh im Bereich der Fallstufe 12 in ver- schüttelweg des Strohes noch weiter zu vergrößern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

ι 2 Strohschüttlers (11) in der Nähe der Fördervor- Patentansprüche: richtung (16) angeordnete horizontale Querachse (29) elastisch ausweichbar sowie in eine Nichtge-
1. Oberhalb des Strohschüttlers von Dresch- brauchstellung verstellbar angeordnet sind
maschinen und Mähdreschern angeord". *e 5 10. Vorrichtung nach Anspruch 8 und 9, da-Vorrichtung zur Intensivierung der Restkörnei- durch gekennzeichnet, daß die Niederhalter bei abscheidung aus dem Strohfluß durch zusätzli- Erreichung eines bestimmten elastischen Wmkelches Auseinanderziehen und Lockern des auszu- ausschlages (x) eine Warnanlage zur Abgabe schüttelnden Strohes, bestehend aus mindestens eines optischen Signals betätigen.
einer in dem Raum oberhalb des Strohschüttlers io
eingebauten Fördervorrichtung mit quer zur For- .
dervorrichtung des Schüttlers verlaufender
Achse, die den Strohfluß vom Strohschüttler zumindest teilweise aufnimmt, über Kopf fördert Die Erfindung bezieht sich auf eine oberhalb des und danach wieder auf den Strohschüttler abgibt, 15 Strohschüttlers von Dreschmaschinen und Mähdredadurch gekennzeichnet, daß der schern angeordnete Vorrichtung zur Intensivierung Strohschüttler (11) in an sicli bekannter Weise der Restkörnerausscheidung aus dem Strohfluß auf einem Kreisbogen bewegbar und die Förder- durch zusätzliches Auseinanderziehen und Lockern vorrichtung (16) vor einer Fallstufe (12 bzw. 13) des auszuschüttelnden Strohes, bestehend aus mindedes Strohschüttlers angeordnet ist, wobei die For- 20 stens einer in dem Raum oberhalb des Strohschüttdervorrichtung auf einer Kurvenbahn (19) ge- lers eingebauten Fördervorrichtung mit quer zur Försteuerte Zinken (18) aufweist, die bereits im an- dervorrichtung des Schüttlers verlaufender Achse, steigenden Bereich unterhalb der Querachse eine die den Strohfluß vom Strohschüttler zumindest teilüber Kopf fördernde Wirkung haben und im weise aufnimmt, über Kopf fördert und danach wiewaagerechten oberen Förderbereich aus dem as der auf den Strohschüttler abgibt.
Strohfluß eingezogen werden. Es ist eine Vorrichtung zum Verteilen und Lok-
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- kern des aus der Dreschvorrichtung des Mähdrckennzeichnet, daß die Fördervorrichtung (16) schers ausgeworfenen Strohes bekannt (deutsche Pazwischen zwei aufeinanderfolgenden Fallstufen tentschrift 1162 623), die aus beweglich gelagerten (12 und 13) des Strohschüttlers (11) angeordnet 30 Federzinken besteht, die unmittelbar hinter der ist. Strohleittrommel oberhalb des Strohschüttlers an-
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- geordnet sind. Die Federzinken sind auf einer waagedurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtung rechten Welle angeordnet, die durch eine Taumel-(16) so angeordnet ist, daß die Bahn (17), die die scheibe quer zur Förderrichtung des Gutes antreib-Spitzen ihrer Zinken (18; beschreiben, im Längs- 35 bar ist. Ferner sind die Federzinken gegenüber der abstand nach der vorderen Fallstufe (12) beginnt, Schüttleroberfläche in mindestens zwei Stallungen jedoch vor der folgenden Fallstufe (13) endet. vertikal einstellbar. Durch diese Anordnung der
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch Federzinken wird keine ausreichende Verteilung und gekennzeichnet, daß die Umfangsgeschwindigkeit Lockerung des aus der Dreschvorrichtung anfallender Zinken (18) der Fördervorrichtung (16) ein 40 den Gutes erreicht, da die Zinken stets auf dem Gut Mehrfaches der Fördergeschwindigkeit des Stro- aufliegen und dieses nur geringfügig quer zur Förderhes auf dem Strohschüttler (11) ist. richtung des Strohschüttlers bewegen. Durch die ge-
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch ringf ügige Bewegung der Zinken wird die Strohgekennzeichnet, daß bei Verwendung von zwei schicht abgebremst und verdichtet, weshalb die Restoder mehr Fördervorrichtungen (16) die Um- 45 kömerausscheidung nicht besser geworden ist, als fangsgcschwindigkeit der zweiten Fördervorrich- dies ohne diese bekannte Vorrichtung der Fall war. tung größer ist als diejenige der ersten und die Da bei größerer Strohleistung die Schüttlerverluste Umfangsgeschwindigkeit der dritten Fördervor- entsprechend höher sind, wird diese bekannte Av richtung größer ist als die der zweiten. Ordnung wegen der größeren Strohverdichtung die
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch 50 Ausscheidung der Restkörner eher behindern als förgekennzeichnet, daß der Antrieb der Fördervor- dem.
richtung (16) von einer Antriebswelle (14) des Bekannt ist auch ein Schüttlerbelag für abgestufte
Strohschüttlers (11) aus in gleichem Drehsinn wie Schwing- oder Hordenschüttler von Mähdreschern
diese mittel- oder unmittelbar über Keilriemen- (deutsche Patentschrift 1161 073), wobei zur Intensi-
trieb (21) erfolgt. 55 vierung der Restkörnerausscheidung aus dem Stroh-
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch fluß ein oder mehrere den Stufen zugeordnete Teile gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtung (16) des Schüttlerbelages um etwa horizontale Achsen höan um eine horizontale Querachse (27) schwenk- henverstellbar angeordnet sind. Die Anpassung an baren und feststellbaren Armen (28) angeordnet verschiedene Verhältnisse läßt jedoch nicht immer und in den toten Raum der Strohschüttlerhaube 60 eine Fallstufe zu, da das Stroh durch die mit einer er-(10) hinein außer Wirkung bringbar ist. höhten Fallstufe verbundene größere Steigung ge-
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch staut wird. Dadurch wird die Strohmatte dicker, was gekennzeichnet, daß der Fördervorrichtung (16) nachteilig ist, da durch die dickere Strohmatte wenimit Abstand oberhalb des Strohschüttlers (11) ger Körner fallen.
mindestens ein Niederhalter zugeordnet ist. 65 Ferner ist es bekannt (USA.-Patentschrift
9. Vorrichtung nach Ansprüche, dadurch ge- 1158 944 und deutsche Auslegeschrift 1096 665), kennzeichnet, daß die Niederhalter aus federnden hinter dem Dreschwerk oberhalb des Strohschüttlers Zinken (26) bestehen, die um eine oberhalb des ein Strohleitorgan anzuordnen, das aus einer umlau-
DE19712103981 1971-01-28 1971-01-28 Oberhalb des Strohschüttlers von Dreschmaschinen und Mähdreschern angeordnete Vorrichtung zur Intensivierung der Restkörnerausscheidung Pending DE2103981B2 (de)

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