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DE1297390B - Dresch- und Trennvorrichtung fuer im Querlaengsfluss arbeitende Maehdrescher - Google Patents

Dresch- und Trennvorrichtung fuer im Querlaengsfluss arbeitende Maehdrescher

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Publication number
DE1297390B
DE1297390B DE1967I0033350 DEI0033350A DE1297390B DE 1297390 B DE1297390 B DE 1297390B DE 1967I0033350 DE1967I0033350 DE 1967I0033350 DE I0033350 A DEI0033350 A DE I0033350A DE 1297390 B DE1297390 B DE 1297390B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
threshing
screw
separating device
straw
worm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1967I0033350
Other languages
English (en)
Inventor
Jouveneaux Roger Charles
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Navistar Inc
Original Assignee
International Harverster Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Harverster Corp filed Critical International Harverster Corp
Publication of DE1297390B publication Critical patent/DE1297390B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D41/00Combines, i.e. harvesters or mowers combined with threshing devices
    • A01D41/04Tractor-driven combines
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/18Threshing devices
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/44Grain cleaners; Grain separators
    • A01F12/442Rotary cleaners

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

Vertikalen liegenden Gehäuse angeordnet. Die spezifisch erfinderische Wirkung der Anordnung kommt dadurch zustande, daß die erste Schnecke 30 aus einem auf einem zylindrischen Rohr angebrachten, mit konstanter Steigung verlaufenden Schneckengang und die zweite Schnecke aus einem auf einem zweiten Rohr angebrachten, mit in Förderrichtung zunehmender Steigung verlaufenden
und teilweise übereinander angeordneter Horden- io Die Unvollkommenheit der Trennung von Korn und schüttler und Siebe, was im allgemeinen eine sehr Stroh, die den Bauarten mit hintereinander und lange Bauweise bedingt. Dabei ist der eigentliche teilweise übereinander angeordneten Hordenschütt-Trennvorgang hauptsächlich auf die Schwerkraft- lern und auch denen mit hintereinander angeordwirkung abgestellt, die nicht immer einen optimalen neten Querschüttlern mit zwei glatten gekrümmten Ausdrusch gewährleistet. Besonders beim Betrieb in 15 Siebflächen von entgegengesetzter Krümmungs-Hanglagen mit mehr oder weniger starker Seiten- richtung anhaften, werden in äußerst raumsparender neigung der Zugmaschine und des angehängten Mäh- Weise durch die erfindungsgemäß ausgebildete dreschers findet eine stark unsymmetrische Stroh- Trennvorrichtung mit zwei gegenläufig umlaufenverteilung statt, wodurch es den Körnern in der zur den, parallel zueinander angeordneten Förder-Verfügung stehenden kurzen Zeit nicht mehr gelingt, ao schnecken weitgehend vermieden, die überdies eindie einseitig dicke Strohmasse zu durchdringen. Als fächer ist und sich durch eine höhere Betriebsweitere unerwünschte Nebenwirkung führt die ein- sicherheit auszeichnet.
seitige Beaufschlagung der mechanischen Einrichtung Sowohl die Dreschtrommel mit ihrem Dresch-
des Mähdreschers häufig zu Verstopfungen und diese korb als auch die Förderschnecke mit den dazugeben Anlaß zu vorübergehenden Stillegungen der 35 gehörigen Siebblechen und Abdeckblechen sind in
Maschine. In diesen und ähnlichen Betriebslagen einem einen Strohausgang aufweisenden, schräg zur wäre es daher erwünscht, wenn von einer die Nachteile einer reinen Gewichtsseperation aufhebenden
oder doch abschwächenden Einrichtung Gebrauch
gemacht werden könnte.
Die der Erfindung zugrunde liegende Erkenntnis geht davon aus, daß diese Unvollkommenheiten durch eine Dresch- und Trennvorrichtung zu erreichen ist, bei der das Erntegut im Anschluß an die
Dreschtrommel zwei in Längsrichtung des Mäh- 35 Schneckengang besteht,
dreschers angeordneten Förderschnecken zugeführt Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist
wird, die parallel zueinander angeordnet sind und die zweite Schnecke als Doppelschnecke ausgebildet,
gegenläufig umlaufen. Hierbei wird das Erntegut ge- wovon die eine fortlaufend und die andere unter-
zwungen, zunächst die eine Förderschnecke zu brachen ausgebildet ist. Erfindungswesentlich ist,
durchlaufen, um an deren Abgabeende der zweiten 40 daß die die unterbrochenen Schneckengänge bilden-
Schnecke zugeleitet zu werden, die zur ersteren den Bleche in radialer Richtung die durchlaufenden gegenläufig umläuft. Über unterseitig dieser Förderschneckenvorrichtung vorgesehene Siebflächen fallen
die aus den Fördergängen jeder dieser Schnecken
herausgestoßenen Körner in einen gemeinsamen 45 dadurch verstärkt, daß man der Rotation der
Schacht, in den auch die durch den Dreschkorb der Doppelschnecke eine axiale Rüttelbewegung über-Dreschtrommel fallenden ausgedroschenen Körner
einfallen.
Eine Verbesserung der Körnerausbeute wurde bisher durch besonders ausgebildete Strohschüttler zu 50 der Doppelschnecke durch zu Nockenbahnen auserreichen versucht; insbesondere wurden hierbei im gebildete Rohrenden erreicht, auf denen sich system-Anschluß an die Dreschtrommel zwei Strohschüttler feste Rollen abwälzen. Um schließlich noch eine angeordnet, die das Stroh über zwei glatte ge- bestmögliche Anpassung des abgelegten Strohes an krümmte Siebflächen von entgegengesetzter Krüm- die Arbeitsweise der nachfolgenden Erntemaschine mungsrichtung führen, nach deren Durchlaufen das 55 zu gewährleisten, kann der Strohausgang mittels Gut einem endlosen Band mit nachgiebigen Zinken einer verstellbaren Klappe in seinem Durchtrittszugeleitet wurde. Hierdurch wollte man erreichen, querschnitt verändert werden, daß die im ersten Strohschüttler auf der Innenseite Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in der Strohschicht gelegenen Körner im zweiten einem Ausführungsbeispiel dargestellt und wird im Schüttler sich auf der Krümmungsaußenseite be- 60 folgenden näher erläutert. Es zeigt finden. Bei einer anderen Ausführung schließt an F i g. 1 eine Grundrißansicht der ganzen Maschine, eine Querdruschwalze eine gleichfalls quer an- Fig. 2 die Dresch- und Trennvorrichtung in geordnete Schlägerwalze an, der ein endloses größerem Maßstab,
Förderband erfolgt. Hierbei wird kein gegenläufiges Fig. 3 einen Querschnitt durch die Dresch- und
Förderprinzip mittels sich in Längsrichtung des 65 Trennvorrichtung in Richtung des Pfeiles ΙΠ der
Mähdreschers erstreckender Förderschnecke be- Fig. 2,
folgt. F i g. 4 eine weitere Einzelheit der Doppelschnecke,
Somit ist für die einleitend umschriebene Dresch- Fig. 5 einen Teilabschnitt der Doppelschnecke
Schneckengänge in der Höhe mindestens doppelt überragen. Der mit der wiederholt rechtwinkligen Umlenkung des Gutes erzielte Trenneffekt wird noch
lagert. Zu diesem Zweck ist die Doppelschnecke auf einer in Gleitlagern ruhenden Achse verschiebbar angeordnet. Dabei wird die Hin- und Herbewegung
3 4
mit angedeutetem Verlauf des Strohes zwischen den beiden um den Zylinder 36 gelegten Schnecken
Schneckengängen, nimmt gegen das Austrittsende progressiv zu, so daß
F i g. 6 eine perspektivische Ansicht der Doppel- auf diese Weise jede durch das geförderte Stroh ver-
schnecke in ihrer Lagerung; ursachte Stauung vermieden wird.
F i g. 7 und 8 sind Querschnitte im Bereich der 5 In einer ersten Ausführungsform wird der unter-
Strohaustrittsöffnung. brochene Schneckengang 43 dadurch hergestellt, daß
Der Mähdrescher mit der verbesserten Trenn- ein zunächst fortlaufendes Blech radial, und zwar an Vorrichtung für Getreide und Stroh besteht aus vier Stellen seines Umfangs eingeschnitten wird. Daeinem Hauptrahmen 1, der auf zwei unter dem rück- durch entstehen auf diese Weise zwischen je zwei wältigen Chassis angebrachten Rädern 2 und 3 läuft. io fortlaufenden Schneckengängen 41 vierflügelige För-Mittels einer Zugdeichsel 4 kann die Maschine an derbleche. Nach Durchtrennung der Schneckenbleche einen Schlepper oder ein anderes Zugfahrzeug an- werden deren Enden gegeneinander verschränkt, wogehängt werden. Seitlich vom Hauptrahmen ist die bei sich Winkel χ zwischen 5 und 15° ergeben Aufnahmevorrichtung 6 mit der Halmhaspel 7 und (Fig. 4). Durch diese Maßnahme läßt sich die Steidem Messerbalken 10 angeordnet. Über einen Zu- 15 gung der Schneckengänge am angegebenen Ort verführungskanal 8 wird das aufgenommene Erntegut ringern. Eine zweite Möglichkeit zur Herstellung der Einlaßöffnung 11 eines Gehäuses 12 zugeführt, unterbrochener Schneckengänge besteht darin, daß in dem das Dreschsystem und die neuartige Trenn- man die einzelnen Segmente für sich anfertigt und vorrichtung untergebracht sind und das unten in diese dann an den vorbezeichneten Stellen auf dem einen Trog 20 ausläuft, aus dem die Körner mittels so Zylinder 36 befestigt. Die ganze Förderschnecke 35 eines Saugrohres entfernt werden können. rotiert in Pfeilrichtung f3, und zwar auch wieder in
Die Dreschtrommel kann von herkömmlicher Bau- Übereinstimmung mit der Dreschtrommel 15. Da art sein und weist z. B. einen mit Schlagleisten be- aber die Steigung der Schnecke 35 eine entgegensetzten Zylinder auf, dessen untere Hälfte von einem gesetzte Richtung als die Steigung der Schnecke 25 entsprechend gewölbten Dreschkorb 16 umgeben ist. as hat, wird das von der Schnecke 25 abgegebene Die Dreschtrommel dreht sich in Pfeilrichtung J1 und Dreschgut in entgegengesetzter Richtung durch die befördert das Dreschgut in der Ansicht der F i g. 3 Maschine transportiert, nämlich in Richtung auf das nach rechts oben in einen Raum 18 (F i g. 2), in rückwärtige Fahrzeugende.
dem ein im wesentlichen zylindrisches Rohr 26 an- Zum Abgabeende hin laufen die Schneckenbleche geordnet ist, auf dem ein mit konstanter Steigung 30 wieder in radial gerichtete Wurfbleche 51 aus, die verlaufender Schneckengang 27 angebracht ist. Die- das Stroh durch eine Öffnung 52 des Gehäuses 12 ser stellt eine erste Schnecke 25 dar, die auf der hinausschleudern. Am Gehäuse 12 ist ein aufklappeinen Seite durch ein gewölbtes Siebblech 21 und bares Abdeckblech 54 befestigt, das um ein Scharnier auf der anderen oberen Seite durch gewölbtes volles 55 verschwenkt werden kann. Auf diese Weise kann Blech 22 abgedeckt ist. Das Gehäuse 12 ist schräg 35 das von den Körnern befreite Stroh ungehindert ins zur Vertikalen angeordnet. Das nach vorn zu ge- Freie treten und auf dem Felde in mehr oder weniger legene Abgabeende der ersten Schnecke 25 ist mit breiten Schwaden abgelegt werden,
einem radialen Wurfblech 28 versehen, durch das Zusätzlich zu der Drehung der Schnecke 35 kann das Erntegut entsprechend dem eingezeichneten auch noch in axialer Richtung eine hin- und her-Pfeil /6 in radialer Richtung abgeschleudert wird 40 gehende Bewegung ausführen. Zu diesem Zweck wird (F i g. 2). Die Körner verlassen schließlich das Ge- die Förderschnecke 35 von einer Welle 61 getragen, häuse 12 durch das Siebblech 21. deren beide Enden in Lagern 62, 63 drehbar aufge-Die Förderschnecke 25 dreht sich in Pfeilrichtung hängt sind. Die Lager ihrerseits befinden sich in den /2, d. h. in der gleichen Richtung wie die Dresch- Wandblechen des Gehäuses 12. Das Rohr 36 der trommel 15. Der Schneckengang 27 ist so angeord- 45 Schnecke 35 ist an seinen beiden Enden zu nockennet, daß das durchlaufende Dreschgut vom rück- artigen Profilen 66, 67 verformt. Auf diesen Nockenwärtigen zum vorderen Teil des Gehäuses trans- bahnen rollen zwei Tastrollen 68, 69 ab, deren beide portiert wird. Dem Abgabeende der Schnecke 25 Spindeln rechtwinklig zur Schneckenwelle 61 angegegenüber befindet sich eine Öffnung 31 eines wei- ordnet sind. Wie F i g. 6 erkennen läßt, befinden sich teren zylindrischen Gehäuses, dessen untere Halb- 50 die Rollen 68, 69 auf am Gehäuse 12 starr angebrachschale 32 gleichfalls als Siebblech ausgebildet ist, ten Blechlaschen 71, 72.
während die obere Halbschale 33 aus vollem Blech Sowohl die Dreschtrommel 15 wie auch die Förbesteht. derschnecke 25 mit der Kornabsaugvorrichtung 23 Auch in diesem zweiten zylindrischen Gehäuse erhalten ihren Antrieb von der Zapfwelle 73 der Zugbefindet sich eine Förderschnecke 35. Auch diese 55 maschine (F i g. 1). Die Weiterleitung der Antriebsbesteht aus einem zylindrischen Rohr 36 und einem kraft von einer ersten Riemenscheibe 23 erfolgt mitdarauf angebrachten Schneckengang. Während die tels Keilriemen 75, 75 od. dgl. zu weiteren Riemen-Schnecke 25 mit nur einem fortlaufenden Schnecken- scheiben (F i g. 3).
gang 27 versehen ist, ist diese zweite Schnecke 35 als Die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Mäh-
Doppelschnecke ausgebildet, denn außer einem 60 dreschers ist die folgende:
fortlaufenden Schneckengang 41 weist sie, um eine Das in bekannter Weise über den seitlichen Auf-
besonders wirksame Trennung des aus Korn und nahmetisch 6 und den Zuführungskanal 8 der
Halmgut bestehenden Erntegutes zu erzielen, einen Dreschtrommel 15 zugeführte Halmgut gelangt von
zusätzlichen, aus Blechteilen 43 bestehenden unter- dieser in den Bereich der ersten Förderschnecke 26
brochenen Schneckengang auf, der einen größeren 65 und wird von dieser in Pfeilrichtung /2 fortbewegt
Durchmesser hat als der nicht unterbrochene Schnek- und schließlich von den Wurfblechen 28 erfaßt. Das
kengang; vorteilhafterweise ist die Höhe der unter- in Pfeilrichtung /6 weggedrückte Dreschgut trifft so-
brochenen Bleche doppelt so groß. Die Steigung der dann mit einer gewissen Geschwindigkeit auf den
Kopfteil der parallel angeordneten Förderschnecke 35, die die Bewegungsrichtung des Gutes umkehrt, so daß dieses nunmehr in Richtung des Pfeiles /6 rechtwinklig umgelenkt wird. Die am Abgabeende dieser Förderschnecke vorgesehenen radialen Wurfbleche 51 bewirken eine nochmalige Umlenkung des jetzt körnerfreien Strohes, welches dann in der Pfeilrichtung J1 folgt, um schließlich durch die Öffnung 52 des Gehäuses 12 ins Freie zu treten. Hat die Klappe 54 die in F i g. 7 gezeigte angehobene Stellung, kann das Stroh ungehindert hindurchtreten, während bei der in F i g. 8 gezeigten heruntergeklappten Stellung des Bleches 54 das Stroh in einer leicht verdichteten Form abgelegt wird. Im ersten Falle wird also das Stroh auf einen verhältnismäßig breiten Feldstreifen verteilt, während es im zweiten Falle zu einer Schwadablage kommt, die es einer nachfolgenden Erntemaschine, wie z. B. einer Aufsammelpresse, ermöglicht, eine Weiterverarbeitung durchzuführen, so
Durch das im beschriebenen Verfahren im allgemeinen, insbesondere aber durch die wiederholte rechtwinklige Umlenkung des Dreschgutes wird erreicht, daß die Körner und das Stroh wirkungsvoll voneinander getrennt werden, wobei das Korn zunächst durch den Dreschkorb 16 und anschließend durch die Siebbleche 21, 32 hindurchfällt, so daß es sich auf dem schrägen Gehäuseboden 12 nach unten gleitend in dem als Trog 20 ausgebildeten tiefsten Punkt des Gehäuses sammelt. Das hier mündende Saugrohr 23 der Absaugvorrichtung sorgt für einen Weitertransport der Körner. Da die Steigung der Förderschnecke 35 in Richtung auf deren Austrittsende ständig zunimmt, wird dem durchlaufenden Stroh eine zunehmende Geschwindigkeit erteilt. Hierdurch wird unter anderem Verstopfung verhindert, so daß der Mähdrescher auf dem Felde nicht angehalten werden muß.
Die besondere Ausbildung der Schneckenbleche des Förderers 35 garantiert eine in F i g. 5 veranschaulichte Weiterbeförderung der Strohmasse 40. Beim Verlassen der Schnecke 35 verliert die Strohmasse infolge eines intensiven Reibungskontaktes mit dem Siebblech 32 an Geschwindigkeit, bis sie von einem nachfolgenden Blechteil 43 erneut erfaßt und wiederum beschleunigt wird. Es wird jedoch nur ein Teil des Strohes auf diese Weise erfaßt, während eine restliche Menge durch die zwischen den einzelnen Schneckenblechen entstandenen Durchlässe in Pfeilrichtung/g weitertransportiert wird. Der zuletzt erwähnte Teil des Dreschgutes gelangt also in den Bereich des fortlaufenden Schneckenganges 41, und da dessen Höhe erheblich geringer ist als die des unterbrochenen Schneckenganges, erteilen sie dem Stroh eine Bewegung in Pfeilrichtung /8, d. h., es wird erneut von einem unterbrochenen Schneckenblech erfaßt. Nach Passieren einer unterbrochenen Schnecke findet an der perforierten Außenwand eine starke Verzögerung statt, so daß es erneut in den Bereich des Schneckenbleches 41 kommt.
Für ein einwandfreies Zusammenspiel dieser Doppelschnecke ist die Einstellung einer richtigen Steigung der Schnecke 41 in Verbindung mit genau bemessenen Winkeln α ausschlaggebend. Sollte eine zu kleine Schneckensteigung gewählt sein, würde die Gefahr der Verstopfung und damit ein wesentlich schlechterer Wirkungsgrad der Anlage gegeben sein. Hat man andererseits eine größere Steigung gewählt, wird dem durchlaufenden Stroh eine überschüssige Geschwindigkeit erteilt, so daß jetzt die Gefahr besteht, daß eine unzulässig große Körnermenge in dem Stroh verbleibt, da die Körner über die Siebplatten 21 und 23 hinwegschießen. In diesem Falle könnte also nur ein sehr schlechter Ausdrusch des Getreides erreicht werden. Die Größe des Winkels α beeinflußt auch den Wirkungsgrad der Vorrichtung insofern, als ein kleiner Winkel einen zu kleinen Durchlaß zwischen den einzelnen Schneckenblechen 23 gewähren würde, was unter anderem zur Folge hätte, daß an dieser Stelle sich Strohmassen festsetzen würden. Wäre andererseits der Winkel ß zu groß gewählt, würde das Stroh schließlich überhaupt nicht die Schneckenteile 43 passieren, d. h., es würde in der Trennlage verbleiben, was abermals die Ursache für eine Verstopfung wäre. Es ist daher zweckmäßig, daß der erwähnte Winkel a Werte zwischen 5 und 15° hat.
Die Zerreißung des Strohvlieses, welche für eine wirksame Trennung von Korn und Stroh erforderlich ist, wird wirksam unterstützt durch die bereits erwähnte Hin- und Herbewegung der Schneckenwelle 61, wodurch der Rotation der Förderschnecke eine axial gerichtete Schüttelbewegung überlagert wird. Die Förderschnecke 35 erteilt der Strohmasse also eine ständig zunehmende Geschwindigkeit, welche jede Gefahr einer Verstopfung ausschließt. Diese Geschwindigkeitszunahme in Verbindung mit den häufigen Richtungsänderungen des durchlaufenden Dreschgutes, unterbrochen durch gelegentliche Haltepunkte, führt insgesamt gesehen zu einer Bewegung, die sich aus folgenden Phasen zusammensetzt: Vorwärtsbewegung, Bewegungsstop, Massenteilung, Herausziehen, Überströmung und Verdichtung. Alle diese Teilvorgänge laufen auf verhältnismäßig geringem Raum in kurzer Zeit ab, bis schließlich das Stroh am Ende der Trennvorrichtung freigegeben wird. Hinzu kommt noch die verhältnismäßig hohe Drehzahl der Förderschnecke, wodurch infolge der auftretenden Zentrifugalkräfte die spezifisch schweren Körner in Richtung der Peripherie und damit auf die Siebfläche 21, 32 geschleudert werden.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Dresch- und Trennvorrichtung für gezogene oder selbstfahrende, im Querlängsfluß arbeitende Mähdrescher, deren von unten beaufschlagte Breitdreschtrommel noch im Querfluß, ihre Drehachse somit in Längsrichtung des Mähdreschers liegt, dadurch gekennzeichnet, daß im Anschluß an die Breitdreschtrommel (15) in Längsrichtung des Mähdreschers zwei gegenläufige mehrgängige Förderschnecken (25, 35) parallel zueinander so angeordnet sind, daß das mit einem radialen Wurfblech (28) versehene Abgabeende der ersten Schnecke (25) dem Aufnahmeende der zweiten Schnecke (35), die an ihrem Abgabeende ein ebenfalls radial gerichtetes Wurfblech (51) trägt, gegenüberliegt.
2. Dresch- und Trennvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Dreschtrommel (15) mit ihrem Dreschkorb (16) als auch die Förderschnecken (25, 35) mit den dazugehörigen Siebblechen (21, 32) und Abdeck-
blechen (22, 33) in einem einen Strohausgang (52) aufweisenden, schräg zur Vertikalen liegenden Gehäuse (12) angeordnet sind.
3. Dresch- und Trennvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schnecke (25) aus einem auf einem zylindrischen Rohr (26) angebrachten, mit konstanter Steigung verlaufenden Schneckengang (27), die zweite Schnecke (35) aus einem auf einem zylindrischen Rohr (36) angebrachten, mit in Forderrichtung zunehmender Steigung verlaufenden Schneckengang (41) besteht.
4. Dresch- und Trennvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Rohr (36) außer dem fortlaufenden Schneckengang (41) ein aus Blechteilen (43) bestehender unterbrochener Schneckengang vorgesehen ist.
5. Dresch- und Trennvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die den unterbrochenen Schneckengang darstellenden ao
Blechteile (43) in radialer Richtung etwa die doppelte Höhe wie der fortlaufende Schneckengang (41) haben.
6. Dresch- und Trennvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die aus den Schneckengängen (41, 43) bestehende Doppelschnecke (35) auf einer in Gleitlagern (62, 63) gelagerten Achse (61) axial verschiebbar angeordnet ist.
7. Dresch- und Trennvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Axialbewegung der Schnecke (35) durch an den Enden des zylindrischen Rohres (36) vorgesehene Nokkenbahnen (66) steuerbar ist, die sich an systemfesten Rollen (68, 69) abwälzen.
8. Dresch- und Trennvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Strohausgang (52) durch eine um ein Scharnier (54) bewegbare gebogene Klappe (54) in seinem Durchtrittsquerschnitt veränderbar ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 909524/39
DE1967I0033350 1966-04-01 1967-03-31 Dresch- und Trennvorrichtung fuer im Querlaengsfluss arbeitende Maehdrescher Pending DE1297390B (de)

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