DE2741059A1 - Putzmaschine - Google Patents
PutzmaschineInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G53/00—Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
- B65G53/34—Details
- B65G53/60—Devices for separating the materials from propellant gas
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F35/00—Accessories for mixers; Auxiliary operations or auxiliary devices; Parts or details of general application
- B01F35/181—Preventing generation of dust or dirt; Sieves; Filters
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- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F21/00—Implements for finishing work on buildings
- E04F21/02—Implements for finishing work on buildings for applying plasticised masses to surfaces, e.g. plastering walls
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Description
Anmelder: Rheinische Kalksteinwerke GmbH., Wulfrath
Putzmaschine.
5 U
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Putzmaschine mit Einrichtungen zur Aufnahme und zur Förderung von
Trockenputz unter Durchfeuchtung der Masse über eine
Schlauchleitung an der Arbeitsstelle, wobei auch Einrichtungen vorgesehen sind, die eine Versorgung der
Putzmaschine mit Trockenputzmasse mittels pneumatischer Förderung zulassen, im wesentlichen bestehend aus
Abdeckhaube mit Abluftfilter sowie Materialzuführungsleitung. Derartige Putzmaschinen werden in den letzten
Jahren zur Rationalisierung des Bauwesens in zunehmendem Maße eingesetzt. Da sie im wesentlichen die trockene
Materialmischung transportieren, mit Wasser anfeuchten und die feuchte Materialmasse durch Leitungen an die
Arbeitsstelle pressen, wo die Masse mittels einer Pressluftdüse angeworfen wird, müsste ihre Bezeichnung
richtiger Putzhilfsmaschine lauten. Das Abziehen und Glätten muss nach wie vor von Hand vorgenommen werden.
Eine Putzmaschine des aufgezeigten Typs und das Zufördern von Trockenputzmasse aus einem Silo sind
beispielsweise in der Dt-AS 2 o57 o64 beschrieben.
Die Putzmaschine wird in dem zu verputzenden Geschoss aufgestellt, während der Silo mit der Trockenputzmasse
sich auf der Baustelle in Erdgeschosshöhe befindet. Aus dem unter Überdruck stehenden Silo wird die Trockenmaterialmasse
über eine Schlauchleitung pneumatisch zur Putzmaschine gefördert. Diese Beschickung der Putzmaschine
ist besonders beim Verputzen der oberen Etagen in Hochhäusern vorteilhaft, andernfalls müsste die
Trockenputzmasse unter zusätzlichen Kosten abgesackt, partieweise hochgeschafft und in die Putzmaschine gefüllt
werden. Diese pneumatische Zuführung der Putzmasse zur Putzmaschine wirkt sich um so kostensparender
aus, je höher die Arbeitsstelle liegt, besonders daher in Höhen, die über der Kranhöhe liegen und die nur über
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Lastenaufzüge versorgt werden können.
Obwohl eine Reihe von Putzmaschinen im Handel erhältlich
sind, hat es sich jedoch gezeigt, dass zusammen mit den bekannten Fördersystemen eine pneumatische
Putzförderung oberhalb der 16. Etage, das sind circa 60 bis 7o m, auch bei leichten Innenputzen auf
Gips/Kalk-Basis nicht mehr möglich ist, da die Förderschläuche verstopfen. Für Kalk/Zement-Mörtel, die
höhere Schuttgewichte aufweisen, liegt die Fördergrenze noch unterhalb der 16. Etage.
Es bestand daher die Aufgabe, eine Einrichtung zu schaffen, mit deren Hilfe auch das pneumatische Fördern
direkt zur Putzmaschine in grössere Höhen als bisher möglich ist. Überraschenderweise wurde gefunden, dass
diese Aufgabe lösbar ist, wenn zwecks pneumatischer Zuführung der Trockenputzmasse über grössere Höhen
a) das Abluftfilter so dimensioniert ist, dass sich nur ein geringer Überdruck aufbaut,
b) die Wanne und die Abdeckhaube ein Volumen umschliessen, das mindestens doppelt so gross ist
wie der Inhalt der pneumatischen Zuführungsleitung an Trockenputzmasse während der Förderung,und
c) ein Überdruckventil vorgesehen ist.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung
werden vor die Filteröffnungen leit- beziehungsweise Abschirmbleche angeordnet; ferner ist es vorteilhaft,
im Sinne des Förderstromes vor das Filter Abscheider, zum Beispiel Zentrifugalabscheider anzuordnen.
Mit Hilfe einer erfindungsgemäss gestalteten Putzmaschine
gelang es, in eine Höhe von 13o m und über eine anschliessende horizontale Förderstrecke von weiteren 13o m
Trockenputzmasse der Mörtelgruppe 2, das heisst einen
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2741ÖS9
- Λ S
Zement/Kalk-Putζ mit relativ hohem Schüttgewicht von
einem Silo direkt zur Putzmaschine zu fördern. Der Silo hatte einen Trockenputzinhalt von 9 t, die
Füllung stand unter einem Überdruck von 2 Atmosphären. Als Förderleitung wurde ein Schlauch verwendet mit 6 cm
innerem Durchmesser. Da der Silo nur für 2 atü zugelassen war, wurde die Trockenputzmasse nur mit 1,2 atü
aus dem Silo abgezogen. In die Förderleitung wurde jedoch in Silonähe durch einen Kompressor Luft mit
2 atü eingespeist. Dieser zweite Kompressor ist nicht notwendig, wenn ein Silo vorgesehen wird, der beispielsweise
für 3 atü zugelassen ist und bei der zuvorgenannten
Förderhöhe eingesetzt wird. In diesem Fall kann nämlich das Material direkt mit 2 atü aus dem Silo abgezogen
werden. In dem obengenannten Beispiel konnten die Putzer 28o qm Putz in einer Dicke von 1,5 cm Stärke
anspritzen und abziehen in einer Zeit von 2 1/2 Stunden. Bei einer chargenweisen Beschickung der Putzmaschine
mit abgesacktem Material wäre allein für den Transport von 14o Sack Trockenputz mittels Lastenaufzug ein
ganzer Arbeitstag erforderlich. Unter Berücksichtigung der Einrichtungsdauer für die Putzmaschine andererseits
kann man aussagen, dass ohne Erreichung dieser Förderhöhe sich die Putzleistung halbieren würde. Bei der
benutzten Anlage hatte der Förderschlauch während der Förderung, wie empirisch festgestellt, einen Inhalt an
Trockenputzmasse von etwa 8o 1. Das Volumen der Putzmaschine, welches durch Wanne und Abdeckhaube eingeschlossen
wird, betrug etwa 3oo 1. Als Überdruckventil wurde eine Art Nassluftfilter benutzt, welches bei etwa
2oo bis 3oo mm Wassersäule Überdruck öffnete.
An Hand der Zeichnung soll die vorliegende Erfindung erläutert werden, wobei zu bemerken ist, dass konstruktive
Abweichungen von der chematischen Darstellung den beschriebenen Erfolg nicht in Frage stellen.
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-r-
Die in der Zeichnung dargestellte Putzmaschine besteht im wesentlichen aus der meist fahrbar ausgebildeten
Wanne ( 1 ), welche in ihrem unteren Teil eine elektrisch angetriebene Schnecke ( 2 ) enthält, die den
Trockenputz einer Mischkammer ( 3 ) zuführt, wo dieser über eine Leitung ( 4 ) mit der berechneten Menge Wasser
versetzt wird. Die Wasser/Putzmischung wird durch einen Mischer ( 5 ) durchgemischt und mittels einer
Schnecke ( 6 ) in die Nassputzleitung ( 7 ) gedrückt. Diese führt zur nicht gezeigten Putzarbeitsstelle und
endet in einem Mundstück, das mit Pressluft beaufschlagt wird zur Anschleuderung des Putzes.
Über der Wanne ( 1 ) befindet sich die Haube ( 8 ) mit
den Filtersäcken ( 9 ), dem Anschluss für die pneumatische Zuführung von Trockenputzmasse ( Io ), den
Leit- beziehungsweise Ablenkblechen ( 11 ), einem Abluftstutzen mit Überdruckventil ( 12 ) und einem
Niveautester ( 13 ). Dem Anschluss ( Io ) wird die Trockenputzmasse über eine nicht gezeigte Leitung von
einem Silo zugeführt.'Dieser Silo steht unter Überdruck; die Förderung erfolgt pneumatisch, sie wird von dem
Niveautester ( 13 ) gesteuert. Wenn der Putzer an der Arbeitsstelle seine Arbeit unterbrechen muss, besteht
die Gefahr, dass die Putzmaschine überfüllt wird. Bei einem gewissen Füllungsgrad gibt der Niveautester ein
entsprechendes Signal an die pneumatische Förderung, diese zu unterbrechen. Dabei kann die pneumatische
Förderung jedoch nicht einfach abgeschaltet werden, denn dies würde zu einer Verstopfung der Zuführungsleitung
führen. Vielmehr wird der Siloaustrag unterbrochen, während die pneumatische Förderung weiter
arbeitet und zwar mindestens so lange, bis die Förderleitung entleert ist.
Von Bedeutung ist generell, dass in der Putzmaschine während der Materialförderung nur ein geringer Überdruck
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herrscht, da sich andernfalls die Zuforderleitung verstopft
und die Förderung unterbrochen wird. Deswegen wird dieser Überdruck durch das Überdruckventil ( 12 )
begrenzt, zweckmässig auf einen Überdruck von 2oo - 3oo nun Wassersäule. Dies kann im einfachsten Fall
durch eine Rohrleitung bewerkstelligt werden, die entsprechend tief in einen mit Wasser gefüllten Behälter
eintaucht.
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Lee rse i te
Claims (3)
- PATENTBÜRODR. K. WIENSZD 4020 METTMANN 2741059GOLDBERGER STR. 108, RUF 02104/24201 XPatentansprüche:Putzmaschine mit Einrichtungen zur Aufnahme und zur Förderung von Trockenputz unter Durchfeuchtung der Masse über eine Schlauchleitung an der Arbeitsstelle, wobei auch Einrichtungen vorgesehen sind, die eine Versorgung der Putzmaschine mit Trockenputzmasse mittels pneumatischer Förderung zulassen, im wesentlichen bestehend aus Abdeckhaube mit Abluftfilter sowie Materialzuführungsleitung, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks pneumatischer Zuführung der Trockenputzmasse über grössere Höhena) das Abluftfilter so dimensioniert ist, dass sich nur ein geringer Überdruck aufbaut,b) die Wanne und die Abdeckhaube ein Volumen umschliessen, das mindestens doppelt so gross ist wie der Inhalt der pneumatischen Zuführungsleitung an Trockenputzmasse während der Förderung,c) und ein Überdruckventil vorgesehen ist.
- 2.) Putzmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Filteröffnung Leit- beziehungsweise Abschirmbleche angeordnet sind.
- 3.) Putzmaschine nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass vor die Filter Abscheider, zum Beispiel Zentrifugalabscheider gesetzt sind.3 0 S ü 1 1 / 0 5 U ~2
Priority Applications (4)
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| BE190331A BE870297A (fr) | 1977-09-13 | 1978-09-07 | Machine a enduire |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19772741059 DE2741059A1 (de) | 1977-09-13 | 1977-09-13 | Putzmaschine |
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- 1978-08-23 NL NL7808714A patent/NL7808714A/xx not_active Application Discontinuation
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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