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DE2638842A1 - Verfahren und vorrichtung zum ueberwachen gefaehrdeter personen mittels einer elektronischen ueberwachungseinrichtung - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum ueberwachen gefaehrdeter personen mittels einer elektronischen ueberwachungseinrichtung

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Publication number
DE2638842A1
DE2638842A1 DE19762638842 DE2638842A DE2638842A1 DE 2638842 A1 DE2638842 A1 DE 2638842A1 DE 19762638842 DE19762638842 DE 19762638842 DE 2638842 A DE2638842 A DE 2638842A DE 2638842 A1 DE2638842 A1 DE 2638842A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
transmitter
received
pulse
frequency
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19762638842
Other languages
English (en)
Inventor
Hubertus Ing Grad Koenigs
Sieghard Ing G Woisetschlaeger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Merit Elektrik GmbH
Original Assignee
Merit Elektrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Merit Elektrik GmbH filed Critical Merit Elektrik GmbH
Priority to DE19762638842 priority Critical patent/DE2638842A1/de
Publication of DE2638842A1 publication Critical patent/DE2638842A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B25/00Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems
    • G08B25/01Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems characterised by the transmission medium
    • G08B25/016Personal emergency signalling and security systems
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B21/00Alarms responsive to a single specified undesired or abnormal condition and not otherwise provided for
    • G08B21/02Alarms for ensuring the safety of persons
    • G08B21/04Alarms for ensuring the safety of persons responsive to non-activity, e.g. of elderly persons

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  • Business, Economics & Management (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Gerontology & Geriatric Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Transmitters (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Überwachen gefhr-
  • deter Personen mittels einer elektronischen tiberwachungseinrichtung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Überwachen gefährdeter Personen mittels einer elektronischen Überwachungseinrichtung mit einem Sender für die zu überwachende Person zur Aussendung von Funksignalen, die von einer zentralen Überwachungsstation empfangen und ausgewertet werden, und bezieht sich ferner auf eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens.
  • Das Verfahren und die Vorrichtung sollen dem Schutz von besonders gefährdeten Personen dienen, insbesondere älteren, gebrechlichen bzw. kranken Personen, aber auch Wachpersonal oder einzeln und allein arbeitenden Personen, deren Wohlbefinden und Sicherheit mit Hilfe von Funksignalen von einer zentralen Stelle aus überwacht werden soll.
  • Werden übliche Überwachungseinrichtungen mit einem Sender, einem Empfänger und einem Auswerter für die empfangenen Signale verwendet, so wird ein breiter Bereich von Sendefrequenzen benötigt, wenn man mit einer solchen Einrichtung eine größere Anzahl von Personen gleichzeitig überwachen will, da anderenfalls die Gefahr besteht, daß die von den zu überwachenden Personen gegebenen Signale nicht hinreichend voneinander unterschieden werden können, so daß Überwachungsfehler eintreten, die zu einer Gefährdung der zu überwachenden Personen führen können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine zuverlässig arbeitende Vorrichtung zum Überwachen gefährdeter Personen zu schaffen, womit es selbst bei einer Überwachung zahlreicher Personen möglich ist, mit einer minimalen Anzahl von Frequenzen auszukommen, ohne daß das Überwachungsergebnis in irgendeiner Weise nachteilig beeinflußt wird.
  • Diese Aufgabe findet ihre Lösung gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch, daß von dem Sender bei Betätigung einer Auslösevorrichtung codierte Funksignale ausgestrahlt werden, die in der zentralen Überwachungsstation empfangen und einem nachgeschalteten Auswerter zugeführt werden, der die Codierung der empfangenen Signale prüft und im Falle des richtigen Signals ein wahlweise optisches und/oder akustisches Signal gibt, und daß ein sich von diesem Signal unterscheidendes Warn- bzw. Alarmsignal gegeben wird, wenn das codierte Funksignal für eine festgelegte oder einstellbare Zeit ausgeblieben ist.
  • Zur Durchführung dieses Verfahrens ist die zu überwachende Person mit einem Funksender ausgerüstet, der in einer ersten Ausführungsform codierte Funksignale sendet, solange ein zu dem Sender gehörender Auslösekontakt betätigt wird. In der Überwachungszentrale befindet sich ein diesem Sender zugeordneter Empfänger, der die codierten Funksignale empfängt und an einen nachgeschalteten Auswerter weiterleitet, in dem die Codierung des empfangenen Signals geprüft und im Falle des richtigen Signals über einen Schaltteil ein wahlweise optisches und/oder akustisches Signal gegeben wird. Die Signaleinrichtung ist so gestaltet, daß ein sich deutlich von den normalerweise ausgelösten Signalgeräten unterscheidendes Anzeigemittel in Funktion tritt, wenn das codierte Funksignal für eine festgelegte bzw. einstellbare Zeit ausgeblieben ist und dadurch aufzeigt, daß die Person, die die Funksignale auslösen soll, dies nicht tut oder eventuell nicht tun kann, so daß ein sofortiges Handeln seitens der überwachenden Stelle erforderlich ist.
  • In einer zweiten Ausführungsform kann der Funksender zusätzlich mit einer Steuerung versehen sein, die nach einer sich stetig wiederholenden, festgelegten oder einstellbaren Zeit eine akustische, optische oder mechanische Signaleinrichtung im oder am Sender zeitbegrenzt auslöst, um die zu überwachende Person darauf hinzuweisen, daß der Funksender ausgelöst werden muß, der dann während einer bestimmten Zeit die schon erwähnten codierten Funksignale sendet und der Uberwachungszentrale damit die Auslösung durch die zu überwachende Person zu erkennen gibt.
  • Der Funkempfänger ist so ausgebildet, daß er selbsttätig auf Warn- bzw. Alarmsignal schaltet, wenn das Funksignal für zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Zeiteinheiten nicht empfangen worden ist. Eine Zeiteinheit entspricht der zwischen zwei Auslösungen der akustischen Signaleinrichtung im Sender liegenden Zeit.
  • In der ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Überwachungseinrichtung ist ein aus bekannten Bauelementen bestehender Sender mit einer eigenen, vorzugsweise aufladbaren Stronquelle ausgestattet, die ohne Ausbau aus dem Sender über das Stromversorgungsnetz auf- oder nachgeladen werden kann. Außerdem ist der Sender über ein Kabel mit einem Auslösekontakt verbunden, durch dessen Betätigung die Auslöseeinheit und damit der Sender aktiviert wird, der schon bei der geringsten Unterbrechung der Aktivierung zu senden aufhört, da er nicht über einen Mindestzeitbegrenzer oder dergleichen verfügt.
  • Der Empfänger für die Funksignale in der zentralen Überwachungsstation ist ebenfalls aus herkömmlichen Bauelementen zusammengesetzt.
  • Der dem Empfänger nachgeschaltete Auswerter ist so ausgebildet, daß er das vom Sender abgestrahlte und vom Empfänger demodulferte NF-Impulssignal identifiziert und bei richtigem Signal über seine in bekannter Bauart aufgebaute Leistungsstufe den Relaisausgang für zwei optische und/oder akustische Signalgeräte steuert.
  • Eine der Leistungsstufe vorgeschaltete Integrierstufe sorgt dafür, daß das von dem Signalauswerter kommende Signal aufsummiert wird, wodurch kurzzeitige Empfangsstörungen überbrückt werden können. Die Uberbrückungszeit ist vorzugsweise an einem Entladekreis einstellbar.
  • Solange am Empfänger das richtige Funksignal ansteht, arbeitet das eine der beiden Signalgeräte. Fehlen diese Funksignale länger als die mittels der Integrierstufe eingestellten Zeit, so wird das andere Signalgerät aufgeschaltet.
  • Der Aufbau der Sende- und der Empfangseinheit entspricht im übrigen den Bestimmungen nach VDE Q800 Klasse C, wonach ein beliebiger Defekt eine Störungsmeldung zur Folge hat.
  • In der gegenüber der ersten Ausführungsform abgewandelten zweiten Ausführungsform befindet sich im Sender, wie oben bereits kurz erwähnt, zusätzlich eine mit einem Zeitgeber ausgerüstete Steuerung, die nach einer sich stets wiederholenden bestimmten Zeit ein vorzugsweise akustisches Signalgerät auslöst, welches durch Betätigung des Auslösekontaktes des Senders abgeschaltet wird oder auch selbstabschaltend ausgelegt sein kann.
  • Der für die zweite Ausführungsform des Senders benötigte Auswerter entspricht dem Auswerter für die erste Ausführungsform. Lediglich die Integrierstufe wird mittels eines Entladekreises so eingestellt, daß, wenn das erwartete codierte Funksignal über zwei Zeiteinheiten des Senders vom Empfänger nicht empfangen worden ist, die Leistungsstufe von dem einen Signalgerät auf das andere Signalgerät umschaltet.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer in der Zeichnung schematisch dargestellten Überwachungseinrichtung. Es zeigen Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Senders für die Aussendung von Funksignalen bei Betätigung durch die zu überwachende Person, Fig. 2 verschiedene Impulsdiagramme zu dem von dem Sender gemäß Fig. 1 abgestrahlten codierten Funksignal, Fig. 3 ein Blockschaltbild einer bevorzugten Ausführungsform des HF-Empfängers der Uberwachungseinrichtung, Fig. 4 ein Blockschaltbild des Auswerters der Überwachungseinrichtung und Fig. 5 eine Folge von Impulsdiagrammen der in dem Auswerter verarbeiteten Funksignale und der für deren Identifizierung erzeugten Vergleichssignale.
  • Der in Fig. 1 dargestellte HF-Sender ist in herkömmlicher, für die Übertragung hochfrequenter Funksignale erprobter Technik aufgebaut. Seine wesentlichen Bestandteile sind ein Impulsgenerator 1, ein Frequenzteiler 2, eine Codiereinheit (Coder) 3, ein Modulator 4 und eine HF-Endstufe 5. Er besitzt ferner eine Auslöseeinheit 6, die durch ein Kabel 7 mit einem Auslösekontakt 8 verbunden ist, und einen aufladbaren Stromversorgungsteil 9 mit Ladebuchsen 10.
  • Eine gegenüber dieser ersten Ausführungsform abgewandelte bzw. ergänzte zweite Ausführungsform des Senders enthält zusätzlich (siehe punktiert umrandeter Teil in Fig. 1) noch einen Zeitgeber 11 und eine Steuereinheit 12 mit einem akustischen oder mechanischen Signalgeber 13 oder einem optischen Signalgeber 14, um die zu überwachende Person in bestimmten Zeitabständen auf die Betätigung des Auslösekontaktes 8 für den HF-Sender hinzuweisen.
  • Der HF-Sender dient der drahtlosen Übertragung eines binären - aus einer in bestimmter Weise codierten Impulsfolge bestehenden - Signals, das einem hochfrequenten Träger aufgeprägt wird.
  • Bei Betätigung des Auslösekontaktes bzw. Tasters 8 der Auslöseeinheit 6 werden die einzelnen Baugruppen des Senders von dem Stromversorgungsteil 9 mit der nötigen Betriebsspannung versorgt.
  • In dem Impulsgenerator 1 befindet sich ein astabiler Multivibrator, der bei Betätigung des Auslösekontaktes 8 eine Folge von Rechteckimpulsen variierbarer Frequenz - vorzugsweise etwa 500 Hz bis 1kHz - und Dauer erzeugt, deren Frequenz im Frequenzteiler 2 im Verhältnis 1 : 4 unterteilt wird. Mit der Frequenz f des Multivibrators ändert sich auch die Impulsbreite bzw. die Dauer T der Rechteckimpulse. Mit T = f er gibt sich bei f f = 500 Hz eine Impulsbreite T = 2 ms und für den positiven Impuls 1 ms, da die Impulse symmetrisch sind. Die Trägerfrequenz liegt vorzugsweise im 27 ME.z-Bereich (11m-Band), wobei für die Variation die dafür genehmigten Kanäle zur Verfügung stehen.
  • Die Impulse der Grund frequenz werden unmittelbar hinter dem Impulsgenerator 1 abgencmmen und über eine Leitung 15 der Codiereinheit 3 zugeführt, die aus einer NAND-Funktion besteht. Nach dieser Funktion werden Grundfrequenz und untersetzte Frequenz verknüpft, so daß am Ausgang der Codiereinheit 3 ein gemischtes Signal zur Verfügung steht, das aus einer Impulskette von je zwei Impulsen und zwei verschieden langen Pausen im Verhältnis 1 : 5 besteht, wie in dem Impulsdiagramm von Fig. 2 gezeigt ist, in dem bei a der Impuls der Grundfrequenz, bei "b" der Impuls der untersetzten Frequenz und bei "c" das codierte Signal erscheinen.
  • Das codierte Signal "c" wird invertiert und im Modulator 4 amplitudenmoduliert. Die Rechteckimpulse des zu übertragenden Signals erscheinen somit am Ausgang des Modulators 4 als Lücken in der modulierenden Hochfrequenzschwingung. Das modulierte Signal wird der HF-Endstufe 5 zugeführt, die im wesentlichen aus einem Oszillator, einem Doppel-P-Filter zum Unterdrücken unerwünschter Oberwellen und der eigentlichen Endstufe besteht.
  • In der ergänzten zweiten Ausführungsform ist der HF-Sender so ausgebildet, daß er in gewissen einstellbaren Zeitabständen aktiviert werden muß. Der Zeitpunkt des Einschaltens des Auslösekontaktes 8 wird durch den Zeitgeber 11 mit nachgeschalteter Steuereinheit 12 durch die Signalgeber 13, 14 entweder akustisch, optisch oder gegebenenfalls auch mechanisch angezeigt. Die Dauer der Anzeige kann durch die Steuereinheit 12 wahlweise auf einige Sekunden oder durch Betätigen des Auslösekontaktes 8 begrenzt werden. Im zweiten Fall erhält die Steuereinheit 12 von der Auslöseeinheit 6 ein Abschaltsignal.
  • Der Kern des in Fig. 3 in Form eines Blockschaltbildes dargestellten HF-Empfängers ist ein monolithisch integrierter handelsüblicher Baustein 22 vom Typ TCA 440, der an einen Eingangskreis 21 mit einem abstimmbaren Filter angeschlossen ist und aus einer geregelten HF-Vorstufe 221, einem Mischer 222, einem getrennten Oszillator 223 und einem geregelten ZF-Verstärker 224 mit drei regelbaren und einer festen Verstärkerstufe 225, 226, 227 und 228 besteht. Weitere wesentliche Bauteile des Empfängers sind ein abstimmbarer Schwingkreis 23, ein Filter 24 zur Selektrion der ZF bzw. Nullfrequenz und je ein Regelkreis zur Steuerung der HF-Vorstufe 25 und einer ZF-Stufe 26, ferner ein Gleichrichter 27 für das ZF-Signal und ein NF-Verstärker 28 für das niederfrequente Nutzsignal, das am Ausgang A der Verstärkerstufe als Impulsfolge zur Auswertung in der nächsten Stufe, das heißt in der in Fig.
  • 4 gezeigten Auswerteeinheit zur Verfügung steht. Für den Empfang der von dem HF-Sender kommenden Signale kann eine Netzantenne 20 dienen, deren Funktion beispielsweise das Stromleitungsnetz als Träger hochfrequenter Wellen übernehmen kann, indem es als Antenne wirkt. Zu diesem Zweck wird der Antenneneingang des Empfängers kapazitiv an die Phase des Lichtnetzes über die Netz zuleitung der Zentrale angekoppelt. Ein Koppelkondensator blockt alle Gleichspannungs- und NF-Anteile ab und überträgt nur die eventuell ankommenden HF-Anteile.
  • Der HF-Empfänger arbeitet wie folgt: Das von dem HF-Sender über die Netzantenne 20, die auch eine Teleskopantenne sein kann, empfangene Funksignal gelangt über das abstimmbare Filter des Eingangskreises 21 an den Eingang der integrierten Schaltung des Bausteines 22.
  • Hier wird das HF-Signal in der HF-Vorstufe 221 vorverstärkt und dann mit der im Oszillator 223 erzeugten Frequenz gemischt. Der abstimmbare Schwingkreis 23 dient der Regelung des integrierten Oszillators 223. Bei Bedarf kann die HF-Vorstufe 221 unabhängig von der ZF-Stufe 26 mit Hilfe des Regelkreises der HF-Vorstufe 25 gesteuert werden.
  • Das durch Mischung resultierende ZF-Signal wird im Filter 24, das auch ein Bandpaß sein kann, gefiltert, in den vier Verstärkerstufen des ZF-Verstärkers 224 verstärkt und im Gleichrichter 27 gleichgerichtet. Mit den in der ZF-Stufe 26 ausgefilterten Gleichspannungsanteilen des gleichgerichteten Signals werden die drei ersten Stufen 225, 226, 227 des ZF-Verstärkers 224 geregelt.
  • Zur weiteren Verarbeitung gelangt das gleichgerichtete ZF-Signal auf den NF-Verstärker 28, dessen Eingangsstufe die Gleichspannungsanteile auskoppelt. Das verstärkte NF-Signal steht dann am Ausgang A als Impulsfolge zur Auswertung in der Auswerteeinheit zur Verfügung.
  • Die in Fig. 4 ebenfalls in Form eines Blockschaltbildes dargestellte Auswerteeinheit besteht im wesentlichen aus einem Begrenzungsverstärker 31, einem Differentiationsglied 33 zur Triggerung eines Multivibrators 34, einem Frequenzteiler 35 mit einer Triggereinheit 32, einem NOR-Gatter 36, einem Gatter 37 mit der Funktion Exclusiv-Oder, einem Toleranzgeber 38, einem Integrationsglied 39 mit RC-Glied 40 zur Einstellung der Zeitkonstanten und einer Leistungsstufe 41 mit zwei Signalausgängen 42 und 43.
  • Die Auswerteeinheit hat die Aufgabe, das von dem Empfänger kommende demodulierte, in bestimmter Weise codierte NF-Signal mit einer in der Auswerteeinheit erzeugten, die gleiche Codierung wie das NF-Signal tragenden Impulskette innerhalb vorgegebener Toleranzen zu vergleichen. Nach dem Vergleich der beiden Impulsketten wird angezeigt, ob die beiden Signale übereinstimmen oder nicht.
  • Das NF-Signal, das am Eingang des begrenzenden Operationsverstärkers 31 anliegt, wird zunächst amplitudenverstärkt, geformt und verstärkt. Zur Triggerung des bistabilen Multivibrators 34 wird die geformte Impulskette im Differentiationsglied 33 invertiert und differenziert und - und das eine Mal unverändert, das andere Mal um 1800 phasenverschoben - auf die Basen der Transistoren der Multivibratorschaltung 34 gegeben. Die positiven Flanken der beiden Triggersignale bestimmen das Aussehen der am Ausgang des Multivibrators 34 anliegenden Impulskette, die in Fig. 5 dargestellt ist, wobei Ilalll das Signal am Ausgang des Begrenzungsverstärkers 31, llc1" das differenzierte Signal, ?le1kI das Signal am Ausgang der Multivibratorschaltung 34, 1in11 die Untersetzung der Frequenz und "a1" das Signal am Ausgang des NOR-Gatters 36 ist.
  • Die Frequenz der am Ausgang des Multivibrators 34 anliegenden Impulsfolge wird im Frequenzteiler 35 im Verhältnis 1 : 4 untersetzt. Das resultierende Signal X und das hinter dem Multivibrator 34 abgenommene ungeteilte Signal Y werden den beiden Eingängen des NOR-Gatters 36 zugeführt und in diesem entsprechend X v Y miteinander verknüpft. Die SyPchronisation des Frequenzteilers 35 erfolgt,wie in Fig. 5 gezeigt, durch zwei Impulse mit der Impulsdauer t1 jeweils nach Ablauf der Zeit t2 (lange Impulspause der externen Impulsfolge).
  • Den richtigen Zeitpunkt für die Synchronisation des Frequenzteilers 35 bestimmt die Zeitkonstante der als RC-Glied dienenden Triggereinheit 32. Hierbei ist nur zu fordern, daß die Aufladezeit des RC-Gliedes tL = tl + a t ist, wobei a t die Bauteiltoleranzen des Kondensators und des Widerstandes des RC-Gliedes bzw. der Triggereinheit 32 berücksichtigt.
  • Das am Ausgang des NOR-Gatters 36 anstehende Signal und das ursprüngliche NF-Signal werden schließlich auf das Gatter 37 mit der Funktion Exclusiv-Oder gegeben. Durch das Ausgangssignal des Gatters 37 wird unter Berücksichtigung der durch den Toleranzgeber 38 zugelassenen Toleranzen bei Koinzidenz der ankommenden Signale für mehr als 500 ms die Integrierstufe 39 angestoßen, die ihrerseits die Leistungsstufe 41 zum Treiben der Relaisausgänge 42 und 43 steuert. Das zeitliche Verhalten der Integrierstufe 39 bestimmt die Zeitkonstante des RC-Gliedes 40. So ist es möglich, kurzzeitige Störungen des Empfanges des Funksignals zu unterdrücken.
  • Die Relaisausgänge sind als potentialfreier Wechselkontakt ausgeführt. Liegt ein richtig codiertes Signal an, wird das Signalgerät 42 aktiviert, anderenfalls das Signalgerät 43.
  • Patentansprüche

Claims (12)

  1. Patentansprüche ;). Verfahren zum überwachen gefährdeter Personen mittels einer elektronischen Oberwachungseínrichtung it einem Sender für die zu überwachende Person zur Aussendung von Funksignalen, die von einer zentralen Vberwachungsstation empfangen und ausgewertet werden, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Sender bei Betätigung einer Auslösevorrichtung codierte Funksignale ausgestrahlt werden, die in der zentralen berwachungsstation empfangen und einem nachgeschalteten Auswerter zugeführt werden, der die Codierung der empfangenen Signale prüft und im Falle des richtigen Signals ein wahlweise optisches und/oder akustisches Signal gibt, und daß ein sich von diesem Signal unterscheidendes Warn- bzw. Alarmsignal gegeben wird, wenn das codierte Funksignal für eine festgelegte oder einstellbare Zeit ausgeblieben ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auswerter auf Warn- bzw Alarmsignal schaltet, wenn das Funksignal des Senders für mindestens zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Zeiteinheiten nicht empfangen worden ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Sender einstellbare Rechteckimpulse von vorzugsweise 500 Hz bis 1 kHz erzeugt und durch einen Frequenzteiler vorzugsweise in einem Verhältnis von 1 : 4 geteilt werden, daß die Grundfrequenz und die geteilte Frequenz in einem Coder verknüpft und derart codiert werden, daß am Ausgang des Coders eine Impulskette von je zwei Rechteckimpulsen und zwei verschieden langen Pausen im Verhältnis von 1 : 5 von kurzer zu langer pause steht.
  4. 4. Verfahren nach eine oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das vom Sender abgestrahlte codierte Funksignal im Empfänger deroduliert und im Auswerter einem darin erzeugten internen Impuls- bzw. Vergleichssignal gegenübergestellt wird.
  5. 5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das von Sender ahaestrahlt HF-Signal in dem Empfänger in einer integrierten Schaltung vorverstärkt und mit der Frequenz eines Oszillators gemischt wird, daß die in dieser Mischstufe erzeugte Zwischenfrequenz ein mechanisches Filter durchläuft und einem mehrstufigen, vorzugsweise vierstufigen ZF-Verstärker zugeführt wird, und daß das verstärkte Signal gleichgerichtet wird und auf eine Verstärkerstufe gelangt, in deren Eingangsstufe die in dem Signal enthaltenen Cleichspannungsanteile derart ausgekoppelt werden, daß das verstärkte Signal in Form eines Wechselspannungs-Signals zur weiteren Verarbeitung zur Verfügung steht.
  6. 6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das im Alarmfalle vorhandene externe Impulssignal invertiert und differenziert und sodann auf die Basen von zwei Multivibratortransistoren gegeben wird, und zwar auf eine Basis direkt und auf die andere Basis um 1800 phasenverschoben.
  7. 7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die am Ausgang der Multivibratortransistoren anstehenden Rechteckimpulse in einem Frequenzteiler in einem Verhältnis von 1 : 4 geteilt und anschließend mit dem ursprnglice Signal verknüpft werden.
  8. 8. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenzteiler jeweils nach Ablauf einer Zeit t2 (lange Impulspause der externen Impulsfolge) synchronisiert wird, indem ein Impuls auf den Synchronisationseingang des Frequenzteilers gegeben wird, wobei der jeweils richtige Zeitpunkt durch die Zeitkonstante eines gegebenenfalls einstellbaren RC-Gliedes bestimmt wird.
  9. 9. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das nach der Verknüpfung am Ausgang des Verknüpfungsgliedes (NOR-Gatter) anstehende 4interne Impuls signal mit dem externen Irrpulssignal, das im Alarmfall am Eingang der Auswerteeinheit ansteht, verglichen wird, und daß bei Anliegen eines Signals mit richtiger Codierung das eine der beiden Signalgeräte und beim Fehlen eines Signals bzw.
    beim Anliegen eines Signals mit abweichender Codierung das andere Signalgerät aufgeschaltet wird.
  10. 10. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Signalauswerter kommenden Signale vor der Signalgabe in einem Integrationsglied aufsummiert werden.
  11. 11. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Sender nach einer sich stetig wiederholenden, festgelegten oder einstellbaren Zeit ein akustisches, optisches oder mechanisches Wecksignal zeitbegrenzt ausgelöst wird.
  12. 12. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11 mit einem Sender für die zu überwachende Person zur Aussendung von Funksignalen, die von einer zentralen Uberwachungsstation empfangen und ausgewertet werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender einen Impulsgenerator (1), einen Frequenzteiler (2) und eine Codiereinheit (3) aufweist, die mit dem Frequenzteiler (2) einerseits und dem Impulsgenerator (1) andererseits so verbunden ist, daß am Ausgang der Codiereinheit (3) ein codiertes Signal zur Verfügung steht, und daß die dem Empfänger nachgeschaltete Auswerteeinheit einen Begrenzungsverstärker (31), ein Differentiationsglied (33) zur Triggerung eines Multivibrators (34), einen Frequenzteiler (35) mit einer Triggereinheit (32), ein NOR-Gatter (36) und ein Gatter (3) mit der Funktion Exclusiv-Oder für die Verarbeitung und den Vergleich der empfangenen externen Signale mit den im Auswerter erzeugten internen Impuls- bzw. Vergleichssignalen aufweist.
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