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Beschreibung
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. 4.
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Die drahtlose Steuerung von Schaltern für elektrische, optische und
akustische Signale ist an sich bekannt. Von Nachteil hierbei ist, daß ohne besonderen
technischen Aufwand solche Schalter unbefugterweise betätigt werden können.
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Nur als Beispiel sei erwähnt, daß es im Falle eines funkgesteuerten
Schalters genügt, den in Betracht kommenden Frequenzbereich signalmäßig durchzusteuern,
worauf der Schalter beim Überfahren der betreffenden Frequenz schalten wird bzw
oo daß dieses Durchstimmen von jedermann vorgenommen wurden kann. Ähnliches gilt
für die durch akustische, beispielsweise Ultraschallsignale oder durch optische
Signale gesteuerte Schalter.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung
bereitzustellen, die durch Unbefugte nicht ohne weiteres betätigt werden kann.
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Diese Aufgabe wird durch den kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1
bzw. 4 gelöst.
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Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
gekennzeichnet.
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Die Gesetzmäßigkeit der Aufeinanderfolge der einzelnen Signale eines
Signalpakets kann darin bestehen, daß die Zeitdauer zwischen den Signalen gleich
oder unterschiedlich groß sind.
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Die Gesetzmäßigkeit in der Beschaffenheit ist im wesentlichen durch
die Signalbeschaffenheit gegeben. Handelt es sich um ein Signal in Form von elektromagnetischen
Wellen, so ist die Gesetzmäßigkeit gegeben durch eine Amplituden-,
Frequenz-
und/oder Phasenmodulation der Signale. Handelt es sich bei den Signalen um Lichtsignale,
bzw. Infrarotsignale, gelten im wesentlichen dieselben Überlegungen.
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Gesetzmäßigkeit nach diesen Kriterien sind auch bei akustisch gesteuerten
Schaltern, insbesondere bei ultraschallgesteuerten Schaltern, denkbar, jedoch werden
wegen der großen Ubertragungsdämpfung dieser Signale, die praktischen Anwendungsfälle
beschränkt bleiben auf den Fall von Signalen konstanter Amplitude aber unterschiedlicher
großer Dauer.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, bei welcher im
Spektralgebiet des Infrarot gelegene Signale Verwendung finden, ist die Gesetzmäßigkeit
gegeben durch die Wahl unterschiedlicher Frequenzen für die einzelnen das Signalpaket
bildenden Signale.
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Ein Hauptanwendungsgebiet des erfindungsgemäßen Schalters liegt in
der Verwendung als EIN-AUS-Schalter bei Raumschutzgeräten. Die erfindungsgemäßen
Ausführungsformen, die mit Signalpaketen arbeiten, deren Signale Hochfrequenzsignale,
Lichtsignale oder Infrarotsignale sind, haben nun bei diesem Anwendungsfall den
Vorteil, daß diese Art von Signalen ohne weiteres durch Glas hindurchdringen. Hierdurch
wird eine montagefreie, kontaktlose AUS-EIN-Schaltung mit dem Vorteil möglich, daß
der Schaltvorgang innerhalb des durch das Raumschutzgerät geschützten Raumes durchgeführt
werden kann, ohne daß der Raum betreten werden muß. Letzteres war nach dem Stand
der Technik stets möglich und das Raumschutzgerät mußte noch vor Ablauf der Alarmansprechzeit
außer Betrieb gesetzt werden.
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Von besonderem Interesse ist die Anwendung der mit Signalen dieser
Art arbeitenden Schalter bei Raumwarngeräten, welche zur Sicherung von Personenkraftwagen
dienen.
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Andererseits ist der erfindungsgemäße Schalter auch als Schloß möglich
indem die eigentliche Schaltfunktion das Schloß öffnet bzw. schließt.
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Nachstehend ist die Erfindung anhand der Zeichnungen beispielsweise
näher beschrieben. In diesen sigen: Fig. 1, jeweils in Blockform und unter teilweiser
2 und 4 Verwendung digitaler Schaltungssymbolik verschiedene Ausführungsformen eines
mit Lichtsignalen im Gebiet des Infrarot arbeitenden Schalters,wobei die Gesetzmäßigkeit
in jeweils anderer Signalbeschaffenheit und Aufeinanderfolge besteht, Fig. 3 eine
bei der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2 auftretende Signalform, und Fig. 5 ein
Schaltungsdetail des Schalters gemäß Fig. 4.
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Bevor nachstehend auf einzelne erfindungsgemäße Schalter im Detail
eingegangen wird, sei darauf hingewiesen, daß die Signalpakete aus beliebig vielen
Signalen aufgebaut sein können. Selbst dann, wenn der anmeldungsgemäße Schalter
als Schloß Verwendung finden 8011, reichen drei bis fünf Signale aus, um eine große
Stückzahl unterschiedlich kodierter Schalter zu erhalten. Bei sehr großen Serien
wird eine Duplizierung des Codes P im programmgesteuerten Gerät verhindert.
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Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 wird davon ausgegangen, daß
das Signalpaket aus drei Signalen besteht. Die senderseitige Schaltungsanordnung
zur Erzeugung von Signalpaketen ist dort mit 1 bezeichnet und weist einen Mehrfachoszillator
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auf. Der Mehrfachoszillator 2 erzeugt für jeweils gleiche Zeitdauer T1 aufeinanderfolgend
drei Signale konstanter Amplitude jedoch unterschiedlicher Frequenz.
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Dies kann entweder dadurch erfolgen, daß drei Festoszillatoren in
zeitlicher Aufeinanderfolge jeweils für die Zeitdauer 1 freigegeben bzw. durchgeschaltet
werden. In Abänderung kann aber auch jeweils nach der Zeitdauer T1 das frequenzbestimmende
Glied des Oszillators verändert werden.
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Die Oszillatorsignale können z. B. sinus und/oder impulsförmig sein.
Mit 3 ist schematisch die Spannungsversorgung dieses Oszillators bezeichnet. An
dem Oszillatorausgang ist die Basis eines Verstärkertransistors 4 angeschlossen
in dessen Kollektorkreis zwei Dioden 5 und 6 angeordnet sind.
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5 ist eine Infrarotdiode die Infrarotlicht im Takt der Oszillatorsignale
aussendet, die parallel geschaltete Diode 6 ist eine im sichtbaren Bereich des Lichtes
arbeitende Anzeigediode.
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Der Oszillator ist so konzipiert, daß er in einfacher Weise hinsichtlich
seiner frequenzbestimmenden Glieder eingestellt werden kann, z. B. unter Verwendung
von ohmschen Bauteilen, etwa von hochpräzisen Metallschichtwiderständen.
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Hierdurch ist es möglich, jede Schaltungsanordnung (Gerät) in anderer
Weise zu kodieren. Beispielsweise mittels eines Schalters bzw. Druckknopfes 7 kann
der Oszillator 2 an die Versorgungsspannung gelegt und hiermit die Sendung eines
Signalpaketes und somit eine empfängerseitige Schaltfunktion ausgelöst werden.
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Die von der Infrarotdiode ausgesendeten Infrarotsignale werden von
einem empfangerseitigen Phototransistor 10 empfangen, dessen Spektralempfindlichkeit
im Bereich des emittierten Infrarot liegt.
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Gegebenenfalls kann durch sender- und/oder empfängerseitiges Vorsetzen
von optischen Filtern eine spektralmäßige Abstimmung zwischen 5 und 10 erreicht
werden. Es ist dies nicht im einzelnen dargestellt, es soll jedoch darauf hingewiesen
werden, daß hierin ein zusätzliches Codierungselement zu erblicken ist, welches
zu der Wahl der Gesetzmäßigkeit des Signalpaketes hinzutreten kann.
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Anstelle des Phototransistors kann auch irgendein anderer lichtempfindlicher
Bauteil Verwendung finden, dessen Spektralbereich gegebenenfalls durch vorgesetzte
optische Filter an das Sendersignal angepaßt ist.
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An dem Ps totransistor 10 ist eine Filterschaltung 11 angeschlossen,
deren Aufgabe es ist, Störkomponenten im Ausgangssignal des Phototransistors, welche
insbesondere durch Störlicht verursacht wurden, auszufiltern, so daß ein einer Filterschaltung
nachgeschalteter Verstärker 12 nur von Signalen angesteuert wird, welche einem senderseitigen
Signalpaket entsprechen.
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Der Ausgang des Verstärkers ist mit einer Dekodierschaltung bzw. Codeerkennung
15 verbunden.
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Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1, bei welchem das Signalpaket
aus drei Signalen konstanter Amplitude jedoch unterschiedlicher Frequenz besteht,
enthält die Dekodierschaltung 15 drei Frequenzvergleichsstufen 16, 17 und 18.
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Diese drei Vergleichs stufen sind unter Verwendung von UND-Gattern
19 und 20 so hintereinander geschaltet, daß an einem Eingang des UND-Gatters 19,
20 jeweils der Ausgang der vorhergehenden Vergleichsstufe 16 bzw. 17 und am anderen
Eingang des UND-Gatters, das Eingangssignal der Dekodierschaltung anliegt.
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Die Vergleichsstufe 16 ist auf die Frequenz f1 des ersten Signals,
die Vergleichsstufe 17 auf die Frequenz f2 des zweiten Signals und die Vergleichsstufe
18 auf die Frequenz f3 des dritten Signals des Signalpaketes abgestimmt.
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Bei den Vergleichsstufen kann es sich beispielsweise um Schwingkreise
handeln, welche jeweils auf die Frequenz f1, f2 bzw. f3 abgestimmt sind. Ist daher
das am Eingang der Dekodierschaltung anliegende Signal coderichtig aufgebaut, so
werden aufeinanderfolgend die Ausgänge der Stufen 16 bis 18 geschaltet. Es wird
daher am Ausgang von 18 dann und nur dann ein Ausgangssignal auftreten, wenn das
empfangene Signal coderichtig aufgebaut war. Mit 21 ist eine durch die Anordnung
zu betätigende (schaltende) Einrichtung bezeichnet.
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Der Dekodierschaltung 15 kann nun ein zeitverzögerter, aus den Stufen
23, 24 aufgebauter, monostabiler Multivibrator 22 parallel geschaltet sein. Die
Zeitverzögerung entspricht wenigstens jener Zeit, die vergeht, bis bei coderichtigen
Eingangssignalen der Ausgang von 18 durchgeschaltet ist. Liegt dann noch immer kein
Eingangssignal an 24, so kippt der monostabile Multivibrator und schaltet eine Alarmeinrichtung
25.
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Die Schaltung gemäß Fig. 1 kann ohne weiteres für ein Signalpaket
mit n-Signalen erweitert werden, indem senderseitig der Oszillator n-stufig aufgebaut
wird und in der Dekodierschaltung 157L Vergleichsstufen vorgesehen werden.
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Ferner sei erwähnt, ohne daß dies im Detail näher dargestellt ist,
daß die Dekodierschaltung erfindungsgemäß so konzipiert ist, daß durch Befugte die
Vergleichsfrequenzen an den Vergleichsstufen 16, 17, 18 in ebenso einfacher Weise
wie am Oszillator 2 die Oszillatorfrequenzen, beispielsweise durch Tausch von Präzisions-Metallschichtwiderständen,
eingestellt
werden können.
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In Weiterbildung der Erfindung können die das Signalpaket bildenden
Signale auch aus einer vorgegebenen Anzahl von Impulsen bestehen1 welche zu vorgegebenen
Taktzeitpunkten auftreten. Diese Impulse können von unterschiedlicher Dauer sein.
Fig. 3 zeigt ein solches Signalpaket. Auch können diese Impulse von einem Wechselspannungssignal
von z. B. einer Frequenz von 455 kHz getastet sein. Beispielsweise kann das Signalpaket
aus funf Impulsen bestehen. Die steigenden Flanken der Modulationsimpulse für das
Wechselspannungssignal können gleich weit beabstandet jedoch von unterschiedlicher
Breite Ti sein.
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Der Sender 50 besteht bei diesem Ausführungsbeispiel zunächst aus
einem Taktimpulsgenerator 51. Zur Festlegung der Flanken der das Signalpaket bildenden
Signalimpulse ist ein Untersetzer 52 von z. B. einem Untersetzungsverhältnis von
1 : 100 dem Taktimpulsgenerator 51 nachgeschaltet. An den Untersetzer 51 ist ein
Zähler 53 angeschlossen, der soviele Ausgänge aufweist, wie das Signalpaket Impulse
hat.
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Vorliegendenfalls soll ein Paket fünf Impulse umfassen, es sind demgemäß
5 Ausgänge vorgesehen, worauf aber die Erfindung keinesfalls beschränkt ist.
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Mit den Bezugsziffern 54 bis 58 sind Zähler definierten Inhalts bezeichnet,
die angestoßen an ihren 54', 55', 56', 57' und 58' Eingängen für eine einstellbare
Anzahl (=definier ter Inhalt) von 0 (oder 1) bis 99 (oder 100) Taktimpulsen an ihren
Ausgängen 54'' bis 58" aufeinanderfolgend aktiviert sind.
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Der an diese Ausgänge angeschlossene eine Eingang eines UND-Gatters
60 ist daher in Takt clock aufeinanderfolgend 100
für die vorbestimmten
Inhalte der Zähler 54 bis 58, d. h.
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für die Dauer der an diesen Zähler einstellbaren clock-Impulsen, hoch.
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Die an dieser Eingangsklemme des UND-Gatters anliegende Signalform
zeigt Fig. 3, wobei Ti die durch Hundert heruntergeteilte clock-Frequenz und T1,
arc2, T3, T4 und T5 die an den Zählern 54, 55, 56, 57 bzw. 58 voreinstellbare Zahl
von Olockimpulsen (definierter ZSllerinhalt) bedeutet.
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Am anderen Eingang des UND-Gatters liegt ein Wechselspannungssignal,
vorzugsweise einer Frequenz von 455 kHz, von einem Generator 61, an. Die Ausgangsstufe
62 wird somit mit einer Folge von Wechselspannungssignalen konstanter Amplitude
und konstanter Frequenz jedoch unterschiedlicher Dauer angesteuert. In Ubereinstimmung
mit der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1 kann die Senderausgangsstufe 61 durch eine
Ansteuerstufe, z. B. einen Transistor, für eine Infrarotdiode gebildet sein.
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Den zugehörigen Empfänger 70 zeigt der rechte Teil der Fig. 2.
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71 ist eine Eingangsstufe, die analog zu Fig. 1 aus einem auf Infrarotstrahlung
ansprechenden Phototransistor, bzw.
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aus der Kombination eines Phototransistors mit angepaßtem Spektralfilter
besteht. Dieser Eingangsstufe nachgeschaltet ist ein Bandfilter 72, dessen Mittenfrequenz
mit der Frequenz der Tastsignale zusammenfällt. Ist die Frequenz der Tastsignale
wie oben erwähnt, 455 kHz, so ergibt sich der Vorteil, daß für dieses Bandfilter
die handelsüblichen Rundfunk ZF-Bandfilter verwendet werden können. Die Erfindung
ist aber keinesfalls auf eine Frequenz von 455 kHz für die Tastsignale beschränkt,
vielmehr in der Wahl dieser Frequenz eine weitere Codierungsmöglichkeit.
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An das Bandfilter 72 ist ein Gleichrichter 73 angeschlossen, an dessen
Ausgang im wesentlichen das Hüllsignal, also jene
Rechteckimpulsfolge
auftritt, wie sie an dem einen Eingang des senderseitigen UND-Gatters 60 anliegt
und wie sie in Fig. 3 gezeigt ist.
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Durch dieses Impulspaket soll eine Schaltungsanordnung 100 geschaltet
werden, allerdings dann und nur dann, wenn eine definierte Ubereinstimmung der Codierung
des empfangenen Signals mit der senderseitigen gewählten Codierung 73 und 100 liegenden
Schaltung elektronisch mit einer Codeschablone verglichen, die entsprechend dem
senderseitigen Code einstellbar ist.
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Empfangsseitig ist zunächst ein Taktsignalgenerator 74 vor gesehen,
welcher von einem ankommenden Signal angestoßen wird. Iii J bereinstimmung mit dem
Sender 50 ist auch empfängerseitig eine Untersetzerstufe 75 vorgesehen, welche die
vom Taktsignalgenerator erzeugten Signale im selben Verhältnis untersetzt wie die
Stufe 51, als 1 : 100. An die Untersetzerstufe 75 ist ein dem Zähler 52 entsprechender
Zähler 76 mit gleichfalls fünf Ausgängen angeschlossen, welche aufeinanderfolgende
im Takt von hundert Clockimpulsen jeweils aktiviert werden und Zähler 77 bis 81
(Speicher) variablen Inhalts ansteuern, die an ihren Ausgängen 77" bis 81" aufeinanderfolgend
diese Zählerinhalte abgeben.
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Diese Zählerinhalte stellen die Codeschablone dar, die mit Hilfe der
Vergleichsstufen 82 bis 86 mit dem empfangenen Signalpaket verglichen wird.
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Der Ausgang des Gleichrichters 79 ist an eine Sammelschiene 90 gelegt,
an die ein Eingang jeder Vergleichsstufe angeschlossen ist. Der Vergleich erfolgt
nun in der Weise, daß zunächst in der Vergleichsstufe 82 das erste Signal des Signalpakets
mit dem über 77" angelieferten variablen Zählerinhalt von 77 verglichen wird. Stellt
82 Identität fest, so wird über 91 die Vergleichsstufe 83 für den Vergleich des
zweiten
Signals des Signalpakets mit dem entsprechenden Teil der
Codeschablone freigegeben usw. Stellen alle fünf Vergleichsstufen aufeinanderfolgende
Identität fest, so tritt am Ausgang 93 ein Signal auf, das an dem einen Eingang
eines UND-Gatters 96 anliegt, an dessen Ausgang die zu schaltende Anordnung 100
angeschlossen ist. Dasselbe Signal (high oder low) liegt am anderen Eingang des
UND-Gatters von einer Rückstellschaltung 97, 98 an.
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98 ist eine Untersetz-erstufe, deren Untersetzungsverhältnis so gewählt
ist, daß nach Beendigung des Signalpakets 98 ein Signal abgegeben wird, welches
von der selben Art wie das über das RC-Glied (Einschaltreset) 99 an 97 anliegende
Signal ist. Der Ausgang von 97 ist nicht nur an den einen Eingang von 96 geführt,
sondern auch an einen Rückstelleingang aller Zähler variablen Inhalts 77 bis 81
und aller Vergleichsstufen 82 bis 86, was der Ubersichtlichkeit halber im Detail
nicht gezeigt ist. Die Empfängerschaltung wird somit nach Beendigung jedes Signalpaketes
wieder in ihre Ausgangsstellung rückgestellt.
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Tritt jedoch kein positives Ausgangssignal auf, so wird beim Auftreten
des Rückstellsignals Alarm gegeben. Der Ausgang kann im Falle der Schaltung gemäß
Fig. 1 wieder als bistabile Kippstufe oder als Impulsstufe ausgebildet sein.
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Fig. 4 zeigt eine erfindungsgemäße Weiterbildung der Schaltungsanordnung
gemäß Fig. 1 und es sind mit Fig. 1 übereinstimmende Baugruppen bzw. Bauteile mit
denselben Bezugsziffern bezeichnet.
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Mit 400 ist eine Generator-Modulatorschaltung bezeichnet, deren Generator
die Trägerschwingung von z. B. 455 kEz erzeugt. 2 ist wieder der Mehrfachoszillator
gemäß Fig. 1, welche beispielsweise ein Signalpaket in Form von drei
Signalen
gleicher Amplitude, und gleicher Dauer aber unterschiedlicher Frequenz erzeugt.
Mit Hilfe des Modulatorteiles von 400 wird dann der 455 kHz Träger mit diesen einzelnen
Sinus strömen frequenzmoduliert und es wird ein Signalpaket am Ausgang von 400 erhalten,
welches aus Teilsignalen besteht, welche signifikant unterschiedliche Frequenzspektren
besitzen.
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Diese Betriebsspannungsversorgung des Oszillators 2 kann entweder
gemäßFig. 1 mit einer gesonderten Versorgungs spannungsquelle 3 erfolgen oder es
kann gemäß Fig. 4 eine Gleichrichterschaltung 401 vorgesehen sein, welche die in
entsprechender Höhe aus 400 mit dem Ubertrager 402 ausgekoppelte Spannung gleichrichtet;
diese gleichgerichtete Spannung wird dem Oszillator 2 als Versorgungsspannung zugeführt.
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Der Ausgang der Oszillator-Modulatorschaltung 400 ist in Übereinstimmung
mit Fig. 1 an eine Transistorträgerstufe angeschlossen, in deren Kollektorkreis
die Infrarotdiode angeordnet ist.
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Der Schalter 1 zum Abrufen eines Signalpakets wird vorliegendenfalls
zweckmäßig Teil der Oszillator-Modulatorschaltung 400 sein und z. B. den Trägersignaloszillator
(455 kHz-Generator) von der Versorgungsspannung trennen.
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Fig. 5 zeigt schematisch eine mögliche Ausbildungsform einer Oszillator-Modulatorschaltung
400. Der Transistor 500 ist als Sperrschwinger mit dem Schwingkreis 501 im Kollektorkreis
geschaltet. Dem Schwingkreis 501 ist eine Kapazitätsdiode 502 parallel geschaltet,
deren Kapazität sich entsprechend dem vom Generator 2 gelieferten Signal ändert.
3 ist der Signalpaketschalter.
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Der Empfänger hat als Eingangsstufe, wie bei der Ausführungsform nach
Fig einen Phototransistor 10, gegebenenfalls mit Spektralfilter, dem ein 455 kBz
Bandfilter 410 nachgeschaltet ist. 411 ist ein FM-Demodulator, an dessen Ausgang
ein Signalpaket auftritt, das aus Teilsignalen jeweils gleicher Dauer und konstanter
Amplitude aber unterschiedlicher Frequenz bestehen.
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Die auf dem FM-Demodulator 411 folgende Schaltungsanordnung beginnend
mit dem Verstärker 12 zur coderichtigen Steuerung der Einrichtung 21 bzw. zum Schalten
der Alarmeinrichtung 25 ist in Ubereinstimmung mit der Schaltungsanordnung gemäß
Fig. 1 ausgebildet.
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Weitere erfindungsgemäße Ausführungsformen können darin bestehen,
daß die Infrarotdioden der Senderstufen 4 bzw. 62 durch Leuchtdioden, welche sichtbares
Licht emittieren ersetzt sind. Naturgemäß sind dann in den Empfängern 10 bzw.
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71 entsprechende photoelektrische Bauteile, z. B. Photozellen, als
Eingangsstufen vorgesehen.
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Wie bereits eingangs erläutert, kann die Erfindung auch mit Signalpaketen
variiert werden, deren Signale elektromagnetische Wellen sind, z. B. Hochfrequenzsignale
sind, die etwa im UKW-Bereich liegen. Ein nach diesem Prinzip arbeitender Schalter
kann gleichfalls in der in den Fig. 1 oder 2 gezeigten Art realisiert werden, jedoch
unter Berücksichtigung der in der Fig. 6 gezeigten Modifikation. Hiernach wird an
die Leitung 26 bzw. 35 anstelle der Ausgangsstufe 4 (Fig. 1) bzw. der Ausgangsstufe
62 (Fig. 2) ein Trägerfrequenzgenerator samt Modulatorstufe angeschlossen, welche
bei den in Fig. 6 durch den Block 30 dargestellt sind. Die Frequenz Modulatorstufe
30 speist eine auf die Antenne 32 arbeitende Senderstufe 31, die - wie angedeutet
- durch einen Sendetransistor gebildet sein kann.
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Empfängerseitig sind die Stufen 10, 11 gemäß Fig. 1 bzw.
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die Stufen 71,-72, 73 gemäß Fig. 2 ersetzt durch eine Empfänger-Demodulatorstufe
34 samt Antenne 33. Die Stufe 34 ist dann an die Leitung 27 bzw. 90 angeschlossen.
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Hinsichtlich der gewählten Modulation unterliegt die Erfindung keinerlei
Beschränkung, es kann sowohl mit Amplituden- als auch Frequenz- oder Phasenmodulation
gearbeitet werden. Modulations- und Demodulationsstufen sind dann entsprechend ausgebildet.
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Bei einer weiteren Ausführungsvariante der Erfindung kann das längs
26 bzw. 35 auftretende Signal direkt ausgestrahlt und über 27 bzw. 90 direkt empfangen
der Eingangsstufe gegebenenfalls W er eine Filterschaltung zugeführt werden.
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Bei einem mit Ultraschallsignalen arbeitenden erfindungsgemäßen Schalter
wird aus eingangs bereits dargelegten Gründen einem Signalpaket der Vorzug gegeben
werden, bei welchem die Signale von unterschiedlicher Größe durchführbar sind. Eine
diesbezügliche Schaltung ist gebildet durch die Kombination der Schaltung gemäß
Fig. 2 mit jener gemäß Fig. 7.
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Diese Kombination besteht darin, daß an dem einen Eingang des UND-Gatters
60 nicht ein 455 kHz Generator angeschlossen wird, sondern ein Generator niedrigerer
Frequenz 3, z. B.
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40 kHz angeschlossen ist. Am Ausgang des UND-Gatters treten daher
auch hier Signalpakete gemäß Fig. 3 auf, die mit einem Wechselspannungssignal getastet
sind. 38 ist ein Verstärker, 39 der eigentliche Ultraschallwandler, welcher die
elektrischen Signale in Ultraschallsignale umsetzt. Beide Stufen 38 und 39 entsprechen
der StuSe 62 gemäß Fig. 2.
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Auf der Empfangsstufe ist als Eingangsstufe ein Ultraschallmikrophon
40 vorgesehen, dem ein Verstärker 41 und diesem
wieder ein Gleichrichter
nachgeschaltet ist. Der Ausgaiig des Gleichrichters 42 ist an die Sammelschiene
90 angeschlossen.
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In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die Ultraschallwandler
39, 40 auch akustische Wandler sein.