DE2634070A1 - Lagerung fuer den schaft eines spinnrotors - Google Patents
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Description
- Lagerung für den Schaft eines Spinnrotors
- Sei einer hekannten Lagerung für den Schaft eines Spinnrotors (OE-PS 270 459), bei der der Schaft radial in einem zwischen zwei Stützrollenpaaren bestehenden Keilspalt gehalten und axial durch Magnetkraft fixiert ist, sind am freien Ende des Schaftes mit Axialahstand voneinander zwei Ringmagnete größeren Durchmessers als demjenigen des Schaftes befestigt, denen sie etua zur Hälfte ihres Umfanges umgreifend ausgebildete Polschuhe eines seitlich des Schaftes am Lagerhock befestigten Permanentmagneten zugeordnet sind. Diese Polschuhausbildung erfordert es, einen relativ oroßen und deswegen sperrigen Magneten anwenden zu müssen, und außerdem sind zum Einsetzen und zum Herausnehmen des Schaftes in diese bzw. aus dieser Lagerung zufolge der radial den Schaft überragenden Ringmagnete außer der Axialbewegung auch erhebliche seitliche Schaftbewegungen erforderlich, die insbesondere dann, wenn dem Schaft ein ihn im Keilspalt haltender Tangentialantriebsriemen zugeordnet werden soll, auch bei dem Schaft zur Unterbrechung der Antriebsverhindung ausreichend weit abgehobenen Riemen noch nicht ohne weiteres möglich ist -Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine eine hohe Federsteifigkeit erbringende und dadurch eine sichere Axial fixierung des Schaft es gewährleistende Magnet anordnung gedrungenen Aufbaues zu schaffen, die zugleich auch ein nur durch eine Axial verschiebung des Schaftes mögliches Einsetzen in den und Herausnehmen aus dem Keilspalt zuläßt.
- Diese Aufgabe ist durch die im Anspruch 1 genannte Erfindung gelöst.
- Es ist zwar bekannt (DT-OS 2 108 590), am Schaft eines Spinnrotors in Axialrichtung nebeneinanderliegend mehrere axial magnetisierte, scheibenförmige Magnete, deren Durchmesser großer als derjenige des Schaftes ist, gleichpolig einander zugekehrt anzuordnen und diesen Magneten zugeordnete, sie radial umgreifende, ebenfalls axial magnetisierte Ringmagnete am feststeSenden Lagergehäuse vorzusehen, die die gleiche Polfolge wie die SchaftmEgnete haben. Die dann also gleichpolig einander gegenüberstehenden Schaft- und Gehäusemagnete hilden hier aber ein magnetisches Radial-Halslager für den axial in einem Spurlager abgestützten Rotorschaft, der überdies auch nicht an Stützrollenpaaren lagert, so daß sich hier das Problem des Einsetzens und Lösens des Schaftes in eine bzw. aus einer solchen Lagerung gar nicht stellt.
- Es ist weiter bekannt (DT-OS 2 012 490), einen an einem Stützrollenpaar bzw. im Keilspalt zwischen zwei Stützrollenpaaren lagernden Spinnrotorschaft durch Magnetkraft in radialer Anlage an den Stützrollen zu halten, wobei am orstfesten Lagerbock seitlich des Schaftes in Axialrichtung des Schaftes übereinanderliegende, zwischen sich plattenförmige Polschuhe aufnehmende, axial-magnetisierte Magnete mit jeweils einander zugekehrten gleichen Polen angeordnet sind.
- Die Magnete wirken vermittels ihrer Polschuhe auf den aus ferromagnetischem Material bestehenden Schaft ein, dessen freies Ende axial in einem-Spurlager abgestützt ist und durch einen jenseits des Schaftendes angeordneten weiteren Permanentmagneten, dem eine am Ende des Schaftes befestigte und diesen im Durchmesser erheblich überragende ferromagnetische Scheibe zugeordnet ist, in diesem Spurlager axial festgehalten ist. Hier ist also die Axiallage des Schaftes mechanisch durch das Spurlager bestimmt, und die dortige Magnetanordnung dient lediglich dazu, den Schaft gegen das Lösen aus diesem Spurlager zu sichern. Die getroffenen Gestaltungen erfordern beim Einsetzen des Schaftes in die Lagerung und bei seinem Herausnehmen aus dieser erhebliche seitliche Bewegungen des Schaftes gegenüber den Stützrollen.
- Schließlich ist es bekannt, im zwischen zwei Stützrollenpaaren hestehenden Keilspalt Falschdrallröhrchen durch Magnetkraft radial und axial festzuhalten (GD-PS 998 091). Dahei ist einem mit dem Falschdrallrührchen verbundenen, axial magnetisierten und beiden Endes mit Polschuhen versehenen Ringmagneten ein gleichartiger, an der Stützrolle gelagerter Ringmagnet mit seinen entgegengesetzten Polen zugeordnet. Da diese einseitig zueinander vorgenommenen Magnetanordnungen hauptsächlich der radlalen Halterung des Falschdrallröhrchens an den Stützrollen dient, ergibt sich, daß das Falschdrallröhrchen mit seinem Ringmagnet in einem in Umfangsrichtung inhomogenen Magnetfeld urniduFt, wadurch zwangsläufig Ummagnetisierungsverluste auftreten, die für ein derartiges, relativ massearmes zu haltendes Teil tragbar sind, für eine Halterung der erfindungsgemäßen Gattung im Hinblick auf die auftretenden wesentlich gröberen Kräfte aber nicht ohne Nachteil in Kauf genommen werden kann. Zudem überragt auch hier der mit dem rotierenden Teil verbundene Ringmagnet dieses Teil erheblich in radialer Richtung, was für diese Halterung, in die und aus der das im übrigen freiliegende Falschdrallröhrchen in radialer Richtung eingesetzt bzw.
- herausgenommen wird, zwar ohne Bedeutung ist, bei einer Lagerung der erfindungsgemäßen Gattung aber wegen des den Spinnrotor umschließenden Gehäuses nicht möglich ist.
- Durch die im Anspruch 2 genannte Weiterhildung der Erfindung wird eine optimale Ausnutzung der Magnetkräfte und dadurch eine besonders hohe Federsteifigkeit der Axialhalterung erreicht. Es ist - - -also gewährleistet, daß den auf den Schaft wirkenden Axialkräften, die beispielsweise von den auf den Spinnrotor einwirkenden Luftströmungen hervorgerufen werden, die im den Spinnrotor umschlieBenden Gehäuse zufolge dort bestehenden Luftunterdruckes herrschen, eine große Magnetrückstellkraft entgegensteht, die sich bei relativ geringen Axialverschiebungen noch stark steigert.
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
- Die Figur zeigt in Seitenansicht ein teilweise im Schnitt dargestelltes sogenanntes indirektes Lager für einen Spinnrotor einer flffen-End-Spinnvorrichtung.
- Im mit 1 bezeichneten Lagerbock sind nebeneinanderliegend, axial aber zueinander versetzt, zwei Lagergehäuse für je eine Welle 2 bzw. 3 befestigt. Die Welle 2 trägt ein Stützrollenpaar 4, 4', die Welle 3 ein Stützrollenpaar 5, 5'. Im zwischen diesen heiden Stützrollenpaaren bestehenden Keilspalt lagert ein Schaft 6, der von einem andererseits auf ihm aufliegenden Tangentialantriebsriemen 7 radial in den Keilspalt gedrängt wird. Der Schaft 6 durchgreift beidseits mit Spiel Schilde des Lagerbockes 1 und trägt am einen Ende einen Spinnrotor 8, der innerhalb eines nicht dargestellten Gehäuses liegt.
- Der Axialfixierung des Schaftes 6 und damit der genauen Halterung des Spinnrotors 8 gegenüber den ihm zugeordneten Wänden des Gehäuses und anderen Bauteilen der SpinnvJrrichtung, z.B. dem Faserzuführkanal und dem Fadenabzugsrohr, dient die am anderen Schaftende vorgesehene Magnet anordnung.
- Am freien Ende des dargestellten Schaftes 6 sind drei gleiche, axial magnetisierte Permanentmagnete 9 befestigt'. Zwischen den Magneten und beiden Endes der Magnetreihe befinden sich scheibenförmige Polschuhe 10, und die Magnete 9 sind mit jeweils gleichen Polen einander zugekehrt angeordnet.
- Die Magnete 9 und ihre Pol schuhe 10 können durch Kleben mit ein ander und mit dem Schaft 6 verbunden sein, wobei ihnen dann der gleiche Durchmesser gegeben ist, den der Schaft 6 hat.
- Zusätzlich zur Klebung oder auch ohne eine solche kann eine mechanische Festlegung der Magnete und ihrer Polschuhe aneinander und am Schaft vorgenommen sein, z.8. durch eine die Magnete und die Polschuhe durchgreifende, in den Schaft eingesetzte Schraube.
- Die Figur zeigt, daß die Magnete 9 und ihre Polschuhe 10 in einen entsprechend großen, endseitig offenen Hohlraum eines Schaftansatzes II aus nicht magnetischem Material eingesetzt sind, und in diesem, z.B. durch Kleben, festgehalten sind. Der Schaftansatz 11 hat den gleichen Außendurchmeseer uie der Schaft 6.
- Dieser schaftseitigen Magnetanordnung ist eine mit dem Lagerbock 1 verhundene Magnetanordnung zugeordnet, die in einem am Lagerbockschild 12 befestigten Gehäuse 13 untergebracht ist. In diesem Gehäuse 13 ist für jeden der Schaftmagnete 9 ein ihn umgreifender, axial magnetisierter Ringmagnet 14 entsprechender axialer Länge angeordnet, und zwischen diesen Ringmagneten 14 und auch beiden Endes dieser Ringmagnetreihe befinden sich ringförmige Polschuhe 15.
- Diese Ringmagnete 14 sind ebenfalls gleichpolig einander zugekehrt aber in entgegengesetzter Polfolge den Schaftmagneten 9 zugeordnet, so daß zwischen den Polschuhen 10 und 15 ein Magnetfluß besteht, der die Pol schuhe 10 und damit auch den Rotorschaft 6 in die durch den Ort der Pol schuhe 15 gegebene Lage zwingt und in dieser festhält.
- Die Ringteile 14, 15 umgreiFen den Schaftansatz 11 mit engem Luftspaltahstand. Ein das Gehäuse 13 endseitig verschließender Deckel 16 hält diese Teile in ihrer Lage fest.
- Die Dicke der Polschuhe 10 und 15, also ihre axiale Länge, ist vorteilhafterweise geringfügig größer als diejenige Dicke, die sie bei einer Sättigung durch den Magnet fluß haben. Bei dieser Dickenwahl ergibt sich eine optimale Ausnutzung-der-MagRetkrKFte-^ und damit auch die optimale Federsteifigkeit der Axialhalterung.
- Die beschriebene gedrungen aufgebaute Magnet anordnung erlaubt es, bei wenig vom Schaft 6 abgehobenem Riemen 7, also nach einer Lösung der Antriebsverbindung, den Schaft 6 unter Überwindung dar Magnetkraft durch nur in seiner Axialrichtung verlautende Uerschiehungen aus seiner Lagerung herauszunehmen und in sie einsetzen zu können.
- Es liegt im Rahmen der Erfindung, anstelle der dargestellten drei Magnetsysteme eine andere Systemanzahl an@u@enden.
Claims (3)
- Ansprüche 1. Lagerung für den Schaft eines Spinnpotors, bei der der Schaft radial in einem zwischen zwei Stützrollenpaaren hestehenden Keilspalt gehalten und axial durch Magnete kraft fixiert ist, die zwischen am Schaft befestigten Magneten und diesen zugeordneten, dm Lagerbock befestigten Magneten besteht , d a d Lt r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß am Ende des Schaftes (6) unter ßeibehaltung seines Durchmessers zumindest zwei axial magnetisierte Permanentmagnete (9j mit jedem Pol zugeordnetem scheibenförmigen Polschuh (10) gleichpolig einander zugekehrt festgelegt sind und daß jedem dieser Schaf-tmagnete (9) ein am Lagerbock (1) festgelegter, den Schaft mit Luftspaltabstand umgreifend angeordneter, axial magnetisierter Ftingmagnet (14) gleicher axialer Länge mit ar jedem Pol angeordnetem ringformigen Polschuh (15) zugeordnet ist und die Ringmagnete (14) in gegenüber den Schaftmagneten (9) entgegengesetzter Polfolge angeordnet sind.
- 2. Lagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet1 daß den den Permanentmagneten (9, 14) zugeordneten Polschuhen (10, 15) eine Dicke gegehen ist, die geringfügig großer als die bei Sättigung durch den Magnetfluß bestehende Polschuhdicke ist.
- 3. Lagerung nach Anspruch 1 und 2,dadurch gekennzeichnet, daß die schaftseitigen Magnete(9) mit ihren Polschuhen (10) In einem Hohlraum eines Schaftansatzes (11) festgelegt sind.
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