[go: up one dir, main page]

DE2632360A1 - Gebaeudewand und verfahren zur herstellung derselben - Google Patents

Gebaeudewand und verfahren zur herstellung derselben

Info

Publication number
DE2632360A1
DE2632360A1 DE19762632360 DE2632360A DE2632360A1 DE 2632360 A1 DE2632360 A1 DE 2632360A1 DE 19762632360 DE19762632360 DE 19762632360 DE 2632360 A DE2632360 A DE 2632360A DE 2632360 A1 DE2632360 A1 DE 2632360A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wall
hollow body
concrete
core
walls
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762632360
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Perrin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
American Volkscastle International Inc
Original Assignee
American Volkscastle International Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by American Volkscastle International Inc filed Critical American Volkscastle International Inc
Priority to DE19762632360 priority Critical patent/DE2632360A1/de
Publication of DE2632360A1 publication Critical patent/DE2632360A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/84Walls made by casting, pouring, or tamping in situ
    • E04B2/842Walls made by casting, pouring, or tamping in situ by projecting or otherwise applying hardenable masses to the exterior of a form leaf
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/84Walls made by casting, pouring, or tamping in situ
    • E04B2/842Walls made by casting, pouring, or tamping in situ by projecting or otherwise applying hardenable masses to the exterior of a form leaf
    • E04B2/845Walls made by casting, pouring, or tamping in situ by projecting or otherwise applying hardenable masses to the exterior of a form leaf the form leaf comprising a wire netting, lattice or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

  • Gebäudewand und Verfahren zur Herstellung
  • derselben Die Erfindung betrifft eine Gebäudewand sowie ein Verfahren zur Herstellung derselben mit zwei flachenP-latten aus bewehrtem Beton, die durch einen dazwischen angeordneten, Hohlräume aufweisenden, mittleren Kern voneinander getrennt sind, wobei die Platten durch mit Abstand zueinander angeordnete Verbindungselemente miteinander verbunden sind. Der Erfindungsgegenstand bezieht sich insbesondere auf Gebäudewandkonstruktionen aus Beton, bei denen Kernfelder an der Baustelle zu einem IsoIationskern zusammen gefügt werden können, auf den beiderseits Beton aufgetragen wird.
  • Vorwiegend im tropischen und subtropischen Klima bestehen in der:-ganzen Welt die Außenwände oder tragenden Wände aus Beton oder Betonblöcken. Derartige Wände haben eine geringe Dämmfähigkeit gegen Feuchtigkeit,Wärme und Schall.
  • Weiterhin ist es notwendig, auf die Außenfläche der Wand eine Putzschicht aus Zement oder anderem Material- aufzutragen, die als Wärme- oder Feuchtigkeitsisolation dienen kann oder nicht.
  • Die Innenwände üblicher Konstruktionen bestehen gewöhnlich aus Holzrahmen, die mit Leichtbauplatten versehen sind, auf die Gips oder ein Putz aufgetragen ist,oder sie können aus Betonblöcken bestehen, auf denen Futterhölzer befestigt sind, die zur Anbringung von Wandplatten oder dergleichen dienen. Wenn Wandplatten verwendet werden, müssen die Stöße überdeckt werden und wenn Gipsplatten auf den Futterholzern befestigt werden, muß die Wand mit wenigstens zwei Gipsschichten überzogen werden, um das gewünschte Aussehen zu erzielen. Wie ohne weiteres ersichtlich ist, ist eine derartige Herstellung sowohl der Außen- als auch der Innenwände eines Gebäudes mit erheblichem Arbeitsaufwand verbunden, der kostspielig ist und nicht selten von schlechter Qualität.
  • Beton hat anerkannterweise vielversprechende Eigenschaf£en als Wandmaterial und wird weitestgehend in Form von Betonblöcken verwendet. Es müssen jedoch gelernte Maurer eingestellt werden, um aus den Betonblöcken eine Wand aufzubauen, wobei diese Wände keine gute Feuchtigkeits- und Wärmeisolation haben, so daß Isoliermaterial verwendet werden muß.
  • Es sind Versuche gemacht worden Beton in Formen zu spritzen und eine Wand herzustellen. Die Material- und Lohnkosten zur Herstellung der Formen, in die der Beton gespritzt wird, ist jedoch ebenso hoch oder höher als die übliche Betonblockkonstruktion. Weiterhin haben die gespritzten Wandkonstruktionen- der einteilig ausgebildeten,die Felder verbindenden Betonträger, die in die Anordnung der Formen gespritzt sind, derart geringe Isolationseigenschaften, daß Isoliermaterial verwendet werden muß, wenn die Wand gute Isolationseigenschaften aufweisen soll. Es sind weiterhin Versuche gemacht worden, um vorgefertigte Betonwandabschnitte in Massenproduktion zu erzeugen und sie zur Baustelle zur Errichtung zu transportieren, wobei jedoch ihre Größe und das Gewicht dies unpraktisch gemacht haben. Daher ist die übliche Betonblockkonstuktion die vorherrschende Form geblieben, wobei Beton für den Wandaufbau verwendet worden ist.
  • Ein Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung einer verbesserten Gebäudewandkonstruktion aus Beton, die mit minimalem Kostenaufwand und mit geringem Zeitaufwand hergestellt werden kann.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung einer billigen Wandkonstruktion, die ausgezeichnete Wärme-, Feuchtigkeits- und Schallisolationswerte hat.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung einer verbesserten und billigen Betonwandkonstruktion, die verwendbar ist, um fertige Außen- und Innenwände herzustellen.
  • Noch ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung einer Wandkonstruktion, bei der im wesentlichen ungelernte Arbeiter die Wand unter Verwendung von ohne weiteres beschaffbarem und verhältnismäßig billigem Material herstellen können.
  • Noch ein weiterer Zweck der Erfindung besteht in der Schall fung billiger Feidereinheiten, die leicht an der Baustelle zusammengesetzt werden können, um einen Isolationskern für einz gespritzte Betonwand zu bilden.
  • Andere Ziele, Vorteile und Merkmale der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung hervor.
  • Gemäß der Erfindung werden die obigen Ziele dadurch erreicht, daß eine Wandkonstruktion vorgesehen wird, die zwei parallele, durch einen Abstand getrennte Wandplatten aus bewehrten zementhaltigem Material hergestellt werden, die durch einen hohlen Kern voneinander getrennt und durch kräftige Verbindungselemente zu einem einheitlichen Bauteil verbunden sind, wobei der Kern wesentliche Hohlräume aufweist, die eine Warme-, Feuchtigkeits- und Schalldämmung bilden.
  • Jede der Betonplatten ist mit einem rechteckigen flachen Bewehrungsmaterial versehen, das auf beiden Seiten des hohlen Kernes einen Abstand dazu aufweist, und in das zeinenthaltige Material eingebettet ist. Das zementhaltige Material wird durch und um die an beiden Seiten des Kernes angebrachten Bewehrungsmatten gespritzt, wobei letztere miteinander verbunden sind, um eine einheitliche Wandkonstruktion zu bilden-, so daß die Struktureigenschaften des einheitlichen Teiles größer sind als die Summe der Eigenschaften der einzelnen Wandplatten. Auf diese- Weise weist eine Wand mit einem hohlen Kern von 100 mm Dicke der zwischen zwei 50 mm dicken Betonplatten angeordnet ist, Struttureigenschaften auf, die etwa denen einer 200 mm dicken bewehrten Betonwand entsprechen. Diese Konstruktion kann zur Bildung beliebiger, im wesentlichen ebener Dämmungen verwendet werden, wie zum Beispiel Fußböden, Außen- und Innenwände oder dergleichen.
  • Bei der Wandkonstruktion gemäß der Erfindung ist es nicht notwendig nach der Herstellung der Wand Feuchtigkeits- oder Wärmedämmungen oder Futterstreifen anzubringen. Es entfällt auch die Notwendigkeit, die Wand mit einem- üblichen Putzgips oder Stuck oder dergleichen zu überziehen.
  • Mehrere Ausführungsbeispiele d Erfindungsgegenstandes sollen nachfolgend in Verbindung mit den Zeichnungen beschrieben werden. Es zeigen: Fig. eine schematische auseinandergezogene perspektivische Ansicht einer Grundform eines Wandabschnitts gemäß der Erfindung und die Art der Konstruktion;-Fig. 2 einen Querschnitt der in Fig. 1 gezeigten Wand; Fig. 3 eine perspektivische Teilansicht einer bevorzugten Ausführungsform der Wandkonstruktion; Fig. 4 einen Querschnitt nach Linie 4-4 der Fig. 3; Fig. 5 eine Vorderansicht der einen Seite einer Wand, teilweise geschnitten, und zwar eine bevorzugte Variante der Ausführungsform nach den Figuren 3 und 4; Fig. 6 einen Querschnitt nach Linie 6-6 der Fig. 5; Fig. 7 einen Querschnitt nach Linie 7-7 der Fig. 5; Fig. 8 eine Draufsicht einer wahlweisen und verbesserten Ausführung des Kernelementes nach Fig. 4; Fig. 9 eine teilweise geschnittene Vorderansicht einer weiteren Wandausführung, bei der eine Wand mit einem Kern gebildet ist, der in keiner Richtung mit der Wand endet; Fig. 10 einen Schnitt nach Linie 10-10 der Fig. 9; Fig. 11 einen Querschnitt nach Linie 11-11 der Fig. 9; Fig. 12 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 9, jedoch einer weiteren Wandausführung, bei der der Kern mit der Wand nur in vertikaler Richtung endet; Fig. 13 einen Schnitt nach Linie 13-13 der Fig. 12; und Fig. 14 einen Schnitt nach Linie 14-4 der Fig. 12.
  • Es wird nunmehr auf die Zeichnungen Bezug genommen. Die Figuren 1 und 2 zeigen im allgemeinen die typische Wandkonstruktion gemäß der Erfindung, wobei ein Abschnitt einer Wand 10 dargestellt ist, die einen Kern 12, eine erste und eine zweite rechteckige Bewehrungsmatte 14 und~16 und zementhaltiges Material 18 aufweist, das die Matten 14 und 16 umgibt und durchdringt. Der Kern 12 ist als einzelnes Teil gezeigt und besteht aus Wellpappe mit wesentlichen Hohlräumen darin. Der Kern 12 weist ein gewelltes inneres Teil 13 auf, das zwischen zwei äußeren Stirnwänden 15 und 17 angeordnet ist. Die Bewehrungsmatten 14 und sind durch geeignete nachfolgend noch zu beschreibende Mittel mit Abstand zum Kern gehalten. Das zeinenthaltige Material 18 wird dann beispielsweise mittels einer Spritzvorrichtung 20-20 aufgetragenund zwar durch und um die Bewehrungsmatten t4 und 16 herum. Der Kern 12 dient als Schranke, um zu verhindern, daß das aufgespritzte zementhaltige Material von einer zur anderen Seite gelangt. Das zementhaltige Material kann auch durch andere Verfahren zum Beispiel durch Bewurf mit einer Keule aufgetragen werden. Die Bewehrungsmatten 14 und 16 dienen zur Festigkeitserhöhung der Betonwandplatten 22 und 24. Der Kern 12 dient nicht nur als Schranke, während des Spritzvorganyes, sondern auch als Wärme-, Schall- und Feuchtigkeitsisolierunq bei der fertigen Wand.
  • Obwohl der Kern als eine große Welipappenpiatte gezeigt ist, können andere Formen mit Vorteil verwendet werden.
  • Der Kern 12 kann aus irgendeinem geeigneten leichten billigen Material und vorzugsweise durch Falten von Bahnen üblicher Wellpappe in verschiedene Formen hergestellt werden, wie dies nachfolgend noch beschrieben wird. Das Material der Kernabschnitte kann auch, falls erwünscht, mit einer Schutzschicht überzogen werden. Es ist keine Konstruktion dargestellt, bei der die Wandplatten 22 und 24 strukturell verbunden sind, sie können jedoch zur Bildung einer vollständigen Wandkonstruktion miteinander verbunden sein, wie dies nachfolgend noch beschrieben wird.
  • Bevorzugte Ausführungsformen der Wandkonstruktion sind in den Figuren 3 bis s dargestellt. Die Figuren 3 und 4 zeigen eine Form des Kernelementes und auch eine Möglichkeit,das Bewehrungsmaterial auf Abstand vom Kernelement zu halten. Der Kern besteht aus einen gefalteten Flächen 12c, die jeweils durch Falten einer Wellpappenbahn in doppelte Dreiecksfcrm, wie in den Figuren 3 und 4 gezeigt, hergestellt sind Die Wellpappenbahn wird abwärts entlang einer Falzlinie 110 gefaltet, um eine Stirnwand 112 zu bilden, die einen Uberiappungsabschnitt 114 aufweist, der ein benachbartes Kernelement 12c auf einer Seite übergreift.
  • Die Wellpappe wird dann diagonal aufwärts entlang einer Falzlinie 116 gefaltet, um die Dicke des Kerna-bschnitts zu bilden, dann nach außen entlang einer Falzlinie 118 und dann entlang einer Falzlinie 120 um die gegenüberliegende Stirnwand 122 des Kernabschnitts zu bilden, wobei diese Stirnwand einen tlberlappungsabschnitt 124 aufweist, der den benachbarten Kern auf der anderen Seite Ubergreift.
  • Zur Bildung des Kernes werden die Kernabschnitte nebeneinander sich berührerdangeordnet, wobei die Uberlappungsabschnitte 114 ein benachbartes Kernelement übergreifen, umzu einem einheitlichen Kern verbunden zu werden.
  • In den Figuren 3 und 4 sind die rechteckigen Bewehrungsmatten 14c und 16 an den gegenüberliegenden Seiten der Kernelemente 12c angeordnet und können durch einteilig mit den Matten ausgebildete Abstandshalter 126 auf Abstand gehalten sein. Die Abstandshalter können beispielsweise Vorsprünge oder Ausbiegungen sein, die an vorbestimmten Stellen der Matten vorgesehen sind. Die Matten sind mit den Kernelementen an den Vorsprüngen 126 durch Heftklammern 127 befestigt. Die Betonwandplatten 22c und 24c sind mit einander durch mit Abstand zueinander angeordnete Verbindungsstücke 128 verbunden, die eine Bügelform haben können und aus verzinktem Stahl in Form einer Heftklammer mit angespitzten Enden 130 hergestelLt sind, obwohl viele andere Formen von Verbindungselementen verwendet werden können.
  • Die Verbindungsstücke 128 durchgreifen die eine Bewehrungsmatte 14-c, das Kernelement 12c und die gegenüberliegende Bewehrungsmatte 16c über die ihre Enden umgebogen=sind, um die ~gegenüberliegenden Betonwände 22c und 24c strukturell zu einer Einheit zu verbinden, die ihre eigenen Struktureigenschaften besitzt, die von den kombinierten Strukturei-genschaften der einzelnen Betonwandplatten abweicht und größer ist. Das Verbindungsstück 128 dient zur Lastverteilung auf beide bewehrten Betonwandplatten, die so verbunden sind. Der Beton wird dann, wie zuvor beschrieben, auf die Bewehrungsmatten aufgetragen, um die Wand lOc zu bilden.
  • Weitere Verbesserungen und Abänderungen der Ausführungsform nach den Figuren 3 und 4 sind in den Figuren 5 bis-8 gezeigt. Die Wandelemente sind an einem Fußboden 32 befestigt, der aus einer Betonplatte bestehen kann, wobei entlang der äußeren Kante ein Absatz 32a vorgesehen ist.
  • U-förmige Metallstäbe 160 sind mit Abständen zueinander in den Betonftißboden 32 entlang der gewünschten Wandlinie eingebettet, wobei die Schenkel 160a und 160b eines jeden Stabes 160 sich vertikal erstrecken und einen Abstand aufweisen, der etwas größer ist als die Dicke der Kernelemente 12c. Anstelle eines U-förmigen Stabes können offensichtlich Paare von Einzelstäben verwendet werden. U-Profile 162 werden entlang der Wandlinie zwischen die hochstehenden Schenkel 160a und 160b der U-förmigen-Stäbe 160 auf den Fußboden 32 gelegt. Mit Innengewinde versehene Buchsen 164 sind mit Abständen zueinander entlang der Wandlinie zwischen den hochstehenden Schenkelnl6Oa und 1.60b der Stäbe 160 eingebettet, die sich vertikal hocherstreckende Verstärkungsstäbe 166 aufnehmen, die ein mit Gewinde versehenes unteres Ende haben, das in die Buchsen 164 eingeschraubt wird. Die Stäbe 166 können -vorteilhafterweise aus Rohr bestehen.
  • Die einzelnen Kernabschnitte 12c werden aneinanderliegend angeordnet, wobei die Uberlappungsabschnitte 114 entlang der Wandlinie zwischen den hochstehenden Stäben 160 überlappt sind und die unteren Enden der Kernabschnitte in den U-Profilen 162 ruhen und die- Kernabschnitte sich senkrecht hoch. erstrecken. Obwohl die hochstehenden Stäbe 160 die- Reihe der miteinander verbundenen Kernabschnitte 12c bis zu einem gewissen Maß seitlich abstützen,ist eine zusätzliche Abstützung in vorteilhafter Weise vorgesehen, indem ein Verstärkungstab 166 in die Buchsen 164 einges-chraubt wird, wobei sich die Stäbe aufwärts im Inneren der Kernabschnitte 12c erstrecken. Die Stützstäbe 166 können entfernt werden, nachdem die Bewehrungsmatten 14c und 16c auf jeder Seite der Kernabschnitte 12c befestigt sind, wie dies nachfolgend noch beschrieben werden soll.
  • Wahlweise kann die Reihe der Kernabschnitte durch Bretter (nicht dargestellt) abgestützt sein, die sich an der Außenseite diagonal abwärts vom oberen Ende der Reihe von Kernabschnitten erstrecken.
  • Die rechteckigen Bewehrungsmatten 14c und 16c der Figuren 5 und 6 sind gitterförmig aus dickem Draht oder dünnen Stangen 168 hergestellt, die parallele und horizontale Abstände von etwa~15 cm zueinander aufweisen. Jede Bewehrungsmatte 14c und 16c über-deckt die entsprechenden Stirnwände der Kernabschnitte, die die Reihe der miteinander verbundenen Kernabschnitte 12c bilden. Das untere Ende einer jeden Bewehrungsmatte ist an den hochstehenden Stäben 160, falls erwünscht, mit Bindern 170 befestigt, wobei die untere Kante sich unter den Fußboden 32 in den Kantenbereich des Absatzes 32a erstreckt. Verbindungselemente 128 aus Metall, wie zum Beispiel Bügel oder große Heftklammern, durchgreifen von außen eine Bewehrungsmatte und einen Kernabschnitt 12c und stehen an der gegenüberliegenden Bewehrungsmatte vor. Eine-obere Kappe 172 erstreckt sich entlang der oberen Kante des Kernes aus miteinander verbundenen Kernabschnitten 12c,mit der die Decke oder das Dach, falls erwünscht, verbunden sein kann (nicht dargestellt), wobei ein Teil der Kappe sich an der Außenseite der Bewehrungsmatten abwärts erstrecken kann. Beton wird dann auf beiden Seiten der Kernabschnitte aufgespritzt, um die Bewehrungsinatten zu durchdringen, die aus einem Gitter dicker Drähte 168 bestehen, um die beiden Betonwandplatten 22c und 24c zu bilden, die durch die Matten 168 verstärkt und durch die luftgefüllten Kernabschnitte 12c voneinander getrennt,strukturell jedoch durch die Metallverbindungselemente 128 verbunden sind, die sich quer zur Wand zwischen den Wandplatten erstrecken. Der Beton wird vorzugsweise in Schichten aufgespritzt, wobei die äußere Schicht mit üblichen Oberflächenbearbeitungsmaschinen fertiggestellt werden kann.
  • Fig. 8 zeigt eine weitere bevorzugte Form, in die die Pappebahn gefaltet werden kann. Die Bahn wird entlang einer falzlinie 172a rechtwinklig gefaltet, so daß ein Endabschnitt die Stirnwand 174 mit einem Uberlappungsabschnitt 176 bildet. Die Bahn wird dann entlang der Falzlinie 176a gefaltet, um sich diagonal zur Stirnfläche 174 zurückzuerstrecken, wobei die Falzlinien 172 und 176a durch die Dicke des Kernabschnitts voneinander getrennt sind, um eine Seitenwand 178 zu bilden. Die Bahn wird wieder entlang aufeianderfolgender Falzlinien 180 bis 183 gefaltet, um diagonal gerichtete innere Abschnitte 184 zu bilden, worauf dann die Bahn entlang den Falzlinien 186 und 188 gefaltet wird, um die andere Seitenwand 190 und-die zu die andere Stirnwand 192 mit dem Überlappungsabschnitt 194 zu bilden. Die Abschnitte der gefalteten Kernsegmente können in vorteilhafter Weise durch Heftklammern, Klebestreifen, Kleben oder dergleichen zusammengehalten werden.
  • Offensichtlich kann der hohle Kernabschnitt 12c durch Falten einer flachen Bahn in viele Formen der allgemeinen, in den Figuren 4 und 8 dargestellten Weise gefaltet werden, wobei die Hauptsache darin zu sehen ist, daß die Kernabschnitte hohl mit Lufträumen ausgebildet sind. Die Bahn, aus der die Kernabschnitte hergestellt sind, kann aus irgendeinem Material bestehen, das billig und ausreichend steif ist, seine Form zu behalten und das gefaltet werden kann. Ungelochtes Bahnmaterial wurde als zweckmäßig befunden, wie zum Beispiel Pappe mit einem gewellten Inneren, wobei jedoch auch andere billige Bahnmaterialien verwendet werden könnten. Das Bahnmaterial kann auch, falls erwünscht, gelocht sein, solange die Lochungen es dem Beton nicht gestatten einzudringen und das Kern innere auszufüllen. Es ist möglich, vorgefertigte Wandplatten der gewünschten Form herzustellen, aber im allgemeinen wird es bevorzugt, die Kernabschnitte auf der Baustelle aus flachen Materialbahnen herzustellen, da dies die billigste und bequemste Weise der Herstellung ist.
  • Die in den Figuren 3 bis 8 gezeigten Ausführungsformen sind besonders vorteilhaft, da die Kernelemente 12c einen durchgehenden luftefüllten Kern bilden, der sich über das ganze Ausmaß der Wand erstreckt (das heißt er endet mit der Wand) und die beiden Wandplatten 22c und 24c mit keinerlei Betonverbindungen zwischen ihnen trennt, wobei jedoch die beiden Wandplatten durch Metallverbindungen 128 in Abständen strukturell miteinander verbunden sind.
  • Dieser durchgehende mit Luft gefüllte Kern stellt eine sehr wirksame Isolierung gegen Feuchtigkeit, Wärme und Schall dar. Gebäude mit Wänden dieser bevorzugten Konstruktion zeigen eine bemerkenswerte Verbesserung der Wärme- und Schallisolierungseigenschaften gegenüber den üblichen Betonblockkonstruktionen und sind in feuchtem Klima auf der Innenseite wesentlich trockener. Infolge des bei der Konstruktion verwendeten billigen Materials des bei der Konstruktion geringeren Arbeitsaufwandes und der Notwendigkeit, weniger geschulte Arbeiter zu benötigen, sind Gebäude mit den bevorzugten Ausführungsformen ausgeführt, bei denen die Bauzeit für die Wände etwa 2 1/2 mal geringer war und etwa die Hälfte der Kosten üblicher Beton- oder Betonascheblöcke betrug.
  • In den Figuren 9 bis 11 ist eine weitere Ausführungsform gezeigt, bei der die Kernelemente nicht mit der Wand weder in der Länge noch in der Höhe derselben enden, sondern es sind Betonverbindungen zwischen den oberen und unteren Abschnitten der Betonwände und in Abständen ihrer Länge vorgesehen. Diese Ausführungsform hat schlechtere Isolationseigenschaften als die zuvor beschriebenen Ausführungsformen.
  • Die Wand 10 besteht aus mehreren benachbarten Kernelementen 12a, die mit Abstand zueinander nebeneinander angeordnet sind. Die rechteckigen Bewehrungsmatten 14 und 16 erstrecken sich über die Stirnflächen der Kernelemente. Que-versteifungen im Raum 30 zwischen den Kernelementen können durch zusätzliche Bewehrungsmatten 31 vorgesehen sein, die sich durch den Raum 30 erstrecken und an ihren Enden mit den Matten 14 und 16 durch Drahtbindungen 96 verbunden sind.
  • Wahlweise kann der Verstärkungsabschnitt 31 einteilig mit den Matten 14 und 16 ausgebildet sein, indem eine einzelne Matte U-förmig gebogen wird, wobei sich der Steg durch den Raum 30 und die beiden Schenkel parallel zu den Kernabschnitten äquivalent zu den Matten 14 und 16 erstrecken.
  • Die Kernabschnitte 12a enden ip. keiner Richtung zusammen mit den bewehrten Betonwandplatten 22 und 24.
  • Die Figuren 9 und 10 zeigen ein typisches Verfahren zur Befestigung der Wandkomponenten in Stellung auf dem Fußboden 32 und an der Decke 34, wobei jede oder beide gegossene Betonplatten oder ähnliche Flächen aufweisen können. Führungen oder Halterungen können für die oberen und unteren Längsflächen der Bewehrungsmatten 14 und 16 vorgesehen sein. Diese Führungen oder Halterungen können ein sich in Längsrichtung erstreckendes, U-förmiges Führungselement 36 aufweisen, dessen Breite im wesentlichen dem Abstand zwischen den Bewehrungsmatten 14 und 16 entspricht. Die U-Profile 36 können eine mittlere Stellung in einem zweiten sich längs erstreckenden U-Profil 38 einnehmen, dessen Breite der Gesamtdicke der fertigen Wand einschließlich der Wandplatten 22 und 24 entspricht.
  • Das U-Profil 38 und der Führungskanal 36 können eine Länge haben, die gleich der Länge der Wand ist. Jedes U-Profil 38 und jedes Führungs-U-Profil 36 ist an der Stützfläche 32 oder 34 durch geeignete Mittel, beispielsweise Ankerschrauben 39 in geeigneten Abständen befestigt.
  • Ein Kern, der aus einer Vielzahl von Kernabschnitten 12a besteht, und Bewehrungsmatten 14 und 16 können an der Baustelle oder sonstwo vorgefertigt werden Wenn ein Kernabschnitt 12a nicht mit den Betonwandplatten, wie in den Figuren 9 bis 11 gezeigt, endet, kann eine erste Bewehrungsmatte 14 über einen Kernabschnitt oder mehrere Kernabschnitte gelegt werden, worauf dann die Kernmatte mit dem Kern durch Heftklammern oder dergleichen verbunden sein kann. Dann wird diese Teilbaugruppe umgedreht und die zweite Bewehrungsmatte 16 in gleicher Weise über den Kernabschnitten angebracht und befestigt. Die fertige Einheit 12a, 14, 16 der Kernabschnitte und der Bewehrungsmatten wird dann in Stellung gehoben, und zwar mit den Enden der Bewehrungsmatten 14 und 16 innerhalb der Führungs-U-Profile 36, wobei die Einheit durch geeignete Befestigungsmittel, wie zum Beispiel einem Reibungssitz dazwischen, in Stellung gehalten wird. Wahlweise können Sattelstifte (nicht dargestellt) sich durch zuvor gebohrte Löcher im U-Profil 36 und durch die äußersten Endabschnitte der Bewehrungsmatten 14 und 16 erstrecken, verwendet werden, um die Kernabschnitte in Stellung zu halten und zu verankern.
  • In dem Falle, wenn die Wand errichtet wird, bevor die Decke hergestellt wird, kann die obere Fläche des U-Profils 38 als horizontale Abschlußfläche für die Deckenverschalung bilden. Nach der Befestigung der zusammengebauten Kerneinheiten 12a, 14, 16 mit dem Fußboden und/oder der Decke wird die Betonschicht 18, wie zuvor beschrieben, im Spritzverfahren aufgetragen. Der Beton wird gegen die Außenfachen der Kernabschnitte bis zu einer Dicke aufgespritzt, die gleich dem Abstand zwischen dem Rernabschnitt 12a und der Außenkante des U-Profils 38 ist, um eine einheitlicne Wand zu bilden, die als tragende Wand dienen kann. Um zu verhindern, daß der gespritzte Beton den Raum 30 zwischen den Kernabschnitten bis über die andere Wandfläche hinaus durchsetzt, kann ein Arbeiter ein Brett gegen die gegenüberliegende Seite der Wand drücken, auf die das Material gespritzt wird. Um zu verhindern, daß Beton in das hohle Innere des Kernes fällt, wo immer der Kern sich nicht bis zur oberen Kante der Wand erstreckt, kann der Kernabschnitt 12a mit einer oberen Abdeckung versehen sein, wie dies in Fig. 10 gezeigt ist.
  • Die Figuren 12 bis 14 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem die Kernabschnitte nur in vertikaler Richtung mit der Wand enden, wobei Betonverbindungen zwischen den Betonwandplatten in horizontalen Abständen entlang der Wand vorgesehen sind, so daß die Isolationseigenschaften etwas besser sind als bei der Ausführungsform nach den Figuren 8 bis 11. Bei diesem Ausführungsbeispiel stellen die Kernabschnitte 12b eine Abänderung der in den Figuren 4 und 8 gezeigten dar. Eine Wellpappebahn 62 ist entlang Falzlinien 64, 66, 76, 78, 80, 82, 84 und 86 gefaltet, um die eine Seitenwand 74,die anderen Stirnwände 83 und 83a u:d die diagonalen Verstärkungswände 88 und 90 eines Kernabschnitts 12b zu bilden.
  • Gruppen von Kernabschnitten 12b können nebeneinander sich berührend mit einem Zwischenraum 30b zwischen Gruppen von Kernabschnitten angeordnet sein, wobei der Zweck nachfolgend beschrieben werden soll. Wahlweise können die Kernabschnitte 12b einzeln nebeneinander mit Abstand zueinander angeordnet sein, wobei in diesem Falle die Kernausbildung mit der Wand enden würde, wie es in der bevorzugten Ausführungsform nach den Figuren 3 bis 8 der Fall ist.
  • Rechteckige Bewehrungsmatten 14b können bei 92 und 94 in einer Z-Form gebogen sein, wobei der Steg 96a im Raum 30b zwischen den Kernabschnitten oder den Gruppen von Kernabschnitten angeordnet ist, während sich die Flansche 98 in entgegengesetzten Richtungen und in im wesentlichen parallelen Abstand mit den Außenflächen der benachbarten Kernabschnitte oder Gruppen von Kernaberstrecken schnitten/, oder es kann ein Abschnitt einer Bewehrungsmatte verwendet werden, um die beiden Bewehrungsmatten im Raum zwischen den Kernabschnitten, wie in Fig. 11 zu gezeigt, verbinden. Die Flansche 98 der benachbarten Bewehrungsmatten 14b liegen sich überlappend aneinander an und können durch Drahtbindungen 96 in Stellung gehalten sein.
  • Das Betonmaterial 18 wird bis zu der gewünschten Dicke durch und um die Bewehrungsmatten 14b sowohl in den Räumen 30b und auf den Außenflächen 68 und 83, 83a der Kernabschnitte aufgetragen. Die resultierende Wand weist zwei durch Bewehrungsmatten verstärkt Betonwandplatten 22b und 24b in im wesentlichen parallelen Abstand zueinander auf, wobei die Kernabschnitte 12b zwischen ihnen angeordnet sind und die Wandplatten durch einen Betonsteg einteilig verbunden sind, der sich durch die Räume 30b zwischen den Kernabschnitten erstreckt.
  • In Fig. 12 enden die Kernabschnitte 12b nur in vertikaler Richtung zusammen mit den Betonwandplatten 22b und 24b, so daß die Betonstege zwischen den Wandplatten sich nur in vertikaler Richtung der Wand erstrecken.
  • Fig. 13 zeigt eine wahlweise Ausführungsform zur Anordnung und Halterung der Kernabschnitte 12b in aufrechter Stellung zwischen dem Fußboden 32 und der Decke 34. Im Fußboden und in der Decke sind Stellunosstifte 100 eingebettet, die sich aufwärts bzw. abwärts erstrecken, und die in die Hohlräume 102 des Kernes eingreifen, um die Kernabschnitte in Stellung zu halten. Die Stellungsstifte 100 sind anstelle der U-Profile 36 vorgesehen. Wahlweise kann das U-Profil 38 ebenfalls in Fortfall kommen. WO immer das U-Profil 38 verwendet wird, komnuen übliche Techniken zur Anwendung, um die Wand fertigzustellen, wobei die äußeren Enden 40 des U-Profils 38 als Führung dienen. Wenn jedoch das U-Profil 38 nicht verwendet wird, kommt ein wahlwei.ses Putzverfahren zur Fertigstellung derartiger Wände zur Anwendung, wie beispielsweise mit einer üblichen Putzvorrichtung.
  • Obwohl die Darstellungen in den Figuren Außenwände zeigen, können auch die Innenasände eines Gebäudes denselben Aufbau haben. Alle Gebäudewände, oh sie tragend sind oder nicht, können vorzucDweise im wesentlichen die zuvor beschriebene Konstruktion aufweisen. Die beschriebenen Wandkonstruktionen sind sowohl für mehrgeschössige als auch für einqeschössige Gebäude verwendbar, da jede Wand haulich unabhängig vorder Wand einer oberen oder unteren Etage ist und als lasttragende Wand dienen kann.
  • Die Wandkonstruktion ist nicht notwendigerweise auf die Errichtung an der Baustelle beschränkt, obwohl dies im allgemeinen bevorzugt wird. Ein Kern, wie er in Fig. 1 gezeigt ist, kann sich als-geeigneter für eine Vorfertigung außerhalb der Baustelle erweisen, wobei die Wand in einem kontinuierlichen Verfahren hergestellt werden könnte und die Wandabschnitte auf die vorbestimmten Größen zugeschnitten werden könnten.
  • Der Kern 12 kann aus irgendeinem Material bestehen, das die erforderliche Steifigkeit entweder aufgrund seiner Materialbeschaffenheit oder aufgrund der Form, in die es geformt ist, aufweist. Wenn Feuchtigkeits-, Schall- und Wärmedämmung erwünscht sind, sollte das Material der Kernabschnitte geeignet sein, um diese Qualitaten zu fordern.
  • Der Kernabschnitt, insbesondere der der bevorzugten Ausführungsformen nach den Figuren 3 bis 8 dient den folgenden Zwecken: a) Der Kern wirkt als Abstützung für die Bewehrun>smatten 14 und 16; b) er stützt, falls erwünscht Fenster- und Türrahmenöffnungen; c) er wirkt als Schranke zur Verhinderung, daß Beton zur gegenüberliegenden Seite gelangt, wenn dieser aufgetragen wird; d) er wirkt als Dampf- und Wärme sperre bei der fertigen Wandkonstruktion.
  • Die Bewehrungsmatten 14 und 16 können aus irgendeinem gceigneten Material zur Verstärkung des Betons bestehen, und müssen öffnungen oder Durchgänge haben, durch die der gespritzte Beton in den Raum zwischen die Innenfläche der Matte und die entsprechende Oberfläche des Kernes dringen kann, um die Matten in die Betonwandplatten als Verstärkungen einzuschließen.
  • Da die Bewehrungsmatten 14 und 16 zur Verstärkung der fertigen Betonwandplatten dienen, erfüllen die Bewehrungsmatten die gleiche Funktion wie Stahlarmierungsstangen bei üblichen armierten Betonkonstruktionen, wobei die Matten aus folgenden Materialien bestehen können: a) Streckmetall; b) gelochte Bleche; c) geschweißtes Drahgeflecht; d) gitterförmig verschweißte Stangen aus Stahl oder Draht, die auch anders miteinander verbunden sein kannen; e) getrennte Streifen aus Blech; und f) wobei beliebige der vorstehenden Materialien mit Vorsprüngen versehen sind, die die Matten auf Abstand von dem Kern halten.
  • Aus Vorstehendem geht hervor, daß die Wand aus zwei bewehrten Betonplatten 22 und 24 besteht, die strukturell miteinander verbunden-sind. Bei den bevorzugten Ausführungsformen (Figuren 3 bis 6) dienen die Metallverbindungsstöcke 128 als strukturelle Verbindung zwischen den Wandplatten, während bei den anderen Ausführungsformen die Z-förmig ausgebildeten Bewehrungsmatten als strukturelle Verbindung verwendet werden, und zwar im Steg des Betons zwischen den Kernabschnitten.
  • Die Wand kann, wie zuvor beschrieben,entweder vollständig oder teilweise vorgefertigt sein und kann Fenster- und Türrahmen aufweisen, die vor dem Einbau an der Baustelle daran befestigt sind, oder es können Vorkehrungen getroffen sein, um die Öffnungen für die Fenster- und Türrahmen beim Errichten der Wandeinheiten einzuschneiden. Es ist ersichtlich, daß durch Verwendung der beschriebenen Wandkonstruktion und insbesondere der Kernausbildung der bevorzugten Ausführungsformen der Bau eines Hauses oder eines Gebäudes billiger und in kürzerer Zeit durchgeführt werden kann als bei üblichen Verfahren, wobei der Aufbau eine ausgezeichnete Struktur, und was am wichtigsten ist, eine überlegene Feuchtigkeits-, Wärme- und Schallisolation aufweist.

Claims (24)

  1. Ansprüche: 9 Gebäudewand mit zwei flachen Platten aus bewehrtem Beton, die durch einen dazwischen angeordneten,Ilohlräume aufweisenden, mittleren Kern voneinander getrennt sind, wobei die Platten durch mit Abstand zueinander angeordnete Verbindungselemente miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Kern aus steifem Material besteht, und eine Vielzahl von Hohlkörpern (12, 15, 17; 12a-; 12b; 12c;174, 178, 184, 190, 192) aufweist, die nebeneinander entlang der Wandlinie angeordnet sind, und dnß jeder Hohlkörper zwei mit Abstand zueinander angeordnete Stirnwände (15, 17; 112, 122; 174, 192; 68, 8-3, 83a) aufweist, die sich parallel zur Wandlinie erstrecken und mit Abstand daran befestigten Bewehrungsmatten (14, 16; 14b; 14c, 16c) versehen sind, die in dem Beton der ah den Seitenwänden anliegenden Platten (22, 24; 22c, 22c) eingeschlossen sind.
  2. 2. Wand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkörper(12a, 12b, 12c, 174, 178, 184, 190, 192) vier Außenwände (68, 74, 83, 83a, 112, 122, 174, 178, 190, 192) aufweisen, die ein hohles Viereck begrenzen.
  3. 3. Wand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Hohlkörper (12c) eine innere Versteifungswand aufweist, die sich diagonal zwischen den gegenüberliegenden Stirnwänden (112, 122) erstreckt.
  4. 4. Wand nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die tlohlkörper (12, 15, 17, 12c, 12b) sich über die ganze Höhe der Wand erstrecken.
  5. 5. Wand nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die gegenüberliegenden Stirnwände (15, 17, 112, 122, 174, 192, 68, 83, 83a) eines jeden Hohlkörpers (12, 15, 17, 12a, 12b, 12c) aus ungelochtem Material bestehen.
  6. 6. Wand nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkörper (12a, 12b, 12c) aus gefalteten flachen Bahnen aus steifem Material hergestellt sind.
  7. 7. Wand nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die benachbarten Hohlkörper (12c) einander berühren und einen sich durchgehend über die ganze Wand erstreckenden Kern unter Vermeidung von Betonverbindungen zwischen den Betonplatten (22c, 24c) bilden, und daß die Betonplattenverbindungen (128) eine hohe Zuqfestigkeit haben und aus-nichtzementösen Stangen bestehen, die sich quer durch einen Hohlkörper (12c) erstrecken und die Bewehrungsmatten (14c, 16c) miteinander verbinden.
  8. 8. Wand nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Hohlkörper 12c an den gegenüberliegenden Enden sich quer zwischen den Stirnwänden (112, 122) erstreckende Seitenwände aufweist und daß die Stirnwände (112, 122) über die Seitenwände hinaus vorstehende Abschnitte (114, 124) aufweisen, die die Stirnwand eines benachbarten Hohlkörpers (12c) überlappen.
  9. 9. Wand n-ach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Uberlappungsabschnitt (114, 116) eine Verlängerung der einen bzw. der anderen Stirnwand t112 bzw. f-22) ist.
  10. 10. Wand nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Hohlkörper (12c) aus einer einzigen flachen Bahn hergestellt ist, von der ein Seitenabschnitt eine Stirnwand (112)- und den Uberlappungsabschnitt (114) bildet, daß der nächste angrenzende Abschnitt rechtwinklig dazu gefaltet ist und eine Seitenwand bildet, daß der nächste, an die Seitenwand angrenzende Abschnitt,gefaltet ist und sich diagonal zwischen den beiden Stirnwånden (112, 122) durch den Hohlraum erstreckt und eine Versteifungswand bildet, daß der nächste daran angrenzende Abschnitt rechtwinklig zu der einen Stirnwand (112) gefaltet ist und die andere Seitenwand bildet und daß der verbleibende Abschnitt rechtwinklig zu der anderen Seitenwand gefaltet ist und die andere Stirnwand (122) mit dem Uberlappungsabschnitt (124) bildet.
  11. 11. Wand nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Betonplatten (22, 24, 22c, 24c) im Spritzverfahren hergestellt sind.
  12. 12. Wand nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkorperwände aus zelluloseartigem Material bestehen
  13. 13. Wand nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkörperwände aus Wellpappe bestehen.
  14. 14. Wand nach einem der Anspruche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrungsmatten (14, 16, 14b, 14c, 16c) aus Metall bestehen und eine Rechteckform haben.
  15. 15. Wand nach einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß jede Betonplattenverbindung (128) aus Metall besteht und einen Hohlkörper durchsetzt und daß die Enden derUbrbindungen mit einer Bewehrungsmatte verbunden sind.
  16. 16. Verfahren zur erstellung der Wandkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere EIohlkörper nebeneinander mit den gegenüberliegenden Stirnwänden parallel zur Wandlinie angeordnet und auf einem Fußbodenteil abgestützt werden, daß eine netzartige Bewehrungsmatte mit nach außen gerichtetem Abstand auf jeder Stirnwandfläche der Reihe von Hohlkörpern befestigt wird, die mit der Wand endet, daß die Bewehrungsmatten in Abständen mittels zwischen denselben angeordneten, die Hohlkörper quer durchgreifenden Verbindungselementen miteinander verbunden werden und daß über den Bereich einer jeden Bewehrungsmattenschicht ein zementartiges Material aufgetragen wird, das sich von der Wandlinie einwärts und durch den Raum zwischen den Stirnwand flächen und den Bewehrungsmatten erstreckt, um letztere darin einzubetten.
  17. 17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das zementartige Material unter Druck auf die Bewehrungsmattenschichten gespritzt wird.
  18. 18. Verfahren nach Anspruch 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkörper mit ihrem Längenmaß sich vertikal vom Fußboden aufwärts vom unteren bis zum oberen Ende der Wand erstreckend angeordnet werden.
  19. 19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkörper unter Ausschluß von sich quer erstreckenden Öffnungen aneinanderlieend angeordnet,die Verbindungselemente durch die Stirnwände der Hohlkörper mit Abständen voneinander gestoßen, und an den Bewehrungsmattenschichten befestigt werden.
  20. 20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Stirnwand eines jeden Hohlkörpers mit der einen Stirnwand des benachbarten Hohlkörpers auf der einen Seite durch einen Überlappungsabschn-itt verbunden wird, während die andere Stirnwand mit der anderen Stirnwand des benachbarten Hohlkörpers auf der anderen Seite durch einen Uberlappungsabschnitt verbunden wird.
  21. 21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß zur seitlichen Abstützung der Reihe der einander überlappenden Elohlkörper Stützen an den Hohlkörpern anliegend angeordnet werden, und daß nach der Befestigung der Bewehrungsmatten auf den Stirnwänden der Hohlkörper die die oberen Enden der Hohlkörper berührenden Stützen entfernt werden.
  22. 22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die entfernbaren Stützen aus stabilen Stangen bestehen, die sich innerhalb der Hohlkörper erstreckend mit ihrem einen Ende mit dem Fußboden verbunden werden.
  23. 23. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Hohlkörper durch Falten einer flachen Bahn aus Zellulosematerial zu einem Hohlkörper mit viereckiven Außenwänden hergestellt wird.
  24. 24. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Hohlkörper durch aufeinanderfolgendes Falten entlang einer Richtung derart hergestellt wird, daß ein Seitenabschnitt der Bahn eine Stirnwand und einen Überlappungsabschnitt bildet, daß der nächste angrenzende Abschnitt eine Seitenwand bildet, daß der nächste an die Seitenwand angrenzende Abschnitt eine sich diagonal zwischen den beiden Stirnwänden erstreckende Innenwand bildet, daß oder nächste daran angrenzende Abschnitt die andere Seitenwand bildet, und daß der verbleibende Abschnitt die andere Stirnwand mit dem Uberlappungsabschnitt bildet.
DE19762632360 1976-07-17 1976-07-17 Gebaeudewand und verfahren zur herstellung derselben Withdrawn DE2632360A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19762632360 DE2632360A1 (de) 1976-07-17 1976-07-17 Gebaeudewand und verfahren zur herstellung derselben

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19762632360 DE2632360A1 (de) 1976-07-17 1976-07-17 Gebaeudewand und verfahren zur herstellung derselben

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2632360A1 true DE2632360A1 (de) 1978-01-26

Family

ID=5983347

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19762632360 Withdrawn DE2632360A1 (de) 1976-07-17 1976-07-17 Gebaeudewand und verfahren zur herstellung derselben

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2632360A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0566808A1 (de) * 1992-04-21 1993-10-27 Miguel Pedreno Lopez Verfahren für die Errichtung von Trenn- und Gebäudewänden
FR2736082A1 (fr) * 1995-06-29 1997-01-03 Ravel Gerard Dispositif de mur creux destine plus particulierement a la realisation de murs d'enceintes non porteurs

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0566808A1 (de) * 1992-04-21 1993-10-27 Miguel Pedreno Lopez Verfahren für die Errichtung von Trenn- und Gebäudewänden
FR2736082A1 (fr) * 1995-06-29 1997-01-03 Ravel Gerard Dispositif de mur creux destine plus particulierement a la realisation de murs d'enceintes non porteurs

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69128482T2 (de) Plattenmodul aus geschäumtem kunststoff mit versetzten t-förmigen längskanälen für hölzerne stützen
DE2354316C2 (de) Gebäude aus Fertigbauteilen
DE1658991A1 (de) Baukonstruktion und Verfahren und Mittel zu ihrer Herstellung
DE2231943A1 (de) Baukasteneinheit und verfahren zur herstellung eines gebaeudes nach einem baukastensystem
DE1194551B (de) Aus Fertigteilen zusammengefuegte Wandkonstruktion
DE69224288T2 (de) Bauelement
DE2632360A1 (de) Gebaeudewand und verfahren zur herstellung derselben
DE19706666C2 (de) Unterboden oder Estrich für Fußböden in Gebäuden
DE2014558A1 (de) Fertigdeckenteil und Verfahren zur Herstellung einer Stahlbeton-Massivdecke
DE2100074B2 (de) Mantelfuellstoffwand od.dgl
DE2246441A1 (de) Gebaeudekonstruktion
EP2175079B1 (de) Verfahren zum Bilden einer biegesteifen Eckbewehrung für den Stahlbetonbau, Bewehrungselement sowie biegesteife Eckbewehrung
AT304827B (de) Verfahren zur Herstellung eines Mantelbetonbauwerkes
DE3933392A1 (de) Selbsttragende aufgeloeste bauplatte
DE601651C (de) Tragfaehige Wand aus einer wetterfesten Aussenschale, einer isolierenden Innenschale und mit einer Betonfuellung
DE683336C (de) Traeger- oder Balkendecke mit Ieichten isolierenden Einlagekoerpern
AT402314B (de) Zwischendeckenauflager für fertigteilhäuser
DE102006001843B4 (de) Schweinestall-Bausatz
DE1106946B (de) Verfahren zum Herstellen von Hohlraeumen in Betonbauteilen, insbesondere in Geschossdecken, sowie Rohrkaefig zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE805786C (de) Bauteil, Verfahren zu dessen Herstellung, Vorrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens und Verfahren zum Herstellen von Bauwerken
CH484339A (de) Wandelement aus Holz, insbesondere für Fassaden, Verfahren zu seiner Herstellung, sowie Verwendung des Wandelementes
DE2121503A1 (de) Umschlossene Gebäudeeinheit
DE2612737A1 (de) Wabenplatte und daraus gebildete leichtbau-konstruktionselemente
DE3040322A1 (de) Wandelement
DE2649463A1 (de) Vorgefertigtes, waermeundurchlaessiges und feuerhemmendes fussbodenelement

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee