AT402314B - Zwischendeckenauflager für fertigteilhäuser - Google Patents
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Description
AT 402 314 B
Die Erfindung bezieht sich auf ein Fertigteilhaus, dessen Wände aus tragenden, gebäudeinnen- und gebäudeaußenseitig mit Verkleidungen bedeckten Rahmenkonstruktionen gebildet sind, wobei die Rahmenkonstruktion einer jeden Wand vertikale Stiele und zumindest einen horizontalen Balken umfaßt und wobei das Auflager für den Dachstuhl durch einen die oberen Enden der Stiele verbindenden Balken gebildet ist.
Bei in dieser Weise konstruierten Fertigteilhäusern ist es üblich, das Auflager des Dachstuhles und das Auflager der dem Dachstuhl am nächsten liegenden Geschoßdecke gemeinsam am oberen Ende der Stiele der Gebäude-Wände vorzusehen. Die Dachfläche schneidet sich somit mit der Dachbodendecke entlang ihres Berandungsverlaufes, sodaß sich ein Dachboden-Raum ergibt, der -in horizontaler Blickrichtung- einen dreieckförmigen Querschnitt aufweist. Dies hat den Nachteil, daß der Dachboden entlang seiner Berandung eine relativ geringe Deckenhöhe aufweist und somit nicht als Wohnraumfläche verwendet werden kann.
Wird ein Stiegenhaus vorgesehen, das in den Dachboden führt, so muß am Durchtritt durch die Dachbodendecke ein bestimmter Mindestabstand zur Dachfläche gegeben sein. Bei bisher bekannter, gemeinsamer Auflagerung von Dachstuhl und Dachboden-Decke muß ein derartiges Stiegenhaus in einigem Abstand von den Außenwänden des Gebäudes angeordnet werden, um im Dachboden den beschriebenen Mindestabstand zwischen Stiegen und Dach einzuhalten. Dies bringt aber vorallem den Nachteil, daß das Stiegenhaus auch in allen anderen Stockwerken des Gebäudes beabstandet von den Außenwänden zu liegen kommt, wodurch auch dort als Wohnraum nutzbare Flächen verloren gehen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, obige Nachteile zu vermeiden und eine Möglichkeit anzugeben, die Deckenhöhe im Dachboden eines nach der eingangs erläuterten Herstellungsweise aufgebauten Fertigteilhauses zu vergrößern.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß das Auflager für die dem Dachstuhl nächstgelegene Geschoßdecke an den Stielen im Abstand von deren oberen Enden angeordnet ist.
Damit weist der Dachboden selbst entlang seines Berandungsverlaufes eine durch den Abstand des Dachboden-Auflagers vom oberen Stielende bestimmte Deckenhöhe auf, sodaß im Dachboden eine größere Fläche nutzbar ist.
In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß das Auflager für die dem Dachstuhl nächstgelegene Geschoßdecke durch an den Stielen im Abstand von deren oberen Enden festgelegte Balken gebildet ist.
Damit ist die Geschoßdecke entlang ihres gesamten Berandungsverlaufes abgestützt, ihre Last kann somit gleichmäßig auf sämtliche Stiele der Wand-Rahmenkonstruktion übertragen werden.
Vorteilhaft kann es in diesem Zusammenhang sein, die Balken mittels die Stiele und die Balken durchragende Schrauben an den Stielen festzulegen, weil auf diese Weise eine besonders zuverlässige und einfach herzustellende Verbindung geschaffen werden kann.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung kann sein, daß die Balken in in die Stiele eingelassene Ausnehmungen eingesetzt sind.
Damit werden Balken und Stiele formschlüssig miteinander verbunden, welche Verbindung eine besonders zuverlässige Übertragung von Druckkräften erlaubt.
Weiters kann vorgesehen sein, daß die Stiele und die Balken aus Holz gebildet sind.
Derartige Balken und Stiele weisen bei ausreichender Festigkeit ein geringes Gewicht auf und sind somit einfach handzuhaben.
Nach einer erfindungsgemäßen Variante kann vorgesehen sein, daß zwischen Stiel und Balken ein Platte, an deren Ober- und Unterseite im wesentlichen normal zur Plattenebene verlaufende nagelartige Fortsätze angeformt sind, angeordnet ist, wobei die nagelartigen Fortsätze der Platte in Stiel und Balken hineinragen.
Damit kann eine zusätzliche Fixierung der Balken an den Stielen erreicht werden.
Alternativ zu der bisher behandelten Konstruktionsweise von Fertigteilhäusern, ist es auch möglich, solche durch aus Stahlbeton gebildete plattenförmige Wandelemente zu bilden, welche Wandelemente sich durchgehend von der Kellerdecke bis zum Dachstuhl erstrecken, wobei das Auflager für den Dachstuhl durch einen am oberen Ende der Wandelemente angeordneten Balken gebildet ist.
Auch hier ist es üblich, das Auflager des Dachstuhles und das Auflager der dem Dachstuhl am nächsten liegenden Geschoßdecke gemeinsam am oberen Ende der Wandelemente vorzusehen. Es ergeben sich dabei dieselben Nachteile der zuvor erläuterten Konstruktionsweise.
Eine weitere Zielsetzung der Erfindung ist es daher, auch für zuletzt beschriebene Fertigteil-Bauweise eine Möglichkeit anzugeben, die Deckenhöhe im Dachboden des Gebäudes zu vergrößern.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß das Auflager für die dem Dachstuhl nächstgelegene Geschoßdecke an den Wandelementen im Abstand von deren oberen Enden angeordnet ist.
Damit weist der Dachboden selbst entlang seines Berandungsverlaufes eine durch den Abstand des Dachboden-Auflagers vom oberen Ende der Wandelemente bestimmte Deckenhöhe auf, sodaß im Dachbo- 2
AT 402 314 B den eine größere Fläche nutzbar ist.
In diesem Zusammenhang kann vorgesehen sein, daß das Auflager für die dem Dachstuhl nächstgelegene Geschoßdecke durch eine an den Wandelementen im Abstand von deren oberen Enden angeformte, sich über die Breite der Wandelemente erstreckende und mit den Wandelementen einstückige Leiste gebildet ist.
Damit ist die Geschoßdecke entlang ihres gesamten Berandungsverlaufes abgestützt, ihre Last kann somit gleichmäßig auf sämtliche Wandelemente übertragen werden.
Bei einem Fertigteilhaus, bei welchem die dem Dachstuhl nächstgelegene Geschoßdecke aus Stahlbeton gebildet ist und auf den an die Wandelemente angeformten Leisten aufliegt, kann vorgesehen sein, daß oberhalb der Leisten sowohl die Bewehrung des betreffenden Wandelementes als auch die Bewehrung der Geschoßdecke freiliegen und diese freiliegenden Bewehrungen durch einen Betonblock miteinander verbunden sind.
Auf diese Weise kann die Geschoßdecke besonders einfach gegen seitliches Verrutschen gesichert werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten bevorzugten Ausführungsformen näher beschrieben. Dabei zeigen:
Fig. 1a,b ein in erfindungsgemäßer Weise aufgebautes Fertigteilhauses im Aufriß im Schnitt und im Grundriß:
Fig. lc,d ein in bekannter Weise aufgebautes Fertigteilhaus im Aufriß im Schnitt und im Grundriß:
Fig.2 den oberen Endbereich von erfindungsgemäß ausgebildeten aus Holz bestehenden Stielen im Aufriß im Schnitt;
Fig.3a,b das Detail B der Fig.2 mit zwei verschiedenen Möglichkeiten der Festlegung des Geschoßdek-ken-Auflagers an den Stielen im Aufriß im Schnitt;
Fig.4 einen vertikalen Schnitt durch die Geschoßdecke;
Fig.5 den oberen Endbereich von erfindungsgemäß ausgebildeten, aus Stahlbeton gebildeten Stielen im Aufriß im Schnitt;
Fig.6 das Detail A der Fig.5 im Aufriß im Schnitt und Fig.7 eine aus Stahlbeton gebildete Geschoßdecke im Schnitt.
Vorerst wird auf Fertigteilhäuser Bezug genommen, deren Wände tragende Rahmenkonstruktionen aufweisen. Diese, in vertikaler Richtung verlaufende Stiele 1 und in horizontaler Richtung verlaufende Balken 2 aufweisende Rahmenkonstruktionen werden beiderseitig, also gebäudeinnen- und -außenseitig, mit durchgehenden Verkleidungen 3,4 bedeckt.
Wenngleich in den beigeschlossenen Zeichnungen nicht explizit dargestellt, können zusätzlich zu den vertikal und horizontal verlaufenden Stielen 1 und Balken 2 auch schräg verlaufende Stützstreben, die benachbarte Stiele 1 und Balken 2 miteinander verbinden, vorgesehen sein.
Der zwischen den Verkleidungen 3,4 eingeschlossene Raum wird in der Regel mit Dämmaterial aufgefüllt. So wie in Fig.2 dargestellt, kann der Raum zwischen den Verkleidungen 3,4 aber auch einesteils, nämlich zwischen den Stielen 1 mit Dammaterial gefüllt sein und anderenteils einen luftgefüllten Hohlraum 5 aufweisen, welcher Hohlraum 5 ebenfalls einen wärmedämmende Wirkung hat.
Bei einer derartigen Konstruktionsweise wird der Dachstuhl 6 auf Balken 2, die die oberen Enden der Stiele 1 miteinander verbinden, aufgelegt.
So wie in Fig.lc dargestellt, wurde bisher -der Einfachheit halber- auch die dem Dachstuhl 6 nächstgelegene Geschoßdecke, also die Dachbodendecke DB an diesem Balken 2 aufgelegt, wodurch sich die eingangs erörterten Nachteile ergeben.
Im Gegensatz dazu wird im Sinne der Erfindung für die Dachbodendecke DB eine separates Auflager an den Stielen 1 geschaffen, welches Auflager im Abstand von den oberen Stielenden -dem Dachstuhlauflager- an den Stielen 1 festgelegt und gemäß der in den Zeichnungen dargestellten bevorzugten Ausführungsform durch einen an den Stielen 1 festgelegten Balken 2’ gebildet ist. Um die Dachbodendecke DB auf diesen Balken 2' auflegen zu können, wird dieser an den dem Gebäudeinneren zugewandten Seitenflächen der Stiele 1 angeordnet.
Durch die erfindungsgemäße, vom Dachstuhl-Auflager beabstandete Auflagerung der Dachboden-Decke wird die lichte Höhe des Dachbodens vergrößert, wodurch im Dachboden mehr nutzbare Fläche geschaffen wird. Dies ist insbesondere im Zusammenhang mit der Vorsehung eines in den Dachboden führenden Stiegenhauses günstig, weil dieses in einem Eckbereich des Gebäudes angeordnet werden kann (vgl. Fig.la,b), trotzdem aber beim Durchtritt des Stiegenhauses durch die Dachbodendecke der vorgeschriebene Mindestabstand zur Dachfläche gegeben ist. Durch die Postierung des Stiegenhauses in einem Eckbereich des Gebäudes verbaut dieses auch in den unteren Geschoßen keine wertvolle Wohnfläche; darüberhinaus kann es im Grundriß gesehen rechteckig ausgeführt werden (vgl. Fig.lb), wohingegen es bei 3
AT 402 314 B
Anordnung im Gebäudezentrum infolge Platzmangels mit gewendelten Stufen ausgebildet werden müßte (vgl.Fig.1c,d). Bei einer derartigen gewendelten Bauweise sind die einzelnen Stufen als gefährliche "Spitzstufen" ausgebildet, die nicht schnell begangen werden können. Die Gefährlichkeit der Stufen kann bei rechteckiger Bauweise vermindert werden, da hier lediglich über ihre gesamte Länge gleichbleibende Breite aufweisende Stufen auftreten.
Die Art und Weise der Verbindung von Stielen 1 und Balken 2’ ist prinzipiell beliebig, sie muß allerdings so beschaffen sein, daß die gesamte Last der Dachbodendecke DB auf die Stiele 1 übertragen werden kann, ohne daß die Verbindung Balken-Stiel gelöst wird.
Diese Bedingung wird beispielsweise durch eine Schraubverbindung erfüllt, bei der die Balken 2' mittels die Stiele 1 und die Balken 2' durchragende Schrauben 7 an den Stielen 1 festgelegt sind.
Diese Art der Verbindung kann durch verschiedene Maßnahmen unterstützt werden, so ist es z.B. besonders günstig, die Balken 2' in in die Stiele 1 eingelassene Ausnehmungen 8 einzusetzen, so wie dies in den Fig.2 und Fig.3a dargestellt ist. Dadurch wird eine kraftschlüssige Verbindung geschaffen, mit deren Hilfe die Dachbodendecken-Last besonders zuverlässig auf die Stiele 1 übertragen werden kann.
Als Material für Balken 2' und Stiele 1 kommt üblicherweise Holz zum Einsatz. Derartige Balken 2' und Stiele 1 können miteinander vernagelt werden, wobei eine solche Nagel-Verbindung auch zur Unterstützung einer Schraubverbindung eingesetzt werden kann. Ein Beispiel dafür ist in Fig.3b dargestellt. Analog zu Fig.3a wird hier der Balken 2' an den der Gebäudeinnenseite zugewandten Seitenflächen der Stiele 1 festgelegt, wobei zwischen Stiel 1 und Balken 2' ein Platte 9 angeordnet ist, an deren Ober- und Unterseite im wesentlichen normal zur Plattenebene verlaufende nagelartige Fortsätze 91,92 angeformt sind. Die einen Fortsätze 91 ragen dabei in den Stiel 1, die anderen Fortsätze 92 in den Balken 2'. Beim Zusammenbau dieser Konstruktion wird in der Weise vorgegangen, daß die Platte 9 zunächst in den Stiel 1 geschlagen wird, anschließend der Balken 2' auf die Fortsätze 92 aufgesetzt wird und abschließend die Verschraubung von Stiel 1 und Balken 2' mit Hilfe der Schrauben 7 erfolgt.
Fig.4 zeigt einen Querschnitt durch eine Dachbodendecke DB. Sie wird gebildet durch Pfosten 10, die hochkant auf die zuvor beschriebenen Balken 2’ aufgelegt sind. Zur Ausbildung einer geschlossenen Decke werden die Pfosten 10 beiderseitig mit Verkleidungen 11,12 bedeckt, die beispielsweise aus Gipskartonplatten gebildet sein können. Die oberseitige Verkleidung 11 ist bei Bedarf mit einem Fußboden 13 bedeckt.
Wie in den Fig.3a,b dargestellt, können die Pfosten 10 im Balken-Auflagebereich mit einer Aussparung 14 versehen werden, welche Aussparung 14 eine Höhe h, die der Dicke des Balkens 2’ entspricht aufweist. Dadurch fluchten Balken- und Pfostenunterkante, sodaß die untere Verkleidung 12 der Dachbodendecke DB den Balken 2' überragend an den Pfosten 10 festgelegt werden kann. Damit kann die Dachbodendecken-Unterseite vollkommen durchgehend ausgebildet werden.
Um seitliche Verschiebungen der Pfosten 10 zu verhindern, werden diese mithilfe von "Winkellaschen" 15, das sind L-förmige Bleche, deren beide Schenkel Bohrungen aufweisen, am Balken 2’ festgelegt. Wie am besten aus Fig.3a ersichtlich, wird der erste Schenkel der Winkellasche 15 an den Pfosten 10 angelegt, der zweite Schenkel an den Balken 2' und dort jeweils mittels Schrauben oder Nägeln befestigt.
Wie in Fig.4 zu erkennen ist, können zueinander benachbarte Pfosten 10 miteinander, z.B. mithilfe von Schrauben 16 verbunden sein; der zwischen den Verkleidungen 11,12 eingeschlossene Raum ist zumindest teilweise mit einem Dämmaterial gefüllt.
Eine zweite Art der Konstruktion von Fertigteilhäusern liegt darin, deren Wände durch aus Stahlbeton gebildete, plattenförmige Elemente 20 zu fertigen. Derartige Elemente werden in der Regel geschoßhoch, bei einstöckigen Gebäuden somit sich von der Kellerdecke bis zum Dachstuhlauflager erstreckend, ausgebildet. Analog zur vorstehend beschriebenen Konstruktions-Variante wird auch hier der Dachstuhl 6 auf einen am oberen Ende der Wandelemente 20 angeordneten Balken 2 aufgelegt, wobei nach bisheriger Praxis dieses Auflager gleichzeitig auch als Auflager für die Dachbodendecke DB dient.
Die Wandelemente 20 weisen gebäudeinnenseitig eine Verkleidung 3, die z.B. durch Gipskartonplatten gebildet ist, auf. An der Gebäudeaußenseite ist eine Dämmstoffschicht 40 und diese überdeckend ein Verputz 41 angeordnet.
Erfindungsgemäß ist auch hier das Auflager für die dem Dachstuhl 6 nächstgelegene Geschoßdecke DB an den Wandelementen 20 im Abstand von deren oberen Enden angeordnet. Das Auflager wird in diesem Fall bereits bei der Herstellung der Wandelemente 20 gefertig und ist vorzugsweise durch an den Wandelementen 20 im Abstand von deren oberen Enden angeformte Leisten 21, die sich über die Breite der Wandelemente 20 erstrecken und mit den Wandelementen 20 einstückig ausgebildet sind, gebildet. Diese Leisten 21 sind in den beispielsweisen Ausführungsformen der Zeichnungen mit einem rechteckförmigen Querschnitt ausgebildet, welcher allerdinc-, auch andere Formen, wie z.B. Quadrat-, Dreieck-, Trapezform od. dgl. aufweisen kann. 4
Claims (9)
- ΑΤ 402 314 Β Fig.6 zeigt eine an ein Wandelement 20 angeformte Leiste 21 im Detail, in dieser Darstellung ist erkennbar, daß die Leiste 21 eine Bewehrung 22 aufweist, die mit der Bewehrung des Wandelementes 20 verbunden ist. Dadurch kann eine besonders innige und zuverlässige Verbindung von Leiste 21 und Wandelemente 20 erreicht werden. Die Dachbodendecke DB kann bei dieser Ausführung der Wände wie oben durch Pfosten 10, die mit Verkleidungen versehen sind, gebildet werden. Nachdem jedoch die Wände aus Stahlbeton bestehen, ist es üblich, auch die Geschoßdecken und damit auch die Dachbodendecke DB aus Stahlbeton zu fertigen. Ein Schnitt durch eine solche Stahlbetondecke zeigt Fig.7. Diese weist einen geschlossenen, plattenförmigen Oberteil 23 auf, an dessen Unterseite Rippen 24 angeformt sind. An den dem Oberteil 23 abgewandten Enden der Rippen 24 sind Holzleisten 25 angeordnet, an denen eine Verkleidung 12, z.B. aus Gipskarton, festgelegt ist. An der Oberseite des Oberteiles 23 ist eine Schicht Dämmaterial 26 und darüber ein Fußboden 13 angeordnet. Bezüglich der Abstützung der Dachbodendecke DB auf den Leisten 21 übernehmen die Rippen 24 die Funktion der Pfosten 10 des zuvor beschriebenen Ausführungsbeispieles. Dementsprechend können die Rippen 24 auch mit Aussparungen 14 versehen werden, wodurch ein Fluchten der Leisten- und der Rippenunterkanten erreicht wird; in weiterer Folge die Verkleidung 12 die Leisten 21 überdeckend angebracht werden kann. Die Festlegung der Pfosten 10 an den Balken 2' mittels Winkellaschen könnte auf die Betonrippen 24 und die Leisten 21 übertragen werden, günstiger ist es jedoch, die Rippen 24 in der in Fig.6 dargestellten Weise an den Leisten 21 zu verankern. Dabei ragt ein Teil der Bewehrung der Rippe 24 als auch ein Teil der Bewehrung des Wandelementes 20 aus den betreffenden Bauteilen heraus. Diese freiliegenden Bewehrungen werden mit Beton umgossen und sind somit nach dessen Erhärtung durch einen Betonblock 27 miteinander verbunden. Patentansprüche 1. Fertigteilhaus, dessen Wände aus tragenden, gebäudeinnen- und gebäudeaußenseitig mit Verkleidungen bedeckten Rahmenkonstruktionen gebildet sind, wobei die Rahmenkonstruktion einer jeden Wand vertikale Stiele (1) und zumindest einen horizontalen Balken (2) umfaßt und wobei das Auflager für den Dachstuhl (6) durch einen die oberen Enden der Stiele (1) verbindenden Balken (2) gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflager für die dem Dachstuhl (6) nächstgelegene Geschoßdecke (DB) an den Stielen (1) im Abstand von deren oberen Enden angeordnet ist (Fig. 2).
- 2. Fertigteilhaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflager für die dem Dachstuhl (6) nächstgelegene Geschoßdecke (DB) durch an den Stielen (1) im Abstand von deren oberen Enden festgelegte Balken (2') gebildet ist (Fig. 2).
- 3. FertigteiIhaus nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Balken (2') mittels die Stiele (1) und die Balken (2‘) durchragende Schrauben (7) an den Stielen (1) festgelegt sind (Fig. 2, 3a).
- 4. Fertigteilhaus nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Balken (2') in in die Stiele (1) eingelassene Ausnehmungen (8) eingesetzt sind (Fig. 3a).
- 5. Fertigteilhaus nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stiele (1) und die Balken (2) aus Holz gebildet sind.
- 6. Fertigteilhaus nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Stiel (1) und Balken (2') eine Platte (9), an deren Ober- und Unterseite im wesentlichen normal zur Plattenebene verlaufende nagelartige Fortsätze (91, 92) angeformt sind, angeordnet ist, wobei die nagelartigen Fortsätze (91, 92) der Platte (9) in Stiel (1) und Balken (2') hineinragen (Fig. 3b).
- 7. Fertigteilhaus, dessen Wände durch aus Stahlbeton gebildete plattenförmige Elemente (20) gebildet sind, welche Elemente (20) sich durchgehend von der Kellerdecke bis zum Dachstuhl erstrecken, wobei das Auflager für den Dachstuhl (6) durch einen am oberen Ende der Wandelemente (20) angeordneten Balken (2) gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflager für die dem Dachstuhl (6) nächstgelegene Geschoßdecke (DB) an den Wandelementen (20) im Abstand von deren oberen Enden angeordnet ist (Fig. 5). 5 AT 402 314 B
- 8. Fertigteilhaus nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflager für die dem Dachstuhl (6) nächstgelegene Geschoßdecke (DB) durch eine an den Wandelementen (20) im Abstand von deren oberen Enden angeformte, sich über die Breite der Wandelemente (20) erstreckende und mit den Wandelementen (20) einstückige Leiste (21) gebildet ist (Fig. 5, 6). 5
- 9. Fertigteilhaus nach Anspruch 8, wobei die dem Dachstuhl (6) nächstgelegene Geschoßdecke (DB) aus Stahlbeton gebildet ist und auf den an die Wandelemente (20) angeformten Leisten (21) aufliegt, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Leisten (21) sowohl die Bewehrung des betreffenden Wandelementes als auch die Bewehrung der Geschoßdecke freiliegen und diese freiliegenden Beweh- io rungen durch einen Betonblock (27) miteinander verbunden sind (Fig. 5, 6). Hiezu 3 Blatt Zeichnungen 15 20 25 30 35 40 45 50 SS 6
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