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DE2631530A1 - Steuerung von hydraulisch angetriebenen bagger- und auslegerkranen - Google Patents

Steuerung von hydraulisch angetriebenen bagger- und auslegerkranen

Info

Publication number
DE2631530A1
DE2631530A1 DE19762631530 DE2631530A DE2631530A1 DE 2631530 A1 DE2631530 A1 DE 2631530A1 DE 19762631530 DE19762631530 DE 19762631530 DE 2631530 A DE2631530 A DE 2631530A DE 2631530 A1 DE2631530 A1 DE 2631530A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
signals
controlled
electrical
pumps
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762631530
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz Thode
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PHB WESERHUETTE AG 5000 KOELN DE
Original Assignee
Eisenwerk Weserhuette AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eisenwerk Weserhuette AG filed Critical Eisenwerk Weserhuette AG
Priority to DE19762631530 priority Critical patent/DE2631530A1/de
Publication of DE2631530A1 publication Critical patent/DE2631530A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/04Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control And Safety Of Cranes (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

  • Steuerung von hydraulisch angetriebenen Bagger- und
  • Auslegerkranen Die Erfindung betrifft ölhydraulisch angetriebene auf Bädern oder Raupen verfahrbare Bagger und Auslegerkrane iit einen zentralen Bedienungastand am Gerät oder in der Nähe davon für die Eingab der elektrischen Befehls- und Steuersignale zum Auslösen und Steuern der einzelnen Arbeitsbewegungen und iit von dort über elektrische Steuerleitungen elektrisch bzw. elektro-hydraulisch fernbetätigte Ventile, Steuer-, Regel- und Betätigungsorgane für die ansteuerung von Pumpen, Motoren und Zylindern sowie für das Einlegen und Freigeben von Bremsen, Kupplungen u.dgl., mit einer oder mehreren Arbeitspumpen und einer oder mehreren Steuerpumpen bzv.
  • einem oder mehreren vom Arbeitsöl abgezweigten Steuerölkreisen.
  • Es ist bekannt, hydraulisch angetriebene, auf Rädern oder Raupen verfahrbare Bagger und Auslegerkrane von einem zentralen Bedienungsutand as Gerät oder in der Nähe davon durch elektrische Signale zu steuern, indem die in dem Steuerstand eingegebenen Signale über elektrische Steuerleitungen den eloktrisch- bzw. elektro-hydraulischen fernbetätigten Ventilen, Steuer- und Regelorganen zugeleitet werden.
  • Es ist notwendig daB die Steuerdrücke dor hydraulisch angestouerten Funktionen in einem definierten Abhängigkeitsverhältnis zu den am Steuerstand singogebenen elektrischen Signalen stehen.
  • Hierfür wurde eine Lösung mit der anmeldung P 23 31 424.1-13 und der Zusatzanmeldung P 24 404.4 offengelegt.
  • Bei den bisher ausgeführten hydraulisch oder mechanisch angetriebenen/auf Rädern oder Raupenfahrwerken verfahrbaren Baggern und Auslegerkranen ist von Nachteil, daß bei Auslösung von Arbeitsbewegungen nicht nur diese angesteuert werden müssen, sondern gleichzeitig auch Einrichtungen, beispielsweise für das Öffnen der Bremsen oder Einlagen der Kupplungen. Es ist zwar möglich, Brensen und Kupplungen auch ohne zusätzliche Handbetätigung, z.B.
  • über einen aufgebauten Arbeitsdruck zu schalten; hierbei treten aber steuertechnische Probleme auf, deren bekannte Lösung bis heute nicht befriedigen.
  • Zs werden also bei einer Hydraulikanlage, wie sie für den Antrieb von Baggern, Kranen oder ähnlichen Geräten üblich ist, bei Ansteuerung einer Antriebsfunktion in der Regel mehrere Einzelfunktionen (z.B. Pumpensteuerung, Ventilsteuerung, Bremsensteuerung, Kupplungssteuerung usw.) gleichzeitig oder in zeitlicher Abstufung geschaltet. Bei der Überlagerung mehrerer Arbeitsfunktionen (z.B. Windenbetätigung, Schwenken, Fahren usw.) wird es erforderlich, ein Vielfaches an Einzelfunktionen gleichzeitig abhängig oder unabhängig voneinander zu gehalten. Hierbei kout es häufig zu Leistungsüberschneidungen und gegenseitiger Beeinflussung der Steuersignale bzw.
  • der Arbeitsbewegungen.
  • Ziel der Erfindung ist, daß die Zahl der Bedienungshebel für das Eingeben der Befehls- und Steuersignale weitermöglichst eingeschränkt, die Zahl der bei optiialer Bedienung der Geräte doroh den Geräteführer zu kontrollierenden Funktionen weitmöglichst begrenzt wird, sowie daß die Gruppe der Jeweils ausgelösten Befehlssignale in Abstimmung lit der Zahl der gleichzeitig oder hintereinander möglichen oder nötigen Arbeitsbewegungen auf die vorhandenen Puppen verteilt wird. Dabei sollen die Auslösungs-, Vorsteuer- und Betätigungsorgane in der richtigen Reihenfolge und zeitgerecht so angesteuert werden, daß die einzelnen Arbeitsbewegungen gegenseitig koordiniert und kontrolliert ablaufen und die Pumpen bzw. die Pumpenleistungen sinnvoll den jeweils angesteuerten Motoren und Arbeitszylindern zugeordnet bzw. aufgeteilt werden und auch die vorhandene Gesamtleistung der Kraftmaschine weitmöglichst ausgenutzt wird.
  • Die wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die elektrische Ansteuerung der elektrisch bzw. elektro-hydraulisch betätigten Steuer-und Betätigungsorgane aufgrund der eingegebenen elektrischen Befehls-und Steuersignale ZU Auslösen und Steuern der einzelnen Irbeitsbewegungen über eine Kette von parallel und in Reihe geschalteten elektronischen, digital arbeitenden Bausteinen, insbesondere auch NAND-Gliedern, zur Begrenzung der Anzahl der weiterzuleitenden Steuersignale, einschl. der erforderlichen Verzögerungsglieder erfolgt, die Arbeitsgeschwindigkeiten analog gesteuert und/oder geregelt werden und durch gegenseitige Bindung der Verriegelung der einzelnen Steuerketten die Zulässigkeit der eingegebenen und der deraus folgenden Signale überwacht, kontrolliert und geregelt und gleichzeitig die Zuordnung und Aufteilung, ggf. über Leistungsverzweigung der vorhandenen Pumpen bzw. Pumpenleistungen, zu den angesteuerten Motoren und Zylindern bewirkt wird.
  • Der Vorteil dieser Steuerung gegenüber bisher bekannten Steuerungssystemen liegt 1. in den praktisch leistungsfreien und verschleißlosen Arbeiten des gesamten elektronischen Steuerungsteiles; 2. in der relativ einfachen Veränderung, Ergänzung und Erweiterung bezüglich der Signalführung und Überwachung, für den zusätzlichen Einbau von Sicherheits- und Abschalteinrichtungen o.1., sowie für den Betrieb und die Kontrolle zusätzlicher Arbeitsfunktionen am Grundgerät, z.B. Bohrgeräte, Rammen u.dgl.; 3. in der Entlastung des Geräteführers von Nebenkontrollfunktionen; d.h. seine Konzentration wird auf wenige Hauptfunktionen begrenzt und damit ein frühzeitiges Absinken seiner Konzentrationsfähigkeit verhindert; 4. in der Reduzierung der physischen Beanspruchung auf ein Mindestmaß; 5. in der Möglichkeit, die vorhandenen Pumpen bzw. Pumpenleistungen dem Verbraucher optimal zuzuordnen bzw. zuzuleiten und die Maschinenleistung weitmöglichst zu nutzen.
  • Der gesandte Umfang der Steuerung läßt sich in drei Bereiche aufteilen: 1. Elektrische Befehlsgeräte für die Ausgabe von Digital-u. Analog-Signalen.
  • 2. Elektronischer Steuerteil fdir die Verarbeitung (logische Verknüpfung und Verriegelung) der mittels der Befehlsgeräte einer gebenen elektrischen Befehls- und Steuersignale.
  • 3. Elektromagnetbetätigte Schalt- und Proportionalhydraulikventile für die Umsetzung der vom Elektronikteil ausgegebenen Signale in hydraulische Verstell- und Steuergrößen.
  • Ein Beispiel eines typischen Signalverlaufes bei der Ansteuerung von nur einer Arbeitsfunktion ist in Fig. 1 vereinfacht, aber den Erfindungsgedanken nicht einschränkend, aufgezeigt.
  • In Fig. 2 ist die Möglichkeit von z.B. sieben Befehlseingängen und deren Verknüpfung und Verriegelung gezeigt.
  • Fig. 3 zeigt das Schema der gesanten Steuerung in der Auswirkung auf die Leistungsverzweigung bei verschiedenen Arbeitseinrichtungen sowie die Betätigung von Hilfseinrichtungen z.B. Bremsen, Kupplungen, usw.
  • Nachstehend ist der Funktionsablauf an Beispiel eines Krangerätes, welches u.a. mit mehreren Seilwinden bestückt ist, in einzelnen erläutert. Der betrachtete Signalverlauf in Fig. 1 betrifft die Einzelfunktion: Winde "aufwärte". Das auslösende Signal wird bei sanueher Betätigung eines Befehlsgerätes (B 1) freigegeben. Dieses Signal trifft auf der Eingabeseite des elektronischen Steuerteiles nach Vorbereitung durch eine Verkettung von Sper-UND-Funktionen (u 1.1 bis 1.3) auf einen der Eingänge der übrigen NAND-Funktionen Fig. 2 (FN 2 bis FN 7). Die Aufgabe dieser NAND-Funktionen (FN 1 bis FN 7) besteht im wesentlichen darin, die Eingänge von Steuersignalen in den Elektronikteil der Steuerung auf eine Zahl zu beschränken, welche sowohl durch die Bauart des Gerätes selbst, als auch durch die von einer Bedienungsperson gleichzeitig steuerbaren Arbeitsfunktionen gegeben ist. Wird z.B. die Zahl der gleichzeitig und unabhängig steurbaren Funktionen mit "n" bezeichnet, so sind in der Eingabe seite der Steuerung verwendeten NAND-Funktionen nit Jeweils n-freien Logikeingängen bestückt. In Fig. 1 und 2 sind die NAND-Funktionen (FN 1 bis FN 7) mit drei freien Logikeingängen ausgestattet, d.h., es sind bei einer beliebigen Erweiterung der Anzahl parallelgeschalteter NAND-Funktionen bis zu max. drei Eingangssignale in der Auswirkung auf die Ausgänge A1 bis A7 auf die Ansteuerung von bis zu drei getrennten und unabhängigen Arbeitsfunktionen möglich.
  • Der Schaltplan Fig. 1 zeigt den Signalverlauf der vorher genannten Einzelfunktion. Das Eingabesignal wird von der NAND-Funktion (FN 1) durchgeschaltet. Das Signal steht an Ausgang dieser Funktion zur Verfügung und wird in einer ersten Verzweigung an den Logikeingängen der Sperr- UND-Funktionen (FS 1, FS 2 und FS 3) und über die Zeitfunktion (FZ 1) an (FS 7) wirksam.
  • Die invertierenden Eingänge der Sperr- UND-Funktionen (F8 1 bis F8 7) haben Null-Signale, womit an deren Ausgänge L-Signale anliegen.
  • Das Eingangssignal der Funktion (FS 3) wird nun in einer weiteren Verzweigung an Logikeingang der Sperr- UND-Funktion (PS 6) und über eine Zeitfunktion (FZ 2) an den Eingängen der Funktion (fS 5 u. FS 6) wirksam.
  • Die Ausgangssignale der Funktion (FS 1 bis FS 7) werden verwendet, ui die Ansteuerung der Verstärkerfunktionen (FV 1 bis FV 10) zu rmöglichen. Diese Ansteuerung hat zur Folge, daß erst hierdurch die Verstärker ihre Funktionen, näalich die Weiterleitung der verstärkten Digital- und Analog-Signale zu den Elektromagneten, übernahmen.
  • Die Einleitung der Arbeitsbewegung sowie die Einstellung der gewünschten Arbeitsgeschwindigkeit der vorher genannten Arbeitsfunktionen "Winde aufwärte" erfolgt nunmehr durch die von den Elektromagneten verstellten bzw. gesteuerten Hydraulikventile, Die im Schema dargestellten Knotenpunkte nit einer Reihe von freien Auschlüssen sowie sämtliche invertierenden Eingänge bieten die Möglichkeit, Verknüpfung und/oder Verriegelung mit einer beliebigen Anzahl weiterer Funktionen, z.B. Zuordnung und Zuteilung der vorhandenen Pumpen bzw. Pumpenleistungen zu den Jeweils angesteuerten Verbrauchern und weitmöglichste Ausnutzung der vorhandenen Maschinenleistung.
  • Das Schema der Steuerung und der möglichen Leistungsverzweigung der Arbeitshydraulik zeigt Fig. 3. Die in Steuerstand der Maschine (1) manuell eingegebenen Befehle durch Geber bzw. bei Vorwahl eines bestimmten Programmes durch Wahlschalter werden als Digital- oder Analog-Signale dem elektronischen Steuerteil (2) zugeführt.
  • Je nach Bauart der Maschine und sonstigen Erfordernissen können zusätzliche Signale aus Regeleinrichtungen (3.1), Sicherheitseinrichtungen (3.2) usw. dem Elektronikteil (2) zugeführt und dort verarbeitet werden. Die elektrischen Ausgangssignale von Elektronikteil bewirken eine digitale bzw. analoge Verstellung der magnetbetätigten Hydraulik-Vorsteuerventile (4.1 bis 4.4) s.B. Wegeventile oder Proportionalventile. In vorliegenden Falle sind die Vorsteuerventile ftr die Hauptpumpenverstellung mit (4.1), für die Steuerung der hydraulischen Weichen (Cartridge) mit (4.2), der Bremsensteuerung mit (4.3) und der Kupplungssteuerung mit (4.4) bezeichnet. Die Zuordnung der Haeptpunpen (5) zu den Umformern (7) an den Arbeitsmaschinen (8.1 bis 8.5) z.B. Windenantriebe, Schwenkantrieb, Fahrantrieb usw. erfolgt über die hydraulischen Weichen (6).
  • L e e r s e i t e

Claims (1)

  1. P a t e n t a n s p r u c h Ölhydraulisch angetriebene auf Rädern oder Raupen verfahrbare Bagger und Auslegerkrane mit einem zentralen Bedienungsstand am Gerät oder in der Nähe davon für die Eingabe der elektrischen Befehls- und Steuersignale zum Auslösen und Steuern der einzelnen Arbeitsbewegungen und iit von dort über lektrisohe Steuerleitungen lektrisoh bzw. elektro-hydraulisch fernbetätigte Ventil., Steuer-, Regel- und Betätigungsorgane für die Ansteuerung von Pumpen, Motoren und Zylindern sowie für das Einlegen und Freigeben von Bremsen, Kupplungen u.dgl., mit einer oder mehreren Steuerpumpen bzw. einem oder mehreren vom Arbeitsöl abgezweigten Steurölkreisen, dadurch gekennzeichnet, das die elektrische Ansteuerung der elektrisch bzw. elektro-hydraulischbetätigten Steur- und Betätigungsorgane aufgrund der eingegebenen elektrischen Befehl- und Steuersignale ZU Auslösen und Steuern der einzelnen Arbeitsbewegungen über eine Kette ton parallel und in Reihe geschalteten elektronischen, digital arbeitenden Bausteinen, insbesondere auch von NAND-Gliedern, zur Begrenzung der Anzahl der weiterzuleitenden Steuersignale, einschl. der erforderlichen Verzögerungsglieder erfolgt, die Arbeitsgeschwindigkeiten analog gesteuert und/oder geregelt werden und durch gegenseitige Bindung der Verriegelung der einzelnen Steuerketten die Zulässigkeit der eingegebenen und der daraus folgenden Signale überwacht, kontrolliert und geregelt und gleichzeitig die Zuordnung und Aufteilung, ggf. über Leistungsverzweigang, der vorhandenen Pumpen bzw. Pumpenleistungen, zu den angesteuerten Motoren und Zylindern bewirkt wird.
DE19762631530 1976-07-14 1976-07-14 Steuerung von hydraulisch angetriebenen bagger- und auslegerkranen Withdrawn DE2631530A1 (de)

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