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DE2630341A1 - Verfahren und vorrichtung zur herstellung von artikeln gleicher groesse aus langgestrecktem folienmaterial - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur herstellung von artikeln gleicher groesse aus langgestrecktem folienmaterial

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DE2630341A1
DE2630341A1 DE19762630341 DE2630341A DE2630341A1 DE 2630341 A1 DE2630341 A1 DE 2630341A1 DE 19762630341 DE19762630341 DE 19762630341 DE 2630341 A DE2630341 A DE 2630341A DE 2630341 A1 DE2630341 A1 DE 2630341A1
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weld
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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

16 794/5 60/ko
Sven Lindqvist, 440 OO Stenungsund / Schweden
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Artikeln gleicher Größe aus langgestrecktem Folienmaterial
Zur Erzeugung von Produkten aus Plastikfolie v/erden auf dem Markt eine Anzahl von Maschinen und Vorrichtungen unterschiedlicher Arten angeboten. Ein gemeinsames Merkmal dieser Art der Produktion besteht darin, daß die Produkte nach dem abschließenden Herstellungsschritt durch besondere Vorrichtungen aus der Maschine entnommen und irgendeinem Aufnehmer zugeführt werden, wo die Produkte aufgestapelt oder rollenförmig aufgewickelt werden.
Kunststoffe haben verschiedene negative Eigenschaften, welche die Handhabung der Produkte während ihrer Sammlung zur Zwischenlagerung erschweren. Weiche Kunststoffe sind schwierig zu führen, und die Neigung zur elektrischen statischen Aufladung bringt eine Reihe von Problemen.
Bei der Herstellung von Säcken aus Kunststoff ist es üblich, einen flachgehaltenen Kunststoffschlauch in einer horizontalen
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Ebene an einer Perforierungsstation und. einer Schweißstation in dieser oder der umgekehrten Reihenfolge vorbeizuführen, wobei die Stationen so angeordnet sind, daß die Schweißnaht nahe der Perforation verläuft. Die Säcke werden sodann zu einer Station weiter gefördert, wo sie aufgestapelt oder zu einer Rolle aufgewickelt werden. Wenn die Säcke getrennt voneinander gespeichert werden sollen, so muß jeder Sack vor dem Schweißvorgang von der Folie abgerissen werden. Wenn die Säcke entlang ihrer Seiten geschweißt werden, so ist keine Perforation erforderlich und können die Säcke an der Schweißnaht unmittelbar nach deren Herstellung voneinander getrennt werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, eine Schweißeinheit mit einer Trenneinheit zu kombinieren, so daß die Trennung gleichzeitig mit oder unmittelbar nach der Schweißung erfolgt und so eine sofortige Entnahme des soeben gefertigten Sackes möglich ist. Wenn eine gefaltete oder umgeschlagene Folie verwendet wird und die Seiten der Säcke in eigenen Nähten geschweißt werden, so muß die Perforation zwischen zwei benachbarten Schweißnähten vorgesehen werden, wonach eine Trennung entlang der Naht erfolgen kann. Im letztgenannten Fall ist es schwierig, Beschädigungen der Schweißnaht zu vermeiden, da das Material an und in der Nachbarschaft der Schweißnaht durch die Wärmeeinwirkung erweicht ist. Wenn die Naht auf eine straffe Folie aufgelegt wird, so kann das Material an der Naht nicht schrumpfen, so daß eine schwache Naht entsteht.
Mit üblichen Verfahren zur Herstellung von Säcken auf eine der oben erläuterten Arten gelangen die Schweißnähte unmittelbar übereinander, wenn die Säcke auf einem Tisch oder einer Palette gestapelt werden. Daraus ergeben sich zwei Nachteile, nämlich einmal, daß zwei benachbarte und noch weiche Schweißnähte aneinander ankleben können, und zum anderen, daß der Produktstapel wegen der Ansammlung der Nähte, die dicker sind als das Folienmaterial, uneben wird.
Eine Herstellung nach diesen bekannten Verfahren erfordert die
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Verwendung von Einrichtungen mit einer Anzahl von beweglichen Komponenten und in der Regel auch von mehreren Motoren. Die Wartung und der Verschleiß führen häufig zu Unterbrechungen des Arbeitsablaufes und in hohem Umfang auch zu Kosten anderer Art.
Die vorstehend im Zusammenhang mit der Herstellung von Säcken angeführten Überlegungen gelten auch für die Herstellung anderer Produkte von gleichförmiger Größe, die durch Behandlung oder Bearbeitung von langgestreckten Folien erhalten werden können.
Eine wesentliche Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt daher in der Schaffung eines Verfahrens bzw. einer Vorrichtung zur Herstellung von Produkten oder Artikeln gleichförmiger Größe aus langgestrecktem Folienmaterial, welches kontinuierlich abgemessen wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß das langgestreckte Folienmaterial von oben her einem vertikal einstellbaren Aufnehmer zugeführt wird, daß eine horizontal hin- und herbewegliche Laufkatze oberhalb des Aufnehmers angeordnet ist, und daß das Folienmaterial durch die Laufkatze hindurchläuft, die mit einer Schweißeinrichtung und einer Schneideinrichtung versehen ist, wobei weiterhin eine Einrichtung zur Steuerung der Bewegung der Laufkatze derart vorgesehen ist, daß sie etwa über die Hälfte eines vorbestimmten Abstandes, der der Länge des gewünschten Produktes entspricht, oder über einen Teil dieses Abstandes auf jeder Seite einer Symmetrieebene durch den Aufnehmer verlagert wird.
Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zeichnet sich erfindungsgemäß aus durch einen vertikal verlagerbaren Aufnehmer, ein oberhalb des Aufnehmers angeordnetes Gestell, welches mit Schienen für eine Laufkatze versehen ist, welche eine Zuführein-
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richtung, eine Schweißvorrichtung und eine Schneideinrichtung trägt, sowie durch eine Einrichtung zur Bewegung der Laufkatze vorwärts und rückwärts entlang der Schienen und schließlich durch eine Einrichtung zur Bestimmung der Enden des Laufweges der Laufkatze an jeder Seite einer Symmetrieebene durch den Aufnehmer.
Dadurch, daß die Laufkatze oberhalb des Aufnehmers vor- und zurücklauft und der Aufnehmer im Zuge der Erzeugung abgesenkt werden kann, so daß das Material gewissermaßen ausgerollt wird, kann eine Maschine geschaffen werden, die lediglich eine sehr beschränkte Anzahl von Einzelteilen aufweist, leise arbeitet, billig herzustellen ist und darüberhinaus zuverlässig arbeitet.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnung, insbesondere in Verbindung mit den zusätzlichen Ansprüchen.
Es zeigt
Fig. 1.schematisch vereinfacht eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
Fig. 1A in vergrößerter Darstellung eine Ansicht des Aufnahmetisches mit darauf abgelegten Produkten,
Fig. 2 die Laufkatze der Maschine gemäß Fig. 1 von oben,
Fig. 3 schematisch vereinfacht die Grundanordnung der Zuführ-Förderrollen und der Schweiß- und Schneideinrichtung,
Fig. 4 in vergrößerter Darstellung die obere rechte Ecke der Laufkatze gemäß Fig. 2,
Fig. 5 eine achsparallele Ansicht des Getriebes für die Zuführ-Förderrolle,
Fig. 6 das Getriebe gemäß Fig. 5 von der Seite her gesehen und
Fig. 7 eine Anordnung der Produkte auf dem Aufnahmetisch im Falle sehr langer Erzeugnisse.
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Die Maschine gemäß Fig. 1 dient zur Bearbeitung einer zweischichtigen Folie 10, die kontinuierlich von einer nicht näher dargestellten Maschine aus zugeführt wird, welche die Folie herstellt. In dieser anderen Herstellungsmaschine, einer kontinuierlichen Blasformmaschine, wird Kunststoff schlauchförmig extrudiert und sodann aufgeblasen, um so einen erheblich erhöhten Durchmesser und Foliendicke zu erreichen. Der aufgeblasene Schlauch wird sodann geflacht und als zweischichtige Folie der dargestellten Maschine zugeführt. Diese erzeugt Säcke, wozu Schweißnähte quer über die Folie gelegt werden, und diese anschließend geschnitten wird.
Im Unterschied zu üblichen Verfahren, bei denen das Folienmaterial im wesentlichen in einer horizontalen Ebene zugeführt wird, erfolgt die Produktion hier, während die Folie sich im wesentlichen vertikal bewegt.
Die Vorrichtung weist als wesentliche Elemente einen vertikal einstellbaren Aufnehmer 11 und ein sich über den Aufnehmer erstreckendes Gestell 12 auf, welches mit Schienen 13 für eine Laufkatze 14 versehen ist. Die Laufkatze 14 trägt eine Fördereinrichtung, eine Schweißeinrichtung und eine Schneideinrichtung, wie dies weiter unten noch näher erläutert wird. Die Höhe des Gestelles 12 reicht dazu aus, einen letzten Sack auf einen Sackstapel vorbestimmter Größe abzulegen, der auf dem < in seiner untersten Stellung stehenden Aufnehmer 11 abgestützt ist.
Der Aufnehmer 11 weist im Beispielsfalle einen Tisch 15 auf, der eine Palette 16 trägt, die in ihrer Größe der Aufnahme von herzustellenden Säcken 17 angepaßt ist. Auf diese Weise können die Produkte sehr einfach gehandhabt werden. Eine Stapelvorrichtung für Säcke am Ende einer üblichen horizontalen Produktionslinie ist vergleichsweise kompliziert, so daß die Säcke meistens in Rollen aufgewickelt werden, in der die einzelnen Säcke entlang Perforationen aneinander hängen. Die Handhabung
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einer solchen Rolle erfordert besondere Einrichtungen, während eine Gutpalette mit üblichen Transporteinrichtungen wie Gabelstaplern od. dgl. gehandhabt werden kann, die in einer Fabrik regelmäßig zur Verfügung stehen.
Der Tisch 15 ist durch einen Hydraulikzylinder 18 abgestützt, der sehr einfach die Absenkung des Aufnehmers im Zuge des Anwachsens des Stapels gestattet, so daß die Oberseite des Stapels stets in einem bestimmten Abstand von der Laufkatze 14 liegt.
Der Tisch kann weiterhin quer zur Bewegungsrichtung der Folie über eine geringe Strecke vertikal nach vorne oder hinten verschoben werden. Werden solche Bewegungen in vorbestimmten Abständen ausgeführt, so wird der Stapel in Schichten unterteilt, die eine vorbestimmte Anzahl von Säcken, beispielsweise von 50 Säcken enthalten, so daß die HerstellungsSteuerung und -kontrolle und danach die Entnahme vom Stapel erleichtert ist.
Von wesentlicher Bedeutung ist es, daß die Fördereinrichtung der Laufkatze 14 derart angeordnet ist, daß sie stets in einer einzigen Richtung dreht, unabhängig von der Bewegungsrichtung der Laufkatze nach vorne oder nach hinten. Dies wird durch Verwendung eines Getriebes erzielt, welches mit unteren und oberen Zahnstangen 19 bzw. 20 in einer weiter unten noch näher erläuterten Weise zusammenarbeitet.
Der Antrieb der Laufkatze und der daran gelagerten Fertigungskomponenten kann elektrisch oder hydraulisch in an sich bekannter Weise erfolgen. Zur Bestimmung des Bewegungsweges der Laufkatze sind Endschalter 21 bzw. 22 vorgesehen. Diese Endschalter liegen in gleichen Abständen von einer Symmetrieebene A-A durch den Tisch 15, welche Teilstücken der Länge der zu erzeugenden Säcke entsprechen.
In Fig. 2 ist die Werkzeugträger-Laufkatze 14 in einer Ansicht
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von oben dargestellt.
Die Laufkatze 14 weist ein Gestell auf, welches an vier, auf den'Schienen 13 laufenden Rädern 30 gelagert ist. Die Laufkatze wird durch einen Motor 31 angetrieben, der ein in Fig. 2 nicht näher dargestelltes Getriebe antreibt, welches in einem Gehäuse 37 angeordnet ist und auf die Zahnstangen 19 und 20 ebenso wie auf eine Förderrolle 32 wirkt. In weiter unten noch näher erläuterten Weise läuft die Förderrolle 32 stets in einer bestimmten Drehrichtung um und arbeitet mit einer antriebslosen Stützrolle 33 zusammen. Die Folie 10 wird in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise zwischen den beiden Rollen 32 und 33 gefördert .
Die Rolle 32 ist in weiter oben bereits erwähnter Weise stets in derselben Drehrichtung angetrieben und fördert somit die Folie 10 bei jeder Drehung um einen bestimmten Weg nach unten. Die Laufkatze ist mit einer Schweißexnrichtung 34 mit an sich bekannten hin- und herbeweglichen Schweißköpfen versehen, die in vorbestimmten Abständen aufeinander zu bewegt werden und so quer zur Folie 10 eine Schweißnaht 35 erzeugen.
In der Nachbarschaft der Schweißvorrichtung 34 ist eine Schneideinrichtung 36 vorgesehen, welche eine Trennung der einzelnen Säcke von der Folie ermöglicht. Es ist ,pdoch darauf hinzuweisen, daß die Art der Trennung der Säcke von der Folie keine wesentliche Bedeutung für die vorliegende Erfindung besitzt. So kann entweder eine vollständige Abtrennung der Säcke von der Folie erfolgen, oder es kann lediglich eine Perforierung erzeugt werden, an der später die Säcke abgerissen werden. Im letzteren Fall besteht der Stapel aus teilweise getrennten Säcken, die ziehharmonikaartig entlang der Perforationen gefaltet sind.
Im Betrieb der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung wird an jedem Ende des Bewegungsveges der Laufkatze eine Schweißung und
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Einschnitt vorgenommen. Daher liegen Schweißnähte an zwei gegenüberliegenden Seiten des Stapels, wobei jedoch zwei übereinanderliegende Schweißnähte an jeder Seite durch ein offenes Ende eines zwischengelagerten Sackes voneinander getrennt sind. Dadurch ist die Gefahr, daß zwei frisch hergestellte Schweißnähte vor ihrer ausreichenden Abkühlung miteinander verkleben, beseitigt, und erhält der Stapel darüberhinaus an beiden' Seiten die gleiche Stapelhöhe.
Wenn sehr lange Säcke hergestellt werden sollen, ist es möglich, in der aus Fig. 7 ersichtlichen Weise die Laufkatze zwischen jedem Schweiß- und Schneidvorgang eine Vorwärtsbewegung und eine Rückwärtsbewegung ausführen zu lassen. Auch in diesem Fall sind zwei übereinanderliegende Schweißnähte 35 durch eine Materialschicht voneinander getrennt, wobei in jedem Falle die erste Naht ausreichend Zeit zur Abkühlung hat, bevor die zweite Naht erzeugt wird.
Die Vorrichtung gemäß Fig. 1 kann selbstverständlich für eine unterschiedliche Arbeitsweise programmiert werden, wobei beispielsweise die volle Länge eines Sackes aus der Laufkatze gefördert wird, während diese in einer Endstellung steht. Die Schweißung und eine gleichzeitige ausbreitende Ablage des Sackes über dem Stapel erfolgen sodann während der Bewegung der Laufkatze in Richtung auf das gegenüberliegende Ende der Bewegungsbahn. Der Schnitt erfolgt gerade dann, wenn die Laufkatze diese gegenüberliegende Endstellung erreicht, bevor der nächste Sack aus der Laufkatze herausgefördert wird.
Wie bereits weiter oben erwähnt ist, ist es von wesentlicher Bedeutung, daß die Förderung trotz der Hin- und Herbewegung der Laufkatze gleichförmig erfolgt. Der gewünschte Antrieb der Förderrolle 32 kann beispielsweise mittels eines in den Fig. 4 bis 6 näher dargestellten Getriebes erzeugt werden.
Dabei ist ein erstes Ritzel 40 auf der Antriebswelle des Motors
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gelagert. Das Ritzel 40 kämmt mit zwei Getrieberädern 41 bzw. 42, die auf Lagerzapfen 43 bzw. 44 in der Laufkatze 14 frei drehbar sind. Zwei weitere Getrieberäder 45 und 46 sind drehfest auf Stummelwellen gelagert und arbeiten mit den Zahnstangen 19 bzw. 20 gemäß Fig. 1 zusammen. Die beiden letztgenannten Getrieberäder 45 und 46 kämmen darüberhinaus mit einem Getrieberad 47 an der Antriebsrolle 32.
Die Laufkatze ist weiterhin mit einer Kupplung versehen, die willkürlich durch die Endschalter 21 und 22 schaltbar ist und Kupplungsteile 48 und 50 aufweist, die auf einem Schwenkarm gelagert sind, der abwechselnd die Kupplung im Sinne einer Verriegelung des Getrieberades 41 am Achszapfen 43 oder des Getrieberades 42 am Achszapfen 44 schaltet. Auf diese Weise wird die Laufkatze durch abwechselnden Eingriff der Getrieberäder 41 und 42 in ihren zugehörigen Zahnstangen 19 und 20 vorwärts und rückwärts angetrieben, wobei jedoch die Rolle 32 stets in derselben Richtung dreht.
Der Antrieb für die Laufkatze und die Rolle 32 kann in vielfach abgewandelter Weise erfolgen. So können langhubige Hydraulikzylinder zur Erzeugung der Hin- und Herbewegung der Laufkatze verwendet werden. Das die Bewegung auf die Antriebsrolle übertragende Getriebe ist in der Zeichnung lediglich beispielhaft dargestellt, wobei die Getriebeelemente ebenso wie die Teile zur Bewegung der Schweißvorrichtung und der Schneidvorrichtung in unterschiedlicher Weise ausgebildet werden können.
So ist es möglich, die Zahnstangen entlang gegenüberliegenden Längsseiten der Laufkatze anzuordnen. In diesem Falle sind Getrieberäder 47 an beiden Enden der Rolle 32 zur Zusammenarbeit mit diesen Zahnstangen vorgesehen. Vorzugsweise elektromagnetische Kupplungen können sodann die Getrieberäder 47 abwechselnd mit der Antriebswelle verbinden.
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Es ist anzustreben, an beiden Enden eine gleichförmige Drehung der RoUe 32 zu erzielen; selbstverständlich kann auch ein umsteuerbarer Motor verwendet werden.
Je nach der Anfangsstellung des Tisches 15 in seiner Vertikallage gegenüber der Laufkatze kann eine Verlagerung der Schweißnaht 35 gegenüber dem geschnittenen, offenen Ende des folgenden Sackes erzielt werden, wie dies aus Fig. 1A ersichtlich ist. Dadurch wird ein gleichförmigerer Aufbau des Stapels erzielt.
Im Falle der Vorrichtung gemäß Fig. 1 werden die Längsseiten der Säcke durch die Ränder eines abgeflachten Schlauches gebildet, während der Boden jedes Sackes durch die Querschweißnaht erzeugt wird. Statt dessen kann jedoch auch eine lediglich entlang ihrer Längsachse umgeschlagene oder umgefaltete Folie verwendet werden. Der Boden des Sackes wird dann durch den gefalteten Abschnitt der Folie erzeugt, während die Querschweißnähte die Seiten des Sacks bilden. Die Anordnung gemäß Fig. 3 wäre dann mit einem weiteren Paar von Schweißköpfen unterhalb der Schneideinrichtung 36 zu vervollständigen, da dann zwei Schweißnähte mit einer dazwischenliegenden Schneidlinie zwischen zwei benachbarten Säcken erzeugt werden müssen.
Das Gestell 12 ist so hoch, daß eine Bedienungsperson frei unterhalb des Gestelles arbeiten kann. Anstelle eines Tisches '15 kann auch eine horizontale Stange vorgesehen sein, die in der Symmetrieebene angeordnet ist'. Die Stange ist dann in einer vertikal verschieblichen Zahnstange gelagert und ist vorzugsweise so ausgebildet, daß sie von der Zahnstange mittels einer geeigneten Transportvorrichtung abgenommen werden kann, wenn eine gewünschte Anzahl von Säcken darauf abgelegt worden ist.
Statt dessen ist es jedoch auch möglich, anstelle der Stange eine horizontale endlose Kette von ausreichender Länge zu verwenden, die wenigstens"die Breite eines Sackes außerhalb der
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Maschine erreicht. Wenn eine vorbestimmte Anzahl von Säcken auf der Kette abgelegt ist, so wird der Stapel aus der Maschine bewegt und ein neuer Abschnitt der Kette unterhalb der Laufkatze angeordnet.
Wenn eine Stange oder eine Kette zur Stapelung langer Säcke verwendet wird, die während einer Bewegung der Laufkatze vorwärts und rückwärts zwischen jedem Schnitt erzeugt worden sind, so kann es sich als vorteilhaft erweisen, die Stange oder die Kette um einen gewissen Abstand aus der Mittelstellung in der Bewegungsbahn der Laufkatze heraus zu bewegen, und zwar in Richtung der Lage des geschnittenen offenen Randes des Sackes. Der gefaltete Abschnitt in der Mitte des Sackes neigt dazu, das geschnittene Ende des Sackes nach innen zu ziehen. Durch eine kleine Seitenbewegung der Stange oder der Kette hängt der Sack dann sauber doppelt gefaltet über der Stange oder der Kette.
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Claims (9)

263034 Patent- (Schutz)- Ansprüche
1. Verfahren zur Herstellung von Artikeln gleicher Größe aus langgestrecktem Folienmaterial, welches kontinuierlich abgemessen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das langgestreckte Folienmaterial (10) von oben her einem vertikal einstellbaren Aufnehmer (11) zugeführt wird, daß eine hin- und herbewegliche Werkzeugträger-Laufkatze (14) oberhalb des Aufnehmers angeordnet ist und einen Durchtritt des Folienmaterials gestattet, wobei die Laufkatze mit einer Schweißeinrichtung (34) und einer Schneideinrichtung (36) versehen ist, und daß die Bewegung der Laufkatze derart gesteuert wird, daß sie sich auf jeder Seite einer Symmetrieebene (A-A) durch den Aufnehmer über etwa die Hälfte eines vorbestimmten Abstandes erstreckt, der der Länge des herzustellenden Produktes entspricht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugträger-Laufkatze (14) derart ausgebildet ist, daß sie für jede Vor- oder Zurückbewegung der Länge des gewünschten Produktes entsprechendes Material ausmißt und am Ende des Bewegungsweges die Schweißung und den Schnitt ausführt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugträger-Laufkatze (14) derart ausgelegt ist, daß sie der Länge des gewünschten Produktes entsprechendes Material ausmißt, während sie an einem Endpunkt der Bewegungsbahn in Ruhe ist, und daß. die Schweißung und schließlich der Schnitt erfolgen, während die Laufkatze sich auf das gegenüberliegende Bahnende zu bewegt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugträger-Laufkatze (14) zwei Mal oder öfter über den Rezipienten läuft, bevor die Schweißung und der Schnitt erfolgen.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der An-
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sprüche 1 bis 4, zur Herstellung von Produkten gleichförmiger Größe aus langgestrecktem Folienmaterial, gekennzeichnet durch einen vertikal verlagerbaren Aufnehmer (11), durch ein oberhalb des Aufnehmers· gelagertes Gestell (12), welches mit Schienen (13) für eine Werkzeugträger-Laufkatze (14) versehen ist, die einen Zufuhr-Förderer (32), eine Schweißeinrichtung (34) und eine Schneideinrichtung (35) aufweist, wobei weiterhin eine Einrichtung (31, 37) zur Bewegung der Laufkatze (14) vor- und rückwärts entlang der Schienen vorgesehen ist, und durch eine Einrichtung (21 , 22) zur Bestimmung der Bewegungsendpunkte der Laufkatze an jeder Seite einer Symmetrieebene (A-A) durch den Aufnehmer.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (12) zwei Zahnstangen (19, 20) aufweist und daß die Werkzeugträger-Laufkatze (14) mit einem Getriebe (37) versehen ist, welches mit den Zahnstangen (19, 20) zusammenarbeitende Ritzel (41, 42) aufweist, sowie eine Kupplung (48, 50) aufweist, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß eine Antriebsrolle (32) zur Zuführförderung der Folie (10) unabhängig von der Hin- und Herbewegung der Laufkatze (14) stets in derselben Richtung dreht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Einrichtung zur Steuerung des Getriebes der Laufkatze (14) in der Weise vorgesehen ist, daß die gewünschte Materiallänge für ein Produkt abgemessen wird, während sich die Laufkatze von einem Ende des Bewegungsweges zum anderen bewegt, und daß die Schweißung und der Schnitt an einem der Enden der Bewegungsbahn erfolgen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zur Abmessung einer gewünschten Materiallänge vorgesehen ist, während die Laufkatze (14) in ihrer Endstellung steht, und daß die Schweißeinrichtung (34) und die Schneideinrichtung (35) während der Bewegung der Laufkatze in Richtung auf das gegenüberliegende Ende der Bewegungsbahn arbeiten.
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9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zur Erzeugung einer Bewegung der Laufkatze (14) wenigstens zwei Mal zwischen den Enden einer vorbestimmten Bewegungsbahn vorgesehen ist, bevor die Schweißung und der Schnitt erfolgen.
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DE2630341A 1975-07-07 1976-07-06 Vorrichtung zur Herstellung von Produkten gleichförmiger Größe aus bahnförmigem Folienmaterial, insbesondere von Plastiksäcken Expired DE2630341C2 (de)

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DE2630341C2 DE2630341C2 (de) 1985-12-12

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DE2630341A Expired DE2630341C2 (de) 1975-07-07 1976-07-06 Vorrichtung zur Herstellung von Produkten gleichförmiger Größe aus bahnförmigem Folienmaterial, insbesondere von Plastiksäcken

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SE7507742L (sv) 1977-01-08

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