DE262819C - - Google Patents
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 262819 KLASSE 81 e. GRUPPE
Luftförderer für Schüttgut, insbesondere Chlorkalium.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. April 1912 ab.
Es sind bereits Luftförderer für körniges oder staubförmiges Schüttgut bekannt geworden,
bei denen durch das Förderrohr mittels eines beliebigen Gebläses ein starker Luftstrom
hindurchgetrieben wird, der mit einer Art Injektorwirkung das aus einem Füllrumpf in
die Rohrleitung fließende Schüttgut mitreißt und am Ende der Rohrleitung ausstößt.
An der Einfallöffnung, die in dem Förderrohr für das Schüttgut vorgesehen ist, wird eine Düse angebracht, die das einfallende Schüttgut angreift und durch die Rohrleitung führt. Falls Schüttgut von verschiedenem spezifischen Gewicht oder von verschiedener Körnung gefördert werden soll, kann eine einheitliche Düsenstellung nicht gut angewendet werden.
An der Einfallöffnung, die in dem Förderrohr für das Schüttgut vorgesehen ist, wird eine Düse angebracht, die das einfallende Schüttgut angreift und durch die Rohrleitung führt. Falls Schüttgut von verschiedenem spezifischen Gewicht oder von verschiedener Körnung gefördert werden soll, kann eine einheitliche Düsenstellung nicht gut angewendet werden.
Es haben Versuche ergeben, daß es für den Wirkungsgrad eines derartigen Luftförderers
ao von erheblicher Bedeutung ist, die Düse in ihrem Angriffswinkel zum einfließenden Schüttgut
verändern zu können, und zwar muß je nach der Art und dem spezifischen Gewicht des zu fördernden Schüttguts die Neigung
der Düse entsprechend eingestellt werden.
Zur Erreichung des günstigsten Wirkungsgrades des Luftförderers, also zur besten Ausnutzung
der vorhandenen Preßluft, muß ferner bei staub- oder mehlförmigem Schüttgut von geringem spezifischen Gewicht die Düse von
der Einfallöffnung des Gutes ziemlich weit abgerückt werden, damit der aus der Düse
austretende Luftstrom sich ausbreiten kann und den vollen Rohrquerschnitt einnimmt,
wobei das feine Mehl ohne weiteres aus dem Ruhezustande in schnelle Bewegung übergeführt
und durch den Luftstrom weitergefördert wird.
Falls grobkörniges, ziemlich schweres Schüttgut zu fördern ist, muß die Düse unmittelbar
unter die Einfallöffnung gesetzt werden, so daß der aus der Düse ausströmende Luftstrom
von großer Heftigkeit das körnige Massengut unmittelbar beaufschlagt und ihm eine große Anfangsgeschwindigkeit im Förderrohre
gibt.
Die Düse in ihrer Achsenrichtung verschiebbar einzurichten, ist bekannt. Nach der Erfindung
wird diese bekannte Einrichtung dadurch verbessert, daß die Düse auch neigbar angeordnet wird.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer Ausführungsform veranschaulicht,
und zwar stellen dar:
Fig. ι den Längsschnitt und Fig. 2 die Draufsicht.
Der Einfallschacht α für das Fördergut wird zweckmäßig rechtwinklig zu dem Förderrohr
b angesetzt. Die Düse c besitzt den Kugelansatz d, der dichtpassend in der Pfanne β
sich bewegt. Die Bewegung der Düse c wird herbeigeführt vermittels eines in einer Schlitzführung
verschiebbaren Hebels f, dessen Bremsmutter g gegen eine Kalotte h angepreßt
werden kann, wodurch die Stellung der Düse in der jeweils gewünschten Lage gesichert ist.
Die Pfanne β sitzt an dem zylindrischen Rohreinsatz i, der durch beliebige Mittel, beispielsweise
Zahnstange und Stirnrad k, in dem Förderrohr verschoben werden kann.
Der Luftförderer ist für die Förderung von Chlorkalium besonders geeignet. Das Chlor-
kalium kommt bei Benutzung des Luftförderers in erhitztem Zustande aus der Verdampfungspfanne
unmittelbar in die Lagerräume. Bei der Beförderung mittels Druckluft kühlt der Luftstrom das heiße Salz, ohne
daß es in erheblichem Maße Feuchtigkeit anziehen kann, und am Ende der Förderrohrleitung
wird das noch warme Salz zusammen mit der heißen Luft ausgestoßen. Die heiße
ίο Luft gelangt also in den Lagerraum und verdrängt aus diesem die dort befindliche kalte
und meist feuchte Luft, so daß durch den Luftförderer zugleich eine ausgiebige Trocknung
des Lagerraumes erfolgt und die Luftfeuchtigkeit nach Möglichkeit von dem Salze abgehalten wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Luftförderer für Schüttgut, insbesondere Chlorkalium, bei welchem eine die Förderluft in das Förderrohr einleitende Düse in ihrer Längsrichtung verschiebbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (c) neigbar gelagert ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE262819C true DE262819C (de) |
Family
ID=520257
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT262819D Active DE262819C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE262819C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2171432A1 (de) * | 1972-02-12 | 1973-09-21 | Beckschulte Fritz | |
| US6534113B1 (en) | 1998-05-19 | 2003-03-18 | Voith Sulzer Papiertechnik Patent Gmbh | Method of controlling the amount of coating applied on a moving material web |
-
0
- DE DENDAT262819D patent/DE262819C/de active Active
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
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| US6534113B1 (en) | 1998-05-19 | 2003-03-18 | Voith Sulzer Papiertechnik Patent Gmbh | Method of controlling the amount of coating applied on a moving material web |
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