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DE238203C - - Google Patents

Info

Publication number
DE238203C
DE238203C DENDAT238203D DE238203DA DE238203C DE 238203 C DE238203 C DE 238203C DE NDAT238203 D DENDAT238203 D DE NDAT238203D DE 238203D A DE238203D A DE 238203DA DE 238203 C DE238203 C DE 238203C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
veil
air flow
coke filter
cleaned
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT238203D
Other languages
English (en)
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE238203C publication Critical patent/DE238203C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C9/00Appurtenances of abrasive blasting machines or devices, e.g. working chambers, arrangements for handling used abrasive material
    • B24C9/006Treatment of used abrasive material
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P70/00Climate change mitigation technologies in the production process for final industrial or consumer products
    • Y02P70/10Greenhouse gas [GHG] capture, material saving, heat recovery or other energy efficient measures, e.g. motor control, characterised by manufacturing processes, e.g. for rolling metal or metal working

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Separation Of Particles Using Liquids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Entstäuben der Abzugsluft in-
/ -Sonderheit aus Sandstrahlgebläsen und besteht im wesentlichen darin, daß unter Vereinigung an sich bekannter Einrichtungen der zu reinigende Luftstrom zunächst in einer zentral nach unten gerichteten, in einen Abscheideraum mündenden Zuführungsleitung zwei Wasserschleier passiert und dann unter Umkehrung seiner Richtung in eine Leitung größeren Querschnittes eintritt, die über der genannten Zuführungsleitung mit einem Koksfilter versehen ist, der seinerseits durch eine einen weiteren Wasserschleier bildende Spritzdüse unter Wasser gesetzt werden kann, so daß der durch die vorangehenden Wasserschleier und den Richtungswechsel in der vergrößerten Leitung vorgereinigte Luftstrom bei verminderter Geschwindigkeit seine letzten Ver-
ao unreinigungen an den nassen Koksfilter und den abschließenden Wasserschleier abgeben kann.
Durch die vorliegende Kombination wird dem Bekannten gegenüber folgende vorteilhafte Wirkung erzielt:
Durch die Stellung der Streudüsen in der Zuführungsleitung des Luftstromes in den Abscheideraum in Verbindung mit dem Doppelwasserschleier wird die Luft sehr gründlich angefeuchtet, bevor sie in den großen Abscheideraum eintritt, und durch die langsam beim Austreten aus der Zuführungsleitung erst nach unten und dann nach oben gerichtete Bewegung der Luft in den großen Abscheideraum wird sich die bei weitem größte Menge des durch Feuchtigkeit vorher beschwerten Staubes in dem großen Abscheideraum niederschlagen, und der Rest des Staubes, welcher zu fein ist, um trotz Beschwerung mit Wasser durch sein Gewicht ausgefällt zu werden, wird dann in dem eine große Adhäsionsfläche bietenden Koksfilter, welches selbst auch angefeuchtet ist, zurückgehalten, und zwar unter einem verhältnismäßig geringen Wasserverbrauch, während bekanntlich der Erfolg mit Streudüsen allein oder auch mit einem Koksfilter allein immer nur mangelhaft ist und, um hierbei einen einigermaßen leidlichen Erfolg zu erzielen, eine sehr große Menge Wasser nötig ist.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführung des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Um die Anfeuchtung der Luft besonders wirksam zu gestalten, ist in der zentralen, nach unten gerichteten Zuführungsleitung a eine Streudüse eingebaut, so daß das aus ihr austretende Wasser hier einen kegelförmigen Schleier b bildet. Durch das Auffangen dieses kegelförmigen Schleiers b durch das zylindrische Ende des Rohres α entsteht der zweite Wasserschleier e von zylindrischer Form. An der Austrittsöffnung der Zuführungsleitung α ist ein gleichzeitig den Luftstrom allmählich aus der Richtung nach unten seitwärts ablenkender Kegel d mit der Spitze nach oben vorgebaut, auf dessen abfallende Wände der zylindrische Wasserschleier e zur recht zeitigeii__Be-
zig
grenzung und Dichthaltung aufschlägt, um dann ohne weiteres sein Wasser nach unten abzugeben. Die Zuführungsleitung α mündet in eine Leitung größeren Querschnittes in Ge-
. 5 stalt eines Abscheideraumes oder -behälters c, der über dem Einführungsrohr a mit einem Koksfilter f versehen ist, welcher seinerseits durch eine einen großen Wasserschleier bildende Spritzdüse unter Wasser gesetzt werden
ίο kann. Die staubhalt ige Luft muß durch die Wasserschleier b und β hindurchgehen und wird dabei gründlich angefeuchtet. Durch diese Anfeuchtung wird der Staub beschwert, und während durch die Wirkung des Exhaustors die Luft nach oben abgelenkt wird, wird dagegen der schwere feuchte Staub nach unten fallen und in die Grube geführt werden.
Der in dem Luftstrom. noch, verbliebene
leichte feine Staub gelangt dann mit dem Luftstrom in den nassen Koksfilter f und wird von diesem und dem ihn abschließenden Wasserschleier sicher zurückgehalten.
Zwecks Erzielung einer leichten Bedienung der Vorrichtung ist die Anordnung für die Wasserzuführung so getroffen, daß man in bekannter Weise mit Hilfe eines einzigen Dreiwegehahnes g entweder den beiden Düsen zu gleicher Zeit oder nur der unteren oder der oberen das Wasser zuführen kann.
Es ist ohne weiteres klar, daß man sowohl unten im Rohre α als oben über dem Koksfilter f anstatt einer Streudüse mehrere anbringen kann, und daß man den Filter anstatt mit Koks mit einem anderen zweckentsprechenden Material, wie Reisig, Holzwolle 0. dgl., füllen und anstatt Wasser Dampf zur Anfeuchtung nehmen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Entstauben der Abzugsluft insonderheit aus Sandstrahlgebläsen, dadurch gekennzeichnet, daß unter Vereinigung an sich bekannter Einrichtungen der zu reinigende Luftstrom zunächst in der zentralen, nach unten gerichteten Zuführungsleitung (a) in den Abscheideraum (c) zwei Wasserschleier (b und e) passiert und dann unter Umkehrung seiner Richtung in eine Leitung größeren Querschnittes eintritt, die über' dem Einführungsrohr (a) mit einem Koksfilter (f) versehen ist, der seinerseits durch eine einen weiteren Wasserschleier bildende Spritzdüse unter Wasser gesetzt werden kann, so daß der durch die vorangehenden Wasserschleier und den Richtungswechsel in der vergrößerten Leitung vorgereinigte Luftstrom bei verminderter Geschwindigkeit seine letzten Verunreinigungen an den nassen Koksfilter und δο ) den abschließenden Wasserschleier abgeben kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT238203D Expired DE238203C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE238203C true DE238203C (de) 1900-01-01

Family

ID=497748

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT238203D Expired DE238203C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE238203C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1090538B (de) * 1956-04-26 1960-10-06 Wilhelm Engstfeld Fa Vorrichtung zur Staubniederschlagung beim Schleifen und Polieren von Metallkoerpern od. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1090538B (de) * 1956-04-26 1960-10-06 Wilhelm Engstfeld Fa Vorrichtung zur Staubniederschlagung beim Schleifen und Polieren von Metallkoerpern od. dgl.

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