DE274599C - - Google Patents
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- DE274599C DE274599C DENDAT274599D DE274599DA DE274599C DE 274599 C DE274599 C DE 274599C DE NDAT274599 D DENDAT274599 D DE NDAT274599D DE 274599D A DE274599D A DE 274599DA DE 274599 C DE274599 C DE 274599C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G51/00—Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
- B65G51/04—Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
- B65G51/26—Stations
- B65G51/30—Stations for delivery
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 274599 KLASSE 81 e. GRUPPE
LAMSON-MIX & GENEST
ROHR- UND SEILPOSTANLAGEN G.m.b.H.
in BERLIN-SCHÖNEBERG.
Empfänger für Rohrpostanlagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. März 1912 ab.
Bei den Empfängern von Rohrpostanlagen zeigt sich bisher der Obelstand, daß die Rohrpostbüchse,
welche das Förderrohr mit der vollen Betriebsgeschwindigkeit von etwa io m
in der Sekunde verläßt, infolge des wuchtigen Auftreffens die Fangkörbe oder Fangnetze sehr
rasch zerstört.
Wo der Fangkorb auf einem Tisch, Wandbrett oder Schrank aufgestellt ist, werden
außerdem die heftigen, dumpfen Schläge der aufprallenden Büchsen, selbst bei Anwendung
schalldämpfender Unterlagen oder schalldämpfenden Stoffs für die Böden der Fangkörbe,
äußerst störend empfunden.
Die Erfindung hat nun einen Empfänger zum Gegenstand, bei dem die Ankunftsgeschwindigkeit
der Rohrpostbüchse so weit herabgemindert wird, daß die erwähnten Ubelstände nicht mehr in die Erscheinung treten.
Gemäß der Erfindung erfolgt das Abbremsen der Rohrpostbüchse mittels einer hinter
ihr selbsttätig erzeugten Luftverdünnung, und zwar nachdem die Büchse das eigentliche Förderrohr
verlassen hat.
Zu diesem Zweck ist am oberen Ende eines sich an das Förderrohr anschließenden Rohrstücks
eine sich selbsttätig schließende Pendelklappe bekannter Bauart angeordnet, die in
ihrer Verschlußstellung das Rohrstück so weit abdichtet, daß eine in das Rohrstück eingelaufene
Rohrpostbüchse durch die zwischen ihr und der Pendelklappe entstehende Luftverdünnung
fast vollständig abgebremst wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in ihrer Anwendung bei einer
Druckluft-Rohrpostanlage veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι die Gesamtanordnung des Empfängers, wobei die Rohre teilweise im Längsschnitt,
teilweise in der Ansicht dargestellt sind, und
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch den oberen Trichter des Bremsrohres, wobei die
Pendelklappe in der Ruhelage I mit vollen Linien, in ihrer ausgeschwungenen Stellung II
mit gestrichelten Linien gezeichnet ist. 4-5
In geeignetem Abstande unterhalb der senkrecht nach abwärts gerichteten Austrittsöffnung
c des Förderrohres α ist ein an beiden Enden offenes und oben trichterförmig erweitertes
Rohrstück e angebracht, das denselben lichten Durchmesser besitzt wie das Förderrohr
α und dessen Achse mit der Verlängerung der Achse des Förderrohres zusammenfällt. In der oberen trichterförmigen Erweiterung
d dieses Rohrstücks β ist eine pendelnd aufgehängte Verschlußklappe g angeordnet, die
in unbelastetem Zustande durch eine Feder oder ein Gegengewicht I geschlossen gehalten
wird (Fig. 2, Stellung I).
Diese das Rohr e oben abdichtende Klappe g ist mit ihrem am oberen Ende der trichterförmigen
Erweiterung d angeordneten Drehzapfen h durch eine Zunge f von ebenem oder
muldenförmigem Querschnitt verbunden, die vorteilhaft eine solche Gestalt und eine solche
Neigung zur Rohrachse besitzt, daß sie von
Claims (2)
- der ankommenden Büchse erst nahe ihrem unteren Ende getroffen wird. Dadurch wirkt der von der Büchse ausgeübte Stoß an einem verhältnismäßig langen Hebelarm und hat ein kräftiges Ausschlagen der Klappe g in der. Richtung des Pfeiles i zur Folge. Die Klappe g schwingt infolgedessen durch eine entsprechende seitliche Öffnung k in der Rohrwandung nach außen, so daß sie der Büchse den Eintritt inίο das Rohr β freigibt (Fig.
- 2, Stellung II).Der Abstand des Schwerpunkts der Pendelklappe g von ihrer Drehachse h und ihr Trägheitsmoment in bezug auf diese Achse sind so zu wählen, daß die Klappe das Rohr e möglichst rasch nach dem Vorbeilaufen der Büchse wieder abschließt. Sobald dies geschehen ist, beginnt die Bildung der Luftverdünnung in dem Raum m zwischen der Büchse und der Pendelklappe g, da die Büchse vermöge ihrer lebendigen Kraft wie der Kolben einer Luftpumpe wirkt. Würde die Klappeg das Rohr e oben vollständig abdichten, dann würde die Büchse zum Stillstand kommen, sobald sie hinter sich eine für den Gleichgewichtszustand hinreichende Luftverdünnung erzeugt hätte.Da indessen nur ein Bremsen und kein gänzliches Aufhalten der Büchse beabsichtigt ist, berührt die Klappe g die Dichtungsfläche 0 des Rohres β nicht vollkommen, so daß ein Spalt η entsteht, durch den die zur Aufrechterhaltung der Abwärtsbewegung der Rohrpostbüchse erforderliche Luftmenge ständig nachströmen kann. Die Büchse gelangt so mit mäßiger Geschwindigkeit bis ans untere Ende des Rohrstücks e und fällt von hier frei in den darunter befindlichen Fangkorb fi.Die Länge des Rohrstücks e ist so zu wählen, daß die Rohrpostbüchse nicht eher ins Freie tritt, als bis der erforderliche Unterdruck hinter ihr auch wirklich entstanden und zur Wirkung gelangt ist.Diese Vorrichtung läßt sich sowohl bei Druckluft- wie auch bei Saugluft-Rohrpostanlagen anwenden, da es keinen Unterschied ausmacht, ob die Rohrpostbüchse unmittelbar aus dem Förderrohr α in den oberen Trichter d des Bremsrohres e geschleudert wird, oder wie bei Saugluftanlagen durch Überwinden des Widerstandes der Verschlußklappe am Förderrohr vorher schon etwas von der Betriebsgeschwindigkeit eingebüßt hat.In beiden Fällen ist es zweckmäßig, den Abstand des offenen Rohrstücks e von der Austrittsöffnung c des Förderrohres so zu wählen, daß die Büchse bei ihrem Auftreffen auf die Zunge f der Pendelklappe g bereits in ihrer ganzen Länge das Förderrohr α verlassen hat.Ρλτεν τ -Ans ρ κ υ c η :Empfänger für Rohrpostanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende eines sich an das Förderrohr (a). anschließenden, an beiden Enden offenen Rohrstücks (e) eine sich selbsttätig schließende Pendelklappe (g) angeordnet ist, die in ihrer Verschlußstellung das Rohrstück (e) so weit abdichtet, daß die Geschwindigkeit einer in das Rohrstück (e) eingelaufenen Rohrpostbüchse unterhalb der Pendelklappe infolge des zwischen dieser und der Büchse entstehenden Vakuums fast vollständig abgebremst wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE274599C true DE274599C (de) |
Family
ID=530954
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT274599D Active DE274599C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE274599C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1019976B (de) * | 1955-04-12 | 1957-11-21 | Standard Elektrik Ag | Druckluftklappe fuer Rohrpostanlagen |
| DE1057014B (de) * | 1956-08-31 | 1959-05-06 | Erfurter Maelzerei Und Speiche | Anlage zur Regelung der Abwaertsbewegung des durch Druckluft von einer Aufgabe- zu einer Abnahmestelle gefoerderten Gutes, das kleiner ist als der Rohrdurchmesser |
-
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- DE DENDAT274599D patent/DE274599C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1019976B (de) * | 1955-04-12 | 1957-11-21 | Standard Elektrik Ag | Druckluftklappe fuer Rohrpostanlagen |
| DE1057014B (de) * | 1956-08-31 | 1959-05-06 | Erfurter Maelzerei Und Speiche | Anlage zur Regelung der Abwaertsbewegung des durch Druckluft von einer Aufgabe- zu einer Abnahmestelle gefoerderten Gutes, das kleiner ist als der Rohrdurchmesser |
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