DE2627118A1 - Mikrofilmgeraet - Google Patents
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- G—PHYSICS
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- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B27/00—Photographic printing apparatus
- G03B27/32—Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
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Description
PATENTANWÄLTE A. GRÜNECKER
DtPU-INQ.
H. KINKELDEY
DR-INC
K. SCHUMANN
DR HER NAT. ■ OUt-PHYS.
P. H. JAKOB
aPL-ING.
G. BEZOLD
OR RER. NAT- OPL-CHEM
8 MÜNCHEN 22
P 1054-3
Fuji Photo Film Co., Ltd.
210, Nakanuma, Minami Ashigara-shi,
Kanagawa / Japan
Die Erfindung betrifft ein Mikrofilmgerät, bei dem ein als Rolle
vorliegender Film verwendet wird, d?r wenigstens eine Schicht
aus einer Silberhalogenid-Emulsion besitzt und bei dem Einrichtungen
zur Belichtung des Filmes mit dem Licht, das von den Vorlagen, von denen Mikrofilmkopien hergestellt werden sollen, reflektiert
wird und Einrichtungen zum Entwickeln des belichteten Filmes vorgesehen sind, wobei Mikrofilmkopien dieser Vorlagen
hergestellt werden. Die Erfindung betrifft insbesondere ein Mikrofilmgerät für ein Mikrοfilmsystem, welches die Forderungen
für den Einsatz in einem Büro oder einer sonstigen Arbeitstelle erfüllt, bei dem bzw. bei der vergleichsweise wenige Vorlagen
und Daten in Mikrofilmform aufgezeichnet werden sollen.
Das Ablichten und Aufzeichnen von Vorlagen, Dokumenten, Akten oder anderen Informationsunterlagen wird vergleichsweise häufig
vorgenommen, T,;eil sich dadurch erhebliche Vorteile ergeben. Ins-
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besondere ist der Raumbedarf für das Aufbewahren, Speichern und Katalogisieren von derartigen Kopien und Aufzeichnungen wesentlich
geringer, die Aufzeichnungen und Kopien lassen sich leichter
handhaben, beispielsweise sind auch die "Versand- und Transportkosten
von Kopien mit der Post wesentlich geringer. Bei einem bekannten Mikrofilmverfahren wird eine kontinuierliche Rolle aus
einem 16 mm- oder 35 mm-Film verwendet, auf dem die latenten Bilder einer Reihe von Vorlagen aufgenommen und der dann nachfolgend
behandelt und entwickelt wird, so dass eine oder mehrere Gruppen von Mikrofilmkopien von den Vorlagen und Dokumenten
hergestellt werden. Bei einem anderen bekannten Mikrofilmsystem werden Mikrofilmkopien einer Gruppe von entsprechenden Vorlagen
auf einem sogenannten Mikroplanfilm oder Mikrofiche-Film hergestellt,
der ein spezieller Filmtyp in Form eines Blattes ist, •auf dem die Filmeinzelbilder in einem rechteckförmigen Muster
beispielsweise in einem 5 x 12-Muster angeordnet sind. Beide.
Systeme sind dann sehr vorteilhaft anwendbar, wenn grosse Datenmengen in Mikrofilmform aufbewahrt werden sollen. Für ein verhältnismässig
kleines Büro oder bei sonstigen Arbeitsplätzen und Gelegenheiten, bei denen nur gelegentlich Mikrofilme hergestellt
nnd nur eine kleine Zahl von Unterlagen, beispielsweise ein Dutzend Unterlagen gleichzeitig hergestellt werden sollen,
ist das System, bei dem Mikroplanfilme verwendet werden, unwirtschaftlich, da die meisten Einzelbilder auf einem Mikroplanfilm
überhaupt nicht verwendet v/erden. Eine ähnliche Verschwendung ergibt sich auch bei dem System, bei dem eine Filmrolle verwendet
wird, insbesondere dann, wenn schnell eine Gruppe von Vorlagen oder Dokumenten beispielsweise für den Postversand hergestellt
werden müssen. Bei dem System, bei dem Filmrollen verwendet werden, ist es natürlich möglich, eine derartige Verschwendung
von Filmmaterial dadurch zu vermeiden, dass die Filmrolle nur dann entwickelt und behandelt wird, wenn alle Einzelbilder der
Filmrolle belichtet worden sind. In diesem Falle treten Jedoch Schwierigkeiten hinsichtlich der Umlaufzeit auf, d. h. bis eine
ganze Filmrolle bei der Mikrofilmherstellung verarbeitet ist, vergeht eine lange Zeit, da nur wenige Mikrofilmkopien von Unterlagen
hergestellt werden. Daher muss man lange warten, bis man
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die Mikrofilnkopien der einzelnen Einzelbilder, insbesondere der
ersten Einzelbilder des Filmes,in Händen hat.
Ein weiterer Nachteil der herkömmlichen, auf dem Harkt befindlichen
Mikrofilm systeme besteht darin, dass vergleichsweise gut ausgebildete Personen das Gerät bedienen müssen. Bei grösseren
Büros oder Firmen ist es selbstverständlich möglich, speziell geschulte und ausgebildete Personen beispielsweise
in einer Mikrofilmabteilung zu beschäftigen, was für kleine Büros und Firmen selbstverständlich unwirtschaftlich ist.
Ein Mikrofilmgerät, das auch für die Herstellung von wenigen Mikrofilmkopien geeignet ist, ist in der japanischen Offenlegungsschrift
4-9-9Ί4-56 beschrieben. Bei diesem Mikrofilmgerät
wird als Mikrofilmmaterial eine Rolle aus einem elektro-photoempfindlichen
Film verwendet, wobei die aufeinanderfolgenden Einzelbilder dieses Materials elektrisch aufgeladen, belichtet
und dann im Gerät entwickelt werden. Der Yorteil dieses Gerätes
besteht darin, dass auch nur eine kleine Zahl von Mikrofilmkopien gleichzeitig hergestellt werden kann. Diesem Gerät ist
jedoch der Nachteil eigen, dass zur Durchführung der verschiedenen Arbeitsvorgänge, also zur Durchführung der Aufladung, der
Belichtung und der Entwicklung ein relativ grosser Zwischenraum zwischen benachbarten Einzelbildern vorhanden sein muss, damit
bei den Auflade-, Belichtungs- und Entwicklungsvorgängen die benachbarten Einzelbilder nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.
Dadurch lassen sich nur wenige Mikrofilmkopien von einer Filmrolle herstellen, oder die Einzelbildgrösse muss klein sein.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass die Bildauflösung bei den bekannten elektro-photoempfindlichen Filmmaterialien schlechter
ist als bei den photographischen Filmmaterialien mit einer
oder mehreren Schichten aus einer Silberhalogenid-Emulsion, Das Gerät ist daher nicht dazu geeignet, von Zeichnungen oder ähnlichen
Darstellungen Mikrofilmkopien herzustellen. Darüberhinaus verursacht das bekannte Gerät hohe Anfangskosten und auch die
Betriebskosten dieses Gerätes sind recht hoch.
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Mikrofilmgerät
zu schaffen, das kompakt, leicht zu bedienen und zu v/arten ist, zum Einsatz in kleinen Büros und an entsprechenden
Arbeitsstellen geeignet ist und wirtschaftlich arbeitet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die im Anspruch 1
angegebenen Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemässen Mikrofilmgerätes
sind in den Unteransprüchen angegeben.
Bei dem erfindungsgemässen Mikrofilmgerät werden aufeinander folgende Bereiche eines Filmes, der in Form einer Rolle vorliegt,
an einer Belichtungsstation vorbeibewegt, an der die Einzelbilder des Filmes mit Licht belichtet werden können, das den Bilder
der au kopierenden Unterlagen in verkleinertem Masstab entspricht.
Der Film kann in aufeinanderfolgende Gruppen mit einer bestimmten Zahl von Einzelbildern, beispielsweise mit 12 Einzelbildern, aufgeteilt
werden, wobei jeder Einzelbildgruppe ein text- oder Vorlaufteil vorausgeht, dessen Länge beispielsweise gleich der
Länge von 6 Einzelbildern ist. Auf dieses Vorlauf-Filmteil x^erden
keine Bilder von Unterlagen kopiert, sondern auf sie werden Zahlen, Daten oder andere Symbole aufgezeichnet, die der Identifizierung
der auf die nachfolgenden 12 Einzelbilder photographierten Unterlagen dienen. Während der Belichtung der Bildträger-Einzelbilder
des Filmes wird der Film jedesmal, wenn ein aussen angebrachter Druckknopf betätigt wird, um die Länge eines Einzelbildes
vorwärtsbewegt, wobei die Einzelbilder nacheinander an die Belichtungsstation gebracht werden. Wenn 12 Einzelbilder belichtet
worden sind, wird der Film automatisch um eine Länge weiterbewegt, die gleich der Länge von 6 Einzelbildern ist, wodurch das
letzte belichtete Einzelbild an eine Stelle gelangt, die kurz hinter der Abschneidstation liegt, an der sich eine Schneidvorrichtung
befindet, die ausgelöst wird und den Film nach dem Vorwärtsbewegen des Filmes um die Länge von 6 Einzelbildern ab-
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schneidet. Auf diese Weise wird eine Filmeinheit oder ein Filmbereich,
der die latenten Bilder der abphotographierten Unterlagen enthält,von der übrigen Filmrolle getrennt. Zv/ischen
der Schneidstation und der Belichtungsstation liegt zu diesem Zeitpunkt ein nicht belichteter Filmteil, der den Vorlaufteil
der nächsten Mikrofilmeinheit bildet und das vordere Ende der Mikrofilmeinheit, die gerade vorher von der Filmrolle abgetrennt
worden ist, wird durch ein erstes Eollenpaar einer Reihe von Vorschubrollen ergriffen, die nach Abschluss des Schneidvorganges
an der Schneidstation eingeschaltet werden. Die Vorschubrollen bewegen die abgetrennte Mikrofilmeinheit durch eine
Behandlungskammer, in der die belichteten Film-Einzelbilder entwickelt und auf andere Weise geeignet behandelt werden, so
dass Mikrofilmkopien hergestellt werden, die fertig zum Gebrauch sind und die Mikrofilmeinheit sodann aus dem Gerät ausgestossen
werden.
Die auf diese Weise erhaltene Mikrofilmeinheit wird dann in einer Tasche einer Umhüllung mit mehreren Taschen, in denen sich
jeweils eine Mikrofilmeinheit befindet, aufbewahrt. Die Taschen sind so bemessen, dass der nicht belichtete Vorlaufteil einer
Filmeinheit aus der Tasche vorsteht. Die Identifizierung der auf dem Bildträgerbereich einer Mikrofilmeinheit aufgenommenen
Unterlagen kann dadurch vorgenommen werden, dass auf das Vorlaufteil Angaben mit Hand aufgebracht werden. Zu diesem Zwecke
kann aber auch zusätzlich zu dem optischen Hauptsystem, das zur Belichtung der Filmeinzelbilder vorgesehen ist, ein weiteres
optisches System verwendet werden, das automatisch die Identifizierungsangaben beispielsweise bei Belichten des ersten Einzelbildes
des Bildträgerteiles der Mikrofilmeinheit aufzeichnet bzw. ablichtet.
Bei dem erfindungsgemässen Mikrofilmgerät können Filmmaterialien
verwendet werden, die eine Schicht aus einer Silberhalogenidemulsion
auf v/eisen, so dass die hergestellten Mikrofilmkopien
eine hohe Bildauflösung besitzen. Es lassen sich mit dem erfindungsgemässen
Mikrofilmgerät voneinander unabhängige Gruppen
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von wenigen Mikrofilmkopien gleichzeitig herstellen, wobei das
Gerät leicht von einer nicht speziell für diese Arbeit ausgebildet QiBedienungsperson bedient werden kann-
Das erfindungsgemässe Mikrofilmgerät enthält eine Belichtungskammer
zur Ausbildung eines latenten Bildes auf dem Filmmaterial und eine Entwicklungs- und Behandlungskainmer, in der
eine Gruppe von belichteten Filmeinzelbildern entwickelt und behandelt wird. Es sind weiterhin Einrichtungen vorgesehen, um
die Belichtungskammer gegenüber den Dämpfen abzudichten, die sich bei der Entwicklung des Filmes bilden, so dass Korrosion in
der Belichtungskammer und auch in der Behandlungskammer vermieden wird.
Mit dem erfindungsgemässen Mikrofilmgerät ist es also möglich, .von einer kleinen Zahl von Vorlagen oder Dokumenten schnell
Mikrofilmkopien herzustellen und es geht nur wenig Filmmaterial verloren, wenn weniger Mikrofilm-Einzelbilder gleichzeitig hergestellt
v/erden, als es der Zahl von Einzelbildern für eine Gruppe (beispielsweise 12) der geweiligen Mikrofilmeinheit entspricht.
Trotz der Möglichkeit, nur eine geringe Zahl von Mikrofilmkopien herzustellen, ist es möglich, Filme hoher
Qualität zu verwenden und dadurch Mikrofilmkopien mit guter Bildauflösung zu erhalten.
Die Erfindung schafft also ein Mikrofilmgerät, das zum Einsatz in kleinen Büros geeignet ist und bei dem Standard-Mikrofilme
als Filmrollen verwendet werden. Aufeinander folgende Mikrofilmeinheiten enthalten einen Bildträgerbereich mit einer vorgegebenen
Zahl von Einzelbildern, die in einer Belichtungskammer im oberen Teil des Gerätes mit dem Licht, das an der Vorlage,
von der Mikrofilmkopien hergestellt werden sollen, reflektiert wird, belichtet werden, sowie einen Vorlaufteil zum Aufbringen
eines Identifizierungscodes, der die Art und den Inhalt der Vorlagen und Dokumente angibt, die auf den Bildträgerbereich
abgelichtet worden sind. Die aufeinander folgenden Mikrofilmeinheiten mit dem Bildträgerbereich und dem Vorlaufteil werden
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von der übrigen Filmrolle abgetrennt und sofort in einer Entwicklungs-
und Behandlungskammer im unteren Teil des Gerätes behandelt. Von dem übrigen Film, der noch auf der Filmrolle verbleibt,
können weitere Mikrofilmeinheiten hergestellt werden und die behandelten, fertigen Mikrofilmeinheiten werden aus
dem Gerät ausgestossen. Das Gerät enthält weiterhin einen Ventilator oder ein Gebläse, der bzw. das Luft von der Belichtungskammer
in die Entwicklungs- und Behandlungskammer und durch sie hindurch nach aussen bläst, so dass in die Belichtungsjcammer
keine korrosiven Dämpfe eindringen, die sich in der Entwicklungsund Behandlungskammer bilden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen beispielsweise
näher erläutert. Gleiche Teile sind in den Zeichnungen mit denselben Bezugszeichen versehen. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemässe Mikrofilmeinheit in Aufsicht,
Fig. 2 einen Querschnitt, aus dem die wichtigsten Bauteile des Mikrofilmgerätes gemäss einer erfindungsgemässen
Ausführungsform ersichtlich sind,
Fig. 3 einen Querschnitt entlang der in Fig. 2 eingetragenen
Schnittlinie HI-III,
Fig. 4- das in Fig. 2 dargestellte Gerät in Aufsicht mit der Ausbildung
und der Anordnung eines Bedienungs- und Steuerfeldes,
Fig. 5 einen schematischen Querschnitt durch Führungseinrichtungen
in der Entwicklungs- und Behandlungskammer, wie
sie bei dem in Fig. 2 dargestellten Gerät verwendet werden,
Fig. 6 eine schematische Darstellung einer Mikrofilm-Vorschub-
und Schneidsteuerschaltung und
Fig. 7 eine Hülle zur Aufnahme mehrerer fertiger Mikrofilmeinheiten,
in Aufsicht.
In Fig. 1 ist eine Mikrofilmeinheit u eines 16 mm- oder 35 Filmes, der bei der erfindungsgemässen Vorrichtung verwendet wird,
dargestellt.Jede Mikrofilmeinheit u besitzt einen Leit- oder Vorlaufteil
b,der aus -dem vorderen Teil der Einheit u besteht und eine
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Länge aufweist, die sechs Einzelbildlängen entspricht, sowie einen 3ildträgerteil a, der zvrölf Einzelbilder aufweist, die
nacheinander mit den Bildern der Originale belichtet v/erden. Das erste Einzelbild im Bildträgerteil a ist vom Vorlaufteil b
getrennt und das letzte Einzelbild ist vom hinteren Ende des Bildträgerteils mit einem kleinen Abstand c getrennt, wobei
der Abstand m in der Zeichnung gleich der Summe des Abstandes c und des halben Abstandes zwischen den Mitten zweier benachbarter
Filmeinzelbilder ist. Ihr Trennabstand c wird in Bezug auf die Abmessungen von Einrichtungen gewählt, die zur Aufnahiae
und Speicherung der behandelten, fertigen Mikrofilmeinheiten u vorgesehen sind. Der Film liegt zunächst in Form einer kontinuierlichen
Filmrolle 9 vor und wird in der nachfolgend beschriebenen
V/eise mit einer Schneideinrichtung in aufeinanderfolgende
Einheiten u zerschnitten, wobei die Schneideinrichtung die hintere Kante jeder Einheit u von der übrigen Filmrolle 9 trennt.
Wie aus Fig. 2 und 3 zu entnehmen ist, ist die Filmrolle 9 abwickelbar
auf einer Spule 10 angebracht, die drehbar in einem Magazin 8 gehaltert ist, welches in einem unteren, ausserhalb
des Mittelbereiches befindlichen Teil einer Belichtungskammer 2A untergebracht ist. Die Belichtungskammer befindet sich
im oberen Teil eines Mikrofilmgerätes und ist dort durch die Wände eines Hauptgehäuses 2 und eine Trennwand 17 vorgegeben.
Der untere Teil des Gerätes unterhalb der Trennwand 17 bildet die Entwicklungs- und Behandlungskammer 2B. Der von der Rolle
9 abgewickelte Film läuft zwischen zwei Führungsrollen 13 und
13' hindurch, die im unteren Teil des Magazines 8 vorgesehen sind. Der Film verläuft weiter entlang eines flachen Führungsbereiches, der eine Belichtungsstation festlegt, wobei das
vordere Ende des Filmes durch eine Andruckrolle 12 und eine Antriebsrolle 11 ergriffen wird, die in Funktion gesetzt werden
kann und den Film von der Rolle 9 abwickelt. Die Antriebsrolle 11 und die Andruckrolle 12 befinden sich auf der den
Führungsrollen 13 und 13' gegenüberliegenden Seite der Belichtungsstation,
so dass der Film an der Belichtungsstation flach und eben gehalten wird.
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Auf der oberen Wand des Hauptgehäuses 2 ist eine waagerechte, lichtdurchlässige Auflage 1 für das Original ausgebildet, auf
der ein Original D, von dem eine Mikrofilmkopie hergestellt
werden soll, aufgelegt wird. Damit die Vorlage oder das Original D auf der Vorlagen-Auflage 1 flach aufliegt, ist eine
vergleichsweise schwere, lichtundurchlässige Abdeckung 3 vorgesehen, die die Vorlagen-Auflage 1 vollständig abdecken
kann und an einer Seite schwenkbar befestigt ist. Auf der gegenüberliegenden Seite der Abdeckung 3 befindet sich ein
Handgriff 3a, mit dem die Abdeckung 3 angehoben oder in die waagerechte Lage abgesenkt werden kann, wie dies in Fig. 2
dargestellt ist.
An den sich gegenüberliegenden Seiten des oberen Teils der Belichtungskammer sind Lichtquellen 4 mit geeigneten Reflektoren
4a angebracht und Licht fällt nach oben auf Spiegel oder
geeignete Eeflektorteile 2a an den Seitenv/änden des Hauptgehäuses
2 und dann auf die Vorlage D, die auf der Vorlagen-Auflage 1 liegt. Das dem Bild entsprechende Licht wird
von der Vorlage D nach unten auf einen ersten Spiegel 5 reflektiert,
der unterhalb der Höhe der Lichtquelle 4 angebracht und bezüglich der Vorlagen-Auflage 1 geneigt ist. Der erste
Spiegel 5 wirft das dem Bild entsprechende Licht auf einen Spiegel 6, der auch unterhalb der Lichtquelle 4 liegt. Der
zweite Spiegel 6 ist kleiner als der erste Spiegel 5? liegt dem
ersten Spiegel 5 parallel und ist derart angeordnet, dass er den Strahlengang des dem Bild entsprechenden Lichtes von der Vorlage
D zum ersten Spiegel 5 nicht behindert. Der zv/eite Spiegel 6, lenkt das dem Bild entsprechende Licht nach unten auf ein
Fokussierungs- und Abschwächungs-Linsensystem 7» das das Bild
der Vorlage D auf das Einzelbild des Filmes 9 fokussiert, das sich gerade an der Belichtungsstation befindet. Ausserhalb des
Hauptgehäuses 2 befindet sich eine Schalttafel 40, auf der Schalter vorgesehen sind. Einer dieser Schalter
kann betätigt werden und schaltet als Lichtquelle 4
ein und öffnet gleichzeitig eine normalerweise geschlossene, nicht dargestellte Verschlusseinrichtung, die direkt unterhalb
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der Vorlagen-Auflage 1 vorgesehen ist, so dass das FiIm-Einzelbild
9a mit dem dem Bild entspreeilenden Licht, das von
der Vorlage D kommt, belichtet wird. Es muss nicht extra noch betont werden, dass der Verschluss immer mit derselben Verschlusszeit
oder -geschwindigkeit und mit derselben Öffnungsgrösse arbeitet, oder dass der Verschluss mit an sich bekannten
Einrichtungen in Abhängigkeit von der Reflexionsfähigkeit des Materials, aus dem die unterschiedlichen Vorlagen bestehen,
gesteuert werden kann.
Wie insbesondere aus Fig. 2 zu ersehen ist, wird der Film 9 nach Durchlaufen der Belichtungsstation B und der Andruckrolle
11 sowie der Antriebsrolle 12 zu einer Schneidstation gebracht, an der sich eine bewegliche obere Schneideinrichtung
bzw. ein bewegliches oberes Messer 15 und eine feststehende
untere Schneideinrichtung bzw. ein feststehendes unteres Messer
befindet, das zum oberen Messer 15 ausgerichtet ist. Die
Hesser oder Schneiden 15 und 16 befinden sich auf gegenüberliegenden
Seiten des Filmes 9- Das bewegliche, obere Messer 15 wird in Funktion gesetzt, und schneidet die aufeinanderfolgenden
Einheiten u ab, wobei die Betätigung des Messers
in Abhängigkeit von der Winkellage der Antriebsrolle 1 durchgeführt wird, wie dies nachfolgend im einzelnen beschrieben
werden soll.
Wenn das hintere Ende einer Mikrofilmeinheit u zur Schneidstation gebracht worden ist, ist das vordere Ende der Mikrofilmeinheit
u durch einen Eingang 17a hindurchgelaufen, der in der zuvor erwähnten Trennwand 17 ausgebildet ist. Das vordere
Ende der Mikrofilmeinheit u läuft nach unten und wird mittels einer Führungsrolle ra in Berührung mit einem ersten
Paar von Vorschubrollen r gebracht, die in der Entwicklungs- und Behandlungskammer 2B an einer Stelle angeordnet sind,
wobei sich die Stelle unterhalb des Eingangs 17a und dazu ausgerichtet befindet. Uta die erforderliche Vorwärtsbewegung
der Mikrofilmeinheit 9, an der das erste Paar von Vorschubrollen r angreift, sicherzustellen, kann zwischen der Schneidstation
und der Stelle eine Rollenvorrichtung für die Vorwärtsbewegung
vorgesehen sein, die in geeigneter Weise gleichzeitig
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- 1.1 mit der Antriebsrolle 12 betätigt wird.
In der Entwicklungs- und Behandlungskammer 2B sind mehrere
weitere Vorschubrollen r und Führungsrollen ra entlang des Filmweges A vorgesehen, der zwischen zwei V-förmigen Führungselementen
g liegt, wie sie beispielsweise in Fig. 5 im Querschnitt
dargestellt sind. Der Abstand zwischen den Kerben der Führungen g ist gleich der Breite einer Mikrofilmeinheit u.
Alle Vorschubrollen r werden gleichzeitig durch nicht dargestellte Antriebseinrichtungen angetrieben, dieüber unabhängige
Getriebe GT, wie sie in Pig. 3 dargestellt sind, nach Abschluss des Schneidvorganges durch die Messer 15 und 16 oder durch Betätigen
einer externen Steuereinrichtung gedreht werden. Damit sich die Mikrofilm einheit u krümmen kann, ist der Abstand
zwischen dem ersten Paar von Vorschugrollen r und der Schneidstation
P und zwischen zwei benachbarten Hollen r etwas kleiner als die Gesamtlänge einer Mikrofilmeinheit u, so dass beide
Enden der Mikrofilmeinheit u daher immer von den Rollen ergriffen
werden.
Wenn die Vorschubrollen r gedreht werden, wird - wie in Fig. 2
dargestellt ist - die abgetrennte Mikrofilmeinheit u dann nacheinander durch ein die Entwicklerlösung enthaltendes Bad
19, ein Bad 20, das eine Spülflüssigkeit, beispielsweise Wasser enthält, und ein die Fixierlösung enthaltendes Bad 21 bewegt.
Die Bäder 19, 20 und 21 bilden zusammen die Bad-Behandlungseinheit 18. Die gesamte Behandlungseinheit 18 befindet sich in
einem Bad 24, in dem Wasser enthalten ist, das durch eine Heizvorrichtung
und nicht dargestellte Thermo stat-Regeleinrichtungen
auf einer konstanten Temperatur gehalten wird, so dass die Temperatur
der Bäder 19, 20 und 21 ebenfalls auf dem gewünschten Wert gehalten werden kann. Nachdem die Mikrofilmeinheit die
Behandlungseinheit 18 verlassen hat, wird sie mit Wasser besprüht, das von einer Sprüheinrichtung 22 auf die Mikrofilmeinheit
gesprüht wird, wodurch die noch anhaftende Fixierlösung entfernt wird. Die Mikrofilmeinheit läuft dann durch Trocknungs-
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einrichtung 23 nach, oben, die zwischen einem sich nach oben
erstreckenden Teil der Trennwand 17 und einer Wandung des Hauptgehäuses 2 liegt. Schliesslich gelangt die Mikrofilmeinheit
durch einen Ausgang 17b in einen 3ehälter 25, der
ausserhalb des Hauptgehäuses 2 angebracht ist und aus dem die behandelte Mikrofilmeinheit u dann von der Bedienungsperson
herausgenommen werden kann.
Wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist, ist im oberen Teil der Belichtungskammer 2A ein Gebläse 26 vorgesehen, das Luft
von ausserhalb des Gerätes durch die Belichtungskammer, den Eintritt 17a, die Entwickler- und Behandlungskammer 23 und
den Ausgang 17b wieder aus dem Gerät bläst. Dieser vom Gebläse 26 erzeugte Luftstrom dient dazu, zu verhindern, dass die
über dem Bad 18 mit der Entwicklerlösung vorliegende Dämpfe in die Belichtungskammer 2A eindringen können, so dass Korrosion
in der Belichtungskammer 2A verhindert wird und der EiIm 9
vor diesen Dämpfen vor der Behandlung des Films 9 geschützt wird«
Wie in Fig. 4 dargestellt ist, sind auf dem oberen Teil der Schalt- und Steuertafel 40 folgende Schalter und Anzeigeeinrichtungen
vorgesehen, die von der Bedienungsperson leicht erreicht und betrachtet werden können: Ein Netzschalter 41,
eine Lampe 42, die aufleuchtet, wenn die Temperatur der Behandlungslösung im Bad 20 nicht in einem vorgegebenen Bereich
liegt, um die Bedienungsperson zu warnen und die Belichtung der aufeinanderfolgenden Mikrofilmeinheiten u zeitweilig auszusetzen,
einen Zähler 43, der die Zahl der Mikrofilmeinheiten u, die sich noch auf der Filmrolle 9 befinden, anzeigt, eine
Anzeigelampe 44, die nacheinander aufleuchtet, wenn die aufeinanderfolgenden Einzelbilder einer Mikrofilmeinheit u belichtet
werden, einen für die Steuerung der Behandlung vorgesehenen Schalter 45, der dann, wenn ein Schalter 45a, der von einer
automatischen Steuerung in eine Steuerung von Hand umschaltbar ist und umgekehrt, sich in der Stellung für Handsteuerung befindet,
einstellbar ist und die Betätigung der Vorschubrollen r bewirkt, wobei die Betätigung der Hollen r nach dem Abschnei—
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den einer Mikrofilmeinheit u - wie dies zuvor beschrieben wurde ■
automatisch, durchgeführt wird, wenn der Schalter 45a, der von
der automatischen Steuerung in eine Steuerung von Hand umschaltbar
ist, sich in der Stelle für automatische Steuerung befindet, und den zuvor erwähnten Schalter 46, der die Belichtung eines
Filmeinzelbildes an der Belichtungsstation auslöst.
In Fig. 6 ist eine Steuerschaltung mit einer intermittierenden Antriebseinrichtung 30 dargestellt, die die Mikrofilm-Antriebsrolle
12 jedesmal bei Drücken eines Betätigungsschalters auf der Steuertafel 40 um 1/6 einer Umdrehung dreht. Jedesmal,
wenn sich die Antriebsrolle 12 um diesen Drehwinkel dreht, wird der Mikrofilm 9 in einer Länge vorwärtsbewegt, die der
Länge eines Einzelbildes entspricht, so dass nacheinander die Einzelbilder des Mikrofilms 9 an die Belichtungsstation gebracht
werden. Oder anders ausgedrückt, die Antriebsrolle 12 muss sich zweimal um 360° drehen, damit alle zwölf Einzelbilder
einer Mikrofilmeinheit u an die 3elichtungsstation gebracht werden. Die Belichtung der nachfolgenden Einzelbilder
wird durch Betätigung eines Schalters bewirkt, womit die Lichtquellen 4- eingeschaltet und die unterhalb der Vorlagen-Auflage
1 angeordnete Verschlusseinrichtung geöffnet wird, wie dies zuvor bereits erläutert wurde.
In fester, koaxialer Verbindung mit der Antriebsrolle 12 ist ein Zahnrad 31 mit kleinem Durchmesser vorgesehen, das mit
einem frei drehbaren Zahnrad 32 mit grösserem Durchmesser in
Eingriff steht und dieses dreht, wobei die Durchmesser des Zahnrades 32 und des Zahnrades 31 ein Verhältnis von 3 : 1
aufweisen. Das Zahnrad 31 mit dem kleineren Durchmesser trägt
eine Nocke 33 mit einem einzigen , kleinen Vorsprung, der bei jeder ganzen Umdrehung des Zahnrades 31 den normalerweise offenen
Schalter SV-1 einmal schliesst, so dass an einem Eingang
eines UND-Gliedes 36, das zwei Eingänge aufweist, ein Eingangssignal auftritt. Das UITD-GIied 36 kann einem Magnetschalter bzw.
einem Tauchnagnetanker SOL ein Betätigungs-Eingangssignal über
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eine Leitung LI5 bereitstellen, wobei sieb, dann bei Betätigung
das zuvor erwähnte obere Messer 15 nach, unten bewegt und an
dem unteren Messer entlang gleitet, so dass der Film 9 zerschnitten
wird. Das Zahnrad 32 mit dem grösseren Durchmesser besitzt eine Nocke 34- mit einem vorstehenden Bereich 34-a, der
ein Segment von 120° eines Kreises festlegt, dessen Mittelpunkt auf der Drehachse des Zahnrades 32 liegt, und der während 1/3
bei jeder Umdrehung des Zahnrades 32 einen normalerweise offenen
Schalter SV-2 schliesst. Wenn der Schalter SV-2 geschlossen ist,
tritt am anderen Eingang des UND-Gliedes 36 ein Eingangssignal
auf und es wird weiterhin in diesem Falle ein Steuereingangssignal der intermittierenden Antriebseinrichtung 30 über die Leitung
L30 zugeleitet, die bei Anliegen dieses Eingangssignales den
PiIm 9 in einer Länge weiter bewegt, die gleich der Länge von sechs Einzelbildern ist. Die Nocken 31 und 34- sind so angebracht,
dass das Schliessen des Schalters SV-2 durch den Nockenvorsprung
34-a sofort beginnt, nachdem die Hocke 33, die sich mit der Antriebsrolle
11 bewegt, den Schalter 3V-1 in den nicht leitenden Zustand gebracht hat und nachdem auch das letzte Einzelbild des
Bildträgerbereiches einer Mikrofilmeinheit u an der Belichtungsstation vorbeibewegt v/orden ist.
Da der in der erforderlichen Veise durchzuführende Filmvorschub von den in richtiger Lage zueinander gehaltenen Nocken 33 und 34-abhängt,
um bei anfänglichen Einlegen des Filmes 9 in cLas Gerät
diese Lagebeziehung beizubehalten bzw. nicht zu verändern, ist es vorteilhaft, dass die Antriebsrolle 11 festliegt und eine
Drehung derselben verhindert wird, und dass die Andruckrolle 12 zeitweilig von der Antriebsrolle 11 abgehoben werden kann, so
dass der Anfangsbereich des Filmes 9 leicht zwischen die Rollen
11 und 12 gelegt werden kann, ohne dass die Antriebsrolle 12 und damit auch die Nocken 33 und 34- aus der richtigen Lage versetzt
werden. Vorteilhafterweise können auch herkömmliche Anzeigeeinrichtungen für den Filmvorschub und für die Fimlage
vorgesehen sein, mit denen die richtige Lage und das richtige Einlegen des Filmes 9 festgestellt v/erden kann, so dass bei
Einlegen des Filmes 9 cLas Einzelbild des Filmes an die Belichtungsstation gebracht wird.
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Bei den nachfolgenden Erläuterungen wird Bezug auf die Fig. 2 und 6 genommen- Unter der Voraussetzung, dass Mikrofilmkopien
von zwölf Vorlagen hergestellt werden sollen, werden mit dieser Schaltung daher die Lichtquelle und der Verschluss-Betätigungsschalter
sowie der Filmvorsehubschalter jeweils zwölfmal betätigt, nachdem das erste Einzelbild einer Mikrofilmeinheit u zur
Belichtungsstation gelangt ist, die in Fig. 6 an der Stelle B liegt. In den Fällen, bei denen weniger als zwölf Vorlagen,
beispielsweise nur zehn Vorlagen auf einem Mikrofilm abgelichtet werden sollen, wird - nachdem ein latentes Bild der letzten Vorlage,
von der ein Bild auf dem Film 9 hergestellt worden ist der Filmvorschubschalter zweimal betätigt, ohne dass dabei die
Lichtquelle und der Verschluss-Betätigungsschalter eingeschaltet
wird, oder es kann ein zusätzlicher Filmvorschubschalter vorgesehen sein, der den Film 9 auf einmal zwei oder mehr Einzelbildlängen
vorwärtsbewegt. Nachdem die latenten Bilder der Vorlagen, die auf Mikrofilm gebracht werden sollen, auf dem Film 9
aufgebracht sind, schliesst in all diesen Fällen der ITockenvorsprung
34-a den Schalter SW-2, wobei sechs Einzelbilder des Filmes
9 an der Belichtungsstation B unbelichtet vorbeibewegt werden, das letzte Einzelbild des Bildträgerbereiches a der Mikrofilmeinheit
u eine kurze Entfernung an der Schneidstation B vorbeibewegt wird und während der Schalter SW-2 noch geschlossen.ist,
wird der Schalter SW-1 durch die !flocke 31 geschlossen, so dass
das Messer 15 betätigt wird und die Mikrofilmeinheit u, die
die latenten Bilder der letzten Gruppe von Vorlagen trägt, trennt. Zu diesem Zeitpunkt sind die sechs Einzelbilder unbelichtet
an der Belichtungsstation B vorbeigelaufen und befinden sich rechts von der Schneidstation B, wie aus Fig. 2 zu ersehen
ist, und bleiben daher weiter mit der übrigen Filmrolle 9 verbunden, so dass sie den Vorlauf teil b1 der nächsten Mikrofilmeinheit
u1 bilden und das erste Einzelbild der nächsten Mikrofilmeinheit u1 liegt an der Belichtungsstation B zur
Belichtung bereit.
Der Vorlauft eil b der vorausgegangenen Mikrofilmeinheit u wird vom ersten Paar der Vorschubrollen r ergriffen, die
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- Τ6-
zusäELuien mit den anderen Vorschubrollenpaaren r jetzt automatisch
oder durch Betätigung des für die Steuerung der Behandlung vorgesehenen Schalters 4-5 eingeschaltet werden, so
dass die Mikrofilmeinheit u durch die zuvor beschriebenen Entwickler- und Behandlungsstufen und danach in den Auffangbehälter
25 läuft.
Auf diese Weise kann eine vollständige Gruppe von Mikrofilmkopien
einer kleinen Zahl von Torlagen in sehr kurzer Zeit hergestellt werden. Der nicht benutzte Teil der Filmrolle 9
kann im Mikrofilmgerät für ei ne nachfolgende Benutzung belassen werden, so dass kein !"!immaterial verschwendet wird.
Das Anbringen eines Identifizierungscodes, beispielsweise der
in Fig. 1 dargestellten Angabe S-1 auf dem Vorlaufteil b jeder
Mikrofilmeinheit u zum Markieren des Inhalts der aus der Mikrofilmeinheit u abgelichteten Information kann nach der Behandlung
der Mikrofilmeinheit u von Hand durchgeführt x^erden, oder es
kann ein zusätzliches optisches System im Mikrofilmgerät vorgesehen sein, so dass die Identifizierungscodes durch ein photographisches
Verfahren automatisch auf das Vorlaufteil b der aufeinanderfolgenden Mikrofilmeinheiten u aufgebracht werden.
Obgleich die zuvor angegebenen Längen der Bildträgerbereiche a .und der Vorlaufbereiche b der Mikrofilmeinheiten u als optimale
Längen für das Übertragen von Akten in Mikrofilmen bei kleinen Büros und Firmen anzusehen ist, sind keine wesentlichen Änderungen
am Gerät oder an der Steuerschaltung erforderlich, wenn die Zahl der Einzelbilder auf dem Bildträgerbereich a jedes Filmes,,
beispielsweise zehn ist, oder eine andere Zahl an Einzelbildern im Bildträgerbereich a vorgesehen ist, oder wenn der Vorlaufteil
b eine Länge aufweist, die nicht gleich der Länge von sechs Einzelbildern des Filmes 9 ist. Es ist auch möglich, eine grössere
Anzahl von Mikrofilmkopien als die Anzahl der Einzelbilder auf dem Bildträgerbereich a der Mikrofilmeinheit u herzustellen,
indem in der Leitung L15 ein Verknüpfungs- oder Sperrglied und
in der Leitung L30 ebenfalls ein Verknüpfungs- oder Sperrglied
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vorgesehen ist, das verhindert, dass Eingangssignale an den Magnetschalter SOL bzw. zur Antriebs-Steuerschaltung 30 gelangen
und beide Verknüpfungsglieder werden durch eine geeignete am Tastenfeld 40 vorgesehene Schalteinrichtung gesteuert- Es
ist auch möglich, die Hocken 33 und 34- sowie die intermittierenden
Antriebseinrichtungen 30 wegzulassen und von aussen zu betätigende
Steuereinrichtungen vorzusehen, um die Antriebsrolle und die Messer 15 und 16 direkt zu betätigen, so dass man auf
diese Weise behandelte Mikrofilmeinheiten u veränderlicher Länge herstellen kann. In beiden Fällen kann jedoch der Nachteil
auftreten, dass die Aufbewahrung und Speicherung von Mikrofilmeinheiten mit unterschiedlichen Abmessungen in übersiebsichtlicher
und geordneter Form schwieriger ist als die Aufbewahrung von Mikrofilmeinheiten mit gleichen Abmessungen und Grossen.
Die behandelten, fertigen Mikrofilmeinheiten u werden in den Taschen einer Mikrofilmhülle J auf geeignete Weise untergebracht,
wie sie beispielsweise in Fig. 7 dargestellt ist. Jede
Tasche der Mikrofilmhülle J weist geeignete Abmessungen auf, so dass der Bildträgerbereich a der Mikrofilmeinheit u vollständig,
die gesamte Mikrofilmeinheit u jedoch nicht vollständig in der Tasche unterkommt, so dass der Vorlaufteil b mit einem
Identifizierungscode aus der Tasche vorsteht, und die erforderlichen
Mikrofilmeinheiten auf diese Weise schnell wieder zugänglich sind und aus der Tasche herausgenommen werden können.
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Claims (1)
- Patentansprücheη.j* Mikrofilmgerät, bei dem ein als Rolle vorliegender Film verwendet wird, der wenigstens eine Schicht aus einer Silberhalogenid-Emulsion besitzt und bei dem Einrichtungen zur Belichtung des Filmes mit dem Licht, das von den Vorlagen, von denen Mikrofilkopien hergestellt werden sollen, reflektiert wird und Einrichtungen zum Entwickeln des belichteten Filmes vorgesehen sind, wobei Mikrofilmkopien dieser Vorlagen hergestellt werden, gekennz ei chn e t durch ein Hauptgehäuse (2), eine im Hauptgehäuse (2) angebrachte Trennwand (17) ι die das Hauptgehäuse (2) in eine obere Beliehtungskammer (2A) und eine untere Entwicklungs- und Behandlungskammer (23) unterteilt und eine Eingangsöffnung (17a) festlegt, die zwischen der Belichtungskamiaer (2A) und der Entwicklungs- und Behandlungskammer (2B) eine Verbindungsöffnung bildet, wobei das Hauptgehäuse (2) eine Austrittsöffnung (17b) besitzt, die eine,Verbindungsöffnung.zwischen der Entwicklungs- und Behandiungskammer (2B) und dem Aussenraum darstellt, ein Belichtungssystem mit einer waagerechten, lichtdurchlässigen Vorlagen-Auf lage (1) auf dem oberen Teil der BeiichtungSrkammer (2A) und mit einem Fokussierungslinsensystem, welches einen Spiegel aufx^eist, der im unteren Bereich der Belichtungskammer (2A) angeordnet ist, wobei das Fokussierungslinsensystem das Bild einer auf der Vorlagen-Auflage (1) liegenden Vorlage an der Belichtungsstation (3) fokussieren kann, eine Einrichtung zur Herstellung von Mikrofilm-Einheiten (u) mit Antriebsrollen (12), die zeitweilig eingeschaltet werden, den Film (9) intermittierend vorwärtsbewegen und die aufeinanderfolgenden Einzelbilder des Filmes (9) zur Belichtungsstation (B) transportieren, wobei die aufeinanderfolgenden Einzelbilder mit dem Licht, das des Vorlage entspricht, belichtet werden können, und mit Schneideinrichtungen (15, 16), die bezüglich der FiIm-609852/0808Vorschubrichtung nach der Belichtungsstation (B) angeordnet sind und so betätigt werden, dass sie den PiIm (9) nach Abschluss der kontinuierlichen Bewegung des Filmes (9) abschneiden, so dass das vordere Ende des Filmes (9)» das eine belichtete Mikrofilmeinheit (u) darstellt, vom übrigen Film (9) getrennt wird, und in der Belichtungs- und Behandlungskammer (2B) untergebrachte Belichtungs- und Behandlungseinrichtungen mit wenigstens einem Bad (19) für die Entwicklerlösung, Spüleinrichtungen und Trocknungseinrichtungen, sowie Filmvorschubeinrichtungen (r), die eingeschaltet werden und die abgeschnittenen "Mikrofilmeinheiten (u) durch die Eingangsöffnung (17a) und durch die Entwicklungs- und Behandlungskamnier (2B),in der die Mikrofilmeinheiten (u) von dem Entwicklungs- und Behandlungseinrichtungen behandelt werden können, und die behandelten, fertigen Mikrofilmeinheiten (u) dann durch die Austrittsöffnung (17b) nach aussen bewegen.Mikrofilmgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass' das Belichtungssystem einen ersten Spiegel (5), der unterhalb der Vorlagen-Auflage (1) angeordnet und zu dieser geneigt ist, sowie einen kleinen zweiten Spiegel (6) aufweist, der parallel zum ersten Spiegel (5) angeordnet ist und dass ein Fokussierungslinsensystem (7) vorgesehen ist, das im unteren Teil der Belichtungskammer (2B) angeordnet ist und das Bild der auf der Vorlagen-Auf lage (1) liegenden Vorlage an der Belichtungsstation (B) fokussiert.Mikrofilmgerät nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsrollen (12) in der Einrichtung zur Herstellung von Mikrofilmeinheiten den Film (9) eine bestimmte Zahl von Einzelbildern, die nicht belichtet werden, an der Belichtungsstation (B) kontinuierlich vorbeibewegen, nachdem eine bestimmte Zahl von Einzelbildern der Filmeinheit (u) belichtet worden ist, wodurch ein unbelichteter Teil (b) vorliegt, der einer nach-609-852/0808folgenden Mikrofilmeinheit (u) vorangeht, und dass der Film (9) in aufeinanderfolgende, voneinander unabhängige Mikrofilmeinheiten (u) aufgeteilt wird, die jeweils einen, unbelichteten Bereich (b) und eine bestimmte Anzahl von belichteten Einzelbildern aufweisen.Mikrofilmgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3-, gekennzeichnet durch ein im oberen Bereich der Belichtungskammer (2A) angebrachtes Gebläse (26), das Luft durch die Belichtungskammer (2A), die Eintrittsöffnung (17a), die Entwicklung s- und Behandlungskammern (23) und die Austrittsöffnung (17b) nach aussen bläst.609852/0808
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| JP50075193A JPS51151130A (en) | 1975-06-19 | 1975-06-19 | Micro photograph device |
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ID=13569102
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| JP (1) | JPS51151130A (de) |
| DE (1) | DE2627118C2 (de) |
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