DE2623783A1 - Ueberlagerungsempfaenger fuer mehrere frequenzbaender mit digital steuerbarem normalfrequenzgenerator - Google Patents
Ueberlagerungsempfaenger fuer mehrere frequenzbaender mit digital steuerbarem normalfrequenzgeneratorInfo
- Publication number
- DE2623783A1 DE2623783A1 DE19762623783 DE2623783A DE2623783A1 DE 2623783 A1 DE2623783 A1 DE 2623783A1 DE 19762623783 DE19762623783 DE 19762623783 DE 2623783 A DE2623783 A DE 2623783A DE 2623783 A1 DE2623783 A1 DE 2623783A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- frequency
- signal
- circuit
- output signal
- band
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/005—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission adapting radio receivers, transmitters andtransceivers for operation on two or more bands, i.e. frequency ranges
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03J—TUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
- H03J5/00—Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner
- H03J5/02—Discontinuous tuning; Selecting predetermined frequencies; Selecting frequency bands with or without continuous tuning in one or more of the bands, e.g. push-button tuning, turret tuner with variable tuning element having a number of predetermined settings and adjustable to a desired one of these settings
- H03J5/0245—Discontinuous tuning using an electrical variable impedance element, e.g. a voltage variable reactive diode, in which no corresponding analogue value either exists or is preset, i.e. the tuning information is only available in a digital form
- H03J5/0272—Discontinuous tuning using an electrical variable impedance element, e.g. a voltage variable reactive diode, in which no corresponding analogue value either exists or is preset, i.e. the tuning information is only available in a digital form the digital values being used to preset a counter or a frequency divider in a phase locked loop, e.g. frequency synthesizer
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/06—Receivers
- H04B1/16—Circuits
- H04B1/26—Circuits for superheterodyne receivers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Computer Hardware Design (AREA)
- Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
- Superheterodyne Receivers (AREA)
- Channel Selection Circuits, Automatic Tuning Circuits (AREA)
Description
PATE NTAiM WALTE
TER MEEh - MÜLLER - STEINMEISTER
TER MEEh - MÜLLER - STEINMEISTER
Trtftsiraße 4 Siekerwali 7
FP-O588 26. Mai 1976
SANYO ELECTRIC CO. t LTD. 18t Keihanhondori 2-Chame
Moriguchi-shi, Qsaka-fu, Japan
und
TOTTORI SANYO ELECTRIC CO., LTD.
141 Yoshikata
Tottori-shif Tottori-ken, Japan
überlagerungsempfänger für mehrere Frequenzbänder mit digital steuerbarem
Nonaalfrequenzgenerator
Gegenstand der Erfindung ist ein Superhet- oder Überlagerungsempfänger
für mehrere unterschiedliche Frequenzbereiche, der insbesondere einen digital einstellbaren Normalfrequenzgenerator
und eine phasenstarre Frequenzanalyseschaltung enthält. Speziell betrifft die Erfindung einen überlagerungsempfänger gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Rundfunküberlagerungsempfänger enthalten als lokalen Oszillator für einen Tuner im allgemeinen einen Parallelresonanzkreis, bei
dem die Induktivität der Spule oder der Kapazitätswert des parallel liegenden Kondensators veränderbar sindf um auf eine gewün-
603343/0801
sehte Äbstimmfrequenz einstellen zm können. Ein solcher örtli- !
eher Oszillator unterliegt jedoch Schwairtkiimgen seiner Schwingungs-j
frequenz aufgrund von Temperatureinflüssen amf die Spule, den
Kondensator und andere Bauelemente des Oszillators« Es ist ziemlich schwierig, bei vertretbarem technischem Aufwand eine stabi-
; Ie Oszillatorfrequenz zu erhalten.
Kondensator und andere Bauelemente des Oszillators« Es ist ziemlich schwierig, bei vertretbarem technischem Aufwand eine stabi-
; Ie Oszillatorfrequenz zu erhalten.
; Wesentlich bessere Ergebnisse erhält man mit digitalen Normal- j
frequenzgeneratoren, da sich eine viel bessere Stabilisierung j
der Schwingungsfrequenz erreichen läßt. Bei typischen Normal- [
■ frequenzgeneratoren für den hier vorgesehenem Zweck ist eine f
; phasenstarre Frequenz analyseschaltTang vorliamileii, die oftmals '
' kurz als "PLL-Schaltung" (Phase Locked toapl' bezeichnet wird. [
NoriEialfrequenzgeneratoren mit PLL·—Schalfcumgr iimfassen im allgemei- ι
nen einen spannungssteuerbaren Oszillator, dessen Schwingungs- ι
frequenz in Abhängigkeit von einer ÄtEsgamgsspannung steuerbar ·
■ ist, die über ein Tiefpassfilter von einem Phasendetektor erhal- [
ten wird, der die Phase oder Frequenz eines Seferenzoszillators
und die Phase oder Frequenz eines programmierbaren Frequenztei- j lers vergleicht, wobei letzterer Teiler die Äesgangsfrequenz des j spannungssteuerbaren Oszillators um einem Faktor untersetzt, der \
und die Phase oder Frequenz eines programmierbaren Frequenztei- j lers vergleicht, wobei letzterer Teiler die Äesgangsfrequenz des j spannungssteuerbaren Oszillators um einem Faktor untersetzt, der \
: als Funktion des Steuersignals veränderbar ist. CDa es sich um ί
einen geschlossenen Kreis handelt, kann auch von einem Regeisig- ί
nal gesprochen werden.) Die automatische Mstastuag der Schwin- j
[ gungsfrequenz des Ausgangs des spanmiangssteuerbaren Oszillators
wird durch Veränderung des Steuersignals ιΐπκϊ damit des Frequenz-
: untersetzungsfaktors des prograiHinierbareiii Frequenzteilers bewirkt
wird durch Veränderung des Steuersignals ιΐπκϊ damit des Frequenz-
: untersetzungsfaktors des prograiHinierbareiii Frequenzteilers bewirkt
; Wird ein solcher spannungssteuerbarer Osziillator als lokaler Oszillator
ira Tuner eines Radioenrpfängers verwendet,, so läßt sich
eine automatische Sendersuche im Erapfangsfreqtienzband durch Veränderung des Frequenzuntersetzungsfaktors des programmierbaren
Frequenzteilers erreichen, wie erwähnfc. Wird nun die Frequenz
einer Rundfunkstation am Tuner abgestimmt, so wird über den Empfänger ein Empfangsausgangssignal erhalten r das dazu benutzt
wird, die Veränderung des Steuersignals za «unterbinden.
eine automatische Sendersuche im Erapfangsfreqtienzband durch Veränderung des Frequenzuntersetzungsfaktors des programmierbaren
Frequenzteilers erreichen, wie erwähnfc. Wird nun die Frequenz
einer Rundfunkstation am Tuner abgestimmt, so wird über den Empfänger ein Empfangsausgangssignal erhalten r das dazu benutzt
wird, die Veränderung des Steuersignals za «unterbinden.
609849/0801
Der veränderbare Bereich des Frequenzuntersetzungsfaktors des
programmierbaren Frequenzteilers sollte einerseits in Abhängigr keit vom Bereich der Frequenz des lokalen Oszillators für ein
bestimmtes Frequenzband, etwa ein AM-Mittelwellenband, ein AM-Kurzwellenband,
ein FM-Band oder dergleichen und andererseits in Abhängigkeit vom Frequenzabstand zwischen zwei benachbarten
Rundfunksendern bestimmbar sein, so daß sich mit dem Empfänger jede Rundfunksendefrequenz des betreffenden Empfangsfrequenzbands
empfangen läßt, Ersichtlicherweise muß also der Variationsbereich für den Frequenzuntersetzungsfaktor des programmierbaren Frequenzteilers
in Abhängigkeit vom Empfangsfrequenzband unterschied-i
j lieh sein. So schreiben etwa die japanischen Bestimmungen für j FM-Rundfunkübertragungen einen Bereich für die Empfangsfrequenzen ;
zwischen 76 und 90 MHz vor mit einer Zwischen frequenz von 10,7MHz!
und einem Stationsabstand von 100 kHz, was bedeutet, daß die ' Frequenz des lokalen Oszillators zwischen 65,3 und 79,3 MHz durch-j
stimmbar sein muß, wenn das untere Seitenband benutzt wird. Dem- i entsprechend ist es notwendig, den Frequenzuntersetzungsfaktor j
des programmierbaren Frequenzteilers von beispielsweise 653 bis ■
793 verändern zu können. Für den AM-Mittelwellenbereich schreibt ! die japanische Norm andererseits einen Frequenzbereich von 535
j bis 1605 kHz vor, wobei die Zwischenfrequenz 455 kHz und der Sen-j
derabstand bzw. Frequenzhub 10 kHz betragen, was bedeutet, daß
die Frequenz des lokalen Oszillators zwischen 990 und 2060 kHz durchstimmbar sein muß, so daß der Frequenzuntersetzungsfaktor
für den programmierbaren Frequenzteiler zwischen 99 und 206 veränderbar sein muß, wenn die Ausnutzung des oberen Seitenbandes
vorgesehen ist.
Angenommen, der Empfänger wird vom Empfang im FM-Band auf ein AM-Band
umgeschaltet, so wird es wegen des Unterschieds der Bereiche des variablen Frequenzuntersetzungsfaktors im programmierbaren
Frequenzteiler bei Empfang im FM-Band einerseits und Empfang in einem AM-Band andererseits unmöglich, beispielsweise das AM-Band
durchzustimmen, da die Empfangsfrequenz außerhalb des Bereichs des Empfangsfrequenzbands für AM-RundfunkSendungen liegt, wenn dei
für FM-Empfang ausgelegte Empfänger ohne weitere Maßnahme ledig-
609849/0801
lieh auf Empfang für AM umgeschaltet wird und umgekehrt. Bei
Rundfunkempfänger dieser Art für mehrere unterschiedliche Frequenzbereiche ist es daher erforderlich, eine entsprechende
Anzahl von Frequenzgeneratoren zur Verfügung zu haben, die jeweils für den Empfang in einem bestimmten Frequenzband bestimmt
sind. Ersichtlicherweise wird dadurch jedoch der Schaltungsaufbau kompliziert und aufwendig. i
Rundfunkempfänger dieser Art für mehrere unterschiedliche Frequenzbereiche ist es daher erforderlich, eine entsprechende
Anzahl von Frequenzgeneratoren zur Verfügung zu haben, die jeweils für den Empfang in einem bestimmten Frequenzband bestimmt
sind. Ersichtlicherweise wird dadurch jedoch der Schaltungsaufbau kompliziert und aufwendig. i
i Der Erfindung liegt damit die Aufgabe zugrunde, einen Überla- I
gerungsempfänger für mehrere Frequenzbänder vorzugsweise mit au- ί
tomatischem Suchlauf und digital durchstimmbarem Normalfrequenz- j generator zu schaffen, der eine einwandfreie Sendersuche und ί
Einstellung innerhalb bestimmter Grenzen vorgegebener Frequenz- . bänder auch dann ermöglicht, wenn auf unterschiedliche Frequenz- '■
bereiche umgeschaltet wird. Die Erfindung ist dabei vor allem j auf Empfänger der genannten Art mit phasenstarrer Frequenzanaly- \
seschaltung gerichtet, bei denen sich die Frequenz des Empfangs- ■
signals, also insbesondere die Trägerfrequenz aus der digital i steuerbaren Frequenzsynthese als digitale Daten anzeigen lassen, j
Weiterhin soll bei einer Bandumschaltung, also bei Vorliegen ei- j
nes Bandumschaltsignals automatisch die richtige Zwischenfrequenz bestimmt werden, um einerseits die Unterschiede in der Zwischen- ;
i frequenz entsprechend dem jeweiligen Empfangsfrequenzband und an-|
dererseits eventuelle Änderungen der Rundfunkübertragungsnormen f j
sei es bei der Zwischenfrequenz, den zulässigen Bandbreiten und ! dergleichen, auszugleichen. Darüber hinaus soll eine leichte An- |
passung des Empfängers auf unterschiedliche oder sich ändernde j Senderstationsabstände möglich sein. Die letztgenannten Gesichtspunkte
sind insbesondere für Empfangsgeräte von Bedeutung, die
in Ländern mit unterschiedlichen Sendernormen gleichermaßen benutzt werden sollten, also unterschiedlichen Standards hinsichtlich der Frequenzbereiche, Frequenzbandbreiten, der Zwischenfrequenznormen und/oder des Senderabstands. Dieser letzte der Erfindung zugrundeliegende Problemkreis sei kurz erläutert:
in Ländern mit unterschiedlichen Sendernormen gleichermaßen benutzt werden sollten, also unterschiedlichen Standards hinsichtlich der Frequenzbereiche, Frequenzbandbreiten, der Zwischenfrequenznormen und/oder des Senderabstands. Dieser letzte der Erfindung zugrundeliegende Problemkreis sei kurz erläutert:
Angenommen, es gäbe Empfänger für eine Mehrzahl von unterschiedlichen
Frequenzbändern mit digital steuerbarem Norma!frequenz-
609849/0801
generator, so könnte es wünschenswert sein, die ohnehin vornan-*
denen Digitaldaten zur Anzeige der jeweils eingestellten Senderfrequenz heranzuziehen. Nun wird jedoch bei digitalen Normalfrequenzgeneratoren
mit phasenstarrer Frequenzanalyseschaltung die Schwingungsfrequenz des spannungssteuerbaren Oszillators höher
oder niedriger gewählt als eine bestimmte zu empfangende Sendefrequenz, um den Frequenzunterschied zur Zwischenfrequenz zu gewinnen,
d.h. der Frequenzuntersetzungsfaktor des programmierbaren Frequenzteilers wird so variiert, daß er proportional ist
zur erforderlichen Schwingungsfrequenz des lokalen spannungssteuerbaren Oszillators. Die Empfangsfrequenz ist also proportional
zum jeweiligen Frequenzuntersetzungsfaktor des programmierbaren
Frequenzteilers, jedoch verschoben um das Frequenzabstandverhältnis zur Zwischenfrequenz. Wegen dieses Frequenzunterschieds läßt
sich der über den programmierbaren Frequenzteiler zur Verfügung
stehende Frequenzuntersetzungsfaktor nicht direkt zur Anzeige der Frequenz des Sendersignals verwenden, obgleich sich dieser in digitaler
Form vorliegende Faktor gut und ohne großen Aufwand zur ι Digitalanzeige der Sendefrequenz eignen würde. Die Erfindung zeigij:
einen Weg, wie sich auf einfache Weise trotzdem eine genaue digi-I
tale Anzeige der Sendefrequenz erreichen läßt. j
! Ein anderes der angegebenen Probleme ergibt sieh für Empfänger mit
! digitalem Normalfrequenzgenerator für mehrere Frequenzbänder dar-I
ι I
j aus, daß die Zwischenfrequenz vom jeweiligen Empfangsfrequenzband i
abhängt und selbst für das gleiche Frequenzband unterschiedlich ι
sein kann, da die Rundfunkübertragungs-Standards einschließlich J der Vorschriften für die Zwischenfrequenz unterschiedlich sind,
je nach dem, in welchem Gebiet der Erde der Empfänger verwendet wird. Damit besteht ein Bedürfnis nach einem Rundfunkempfänger
der genannten Art, der in der Lage ist, eine bestimmte richtige Zwischenfrequenz bei Betätigen des Frequenzband-Wählschalters einzustellen,
so daß sich die Unterschiede in den Zwischenfrequenzen in Abhängigkeit von den Empfangsfrequenzbändern.den Rundfunkübertragungsnormen
und dergleichen kompensieren lassen.
ι Eine weitere Schwierigkeit ergibt sich bei Überlagerungsempfänger!
609849/0801
_ 6 _ 2S23783
mit digitalem Normalfrequenzgenerator aus den unterschiedlichen
Vorschriften über die Frequenzabstände bei benachbarten Sende Stationen.
Ändern sich diese Stationsabstände etwa durch Änderung . der Vorschriften oder solljeine Sendung in Gebieten mit anders
': genormten Stationsabständen empfangen werden, so wird ein Empfang ;praktisch unmöglich. Es besteht also der Wunsch, einen solchen
Empfänger mit Normalfrequenzgenerator leicht auf geänderte Rundfunkstationsabstände
einstellen zu können.
j Ein erfindungsgemäßer Überlagerungsempfänger mit lokalem Oszilla-I
tor, dessen abgegebene Oszillatorfrequenz um einen bestimmten Betrag von der Trägerfrequenz eines Empfangssignals abweicht und
j der einen auf die Trägerfrequenz als auch auf die Oszillatorfre- j
I
.quenz ansprechenden Mischer zur Erzeugung eines Zwischenfrequenz- j
'signals enthält, weist erfindungsgemäß folgende dem lokalen j !Oszillator zugeordnete Baugruppen auf: Einen spannungssteuerbaren
!Oszillator, dessen Schwingungsfrequenz in Abhängigkeit von einer
•vorgebbaren Steuerspannung änderbar istf eine Einrichtung zur Änj
derung der am Ausgang des spannungssteuerbaren Oszillators abgreifp-
:baren Schwingungsfrequenz sowie eine Einrichtung zur Regelung des
j Grads der Frequenzänderung und eine auf das entsprechend dem Frequenzänderungsgrad eingestellte Ausgangssignal ansprechende
[Baugruppe, die eine von der Frequenz des Ausgangssignals der Fre-Iquenzänderungseinrichtung
abhängige Steuerspannung an den spann nungssteuerbaren Oszillatorteil abgibt, wodurch der lokale Oszillator
zur Abgabe eines Signals veranlaßt wird, dessen Frequenz vom Frequenzänderungsgrad - eingestellt und überwacht durch die
zugeordnete überwachungsschaltung - abhängt. Ein solcher für den Empfang in mehreren Frequenzbändern eingerichtete überlagerungsempfänger
mit digital steuerbarem Normalfrequenzgenerator weist bevorzugt außerdem eine Frequenzband-Wähleinrichtung und eine Einstellvorrichtung
auf, über die sich Angaben über die Frequenz des zu empfangenen Hochfrequenzsignals vorgeben oder einstellen lassen.
Weiterhim umfaßt die den Frequenzänderungsgrad bestimmende Einrichtung mindestens eine Speichervorrichtung, in der sich eine
Mehrzahl von Angaben über Frequenzabstände speichern lassen,
609849/0801
die jeweils einem aus einer Mehrzahl von Empfangsfrequenzbändern
zugeordnet sind und die auf das Ausgangssignal der Frequenzband-Wähleinrichtung anspricht, so daß sich die den Frequenzabstand
für ein bestimmtes Empfangsfrequenzband betreffende Information
selektiv abrufen läßt. Außerdem ist eine auf die den Frequenzabstand und die Frequenz eines bestimmten Hochfrequenzsignals
angebende Information ansprechende Einrichtung vorhanden, die den Grad der Frequenzänderung durch die Frequenzänderungs-
!einrichtung auf einen Wert anpaßt, der von der Summe oder Difj
ferenz der beiden Teilinformationen abhängt.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten werden nachfolgend unter Bezug auf die Zeichnungen in beispielsweisen Ausführungsformen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 das Blockschaltbild eines Rundfunkempfängers mit einem typischen digital einstellbaren Normalfrequenzgenerator
und pahsenstarrer Analyseschaltung, für den sich die Erfindung
vorteilhaft eignet;
Fig. 2 das Blockschaltbild der in Fig. 1 mit CTL bezeichneten Einstell-
und Überwachungsschaltung;
Fig. 3 in graphischer Prinzipdarstellung die Beziehung zwischen der Frequenzänderung und der Zeit in einem bestimmten Frequenzband,
wobei auf der Ordinate die Frequenz und auf der Abszisse die Zeit auftragen sind;
Fig. 4 das logische Verknüpfungsschaltbild der Steuer- und Überwachungseineinheit
CTL in Fig. 1;
Fig. 5 das prinzipielle Blockschaltbild des in den Fig. 2 und mit Bezugshinweis 3 gekennzeichneten Festwertspeichers;
Fig. 6 das Blockschaltbild eines wesentlichen Teils des Empfängers
Fig. 7 das Blockschaltbild einer abgewandelten Ausführungsform des
Schaltbilds nach Fig. 6;
Fig. 8 das Blockschaltbild einer anderen Ausführungsform eines
Empfängers mit erfindungsgemäßen Merkmalen;
Fig. 9 das detaillierte Blockschaltbild des Festwertspeichers 55'
609849 /0801
aus Fig. 8 und des damit verbundenen Abwärtszählers 53;
Fig. 10 das Blockschaltbild eines wesentlichen Teils eines erfin-<
dungsgemäß verbesserten Normalfrequenzgenerators, bei dem
sich der Frequenzabstand von Sendestation zu Sendestation leicht anpassen läßt;
JFig. 11 das detaillierte Blockschaltbild der Äbtastschaltung 62
aus Fig. 10 und
ig. 12 die Signalverläufe von Taktsignalen und anderen Signalen an verschiedenen Punkten und Abschnitten der Schaltungsausführung
nach Fig. 11 zur Erläuterung der Arbeitsweise. I
Das Blockschaltbild eines Rundfunkempfängers nach Fig. 1 umfaßt
eine Antenne 30 für den Empfang von Rundfunkfrequenzen ι einen
HF-Verstärker 31 zur Vorverstärkung der einfallenden Rundfunksignale, einen Mischer 32 zur Mischung des HF-Ausgangssignals
vom Verstärker 31 mit einer lokal erzeugten Oszillatorfrequenz
(deren Erzeugung nachfolgend beschrieben wird), um ein Zwischen frequenz-Ausgangssignal
zu erhalten, einen Zwischenfrequenzverstärker 33 zur Verstärkung des Zwischenfrequenzsignals vom Mischer
32, einen Demodulator 34 zur Demodulation des Zwischenfrequenzsignals
vom Verstärker 33, um ein Niederfrequenz- oder Hörfrequenzsignal zu erhalten, einen NF-Verstärker 35 zur Verstärkung
des Niederfrequenzsignals vom Demodulator sowie einen Lautsprecher 36, der das Niederfrequenzsignal vom Verstärker
in ein akustisches Signal umwandelt. Dem Mischer 32 wird ein lokal erzeugtes Ausgangssignal von einem spannungssteuerbaren Oszillator
37 zugeführt, der als lokaler Oszillator dient. Die Schwingungsfrequenz des Oszillators 37 läßt sich als Funktion
einer zugeführten Steuerspannung ändern. Bei dem dargestellten Empfänger liefert ein Phasendetektor 45 diese Steuerspannung
über ein Tiefpassfilter 39. Dem Phasendetektor 45 wird an einem Eingang ein Ausgangssignal eines Frequenzteilers 44 zugeführt,
der seinerseits vom Ausgangssignal eines Bezugs- oder Referenzoszillators 43 gespeist wird. Dem Phasendetektor 45 wird außerdem
an einem anderen Eingang das Ausgangssignal eines programmierbaren Frequenzteilers 40 zugeführt, der vorzugsweise einen programmierbaren
Zähler enthält. Dieser programmierbare Frequenz-
609849/0801
teiler 4O wird eingangsseitig einerseits mit den Ausgangsimpulsen
eines Voruntersetzers 38 gespeist und zählt diese Impulse auf bis zu einer vorprogrammierten Summe; ihm wird außerdem ein
Steuersignal von einer Steuer- und Überwachungseinheit CTL zugeführt, die die Zählrate für diesen Zähler vorgibt. Der Voruntersetzer
umfaßt einen Frequenzteiler zur Untersetzung des Ausgangssignals des steuerbaren Oszillators 37. Die Steuer- und übex
wachungseinheit CTL umfaßt einen Zähler 41 zur Einstellung und Vorgabe des Frequenzuntersetzungsfaktors. Dieser Zähler gibt
sein Einstell-Steuersignal an den programmierbaren Frequenzteiler 40 zur Einstellung des Untersetzungsfaktors ab. Außerdem
enthält die Einheit CTL eine Impulsquelle 42 zur Lieferung der Impulse für den Einstell- und Vorgabezähler 41. Pie Impulsquel-Ie
42 liefert ihre Ausgangsimpulse in Abhängigkeit von einem Aktivierungssignal,
beispielsweise einem den automatischen Suchlauf zur Suche und Abstimmung auf eine Rundfunkstation in einem
bestimmten Empfangsfrequenzband auslösenden Signal. Die Abgabe
von Impulsen durch die Impulsquelle 42 an den Zähler 41 wird durch ein stopp- oder Entregungssignal unterbrochen, das vorliegt,
wenn der Empfänger auf die Frequenz einer bestimmten Rundfunkstation abgestimmt ist und ein Ausgangssignal über den Demodulator
34 vorliegt, das anzeigt, daß ein Rundfunksender eingestellt ist.
Um die Arbeitsweise der Schaltung nach Fig. 1 zu beschreiben, sei zunächst angenommen, daß die Schwingungsfrequenz des Referenzoszillators
43 fsosc, die Schwingungsfrequenz des spannung)
steuerbaren Oszillators 37 fvco, der Untersetzungsfaktor am Voruntersetzer
38 1/K1, der Untersetzungsfaktor durch den Frequenzteiler 44 1/K2 und der Untersetzungsfaktor des programmierbaren
Frequenzteilers 40 1/N betrage. Damit ergibt sich folgende Beziehung:
fVCO ,,,..,. (Ί )
609849/0801
Für diese Art von Normalfrequenzgeneratoren wird im allgemeinen die Beziehung K1 = K2 zugrundegelegt. Die Gleichung (1)
vereinfacht sich damit zu:
faoac - fvco · -1- (2) .
; Entsprechend gilt auch folgende Beziehung:
fvco = N · fsosc (3),
worin N eine ganze Zahl bedeutet.
Wird beispielsweise angenommen, daß fsosc =100 kHz und N = 718
beträgt, so ergibt sich mit Gleichung (3): fvco = 71,8 MHz. Werden diese Frequenzen unter der Annahme einer Zwischenfrequenz
von 10,7 MHz und Ausnutzung des unteren Seitenbands auf den Mischer 32 gegeben, so läßt sich ein FM-Rundfunksiqnal von fhigh - 82,5
MHz empfangen. Durch eine ziffernweise Veränderung des Frequenzuntersetzungsfaktors
N des programmierbaren Frequenzteilers von 653 bis 79 3 lassen sich also Stationen in einem Frequenzabstand
von 100 kHz im Bereich von 76,0 bis 90,0 MHz empfangen.
Die nachfolgende Liste gibt eine Übersicht über die Empfängereinstellung
für den FM-Rundfunkbereich gemäß japanischem Standard:
FM-Frequenzbereich 76,0 MHz bis 90,0 MHz
Zwischenfrequenz 10,7 MHz 10,7 MHz
Bereich der Oszillatorfrequenz 65,3 MHz bis 79,3 MHz
Ausgangssignal des Voruntersetzers
(1/100 Frequenzuntersetzung) 653 kHz bis 793 kHz Bereich des Einstellzählers 51 653 bis 793
Bei dieser Tabelle wird von der Ausnutzung des unteren Seitenbands
ausgegangen und die Bezugsfrequenz beträgt 1 kHz mit der Folge, daß ein Zählschritt am Einstellzähler 51 einem Stationsfrequenzabstand
von 100 kHz entspricht.
609849/0801
] NACh--;f;"^.
Die nachlol^ende Tabelle gibt die entsprechenden Daten für den
ΛΜ-liereich, wiederum gemäß dem japanischen Standard, an:
AM- Fr eij UL'ii ζ be re ich
Zwischenfrequenz
Bereich der lokal erzeugten Oszi Hat or frequenz
Zählbereich des Einstellzählers 41
535 kHz bis 1605 kHz 455 kHz 455 kHz
900 kHz bis 2060 kHz 900
bis 2060 .
Hierbei wird von der Ausnutzung des oberen Seitenbands ausgegangen;
die Bezugsfrequenz beträgt 1 kHz und der abtastbare Stationsabstand 10 kHz.
Wie sich aus Gleichung(3)ersehen läßt, entspricht die Schwingungsfrequenz
fvco des spannungssteuerbaren Oszillators 37/ d.h.
die lokal erzeugte Oszillatorfrequenz, der Bezugsfrequenz fsosc
des Referenzoszillators 43, der im allgemeinen ein Quarzoszillator
sein wird, multipliziert mit der ganzen Zahl N. Der Frequenzgenerator dieses Typs läßt sich also mit der Stabilität und Genauigkeit
der Schwingungsfrequenz eines Quarzoszillators steuern, so daß sich insgesamt ein Rundfunkempfänger hoher Stabilität
und Genauigkeit ergibt, da die lokal erzeugte Oszillatorfrequenz gut reproduzierbar und sehr genau erzeugt werden kann.
Wie bereits oben erwähnt, ergeben sich bei einem mit einem digital
einstellbaren Normalfrequenzgenerator ausgerüsteten Rundfunkempfänger für mehrere unterschiedliche Frequenzbereiche bei der
Bandumschaltung und Durchstimmung in dem neu eingestellten Band
einige Schwierigkeiten, insbesondere aus der Notwendigkeit für jeden Frequenzbereich einen besonderen Normalfrequenzgenerator
vorzusehen. Die Erfindung ist daher in erster Linie au:·: eine völlige Neugestaltung und Verbesserung der in Fig. 1 rät CTL bezeichneten
Steuer- und überwachungseinrichtung für den /r-^uenzuntersetzungsfaktpr
gerichtet. Das Blockschaltbild der i?'ig. 2 läßt den Aufbau der Einheit CTL nach Fig. 1 in Einzelheiten erkennen;
es wird nachfolgend beschrieben: Der Setz- und Vorgabezähler 41 im Block CTL umfaßt einen Aufwärts/
609849/0801
Abwärtswähler, dem eingangsseitig Impulse von der Impulsquelle
42 zugeführt werden und der ausgangsseitig einen Vorgabezahlwert für den programmierbaren Frequenzteiler 40 abgibt, per Schaltungs
aufbau des Aufwärts/Abwärtszählers 41 ist sor daß er auf ein
"Aufwärts"-Wählsignal hin als Aufwärts- und bei Vorliegen eines
"Abwärts"-Eingangssignals als Abwar.tszähler arbeitet, Am Zähler
41 läßt sich außerdem ein bestimmter, der unteren Grenz-' oder
Minimumfrequenz fmin eines gegebenen Frequenzbands entsprechender Ausgangszählwert als Funktion eines "fmin"-Eingangssignal voreinstellen. Dieser anfängliche t der Minimumfrequenz eines Empfangsfrequenzbands
ensprechende Zählersetzwert läßt sich wahlweise aus einem Nur lese- oder Festwertspeicher 3 abrufen f in dem die je-!
weiligen anfänglichen Zählersetzwerte, die der Maximum-und/oder
Minimumfrequenz fmax und/oder fmin einer Mehrzahl von Frequenz-, bändern entsprechen. Der Festwertspeicher 3 spricht auf ein
Bandwählsignal an und stellt dann die den genannten Frequenzgrenzen entsprechenden Ausgangszählwerte für ein bestimmtes Empfangsfrequenzband zur Verfugung, Das Ausgangssignal des Festwertspeichers
3 läßt sich selektiv abrufen un4 gelangt über ein Tor 5
auf eine Koinzidenz-Schaltung 4f an deren anderem Eingang ein
Ausgangssignal des Aufwärts/Abwärtszählers 41 liegt; diese Schaltung
bewertet die Übereinstimmung der Ausgangssignale des Festwertspeichers 3 und des Aufwärts/Abwärtszählers 41, Pas Koinzidenz-Ausgangssignal
der Schaltung 4 gelangt auf eine yfähl-Schaltung
6 zur Bestimmung des Suchlaufs in aufsteigender oder absteigender Frequenzfolgef die auf ein Ausgangssignal eines Aufwärts-Suchlaufschalters
8, eines Abwärts-Suchlaufschalters 9 und/oder
eines Sand-Wählschalters 1Q anspricht und das "Aufwärts"-Befehlssignal an den Aufwärts/Abwärtszähler
41 liefert, über das Tor 5 gelangt wahlweise entweder der der Maximumfrequenz fmax oder der Minimumfrequenz fmin für ein
bestimmtes Frequenzband entsprechende Vorgabezählwert auf die Koinzidenzschaltung 4 in Abhängigkeit vom Ausgangssignal einer
Auswahlschaltung 7 für die Frequenzbereiche, Diese Auswahlschaltung 7 spricht auf das Ausgangssignal des Aufwärts-Suchlaufschalters
8 , des Abwärts-Suchlaufschalters 9f des Band-Wählschalters
10 sowie das Ausgangssignal der Wählschaltung 6 für Aufwärts/Ab-
609849/0801
wärts-Suchlauf an und gibt das den betreffenden Frequenzbereich
auswählende Signal vor. Diese Auswahlschaltung 7 für die Frequenz bereiche liefert außerdem bei Aufwärts-Suchlauf und bei der Bundumschaltung
ein der oberen Frequenzgrenze entsprechendes Maximumfrequenz-Signal
sowie ein der unteren Frequenzgrenze entsprechendes Minimumfrequenz-Signal bei Abwärts-Suchlauf, so daß der der
Maximunifrequenz bzw. der Minimumfrequenz entsprechende Vorgabezählwert selektiv über das Tor 5 auf die Koinzidenzschaltung 4
gelangt.
Sind beim Betrieb des Empfängers der Aufwärts-Suchlaufschalter 8 oder der Abwärts-Suchlaufschalter 9 und gleichzeitig der Bandumschalter
gedrückt, um ein bestimmtes aus einer Mehrzahl von Empfangsfrequenzbändern
auszuwählen, so wird der Festwertspeicher 3 so angesteuert, daß er die der Maximumfrequenz bzw. der Minimumfrequenz
entsprechenden Vorgabezählwerte für das betreffende Band zur Verfügung stellt Die Wählschaltung 6 für Aufwärts/Abwärts-Suchlauf
und die Auswahlschaltung 7 für die Frequenzbereich werden so angesteuert, daß sie auf Aufwärts-Suchlauf arbeiten, so
daß die Wählschaltung 6 für Aufwärts/Abwärts-Suchlauf ein "Aufwärts"
-Signal an den Aufwärts/Abwärtszähler 41 abgibt, während die Wählschaltung 7 für die Frequenzbereiche das Maximumfrequenz-Signal
an das Tor 5 abgibt. Als Folge davon wird das gewünschte Frequenzband in Aufwärtsrichtung abgetastet, bis die Maximumfrequenz
für den betreffenden Frequenzbereich erreicht ist, sich also an der Koinzidenzschaltung 4 ein Koinzidenz-Ausgangssignal ergibt,
das den Betriebszustand der Wählschaltung 6 für den Aufwärts/Abwärts-Suchlauf
und die Auswahlschaltung 7 für die Frequenzbereiche umkehrt. Das "Aufwärts"-Signal stammt jetzt also
nicht mehr von der Wählschaltung 6, während sich das Minimumfrequenz-Signal durch die Wählschaltung 7 für die Frequenzbereiche
ergibt. Der Aufwärts/Abwärtszähler 41 arbeitet nun als Abwärtszähler,
während der der Minimumfrequenz entsprechende Vorgabezählwert über das Tor 5 auf die Koinzidenzschaltung 4 gelangt. Das
Empfangsfrequenzband wird jetzt also in Abwärtsrichtung abgefragt. Ist die Minimumfrequenz erreicht, so ergibt sich über die Koinzidenzschaltung
4 ein Koinzidenz-Ausgangssignal und dementsprechend
609849/0801
" U ' 2S23783
wird der Betriebszustand der Wählschaltung 6 für Aufwärts/Abwärts-Suchlauf
und der Auswahlsdhaltung 7 für die Frequenzbereiche
umgekehrt. Wird beim jetzt erfolgenden Aufwärts-Suchlauf
wiederum die obere Frequenzgrenze erreicht, so wiederholt sich der oben beschriebene Ablauf.
Die Fig. 3 ve ideutlicht die Beziehung zwischen der Abtastung des
Frequenzbereichs und der Zeit, wobei auf der Ordinate die Frequenz
und auf der Abszisse die Zeit aufgetragen sind·
Nachfolgend wird anhand des detaillierten Blockschaltbilds der Fig. 4 die Steuer- und überwachungseinrichtung CTt nach Fig. 1
in Einzelheiten beschrieben: Die Wählschaltung 6 für Aufwärts/Ab-Wärts-Suchlauf
umfaßt ein Flip-Flop 18, dessen Setzeingang mit dem Ausgang eines ODER-Glieds 14 verbunden ist. über eine Leitung
11 ist ein Eingang des ODER-Glieds 14 an den Ausgang eines
nicht näher bezeichneten ODER-Glieds angeschlossen, dessen Eingänge einzeln einerseits mit einem FM-Band-Wählschalter 1Q1 bzw.
einem AM-Band-Wählschalter 10" verbunden sind* die in Fig. 2 allgemein
nur mit dem Bezugshinweis 10 gekennzeichnet sind, der in Fig. 4 als strichpunktierter Umrandungsblack 10 ebenfalls angegeben
ist. Ein weiterer Eingang des ODER-Glieds 14 ist über eine Leitung 12 mit dem Aufwärts-Suchlaufschalter 8 verbunden. Ein noch
anderer Eingang des ODER-Glieds 14 ist an den Ausgang eines UND-Glieds 13 angeschlossen. An einem Eingang des UND-Glieds 13 liegt
das Rücksetz-Ausgangssignal Q des Flip-Flops 18, das den Abwärts-Suchlaufbetrieb
vorgiebt. Ein anderer Eingang des UND-Glieds 13 ist mit dem Koinzidenz-Ausgangssignal der Koinzidenzschaltung 4
beaufschlagt. Der Rücksetzeingang des Flip-Flops 18 ist mit dem
Ausgang eines ODER-Glieds 17 verbunden, dessen Eingang über eine
Leitung 15 an den Abwärts-Suchlaufschalter 9 angeschlossen ist. Der andere Eingang des ODER-Glieds 17 wird vom Ausgangssignal
eines UND-Glieds 16 beaufschlagt, an dessen Eingang das Setz-Ausgangssignal Q des Flip-Flops 18 liegt, das den Aufwärts-Suchlauf
bestimmt. Ein anderer Eingang des UND-Glieds 16 ist mit dem Ausgang der Koinzidenzschaltung 4 verbunden. Das Flip-Flop 18
wird also durch das Band-Wählsignal über die Leitung 11 von einem
609849/0801
der Band-Wählschalter 10" oder 10" aus gesetzt, wobei entweder
über die Leitung 12 vom Aufwärts-Suchlaufschalter 8 das Aufwärts-Suchlaufsignal
oder von der Koinzidenzschaltung 4 deren Koinzidenz-Ausgangssignal vorhanden sind, während die Steuer- und überwachungsschaltung
CTL auf Abwärts-Suchlaufbetrieb steht, d.h. daß jetzt das Rücksetz-Ausgangssignal Q am Flip-Flop 18 vorhanden
ist. Das Flip-Flop 18 wird andererseits rückgesetzt, wenn über die Leitung 15 ein Abwärts-Suchlaufsignal vom Abwärts-Suchlaufschalter
9 vorliegt oder das Koinzidenz-Ausgangssignal von der Koinzidenzschaltung 4 auftritt, während die Steuer- und überwachungsschaltung
CTL auf Aufwärts-Suchlauf steht, d.h. am Flip-Flop 18 das Setz-Ausgangssignal Q auftritt. Das Setz-Ausgangssignal
des Flip-Flops 18 beaufschlagt den Äufwärts/Abwärtszähler 41
als Aufwärts-Suchlauf-Aktivierungssignal, so daß der Zähler 41 alt
Aufwärtszähler arbeitet. Liegt dieses Aktivierungssignal nicht vor, d.h. steht das Flip-Flop 18 im Rücksetzzustand, so arbeitet
der Zähler 41 als Abwärtszähler.
Die Auswahlschaltung 7 für die Frequenzbereiche enthält ebenfalls ein Flip-Flop 21, dessen Setzeingang mit dem Ausgang eines ODER-Glieds
19 verbunden ist. An einem Eingang des ODER-Glieds 19
liegt über die Leitung 12 vom Aufwärts-Suchlaufschalter 8 aus
das Aufwärts-Suchlaufsignal an. Der andere Eingang des ODER-GliedE
19 wird über die Leitung 11 mit einem Band-Wählsignal entweder
vom FM-Band-Wählschalter 10' oder vom AM-Band-Wählschalter 10"
beaufschalgt. An einem weiteren Eingang des ODER-Glieds 19 liegt
das Ausgangssignal des UND-Glieds 13. Der Rücksetzeingang des Flip-Flops 21 ist mit dem Ausgang eines ODER-Glieds 20 verbunden,
dessen einer Eingang über eine Leitung 15 mit dem Abwärts-Suchlauf signal vom Abwärts-Suchlaufschalter 9 aus beaufschalgt
ist. Der andere Eingang des ODER-Glieds 20 ist mit dem Ausgang des UND-Glieds 16 verbunden. Das Flip-Flop 21 wird also gesetzt,
wenn über die Leitung 11 das Band-Wählsignal entweder vom FM-Band-Wählschalter
10' oder vom AM-Band-Wählschalter 10" vorliegt, das Aufwärts-Suchlaufsignal über die Leitung 12 vom Aufwärts-Suchlaufschalter
8 vorhanden ist oder ein Koinzidenz-Ausgangssignal von der Koinzidenzschaltung 4 vorhanden ist, so lange
609849/0801
die Steuer- und überwachungsschaltung CTL auf Abwärts-Suchlaufbetrieb
arbeitet, d.h. wenn das Flip-Flop 18 rückgesetzt ist. Andererseits wird das Flip-Flop 21 rückgesetzt, wenn über die
Leitung 15 vom Abwärts-Suchlaufschalter 9 das Abwärts-Suchlaufsignal
oder von der Koinzidenzschaltung 4 das Koinzidenz-Ausgangs-· signal vorliegt? während die Schaltung CTL auf Aufwärts-Suchlaufbetrieb
steht, d.h. das Flip-Flop 18 gesetzt ist. Der Setzausgang des Flip-Flops 21 ist mit einem Eingang eines UND-Glieds 22 und
der Rücksetζausgang mit einem Eingang eines UND-Glieds 23 verbunden.
Einem Eingang des UND-Glieds 22 werden der Voreinstellzählwert
oder die die Maximumfrequenz eines bestimmten Frequenzbands betreffenden Daten vom Festwertspeicher 3 aus zugeführt, während
am anderen Eingang des UND-Glieds 23 der Voreinstellwert oder die die Minimumfrequenz eines bestimmten Frequenzbereichs betreffenden
Daten vom Festwertspeicher 3 aus zugeführt werden. Die Ausgänge der UND-Glieder 22 und 23 sind mit Eingängen eines ODER-Glieds
24 verbunden„ dessen Ausgang auf den einen Eingang der
Koinzidenzschaltung 4 geschaltet ist. Der die Minimumfrequenzdaten liefernde Ausgang des Festwertspeichers 3 ist außerdem mit
dem Dateneingang des Aufwärts/Abwärtszählers 41 verbunden, über den die anfänglichen Setzdaten eingebbar sind, die sich auf die
untere Frequenzgrenze oder Minimumfrequenz beziehen. Die Sand-Wähl-Äusgangssignale
des JTM-Band-Wählschalters 10' und des AM-Band-Wählschalters
10" sind über ein ODER -Glied auf den Aufwärts/ Abwärtszähler 41 als fmin-Aktivierungssignai geschaltet, wodurch
die die Minimumfrequenz betreffenden und aus dem Festwertspeicher 3 abrufbaren Daten als anfänglicher gählwert in den Aufwärts/Abwärtssähler
überschrieben werden.
Nachfolgend ist die Arbeitsweise der Steuer- und Überwachungsschaltung
CTL gemäß Fig. 4 in Einzelheiten erläutert; Zunächst se:. angenommen, daß der FM-Band-Wählschalter 10' gedrückt wurde, so
daß die Schaltung CTL auf Empfang im FM-Band eingestellt ist. Damit
spricht der Festwertspeicher 3 auf das FM-Band-Wähisignal
vom Schalter 10' an und liefert die die Maximum- bzw· Minimumfrequenz des FM-Bands betreffenden Daten. Soll jetzt ein Suchlauf
in Aufwärtsrichtiang aur oberen Frequenzgrense hin erfolgen, so
wird der Aufwärts-Suchiayfsghaiter g manuell betätigt, wodurch
609849/0801
" 17 " ■ 26237B3
das Flip-Flop 18 der Aufwärts/Abwärts-Wählschaltung 6 gesetzt
wird und der Aufwärts-Suchlauf beginnt. Der Aufwärts/Abwärtszähler
41 arbeitet jetzt also als Aufwärtszähler, Gleichzeitig wird auch das Flip-Flop 21 der Auswahlschaltung 7 für die Frequenzbereiche
gesetzt, so daß auf Maximunifrequenz hin eingestellt wird.
Dadurch wird das UND-Glied 22 aktiviert, wodurch die die Maximumfrequenz
von 90 MHz betreffenden Daten vom Festwertspeicher 3 auf
die Koinzidenzschaltung 4 gelangen. Der Aufwärts/Abwärtszähler 41 zur Einstellung des Frequenzuntersetzungsfaktors zahlt jeden Impuls
von der Impulsquelle 42, so daß der Suchlauf vom Punkt A in
Richtung auf den Punkt B erfolgt (vgl, Fig. 3). Fällt während
des Aufwärts-Suchlaufs ein Sender ein, so erscheint über den
Demodulator 34 ein Ausgangssignal/ das die Impulsquelle 42 anhält, mit der Folge, daß jetzt keine Impulse mehr auf den Aufwärts/Abwärtszähler
41 gelangen, so daß der Empfänger auf den Empfangszustand des betreffenden Rundfunksenders festgehalten
wird. Ist am Punkt B die Maximumfrequenz von 90 MHz erreicht, so erscheint an der Koinzidenzschaltung 4 ein Ausgangssignal, das
das UND-Glied 16 freigibt und damit das Flip-Flop 18 rücksetzt. Die Aufwärts/Abwärts-Wählschaltung 6 wird damit auf Abwärts-Suchlauf
umgeschaltet und dementsprechend wird auch der Aufwärts/Abwärtszähler
41 umgeschaltet, so daß er jetzt als Abwärtszähler arbeitet. Auch das Flip-Flop 21 wird rückgesetzt und mithin wird
die Auswahlschaltung 7 für die Frequenzbereiche auf Minimumfrequenz umgeschaltet, so daß über das UND-Glied 23 und das
ODER-Glied 24 die die Minimumfrequenz von 76 MHz betreffenden Daten auf die Koinzidenzschaltung 4 gelangen. Der Aufwärts/Abwärtszähler
41 zählt jetzt die Impulse der Impulsequelle 42 abwärts, d.h. der Sendersuchlauf erfolgt nun vom Punkt B gegen den Punkt C
(vgl, Fig. 3). Im am Punkt C die Minimumfrequenz erreicht, so wer
den die beiden Flip-Flops 18 und 21 wiederum umgekehrt. Der Suchlauf
durch das Frequenzband wird also jeweils automatisch umgekehrt, wenn die Minimum- oder die Maximumfrequenz erreicht ist.
Wird am Punkt D (vgl. Fig. 3) der Abwärts-Suchlaufschalter 9 betätigt,
während der Aufwärts-Suchlauf in Betrieb ist, so werden
die Flip-Flops 18 und 21 zwangsweise rückgesetzt, so daß der Ab-
609849/0801
wärts-Suchlauf in Richtung D1 beginnt, wie in Fig. 3 durch gestrichelte
Linie angedeutet ist. Wird dagegen am Punkt E während des Suchlaufs in Abwärtsrichtung der Aufwärts-Suchlaufschalter 8
betätigt, so beginnt der Aufwärts-Suchlauf in Richtung auf den Punkt K1 in ähnlicher Weise. Die Richtung des Suchlaufs kann also
durch wahlweise Betätigung des Aufwärts- bzw. Abwärts-Suchlaufschalters 8 bzw. 9 während des Suchlaufs geändert werden.
Wird vom FM- auf das AM-Band umgeschaltet, so wird durch das über die Leitung 11 vom Band-Wählschalter 10 eintreffende Band-Wählsignal
einerseits das Flip-Flop 18 der Wählschaltung 6 für Aufwärts/Abwärts-Suchiauf
sowie das Flip-Flop 21 der Auswahlschaltung 7 für die Frequenzbereiche gesetzt, so daß der Aufwärts-Suchlauf
in Richtung auf die Masiimumfrequenz eingestellt wird.
Der Aufv/ärts/Abwärtszähler 41 wird dabei gleichzeitig so gesteuert,
daß er den Frequenzuntersetzungsfaktor erhöht und die die Maximumfrequenz für das AM-Band (1605 kHz) betreffenden Daten
gelangen vom Festwertspeicher 3 auf die Koinzidenzschaltung 4. Gleichzeitig spricht der Aufwärts/Abwärtszähler 41 auf das AM-Band-Wählsignal
auf der Leitung 25 an und übernimmt die die Minimumfrequenz für das AM-Banä (535 kHz) betreffenden Daten vom
Festwertspeicher 3. Mit den von der Impulsquelle 42 an den Aufwärts/Abwärtszähler
41 gelangenden Daten beginnt der Suchlauf in Aufwärtsrichtung von der Minimumfrequenz von 535 kiiz im AM-Band.
Obgleich bei der Beschreibung der Arbeitsweise ö.er erläuterten
Ausfuhrungsform auf den Aufwärts-Suchlauf abgestellt wurde, beginnend
von der Minimumfrequenz des betreffenden Bands, die als Zahlenwert vom Festwertspeicher 3 in den Aufwärts/Abwärtszähler
41 zum Zeitpunkt der Bandumschaltung übernommen wird, kann dazu alternativ im Zeitpunkt der Bandumschaltung auch von dem der
Maximumfrequenz des betreffenden Bands entsprechenden Daten ausgegangen werden, so daß nach dem überschreiben dieser Daten vom
Festwertspeicher 3 in den Aufwärts/Abwärtszähler 41 ein Abwärts-Suchlauf ausgelöst wird.
Die Fig. 5 veranschaulicht in weiteren Einzelheiten den Festwert-
609849/0801
speicher 3 in der Steuer- und Überwachungseinheit CTL nach den Fig. 2 bzw. 4. Die die Maximum- bzw. Minimumfreguenz jedes Empfangsfrequenzbands
betreffenden Daten entsprechen höchstens einem dreistelligen binärkodierten Dezimalwert. Dementsprechend
weist der Pestwertspeicher 3 drei Sätze von Spaltensignalleitungen
für jeden sogenannten Maximumfrequenzbereich fmax bzw. Minimumfrequenzbereich
fmin auf. Jeder Satz von Spaltensignalleitungen umfaßt vier Spaltenleitungen, die den einzelnen Bit-Positioner
jeder Ziffernstelle entsprechen. Der Maximumfrequenzbereich fmax umfaßt eine FM-Zeilensignal-Wählleitung, die mit dem FM-Wählschalter
10' verbunden ist sowie eine AM-Zeilensignal-Wählleitung, die
an den AM-Wählschalter 10" angeschlossen ist. In ähnlicher Weise
sind für den Minimumfrequenzbereich fmiri eine FM-Zeilensignal-Wählleitung
vorgesehen, die mit dem FM-Wählschalter 10" verbunden
ist sowie eine AM-Zeilensignal-Wählleitung, die an den AM-Wählschalter 10" angeschlossen ist. Im Maximumfrequenzbereich fmax
des Festwertspeichers 3 erfolgt die Einstellung der Maximumfrequenz für ein bestimmtes Frequenzband dadurch, daß etwa an den
durch Kreise markierten Überschneidungspunkten zwischen den Spalten- und Zeilensignalleitungen Verbindungen hergestellt werden,
um den erwähnten dreistelligen binärkodierten Dezimalwert zu erhalten.
Insbesondere bestehen die Verbindungen an den durch Krei-I se gekennzeichneten Überkreuzungspunkten zwischen Spalten- und
Zeilensignalleitungen aus einer entsprechend gepolten Diode. Wird
ι beispielsweise der FM-Wählschalter 10' gedrückt, so springt das
FM-Zeilenwählsignal auf hohen Signalpegel und dementsprechend erscheint
auch nur auf jenen Spaltensignalleitungen hoher Signal-^ pegel, die über die durch Kreise markierte Überkreuzungspunkte
mit der betreffenden Zeilensignalleitungen verkoppelt sind. Es läßt sich auf diese Weise ein ganz bestimmter Wert der Maximumfrequenz
des FM-Bands fest vorprogrammieren und als dreistelliger binärkodierter Dezimalzahlenwert speichern. Da der der Maximumfrequenz
im AM-Band bzw. den Minimumfrequenzen im FM- und AM-i Band entsprechenden Werte in ähnlicher Weise voreinstellbar und
iprogrammierbar sind, kann auf die Beschreibung in weiteren Einzelheiten
verzichtet werden. Das UND-Glied 22 umfaßt, wie angedeutet drei Sätze von UND-Gliedern, die jeweils einer Ziffernstelle ent-
609849/0801
spochen und wiederum aus Vier-ßit-UND-Gliedern bestehen. An jeweils
einem Eingang dieser UND-Glieder liegt das Setz-Ausgangssignal
des Flip-Flops 21, während der jeweils andere Eingang mit der entsprechend zugeordneten Dit-Spaltensignalleitung des Maxiiiiuinfrequenzbereichs
fmax des Festwertspeichers 3 verbunden ist. In ähnlicher Weise umfaßt das UND-Glied 2 3 drei Sätze von UND-Gliedern
,jeweils der Ziffernstelle entsprechend. Auch diese UND-Glieder bestehen aus vier einzelnen UND-Gliedern, deren jeweils
einer Eingang mit dem Rücksetz-Ausgangssignal des Flip-Flops 21 beaufschlagt sind und deren andere Eingänge mit der zugeordneten
Bit-Spaltensignalleitung des Minimumfrequenzbereichs fmin
des Festwertspeichers 3 verbunden sind. Die Spaltensignalleitungen des Minimumfrequenzbereichs fmin des Festwertspeichers 3
sind außerdem parallel auf den Aufwärts/Abwärtszähler 41 ge-ι
schaltet, so daß der dreistellige binärkodierte Dezimalwert, repräsentiert durch die Spaltensignalleitungen parallel in den
j Zähler 41 in Abhängigkeit von einem Band-Wählsignal auf der Leitung
25 überschrieben werden kann. Die Ausgänge der UND-Glieder j in den Blocks 22 und 23 sind über ODER-Glieder im Block 24 paral-*
; iel auf die Koinzidenzschaltung 4 geschaltet. Wird der FM-Wählschalter
10' gedrückt, so erscheint auf den FM-Zeilenwählleitungen
der Maximum- bzw. Minimumfrequenzbereiche fmax bzw. fmin hoher Signalpegel und dementsprechend gelangen die dreistelligen
binärkodierten Dezimalwerte der Maximum- bzw. Minimumfrequenz des FM-Bands - festgelegt durch die durch Kreise markierten Überschneidungspunkte
in Fig. 5 - parallel auf die UND-Glieder 22 und 23. Wird jetzt das Flip-Flop 21 gesetzt, so werden nur die
UND-Glieder im Block 22 aktiviert und dementsprechend gelangt nur der der Maximumfrequenz des FM-Bands entsprechende dreistellige
binärkodierte Wert über den Block 24 auf die Koinzidenzschaltung 4. Wird andererseits das Flip-Flop 21 rückgesetzt, so
werden nur die UND-Glieder im Block 23 aktiviert und es gelangt auch nur der der Minimumfrequenz des FM-Bands entsprechende
dreistellige binärkodierte Dezimalwert über die ODER-Glieder im Block 24 parallel auf die Koinzidenzschaltung 4. Wird
dagegen der AM-Band-Wählschalter 10" gedrückt, so gelangt in ahn-'
1icher Weise entweder der der Maximum- oder der Minimumfrequenz
609849/0801
des FM-Bands entsprechende dreistellige binärkodierte Dezimalwert über die ODER-Glieder im Block 24 parallel auf die Koinzidenzschaltung
4.. Wird dagegen der AM-Band-Wählschalter 10" gedrückt,
so gelangt in ähnlicher Weise entweder der der Maximumt oder der Minimumfrequenz des AM-Bands entsprechende dreistelli-
' ge binärkodierte Dezimalwert über den Block 2 4 parallel auf die
i Koinzidenzschaltung 4 in Abhängigkeit vom Speicherzustand des
f Flip-Flops 21.
Für den soweit unter Bezug auf die Fig. 1 bis 5 in Einzelheiten ' beschriebenen Rundfunkempfänger mit einem verbesserten digitalen
ι Normalfrequenzgenerator läßt sich die im folgenden beschriebene
. Ausführungsform der Erfindung vorteilhaft verwenden. Wird für einen überlagerungsempfänger dieser Art mit phasenstarrer Frequenzanalyseschaltung
angenommen, daß die Trägerfrequenz eines I bestimmten Empfangssignals mit fhigh, die lokale Oszillatorfre-.
quenz mit fvco und die Zwischenfrequenz mit fint bezeichnet seien,
so gilt die folgende Beziehung:
1 fhigh = fvco ί fint = N . fsosc t fint ■ (4) ,
worin mit fsosc die Schwingungsfrequenz des Bezugsoszillators im digitalen Normalfrequenzgenerator bezeichnet ist. Aus der
j Gleichung (4) ist ersichtlich, daß die Empfangsfrequenz fhigh i proportional ist zum Frequenzuntersetzungsfakto-V: N des program-I
mierbaren Frequenzteilers 40, wobei der Frequenzabstand der ! Zwischenfrequenz fint entspricht. Dieser Frequenzabstand ergibt
I hinsichtlich des Signalempfangs keine besonderen Schwierigkei-■
ten; er muß jedoch dann kompensiert werden, wenn aus irgendwelchen
Gründen die Anzeige der Empfangsfrequenz fhigh erwünscht ist, beispielsweise unter Ausnutzung des veränderbaren Frequenz-I
Untersetzungsfaktors N. Die Anzeige der Empfangsfrequenz fhigh
' basiert auf der Veränderung des Frequenzuntersetzungsfaktors N,
j Andererseits jedoch ist die Zwischenfrequenz fint unterschiedlich je nach dem Empfangsband, d.h. etwa im FM-Band anders als
im AM-Band und dergleichen. Außerdem kann die Zwischenfrequenz
fint selbst im gleichen Empfangsband unterschiedlich sein, da die Rundfunkübertragungsnormen als auch die Vorschriften hin-
609849/0801
sichtlich der Zwischenfrequenz fint in einzelnen Gebieten der
Erde anders festgelegt sind. Der Empfänger sollte also in der Lage sein, die richtige Zwischenfrequenz bei einer Bandumschal-
! tung zu wählen und dabei die Unterschiede in der Zwischenfrej quenz in Abhängigkeit vom eingeschalteten Band/ den Rundfunkübertragungsnormen
und dergleichen zu kompensieren.
i Das Blockschaltbild der Fig. 6 zeigt die Ausführungsform eines wesentlichen Teils eines Empfängers mit erfindungsgemäßen Merkmalen,
durch die sich die eben erläuterten Anforderungen erreichen lassen. Es sei betont, daß die bereits oben unter Bezug auf
; die Fig. 1 bis 5 erwähnten und zum Teil in Einzelheiten beschriebenen
Baugruppen beim Schaltbild der Fig. 6 mit den gleichen Be-
' zugshinweisen gekennzeichnet sind. Zur Speicherung der die verschiedenen
Zwischenfrequenzen in Abhängigkeit von einem eingestellten Empfangsfrequenzbandj den Rundfunkübertragungs-Standards
für bestimmte Territorien und dergleichen betreffenden , Daten ist ein Festwertspeicher 55 vorhanden. Diese Daten werden entspre- ;
chend dem Frequenzband und Territorium ausgewählt und zuvor in den Festwertspeicher 55 einprogrammiert. Diese Daten lassen sich ,
; aus diesem Festwertspeicher 55 in Abhängigkeit von einem Band-Wählsignal
auslesen, so daß im Bedarfsfall zu jeder Zeit die j richtige Zwischenfrequenz zur Verfügung steht. Im einzelnen um- ;
, faßt das Schaltbild der Fig. 6 folgende Teile: \
: i
] Ein Einstellzähler 41 läßt sich handbetätigbar oder automatisch '
j mit den die Frequenz einer zu wählenden Rundfunkstation betref- ;
ι fenden Daten laden; ein auf das Ausgangssignal des ]okalen Oszil- j
' lators 37 ansprechender Abwärtszähler 53, der durch das spannungsr
i j
; steuerbare Oszillatorteil beaufschlagt wird, zählt die vom Setz- !
ι zähler 41 übertragenen Daten sequentiell abwärts; den erwähnten !
Festwertspeicher 55 ? eine auf das Ausgangssignal von der
ι Band-Wähleinrichtung 10 ansprechende Band-Auswahleinheit 50, über
ι die sich die Daten über die gewünschte Zwischenfrequenz aus dem
I Festwertspeicher 55 abrufen lassen, sowie eine Koinzidenzschal-I
tung 56, die eine Koinzidenz zwischen den vom Festwert-, speicher 55 abgreifbaren Zwischenfrequenzdaten und den im Ab-
609849/0801
wärtszähler 53 gespeicherten Daten feststellt. Der Setzzähler 41 ist mit der Impulsquelle 42 verbunden (vgl. Fig. 1) und ist
außerdem an die Eingabeschaltung 48 für manuelle Eingabe so angeschlossen, daß eine Paralleleingabe von Daten möglich ist. Bei
der dargestellten Ausführungsform umfaßt der Setzzähler 41 vier
Ziffernstellen mit jeweils vier Bits oder Binärstellen, d.h. der Zähler ist ein binärkodierender Dezimalzähler. Demzufolge
! ist der Setzzähler 41 mit der Eingabeschaltung 48 für manuelle : Eingabe und dem Abwärtszähler 53 über sechzehn parallele Leitungen
verbunden. Kann in der höchstsignifikanten Ziffernstelle als größter Wert nur eine "3" ("0011" als Binärwert) auftreten, so
brauchen die höchstsignifikanten Ziffernstellen der Blocks 48, 41, 53, 56 und 55 nur jeweils aus zwei Binärziffernstellen be-
stehen. Über die manuelle Eingabeschaltung 48 lassen sich die
, die Empfangsfrequenz betreffenden Daten manuelle eingeben und j in den Setzzähler 41 überschreiben. Dies kann beispielsweise
ί über eine oder mehrere numerische Eingabetasten erfolgen, die
■ an der Überwachungstafel oder frontseitigen Skala des Rundfunk- : empfängers vorhanden sind. Die wirkungsmäßige Beziehung zwischen
dem Setzzähler 41 und dem Impulsgenerator 42 wurde bereits be-'
schrieben. Das Ausgangssignal des Setzzählers 41 gelangt binärstellen-parallel auf den Abwärtszähler 53 und ebenso auf eine
digitale Anzeige 49. über diese Anzeige 49 läßt sich die Frequenz'
einer bestimmten empfangenen Rundfunkstation anzeigen.
! Der Abwärtszähler 53 zählt die vom Setzzähler 41 überschreibbaren
Zahlen jeweils bei Eintreffen eines Impulses vom lokalen Oszillator 37 aus nach unten und übergibt ein entsprechendes paral
leles Ausgangssignal an die Koinzidenzschaltung 56. Der lokale Oszillator 37 umfaßt vier spannungssteuerbare Oszillatoren 37a,
37b, 37c und 37d, die bei dieser Ausführungsform jeweils einem bestimmten Empfangsfrequenzband zugeordnet sind. Der Steuereingang
dieser vier Oszillatoren ist mit dem Tiefpassfilter 39 verbunden, wie zuvor beschrieben, und die Ausgangssignale dieser
Oszillatoren gelangen auf einen Schalterkreis 47. Da nur die Schwingungsfrequenz des spannungssteuerbaren Oszillators
37a für das FM-Band relativ hoch liegt, ist der Ausgang dieses
609849/0801
Oszillators 37a auf einen Voruntersetzer 46 geschaltet, der eine '
Frequenzuntersetzung im Verhältnis 1/100 bewirkt und dessen Ausgang mit dem Schalterkreis 47 verbunden ist. Der Schalterkreis
47 enthält vier UND-Glieder 47a, 47b, 47c und 47d, an deren jeweils einem Eingang das Ausgangssignal des zugeordneten spannungsjsteuerbaren
Oszillators liegt. Die Ausgangssignale dieser UND- I Glieder gelangen jeweils auf einen entsprechenden Eingang eines
ODER-Glieds 47e. Am jeweils anderen Eingang dieser UND-Glieder 47a, 47b, 47c und 47d liegt jeweils das Ausgangssignal· von Band-Wählschaltern
10a, 10b, 10c bzw. 1Od der Empfangsfrequenzband-Wähleinrichtung 10. Über den Schalterkreis 47 läßt sich also
ein bestimmtes Oszillator-Ausgangssignal je nach dem Band-Wählsignal abgreifen, das auf den Abwärtszähler 53 gelangt. Das Ausgangssignal
des Schalterkreises 47 beaufschlagt außerdem eine weiter unten in Einzelheiten zu beschreibende Synchronisations-Abtastschaltung
52·.
Der Ausgang des Abwärtszählers 53 ist parallel auf die Koinzidenzjschaltung
56 geschaltet, so daß der Abwärtszählwert an dieser j Koinzidenzschaltung 56 in Echtzeit zur Verüfung steht. Der an- j
dere Eingang der Koinzidenzschaltung 56 ist mit dem Ausgang des j Festwertspeichers 55 ebenfalls in binärstellen-paralleler Form
verbunden. Das Koinzidenz-Ausgangssignal der Koinzidenzschaltung 56 gelangt auf die Synchronisations-Abtastschaltung 52, die ein
D-Flip-Flop aufweist und zur Synchronisation des Ausgangssignals des lokalen Oszillators 37 dient, das über den Schalterkreis 47
zusammen mit dem Koinzidenz-Ausgangssignal zugeführt wird. Der Grund für diese Synchronisation wird nachfolgend beschrieben:
Erreicht der Abwärtszähler 53 ausgangsseitig den Wert des Festwertspeichers 55, so wird das Oszillator-Ausgangssignal simultan
auf die Synchronisations-Abtastschaltung 52 geschaltet. Da jedoch zu diesem Zeitpunkt wegen einer gewissen Verzögerung bei der
Impulsübertragung noch keine Koinzidenz durch die Koinzidenzschaltung 56 festgestellt ist, läßt sich auch das Koinzidenz-Aus
gangs signal noch nicht abgreifen. Die Synchronisations-Abtastscha^ung
52 dient zur Synchronisation der beiden Signale. Der Ausgang der Synchronisations-Abtastschaltung 52 ist mit ei-
609849/0801
nem Frequenzeingang eines Phasendetektors 45 verbunden, der außerdem durch ein Voreinstell-Aktivierungssignal vom Abwärtszähler
53 beaufschlagt ist. Die Schaltung nach Fig. 6 entspricht also dem programmierbaren Frequenzteiler 40 ergänzt um den Abwärtszähler
53, die Koinzidenzschaltung 56 und die Synchronisations-Abtastschaltung
52, wobei die durch den lokalen Oszillator 37 erzeugte Ausgangsfrequenz untersetzt wird.
Der Festwertspeicher 55 wird zuvor auf die die Zwischenfrequenzen ! der einstellbaren Empfangsfrequenzbänder betreffenden Daten ein- ι
: gestellt. Der Aufbau des Festwertspeichers 55 entspricht einer j
ι Matrix-Anordnung, bei der die Vier-Ziffernstellen-Information in :
j der schematisch angedeuteten Weise gespeichert wird, wobei jede !
! Ziffernstelle aus vier Bits oder Binärstellen besteht und die
höchstsignifikante Ziffernstelle auf der rechten Seite nur zwei
Binärstellen umfaßt, da - wie erwähnt - die höchstsignifikante J Ziffernstelle lediglich der Dezimalziffer "3" (wiedergegeben
! durch einen Binärwert "11") bei der dargestellten Ausführungs- :
! form entsprechen kann. Es sind also vierzehn Binärsignallei-
j '
, tungen als Spaltenleitungen der Matrix des Festwertspeichers 55 .
j vorhanden, die einzeln und insgesamt parallel mit der Koinzidenz-
; schaltung 56 verbunden sind. Die Anzahl der Zeilenleitungen der j
j Matrix ist so gewählt, daß sie mit der Anzahl der in dem Fest- !
j wertspeicher 55 festzuhaltenden Zwischenfrequenzwerte überein- j
' stimmt. Bei der gezeigten Ausführungsform sind sechs Zeilenlei- !
tungen vorhanden. Von diesen sechs Zeilenleitungen sind die i obersten fünf für die den Zwischenfrequenzen zukommenden Daten !
reserviert und zwar für den Fall der Ausnutzung des oberen Seitenbands,
während die unterste Zeilenleitung noch für die Zwischenfrequenzdaten bei Ausnutzung des unteren Seitenbands benötigt
wird. Der Einschreibvorgang für die Zwischenfrequenzen ist jenem Einschreibvorgang sehr ähnlich, der oben unter Bezug auf
die Fig. 5 für den Festwertspeicher 3 erläutert wurde. Bei der Schaltung nach Fig. 6 sind Beispielswerte für die einzuspeichernden
Zwischenfrequenzen an der linken Seite des Blocks 55 angegeben, während die zugeordneten Zählwerte auf der rechten
Seite des Block 55 in Klammern angegeben sind. Die kleinen Buch-
609849/0801
stäben "ο" bzw. "u" an den beiden untersten Zwischenfrequenzwerten
auf der linken Seite des Blocks 55 sollen angeben, daß es
sich um Werte bei Ausnutzung des oberen bzw. unteren Seitenbands
handelt. Für die gleiche Zwischenfrequenz von 10,7 MHz kann also
der Zählwert unterschiedlich sein, also etwa "3893" bzw. "107"
betragen. Der Grund für diese Unterscheidung besteht darin, daß
als programmierbarer Frequenzteiler 40 nicht ein Aufwärts/Abwärtszähler, sondern nur ein Abwärtszähler 53 verwendet wird,
was sich in weiteren Einzelheiten aus der nachfolgend erläuterten Betriebsweise dieser Schaltung ersehen läßt. i
sich um Werte bei Ausnutzung des oberen bzw. unteren Seitenbands
handelt. Für die gleiche Zwischenfrequenz von 10,7 MHz kann also
der Zählwert unterschiedlich sein, also etwa "3893" bzw. "107"
betragen. Der Grund für diese Unterscheidung besteht darin, daß
als programmierbarer Frequenzteiler 40 nicht ein Aufwärts/Abwärtszähler, sondern nur ein Abwärtszähler 53 verwendet wird,
was sich in weiteren Einzelheiten aus der nachfolgend erläuterten Betriebsweise dieser Schaltung ersehen läßt. i
j
Die Zeilenleitungen des Festwertspeichers 55 sind mit der Band- ■
i
auswahl-Steuereinheit 50 verbunden, die eine Band-Wählvorrichtung1
; !
10 und eine Matrix 51 umfaßt. Die einzelnen Wählschalter 10a,
10b, 10c und 1Od der Band-Wählvorrichtung 10 sind jeweils mit ei-^
ner Spaltensignallextung der Matrix 51 verbunden. Andererseits
sind die Zeilenleitungen der Matrix 51 einzeln mit den Zeilenleitungen des Festwertspeichers 55 verbunden. An bestimmten über-; schneidungspunkten von Zeilen- und Spaltenleitungen der Matrix ; 51 sind Diodenelemente vorhanden Q die in der eingezeichneten j
sind die Zeilenleitungen der Matrix 51 einzeln mit den Zeilenleitungen des Festwertspeichers 55 verbunden. An bestimmten über-; schneidungspunkten von Zeilen- und Spaltenleitungen der Matrix ; 51 sind Diodenelemente vorhanden Q die in der eingezeichneten j
Polung geschaltet sind, so daß die einzelnen Ausgangssignale der j
Band-Wählvorrichtung 10 in individuelle Ausgangssignale umsetzbarj
sind, die einer bestimmten Zwischenfrequenz entsprechen.
f I
Nachfolgend wird die Arbeitsweise der Schaltung nach Fig. 6 er-
j läutert: Es sei von dem Fall ausgegangen, daß das FM-Band bei
j japanischer Rundfunksendenonn eingestellt sei. Der Frequenzbe- ί
[ reich liegt wie erwähnt zwischen 76 und 90 MHz mit einer Zwi-
schenfrequen von 10,7 MHz und es wird das untere als Nutzseiten-
I
band vorgesehen. Dies bedeutet, daß der lokale Oszillator 37a j j im Bereich von 65,3 bis 79,3 MHz durchstimmbar sein muß, bei ei- j
' nem Stationsabstand von 100 kHz. Der Frequenzuntersetzungsfaktor ι
; N des programmierbaren Frequenzteilers 40 muß also zwischen 653
ι und 793 veränderbar sein, um einen Empfang im Frequenzband von
76 bis 90 MHz zu ermöglichen. Angenommen, eine zu empfangende
Rundfunkstation liege bei einer Frequenz von 80,0 MHz und es
soll auf diese Station eingestellt werden. Wird zu diesem-Zweck
ι und 793 veränderbar sein, um einen Empfang im Frequenzband von
76 bis 90 MHz zu ermöglichen. Angenommen, eine zu empfangende
Rundfunkstation liege bei einer Frequenz von 80,0 MHz und es
soll auf diese Station eingestellt werden. Wird zu diesem-Zweck
609849/0801
der FM-Band-Wählschalter 10a eingedrückt, so wird die unterste j
Zeilenleitung der Matrix 51 und damit auch die unterste Zeilen- I leitung des Festwertspeichers 55 erregt. Damit gelangt der binär-j
kodierte Dezimaldatenwert "107", d.h. auf die Zwischenfrequenz
bezogen, der Frequenzwert 10,7 MHz in paralleler Form vom Festwertspeicher 55 zur Koinzidenzschaltung 56. Das UND-Glied 47a
des Schalterkreises 47 wird beim Eindrücken des Band-Wählschalters 10a erregt und die Ausgangsfrequenz von 69,3 MHz des lokalen
FM-Bandoszillators 37a wird über den Voruntersetzer 46 um
! den Faktor 1OO auf eine Frequenz von 693 kHz untersetzt; dieser
Frequenzwert wird dem Abwärtszähler 53 zugeführt. Soll die erwähnte
bei 80,0 MHz liegende Rundfunkstation empfangen werden, so wird der Datenwert "800" im Setzzähler 41 durch Zuführung von
j Impulsen von der Impulsquelle 42 aus im Falle einer automatischen
Abstimmung und von der manuellen Eingabeschaltung 48 aus ; im Falle manueller Abstimmung eingestellt. Die in den Setzzähler
41 eingeschriebenen Daten gelangen in binärstellen-paralleler Form auf den Abwärtszähler 53 und außerdem auf die Anzeige 49.
' Der Abwärtszähler 53 spricht auf jeden der "frequenzuntersetzten"
Impulse vom lokalen FM-Bandoszillator 47a an und zählt die ursprünglich
in diesen Zähler 41 übernommenen Daten sequentiell herunter, wobei der ausgangsseitige Zählwert jeweils ebenfalls
in binärstellen-paralleler Form der Koinzidenzschaltung 56 angeboten wird. Erreicht der laufend abnehmende Zählwert im Abwärtszähler
53 den Wert "107" (beim Abwärtszählen vom Wert "800" aus) so ist die Koinzidenzbedingung in der Koinzidenzschaltung
erfüllt, so daß ein Koinzidenz-Ausgangssignal erscheint. Durch dieses Ausgangssignal wird die Synchronisations-Abtastschaltung
52 aktiviert und gibt einen Ausgangsimpuls ab. Da jeweils ein Ausgangsimpuls für jeweils 693 ( = 800 - 107) Impulse auftritt,
werden mithin die vom lokalen FM-Bandoszillator 37a gelieferten Impulse um den Faktor 693 untersetzt. Da der Ausgangsimpuls
der Synchronisations-Abtastschaltung 52 als Voreinstell-Aktivierungssignal auf den Abwärtszähler 53 gelangt, wird dieser
wiederum erneut mit dem Datenwert "800" vom Setzzähler 51 aus geladen, woraufhin der Abwärtszählvorgang erneut beginnt. Während
der Wiederholung des soeben beschriebenen Arbeitszyklus wird auch
609849/0801
die phasenstarre Frequenzanalyseschleife synchronisiert, so daß ! die lokal erzeugte Oszillatorfrequenz sehr genau auf den Fre- ι
ι quenzwert von 69,3 MHz abstimmbar ist. Der im Setzzähler 41 zur ! ; Verfügung stehende Datenwert "800", der der tatsächlichen Emp- I
j fangsfrequenz in binärkodierter Dezimalform entspricht, beauf-
; schlagt außerdem die Anzeige 49. Über die Anzeige 49 läßt sich
j also die Empfangsfrequenz ohne weiteres anzeigen, ohne daß die oben erwähnte Kompensation des Frequenzabstands unter Zuhilfenahme
des Zwischenfrequenzwerts erforderlich wäre. Da die tech- j
■ nische Durchführung für eine Sichtanzeige eines binärkodierten j
Dezimalwerts bekannt ist, kann auf weitere Einzelheiten einer i Schaltung zur Umsetzung des binärkodierten Dezimalwerts ι
in einen auslesbaren Dezimalwert verzichtet werden. j
Es wird jetzt der Fall der Einstellung des Empfängers auf eine AM-Rundfunkstation beschrieben: Der Empfang in einem AM-Frequenzband
ist nicht grundlegend verschieden von dem zuvor beschriebenen Empfang im Bereich eines FM-Bands. Unterschiedlich ist im
wesentlichen lediglich, daß bei AM-Rundfunkübertragungen übliche^
weise das obere Seitenband ausgenutzt wird. Der vom Festwertspei--,
eher 55 für die jeweils gleiche Zwischenfrequenz von 455 kHz zur :
Verfügung zu stellende Datenwert beträgt "3545" und außerdem ent-'
fällt die Frequenzuntersetzung durch den Voruntersetzer 46.
Als Beispiel sei die Einstellung auf eine Rundfunkstation beschrieben,
die mit einer Trägerfrequenz von 900 kHz arbeitet: Da ! das obere Seitenband verwendet wird, muß die Schwingungsfrequenz '
des lokalen AM-Bandoszillators 37b 1355 kHz betragen, d.h. sie ;
■ muß um den Wert der Zwischenfrequenz über dem der Empfangsfre-
I quenz liegen. Der programmierbare Frequenzteiler 40 muß also
ι j
■ auf den Frequenzuntersetzungsfaktor von 1355 eingestellt werden i
oder - in anderen Worten - der Abwärtszähler 53 muß um 1355 Zählj
schritte abwärts zählen. Da jedoch die zu empfangende Frequenz
900 kHz beträgt, wird der Dezimaldatenwert "900" in binärkodier-J
ter Dezimalform in den Setzzähler 41 übernommen und auf den Abjwärtszähler
53 übertragen, der von dem Datenwert "900" aus ab- ! wärts zählt. Da vom Wert "900" aus um 1355 Zählschritte nach unten
609849/0801
gezählt werden soll, erreicht der Abwärtszähler 53 zu irgendeinem Zeitpunkt den Wert "0" und sodann im darauffolgenden Zählschritt
den Zählwert "-1" im mathematischen Sinn. Angenommen, der Zähler 5 3 enthalte in der höchstsignifikanten Ziffernposition
einen zweistelligen Binärzähler und Dezimalzähler in den drei weniger signifikanten Ziffernpositionen. Bei der binärkodierten
Dezimaldarstellung entspricht der Dezimalwert "-1" dem '
Komplement zu "0" in allen Binärpositionen, so daß alle Binärpositionen
des Abwärtszählers 53 auf einer binären "1" stehen sollten, wenn im Abwärtszähler 53 der Dezimalwert "-1" erreicht
ι wird. In anderen Worten: Die höchstsignifikante Ziffernstelle
entspricht jetzt einer dezimalen "3". In den Dezimalzählern der weniger signifikanten Ziffernpositionen des Zählers 53 dagegen
erscheint eine dezimale "9", sobald der dezimale Zählwert "-1" erreicht ist. In dezimaler Darstellung zeigt der Zähler 53 damit
den Wert "3999" an. Da von diesem Zählwert ausgehend der Abwärtszählvorgang um weitere 455 Schritte fortgesetzt wird, erscheint
schließlich im Abwärtszähler 53 der Wert "3545", der auch an
der Koinzidenzschaltung 56 vom Festwertspeicher 55 aus anliegt. Der gesamte Abwärtszählvorgang umfaßt also 900 + 455 = 1355
; Zählschritte, d.h. die Schwingungsfrequenz des lokalen AM-BandiOszillators
37b wird um den Faktor 1355 untersetzt. Wie erwähnt, ; wird bei Ausnutzung des oberen Seitenbands der Wert im Abwärts-'
zähler 53 einmal "0" in allen Binärpositionen, woraufhin der Zustand der Binärposition beim weiteren Fortschreiten des Abwärtszählvorgangs
invertiert wird, d.h. der oben erwähnte Datenwert von "3545" entspricht also im mathematischen Sinn dem Wert
: "-455", d.h. (mit negativem Vorzeichen)dem im Festwertspeicher 55
festgehaltenen Wert der Zwischenfrequenz.
Die die Zwischenfrequenzen betreffenden und im Festwertspeicher 55 gespeicherten Daten werden so gewählt,daß die Zwischenfrequenzen
auf die einzelnen einstellbaren Empfangsfrequenzbänder und auf die Rundfunksendenormen der einzelnen Gebiete angepaßt sind,
für die die Empfänger bestimmt sind, bevor diese Empfänger den Hersteller verlassen. Die Voreinstellung und Auswahl kann sehr
leicht durchgeführt werden und vereinfacht sich dadurch, daß die Dio-
609849/0801
denverbindungen zwischen den Zeilen- und Spaltenleitungen in der Matrix 51 geändert werden, wobei die die Zwischenfrequenzwerte
betreffenden Daten zuvor im Festwertspeicher 55 einprogrammiert werden.
Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform nach Fig. 6
werden die die Empfangsfrequenz betreffenden Daten über den Setzzähler
41 für den Frequenzuntersetzungsfaktor auf den Abwärtszähler 53, der den prograinnierbaren Frequenzteiler 40 bildet, übertragen und das
Abwärtszählen beginnt von diesen eingeschriebenen Daten auf den der Zwischenfrequenz entsprechenden Wert. Bei diesem Ausführungsbeispiel entsprechen die im Setzzähler 41 enthaltenen Daten direkt
der Empfangsfrequenz. Die oben erwähnte Kompensation zur
Frequenzanpassung auf die Zwischenfrequenz läßt sich also sehr leicht erreichen. Da außerdem die eine Mehrzahl von Zwischenfrequenzen
betreffenden Daten vorab in den Festwertspeicher 55 so eingegeben worden sind, daß ein einzelner Frequenzwert mittels
der vorgeschalteten Matrix auswählbar ist, läßt sich jede gewünschte Zwischenfrequenz selbst dann sehr leicht einstellen,
wenn sich unterschiedliche Zwischenfrequenzen für bestimmte Frequenzbänder
bzw. Territorien ergeben, für die der Empfänger vornehmlich bestimmt ist.
Das Blockschaltbild der Fig. 7 zeigt eine Abwandlung der Ausführungsform
nach Fig. 6; entsprechende Baugruppen sind mit den gleichen Bezugshinweisen gekennzeichnet. Da die Schaltung nach
Fig. 7 der der Fig. 6 ähnlich ist, werden nachfolgend nur die unterschiedlichen Teile in Einzelheiten beschrieben. Bei der
Schaltung nach Fig. 7 ist im programmierbaren Frequenzteiler ein Aufwärtszähler 53· vorgesehen und demnach liegt die Koinzidenzschaltung
56 zwischen dem Setzzähler 41 und dem Aufwärtszähler 53', während eine Zwischenfrequenz-Einstellvorrichtung 55
zur Vorgabe der die Zwischenfrequenz betreffenden Daten so angeordnet ist, daß der Aufwärtszähler 53' in Abhängigkeit von dem
Voreinstell-Aktivierungssignal von der Synchronisations-Abtastschaltung
52 aus die die Zwischenfrequenz betreffenden Daten übernehmen kann. Es sei erwähnt, daß die Zwischenfrequenz-Einstelleinrichtung
55 dem Festwertspeicher 55 bei der Ausführungsform
809849/0801
nach Fig. 6 entspricht. Da die übrigen Teile der Ausführungsform !
nach Fig. 7 im wesentlichen gleich sind wie bei der Fig. 6, konn-'
te eine einfachere Blockbilddarstellung gewählt werden. j
Die Schaltung nach Fig. 7 arbeitet wie folgt: Aus Gründen der einfacheren Erläutertung sei zunächst der Empfang eines bei
80,O MHz liegenden Rundfunksenders im FM-Band bei Benutzung des unteren Seitenbands betrachtet. Die Zwischenfrequenz-Einstelleinrichtung
55 wurde auf die der Zwischenfrequenz 10,7 MHz entspre-
, chenden Daten, also auf "107" vorprogrammiert. Entsprechend der
bei 80,0 MHz liegenden Rundfunksenderstation wird der Setzzähler 41 auf "800" eingestellt und dieser Datenwert gelangt parallel
auf die Koinzidenzschaltung 56. Die in der Zwischenfrequenz-Ein-
ι Stellvorrichtung 55 gespeicherten Daten, also der Wert "107" gelangt auf den Aufwärtszähler 53', der für jeden Impuls des Aus-
; gangssignals von 693 KHz (nach Frequenzuntersetzung durch den
! Voruntersetzer 46) des spannungssteuerbaren Oszillators 37 um , einen Zählwert weiterschaltet. Der Aufwärtszähler 53' beginnt
also beim Wert "107" und der jeweilige Summenwert gelangt binär-' stellenparallel auf die Koinzidenzschaltung 56. Erreicht der Auf-,
wärtszählwert im Aufwärtszähler 53' den Wert "800", so erscheint ί ein Koinzidenz-Ausgangssignal, das die Synchronisations-Abtast-
; schaltung 52 beaufschlagt. Daraufhin beginnt derselbe Betriebsj
ablauf wie oben anhand der Fig. 6 beschrieben. Insbesondere gelangt ein Impuls über die Synchronisations-Abtastschaltung 52
für jeweils 693 Impulse (693 = 800 - 107) auf den Phasendetektor 45, was zur Folge hat, daß die Ausgangsfrequenz des lokalen Os-
! zillators 37 mittels des programmierbaren Frequenzteilers 40 um j den Faktor 693 frequenzuntersetzt wird. Es ergibt sich also dasselbe
Ergebnis wie bei der Ausführungsform nach Fig. 6.
Obgleich vorstehend nur die Verhältnisse für eine Einstellung auf
das FM-Band bei Ausnutzung des unteren Seitenbands beschrieben
j wurden, läßt sich die Ausführungsform nach Fig. 7 auch für Rundfunkempfänger
bei Benutzung des oberen Seitenbands auf einfache Weise dadurch verwenden, daß der Wert "-107" an der Zwischenfreqeunz-Einstelleinrichtung
55 vorprogrammiert wird. Es sei auch an dieser Stelle betont, daß die dargestellten Werte sich ledig-
609849/0801
lieh auf rein mathematische Verhältnisse im Dezimalsystem beziehen.
Bei binärkodierter Dezimalverschlüsselung ist es erforderlich, den Wert '"3893" nach Bildung des Komplements einzustellen
(wie zuvor beschrieben. Die Zwischenfrequenz-Einstelleinrichtung
55 ist in Fig. 7 nur vereinfacht dargestellt; sie kann beispielsweise
aus einem Festwertspeicher bestehen, der ähnlich aufgebaut ist wie der Festwertspeicher 55 bei der Schaltung nach
Fig. 6, so daß die auf verschiedene Zwischenfrequenzen bezogenen
Daten für unterschiedliche Empfangsfrequenzbänder und verschiedene
Territorien voreingestellt und gewählt werden können.
Das Blockschaltbild nach Fig. 8 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Schaltung, die der nach Fig, 6 wiederum ähnlich ist.
Unterschiedlich gegenüber der Schaltung nach Fig. 6 ist,daß bei der Fig. 6 das Koinzidenz-Äusgangssignal in Abhängigkeit vom Ausgangssignal
des Abwärtszählers 53 und des Ausgangssignals vom Festwertspeicher 55 gewonnen wird, während bei der Ausführungsform nach Fig. 8 das Koinzidenzsignal über den Festwertspeicher
55 verfügbar ist, so daß die Koinzidenzschaltung 56 entbehrlich wird. Zu diesem Zweck ist der Festwertspeicher 55' etwas anders
aufgebaut, während die übrigen Teile der Schaltung nach Fig. 6 im wesentlichen in unveränderter Anordnung vorhanden sind. Die
entsprechenden Baugruppen sind daher mit den gleichen Bezugshinweisen gekennzeichnet. Im folgenden wird also nur der Festwertspeicher
55' in Einzelheiten beschrieben, dessen Aufbau die Schaltung nach Fig. 9 in Verbindung mit dem Abwärtszähler 53
zeigt.
Bei der Schaltung nach Fig. 9 ist nur die die Zwischenfrequenz
des FM-Bands bei Ausnutzung des unteren Seitenbands betreffende Zeilenleitung 11 und die auf die Zwischenfrequenz des AM-Bands
bei Benutzung des oberen Seitenbands betreffende Zeilenleitung '■ 12 aus Gründen der einfacheren Darstellung vorhanden, im Gegenj
satz zu den sechs Zeilenleitungen bei der Ausführungsform nach
Fig. 6. Bei der Schaltung nach Fig. 6 war außerdem für die höchstsignifikante Ziffernstelle eine zweistellige Binärzählschaltung
vorgesehen, während bei der Schaltung nach Fig. 9 in allen Ziffernpositionen
Zählergruppen für vier Binärstellen vorgesehen
SG984B/O8O1
Der in Fig. 9 gezeigte Abwärtszähler 53 umfaßt vier Ziffernstellen-Abwärtszähler
53a, 53b, 53c bzw. 53d für jede Ziffernstelle. Weiterhin enthält jeder Ziffernst<
llen-Abwärtszähler vier Binärstellen, wobei der Ziffernstellenzähler 53a der
niedrigsten Ziffernposition und der Ziffer: Stellenzähler 53d
der höchstsignifikanten Ziffernste]Ie zugeordnet ist. Die binären
Ausgangssignale der jeweiligen Ziffernstellenzähler sind direkt auf die Spaltenleitungen des Festwertspeichers 55' und ι
j außerdem über Inverter auf einen weiteren Satz von Spalten- | leitungen des Festwertspeichers 55' geschaltet. Die Binäraus- j
;
gänge jedes Ziffernstellenzählers sind von links nach rechts \
' mit "1", "2", "4" bzw. "8" bewertet. Beim Einschreiben der die
i Zwischenfreguenzen betreffenden Daten in den Festwertspeicher
! 55' erfolgt durch die Kombination der direkten und invertierten ;
Ausgänge der Ziffernstellenausgänge der Ziffernstellenzähler 53a,;
; 53b, 53c bzw. 53d ein Kodiervorgang. Insbesondere bilden die paarweisen Spaltenleitungen des direkten Binärausgangs und des '.
ι invertierten Binärausgangs eine Binärposition und die Datenko- j
dierung erfolgt durch Diodenverbindungen an bestimmten Überkreu- ί
' zungspunkten zwischen den Spalten- und Zeilenleitungen. Die Ko- ι
inzidenz zwischen dem kodierten Frequenzwert im Festwertspeicher j 55' und dem Ausgang des Zählers 53 erfolgt durch eine Bewertung, j
ob sich an den Überkreuzungsverbindungen ein logisches Produkt ; ergibt. So wird beispielsweise der auf die Zwischenfrequenz des !
FM-Bands bezogene Datenwert "107" durch Dioden an den Überschneidungen zwischen der Zeilenleitung 11 und den Spaltenleitungen in
Fig. 9 kodiert. Insbesondere wird etwa im Bereich der Fig. 9 für j die niedrigst-signifikante Ziffernstelle der Datenwert "7", d.h. j
in binärer Kodierung der Zahlenwert "0111" gespeichert. Aus die- j
sem Grund sind die Kreuzungsverbxndungen zwischen der Zeilenlei- j tung 11 und den Spaltenleitungen mit einem Punkt markiert, die
im Zähler 53a der Bewertung "1", "2" bzw. "4" entsprechen, währand außerdem im gleichen Zähler 53a an der mit "8" bewerteten
Binärposition die Überschneidung zwischen der Zeilenleitung 11 und der Spaltenleitung für das invertierte Binär-Ausgangssignal
809849/0801
markiert ist. Erreicht der Zählwert im Zähler 53a den Wert
"0111", so erscheint auf allen mit einem Punkt markierten Spal-
' tenleitungen der niedrigst-signifikanten Ziffernposition ein
' hoher Signalpegel, so daß sich ein logisches Produkt als Funktion eines hohen Signalpegels auf der Zeilenleitung 11 ergibt. Steht
der Zählwert im Zähler 53a noch nicht auf "0111", so tritt auf
' mindestens einer durch einen Punkt markierten Spaltenleitung noch kein hoher Signalpegel auf und demzufolge ergibt sich auch
noch nicht das erwünschte logische Produkt. Ersichtlicherweise liegen die Verhältnisse für die anderen Ziffernposition analog. i
Bei der Schaltung nach Fig. 9 wird also die Koinzidenz zwischen ' ; dem Zählwert im Abwärtszähler 53 und dem zuvor im Festwertspei- ;
i eher 55' eingespeisten Zwischenfrequenzdaten direkt im Festwert- \
speicher 55' bewertet. Die erwähnte Zeilenleitung 11 ist mit einem Eingang eines UND-Glieds 3a und die Zeilenleitung 12 mit ei- :
nem Eingang eines UND-Glieds 3b verbunden. Am anderen Eingang des UND-Glieds 3a ist mit dem-FM-Band-Wählschalter 10a und der
andere Eingang des UND-Glieds 3b mit dem AM-Band-Wählschalter
; 10b verbunden. Erscheint daher beim Drücken des FM-Band-Wählschalters
10a auf der Zeilenleitung 11 das Koinzidenz-Ausgangs- ;
; signal, so beaufschlagt dieses über das UND-Glied 3a und ein '
nachgeschaltetes ODER-Glied 3c die Synchronisations-Abtaätschal- \
ι tung 52. i
i '
Bei einem Superhet-Rundfunkempfänger mit Normalfrequenzgenerator ;
' gemäß der beschriebenen Ausführungsformen läßt ;sich die Empfangsj
frequenz in digitaler Form anzeigen und die Suchlaufrichtung kann :
; während des Suchlaufbetriebs bei hoher Stabilität und Genauig- j
;keit der lokal erzeugten Oszillatorfrequenz umgekehrt werden. Ein
j anderes Problem jedoch kann sich aus den Frequenzabständen der \ einzelnen Rundfunkstationen ergeben. Diese Senderfrequenzabstände j
\ sind normalerweise festgelegt. Ein Rundfunkempfang wird dann uni
möglich, wenn die Frequenzabstände bei einer Revision der Rund-Ifunkübertragungsnormen
geändert werden. Beim japanischen Rund-Ifunkstandard
beispielsweise beträgt der festgelegte Stationsab-I stand im AM-Band 10 kHz und im FM-Band 100 kHz. Einige Länder je-
!doch schreiben andere Rundfunkübertragungsnormen vor, beispiels-
609849/0801
weise einen Senderabstand von 9 kHz für das AM-Band und von 200 kHz für das FM-Band. Der fest programmierte Senderabstand
bei Empfängern mit Normalfrequenzgeneratoren kann also dazu führen, daß ein Empfang völlig unmöglich wird/ wenn die Norm für
den Senderfrequenzabstand revidiert wird, ein Empfänger dieser Art auf den Standard eines bestimmmten Landes angepaßt wird und
in einem anderen Land mit abweichendem Standard verwendet werden soll und dergleichen. Es ist also erwünscht, daß sich der fest
programmierbare Snederabstand leicht anpassen läßt.
j Das Blockschaltbild der Fig. 10 zeigt lediglich einen wesentlichen
Abschnitt eines erfindungsgemäß verbesserten Normfrequenzgenerators, durch den sich der Sendefrequenzabstand leicht anpassen
läßt. Der grundlegende Aufbau eines Superhet-Empfängers,
für den sich der Normalfrequenzgenerator nach Fig. 10 eignet, bleibt weitgehend unverändert entsprechend der obigen Beschreibung.
Die Ausführungsform nach Fig. 10 weist eine Eingangsschaltung 63 zur Eingabe eines Befehlssignals zur Auslösung eines
Suchlaufs über einen Band-Wählschalter, einen Suchlauf-Richtungs-Wählschalter
und dergleichen, eine auf das Befehlssignal von der iEingabeschaltung 63 ansprechende Überwachungseinheit 64 zur Lie-
; ferung eines Steuersignals, eine auf das Steuersignal von der Überwachungseinheit 64 ansprechende Abtastschaltung 62, die Impulse
an den Setzzähler 41 abgibt, sowie eine Bewertungsschaltung
65 auf, die bestimmt, ob der im Zähler 41· aufgelaufene Zählwert mit den Daten übereinstimmt, die für die obere Frequenzgrenze
oder die untere Frequenzgrenze eines bestimmten Frequenzbands festliegen. Die letztgenannte Schaltung liefert bei Feststellung
eines Koinzidenz zwischen den genannten Daten ein Schaltsignal zur Umschaltung der Suchlaufrichtung. Die Abtastschaltung
62 entspricht dem Impulsgenerator 42 in Fig, 1. Bei der dargestellten
Ausfuhrungsform besitzt die Abtastschaltung 62 drei
ümschaltklemmen a, b bzw. c, an denen eine direkte Umschaltung !der Sendefrequenzabstände möglich ist. Durch Auswahl einer diej
ser Klemmen läßt sich die Abtastschaltung 62 anpassen, so daß sie Abtastimpulse einer angepaßten Frequenz abgibt . Eine Abtastschaltung
62 mit dieser Umschaltmöglichkeit wird nachfolgend unter Bezug auf die Fig. 11 in Einzelheiten erläutert. Die übrigen
609849/0801
Schaltungsblocks in Fig. 10 können in ihrem Aufbau jenen Baugruppen
entsprechen, die in den Fig. 1 bis 9 mit den gleichen Bezugshinweisen gekennzeichnet sind. So kann beispielsweise
die Bewertungsschaltung 65 den Blocks 4, 6 und 7 im Schaltbild der Fig. 2 und die Eingabeschaltung 63 dem Band-Wählschalter 10
in den Fig. 2 und 3 entsprechen. Die Überwachungseinheit 64 erfüllt
im Prinzip den Zweck, eine Verbindung zwischen den genannten Blocks herzustellen,
Unter Bezug auf die Signaldiagramme der Fig. 12 wird der Aufbau
und die Arbeitsweise der Schaltung nach Fig, 11 nachfolgend erläutert, die - wie erwähnt - die Abtastschaltung 62 in Fig. 10
in Einzelheiten zeigt. Diese Abtastschaltung 62 enthält einen . Taktsignalgenerator 621 t einen Niederfrequenz-Impulsgenerator
> 622, eine auf Impulsvorderflanken ansprechende Trigger-Schaltung
\ 62 3, die auf einen Worttaktimpuls CPW (nachfolgend beschrieben)
; vom Taktsignalgenerator 621 anspricht/ um einen Wortleitabschnitt
ι des vom Niederfrequenzimpulsgenerator 622 stammenden Impulses abzugreifen, eine mit dem Taktsignal vom Taktsignalgenerator
621 beaufschlagte Setzschaltung 624, die selektiv die Impulszahl : vorgibt, die über die Abtastschaltung 62 abzurufen ist, und
schließlich eine Tastschaltung 625.zur Abfrage des Ausgangssignals
der Trigger-Schaltung 623 und der Setzschaltung 624,
J Der Taktsignalgenerator 621 liefert untergeordnete Taktsignale
ti bis t4, übergeordnete Taktsignale T1 bis T10 und einen Worttaktimpuls
CPW (vgl. Fig. 12). Im allgemeinen wird ein Zyklus TW der Haupttaktsignale T1 bis T10 als ein Wort bezeichnet und der
Worttaktimpuls CPW tritt während der Zeitperiode TW auf. Der Niederfrequenz-Impulsgenerator
622 besteht aus einem bistabilen Multivibrator, der in Intervallen von etwa 100 msec Impulse
mit relativ langer Periode abgibt, die in Fig, 12 mit L gekennzeichnet
sind.
Die Trigger-Schaltung 623 enthält Flip->Flops F1 und F2 sowie
ein UND-Glied A1. Die Impulse des Niederfrequenz-Impulsgenerators
622 gelangen auf den Setzeingang des ersten Flip-Flops F1. Das
Flip-Flop F1 wird durch den Impuls L gesetzt, der seinen Setz-
609849/0801
eingang synchron zum Worttatkimpuls CPW vom Taktsignalgenerator 621 beaufschlagt. Das Setz-Ausgangssignal dieses Flip-Flops ist
in Fig. 12 mit Q.1 bezeichnet. Der Setzeingang des zweiten Flip-Flops F 2 ist mit dem Setzausgang des ersten Flip-Flops F1 verbunden.
Das zweite Flip-Flop F2 wird also durch das Setz-Ausgangssignal Q1 des ersten Flip-Flops F1 synchron zum Worttaktimpuls
CPW gesetzt. Das Setz-Ausgangssignal dieses Flip-Flops F2 ist in Fig. 12 mit Q2 bezeichnet. Das Setz-Ausgangssignal Q1 des
ersten Flip-Flops F1 und das Rücksetz-Ausgangssignal Q2 des zwei- ; ten Flip-Flops F2 (Q2 in Fig. 12) werden durch das UND-Glied A1
: UND-verknüpft. Das Ausgangssignal des UND-Glieds A1 entspricht
j also dem Führungsabschnitt eines Wortes der Nxederfrequenzimpul- \ se (L in Fig. 12) und zwar synchron zum ersten Worttaktimpuls CPW*
also während des Intervalls von etwa 100 msec. ■
j Die Setzschaltung 624 umfaßt eine Matrix MX mit Spaltenleitungen, ;
; die einzeln mit den Haupttaktsignalen T1 bis T10 beaufschlagt \
' sind, weiterhin drei Zeilenleitungen A, B und C sowie drei UND-Glieder
A2, A3 und A4 und ein ODER-Glied 0R1. In der Matrix MX
sind bestimmte Überkreuzungspunkte zwischen Zeilen- und Spaltenleitungen durch einen Kreis markiert , um die Verknüpfungen zur
! Erzielung einer bestimmten logischen Summe von Zeilen- und Spaltensignalen
zu verdeutlichen. Die Zeilenleitungen A, B und C sind
einzeln an jeweils einen Eingang der UND-Glieder A2, A3 bzw. A4 angeschlossen. Die jeweils zweiten Eingänge der UND-Glieder A2,
A3 und A4 sind miteinander verbunden und werden gemeinsam vom untergeordneten Taktsignal t2 des Taktsignalgenerators 621 bei
aufschlagt. Der jeweils dritte Eingang der UND-Glieder A2, A3 bzw. A4 ist mit den Schaltklemmen a, b bzw. c verbunden. Die Ausgangssignale
der UND-Glieder A27 A3 und A4 gelangen über das ! ODER-Glied 0R1 auf die Tastschaltung 625.
Der Setzzähler 624 arbeitet wie folgt: Angenommen, die Schaltklemme
a sei gewählt, so gelangt ein Aktivierungssignal über die Schaltklemme a auf den dritten Eingang des UND-Glieds A2. Das
UND-Glied A2 bewertet damit das logische Produkt des Signals auf der Zeilenleitung A und des untergeordneten Taktsignals t2. Da
609849/0801
alle Haupttaktsignale T1 bis T10 auf der Zeilenleitung A abgreifbar
sind und sequentiell auf den ersten Eingang des UND-Glieds
! A2 gelangen, erscheinen am Ausgang des UND-Glieds A2 zehn unterj geordnete Taktimpulse t2 während der Dauer einer Wortperiode und
! gelangen über das ODER-Glied 0R1 auf die Tastschaltung 625. Wird
; dagegen die Schaltklemme b gewählt , so erscheinen ausgangsseitig
ι während der Dauer eines Wortes neun untergeordnete Taktimpulse
j t2. Wird schließlich die Schaltklemme c gewählt, so erscheinen
', am Ausgang nur acht untergeordnete Taktimpulse t2. Die so an der
! A2 gelangen, erscheinen am Ausgang des UND-Glieds A2 zehn unterj geordnete Taktimpulse t2 während der Dauer einer Wortperiode und
! gelangen über das ODER-Glied 0R1 auf die Tastschaltung 625. Wird
; dagegen die Schaltklemme b gewählt , so erscheinen ausgangsseitig
ι während der Dauer eines Wortes neun untergeordnete Taktimpulse
j t2. Wird schließlich die Schaltklemme c gewählt, so erscheinen
', am Ausgang nur acht untergeordnete Taktimpulse t2. Die so an der
Setzschaltung 624 abgreifbaren Impulse gelangen auf die Tast- j i schaltung 625, die ein UND-Glied A5 und einen Inverter I aufweist.;
Der erste Eingang des UND-Glieds A5 wird durch das Ausgangssignal ! der Triggerschaltung 623, der zweite Eingang durch das Ausgangs- ;
signal der Setzschaltung 624 und der dritte Eingang durch das ! Ausgangssignal des Inverters I beaufschlagt. Am Inverter I liegt :
ein Steuersignal von der Steuereinheit 64, das angibt, ob ein
Sender empfangen wird. Solange ein Sender einfällt f wird das Steuersignal durch den Inverter I invertiert und beaufschlagt das ; UND-Glied A5, wodurch dieses sperrt. Wird dagegen kein Sender emp- ; fangen, so bleibt das UND-Glied A5 erregt, also auf Durchgang. · Ist das UND-Glied A5 erregt, so werden das Ausgangssignal der j Triggerschaltung 623 (P in Fig. 12) und das Ausgangssignal der j Setzschaltung 624 UND-verknüpft. Daraus ergibt sich, daß während ' jeder Ein-Wort-Periode des Ausgangssignals P mittels der Abtast- ' ' impulse am Setzzähler 624 Impulse einer festgelegten Anzahl ab- j I greifbar sind. Wie erwähnt, werden die Impulse P im Intervall von ! {etwa 100 msec erzeugt. Während dieser 100 msec lassen sich also
' beispielsweise 10 Abtastimpulse abgreifen. Diese Impulsanzahl läßt [ sich von beispielsweise 10 zu 9 oder 8 verändern, wie beschrieben. i Damit ist es auf sehr bequeme Weise möglich, die Vorgabewerte für | die Stationsfrequenzabstände bei einem Empfänger mit Normalfrequenzgenerator durch Änderung der Abtastimpulse pro Zeiteinheit zu berücksichtigen.
Sender empfangen wird. Solange ein Sender einfällt f wird das Steuersignal durch den Inverter I invertiert und beaufschlagt das ; UND-Glied A5, wodurch dieses sperrt. Wird dagegen kein Sender emp- ; fangen, so bleibt das UND-Glied A5 erregt, also auf Durchgang. · Ist das UND-Glied A5 erregt, so werden das Ausgangssignal der j Triggerschaltung 623 (P in Fig. 12) und das Ausgangssignal der j Setzschaltung 624 UND-verknüpft. Daraus ergibt sich, daß während ' jeder Ein-Wort-Periode des Ausgangssignals P mittels der Abtast- ' ' impulse am Setzzähler 624 Impulse einer festgelegten Anzahl ab- j I greifbar sind. Wie erwähnt, werden die Impulse P im Intervall von ! {etwa 100 msec erzeugt. Während dieser 100 msec lassen sich also
' beispielsweise 10 Abtastimpulse abgreifen. Diese Impulsanzahl läßt [ sich von beispielsweise 10 zu 9 oder 8 verändern, wie beschrieben. i Damit ist es auf sehr bequeme Weise möglich, die Vorgabewerte für | die Stationsfrequenzabstände bei einem Empfänger mit Normalfrequenzgenerator durch Änderung der Abtastimpulse pro Zeiteinheit zu berücksichtigen.
j Zusammenfassend läßt sich feststellen, daß mit der Erfindung ein
j überlagerungsempfänger zum Empfang von Rundfunksendungen in meh-I reren unterschiedlichen Frequenzbereichen geschaffen wurde, der
j überlagerungsempfänger zum Empfang von Rundfunksendungen in meh-I reren unterschiedlichen Frequenzbereichen geschaffen wurde, der
609849/0801
im wesentlichen folgende Baugruppen umfaßt: Einen Hochfrequenz verstärker
zur Verstärkung des Empfangssignals, einen lokalen Oszillator zur Erzeugung einer um einen bestimmten Frequenzabstand
von der Trägerfrequenz des Hochfrequenzsignals abweichenden Oszillatorfrequenz, einen Mischer zur Erzeugung eines
Zwischenfrequenzsignals als Mischprodukt aus der Trägerfrequenz des Hochfrequenzsignals und der- Ausgangsfrequenz des lokalen
Oszillators, einen Frequenzband-Wählschalter und eine Einrichtung zur Voreinstellung der sich auf die Frequenz des empfangenen
Hochfrequenzsignals beziehenden Daten. Zum lokalen Oszillator
gehört unter anderem ein spannungssteuerbarer Oszillatorteil, dessen Ausgangsfrequenz in Abhängigkeit von einer be- ,
stimmten Steuerspannung änderbar ist, ein Frequenzteiler zur ' Untersetzung der Ausgangsfrequenz des steuerbaren Oszillator- ■
teils, ein Festwertspeicher zur Speicherung von Daten, die ' einer Mehrzahl von Frequenzabständen entsprechen, wobei sich j
diese Frequenzabstände auf eine Mehrzahl von unterschiedlichen j Empfangsfrequenzbändern beziehen, die in Abhängigkeit von einem
Frequenzband-Wählsignal einstellbar sind. Aus diesem Festwertspeicher lassen sich die die einzelnen Frequenzabstände betreffenden
Daten,.bezogen auf ein bestimmtes Frequenzband, abgreifen und einer Hochfrequenz-Einstelleinrichtung zuführen,
mittels der sich der Untersetzungsgrad des Frequenzteilers verändern und insbesondere auf einen Wert einstellen läßt, der
einem bestimmten Frequenzabstand und dem einstellbaren Hochfrequenzsignal
entspricht. Weiterhin ist ein Phasendetektor vorhanden, der einerseits auf das Ausgangssignal eines Bezugsoszillators und auf das Ausgangssignal des Frequenzteilers anspricht
und eine Steuerspannung abgibt, die abhängt vom Ausgangssignal des Frequenzteilers und dem spannungssteuerbaren
Oszillatorteil zugeführt wird. Mit dem erfindungsgemäßen überlagerungsempfänger
lassen sich nicht nur die unterschiedlichen Zwischenfrequenzen für die einzelnen Frequenzbänder vorwählen;
es läßt sich vielmehr auch eine einfache Umstellung auf unterschiedliche Sendernormen hinsichtlich der Senderfrequenzabstände
und Vorschriften über die Zwischenfrequenzen in den einzelnen Frequenzbändern erreichen.
609849/0801
Claims (3)
1. Überlagerungsempfänger für mehrere unterschiedliche Frequenz-/'bänder
mit einem lokalen Oszillator, dessen abgegebene Oszillatorfrequenz um einen festgelegten Betrag von der Träger-j
frequenz eines Empfangssignals abweicht, sowie mit einem auf die Trägerfrequenz als auch auf die Oszillatorfrequenz an- |
! sprechenden Mischer zur Erzeugung eines Zwischenfrequenz- '
signals, mit einer Umschalteinrichtung zur Auswahl einer Mehr-r
zahl von Empfangsfrequenzbändern und mit einer Einstellvor- j richtung zur Vorgabe einer die Trägerfrequenz der Empfangssig-r
nale betreffenden Information,, dadurch gekenn- i
j zeichnete daß dem lokalen Oszillator folgende Baugrup-r
j pen zugeordnet sinds j
i.
j - ein spannungssteuerbarer Oszillatorteil (37) f der ein j
Signal abgibt, dessen Frequenz als Funktion einer vorgeb-ί
baren Steuerspannung (fvco) veränderbar ist; !
- einen Frequenzmodifikator (38, 40), der die Frequenz des :
Ausgangssignals des spannungssteuerbaren Oszillatorteils
verändert;
- eine Speichereinrichtung (55) zur Speicherung einer eine Mehrzahl von Frequenzabständen betreffenden Information,
die jeweils einem aus einer Mehrzahl von Empfangsfrequenzj bändern zugeordnet sind, wobei die Speichereinrichtung
auf ein Ausgangssignal von der Frequenzband-ümschalteinrichtung (50) anspricht und die einen bestimmten Frequenzabstand
eines zugeordneten Frequenzbands betreffende Information bereitstellt;
- eine auf die Information von der Speichereinrichtung (50) und die die Frequenz eines Hochfrequenz-Empfangssignals
609849/0801
betreffende Information ansprechende Einrichtung (53, 56)
zur Änderung des Frequenzänderungsgrads des Frequenzmodifikators auf einen Wert, der der Summe oder Differenz
der beiden Teilinformationen entspricht und
- eine auf das Ausgangssignal des Frequenzmodifikators
ansprechende Baugruppe (39, 43 bis 45) die eine von der Ausgangsfrequenz des Frequenzmodifikators abhängige Steu-j
erspannung an den spannungssteuerbaren Oszillatorteil abgibt, so daß dieser eine Schwingungsfrequenz erzeugt, die
abhängt vom durch eine überwachungseinrichtung (41, 42)
bestimmten Frequenzänderungsgrad.
2. überlagerungsempfänger nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet
, daß die die Steuerspannung abgebende Baugruppe einen Bezugsfrequenzgenerator (43) und eine auf
das Ausgangssignal des Frequenzmodifikators (38, 40) und das
Ausgangssignal des Bezugsfrequenzgenerators ansprechende Vergleichsschaltung (45) aufweist, die den Frequenzunterschied
zwischen dem Ausgangssignal des Frequenzmodifikators und dem Bezugsfrequenzsignal erfaßt und die aus dem Vergleich gewonnen
Steuerspannung an den steuerbaren Oszillatorteil (37) abgibt.
3. überlagerungsempfänger nach Anspruch 2r dadurch gekennzeichnet
, daß der Frequenzmodifikator eine Teilerschaltung (38, 40) zur Untersetzung der Frequenz des
Ausgangssignals des spannungssteuerbaren Os^illatorteils aufweist
und daß die überwachungseinrichtung (41<
42) den Frequenzuntersetzungsfaktor dieser Teilerschaltung bestimmt.
4. überlagerungsempfänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die überwachungseinrichtung für den Frequenzänderungsfaktor folgende
Baugruppen umfaßt:
- eine Zähleinrichtung (53) , die auf die kodierte Information der Einstelleinrichtung für das Trägerfrequenzsignal
und ein Aktivierungssignal anspricht und die das Trä-
609849/0801
gerfrequenzsignal betreffende Information übernimmt und
von dieser so vorgespeicherten Information ausgehend eine Zähloperation als Funktion des Ausgangssignals des spannungssteuerbaren
Oszillatorteils durchführt und - eine auf die Zähleinrichtung (53) und die gespeicherte
Information über die Frequenzabstände ansprechende Einrichtung, die den in der Zähleinrichtung aufgelaufenen
Zählwert auf Gleichheit mit der den entsprechenden Frequenzabstand betreffenden Information abfragt und ein
Aktivierungssignal sowie ein in seiner Frequenz angepaßtes Ausgangssignal abgibt.
5. Überlagerungsempfänger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet
t daß die Abtasteinrichtung eine Koinzidenzschatung (56) zur Feststellung einer Koinzidenz
zwischen der in der Zähleinrichtung aufgelaufenen Information und der von der Speichereinrichtung zur Verfügung stehenden
den Frequenzabstand betreffenden Information.
6. Überlagerungsempfänger nach Anspruch 5f dadurch gekennzeichnet,
daß die Zähleinrichtung einen Abwärtszähler (53) aufweist,
J 7. Überlagerungsempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Überwachungseinrichtung (41f 42) für den Frequenzänderungsfaktor
folgende Baugruppen umfaßt;
- eine Zähleinrichtung (53) 4 die auf die kodierte Information
der Speichereinrichtung für die Frequenzabstände und
ein Aktivierungssignal anspricht und die die Frequenzabstände betreffende Information übernimmt und von dieser
so vorgespeicherten Information ausgehend eine Zähloperation als Funktion des Ausgangssignals des spannungssteuerbaren
Oszillatorteils durchführt und
- eine auf die Zähleinrichtung (53) und die kodierte Information der Einstelleinrichtung fü,r das Trägerfrequenzsignal
ansprechende Einrichtung, die den in der Zähleinrich-
609849/0801
tung aufgelaufenen Zählwert auf Gleichheit mit der die entsprechende
Trägerfrequenz betreffenden Information abfragt und ein Aktivierungssignal sowie ein hinsichtlich der Frequenz
angepaßtes Ausgangssignal abgibt.
. Überlagerungsempfänger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abtasteinrichtung eine Koinzidenzschaltung (56) zur Feststellung einer Koinzidenz zwischen
der in der Zähleinrichtung aufgelaufenen Information und der von der Einstelleinrichtung für das Trägerfrequenzsignal
angelieferten, das jeweilige Trägerfrequenzsignal betref-
fenden Information.
; 9. Überlagerungsempfänger nach Anspruch 8, dadurch g e - |
kennzeichnet, daß die Zähleinrichtung ein Aufwärts- j
; zähler (53') ist. '
!
10. Überlagerungsempfänger nach einem der vorhergehenden Ansprü- :
ehe, gekennzeichnet durch eine Anzeige- [
ι :
einrichtung (49) zur Anzeige der eingestellten Empfangsfre- |
quenz. i
ι i
11. Überlagerungsempfänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche^
j gekennzeichnet durch eine auf das Λύει gangssignal der Band-Wähleinrichtung ansprechende Einheit zur
j Anpassung des Frequenzänderungsgrads auf die Frequenzen eines
bestimmten Empfangsfrequenzbands.
2. Überlagerungsempfänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einstelleinrichtung für das Trägerfrequenzsignal eine Schaltungs-i
gruppe zur Erzeugung von Abtastimpulsen und eine auf diese Abtastimpulse ansprechende Einrichtung aufweist, die einen
der Frequenz des empfangenen Hochfrequenzsignals entsprechenden Zahlenwert erzeugt.
3. Überlagerungsempfänger nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet
, daß die Einstelleinrichtung für das
609849/0801
Trägerfrequenzsignal eine Baugruppe (62) zur Vorgabe eines
Einstellwerts umfaßt, der dem Staitonsfrequenzabstand der empfangbaren Trägerfrequenzsignale entspricht und daß mit
dem Ausgangssignal dieser Baugruppe die Frequenz der Abtastimpulse für das Empfangsfrequenzband steuerbar ist,
so daß eine Anpassung auf geänderte Senderfrequenzabstände ermöglicht ist.
609849/0801
•Vs.
Leerseite
Applications Claiming Priority (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP50065938A JPS5823972B2 (ja) | 1975-05-30 | 1975-05-30 | 多バンドデイジタルシンセサイザ受信機 |
| JP50065940A JPS5823973B2 (ja) | 1975-05-30 | 1975-05-30 | シンセサイザ−受信機 |
| JP7369975U JPS558366Y2 (de) | 1975-05-30 | 1975-05-30 | |
| JP50105286A JPS5228813A (en) | 1975-08-29 | 1975-08-29 | Digital synthesizer receiver |
| JP1975143254U JPS5649173Y2 (de) | 1975-10-17 | 1975-10-17 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2623783A1 true DE2623783A1 (de) | 1976-12-02 |
| DE2623783B2 DE2623783B2 (de) | 1979-06-07 |
Family
ID=27523951
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2623783A Ceased DE2623783B2 (de) | 1975-05-30 | 1976-05-26 | Überlagerungsempfänger für mehrere Frequenzbänder mit digital steuerbarem Normalfrequenzgenerator und einer Digitalanzeige der Empfangsfrequenz |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4048570A (de) |
| CA (1) | CA1076212A (de) |
| DE (1) | DE2623783B2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2386216A1 (fr) * | 1977-03-28 | 1978-10-27 | Rca Corp | Circuit electrique de division de frequence pour reglage d'accord d'un recepteur de television |
| FR2447118A1 (fr) * | 1979-01-17 | 1980-08-14 | Sony Corp | Appareil d'accord pour recepteur radiophonique |
Families Citing this family (14)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2629606C2 (de) * | 1976-07-01 | 1983-08-18 | Braun Ag, 6000 Frankfurt | Quasi-analoge-Anzeige von Kanälen in Rundfunkempfangsgeräten |
| CA1089017A (en) * | 1976-12-16 | 1980-11-04 | Norio Yamashita | Channel selecting apparatus in receiver |
| US4207522A (en) * | 1977-04-25 | 1980-06-10 | Housholder Arthur E | Programmable frequency scanning radio system |
| JPS54114915A (en) * | 1978-02-28 | 1979-09-07 | Sanshin Denki Kk | Radio receiver channel selector |
| US4212067A (en) * | 1978-07-20 | 1980-07-08 | General Aviation Electronics, Inc. | Navigating device |
| JPS6026323B2 (ja) * | 1978-08-16 | 1985-06-22 | ソニー株式会社 | 受信機の選局装置 |
| EP0009617B1 (de) * | 1978-08-28 | 1984-03-14 | Sanyo Electric Co., Ltd. | Schaltung zur Steuerung einer Empfangsfrequenz und Kanalanzeige in einem Überlagerungsempfänger |
| JPS5531391A (en) * | 1978-08-28 | 1980-03-05 | Sanyo Electric Co Ltd | Receiver |
| US4353131A (en) * | 1979-08-09 | 1982-10-05 | General Motors Corporation | Touch actuated electronically tuned receiver |
| JPH01311728A (ja) * | 1988-06-10 | 1989-12-15 | Alpine Electron Inc | ラジオ受信機 |
| JPH0223724A (ja) * | 1988-07-13 | 1990-01-25 | Alpine Electron Inc | 全世界対応ラジオ受信機 |
| JPH0969758A (ja) * | 1995-08-31 | 1997-03-11 | Sony Corp | 受信機 |
| US6122493A (en) * | 1995-11-27 | 2000-09-19 | Sanyo Electric Co., Ltd. | Radio receiver having automatic broadcasting-station selecting function |
| JP4811417B2 (ja) * | 2008-02-14 | 2011-11-09 | パナソニック株式会社 | 受信装置及び電子機器 |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3803494A (en) * | 1972-04-07 | 1974-04-09 | Bendix Corp | Pulse tuning control system for radio receivers |
| US3961261A (en) * | 1974-03-14 | 1976-06-01 | Tennelec, Inc. | Crystalless scanning radio receiver |
| US3962644A (en) * | 1975-05-30 | 1976-06-08 | Tennelec, Inc. | Crystalless scanning radio receiver controlled by processing means |
-
1976
- 1976-05-05 CA CA251,813A patent/CA1076212A/en not_active Expired
- 1976-05-11 US US05/685,343 patent/US4048570A/en not_active Expired - Lifetime
- 1976-05-26 DE DE2623783A patent/DE2623783B2/de not_active Ceased
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2386216A1 (fr) * | 1977-03-28 | 1978-10-27 | Rca Corp | Circuit electrique de division de frequence pour reglage d'accord d'un recepteur de television |
| FR2447118A1 (fr) * | 1979-01-17 | 1980-08-14 | Sony Corp | Appareil d'accord pour recepteur radiophonique |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US4048570A (en) | 1977-09-13 |
| DE2623783B2 (de) | 1979-06-07 |
| CA1076212A (en) | 1980-04-22 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2623782C3 (de) | Überlagerungsempfänger für mehrere Frequenzbänder mit digital steuerbarem Normalfrequenzgenerator und einem Speicher zur wahlweisen Vorgabe bestimmter Empfangsfrequenzen | |
| DE2623783A1 (de) | Ueberlagerungsempfaenger fuer mehrere frequenzbaender mit digital steuerbarem normalfrequenzgenerator | |
| DE2746966A1 (de) | Empfaenger mit normalfrequenzgenerator und speicher fuer frequenzdaten | |
| DE2235938C3 (de) | Kanalwähler für Fernsehempfänger | |
| DE2735148A1 (de) | Mit frequenzsynthese arbeitende steueranordnung | |
| DE2312651A1 (de) | Fernmeldeempfaenger | |
| DE2628581C3 (de) | Schaltung zur Wiedergewinnung von Taktsignalen mit veränderlicher Frequenz für einen Digitaldatenempfänger | |
| DE2728600C2 (de) | Signalempfänger mit Frequenzabstimmvorrichtung | |
| DE2814577A1 (de) | Ueberlagerungsempfaenger | |
| DE2206294C3 (de) | Verfahren zum Einstellen bzw. Einschalten von Kanälen, Helligkeit, Lautstärke usw. in Fernsehempfängern | |
| DE2941479C2 (de) | ||
| CH633664A5 (de) | Fernsehdekoder fuer eine abonnenten-fernsehanlage. | |
| DE2803028C2 (de) | Voreinstellbarer Tuner | |
| DE3036351A1 (de) | Suchabstimmsystem mit direkt adressierender kanalwahl | |
| DE2556951B2 (de) | Abstimmeinrichtung für Funkempfänger | |
| DE2260266C3 (de) | Kanalwählvorrichtung | |
| DE2400943A1 (de) | Rundfunkempfaenger | |
| DE2933204C2 (de) | ||
| DE2460536A1 (de) | Tuner | |
| DE2659051C2 (de) | ||
| DE3028945C2 (de) | Abstimmeinrichtung mit phasensynchronisierter Schleife und Maßnahmen zur automatischen Feinabstimmung | |
| DE2907604C2 (de) | Elektronischer digitaler Kanalwähler | |
| DE2903387A1 (de) | Elektronisches abstimmsystem | |
| DE2629606A1 (de) | Quasi-analoge-anzeige von kanaelen in rundfunkempfangsgeraeten | |
| DE2522055C3 (de) | Elektronisches Kanalwahlsystem, insbesondere für Fernsehgeräte |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8235 | Patent refused |