DE2621361A1 - Verfahren zum ausbauen von raeumen und strecken, insbesondere strecken des berg- und tunnelbaus - Google Patents
Verfahren zum ausbauen von raeumen und strecken, insbesondere strecken des berg- und tunnelbausInfo
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Description
Euhrkohle Aktiengesellschaft, 4300 Essen,
Rellinghauser Straße 1
"Verfahren zum Ausbauen von Räumen und Strecken, insbesondere Strecken des Berg- und !Tunnelbaus"
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Ausbauen von Räumen und Strecken, insbesondere
Strecken des Berg- und Tunnelbaus mit nachgiebigen Stahlausbaurahmen, die aus mehreren kastenförmigen
Segmenten, die ineinandergeschoben werden können, bestehen und so zumindest im Überlappungsbereich ein geschlossenes
Rohr bilden.
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Der Widerstand des Streckenausbaus gegen Formänderungen, die durch Verschiebungen oder sonstige lageänderungen des
anstehenden Gebirges hervorgerufen werden, hängt beim nachgiebigen Ausbau von der Tragfähigkeit der Ausbauprofile
und vom sogenannten Einschubwiderstand der nachgiebigen Bauteile ab. Bs sind'Ausbauelemente bekannt, die
als nachgiebiger Ausbau im untertägigen Berg- und Tunnelbau eingesetzt werden, die aus mehreren gleichsinnig
ineinandergelegten Profilsegmenten bestehen, und die sich in einem gewissen Bereich überlappen. Im Überlappungsbereich
werden die Profilsegmente durch Klemmverbindungen aneinandergepreßt. Diese Verbindungen haben
die Aufgabe, die Profilsegmente mit einer vorgegebenen Kraft, die durch Verschrauben erzeugt wird, zu verspannen,
so daß bei Belastung des Ausbaurahmens infolge Gebirgsdruckes der Reibungswiderstand der miteinander verspannten
Profile erst bei einem von der Verspannkraft abhängigen. Wert überwunden wird. Der Ausbaubogen schiebt dann .ruckartig
jeweils nur um kleine Beträgen ein, indem die Profilsegmente ineinanderrutschen. Ein derartiger Ausbau
ist z.B. aus der DT-PS 1 201 285 bekannt.
Der mit dem bekannten nachgiebigen Ausbau erzielbare Einschubwiderstand beträgt nach auch unter Tage durchgeführten
Messungen 5-1Ot. Diese relativ ungünstigen Werte kommen dadurch zustande, daß die bisher verwendeten
aufgrund von Reibungskräften arbeitenden Verbindungen die Kräfte aus dem Gebirge mehr oder wenig ungleichmäßig
übertragen, weil die Reibungswerte sich ändern, die Schrauben, Schellen und sonstigen Befestigungselemente
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sich durch die auftretenden Belastungen dehnen, die Ausbauelemente Maßungenauigkeiten aufweisen oder die
Schellen locker werden und ihre Lage ändern. Außerdem wird die Punktionstüchtigkeit von der Sorgfalt des
Bedienungspersonals beeinflußt, da die Profilsegmente im Überlappungsbereich gleichsinnig ineinandergelegt
miteinander verspannt werden und ausreichende Überlappungen und genügende Verspannkraft beim Anziehen der
Laschenmuttern unbedingt beachtet werden müssen. Die bereits erwähnten Messungen zeigen jedoch, daß in der
Regel die durch die Verspannung erzeugten Reibungskräfte nur zu einem geringen Einschubwider3tand führen.
Immer wieder ist versucht worden, den Einschubwiderstand durch Verbesserungen und Änderungen der Verbindungselemente
zu erhöhen. Weiter besteht von selten des Bergbaus die Forderung, die Lastaufnahme bzw. den Einschubwiderstand
durch entsprechende Vorrichtungen einstellbar oder zumindest beeinflußbar zu machen. Derartige Bestrebungen
werden aber dadurch erschwert, daß der Ausbau im Berg- und !Tunnelbau einfach, robust und zweckmäßig sein muß.
Es ist nun ein Profilstahl von im Querschnitt etwa U-förmiger Gestalt mit Profilboden, mit nach der offenen
Profilseite leicht aufeinander zugeneigten Stegen und Flanschen bekannt. Der Profiiboden dieses Profils geht
an seinen Längsseiten in eine zur offenen Profilseite hingerichtete Abstufung über, an die sich Stege anschließen.
Die stegverstärkenden Plansche weisen zueinander hin» Bei der Zusammenstellung zu einem Ausbaurahmen
8.US dem Profilstahl werden die an den Verbindungs-
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laschen bzw. Verstärkur.gsstellen sich überlappenden
Profilstahlsegmente ungloichsinnig ineinandergeschoben.
Beim Ineinanderschieben korrespondieren die Innenflächen der Flansche des äußeren Profilstahlsegmentes
mit den Außenflanschen der Abstufungen des inneren Profilstahlsegmentes, während die i'lansche
des inneren Profilstahlsegmentes sich gegen die Innenflächen des Profilbodens des äußeren Profilstahlsegmentes
abstützen und im Bereich der Stege eine Abstützung gegeneinander sowie gegen die Innenflächen der Abstufung des
Profilbodens erfolgt. Hierdurch wird beim Ineinander-'schieben ein allerdings nicht genau vorherbsstiimnbarer
Einschubwiderstand erzeugt. Ein derartiger für Ausbaurahmen geeigneter Profilstahl ist aus dem Patent
(Patentanmeldung P 25 50 577*5) bekannt.
Um die Profile ineinander fügen zu können, wird das Ende des Profilstahlsegrnentes so weit aufgeweitet,
daß das Ende des einzuschiebenden Profilstahlsegmentes, das zur besseren Anpassung zusammengedrückt ist, leicht
hineingeschoben werden kann. Beim Einschub des zusammengedrückten Innensegmentes in das aufgeweitete Außensegment
muß ein lOrmänderungswiderstand im Walzprofil überwanden
werden, der das Ineinanderschieben erheblich erschwert und so einen merkbaren Einschubwiderstand erzeugt.
Versuche mit derartigen Ausbaurahmen haben jedoch gezeigt, daß der Einschubwiderstand nicht ausreichend ist. Er
liegt nur geringfügig über oder ist dem des bekannten Ausbaues mit gleichsinnig ineinanderliegenden Profilen
gleich.
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Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, ein Verfahren und eine Vorrichtung anzugeben, mit der ein Ausbau
geschaffen werden kann, der einen Einschubwiderstand aufweist, der erheblich über dem bisher erreichbaren
Einschubwiderstand liegt. Außerdem seil der Einschubwiderstand
möglichst weitgehendst einstellbar sein.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Profilsegmentenden aufgeweitet bzw. zusammengedrückt
und dann ineinandergefügt werden, worauf das jeweils äußere Profilsegment im Bereich der Überlappung mechanisch
wieder zusammengedrückt wird, bis die Ohren des Außenprofilsegmentes hinter die Sicken des Innenprofilsegmentes
fassen und daß zwischen Außen- und Innenprofilsegment Hemmungs- bzw. Bremsmittel eingefügt und die
jeweiligen Enden der Profile ira Überlappungsbereich mit
Laschen versehen werden. Die Außen- und Innensegmente werden vor der Anlieferung jeweils in die entsprechende
Länge gebracht, gebogen und an den Enden aufgeweitet bzw. an einem Ende zusammengedrückt. Wie beim bisherigen
Ausbau müssen Stempel und Kappensegmente gefertigt und
beim Einbau unter Tage auseinandergehalten werden. Durch das Wiederzusammendrücken der Außensegmente gemäß der
Erfindung wird der Einschubwiderstand bereits deutlich gegenüber dem Belassen im Anlieferzustand erhöht, da
die Reibung zwischen den sich berührenden Teilen von Außen- und Innensegment bereits bei geringstem Verschiebeweg
sofort wirksam wird. Das Keilsystem und die Laschen dienen einer weiteren Erhöhung des Einschubwiderstandes
und seiner planmäßigen Einstellung je nach
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den Erfordernissen. Das Keilsystem wird erfindungsgeEäß zwischen die Ohren des Innenprofils und die Planschen
des Innen- und des Außenprofils geschoben. Durch das Einbringen des Keilsystems werden die Planschen des
Außen- und Innenprofils beim Einschieben zusätzlich behindert« Die Laschen, die jeweils an den Enden der
Profilsegmente angebracht v/erden, verhindern ein Auseinanderklappen
bzw. Ausbeulen des Außenprofils* Hierdurch wird gewährleistet, daß beim Einschieben immer
eine ausreichende Verformungsarbeit geleistet werden muß. Insgesamt bietet das neue Aus-"bauverfahren
den Vorteil, daß damit ein Ausbau mit einem Einschubwiderstand von über 50 t geschaffen
werden kann. Der Ausbau selbst kann wegen der besseren Steifheit aufgrund seines besonderen Profils leichter
sein als der bisherige Ausbau mit einem ungefähr halbkreisförmigen
Profil. Hierdurch wird der Ausbau insgesamt kostengünstiger bzw. eventuell höhere Walzkosten
können durch die geringeren Materialkosten aufgefangen werden.
Die Fertigung der Außen- bzw. Innenprofilsegmente wird erfindungsgemäß dadurch vereinfacht, daß die über ihre
gesamte Länge aufgeweiteten Außenprofilsegmente :Jewe-ls
über ihre gesamte Länge wieder zusammengedrückt, während die über ihre gesamte Länge zusammengedrückten Innenprofilsegmente
so belassen werden. Der Walzvorgang wird zwar dadurch geringfügig verlängert, aber regeltechnisch vereinfacht,
weil der Vorgang des Zusammendrückens bzw. des
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Aufweitens niclit jeweils unterbrochen werden muß.
Allerdings wird in Kauf genommen, daß das Außenprofilsegment
unter den schwierigen Verhältnissen unter Sage nicht nur über ein relativ kurzes Stück
von etwa einem Meter, sondern über die gesamte Länge wieder zusammengedrückt werden muß.
Die Gebirgsdrucksverhältnisse sind sehr unterschiedlich.
Oft wechseln die Druckverhältnisse auf wenigen Metern, so daß die Stärke des Ausbaus theoretisch laufend geändert,
bzw. bei nach dem Auffahren auftretenden Ver-'änderungen
Zusatzausbau angebracht oder aber die gesamte Strecke nachgebaut werden muß. Das letztere ist häufig
der Pail, weil es organisatorisch und vom Materialstransport
her nicht möglich ist, die Ausbaustärke fortlaufend zu ändern. Es kommt hinzu, daß sich die Druckverhältnisse
durch den Abbau der anstehenden Kohle in nicht vorauszuplanender Form ändern. Uia diesen Problemen zu entgehen,
wird meist ein wesentlich stärkerer Ausbau eingebracht als notwendig ist. Die hierdurch entstehenden Kosten
sind erheblich. Der Grund für diese Probleme ist, daß der Einschubwiderstand des jeweiligen Ausbaus nicht
oder nur in ganz geringem Umfang variiert werden kann. Er ist meist nur in seiner Obergrenze festgelegt. Die
Obergrenze wird allerdings nur bei optimalen Verhältnissen und einwandfreier Handhabung durch das Bedienungspersonal
beim Einbringen des Ausbaus erreicht. Um den Ausbau den jeweiligen Druckverhältnissen anpaßbar
zu machen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß bei großem Solleinschubwiderstand ein Keilsystem großer
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Länge und kleiner Neigung und/oder ein kurzer Keil mit großer Neigung und "bei kleinem Solleinscliubwiderstand
ein kurzes Keilsystem und/oder ein Keil mit geringer Neigung verwendet werden. Bei einem langen Keil sind
die Reibungskräfte höher und somit auch der Einschubwiderstand.
Ebenso beeinflußt -die Neigung des Keils, der zwischen die Ohren des Innenprofils getrieben werden
kann, den Einschubwiderstand. Insgesamt ist somit der Einschubwiderstand durch die Form und Länge des Keilsystems
bzw. des Keils zu beeinflussen und einzustellen. Nicht der Ausbau insgesamt muß den sich ändernden Ge-'birgsverhältnissen
angepaßt worden, sondern es müssen lediglich Keile mit anderer Form bzw. Neigung eingesetzt
werden.
Beim bisher bekannten Ausbau haben die Laschen eine überragende Bedeutung, weil sie die gleichsinnig
ineinandergelegten ProfilSegmente gegeneinanderpressen
und so den Einschubwiderstand festlegen. Auch nach dem erfindungsgemäßen Verfahren kann der Einschubwiderstand
durch die Umschließungskraft der Laschen festgelegt.werden,
Entscheidend ist jedoch nur die ümschließungskraft der
Verformungslasche, d.h. der Lasche, die über dem Ende des vom Außenprofilsegment umgebenen Innenprofilsegmente3
sitzt und den Querschnitt festlegt oder doch zumindest entscheidend beeinflußt, durch den das Innenprofilsegment
sich durchzwängen muß? wenn der Ausbau aufgrund des tTberschreitend
des vorgesehenen Einschubwiderstandes einschiebt. Die ümschließungskraft der Führungslasche braucht
dagegen nur so groß zu sein, daß das Außenprofilsegment
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zusammengehalten wird. Mit der Verforroungslasche
dagegen wird nach dem oben geschilderten Zusammenhang
die beim Einschieben zu erbringende Verformungsarbeit festgelegt und damit der Einschubviiderstand.
Das Außenprofilsegment wird im Bereich der Überlappung
nach dem Einlegen des Innenprofilsegmentes wieder
zusammengedrückt. Um dieses Verfahren unter den beengten Verhältnissen unter lage einfach zu gestalten,
wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß das Äußenprofilsegment im Bereich der Einbauüberlappung
durch hydraulische Zangen oder eine Klemmvorrichtung und/oder über eine z.B. hydraulisch
wirkende Zug- oder Klemmvorrichtung beim Anbringen der späteren Lasche zusammengedrückt wird. Vorteilhaft
ist dabei insbesondere das gleichzeitige Zusammendrücken durch Klemmvorrichtung und Lasche, da
dann die aufzubringenden Kräfte je Vorrichtung geringer sein können.
Aus Gründen einer zweckmäßigen Fertigung sind die Außenprofilsegmente entweder über ihre gesamte Länge
oder zumindest an beiden Enden aufgeweitet. Um auch die Segmente des vierteiligen Ausbaus auf die gleiche
Weise fertigen und verwenden zu können, wird nach einem v/eiteren Vorschlag der Erfindung vorgesehen,
daß bei allen Ausbaux'ahmen, deren Segmentzahl durch
zwei teilbar ist, ein kurzes aus einem zusammengedrückten Profil bestehendes Verbindungselement ein-
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gefügt v/ird. Die beiden aufgeweiteten Segmentenden
können so einfach miteinander verbunden werden und der Grundausbau selbst bleibt einheitlich erhalten.
Die Kastenprofile werden nach dem Walzen zweckmäßig auch über Tage weiterverarbeitet, d.h. also in entsprechende
Längen aufgeteilt und anschließend gebogen. Diese Arbeit kann aber auch unter Tage vorgenommen
werden. Der Aufwand für diese Arbeiten soll jedoch möglichst im Rahmen bleiben. Daher wird erfindungsgemäß
vorgeschlagen, daß die kastenförmigen Profilsegmente
gleichzeitig mit dem Verformen von der Biegeeinrichtung aufgeweitet bzw. zusammengedrückt
werden. Die für die Verarbeitung des Ausbaue notwendigen Einrichtungen sind also geringfügig zu verändern.
Zur Lösung der Aufgabe und zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens dient ein Ausbau und Vorrichtung,
bei dem die kastenförmigen Profilsegmente ungleichsinnig
ineinandersteckbar sind, im Überlappungsbereich eine
Pührungs- und eine Verformungslasche sowie ein zwischen die ineinanderge3teckten Profilsegmente einsteckbares
Bremsmittel vorgesehen sind·. Die Kastenform der Profile ist besonders geeignet, weil sie mehrere Berührungsflächen
aufweist, an denen unterstützt durch die Laschen und Bremsmittel beim Einschieben eine so große Reibung
hervorgerufen wird, daß ein Einschubwiderstand von über 50 t erreicht werden kann. Aufgrund der Kastenform
und der zumindest im Bereich der Überlappung
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erreichten Rohrform, ist ein solcher Ausbaurahmen
zugleich biegesteifer und gegen Verdrillung mehr
gesichert als bisherige Ausbaurahmen. Die für den Ausbau von Grubenräumen notwendigen Zusatzelemente wie Bolzen und Matten können aufgrund der Kastenform einfach angebracht werden.
gesichert als bisherige Ausbaurahmen. Die für den Ausbau von Grubenräumen notwendigen Zusatzelemente wie Bolzen und Matten können aufgrund der Kastenform einfach angebracht werden.
Als Bremsmittel dient erfindungsgemäß ein selbsthemmendes Keilsystem und/oder Einziehkeile. Keilsystem
und Einziehkeil erschweren das Ineinanderschieben von Außen- und Innenprofilsegment. Durch
die Keilform mit über· 6° Neigung ist das gesamte
System als selbsthemmend zu bezeichnen.
System als selbsthemmend zu bezeichnen.
Einsei- und Zubehörteile des Ausbaus gehen leicht unter Tage verloren. Alis ßationalisierungsgründen
werden die Ausbauteile satzweise angeliefert. Dabei sind kleine Teile unhandlich. Um außerdem auch die
Handhabung einfach zu gestalten und zugleich sicherzustellen, daß die als Bremsmittel dienenden Keile
richtig eingesetzt werden, ist das Keilsystem erfindungsgemäß kammartig ausgebildet und zwischen und
über die Planschen des Innen- und Außenprofilsegmentes einführbar.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung wird zur
Verbesserung der Handlichkeit außerdem vorgeschlagen, das kammartige Keilsystem um ein Keilteil zu ervsitern,
das zwischen die Ohren des Innenprofilsegmentes einführbar ist. Besonders vorteilhaft ist hierbei, daß ein
weiteres Einzelteil entfallen kann.
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Der Einschubwiderstand ist auch nach dem Einbau, d.h.
dann, wenn sich die Druckverhältnisse im Gebirge infolge des Abbaus verändert haben, durch Einsetzen
von Keilsystemen mit anderer Länge bzw. Neigung zu verändern. Aber auch ohne Auswechseln der Keilsysteme
ist eine spätere Änderung des .Einschubwiderstandes möglich, wenn wie vorgeschlagen wird, der Einsiehkeil
mit einer Zug- und/oder Schubvorrichtung versehen ist. Damit kann die lage des Einziehkeils zwischen den Ohren
des Innenprofilsegmentes je nach Bedarf verändert werden.
•Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung weist der Einziehkeil sowohl in Einziehrichtung als auch in Richtung
Einschub der^egmente eine dem gewünschten Ein.soh.ubwiderstand
entsprechende Neigung auf. Hiermit wird einedoppelte Wirkungsweise des Einziehkeils erreicht.
Es kann notwendig werden, kurzfristig den Einschubwiderstand zu ändern. Daher werden zweckmäßig Keilsysteme
verschiedener Art auf Vorrat gehalten. Um diese gut und schnell auseinanderhalten m.i können,
wird vorgeschlagen, die Keilsysteme und den Einziehkeil jeweils entsprechend dem zu erreichenden Einschubwiderstand
farblich oder durch entsprechende Markierungen zu kennzeichnen.
Die Führungslasche hat die Aufgabe, ein Aufbördeln
des Außenprofilsegmentes zu verhindern. Um diese Aufgabe wahrnehmen zu können, muß sie jeweils von dem
Ende des Profils mitgenommen werden. Dieses wird
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erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Führungslasche mit einem Kragen versehen ist, der die Stirnfläche
des Außenprofilsegmentendes umfaßt. ]Jurch den Kragen.wird in vorteilhafter Weise sichergestellt,
daß die Pührungslasche beim Einschieben vom Außenprofilsegment jeweils mitgenommen wird.
Ebenso muß sichergestellt sein, daß die Verforraungslasche
ihren Sitz über dem Profilende des Innensegmentes behält, da durch sie der Querschnitt festgelegt
ist, durch den das Innenprofil sich durchzwängen muß. Um das sicherzustellen, besitzt die Verformungslasche
erfindungsgemäß Anschlagelemente, die ein Mitnehmen
über das Innenprofil hinaus verhindern.
Nach den Versuchsergebnissen ist es für die Erreichung der gesteckten Ziele ausreichend, wenn als 3führungs-
und a.uch als Verformungslaschen einfaches Bandeisen verwendet wird. Aufgrund der allgemeinen Sicherheitsvorschriften
wird es aber zweckmäßig sein, die Laschen stabiler auszuführen. Eine besonders gute Wirkung wird
erzielt, wenn, wie die Erfindung vorsieht, die Laschen dem Profil der Segmente angepaßt sind.
Das aufgeweitete Außenprofilsegment wird durch eine mechanische Vorrichtung nach dem Einbau wieder zusammengedrückt.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung besteht die IQemmvorrichtung aus Pederstahl,
d.h. es werden mehrere aus Pederstahl bestehende Klemmen
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3,0
auf den zusammenzudrückenden Teil des Außenprofilsegment
es aufgesetzt und dadurch ein Zusammendrücken bewirkt. Die federkraft der Klemmen ist dabei größer als
die für das Zusammendrücken notwendige Kraft.
Die kastenförmigen Profilsegmente werden nach, dem
Vfelzen auf einer Biegeeinrichtung in die vorgesehene
Bogenfom) gebogen. Sie durchlaufen dazu z.B. eine aus
mehreren Rollensystemen bestehende Vorrichtung, bis sie die vorgesehene ]?orm erreicht haben. Wegen der
beengten Verhältnisse unter Tage werden Bogensegmente zweckmäßig auch über Tage aufgeweitet bzw. zusammengedrückt.
Um große Investitionen zu vermeiden, ist die Biegeeinrichtung erfindungsgemäß um eine Einrichtung
erweitert, die die ProfilSegmente aufweitet oder zusammendrückt.
Vorteilhaft ist, daß hierdurch die Verformung des kastenförmigen Profils nicht mit zu
hohen Kosten belastet ist.
Die Einrichtung wird weiter verbessert, indem sie aus
einem Rollensystem besteht, das der Form der Kastenprofile nachgebildet bzw. angepaßt ist und das das
Kastenprofil stufenweise erweitert bzw. zusammendrückt.
Hach einer weiteren zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung
haben die Biegeeinrichtung und die zusätzlichen Einrichtungen
den gleichen Antrieb.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert, das in den Figuren der Zeichnung
wiedergegeben ist? es zeigen:
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Pig. 1 einen dreiteiligen Stahlausbaubcgen,
Pig. 2 einen vierteiligen Stahlausbaubogen,
Pig. 3 Teilansicht des Überlappungsbereiches,
Pig ο 4 Profilstahl im Querschnitt mit Klemme,
Pig. 5 eine# Qaegtt durch das Keilsystem^
Pig. 6 den Profilstahl im Querschnitt mit Keilsystem,
Pig. 7 einen Querschnitt des Profilstahles mit Pührung s la s cli e und
Pig. 8 einen Einziehlceil mit Zug- und Schutzvorrichtung.
Der in Pig. 1 gezeigte dreiteilige Streckenausbaubogen
besteht aus z^rei Stenrpel-Innenprofilsegmenten 2 und einen)
Kappen-Außenprofilsegraent 1. Derartige Bögen 0 werden
unter Tage aus den drei Teilsegmenten 1, 2 zusammengesetzt und so eingerichtet, daß sie bankrecht und raöglichst
dicht am Streckenstoß stehen. Die oberen Enden der beiden Innenprofilsegmente 2 sind zusammengedrückt,
so daß die aufgeweiteten Enden des Außenprofilsegmentes
darübergestülpt bzw. die Innenprofilsegrcentenden 2 in die
aufgeweiteten Außenprofilsegmentenden 1 eingelegt werden
können. Der Überlappungsbereich 7 kann weitgehendst den jeweiligen Verhältnissen angepaßt werden, z.E. wenn zu
viel Nebengestein ausgeschossen wurde oder aber derartiges Gestein nachgefallen ist oder auch umgekehrt, wenn zu
wenig ausgeschossen wurde. Die Haximalmaße werden jedoch
durch die Porrn des Bogcns %rorgegeben.
709848/014*
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Fig. 2 zeigt einen vierteiligen Ausbaubogen 0, der aus
zv/ei Innen- und zwei Außenprofil segment en 1, 2 zusammengesetzt
ist. In der Firste stoßen zwei aufgeweitete Außenprofilsegraente 1 gegeneinander. Der Ausbaubogsn
ist durch das Verbindungselemente 13 verbunden, das aus einem zusammengedrückten Innenprofilstüek besteht und
auf diese Weise in die aufgeweiteten Enden der Aiißenprofilsegmente
eingelegt werden kann. Im Regelfall ist im Firstbereich ein Ineinanderschieben der Segmente
nicht erforderlich oder sogar nicht erwünscht. Aus diesem Grunde können die aufgeweiteten Enden gegen-"einanderstoßen,
ohne nach dem Einbau zusammengedrückt werden zu müssen. Das Verbindungselement 13 dient dann
nur zur Verbindung« Soll dagegen ein Einschieben der
Segmente auch im Firstbereich ermöglicht v/erden, so wird ein der Länge des erwarteten Einschubweges entsprechend
langes Verbindungselement 13 eingesetzt. Im letzteren Fall werden wie in den anderen Überlappungsbereichen
Führungs— und Verformungslaschen verwendet, wogegen im Falle einer starren Verbindung nur
einfache Haltelaschen bzw. Sandeisen genügen, um die Enden der Außenprofilsegmente 1 zusammenzuhalten.
Ein Ausschnitt eines Überlappungsbereiches wird in Fig. 3 gezeigt. Auf das bereits wieder zusammengedrückte
Außenprofilsegment 1, in das das Innenprofil segment 2 eingeführt ist, sind die Verformungslasche 10 und die Führungslasche 11 aufgesetzt. Die
Laschen 10, 11 sind durch Schrauben 19 a, b zusammengehalten. Die Verformungslasche 10 hat Anschlagelemente 28,
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7 R ?. 1 3 6 1
die ein Mitnehmen über das Innenprofi lsegrnent hinaus
verhindern, so daß sie ihren Sitz im Verhältnis zum sich einschiebenden Innenprofilsegmentcnde nicht verändert.
Der fixierte Sitz der VerformungDlasohe ist
deshalb wichtig, weil sie den Querschnitt festlegt, durch den das zusammengedrückte Innenprcfilsegment
beim Einschieben hindurchgezwängt werden muß.
Me Pührungslasche 11 sitzt auf dem Ende 17 des Außenprofils
egment es 1 und trägt einen Kragen 18, um sicherzustellen, daß die Führungslasche 11 jeweils über dein
Ende 17 verbleibt und nicht durch das einschiebende Innenprofilsegment 2 verschoben wird.
Das Ende 16 des Innenprofilsegmentes 2 ist zusammengedrückt.
Aus zeichentechnischen Gründen imd um dieses
kennzeichnend zu verdeutlichen, ist der Bereich, in dem das Segment 2 zusammengedrückt ist, als solches
nur kurz gezeichnet. Auf das Ende 16 ist das Keilsystem 8 aufgesetzt, das das Einschieben in dem gewünschten
Maß verhindert bzw. erschwert, um den vorgesehenen JEinschubwiderstand zu erhalten. Die Elanken des Keilsystems
8 weisen eine Neigung von mindestens 6° auf, so daß eine Selbsthemmung erreicht wird und sichergestellt
ist, daß das Keilsystem S beim ruckartigen Einschieben nicht abgeschleudert wird.
Nach dem Ineinanderlegen von Außen- und Innenprofilsegment werden die Plansche 5 des Außenprofilsegnientes
durch eine Vorrichtung wieder zusammengedrückt, so daß
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geändert
die Ohren 4 des Außenprofilsegmentes 1 in die Sicken 3 des Innenprofilsegmentes 2 eingreifen. Dieses Zusammendrücken
kann auch durch eine oder mehrere z.B. aus Federstahl bestehende Klemmen 12 (Fig. 4) erwirkt
werden, wobei die IQemme zweckmäßig auch nach Fertigstellung
des gesamten Ausbaubagens nicht abgenommen wird. Ein Abrutschen der Klemme 12 wird zweckmäßig
dadurch verhindert, daß die auf das Außenprofilsegment aufzusetzenden Flächen der Klemme 12 eine den Flanschen
gleiche Neigung aufweisen bzw. daß die Klemmenenden 23 zum Klemmenboden 24 hin umgebogen sind.
Fig. 5 zeigt ein Keilsystein 8, das z.B. aus zwei Außenkeilen
20 und einem Verbindungsteil 21 besteht. Dieses Verbindungsteil 21 ist aus Fertigungsgründen kompakt,
kann aber auch hohl bzw. nach unten hin offen sein. Zweckmäßig ist dabei auf der durchgehenden Seite des
Keilsystems 8 eine Ausnehmung 22 vorgesehen, in der das Teil 25 der Hub- und Zugvorrichtung 14 des Einziehkeils
9 geführt werden kann.
Die Lage des Keilsystems 8 zeigt Fig. 6, wobei in das Keilsystem der Einziehkeil 9 integriert ist. Das Keilsystem
wird nach Aufstellen des Ausbaubogens in die Hohlräume zwischen die Flanschen 5 a» b des Außen- und
Innenprofilsegmentes 1, 2 und die Ohren 4<*cLes Innenprofilsegmentes
2 mechanisch gedrückt bzw. geschlagen, bis es die für den Zieleinschubwiderstand notwendige liefe
bzw. lage erreicht hat. Durch das Eintreiben des Keils 8, 9 werden die Reibungsflächen 26 a - e geschaffen. Die
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abgeflachte Spitze des Keils 9 bzw« Keilteils 9 sttfßt
gegen den Boden 6 des Außenprofilsegmentes 1. Beim
Eintreiben des Keilsystems 8 wird dieses mit den vorgesehenen Einkerbungen 27 auf den Flanscht^/6 es Innenprofilsegmentes
2 gezv/ängt, wodurch die Lage des Keil-Systems 8 zusätzlich gesichert ist.
Der Einziehkeil 9 ist aber nicht unbedingt in das Keilsystem 8 integriert. Pig. 8 zeigt einen Einziehkeil 9,
dessen Lage, über eine Hub- und Zugvorrichtung 14 verändert
werden kann. Das Teil 25, das Hub- und Zugvorrichtung 14 mit dem Einziehkeil 9 verbindet, wird dabei
zweckmäßig in der in Fig. 5 dargestellten Ausnehmung 22 des hier nicht dargestellten Keilsystems 8 geführt« Eine
zweckmäßige, weil einfache Ausführungsform, der Hub- und
Zugvorrichtung 14 ist eine auf dem mit einem Gewinde 15 versehenen Ende des Teils 25 sitzende Mutter,
Eine Führungslasche 11 zeigt Pig. 7. Derartige Laschen
können aus zwei Teilen und zwei Schrauben 19 a oder aus einem Teil und einer Schraube 19 bestehen. Beide Laschenformen
sind4ngedeutet bzw. gezeichnet, wobei in beiden
Fällen eine Lasche wiedergegeben ist,die der Form des Kastenprofils des Ausbaus angepaßt ist. Um sicherzustellen,
daß die Führungslasche 11 immer am Ende des Außenprofilsegmentes 1 verbleibt, trägt die Führungslasche 11 einen Kragen 18. Durch den Kragen 18 nimmt
das einschiebende Außenprofilsegment 1 die Führungslasche
11 mit, wodurch ein ungewolltes Öffnen des Außenprofil-
-20-709 8-4 8/0U8
" 2S21361
Segmentes 1 verhindert wird. Das gleiche gilt für die Verformungßla-sche 10, die über ein Anschlagelement 28
verfügt, durch das sichergestellt ist, daß die Verformungslasche jeweils ihren Sitz über dem Ende des zusammengedrückten
Innenproiilsegmentes behält.
Patentansprüche
- 21 -709848/01 A8
2? Leerseite
Claims (21)
- PatentansprücheVerfahren zum Ausbauen von Räumen und Strecken, insbesondere Strecken des Berg- und Tunnelbaues mit nachgiebigen Stahlausbaurahmen, die- aus mehreren kastenförmigen Segmenten, die ineinandergeschoben werden können, bestelmund so zumindest im Überlappungsbereich ein geschlossenes Rohr bilden,dadurch gekennzeichnet, daß die Profilsegmentenden (1, 2) aufgeweitet bzw. zusammengedrückt und dann ineinandergefügt werden, worauf das jeweils äußere Profilsegment (1) im Bereich der Überlappung (7) mechanisch wieder zusammengedrückt wird bis die Ohren (4) des Außenprofilsegmentes (1) hinter die Sicken (3) des Innenprofilsegmentes (2) fassen und daß zwischen Außen- (1) und Innenprofilsegment (2) Hemmungs- bzw. Bremsmittel (8, 9) eingefügt und die jeweiligen Enden der Profile im Überlappungsbereich (7) mit Laschen (10, 11) versehen werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die über ihre gesamte länge aufgeweiteten Außenprofilsegmente (1) jeweils über ihre gesamte Iiänge wieder zusammengedrückt, während die über ihre gesamte Länge zusammengedrückten Innenprofilsegmente (2) so belassen werden.709848/0148 - 22 -ORIGINAL INSPECTCD2671361
- 3. Verfahren nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß hei großem Solleinschubwiderstand ein Keilsystem (8) großer Länge und kleiner lieigung und/oder ein kurzer Keil (9) mit großer ITeigung und bei kleinem Solleinsehubwiderstand ein kurzes Keilsystem (8) und/oder ein Keil (9) mit geringer Neigung verwendet werden.
- 4· Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschließungskraft der Verformungslasche (10) gemäß dem geforderten Einschubv/iderstand festgelegt wird.
- 5. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß d.as Außenprofilsegment (1) im Bereich der Einbauüberlappung (7) durch eine hydraulische Zange oder Klemmvorrichtung (12) und/oder über eine z.B. hydraulische Zug- oder Klemmvorrichtung beim Anbringen der späteren Lasche (10, 11) zus.ammengedrückt wird.
- 6. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei allen Ausbaurahmen, deren Segmentzahl durch 2 teilbar ist, ein kurzes aus einem zusammengedrückten Profil bestehendes Verbindungselement (13) eingefügt wird.- 23 709848/01482671361nachträglich geändert
- 7. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die kastenförmigen Profilsegmente (1, 2) gleichzeitig mit dem Verformen von der Biegeeinrichtung aufgeweitet bzw. zusammengedrückt werden.
- 8. Ausbau und Vorrichtung zur Durchführung de3 Verfahrens nach Anspruch 1 und/oder Anspruch 2 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß die kastenförmigen Profilsegmente (1, 2) ungleichsinnig ineinandersteckbar sind, im Überlappungsbereich (7) eine F-ührungs- und eine Verformungslasche (10, 11) sowie ein zwischen die ineinandergesteckten Profilsegmente (1, 2) einsteckbares Bremsmittel (8, 9) aufweisen.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsmittel ein selbsthemmendes Zeilsystem (8) und/oder Einziehkeile (9) sind.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 8 und 9» dadurch gekennzeichnet, daß das Keilsystem (8) kammartig ausgebildet und zwischen und über die Planschen £|^r des Innen- und Außenprofilsegmentes (1, 2) einführbar ist.- 24 7O9848/0U8
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 8 und 10,
dadurch gekennzeichnet, daß das Keilsystem (8) um ein Einziehkeil (9) erweitert ist, das zwischen die Ohren (A-S^)
des Innenprofilsegmentes (2) einführbar ist. - 12. Vorrichtung nach Anspruch 8 und 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Einziehkeil (9) mit einer Zug- oder
Senkvorrichtung (14) versehen ist. - 13. Vorrichtung nach Anspruch 8, 9 und 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der Einziehkeil (9) sowohl in Einziehrichtung als auch in Richtung Einschub der Segmente eine dein gewünschten Einschubwiderstand entsprechende Neigung aufweist. - 14. Vorrichtung nach Anspruch 8 bis 13»
dadurch gekennzeichnet, daß das Keilsystem (8) und Einziehkeil (9)
jeweils entsprechend dem zu erreichenden Einschubwiderstand farblich oder durch Markierungen gekennzeichnet sind. - 15. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungslasche (11) mit einem Kragen (18) versehen ist, der die Stirnfläche des Außenprofilsegnentendes (1) umfaßt.- 25 -709848/0148 - 16. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, da,ß die Verformungslasche (10) AnschHageleioente (28) besitzt, die ein Mitnehmen über das innenprofil (2) hinaus verhindern.
- 17. Vorrichtung nach Anspruch 8 und 15» 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (10, 11) dem Profil der Segmente (1, 2) angepaßt sind.
- 18. Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine oder mehrere Klemmvorrichtungen (12) aus Pederstahl.
- 19. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegeeinrichtung um Einrichtungen erweitert ist, die Profilsegmente (1, 2) aufweiten oder zusammendrücken.
- 20. Vorrichtung nach Anspruch 8 und 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung aus einem Rollensystem besteht, das der Form des Kastenprofils (1, 2) nachgebildet bzw. angepaßt ist und das das Kastenprofil (1, 2) erweitert bzw, zusammendrückt.- 26 7O9848/OU0
- 21. Vorrichtung nach. Anspruch 8, 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegeeinrichtung und die zusätzlichen Einrichtungen den gleichen Antrieb haben.709 84 8/0148
Priority Applications (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2621361A DE2621361C3 (de) | 1976-05-14 | 1976-05-14 | Streckenausbau für den Berg- und Tunnelbau |
| GB15005/77A GB1578845A (en) | 1976-05-14 | 1977-04-12 | Method of assembling roof support frames for lining chambers and galleries especially mining and tunnelling galleries |
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