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DE2620549A1 - Traegerhuelse mit kreisquerschnitt zum tragen flexibler druckplatten - Google Patents

Traegerhuelse mit kreisquerschnitt zum tragen flexibler druckplatten

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Publication number
DE2620549A1
DE2620549A1 DE19762620549 DE2620549A DE2620549A1 DE 2620549 A1 DE2620549 A1 DE 2620549A1 DE 19762620549 DE19762620549 DE 19762620549 DE 2620549 A DE2620549 A DE 2620549A DE 2620549 A1 DE2620549 A1 DE 2620549A1
Authority
DE
Germany
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sleeve
layer
winding
air
turns
Prior art date
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Application number
DE19762620549
Other languages
English (en)
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DE2620549C2 (de
Inventor
Rolf Hoexter
Sydney Katz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mosstype Corp
Original Assignee
Mosstype Corp
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Publication date
Application filed by Mosstype Corp filed Critical Mosstype Corp
Priority to DE19762620549 priority Critical patent/DE2620549C2/de
Publication of DE2620549A1 publication Critical patent/DE2620549A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2620549C2 publication Critical patent/DE2620549C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N6/00Mounting boards; Sleeves Make-ready devices, e.g. underlays, overlays; Attaching by chemical means, e.g. vulcanising

Landscapes

  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)

Description

  • Trägerhülse mit Kreisquerschnitt zum Tragen flexibler Druck-
  • platten Die Erfindung bezieht sich allgemein auf eine auf Flexographie-Plattenzylinder aufziehbare Trägerhülse, die insbesondere gegenüber Luft undurchlässig sein soll und ihre kreisförmige Querschnittsform auch nach Abnehmen derselben vom Plattenzylinder beibehalten soll.
  • Beim Flexographie-Druckverfahren werden aus Gummi oder einem anderen Elastoneren gebildete Druckplatten auf einen Plattenzylinder montiert oder aufgezogen und zur Erzeugung eines Abdruckes auf einem mit ihnen zur Berührung gebrachten Papierblatt eingefärbt. Bei der herkömmlichen Anordnung ist der Plattenzylinder nach Anbringung der flexographischen Druckplatten an diesem nur zur Erfüllung eines einzigen Druckereiauftrages brauchbar. Für die Erledigung eines anderen Druckereiauftrages muß der Zylinder gegen einen Zyl;nder ausgewechselt werden, an dem die für den betreffenden Auftrag bestimmten Druckplatten montiert sind. Es werden also ebensoviele Plattenzylinder für die Presse benötigt, wie Aufträge zu erledigen sind. Das Bedürfnis nach so vielen Plattenzylindern erhöht wesentlich die Betriebskosten.
  • Um die Erl-edigung verschiedener Druckereiaufträge nacheinander an der gleichen Presse mittels eines gemeinsamen Plattenzylinders zu ermöglichen, ist eine Technik entwickelt worden, bei der die Platten nicht mehr direkt an dem Plattenzylinder angeklebt werden, sondern auf eine Trägerhülse aufgelagert werden, die auf den Zylinder aufgezogen wird und von diesem abnehmbar ist. Wenn nun mit dem gleichen Plattenzylinder ein anderer Druckereiauftrag erledigt werden soll, braucht nur noch die Trägerhülse durch eine andere Trägerhülse ersetzt zu werden, die die entsprechenden Flexographieplatten trägt.
  • Diese Technik ist in der US-PS 3 146 709 (Bass u.a.) beschrieben. Danach wird ein hohler Plattenzylinder hergestellt, in dem eine Anordnung von Öffnungen derart gebildet ist, daß nach Anschluß des Innenraumes des Zylinders an eine Druckluftquelle kleine Luftstrahlen mit hoher Geschwindigkeit aus den Öffnungen austreten. Dieser mit Löchern versehene Zylinder wirkt mit einer Hülse zusammen, die in der Längsrichtung maßbeständig ist, jedoch in der Umfangsrichtung eine begrenzte Elastizität hat, so daß sie geringfügig aufweitbar ist.
  • Zum Aufziehen der Trägerhülse auf den gelochten Zylinder wird dieser auf einem geeigneten Montagegestell vertikal aufgestellt und der Innenraum mit Druckluft gefüllt.
  • Dann wird das eine Ende der Hülse von Hand über die obere Kante des Zylinders gesteckt, wobei die aus den Öffnungen austretenden Luftstrahlen die Hülse geringfügig strecken und zwischen dieInnenläche der Hülse und die Außenfläche des Zylinders einen schmierfähigen Luft im einlegen. Dieser Luft im ermöglicht es, die Hülse entlang des Zylinders nach unten zu ziehen, bis sie sich an diesem in einer einwandfreien Stellung befindet. Zu diesem Zeitpunkt wird die Druckluft abgeschaltet, und die Hülse, die nun nicht mehr aufgeweitet wird, zieht sich bis zu ihrem Normaldurchmesser zusammen, bei dem sie sich schlupfmit dem Zylinder in straffer, P fester Anlage befindet.
  • Wenn der auszuführende Druckereiauftrag an der Presse beendet ist, kann der Zylinder mit der daran angebrachten Hülse auf das Montagegestell zurückgebracht werden. Nun wird abermals die Trägerhülse durch Druckluftzufuhr aufgeweitet, so daß sie von dem Zylinder abgestreift werden kann und durch eine für den nächsten Druckereiauftrag bereite Hülse ersetzt werden kann.
  • In der Bass'schen Patentschrift ist eine Hülse beschrieben, die aus einem Polyesterfilmstück in Kombination mit einem schraubenförmig gewickelten Papierband besteht. Wegen gewisser praktischer Nachteile, die mit der Verwendung von Papier einhergehen, werden solche Hülsen derzeit nicht kommerziell genutzt. Die zur Zeit in Verbindung mit Flexographie-Plattenzylindern laufend verwendeten Trägerhülsen sind zur Gänze aus Kunststoffilmmaterial hergestellt.
  • Bekannte Trägerhülsen werden aus einem rechteckigen Stück Filmmaterial gebildet, indem dessen gegenüberliegendeKanten zur Bildung eines Innenschlauches miteinander verbunden werden.
  • Dann wird ein mit einer Klebe- oder Haftschicht versehener Kunststoffstreifen zur Bildung eines ersten Wickels schraubenförmig um diesen Innenschlauch gewickelt. Um diesen ersten Wickel wird mit entgegengesetzter Gangrichtung ein zweiter schraubenförmiger Wickel eines mit einer Klebschicht versehenen Kunststoffbandes hergestellt.
  • Da zwischen den benachbarten Kanten des Innenschlauches notwendigerweise ein kleiner Zwischenraum oder Luftspalt freigelassen wird, damit ein Überlappen der Kanten vermieden wird, das zu einer ungleichmäßigen Dicke der Hülse führen würde, ist die Wand des Innenschlauches nicht gänzlich luftundurchlässig.
  • Obwohl der erste schraubenförmige Wickel um den Innenschlauch herum gewickelt ist, schließt er diesen Längsspalt in dem Innenschlauch nicht zur Gänze, da geringfügige Zwischenräume zwischen benachbarten Windungen des Wickels Leckpfade ermöglichen. Obwohl ferner die Windungen des zweiten schraubenförmigen Wickels diejenigen des ersten Wickels schneiden und die Zwischenräume zwischen den Windungen des ersten Wickels teilweise schließen, erzeugen die Zwischenräume zwischen den Windungen des zweiten Wickels wiederum Leckpfade, die, auch wenn sie sehr kleine sind, dennoch Luft durchlassen und den zwischen der Hülse und dem Plattenzylinder der erzeugten Luftfilm schwächen bzw. stören.
  • Mit den bekannten Typen von Hülsen wird durch das Vorhandensein von Leckpfaden in der Hülse die Wirksamkeit des Luftschmierfilmes etwas vermindert, der durch die aus dem Zylinder austretenden Luft strahlen erzeugt wird. Ein schlimmerer Nachteil, der sich aus diesem Lecken ergibt, besteht aber darin, daß di.e auftretenden Luftstrahlen auf das Kleb- oder Haftmittel auftreffen, das die Druckplatten an der Hülse festhält, was zur Folge hat, daß sich dar-in Blasen bilden, die die Bindung schwächen und die Platten lockern.
  • Ein weiterer Nachteil besteht bei den bekannten Hülsentypen darin, daß sie nicht einwandfrei zylindrisch sind. Da der Innenschlauch dieser Hülse aus einem rechteckigen Kunststofffilm gebildet ist, das zur Schlauchform gebogen ist, nimmt die Hülse nach Abnehmen derselben von dem Plattenzylinder eine wassertropfenartige Querschnittsform an, statt die kreisförmige Querschnittsform beizubehalten. Wegen dieser Unrundheit besteht eine Neigug der auf der Hülse montierten Druckplatte zum Abheben an der Spitze dieser Tropinform.
  • Außerdem wird das Aufziehen der Hülse auf den vollständig kreisförmigen Plattenzylinder durch die unvollkommene Zylinderform erschwert.
  • Die Anwendbarkeit bekannter Hülsen wird außerdem durch den Innenschlauch eingeschränkt, da die Trägerhülse nicht ohne weiteres in beliebigen Längen und Durchmessern hergestellt werden kann, weil ja das Hülsenmaterial des Innenschlauches in Rechtecken oder Parallelogrammen zugeschnitten werden muß, die gegebenen Maßen, Durchmesser und Länge, entsprechen müssen.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, eine verbesserte Trägerhülse zum Tragen flexibler Druckplatten zu schaffen, die in der Längsrichtung maßhaltig, in der Umfangsrichtung jedoch geringfügig dehnbar ist, so daß die Hülse sich leicht an einem Plattenzylinder anbringen bzw. von diesem abnehmen läßt, wenn der Plattenzylinder mit Löchern versehen ist, durch die zum Aufweiten der Hülse Luftstrahlen hindurchgeschickt werden können.
  • Insbesondere soll die Erfindung eine Hülse der angegebenen Gattung schaffen, die ihre kreisförmige Querschnittsform auch dann beibehält, wenn sie von dem Plattenzylinder abgenommen wird, so daß die an der Hülse montierten Druckplatten bei Lagerung ohne Abstützung von innen durch einen Zylinder unverformt bleiben und daher nach Wiederanbringung der Hülse an einem Plattenzylinder Abdrucke in gleicher Qualität liefern wie beim erstmaligen Aufziehen auf einen Zylinder.
  • Ein bedeutender Vorteil einer Hülse gemäß der Er-findung besteht darin, daß sie die zylindrische Form beibehält, was den leichten Zusammenbau fördert, da es das Aufbringen der Hülse auf die Vorderkante des Plattenzylinders zu Beginn des Aufziehens der Hülse auf diesen erleichtert.
  • Die Trägerhülse gemäß der Erfindung soll eine gegenüber Luft undurchlässige Wand aufweisen, damit Leckpfade vermieden werwerden und ein gleichmäßiger Schmierfilm aus Luft zwischen der Hülse und dem gelochten Plattenzylinder erzeugt wird.
  • Ferner soll die Erfindung eine Trägerhülse schaffen, die sich in beliebigen, den Bedürfnissen der Flexographieindustrie angepaßten Längen und Durchmessern herstellen läßt.
  • Kurz zusammengefaFt, wird diese Aufgabe durch eine Trägerhülse gelöst, die aus drei zusammenlaminierten Lagen gebildet ist, deren jede aus einem schraubenförmig gewickelten Kunststoffband gebildet ist; zwei dieser Wickel werden unter gleicher Steigung, jedoch gegeneinander phasenversetzt, gewickelt, so daß die Windungen des zweiten Wickels den Luftspalt zwischen den Windungen des ersten Wickels verdecken und diesen Spalt abdichten, und der dritte Wickel ist mit entgegengesetzter Steigung gewickelt, so daß die Windungen desselben diejenigen der benachbarten Schicht schneiden und der Hljlsenkonstruktion Festigkeit und Steifigkeit verleihen.
  • Die Erfindung schafft also eine Trägerhülse zum Tragen flexibler Druckplatten, die in der Umfangsrichtung eine begrenzte Elastizität aufweisen, so daß sie unter der Wirkung von Luftstrahlen, die aus Öffnungen in der Wand eines Plattenzylinders ausgestoßen werden, aufgeweitet wird, so daß die Anbringung der Hülse an dem Zylinder bzw. das Abnehmen derselben von diesem erleichtert wird. Die Hülse besteht aus drei zusammenlaminierten Lagen, deren jede aus einem schraubenförmigen Wickel aus einem Kunststoffband gebildet ist. Zwei Lagen dieser Hülse sind mit gleicher Steigung derart phasenversetzt gewickelt, daß die Windungen der zweiten Lage den Luftspalt zwischen den Windungen der ersten Lage überbrücken und abdichten und somit die Hülse luftundurchlässig machen. Die verbLeibende Lage ist unter einem Steigungswinkel gewickelt, der dem Steigungswinkel der beiden anderen Lagen entgegengesetzt ist, und stärkt und versteift die Konstruktion der Hülse.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform einer Trägerhülse gemäß der Erfindung; Fig. 2 veranschaulicht den ersten Arbeitsschritt bei der Herstellung dieser ersten Ausführungsform der Hülse; Fig. 3 veranschaulicht den zweiten Arbeitsschritt bei der Herstellung dieser Hülse; Fig. 4 veranschaulicht den dritten und abschließenden Arbeitsschritt bei der Bildung dieser Hülse; Fig. 5 ist eine perspektivische Darstellung einer zweiten Ausführungsform einer Trägerhülse gemäß der Erfindung; Fig. 6 veranschaulicht den ersten Arbeitsschritt bei der Herstellung der zweiten Ausführungsform der Hülse; Fig. 7 veranschaulicht den zweiten Arbeitsschritt bei der Herstellung dieser Hülse; und Fig. 8 veranschauloht den dritten und letzten Arbeitsschritt bei der Herstellung dieser Hülse.
  • Die übliche Technik bei der Flexographie besteht, wie bereits angedeutet, darin, daß die Gummidruckplatten direkt an den Plattenzylinder angeklebt werden. Dies erfolgt mittels eines "zweiseitigen" (double-faced) Klebstoffes, dessen eine Seite an der Zylinderfläche,dessen andere Seite an der Basis der Druckplatten angreift. Bei Verwendung einer Trägerhülse gemäß der Erfindung werden die Druckplatten mittels eines zweisitigen Kle-bers an der Hülse befestigt, und der so gebildete Bausatz wird auf den Plattenzylinder aufgezogen und daran unter Reibung schlupfend gehalten.
  • Im allgemeinen ist es wichtig, daß die Dicke der Trägerhülse einen annehmbaren Kompromiss zwischen den Forderungen nach einer baulichen Steifigkeit, die ausreicht, um die Hülse im nicht-abgestützten (d.h. vom Plattenzylinder abgenommenen) Zustand bei Transport und gerung in ihrer Form zu halten, und nach hinreichend genügender Dicke zur Befriedigung der Anforderungen des Benutzers hinsichtlich der Plattendicke darstellt. Je dicker nämlich die Hülse ist, um so größer sind zwar deren Festigkeit und Steifigkeit, um so schwieriger wird es jedoch, die Hülse aufzuweiten. Außerdem können bei übermäßiger Dicke der Hülse die Druckplatten auf eine unvertretbare Höhe gehoben werden.
  • In der flexographischen Industrie ist die normale Gesamtdicke oder -höhe der Flexographieplatten ca. 3,125 mm (0,125") . Dieser Wert ist die Summe aus der Dicke der Gummiplatte von ca. 2,625 mm (0,105") und der Dicke der Kleberschicht von ca. 0,5 mm (0,020").
  • Plattenzylinder aus Metall werden im Durchmesser um das Doppelte der gesamten Dicke der Druckplatte kleiner als der erforderliche Druckdurchmesser ausgeführt. Soll also eine Hülse mit vorhandenen Zylindern und genormten flexiblen Druckplatten verwendet werden und sollenlzugl«ch die üblichen Parameter beibehalten werden,so muß die Dicke des zweiseitigen Klebers halbiert werden. Durch Verminderung der Schichtdicke des Klebers auf 0,25 mm (0,01") bleiben 0,25mm (0,01") für die Dicke der Trägerhülse verfügbar. In manchen Fällen, in denen nicht der druckende Durchmesser entscheidend ist, kann die bestehende Dicke des zweiseitigen Klebers beibehalten und der druckende Durchmesser um die doppelte Dicke der Trägerhülse vergrößert werden.
  • Eine Hülse gemäß der Erfindung ist aus drei zusammenlaminierten Lagen aufgebaut, deren jede aus einem schraubenförmigen Wickel auf einem dünnen Band aus einem Kunststoffilmmaterial mit den gewünschten chemischen und physikalischen Eigenschaften gebildet ist. Der bevorzugte Typ eines Filmmaterials ist Polyesterharz, da dieses Material flexibel ist und sich durch hohe mechanische Festigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Korrosion sowie Chemikalien und Lösungsmittel auszeichnet und genügend dehnbar ist, um die begrenzte Dehnung der Hülse in der Umfangsrichtung unter dem Innendruck der Luft zu gestatten. Die Erfindung ist jedoch nicht auf Hülsen aus Polyesterband beschränkt, sondern kann beispielsweise aus Polyvinylchlorid oder Polyvinylacetat hergestellt sein.
  • Zum Laminieren der drei Lagen sind zweider Bänder für die Bildung schraubenförmiger Wickel an der einen Seite mit Kleber beschichtet, so daß die Lagen beim Übereinanderwickeln haftend miteinander verbunden werden. Die Dicke des Filmmaterials ist derart, daß die resultierende Gesamtdicke der Hülse ca. 0,25 bis 0,375 mm(0,010 bis 0,014") beträgt.
  • Bei der Herstellung der Trägerhülse wird ein drehbarer Formdorn verwendet, dessen Durchmesser gleich ist dem des Plattenzylinders, für den die Hülse bestimmt ist, und der mit Löchern zum Durchlassen von Luftstrahlen bei Beaufschlagung des Innenraumes des Domes mit Druck versehen ist. Mit diesem Formdorn wirkt ein Bandabgabemechanismus zusammen, der auf einem Wagen montiert ist, der mittels einer umlaufenden Spindel in einer zur Längsachse des Formdornes parallelen Bahn angetrieben ist.
  • Das Band wird auf dem Formdorn schraubenförmig mit einer Steigung gewickelt, die gleich der Bandbreite zuzüglich des Spaltes zwischen aufeinanderfolgenden Schraubenwindungen ist. Die Spindel (oder ein sonstiger Antriebsmechanismus) muß daher den Bandabgabemechanismus bei jeder Dornumdrehung um einen Abstand entlang der Achse des Dornes transportieren, der gleich der Ganghöhe des Bandes ist.
  • Der Tangens des Steigungswinkels, die den "Abgabewinkel" der Ausrichtung des Bandabgabemechanismus in bezug auf die Achse des Formdornes darstellt, ist gleich der Ganghöhe des Bandes geteilt durch den Dornumfang. Dabei ist es wichtig, den Luftspalt zwischen den aufeinanderfolgenden Windungen des Wickels im Vergleich zur Bandbreite gering zu halten, eine Überlappung der Windungen jedoch zu vermeiden.
  • Wie bereits bemerkt, sind zwi der drei Wickelbänder an der einen Seite mit kleber beschichtet."Die erste auf den Formdorn aufgewickelte Lage wird mit der kleberbeschichteten Seite nach außen aufgewickelt, so daß das Band an dem Formdorn nicht anklebt. Die zweite Lage, die über der ersten aufgewickelt wird, weist keine Kleberbeschichtung auf und haftet an der darunterliegenden Schicht durch die Kleberbeschichtung der letzteren an.
  • Die dritte Lage weist wieder eine Kleberbeschichtung auf und wird über der zweiten Lage oder Zwischenlage mit der kleberbeschichteten Seite einwärts aufgewickelt und haftet daher an der Außenfläche der zweiten Lage an.
  • Statt kleberbeschichtete Bänder zu verwenden, könnte man natürlich an dem Band des innersten Wickels nach Aufbringen desselben auf den Dorn und vor dem Aufwickeln des zweiten Bandes eine Kleberschicht anbringen, und mit der außenliegenden Fläche des Zwischenwickels könnte man ebenso verfahren, bevor das dritte Band darübergewickelt wird.
  • Erste Ausführungsform: Rei-henfolge und Richtung des Aufbringens der drei Bandlagen sind auf zwei Arten möglich.
  • Das erste Verfahren der Anbringung führt zu einer Hülse (erste Ausführungsform) mit der Ausbildung gemäß Fig. 1, nach der die Hülse eine erste oder innerste Lage 10, eine zweite oder Zwischenlage 11 und eine dritte oder äußerste Lage 12 aufweist.
  • Arbeitsschritt I: Zur Erzeugung einer Hülse dieser Ausbildung wird das erste Band 10, wie in Fig. 2 gezeigt, auf einen Formdorn 13, am linken Dornende beginnend und nach rechts fortschreitend recht sgängig gewickelt.
  • Arbeitsschritt II: Bei Bildung der zweiten Lage (Fig. 3) wird abermals am linken Ende des Dornes 13 begonnen. Jedoch rechtswird diesmal bei gleicher Steigung des gängigen Wickels wie bei der ersten Lage 10 der Beginn der zweiten Wendel gegenüber der ersten um die halbe Ganghöhe verschoben, so daß die Windungen der zweiten Lage gegenüber denen der ersten Lage phasenverschoben sind.
  • Dank dieser Phasenverschiebung bedecken die Windungen der zweiten Lage 11 den Luftspalt G1 zwischen den Windungen der ersten Lage 10 und dichten diesen Spalt, so daß die Hülse luftundurchlässig wird. Der Luftspalt G2 der zweiten Lage 11 ist dabei durch die Windungen der darunterliegenden Lage dicht verschlossen, und ein Lecken durch diesen Spalt ist ausgeschlossen.
  • Arbeitsschritt III: Bei Ausbildung der dritten oder äußersten Lage 12 wird am rechten Ende des Formdornes 13 begonnen und mit gleicher Steigung, jedoch entgegengesetzter Gangrichtung als bei den darunterliegenden Schichten gewickelt.Dies hat zur Folge, daß die Windungen der dritten Lage 12 diejenigen der zweiten Lage 11 schneiden, wodurch die Hülsenkonstruktion gefestigt und versteift wird.
  • Die Enden der in den Arbeitsschritten I, II und III hergestellten dreilagigen Hülse werden dann beschnitten, und dann wird der Innenraum des mit Löchern versehenen Formdornes mit Druck beaufschlagt, so daß die Hülse aufgeweitet wird und sich von dem Dorn abziehen läßt. Bei der Herstellung der Hülsen besteht natürlich die Möglichkeit, als Formdorn einen vorhandenen, mit Öffnungen versehenen Plattenzylinder zu verwenden.
  • Zweite Ausführungsform: Die zweite Ausführungsform der Hülse ist in Fig. 5 veranschaulicht. Die innerste Lage 14 dieser Hülse (Fig. 6) ist in der gleichen Weise wie die innerste Lage 10 der ersten Ausführungsform, also gemäß Arbeitsschritt 1, gewickelt. Die Zwischenlage 15 (Fig. 7) ist in der gleichen Weise wie die äußerste Lage 12 der ersten Ausführungsform, also gemäß Arbeitsschritt III, gewickelt. Bei der zweiten Aus fürhungs form schneiden also die Windungen der Zwischenlage 15 die Windungen der ersten Lage 14 und schließen den Luftspalt derselben nicht.
  • Die äußerste Lage 16 (Fig. 8) ist, vom rechten Ende des Formdornes beginnend, über der Zwischenlage 15 gewickelt, jedoch ist der Anfang des dritten Wickels gegenüber dem Anfang des zweiten Wickels um eine halbe Ganghöhe verschoben. Das dritte oder äußerste Band ist, wie die Zwischenlage 15, linksgängig gewickelt. Auf diese Weise liegen also die Windungen des dritten Wickels über den Spalten zwischen den Windungen des darunterliegenden zweiten Wickels und dichten die rautenförmigen Schnittstellen der Spalte des ersten und des zweiten Wickels und verhindern das Lecken der Luft.
  • Obwohl nur bevorzugte Ausführungeformen einer Trägerhülse für Plattenzylinder beschrieben und dargestellt wurden, erkennt der Fachmann die Möglichkeit mannigfaltiger Änderungen und Abwandlungen ohne Abweichen vom Erfindungsgedanken.
  • Patentansprüche

Claims (4)

  1. Patentansprüche fE 1. Trägerhülse mit kreisförmiger Querschnittsform zum Tragen flexibler Druckplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse ene vorherbestimmte Länge sowie eine begrenzte Elastizität in der Umfangsrichtung hat, so daß sie auf einen Plattenzylinder aufziehbar bzw. von diesem abziehbar ist, der mit Öffnungen versehen ist, durch die Luftstrahlen zum Aufweiten der Hülse hindurchführbar sind; daß die Hülse aus drei zusammenlaminierten Lagen aufgebaut ist, deren jede als schraubenförmiger Wickel aus einem flexiblen Band gebildet ist, dessen Windungen durch einen Luft spalt voneinander getrennt sind, die Bänder aus einem hoch-festen, chemisch inerten, dünnen Kunststoffilmmaterial gebildet sind, das genügend dehnbar ist, um eine begrenzte Dehnung der Hülse in der Umfangsrichtung unter dem Luftdruck zu gestatten,daß zwei dieser schraubenförmigen Wickel mit gleicher Steigung, jedoch gegeneinander phasenverschoben, gewickelt sind, so daß der Spalt des einen Wickels von den Windungen des anderen Wickels überdeckt ist und die Hülse luftundurchlässig ist, daß der verbleibende Wickel mit gleicher Steigung, jedoch entgegengesizter Gangrichtung wie die beiden anderen Wickel gewickelt ist, so daß seine Windungen die der beiden anderen Wickel schneiden und die Hülse festigen und versteifen, daß die Kunstsifffilmbänder solche Dicken haben, daß eine resultierende Gesamtdicke der Hülse 3 bis 3,75mm (0,12 bis 0,14") beträgt, und daß die Verbindung dieser Bänder zu einem Laminat durch einen Kleberüberzug an der Innenfläche der äußersten Lage sowie einem Kleberüberzug an der Außenfläche der innersten Lage derart herbeigeführt ist, daß die innerste Lage haftend mit der Zwischenlage verbunden ihrerseits mit der äußersten Lage verbunden ist.
  2. 2. Hülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bänder aus Polyesterfilmmaterial hergestellt sind.
  3. 3. Hülse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei schraubenförmigen Wickel gleicher Gangrichtung die innerste und die mittlere Lage der Hülse bilden und die verbleibende Lage die äußerste ist.
  4. 4. Hülse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daes die zwei schraubenförmigen Wickel gleicher Gangrichtung die Zwischenlage und äußerste Lage der Hülse bilden und die verbleibende Lage die innerste Lage ist.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2000064675A1 (de) * 1999-04-23 2000-11-02 Saueressig Gmbh & Co. Dehnschicht aus kompressiblem material

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DE2620549C2 (de) 1985-10-24

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