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DE2618753A1 - Getriebe - Google Patents

Getriebe

Info

Publication number
DE2618753A1
DE2618753A1 DE19762618753 DE2618753A DE2618753A1 DE 2618753 A1 DE2618753 A1 DE 2618753A1 DE 19762618753 DE19762618753 DE 19762618753 DE 2618753 A DE2618753 A DE 2618753A DE 2618753 A1 DE2618753 A1 DE 2618753A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
actuator
gears
housing
pinions
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19762618753
Other languages
English (en)
Inventor
Jun Edward J Goscekski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eaton Corp
Original Assignee
Eaton Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eaton Corp filed Critical Eaton Corp
Publication of DE2618753A1 publication Critical patent/DE2618753A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H48/00Differential gearings
    • F16H48/20Arrangements for suppressing or influencing the differential action, e.g. locking devices
    • F16H48/22Arrangements for suppressing or influencing the differential action, e.g. locking devices using friction clutches or brakes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K17/00Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
    • B60K17/34Arrangement or mounting of transmissions in vehicles for driving both front and rear wheels, e.g. four wheel drive vehicles
    • B60K17/344Arrangement or mounting of transmissions in vehicles for driving both front and rear wheels, e.g. four wheel drive vehicles having a transfer gear
    • B60K17/346Arrangement or mounting of transmissions in vehicles for driving both front and rear wheels, e.g. four wheel drive vehicles having a transfer gear the transfer gear being a differential gear
    • B60K17/3462Arrangement or mounting of transmissions in vehicles for driving both front and rear wheels, e.g. four wheel drive vehicles having a transfer gear the transfer gear being a differential gear with means for changing distribution of torque between front and rear wheels
    • B60K17/3465Arrangement or mounting of transmissions in vehicles for driving both front and rear wheels, e.g. four wheel drive vehicles having a transfer gear the transfer gear being a differential gear with means for changing distribution of torque between front and rear wheels self-actuated means, e.g. differential locked automatically by difference of speed
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H48/00Differential gearings
    • F16H48/06Differential gearings with gears having orbital motion
    • F16H48/08Differential gearings with gears having orbital motion comprising bevel gears
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
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    • F16H48/20Arrangements for suppressing or influencing the differential action, e.g. locking devices
    • F16H48/24Arrangements for suppressing or influencing the differential action, e.g. locking devices using positive clutches or brakes

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  • Motor Power Transmission Devices (AREA)

Description

EATON CORPORATION, Cleveland, Ohio 44114, U.S.A.
Getriebe
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf ein Differentialgetriebe der Nebengetriebe-Bauart und insbesondere auf Getriebe, welche Mittel aufweisen, um das Differential dann zu verriegeln, wenn ein vorbestimmtes Ausmaß an Differenzbildung auftritt, wobei sich die Erfindung ferner auf den Aufbau von Hauptvorgelegen für Fahrzeuge mit Vierradantrieb bezieht, welche derartige Differentialgetriebe verwenden.
Differentialgetriebe der Nebengetriebe-Bauart sind bekannt; es sei beispielsweise auf U.S. Patent 2 932 218 verwiesen. Sie weisen im allgemeinen ein Paar von Nebenzahnrädern sowie eines oder mehrere Ritzel auf, die drehbar in einem Gehäuse angeordnet sind, an welchem Lagermittel befestigt sind, um die Ritzel zu tragen. Ferner ist die Verwendung von Differentialen der Nebengetriebe- oder Nebenzahnrad-Bauart in Vierradantriebs-Hauptvorgelegen bekannt, und ebenfalls auch das Vorsehen von Mitteln zur Feststellung des Auftretens
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einer vorbestimmten Größe der Differenzbildung mit darauffolgender Verhinderung einer weiteren Differenzbildungswirkung. Beispiele für diese Maßnahmen können dem U.S.Patent 3 811 341 des Anmelders entnommen werden. Obwohl diese bekannten verriegelnden Differentiale im allgemeinen zufriedenstellend arbeiten, so weisen sie doch bestimmte Nachteile auf.
Als erstes ist darauf hinzuweisen, daß die Kapazität der in den Verriegelungsvorrichtungen verwendeten Kupplungen relativ hoch sein muß, da sie die Last zwischen dem Eingang und einem der Ausgänge führen. Ferner wurde festgestellt, daß die zum Abfühlen des Auftretens der Differenzbildung bei den bekannten Vorrichtungen verwendeten Mittel in kritischer Weise auf Änderungen hinsichtlich der Toleranzen, der Reibungskräfte und der Trägheiten sich bewegender Teile ansprechen. Ferner macht die Notwendigkeit des Vorsehens eines gesonderten Ritzelgehäuses und eines gesonderten Ritzeltraggebildes diese Differentialgetriebe zu einem verhältnismäßig teuren Element in Fahrzeugantrieben. Wenn die Verriegelungsdifferentiale des Standes der Technik im Rahmen eines Hauptvorgeleges verwendet werden, so sind sie gemessen längs der Achse der Antriebslinie darüber hinaus lang, da die Nebenzahnräder in dieser Umgebung mit Abstand axial längs der Antriebslinienachse angeordnet sind und das Vorderachsenleistungs-Abgriffglied außerhalb des zugehörigen Nebenzahnrads angeordnet ist.
Die vorliegende Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, ein verriegelndes Differentialgetriebe der Nebenzahnrad-Bauart vorzusehen, welches eine verminderte Kapazität der Verriegelungskupplung erforderlich macht. Ferner bezweckt die Erfindung, ein Verriegelungs-Differentialgetriebe der Seitenzahnrad-Bauart vorzusehen, dessen Abfühlmittel eine hohe Signalkraft, verglichen mit Vorrichtungen gemäß dem Stand der Technik, erzeugen. Ferner bezweckt die Erfindung, ein Verriegelungs-Differentialgetriebe der Seitenzahnrad-Bauart vorzusehen, welches eine verminderte Anzahl von Teilen aufweist. Ferner sieht die Erfindung eine Zwischenachsen-Differentialantrieb svorrichtung vor, die eine verminderte Länge, gemessen längs der Fahrzeug-
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achse, aufweist.
Gemäß einem Merkmal der vorliegenden Erfindung ist das Verriegelungselement eines Differentialgetriebes der Nebenzahnrad-Bauart arbeitsmäßig zwischen den Nebenzahnrädern geführt. Diese Anordnung vermindert die erforderliche Kapazität des Verriegelungselementes um die Hälfte gegenüber den Vorrichtungen gemäß dem Stand der Technik, da das erforderliche Verriegelungsdrehmoment dasjenige ist, das als eine Differenz zwischen den beiden Ausgangsgrößen des Differentials entsteht, und nicht die Differenz zwischen dem Eingang und dem einen Ausgang.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Mittel zum Abfühlen des Auftretens der Differentialbildung zur Betätigung des Verriegelungsglieds von einem der Nebenzahnräder getragen und nehmen ein Drehsignal vom anderen ab. Verglichen mit dem Stand der Technik, ergibt diese Anordnung eine Verdopplung des Geschwindigkeitssignals für die Abfühlmittel und einen sich daraus ergebenden Anstieg der Betätigungskraft, was die kritische Empfindlichkeit gegenüber Änderungen hinsichtlich Toleranzen, Reibungskräften und Trägheiten beweglicher Teile eliminiert. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ein Nebenzahnrad mit einer ringförmigen Erweiterung ausgestattet, die als ein Gehäuse für die Ritzelzahnräder der Vorrichtung dient. Die Anordnung reduziert sowohl die im Differential erforderlichen Teile und vermindert auch die Gesamtlänge, gemessen entlang der Fahrzeugantriebslinie. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sieht die ringförmige Erweiterung eine Lageroberfläche für die Ritzel des Differentials vor, auf welche Weise die erforderliche Teilezahl weiter vermindert wird.
Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich insbesondere aus den Ansprüchen, sowie aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung; in der Zeichnung zeigt:
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Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Getriebekette für ein Fahrzeug mit Vierradantrieb, welches ein erfindungsgemäßes Differentialgetriebe verwendet;
Fig. 2 einen Teilschnitt durch das erfindungsgemäße Differentialgetriebe .
Die in Fig. 1 perspektivisch dargestellte Antriebskette umfaßt einen Verbrennungsmotor 4, eine Transmission 11 und ein Differentialgetriebe in der Form eines Hauptvorgeleges 10/ welches Leistung durch eine hintere Antriebswelle 13 an eine Hinterachsanordnung 6 und über eine vordere Antriebswelle 15 zu einer Vorderachsenanordnung 8 überträgt.
In Fig. 2 ist das Vorgelege 10 dargestellt und weist ein vorderes Gehäuse 12, ein Zwischengehäuse 14 und ein hinteres Gehäuse 16 auf.
Vom Vordergehäuse 12 ist nur ein Teil dargestellt, der Bauteile enthält, welche die Übertragung der Leistung von der Fahrzeugtransmission 11 an eine Eingangswelle 18 bewirken.
Das Zwischengehäuse 14 umschließt einen verriegelnden oder Sperr-Differentxalgetriebesatz 20 der Nebenzahnrad-Bauart, mit dem ein Abtriebszahnrad 22 getragen ist, durch welches Leistung für die Frontantriebswelle 15 des Fahrzeugs abgenommen wird.
Das hintere Gehäuse 16 trägt eine Abtriebswelle 24, die durch den Getriebesatz 20 angetrieben wird, um die Leistung für die hinteren Räder des Fahrzeugs vorzusehen.
Es sei nunmehr zur Betrachtung des vorderen Gehäuses 12 und des bevorzugten Ausführungsbeispiel im einzelnen zurückgekehrt. Die Eingangs- oder Antriebswelle 18 ist als eine abgestufte Welle dargestellt, deren radiale Hauptlast teilweise durch ein Anti-Reibungslager 26 getragen ist, welches axial auf der Welle 18 durch Schnappringe 28 oder dgl. ge-
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haltert ist und an Schultern in einem Lagergehäuse 30 sitzt/ welches an seinem Platz zwischen dem vorderen Gehäuse 12 und dem Zwischengehäuse 14 gehalten ist. Anti-Reibungslager 32 und 34 sorgen für eine radiale Halterung des Differentials 20 und der Abtriebswelle 24 und gestatten eine weiter unten zu beschreibende Relativdrehung.
Der Getriebesatz 20 umfaßt - vgl. die Zeichnung - erste und zweite Nebenzahnräder 36 und 38, eine Vielzahl von Ritzelzahnrädern 40, deren jedes drehbar auf einer Ritzelwelle 42 gelagert ist, und eine im ganzen bei 44 dargestellte Verriegelungsvorrichtung .
Die Ritzelwellen 42 sind gemäß der Zeichnung an der Eingangswelle durch eine Nutverbindung 46 an einem Nabenteil 48 befestigt, der die Ritzelwellen 42 in bekannter Weise umfangsmäßig verbindet, wobei dieser Aufbau üblicherweise als eine Spider- oder Kreuzkonstruktion bezeichnet wird. Die Ritzelzahnräder 40 stehen in Eingriff mit den Nebenζahnrädern 36 und 38.
Das erste Nebenzahnrad 36 wird von der Eingangswelle 18 am Lager 32 getragen und ist am Vorderrad-Antriebszahnrad 22 durch Verzahnungen oder dgl. bei 50 befestigt. Das Zahnrad trägt seinerseits einen Teil der Verriegelungsvorrichtung 44 in einer noch zu beschreibenden Weise. Das Zahnrad 22 bildet ebenfalls eine gehärte Lageroberfläche 23 für die Ritzel 40.
Das zweite Nebenzahnrad 38 ist durch eine Nutverbindung 52 an der Abtriebswelle 24 befestigt dargestellt. Es ist ebenfalls mit einem Teil der Verriegelungsvorrichtung 44 verbunden.
Die Verriegelungsvorrichtung 44 umfaßt Bauteile, die im wesentlichen identisch zu denjenigen des U.S. Patents 3 811 sind. Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind diese Bauteile in einem Verriegelungsgehäuse 54 enthalten, welches eine Mittelöffnung aufweist, um die Bauteile aufzunehmen, und
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welches am Zahnrad 22 durch mit Gewinde versehene Befestigungsvorrichtungen 56 befestigt ist, die sich durch örtliche Vorsprünge 58 durch die Rückfläche 60 des Zahnrades 22 erstrecken, Eine Feder 62 sitzt auf einer Unterlegscheibe 63 und drückt ein Nockenglied 64 gegen das zweite Nebenzahnrad 38/ dessen hintere Stirnseite eine bei 69 angedeutete Eingreif-Nockenoberfläche aufweist.
Die äußere Umfangsoberfläche des Nockenglieds 64 besitzt
Zähne 66, die mit Zähnen 67 eines Gewichts 68 in Eingriff
stehen, welches drehbar auf dem Zahnrad 22 getragen ist, und zwar durch Befestigung des Gewichtes 68 mit geeigneten Lagergliedern 70 für eine Schwingung um einen Stift 72, der zwischen dem Zahnrad 22 und dem Verriegelungsgehäuse 54 getragen ist, und zwar getrennt davon durch ein Abstandsstück 55. Dieser Zahneingriff ist am besten in Fig. 2 des U.S. Patentes
3 811 341 dargestellt. Zwischen dem Nockenglied 64 und dem
Gehäuse 54 ist in eine im U.S. Patent 3 811 341 beschriebenen Weise eine Scheibenpackungs-Reibungskupplung 65 angeordnet.
Das hintere Gehäuse 16 umfaßt einen Frontwandteil 74, einen sich nach hinten erstreckenden Nabenteil 76, einen hinteren Lagergehäuseteil 78 und einen Schmierhohlraum 8O, der zwischen den vorderen und hinteren Teilen gebildet ist. Ein Belüftungsstopfen 82 verbindet den Hohlraum 80 mit der Atmosphäre, um den Betrieb über einen ausgedehnten Temperaturbereich hinweg zu gestatten.
Die Abtriebswelle 24 wird durch Lager 84 und 86 getragen,
die im Nabenteil 76 bzw. dem hinteren Lagergehäuse 78 untergebracht sind. Ein Joch 88 ist durch eine Keilverbindung
auf der Welle 24 angeordnet und wird in Axialrichtung durch eine geeignete Befestigungsvorrichtung 90 festgehalten. An
die hintere Antriebsachse wird Leistung durch das Joch 88
übertragen, welches ferner einen Nabenteil 92 aufweist, der eine Laufoberfläche für eine Wellendichtung 94 bildet, die
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ebenfalls im hinteren Gehäuseteil 78 getragen ist.
Ein Kragen 96 mit einem darauf angeordneten Geschwindigkeitsmesser-Gewinde 98 ist ebenfalls durch eine Nutverbindung mit der Abtriebswelle 24 verbunden, um ein Signal für das (nicht gezeigte) Fahrzeug-Geschwindigkeitsmeßgerät zu erzeugen.
Die Abtriebswelle 24 weist ferner ein mit Gewinde versehenes Teil 100 auf, welches sich mit dem hinteren Ende des Nabenteils 76 in Ausrichtung benachbart und in Verbindung mit dem Schmierhohlraum 80 befindet, und wobei sich Schmierkanäle von dort aus erstrecken und mit ähnlichen Kanälen 104 in der Eingangswelle 18 in Verbindung stehen. Durch dieses Netzwerk wird Schmierströmungsmittel den Lagern der beschriebenen Vorrichtung zugeführt.
Es sei nunmehr die Arbeitsweise des bevorzugten Ausführungsbeispiels beschrieben. Während des normalen Fahrzeugbetriebs tritt keine Differenzbildung dann auf, wenn die Belastung der vorderen und. hinteren Räder gleich ist; das Drehmoment wird in diesem Fall zwischen den beiden Antriebsachsen durch den Getriebesatz 2O in der folgenden Weise aufgespalten: Leistung von der Fahrzeugtransmission wird durch die Eingangswelle 18 aufgenommen, welche die Ritzel 40 trägt. Die Ritzel 40 treiben ihrerseits die Nebenzahnräder 36 und 38 an und dadurch auch das Abtriebszahnrad 22 und die Abtriebswelle 24, mit der die NebenZahnräder 36 bzw. 38 befestigt sind. Nicht ausgeglichene Kräfte, die während der Differenzbildung oder Differentiation auf den Ritzeln 40 vorherrschender sind, werden durch die gehärtete Lageroberfläche 23 im Abtriebszahnrad 22 aufgenommen. Während die Belastungen an den beiden Abtriebselementen 22 und 24 einander entsprechen, sind die Eingriffsoberflächen des Nockenglieds 64 und des zweiten Nebenzahnrads 38 vollständig im Eingriff, wie dies am besten in Fig. des U.S. Patents 3 811 341 beschrieben ist, so daß sich die Elemente der Scheibenpackung frei drehen können und keine. Schwingung des gezahnten Gewichts 68 erfolgt, da keine Relativ-
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bewegung zwischen diesem und dem Nockenglied 64 vorliegt.
Wenn eine Lastdifferenz vorhanden ist und eine resultierende Differenz in der Drehzahl zwischen den Nebenzahnrädern 36 und 38 auftritt, so wird das sich mit dem Zahnrad 22 und dem ersten Nebenzahnrad 36 drehende Gewicht 68 veranlaßt, um den Stift 72 zu schwingen, und zwar durch die Wechselwirkung der Zähne 67 des Gewichts 68 und der Zähne 66, die auf dem Nockenglied 64 ausgebildet sind. Diese Wechselwirkung kann man am besten der Fig. 2 des U.S. Patentes 3 811 341 entnehmen. Ein Verzögerungsdrehmoment proportional zum Quadrat der Geschwindigkeit der Schwingung des Gewichtsgliedes 68, diese Geschwindigkeit wird im bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gegenüber dem U.S. Patent 3 811 341 verdoppelt, wird zum Nockenglied 64 übertragen. Dieses Verzögerungsdrehmoment drückt die Eingriffsoberflächen des zweiten Nebenzahnrads 38 und des Nockenglieds 64 in den in Fig. 4 des U.S. Patent 3 811 341 gezeigten Zustand. Dies bewirkt eine Axialverschiebung des Nockengliedes 64 in der Zeichnung nach rechts, um die Scheibenpackung zu betätigen, was eine Verriegelung zwischen den Nebenζahnrädern 36 und 38 zur Verhinderung einer weiteren Differenzbildung bewirkt. Es sei wiederum bemerkt, daß diese-Verriegelung gemäß der vorliegenden Erfindung mit der Absorption von nur der Hälfte des Drehmoments durch die Kupplung bewirkt wird, verglichen mit Vorrichtungen gemäß dem Stand der Technik, die eine Verriegelung zwischen einem Nebenzahnrad und einem Gehäuse bewirken..
Es sei bemerkt, daß die vorliegende Erfindung auch in anderen Differentialgetriebevorrichtungen der Nebenzahnrad-BauarL verwendet werden kann.
An Stelle des Ausdrucks Nebenzahnrad kann auch der Ausdruck Seitenzahnrad gesetzt werden.
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Claims (17)

  1. Ansprüche
    rl J Zwischenachsen-Differentialgetriebevorrichtung der Nebenzahnrad-Bauart mit einem Paar von Nebenζahnrädern, einem oder 'mehreren Ritzeln, ersten und zweiten Drehausgangsmitteln, die koaxial mit den Nebenzahnrädern'getragen sind, und wobei Mittel zur Verzögerung der Differenzbildung vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Ausgangsmittel ein ringförmiges Leistungsabgriffglied (22) aufweist, welches fest an einem Nebenzahnrad befestigt ist und sich axial von der einen Seite des Nebenzahnrads aus zur anderen erstreckt und einen zentralen Hohlraum zur Unterbringung der Ritzel bildet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale Hohlraum eine Innenumfangslageroberflache bildet, um die nach aussen gerichtete Radialbewegung der Ritzel einzuschränken.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsmittel ein Scheibenpackungs-Kupplungsglied (20) aufweisen, welches antriebsmäßig das Ringglied mit dem anderen Nebenzahnrad verbindet.
  4. 4. Differentialgetriebevorrichtung der Nebenzahnrad-Bauart mit ersten und zweiten Nebenζahnrädern, einem oder mehreren Ritzeln, sowie Mitteln zum Abfühlen des Auftretens einer vorbestimmten Differenzbildungsgröße, worauf ein Verriegelungsglied betätigt wird, um die weitere Differentialbildungswirkung zu verhindern, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Abfühl- und Betätigungsmittel drehbar mit dem ersten Nebenzahnrad getragen sind und arbeitsmäßig mit dem zweiten Nebenzahnrad in Eingriff stehen, wodurch man ein Drehsignal analog dem Auftreten einer Differentialwirkung erhält.
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  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Abfühlen und Betätigen ein Gewicht (44) sind, welches für eine Sehwingbewegung auf einer Achse angeordnet ist, die radial gegenüber der Drehachse der Nebenzahnräder angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsglied ein Scheibenpackungskupplungsglied (20) aufweist, welches betätigbar ist, um antreibend die ersten und zweiten Nebenzahnräder zu verbinden.
  7. 7. Differentialgetriebevorrichtung der Bauart mit Nebenzahnrädern mit ersten und zweiten Nebenzahnrädern und einem oder mehreren Zahnradritzeln, gekennzeichnet durch das Vorsehen einer ringförmigen Erweiterung auf einem Nebenzahnrad zum gehäuseartigen Unterbringen der Ritzel.
  8. 8. Vorrichtung nach-Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Erweiterung eine Innenumfangslageroberflache aufweist, wodurch die nach aussen gerichtete Radialbewegung der Ritzel während der Differentiation eingeschränkt ist.
  9. 9. Zwischenachsen-Differentialgetriebevorrichtung der Seitenzahnrad-Bauart mit ersten und zweiten Seitenzahnrädern, einem oder mehreren Ritzeln, ersten und zweiten Drehabgabemitteln, die koaxial zur Drehung mit den Seitenzahnrädern getragen sind, und wobei Mittel zum Abfühlen des Auftretens einer vorbestimmten Größe der Differenzbildung vorgesehen sind, um daraufhin ein Verriegelungsglied zu betätigen, um die weitere Differenzbildung zu verhindern, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Ausgangsmittel fest an dem ersten Seitenzahnrad befestigt sind und sich ringförmig demgegenüber erstrecken, um ein Gehäuse für die Ritzel zu bilden.
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  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9/ dadurch gekennzeichnet , daß die ringförmige Erweiterung eine Innenumfangslageroberflache aufweist, wodurch die nach aussen gerichtete Radialbewegung der Ritzel während der Differentiation eingeschränkt wird.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfühl- und Betätigungsinittel zur Drehung mit den ersten Ausgangsmitteln getragen sind und arbeitsmäßig mit den zweiten Seitenzahnrädern in Eingriff stehen, wodurch ein Drehsignal erhalten wird, welches analog zum Auftreten der Differentialwirkung ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfühl- und Betätigungsmittel ein Gewicht sind, welches für eine Schwingbewegung um eine Achse angeordnet ist, die radial gegenüber der Drehachse der ersten und zweiten Ausgangsmittel versetzt angeordnet ist.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsglied ein Scheibenpackungskupplungsglied umfaßt, welches eine Antriebsverbindung der ersten Ausgangsmittel und des zweiten Seitenzahnrads bewirkt.
  14. 14. Zwischenachsen-Differentialgetriebevorrichtung der Seitenzahnrad-Bauart mit zwei Seitenzahnrädern, einem oder mehreren Ritzeln und Mitteln zum Obertragen der Leistung zu den vorderen und hinteren Achsen eines Fahrzeugs mit Vierradantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Übertragen der Leistung zur Vorderachse ein gezahntes Antriebsglied umfassen, welches zur Drehung mit einem der SeitenZahnräder getragen ist und sich ringförmit von dort aus zum anderen Seitenzahnrad erstreckt, um ein Gehäuse für die Ritzel vorzusehen.
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  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsglied eine Innenumfangslageroberflache aufweist, die mit einer Aussenumfangsoberfläche der Ritzel eine Grenzfläche bildet.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch ein ringförmiges Betätigungsglied, welches Nockenoberflächen aufweist, die auf dessen ringförmiger Endstirnfläche ausgebildet sind, und zwar gegenüber dem anderen Seitenzahnrad, um antriebsmäßig mit komplementären Nockenoberflächen in Eingriff zu kommen, die auf dem erwähnten anderen Seitenzahnrad definiert sind, und wobei das Betätigungsglied eine gezahnte radial aussenliegende Oberfläche aufweist, ein ringförmiges Gehäuse, welches für eine Drehung mit dem Antriebsglied getragen ist, um das Betätigungsglied axial zurückzuhalten, und wobei das Betätigungsglied axial beweglich infolge der Verzögerung der Drehung des Betätigungsgliedes bezüglich des erwähnten anderen Seitenζahnrads ist, und zwar aus einer ersten Stellung, wo die Nockenoberflächen vollständig in Eingriff stehen, in eine zweite Stellung, wo die Nockenoberflächen teilweise in Eingriff stehen, Mittel zur Bewirkung der Verzögerung des Betätigungsglieds, und ein Scheibenpackungskupplungsglied, welches zwischen der anderen Endstirnfläche des Betätigungsglieds und der gegenüberliegenden Stirnfläche des Gehäuses getragen is und infolge der Bewegung des Betätigungsglieds betätigbar ist, und zwar aus seiner ersten Stellung in eine zweite Stellung, um antriebsmäßig das Betätigungsglied mit dem Gehäuse zu verbinden.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsmittel ein gezahntes Gewichtsglied aufweisen, welches betriebsmäßig mit der gezahnten Aussenoberfläche des Betätigungsglieds in Eingriff steht und für eine Schwingung um einen Stift zwischen dem Antriebsglied und dem ringförmigen Gehäuse gehaltert ist, um eine vorbestimmte Differenzgröße der Winkelgeschwindigkeit zwischen den Seitenzahnrädern festzustellen, um daraufhin die Drehung des Be-
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    tätigungsglieds zu verzögern, um dies axial in eine zweite
    Stellung zu versetzen und um das erwähnte Scheibenpackungskupplungsglied zu betätigen, um so antriebsmäßig das Betätigungsglied und das ringförmige Gehäuse zu verbinden, um auf diese Weise die erwähnten Seitenzahnräder zu verriegeln.
    §09846/0746
    . 4M
    Leerseife
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